display Alfa Romeo Stelvio 2019 Betriebsanleitung (in German)
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EINSTELLUNG DES ABSTANDS
ZWISCHEN FAHRZEUGEN
Der Abstand zwischen dem eigenen
Fahrzeug und dem vorausfahrenden
Fahrzeug kann eingestellt werden, indem
aus den Einstellungen mit 1 Balken (kurz),
2 Balken (mittel), 3 Balken (lang),
4 Balken (maximal) ausgewählt wird
Abb. 107.
Der Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug ist proportional zur
Geschwindigkeit.
Die Zeit zum mit dem vorausfahrenden
Fahrzeug bleibt konstant und variiert von
1 Sekunde (für die Einstellung mit
1 Balken für den kurzen Abstand) bis zu
2 Sekunden (für die Einstellung miz
4 Balken für maximalen Abstand).
Die Einstellung des Abstands wird am
Display mit dem entsprechenden Symbol
angezeigt.Beim ersten Einsatz des Systems beträgt
die Einstellung des Abstands 4 (maximal).
Nachdem der Abstand vom Fahrer
geändert wurde, wird der neue Abstand
auch nach der Aktivierung und
Neuaktivierung des Systems
gespeichert.
Verringerung des Abstands
Um die Einstellung bezüglich des
Abstands zu verringern, die Taste
Abb. 108 drücken und loslassen. Bei
jedem Druck der Taste verringert sich die
Einstellung des Abstands um einen
Balken (kürzer).
Wenn keine vorausfahrenden Fahrzeuge
vorhanden sind, wird die eingestellte
Geschwindigkeit beibehalten. Sobald der
kürzeste Abstand erreicht wurde, richtet
ein weiterer Druck der Taste den längsten
Abstand ein.
Wenn ein Fahrzeug erfasst wird, welchesauf derselben Fahrbahn bei geringerer
Geschwindigkeit fährt, wechselt die
Farbe des Fahrzeugsymbols am Display
von grau zu weiß: Das Gerät regelt
automatisch und unabhängig von der
eingestellten Geschwindigkeit die
Fahrzeuggeschwindigkeit, um die
Einstellung für den Abstand
beizubehalten.
Das Fahrzeug behält die eingestellte
Geschwindigkeit bei, bis:
das vorausfahrende Fahrzeug auf eine
höhere, als die eingestellte
Geschwindigkeit beschleunigt;
das vorausfahrende Fahrzeug die Spur
oder den Erfassungsbereich des Sensors
des Active Cruise Control verlässt;
die Einstellung des Abstands geändert
wird;
das Active Cruise Control System
deaktiviert/in den Pause-Modus
geschaltet wird.
ZUR BEACHTUNG Die maximal vom
System erbrachte Bremsleistung ist
begrenzt. Der Fahrer sollte in jedem Fall,
falls erforderlich, selbst bremsen.
ZUR BEACHTUNG Wenn das System
erkennt, dass die Bremskraft
unzureichend ist, um den eingestellten
Abstand zu halten, wird dem Fahrer die
Meldung „BRAKE!“ („Bremsen!“) am
Display bei Annäherung an das
vorausfahrende Fahrzeug angezeigt.
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10807146V0015EM
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ANLASSEN UND FAHRT
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Zusätzlich ist ein akustisches Signal zu
hören. In diesem Fall sollte sofort
entsprechend abgebremst werden, um
den Sicherheitsabstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
ZUR BEACHTUNG Der Fahrer ist dafür
verantwortlich sich zu vergewissern,
dass sich auf der Fahrzeugspur keine
Fußgänger, andere Fahrzeuge oder
Objekte befinden. Ein Nichtbeachten
dieser Hinweise könnte zu Unfällen oder
schweren Personenschäden führen.
ZUR BEACHTUNG Es liegt in der
Verantwortung des Fahrers, den
Sicherheitsabstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug zu wahren
und sich an die in den unterschiedlichen
Ländern geltenden
Straßenverkehrsordnungen zu halten.
„STOP AND GO“ STRATEGIE
Die Strategie des „Stop and Go“-Betriebs
ermöglicht den Erhalt eines
Sicherheitsabstands vom
vorausfahrenden Fahrzeug bis zum
vollständigen Stillstand; des Weiteren
sorgt sie automatisch für den Neustart
innerhalb von zwei Sekunden, wenn das
vorausfahrende Fahrzeug wieder
losfährt; anderenfalls muss für den
Neustart das Gaspedal oder die
RES-Taste gedrückt werden.
DEAKTIVIERUNG
Das System wird deaktiviert und die
eingestellte Geschwindigkeit wird
gelöscht, wenn:
die Tastedes Active Cruise Control
gedrückt wird (bei System im
eingeschalteten Zustand oder im
Pause-Modus);
der Zündschalter auf STOP gestellt
wird;
Das System wird abgeschaltet
(eingestellte Geschwindigkeit und
Abstand werden gespeichert):
wenn der Pause-Zustand des Systems
eingestellt wird (siehe Absatz
"Aktivierung / Deaktivierung Active
Cruise Control”);
wenn sich die Bedingungen des
Kapitels „Einstellung der gewünschten
Geschwindigkeit“ einstellen;
ANZEIGE FÜR EINGESCHRÄNKTE
FUNKTION DESSYSTEMS
Wenn die entsprechende Meldung am
Display angezeigt wird, kann es zu einer
Situation kommen, die die Funktion des
Systems einschränkt.
Mögliche Ursachen für diese
Einschränkung können eine Störung oder
Verschmutzung der Kamera sein. Sollte
es Anzeichen für eine Störung geben, den
Bereich der Windschutzscheibe unter
Abb. 102 reinigen und das Verschwinden
der Meldung kontrollieren.Sind die Funktionseinschränkungen
beseitigt, kehrt das System zu seiner
normalen und uneingeschränkten
Funktion zurück.
Wenden Sie sich an das Alfa
Romeo-Servicenetz, wenn die Störung
fortbesteht.
VORSICHTSMASSNAHMEN WÄHREND
DER FAHRT
Unter einigen Fahrbedingungen (siehe
nachfolgende Beschreibung) könnte das
System nicht einwandfrei funktionieren:
der Fahrer muss daher immer die
Fahrzeugkontrolle behalten.
Anhängerbetrieb
Bei aktiver Vorrichtung wird vom
Anhängerbetrieb abgeraten.
Fahrzeug nicht ausgerichtet
Das System könnte ein Fahrzeug nicht
erfassen, das auf der gleichen Spur fährt,
das nicht in der gleichen Fahrtrichtung
ausgerichtet ist, oder ein Fahrzeug, das
von einer Seitenspur einbiegt. In diesen
Fällen kann zu den vorausfahrenden
Fahrzeugen kein ausreichender Abstand
garantiert werden.
Das nicht ausgerichtete Fahrzeug kann
die Fahrtrichtung einschlagen oder
verlassen und somit eine Bremsung oder
ein plötzliches Beschleunigen des
Fahrzeugs verursachen.
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118)Das System erkennt komplexe
Fahrbedingungen nicht immer vollständig;
diese könnten zu falschen oder fehlenden
Bewertungen bezüglich des einzuhaltenden
Sicherheitsabstands führen.
119)Das System ist nicht in der Lage, die
maximale Bremskraft auf das Fahrzeug
aufzubringen: es wird demnach nicht
komplett angehalten.
ZUR BEACHTUNG
37)Das System kann abhängig von den
jeweiligen Witterungsbedingungen wie
Starkregen, Hagel, dichter Nebel oder
starker Schneefall nur einschränkt oder gar
nicht funktionieren.
38)Der Bereich der Stoßfänger vor dem
Sensor darf nicht mit Aufklebern,
Zusatzscheinwerfern oder anderen Objekten
abgedeckt werden.
39)Die Funktionstüchtigkeit kann durch
strukturelle Änderungen am Fahrzeug
beeinträchtigt werden, wie zum Beispiel
Änderungen an der Vorderachse, den Reifen
oder eine höhere Belastung als für das
Fahrzeug zugelassen.
40)Unsachgemäße Reparaturen an der
Fahrzeugfront (z. B. Stoßfänger, Rahmen)
können die Position des Radarsensors
ändern und die Funktionsweise
beeinträchtigen. Wenden Sie sich an das Alfa
Romeo-Servicenetz für alle Reparaturen
dieser Art.
41)Keine Eingriffe oder Reparaturen am
Radarsensor oder an der Kamera auf der
Windschutzscheibe vornehmen. Wenden Sie
sich bei einem Defekt des Sensors an das
Alfa Romeo-Servicenetz.42)Beim Reinigen mit einer Hochdrucklanze
den Wasserstrahl nicht auf den unteren
Bereich der Stoßfänger richten,
insbesondere nicht auf den elektrischen
Anschluss.
43)Vorsicht bei Reparaturen und
Neulackierungen im Bereich des Sensors
(Abdeckung des Sensors auf der linken Seite
der Stoßfänger). Im Falle von
Frontalzusammenstößen kann sich der
Sensor automatisch deaktivieren und auf
dem Display eine Meldung anzeigen, die
darauf hinweist, den Sensor zu reparieren.
Auch bei fehlenden Warnmeldungen sollte
die Funktion des Systems abgeschaltet
werden, wenn sich die Position des
Radarsensors verändert haben könnte (z.B.
im Falle von Kollisionen bei niedriger
Geschwindigkeit, wie beim Rangieren auf
einem Parkplatz). Wenden Sie sich in solchen
Fällen an das Alfa Romeo-Servicenetz und
lassen Sie den Radarsensor ausrichten oder
ersetzen.
PARK SENSORS-SYSTEM
(wo vorhanden)
120)
44) 45) 46)
VERSIONEN MIT 4/8 SENSOREN
Die Parksensoren in der hinteren
Stoßstange Abb. 109 (Versionen mit
4 Kanälen) oder in der hinteren und
vorderen Stoßstange
Abb. 109 (Versionen mit 8 Kanälen,
haben die Aufgabe, die Anwesenheit von
Hindernissen zu erfassen und diese dem
Fahrer mit einem akustischen Signal und
falls vorgesehen durch entsprechende
Bildsignale auf dem Display der
Instrumententafel zu melden.
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LANE DEPARTURE WARNING
SYSTEM (LDW)
(Spurhalteassistent)
BESCHREIBUNG
47) 48) 49) 50) 51) 52)
Das Lane-Departure-Warning-System
benutzt eine an der Windschutzscheibe
installierte Kamera, welche die
Fahrspur-Begrenzungslinien erkennt und
ermittelt, ob das Fahrzeug innerhalb
dieser Begrenzungslinien der Fahrbahn
verbleibt.
Wenn eine oder beide Grenzlinien der
Fahrspur erkannt sind und das Fahrer
überfährt versehentlich eine Linie (ohne
die Fahrtrichtungsanzeiger
einzuschalten), erzeugt das System einen
Warnton.
Überfährt das Fahrzeug weiter die
Fahrbahngrenze, ohne dass der Fahrer
eingreift, wird auf dem Display die
(rechte oder linke) überfahrene
Grenzlinie angezeigt und weist den
Fahrer darauf hin, dass er das Fahrzeug
wieder in die Grenzen der Fahrspur
zurückführen muss.
EIN-/AUSSCHALTEN DESSYSTEMS
Das Ein-/Ausschalten des Systems
erfolgt mit der Taste Abb. 112
Bei jedem Neustart des Motors behält
das System danach den Funktionsmodus
vor dem Ausschalten bei.
Aktivierungsbedingungen
Nachdem das LDW-System
eingeschaltet wurde, wird es nur
aktiviert, wenn folgende Bedingungen
gegeben sind:
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist
höher als 60 km/h (bei einer
Geschwindigkeit von mindestens
180 km/h wird das System deaktiviert);
Die Fahrspur-Begrenzungslinien sind
zumindest auf einer Seite sichtbar.
Die Sichtbedingungen angemessen
sind.
Die Fahrbahn gerade ist oder nur
Kurven mit sehr großem Radius aufweist.
Der Sicherheitsabstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug möglichst
groß ist.
Der Fahrtrichtungsanzeiger (der das
Verlassen der Fahrspur ankündigt) nicht
eingeschaltet ist.
ZUR BEACHTUNG
47)Überragende Ladungen auf dem
Fahrzeugdach können ebenfalls den
einwandfreien Betrieb der Kamera
beeinträchtigen. Vergewissern Sie sich
daher, bevor Sie losfahren, dass die Ladung
den Wirkungsbereich der Kamera nicht
verdeckt.
48)Sollte aufgrund von Kratzern, Splittern
oder Rissen in der Windschutzscheibe ein
Austausch erforderlich sein, wenden Sie sich
ausschließlich an das Alfa Romeo-
Kundendienstnetz. Die Windschutzscheibe
keinesfalls selber austauschen, Gefahr einer
Funktionsstörung! Auf jeden Fall muss die
Windschutzscheibe ersetzt werden, falls im
Bereich der Kamera Schäden zu erkennen
sind.
49)Keine Eingriffe und Verstellungen an der
Kamera vornehmen. Die Öffnungen in der
optischen Abdeckung unter dem Rückspiegel
nicht verstopfen. Wenden Sie sich bei einem
Defekt der Kamera an den Alfa
Romeo-Kundendienst.
50)Den Wirkungsbereich der Kamera nicht
durch Aufkleber oder andere Gegenstände
versperren. Immer darauf achten, dass
eventuelle Gegenstände auf der Motorhaube
(z.B. eine Schneeschicht) nicht die Kamera
stören
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ANLASSEN UND FAHRT
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51)Der Betrieb der Kamera kann durch
Witterungsbedingungen wie Regen, Hagel,
dichter Nebel, starker Schneefall, Eisbildung
auf der Windschutzscheibe eingeschränkt
oder unterbrochen werden.
52)Die Funktionsweise der Kamera kann
auch in folgenden Fällen beeinträchtigt
werden: Staub, Kondenswasser, Schmutz
oder Eis auf der Windschutzscheibe,
schlechte Verkehrsbedingungen (z. B. die
fahrenden Fahrzeuge sind nicht mit dem
eigenen ausgerichtet, entgegen fahrende
Fahrzeuge auf der gleichen Fahrspur, enge
Kurven), schlechte Fahrbahnen und
Fahrbedingungen (z.B. Geländefahrt). Immer
darauf achten, dass die Windschutzscheibe
sauber ist. Damit die Windschutzscheibe
nicht zerkratzt wird, immer geeignete
Reiniger und saubere Lappen benutzen. Die
Funktion der Kamera kann auch durch
bestimmte Fahr-, Verkehrs- und
Fahrbahnbedingungen begrenzt oder
eingestellt sein.HINTERE KAMERA
(Rear Back-up Camera /
Dynamic Gridlines)
BESCHREIBUNG
Die Rückfahrkamera (Rear Back-up
Camera) befindet sich an der Heckklappe
neben der Öffnungstaste Abb. 113.
121)
53)
Ein-/Ausschalten der Rückfahrkamera
Die Funktion ist über das Connect
System aktivierbar/deaktivierbar.
Einschalten des Geräts
Sie erhalten Zugriff auf die Funktion,
wenn Sie im Hauptmenü nacheinander
folgende Optionen wählen:
„Einstellungen“, „Fahrerassistenz“ und„Hintere Kamera (Rear Back-up Camera)".
Das folgende Untermenü wird
eingeblendet:
Aktivieren
Ausschaltverzögerung;
Raster.
“Aktivieren“ anwählen, um das Bild der
Kamera auf dem Display des Connect
Systems zu aktivieren.
Jedes Mal, wenn der Rückwärtsgang
eingelegt wird, wird auf dem Display des
Connect Systems, Abb. 114, der Bereich
um das Fahrzeug angezeigt, der von der
hinteren Kamera (Rear Back-up Camera)
aufgenommen wird.
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DISPLAY-ANZEIGEN UND
-MELDUNGEN
Es kann eine Raster eingeschaltet
werden, das über dem Bild eingeblendet
wird und die Breite des Fahrzeugs sowie
die rückwärts gefahrene Strecke anhand
der Lenkradstellung anzeigt.
Eine mittlere gestrichelte Linie zeigt die
Fahrzeugmitte zur Erleichterung der
Parkmanöver oder der Ausrichtung zur
Anhängerkupplung. Die verschiedenen
farbigen Zonen melden den Abstand von
der Hinterseite des Fahrzeugs.
Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über
die ungefähren Abstände für jeden
Bereich Abb. 114:
BereichAbstand vom
Fahrzeugheck
Rot 0÷30cm
Gelb
30cm÷1m
Grün 1 m oder mehr
ZUR BEACHTUNG Beim Einparken
immer auf Hindernisse achten, die sich
ober- oder unterhalb des
Wirkungsbereichs der Sensoren
befinden.
ZUR BEACHTUNG
121)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere potenziell gefährliche Manöver
liegt in jedem Fall und immer beim Fahrer.
Bei diesen Manövern immer sicherstellen,
dass sich weder Personen (insbesondere
Kinder) noch Tiere im Manöverbereich
aufhalten. Die Rückfahrkamera dient dem
Fahrer als Hilfe. Der Fahrer darf deswegen
aber nicht die Aufmerksamkeit bei
möglicherweise gefährlichen Manövern
verringern, auch wenn diese bei niedriger
Geschwindigkeit erfolgen. Immer sehr
langsam fahren, damit das Fahrzeugs bei
Ermittlung eines Hindernisses sofort
gebremst werden kann.
ZUR BEACHTUNG
53)Für einen korrekten Betrieb muss die
Kamera immer von Schlamm, Schmutz,
Schnee oder Eis gereinigt werden. Während
des Reinigungsvorgangs der Kamera darauf
achten, dass sie nicht verkratzt oder
beschädigt wird. Keine trockenen, rauen oder
harten Lappen verwenden. Die Kamera
immer mit sauberem Wasser und eventuell
Autoreinigungsmittel waschen. In den
Autowaschanlagen, welche Hydroreiniger
mit Dampfstrahlern oder
Hochdruckstrahlern verwenden, die Kamera
nur schnell reinigen und dabei die Waschdüse
immer in mehr als 10 cm Entfernung halten.
Keine Aufkleber an der Kamera anbringen.
AUFTANKEN DES FAHRZEUGS
122) 123) 124)
Vor dem Tanken immer den Motor
abstellen.
BENZINMOTOREN
Verwenden Sie ausschließlich bleifreies
Benzin mit einer Oktanzahl (R.O.N.) von
mindestens 91 (Spezifikation EN228).
DIESELMOTOREN
Verwenden Sie ausschließlich Diesel für
Kraftfahrzeuge (Spezifikation
EN590).
TANKEN
Die Tankklappe ist entriegelt, wenn die
Zentralverriegelung der Türen
ausgeschaltet ist und sie wird
automatisch verriegelt, wenn die
Zentralverriegelung aktiviert wird.
Öffnen der Tankklappe
Beim Tanken wird folgendermaßen
vorgegangen:
Die Klappe 1 Abb. 115 durch Druck an
der vom Pfeil Abb. 116 gezeigten Stelle
öffnen.
Tankdeckel 2 entfernen;
Den Deckel in die entsprechende
Halterung 4 einhängen;
Die Einfüllpistole in den Stutzen
stecken und tanken.
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ANLASSEN UND FAHRT
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Nach dem Tanken vor dem Entfernen
der Einfüllpistole mindestens
10 Sekunden warten, damit der
Kraftstoff in den Tank fließt.
Danach die Einfüllpistole aus dem
Stutzen ziehen und die Klappe schließen.
Der beschriebene Füllvorgang wird auf
dem Schild (wo vorhanden) auf der
Innenseite des Kraftstofftankdeckels
näher erläutert.NACHFÜLLEN DES ZUSATZSTOFFES
FÜR DIESELEMISSIONEN AdBlue®
Nur Versionen 2.2 JTD)125)
Voraussetzungen
AdBlue® friert bei Temperaturen unter
-11 ° C ein. Falls das Fahrzeug für längere
Zeit bei solchen Temperaturen geparkt
wurde, kann das Befüllen schwierig sein.
Aus diesen Gründen ist es ratsam, das
Fahrzeug in einer Garage und/oder einem
beheizten Raum abzustellen und mit dem
Befüllen zu warten, bis das AdBlue®
flüssig geworden ist.
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug auf ebenem Untergrund
parken.
Den Motor stoppen und die
Startvorrichtung auf MAR stellen.
Die Tankklappe 1 Abb. 115 öffnen, den
Deckel 3 (Hellblau) vom
AdBlue®-Füllstutzen entfernen und den
Stutzen in die entsprechende Aufnahme
4 einsetzen.
Befüllen mit Zapfpistole
Das Befüllen ist an jeder beliebigen
AdBlue®-Zapfsäule möglich.
Vorgehensweise:
Die AdBlue®-Zapfpistole in den
Einfüllstutzen einführen, mit dem
Befüllen beginnen und nach dem ersten
Klick die Befüllung beenden (der Klickweist drauf hin, dass der AdBlue®-Tank
voll ist). Nicht mit dem Befüllen
fortfahren, um zu vermeiden, dass
AdBlue® überläuft.
Die Zapfpistole entnehmen.
Befüllen mit Behältern
Vorgehensweise:
Das Verfallsdatum kontrollieren.
Die Verwendungstipps auf dem Etikett
lesen, bevor der Inhalt des Behälters in
den AdBlue®-Tank gegossen wird;
Bei der Befüllung mit abschraubbaren
Systemen (z. B. Tanks) ist nach dem
Anzeigen der Nachricht auf dem Display
der Instrumententafel (siehe Abschnitt
„Warnleuchten und Meldungen“ im
Kapitel „Kenntnis der Instrumententafel“)
der AdBlue®-Tank mit einer
Flüssigkeitsmenge von mind. 5 Liter zu
befüllen;
Wenn Behälter auf den Einfüllstutzen
geschraubt werden können, dann ist der
Tank voll, wenn der AdBlue®-Füllstand
sich nicht mehr absenkt. Befüllen
beenden.
Arbeitsgänge nach dem Befüllen
Vorgehensweise:
Den Deckel 3 Abb. 115 auf dem
AdBlue®-Einfüllstutzen wieder anbringen
und im Uhrzeigersinn vollständig
einschrauben;
Die Anlassvorrichtung auf ON drehen,
ohne den Motor zu starten.
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11607206V0001EM
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Warten, bis die Kontrollleuchte auf
dem Armaturenbrett ausgeht, bevor das
Fahrzeug bewegt wird. Die
Kontrollleuchte kann von einigen
Sekunden bis etwa einer halben Minute
leuchten. Wird der Motor vorher
angelassen und losgefahren, bleibt die
Kontrollleuchte längere Zeit
eingeschaltet, was allerdings keine
Auswirkungen auf die
Funktionstüchtigkeit des Motors hat.
Erfolgt das Befüllen bei leerem
AdBlue®-Tank, siehe Abschnitt „Befüllen“
im Kapitel „Technische Daten“, muss
2 Minuten gewartet werden, bevor der
Motor gestartet wird.
ZUR BEACHTUNG Wird AdBlue® neben
den Einfüllstutzen gegossen, das Umfeld
reinigen und dann mit der Befüllung
fortfahren. Wenn die Flüssigkeit
kristallisiert ist, entfernen Sie sie mit
einem Schwamm und warmem Wasser.
ACHTUNG
DIE MAXIMALEN
FÜLLSTANDSANZEIGE NICHT
ÜBERSCHREITEN: Der Tank kann
beschädigt werden. AdBlue® gefriert
unter -11 °C. Obwohl das System für
eine Funktion unter dem Gefrierpunkt
von AdBlue® ausgelegt ist, sollte die
maximale Füllmenge des Tanks nicht
überschritten werden, da das Gefrieren
des AdBlue® Schäden am System zur
Folge haben kann. Folgen Sie den
Anweisungen in diesem Abschnitt.
Wenn AdBlue® auf lackierte
Oberflächen oder Aluminiumflächen
gegossen wird, diese sofort mit Wasser
reinigen und die auf den Boden
verschüttete Flüssigkeit mit einem
absorbierenden Material aufnehmen.
Nicht versuchen, den Motor zu
starten, wenn AdBlue® versehentlich in
den Diesel-Tank eingefüllt wurde. Dies
könnte schwere Motorschäden zur
Folge haben. Bitte wenden Sie sich an
das Alfa Romeo-Servicenetz.
Fügen Sie AdBlue® keine Additive
oder andere Flüssigkeiten hinzu, da
dies das System beschädigen kann.
Bei Verwendung von nicht
passendem oder qualitativ schlechtem
AdBlue® können auf dem Display der
Instrumententafel Meldungen
angezeigt werden (siehe Abschnitt
„Warnleuchten und Meldungen“ imKapitel „Kenntnis der
Instrumententafel“).
AdBlue® niemals in einen anderen
Behälter gießen: es würde seine
Reinheitseigenschaften verlieren.
Bei auf eine Benutzung von
Zusatzstoffen/Leitungswasser, die
Befüllung mit Diesel oder die
Nichteinhaltung der Vorschriften
zurückzuführenden Schäden am
Abgasreinigungssystem verfällt die
Garantie.
Sollte das AdBlue® zur Neige gehen,
siehe Abschnitt „Warnleuchten und
Meldungen“ im Kapitel „Kenntnis der
Instrumententafel“, um das Fahrzeug
weiterhin normal zu nutzen.
Der Füllstand des AdBlue® wird nicht
aktualisiert, wenn das Fahrzeug auf
einem Gefälle geparkt wurde.
Kraftstoffe - Kennzeichnung der
Kompatibilität der Fahrzeuge.
Grafisches Symbol zur Information der
Verbraucher gemäß Spezifikation
EN16942
Die nachfolgend dargestellten Symbole
vereinfachen das Erkennen des
korrekten, in Ihrem Fahrzeug zu
verwendenden Kraftstofftyps.
Vor dem Tanken sind die Symbole (wo
vorhanden) in der Tankklappe zu
kontrollieren und mit dem Symbol auf der
Zapfsäule zu vergleichen (wo vorhanden).
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ANLASSEN UND FAHRT