ABS Alfa Romeo GT 2006 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: ALFA ROMEO, Model Year: 2006, Model line: GT, Model: Alfa Romeo GT 2006Pages: 307, PDF-Größe: 6.18 MB
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– die Hauptkarte hat immer die Num-
mer 1;
– die erste Karte bekommt die Nummer
2 und alle ihre “Unterkarten” die Nummern
3 und 4;
– die erste Karte bekommt die Nummer
5 und alle ihre “Unterkarten” die Nummern
6 und 7;
– dieser Vorgang wird für alle anderen Kar-
ten wiederholt.
Für Zugang zur Karte mit MP3-Titel
drücken Sie die Taste 6(
N) (Auswahl der
nächsten Karte) oder8(
O) (Auswahl der
vorherigen Karte).
Beispiel: befindet man sich in der Karte 1
(Nr. 2), stehen folgende weitere Karten zur
Verfügung:
– bei Druck der Taste 6(
N) kommt man
zur Hauptkarte (Nr. 1);
– bei Druck der Taste 6(
N) kommt man
zur “Unterkarte” 4 (Nr. 3).
Die Karten, die keine MP3-Titel enthalten
(wie zum Beispiel die Karte 2 (Nr. 5) und
die “Unterkarte” 3.1 (Nr. 9) können nicht
abgerufen werden.Beispiel: befindet man sich in der Karte 3
(Nr. 8), stehen folgende weitere Karten zur
Verfügung:
– bei Druck der Taste 8(
O) kommt man
zur “Unterkarte” 2.X (Nr. 7);
– bei Druck der Taste 8(
O) kommt man
zur “Unterkarte” 3.1.1 (Nr. 10).
Die Merkmale und die Betriebsbedingun-
gen für die Wiedergabe von MP3-Karten lau-
ten wie folgt:
– die benutzten CD-ROM müssen gemäß
Spezifikation ISO9660 beschrieben sein;
– die Musikdateien müssen auf “.mp3”
enden: Dateien mit anderer Endung werden
nicht wiedergegeben;
– die abspielbaren Abtastfrequenzen lau-
ten: 44.1 kHz, Stereo (von 96 bis 320
kbit/s) - 22.05 kHz, Mono oder Stereo
(von 32 bis 80 kbit/s);
– die Wiedergabe von Titeln mit variabler
Bit-Rate ist möglich.
ZUR BEACHTUNGDie Titelnamen dür-
fen die nachstehenden Zeichen nicht ent-
halten: Leerzeichen, ‘ (Auslassungszeichen),
( e ) (Klammern). Vergewissern Sie sich
während dem Beschreiben von MP3 CD,
dass die Dateinamen diese Zeichen nicht ent-
halten, ansonsten können die betreffenden
Titel nicht vom Autoradio wiedergegeben
werden.Anzeige des Kartennamens auf
dem Display
Der auf dem Display erscheinende MP3-
Kartenname ist der gleiche wie bei Spei-
cherung der CD, mit zusätzlich einem Stern-
chen.
Beispiel eines vollständigen MP3-Karten-
namens: “BEST OF *”.
Anzeige des Titelnamens
auf dem Display
Es gibt zwei Möglichkeiten für die Benen-
nung eines MP3-Titels:
– hat der ausgewählte Titel ein ID3-TAG,
wird der MP3-Titelname wie folgt zusam-
mengestellt:
– der erste Titelteil entspricht dem in ID3-
TAG gespeicherten Titel, mit zusätzlich ei-
nem Sternchen;
– der zweite Titelteil enthält den Namen
des Künstlers, der in ID3-TAG gespeichert
wurde, mit zusätzlich einem Sternchen.
– hat der ausgewählte Titel kein ID3-TAG,
entspricht der Name des Titels (ohne Endung
“MP3”) dem Dateinamen, unter dem der
Titel auf der CD gespeichert wurde, mit zu-
sätzlich einem Sternchen (Beispiel “TIT-
LE1*”).
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– MP3 DISPLAY (MP3 CD-Displayeinstel-
lung);
– CDC DISPLAY (CD Wechsel-Displayein-
stellung, soweit vorhanden);
– SENSITIVITY (Empfindlichkeit der Sen-
dereinstellung);
– SVC SETTING (automatische Lautstär-
kenkontrolle auf Grund der Geschwindigkeit)
(ausgeschlossen Versionen mit HIFI BOSE-
Anlage);
– CD NAMING FUNCTION (CD-Benennung,
nur dann, wenn CD oder CD Wechsler aus-
gewählt ist);
– PHONE setting (Telefonlautstärke, so-
weit vorhanden);
– HICUT FUNCTION (Reduzierung der ho-
hen Töne);
– IGNITION TIME (Abschaltungsmodus);
Für Ausgang aus der Menü-Funktion
drücken Sie erneut die Taste 9(MENU-
PS).Funktion PRESET/USER/
CLASSIC/ROCK/JAZZ
(Ein-/Ausschluss des Entzerrers)
Die eingebaute Entzerrung kann ein-/aus-
geschaltet werden. Wenn diese Funktion
nicht eingeschaltet ist, können als Audio-Ein-
stellungen nur die Tieftöne (“BASS”) und
Höhen (“TREBLE”) reguliert werden, bei Ein-
schaltung der Funktion dagegen die akusti-
schen Kurven.
Für Ausschaltung der Entzerrfunktion rufen
Sie die Funktion “PRESET” durch die Taste
6(
N) oder 8(O) ab.
Für Einschaltung der Entzerrfunktion
wählen Sie mit der Taste 6(
N) oder
8(
O) eine der folgenden Einstellungen:
– “USER” (Regulierung der 7 Entzerr-
bänder, die durch den Benutzer verändert
werden können);
– “CLASSIC” (vorgegebene Einstellung
des Entzerrers für den optimalen Empfang
von klassischer Musik);
– “ROCK” (vorgegebene Einstellung des
Entzerrers für den optimalen Empfang von
Rock und Popmusik);
– “JAZZ” (vorgegebene Einstellung des
Entzerrers für den optimalen Empfang von
Jazzmusik).Nach Abruf aus dem Menü durch die Taste
6(
N) oder 8(O) kann die zuletzt vor-
genommene Einstellung durch die Taste
4(
¯¯) oder 7(˙˙) verändert werden.
Ist eine der Einstellungen des Entzerrers
aktiv, erscheint auf dem Display “EQ”.
Funktion USER EQ SETTINGS
(Einstellung des Entzerrers, nur
wenn USER ausgewählt ist)
Für eine individuelle Einstellung des Entzer-
rers mit der Taste 6(
N) oder 8(O) die
Funktion “USER EQ SETTINGS” aufrufen.
Für Veränderung der Entzerrereinstellun-
gen benutzen Sie die Taste 4(
¯¯) oder
7(
˙˙).
Auf dem Display erscheinen 7 Barren, von
denen jeder eine Frequenz für den linken
oder rechten Kanal darstellt. Wählen Sie un-
ter Benutzung der Taste 4(
¯¯) oder 7
(
˙˙) den zu regulierenden Barren aus; er
beginnt zu blinken und kann jetzt durch die
Taste 6(
N) oder 8(O) reguliert werden.
Zur Speicherung der neuen Einstellung
drücken Sie erneut die Taste 9(MENU-
PS). Auf dem Display erscheint nochmals
“USER EQ SETTINGS”.
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195
Für Löschung des Namens der eingelegten
CD schalten Sie die Funktion ein und
drücken Taste 16(2-CLR) für ungefähr
5 Sekunden. Das Gerät gibt ein akustisches
Signal ab und auf dem Display erscheint für
ca. 2 Sekunden “ONE NAME DELETED”.
Jetzt kann der Vorgang für die Neubenen-
nung gestartet werden.
Sollen alle Namen gelöscht werden, schal-
ten Sie die Funktion ein und halten die Ta-
ste16(2-CLR) länger als 8 Sekunden ge-
drückt. Das Gerät gibt zwei akustische Sig-
nale ab und auf dem Display erscheint für
ca. 2 Sekunden “ALL NAME DELETED”. Jetzt
kann der Vorgang für die Neubenennung ge-
startet werden.
Funktion PHONE
(Regulierung der
Telefon-Lautstärke)
Durch diese Funktion kann die Lautstärke
des Telefons reguliert (Werte von 1 bis 66)
oder das Telefon-Audio stumm geschaltet
werden.
Zur Ein-/Ausschaltung dieser Funktionen
benutzen Sie die Taste 4(
¯¯) oder 7
(
˙˙).
Zur Einstellung der Lautstärke Taste 19
(VOL–) oder 21(VOL+) drücken.Auf dem Display erscheint der aktuelle Zu-
stand der Funktion:
– “PHONE FUNCTION”: Funktion aktiv;
– “PHONE VOLUME: 23”: Funktion ak-
tiv und Lautstärkenwert 23;
– “OFF”: Funktion deaktiviert.
Funzione HICUT
(Reduzierung der hohen Töne)
Diese Funktion ermöglicht die dynamische
Reduzierung der hohen Töne in Abhängig-
keit des Empfangssignals. Zum Ein-/Aus-
schluss der Funktion benutzen Sie die Taste
4(
¯¯) oder 7(˙˙).
Auf dem Display erscheint der aktuelle Zu-
stand der Funktion:
– “HICUT FUNCTION: ON”: Funktion ak-
tiv;
– “HICUT FUNCTION: OFF”: Funktion de-
aktiviert.Funktion IGNITION TIME
(Ausschaltungsmodus)
Diese Funktion ermöglicht die Abschaltung
des Radios in drei unterschiedlichen Weisen.
Für Ein-/Ausschluss der Funktion benutzen
Sie die Taste 4(
¯¯) oder 7(˙˙).
Auf dem Display erscheint die ausgewähl-
te Abschaltungsart:
– “00 MIN”: Abschaltung abhängig vom
Zündschlüssel. Das Radio schaltet sich au-
tomatisch bei Drehen des Zündschlüssels auf
STOPab;
– “20 MIN”: Abschaltung unabhängig
vom Zündschlüssel. Das Radio bleibt für
höchstens 20 Minuten eingeschaltet, auch
wenn der Zündschlüssel auf STOPgedreht
wird.
ZUR BEACHTUNGWenn die Aus-
schaltung des Radios automatisch bei Dre-
hen des Zündschlüssels auf STOPerfolgt
(d.h. sofort oder nach 20 Minuten), schal-
tet es sich automatisch bei Drehen des Zünd-
schlüssels auf MARwieder ein. Wird das
Radio dagegen durch Druck auf die Taste 20
ausgeschaltet, bleibt es ausgeschaltet, wenn
der Zündschlüssel auf MARgedreht wird.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
200
VORGEHENSWEISE BEI
BENZINVERSIONEN
ZUR BEACHTUNGEs ist wichtig, dass
das Gaspedal nie vor Anspringen des Motors
betätigt wird.
1) Vergewissern Sie sich, dass die Hand-
bremse angezogen ist.
2) Stellen Sie den Ganghebel auf Leerlauf.
3) Treten Sie das Kupplungspedal bis zum
Anschlag durch, um zu vermeiden, dass der
Anlassermotor auch die Rotation der Ge-
triebemechanismen verursacht.
4) Vergewissern Sie sich, dass die elek-
trischen Anlagen und Verbraucher, insbe-
sondere bei hoher Stromentnahme (zum
Beispiel die Heckscheibenheizung) ausge-
schaltet sind.
5) Drehen Sie den Zündschlüssel auf AV V
und lassen ihn sofort nach Anspringen des
Motors los.
6) Startet der Motor nicht, stellen Sie den
Schlüssel erneut auf STOPund wiederho-
len dann den Vorgang.
ZUR BEACHTUNGBereitet das Anlas-
sen Probleme, versuchen Sie es nicht län-
ger, um Beschädigungen des Katalysators
zu vermeiden, sondern wenden Sie sich an
den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst. Der Zündschalter ist mit einer Sicherheits-
vorrichtung versehen, wodurch bei Nichtan-
springen des Motors der Zündschlüssel vor
erneutem Anlassen wieder auf STOPge-
stellt werden muss.
In gleicher Weise verhindert die Vorrich-
tung der Übergang von MARaufAV Vbei
laufendem Motor.
ANLASSEN
DES MOTORS
ZUR BEACHTUNGDas Fahrzeug ver-
fügt über eine elektronische Wegfahrsperre.
Kann der Motor nicht angelassen werden,
siehe die Angaben im Abschnitt “Das Alfa
Romeo CODE-System”.
K K
O O
R R
R R
E E
K K
T T
E E
R R
G G
E E
B B
R R
A A
U U
C C
H H
D D
E E
S S
F F
A A
H H
R R
Z Z
E E
U U
G G
S S
Es ist in der ersten Be-
nutzungszeit ratsam, dem
Fahrzeug keine Maximall-
eistungen abzuverlangen (z.B. ex-
trem hohe Beschleunigungen, lan-
ge Fahrt bei höchsten Drehzahlen,
äußerst starkes Bremsen usw.).
Es ist äusserst gefährlich,
den Motor in geschlosse-
nen Räumen laufen zu las-
sen. Der Motor verbraucht Sauer-
stoff und gibt Giftgase wie Koh-
lendioxyd, Kohlenmonoxyd ab.
Bei abgestelltem Motor
den Zündschlüssel nicht auf
MAR stehen lassen, um zu
verhindern, dass sich durch unnöti-
ge Stromentnahme die Batterie
entleert.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
202
Das Anlassen durch An-
schieben, Anschleppen oder
durch Ausnutzen von Ge-
fällen ist unbedingt zu vermeiden.
Bei solchen Vorgängen kann Kraft-
stoff in den Katalysator gelangen
und ihn irreparabel beschädigen.
Erst nach Start des Mo-
tors funktioniert die Ser-
vobremse und die elektri-
sche Servolenkung. Es ist deshalb
auf das Bremspedal und Lenkrad
bedeutend mehr Kraft als üblich an-
zuwenden. Ganz besonders bei Fahr-
zeugen mit Turbokompres-
sor, und allgemein auch bei
allen Fahrzeugen, ist starkes Gas-
geben vor Abstellen des Motors
unbedingt zu vermeiden.
Das “kurze Gasgeben” nützt
nichts, verbraucht unnütz
Kraftstoff und kann ernsthafte
Schäden an den Lagern des
Läufers des Turbokompressorrs
bewirken.
NOTSTART
Erkennt das Alfa Romeo CODE-System
nicht den vom Zündschlüssel übertragenen
Code (die Lampe
Yauf der Instrumen-
tentafel leuchtet kontinuierlich), kann der
Notstart mit Hilfe des Codes der CODE Card
durchgeführt werden.
Für die korrekte Vorgehensweise, siehe
das Kapitel “Im Notfall”.
ZUR BEACHTUNGBei Abstellen des
Motors bei sich noch bewegendem Fahrzeug
könnte beim nächsten Anlassen die Alfa Ro-
meo CODE-Lampe (
Y) aufleuchten. In die-
sem Fall prüfen Sie durch Abstellen und er-
neutes Anlassen des Motors bei stehendem
Fahrzeug, dass die Lampe sich aussschaltet.
Anderenfalls wenden Sie sich bitte an den
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
ABSTELLEN DES MOTORS
– Das Gaspedal freigeben und abwarten,
bis der Motor die Mindestdrehzahl erreich-
te.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf
STOPund stellen dann den Motor ab.
ZUR BEACHTUNGNach einer an-
strengenden Strecke ist es besser, den Mo-
tor vor dem Abstellen im Leerlauf “wieder
zu Atem kommen zu lassen”, damit die
Temperatur unter der Motorhaube absinken
kann.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
203
Nie Kinder unbeaufsich-
tigt im Fahrzeug lassen;
bei Verlassen des Fahr-
zeugs immer den Zündschlüssel ab-
ziehen und mitnehmen.Der Zündschlüssel sollte
bei stehendem Motor nicht
auf MAR stehen bleiben,
sonst könnte sich die durch die
unnütze Stromenentnahme die Bat-
terie entladen.
BEIM PARKEN
Bei Abstellen des Fahrzeugs gehen Sie so
vor:
– Den Motor abstellen.
– Die Handbremse anziehen.
– Den ersten Gang bei ansteigender und
den Rückwärtsgang bei abschüssiger Straße
einlegen.
– Die Räder eingeschlagen lassen, damit
das Fahrzeug sofort bei versehentlicher Lö-
sung der Handbremse zum Stand kommt.
KRAFTSTOFF
EINSPAREN
Es folgen einige nützliche Ratschläge für
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und
Einschränkung der gesundheitsschädlichen
Emissionen.
ALLGEMEINE HINWEISE
Wartung des Fahrzeugs
Die Wartung des Fahrzeugs ist wichtig und
es lohnt sich die Durchführung der Kontrol-
len und Einstellungen nach dem “Plan der
programmierten Wartung”.
Reifen
Der Luftdruck der Reifen ist regelmäßig al-
le 4 Wochen zu kontrollieren: ist der Druck
zu niedrig, erhöht sich der Verbrauch auf
Grund des größeren Rollwiderstandes.
Unnütze Lasten
Nicht mit überladenem Kofferraum fahren.
Das Gewicht des Fahrzeugs (vor allem im
Stadtverkehr) beeinflußt stark den Ver-
brauch und die Stabilität.Elektrische Verbraucher
Die elektrischen Vorrichtungen sind nur so
lange wie erforderlich zu benutzen. Die
Heckscheibenheizung, die Zusatzschein-
werfer, die Scheibenwischer und das Gebläse
der Heizung haben einen sehr hohen Strom-
verbrauch und damit erhöht sich auch der
Kraftstoffverbrauch (bis zu +25% im Stadt-
verkehr).
Klimaanlage
Die Benutzung der Klimaanlage verursacht
höheren Verbrauch (bis zu +20% im Durch-
schnitt): wenn es die Außentemperatur er-
möglicht, lieber die Frischluftdüsen verwen-
den.
Aerodynamische Anbauteile
Die Benutzung von nicht zweckentspre-
chenden aerodynamischen Anbauteilen kann
die Aerodynamik und den Verbrauch ver-
schlechtern.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
204
EINSATZBEDINGUNGEN
Kaltstart
Bei wiederholten Kaltstarts erreicht der Mo-
tor nicht die optimale Betriebstemperatur.
Daraus ergibt sich eine beträchtliche Er-
höhung sowohl des Verbrauchs (von +15
bis zu +30% im Stadtverkehr) als der
Schadstoffemissionen.
Verkehrssituationen und
Straßenbedingungen
Starker Verkehr ist mit einem besonders
hohen Kraftstoffverbrauch verbunden, wie
zum Beispiel bei Kolonnenfahrt mit vorwie-
gendem Einsatz der kleinen Gänge oder in
Großstädten mit vielen Ampeln. Auch kur-
venreiche Strecken, Bergstraßen und Fahrt
auf unebenem Grund beeinflussen den Ver-
brauch negativ.
Haltepausen im Verkehr
Bei längerem Warten (z.B. an Bahnüber-
gängen) wird empfohlen, den Motor abzu-
stellen.
FAHRSTIL
Anlassen
Den Motor weder mit Leerlaufdrehzahl
noch mit erhöhter Drehzahl bei stehendem
Fahrzeug warmlaufen lassen: unter diesen
Bedingungen erwärmt sich der Motor sehr
viel langsamer, bei stärkerem Verbrauch und
mehr Emissionen. Es ist ratsam, sofort un-
ter Vermeidung hoher Drehzahlen langsam
loszufahren. So erwärmt sich der Motor
schneller.
Unnütze Manöver
Das Gasgeben bei Haltepausen an der Am-
pel oder vor dem Abstellen des Motors ver-
meiden. Diese Vorgänge oder das “Zwi-
schengasgeben” sind vollkommen unnötig
und erhöhen nur den Verbrauch und die Um-
weltverschmutzung.
Wahl der Gänge
Sobald es der Verkehr und der Zustand der
Straße erlaubt, einen höheren Gang einle-
gen.
Die Benutzung von niedrigen Gängen für
die Erzielung einer besseren Beschleunigung
verursacht eine Zunahme des Verbrauchs.
Auch die unangemessene Benutzung der
hohen Gänge erhöht den Verbrauch, die
Emissionen und den Verschleiß des Motors.Höchstgeschwindigkeit
Der Kraftstoffverbrauch steigt erheblich mit
zunehmender Geschwindigkeit. Es ist eine
möglichst gleichmäßige Geschwindigkeit zu
halten, unter Vermeidung von unnötigem
Bremsen und Beschleunigungen, die nur
Kraftstoff verbrauchen und die Emissionen
erhöhen.
Beschleunigung
Eine starke Beschleunigung beeinflußt be-
trächtlich den Verbrauch und den Schad-
stoffausstoss. Es ist besser langsam zu be-
schleunigen und nicht die Drehzahl für das
höchste Drehmoment zu überschreiten.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
205
ZIEHEN VON
ANHÄNGERN
HINWEISE
Zum Ziehen eines Wohnwagens oder An-
hängers ist das Fahrzeug mit einer zugelas-
senen Anhängerkupplung und mit einer ent-
sprechenden elektrischen Anlage auszurü-
sten. Der Einbau muss von Fachpersonal
durchgeführt werden, das anschließend eine
entsprechende Dokumentation für die Zu-
lassung im Straßenverkehr aushändigt.
Eventuelle spezifische Rückspiegel
und/oder zusätzliche Spiegel müssen unter
Beachtung der gülten Normen der Straßen-
verkehrsordnung angebaut werden. Beden-
ken Sie, dass sich beim Ziehen eines An-
hängers, abhängig von seinem Gesamtge-
wicht, die maximale Steigfähigkeit reduziert,
die Bremswege und die Dauer eines Über-
holvorganges zunimmt.
Auf Gefällen einen kleineren Gang einle-
gen, anstatt ständig die Bremse zu benut-
zen.
Die auf die Anhängerkupplung wirkende
Last des Anhängers verringert die Nutzlast
des Fahrzeugs um den selben Wert. Um sicher zu sein, dass die max. zulässi-
ge Anhängelast (im Fahrzeugbrief) nicht
überschritten wird, ist das Gewicht des An-
hängers in vollbeladenem Zustand einsch-
ließlich allem Zubehör und aller persönlicher
Gepäckstücke zu berücksichtigen.
Bei Anhängerbetrieb die spezifischen Ge-
schwindigkeitsgrenzen in den jeweiligen Län-
dern beachten. Die Höchstgeschwindigkeit
darf keinesfalls 100 km/h überschreiten.
INSTALLATION
DER ANHÄNGERKUPPLUNG
Die Anhängerkupplung ist von Fachperso-
nal nach eventuellen zusätzlichen und/oder
ergänzenden, vom Hersteller der Vorrichtung
ausgehändigten Anleitungen an die Karos-
serie montieren zu lassen.
Die einzubauende Anhängervorrichtung
muss den aktuell gültigen Normen mit Be-
zug auf die EG-Richtlinie 94/20 und den
nachträglichen Veränderungen entsprechen.
Für jegliche Version ist eine für die An-
hängelast des Fahrzeugs, an dem der Ein-
bau erfolgt, geeignete Anhängevorrichtung
zu verwenden.
Für die elektrische Verbindung ist eine, auf
einem Bügel befestigte genormte Steckver-
bindung zu verwenden. Der Bügel wird ge-
wöhnlich an der Anhängevorrichtung selbst
befestigt. Das ABS-System des
Fahrzeugs kontrolliert nicht
das Bremssystem des An-
hängers. Achtung auf rutschigem
Untergrund.
Die Bremsanlage des
Fahrzeugs darf auf keinen
Fall für die Steuerung der
Anhängerbremsanlage verändert
werden. Die Bremsanlage des An-
hängers muss vollständig unab-
hängig von der hydraulischen An-
lage des Fahrzeugs sein.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
206
Für die elektrischen Verbindungen sind 7
oder 13 polige Steckverbindungen mit
12VDC zu verwenden (Normen CUNA/UNI
und ISO/DIN) und die eventuellen Hinwei-
se des Fahrzeugherstellers und/oder des
Herstellers der Anhängevorrichtung zu be-
achten.
Eine eventuelle elektrische Bremse ist mit
einem Kabel von mindestens 2,5 mm
2Quer-
schnitt direkt von der Batterie zu speisen.
Zuzüglich zu den elektrischen Abzweigun-
gen darf an die elektrische Anlage des Fahr-
zeugs nur das Kabel zur Versorgung einer
eventuellen elektrischen Bremse und das Ka-
bel für die Lampe von höchstens 15 W zur
Innenbeleuchtung des Anhängers ange-
schlossen werden.EINBAUSCHEMA(Abb. 1)
Die Struktur der Anhängerkupplung ist
an den durch das Symbol Ø gekenn-
zeichneten Stellen mit 4 Schrauben M8
und 7 Schrauben M10 zu befestigen.
Die innere Platte (2) muss minde-
stens 6 mm stark sein.
Die innere Platte (3) muss minde-
stens 4 mm stark sein.
Die äußere Platte (4) muss minde-
stens 5 mm stark sein.
Die Befestigungspunkte (1) müssen
Abstandhalter mit 25 mm Durchmesser
und 6 mm Stärke haben.Nach der Montage müs-
sen die Aufnahmen der Be-
festigungsschrauben ver-
siegelt werden, um eventuelles Ein-
dringen der Auspuffgase zu ver-
meiden.
ZUR BEACHTUNGEs ist Vorschrift, auf
gleicher Höhe mit dem Kugelkopf ein (gut
sichtbares) Schild angemessener Größe und
aus geeignetem Material, mit folgender An-
gabe anzubringen:
MAX. ZULÄSSIGE STÜTZLAST 60 kg.
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KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
209
Bei montierten
Schneeketten die
Geschwindigkeit
mäßigen, 50 km/h nicht über-
schreiten. Schlaglöcher meiden,
nicht auf Stufen oder Gehsteige
oder auf langen, schneefreien
Strecken fahren, um das Fahrzeug
und den Straßenbelag nicht zu be-
schädigen. Denken Sie außerdem
daran, dass sich bei montierten
Schneeketten der Bremsweg ver-
längert.
Wird das Fahrzeug für längere Zeit still-
gelegt, sind folgende Vorsichtsmaßregeln zu
beachten:
– Das Fahrzeug in einem überdachten,
trockenen und möglichst durchlüfteten Raum
abstellen.
– Einen Gang einlegen.
– Sich vergewissern, dass die Handbrem-
se gelöst ist.
– Lackflächen sind zu säubern und mit
Schutzwachs zu bestreichen.
– Die Windschutz- und Heckscheiben-Wi-
schgummis mit Talkum behandeln und von
der Scheibe abheben.
– Die Fenster ein wenig öffnen.
– Die Reifen mit einem um 0,5 bar höhe-
ren Fülldruck als vorgeschrieben aufpumpen,
möglichst auf Holzplanken fahren und pe-
riodisch den Reifenfülldruck kontrollieren.
– Die elektronische Diebstahlsicherung
nicht einschalten.– Die Minusklemme (–) vom Minuspol
der Batterie abklemmen und den Ladezu-
stand der Batterie überprüfen. Diese Kon-
trolle muss während der Fahrzeugstilllegung
monatlich wiederholt werden. Die Batterie
nachladen, wenn die Leerspannung unter
12,5V liegt.
– Die Motorkühlanlage nicht entleeren.
– Das Fahrzeug mit einer Plane aus Stoff
oder aus perforiertem Kunststoff abdecken.
Keine Planen aus kompaktem Kunststoff ver-
wenden, da sie das Verdunsten der auf der
Fahrzeugoberfläche vorhandenen Luft-
feuchtigkeit verhindern. Auf das Notrad können
keine Schneeketten montiert
werden. Bei einer Panne an
einem Vorderrad (Antriebsrad) und
bei Notwendigkeit von Schneeket-
ten, ist von der Hinterachse ein nor-
males Rad abzumontieren (und so-
weit möglich der Reifenfülldruck an
den vorgeschriebenen Wert anzu-
passen) und das Notrad an seiner
Stelle zu montieren. Da somit vor-
ne wieder zwei normale Räder mon-
tiert sind, dürfen Schneeketten ver-
wendet werden und das Problem
konnte im Notfall gelöst werden.
Bei montierten Schnee-
ketten empfiehlt sich die
Ausschaltung des ASR-Sy-
stems. Druck auf die Taste ASR-
OFF, die Led auf der Taste leuchtet.LÄNGERE AUSSERBETRIEBSETZUNG
DES FAHRZEUGS