TPMS MAZDA MODEL 6 2016 Betriebsanleitung (in German)

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Beim Fahren
Reifendrucküberwachungssystem
*nur bestimmte Modelle
Reifendrucküberwachungssystem *
Das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) erfasst den Reifendruck von allen vier
Reifen. Falls der Reifendruck in einem oder mehreren Reifen zu niedrig ist, wird der
Fahrer durch die Reifendruckwarnleuchte im Armaturenbrett gewarnt und ein akustisches
Signal ertönt. Der Reifendruck wird vom System indirekt anhand der Daten von den ABS-
Raddrehzahlsensoren ermittelt.
Für eine richtige Systemfunktion muss das System mit dem vorgeschriebenen Reifendruck
(Wert auf dem Reifendruckschild) initialisiert werden. Führen Sie die Initialisierung
entsprechend dem beschriebenen Vorgehen aus.
Siehe “Initialisierung des Reifendrucküberwachungssystems” auf Seite 4-248 .
Die Warnleuchte blinkt, wenn im System eine Störung vorhanden ist.
Siehe “Warndisplay/Warnleuchten” auf Seite 4-53 .


ABS-Raddrehzahlsensor


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Beim Fahren
Reifendrucküberwachungssystem
VORSICHT
  Die einzelnen Reifen, einschließlich Reserverad (falls vorhanden) müssen monatlich
bei kalten Reifen kontrolliert und auf den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen
Druck, der in den Fahrzeugunterlagen oder auf dem Reifendruckschild angegeben ist,
eingestellt werden. (Falls das Fahrzeug mit Reifen anderer Dimensionen als in den
Unterlagen oder auf dem Reifendruckschild angegeben ausgerüstet ist, müssen Sie den
richtigen Reifendruck für diese Reifen ermitteln.)
 Zur erhöhten Sicherheit ist das Fahrzeug mit einem Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) ausgerüstet, ein zu tiefer Druck eines oder mehrerer Reifen wird durch
eine auÀ euchtende Warnleuchte angezeigt. Falls die Warnleuchte für zu niedrigen
Reifendruck auÀ euchtet, müssen Sie so rasch wie möglich anhalten und die Reifen
kontrollieren und auf den richtigen Reifendruck einstellen. Beim Fahren mit zu
niedrigem Reifendruck können sich die Reifen überhitzen, was zu einem Reifendefekt
führen kann. Bei einem zu niedriger Reifendruck erhöht sich der Kraftstoffverbrauch,
vermindert sich die Reifenlebensdauer und außerdem wird die Fahrzeughandhabung
und das Bremsvermögen beeinträchtigt.
 Beachten Sie, dass sich mit einem Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) eine
richtige Reifenwartung nicht erübrigt. Es gehört zur Verantwortung des Fahrers den
richtigen Reifendruck einzustellen, selbst wenn ein zu niedriger Reifendruck die
Warnleuchte für einen zu niedrigen Reifendruck nicht auszulösen vermag.
 Das Fahrzeug ist ebenfalls mit einer Reifendruckkontrollleuchte (TPMS) ausgerüstet,
mit welcher eine Systemstörung angezeigt wird.
 Die Reifendruckkontrollleuchte (TPMS) ist mit der Warnleuchte für zu niedrigen
Reifendruck kombiniert. Beim Auftreten einer Störung blinkt die Leuchte für ungefähr
eine Minute und leuchtet danach kontinuierlich. Diese Anzeige erscheint bei jedem
Fahrzeugstart, solange bis die Störung behoben ist. Bei leuchtender Kontrollleuchte
kann ein zu niedriger Reifendruck vom System nicht richtig erfasst werden. Störungen
können verschiedene Ursachen haben, wie die Installation von anderen Reifen oder
Rädern für die eine richtige Funktion des Systems nicht gewährleistet ist. Nach jedem
Reifen- oder Radwechsel muss die Reifendruckkontrollleuchte kontrolliert werden,
um sicher zu stellen, dass das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) mit dem
Austauschreifen bzw. Austauschrad richtig funktioniert.
  Zur Vermeidung von Fehlanzeigen werden die Daten vor einer Anzeige einer Störung
für kurze Zeit gelesen. Deshalb wird ein rascher Druckabfall oder ein Platzen eines
Reifens nicht unmittelbar angezeigt.


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Wartung und PÀ ege
Regelmäßige Wartung
*9 Die Keilriemen der Klimaanlage, falls vorhanden, müssen ebenfalls kontrolliert werden.
Falls das Fahrzeug unter den folgenden Bedingungen betrieben wird, müssen die Keilriemen alle 20 000 km
bzw. 12 Monate kontrolliert werden.
a) Fahren in staubigen Gebieten
b) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
c) Langer Einsatz bei tiefen Temperaturen oder regelmäßiger Einsatz im Kurzstreckenverkehr
d) Fahren in besonders heißen Gebieten
e) Fahren in Berggegenden
*10 Beim Ersetzen des Kühlmittels wird empfohlen FL-22 zu verwenden. Durch die Verwendung von anderem
Kühlmittel als FL-22 kann der Motor und das Kühlsystem schwer beschädigt werden.
*11 Kontrollieren Sie den Batteriesäurestand, das spezi¿ sche Gewicht und das Aussehen. Bei einer versiegelten
Batterie ist nur eine Kontrolle der Außenseite notwendig.
*12 Falls die Bremsen oft benutzt werden, wie z.B. unter schwierigen Bedingungen oder im Gebirge oder falls das
Fahrzeug in einem extrem feuchten Klima gefahren wird, muss die BremsÀ üssigkeit jährlich ausgewechselt
werden.
*13 Falls das Fahrzeug unter einer der folgenden Bedingungen betrieben wird, muss das Differentialöl alle 45 000
km gewechselt werden.
a) Ziehen eines Anhängers oder Verwendung eines Dachgepäckträgers
b) Fahren in staubigen, sandigen oder nassen Gebieten
c) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
d) Häu¿ ger Einsatz im Kurzstreckenverkehr (weniger als 16 km)
*14 Falls diese Teile in Wasser eingetaucht wurden, muss das Öl gewechselt werden.
*15 Eine Radumsetzung wird nach jeweils 10 000 km empfohlen.
*16 Für einen normalen Systembetrieb muss das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) (falls vorhanden)
initialisiert werden.
*17 Kontrollieren Sie die Verwendungsfrist der ReifenreparaturÀ üssigkeit jedes Jahr, bei der periodischen Wartung.
Tauschen Sie die ReifenreparaturÀ üssigkeit aus, bevor die Gebrauchsfrist abgelaufen ist.




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Wartung und PÀ ege
Regelmäßige Wartung
Tabellensymbole:
I : Kontrollieren: Kontrollieren und reinigen, einstellen, nachfüllen und ggf. ersetzen
R : Ersetzen
C : Reinigen
T : Festziehen
D : Ablassen
Hinweise:
*1 Die Keilriemen der Klimaanlage, falls vorhanden, müssen ebenfalls kontrolliert werden.
Falls das Fahrzeug unter den folgenden Bedingungen betrieben wird. müssen die Keilriemen mindestens alle 10
000 km kontrolliert werden.
a) Fahren in staubigen Gebieten
b) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
c) Langer Einsatz bei tiefen Temperaturen oder regelmäßiger Einsatz im Kurzstreckenverkehr
d) Fahren in besonders heißen Gebieten
e) Fahren in Berggegenden
*2 Falls das Fahrzeug unter den folgenden Bedingungen betrieben wird, müssen das Motoröl und der Öl¿ lter
mindestens alle 10 000 km gewechselt werden.
a) Verwendungszweck des Fahrzeugs als Polizeiwagen, Taxi oder Fahrschulauto.
b) Fahren in staubigen Gebieten
c) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
d) Langer Einsatz bei tiefen Temperaturen oder regelmäßiger Einsatz im Kurzstreckenverkehr
e) Fahren in besonders heißen Gebieten
f) Fahren in Berggegenden
*3 Falls das Fahrzeug in sehr staubigen oder sandigen Gebieten gefahren wird, muss der Luft¿ lter in kürzeren
Abständen ausgetauscht werden.
*4 Beim Ersetzen des Kühlmittels wird empfohlen FL-22 zu verwenden. Durch die Verwendung von anderem
Kühlmittel als FL-22 kann der Motor und das Kühlsystem schwer beschädigt werden.
*5 Kontrollieren Sie den Batteriesäurestand, das spezi¿ sche Gewicht und das Aussehen. Bei einer versiegelten
Batterie ist nur eine Kontrolle der Außenseite notwendig.
*6 Falls die Bremsen oft benutzt werden, wie z.B. unter schwierigen Bedingungen oder im Gebirge oder falls das
Fahrzeug in einem extrem feuchten Klima gefahren wird, muss die BremsÀ üssigkeit jährlich ausgewechselt
werden.
*7 Für einen normalen Systembetrieb muss das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) (falls vorhanden)
initialisiert werden.
*8 Kontrollieren Sie die Verwendungsfrist der ReifenreparaturÀ üssigkeit jedes Jahr, bei der periodischen Wartung.
Tauschen Sie die ReifenreparaturÀ üssigkeit aus, bevor die Gebrauchsfrist abgelaufen ist.






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Wartung und PÀ ege
Regelmäßige Wartung
*4 Falls das Fahrzeug vorwiegend unter den folgenden Bedingungen betrieben wird, muss der Motoröl¿ lter alle
5000 km oder 6 Monate gewechselt werden.
a) Verwendungszweck des Fahrzeugs als Polizeiwagen, Taxi oder Fahrschulauto.
b) Fahren in staubigen Gebieten
c) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
d) Langer Einsatz bei tiefen Temperaturen oder regelmäßiger Einsatz im Kurzstreckenverkehr
e) Fahren in besonders heißen Gebieten
f) Fahren in Berggegenden
*5 Beim Ersetzen des Kühlmittels wird empfohlen FL-22 zu verwenden. Durch die Verwendung von anderem
Kühlmittel als FL-22 kann der Motor und das Kühlsystem schwer beschädigt werden.
*6 Falls das Fahrzeug in besonders staubigen Gebieten gefahren wird, muss der Fahrgastraumluft¿ lter alle 7500
km bzw. 6 Monate gereinigt werden.
*7 Kontrollieren Sie den Batteriesäurestand, das spezi¿ sche Gewicht und das Aussehen. Bei einer versiegelten
Batterie ist nur eine Kontrolle der Außenseite notwendig.
*8 Falls die Bremsen oft benutzt werden, wie z.B. unter schwierigen Bedingungen oder im Gebirge oder falls das
Fahrzeug in einem extrem feuchten Klima gefahren wird, muss die BremsÀ üssigkeit jährlich ausgewechselt
werden.
*9 Eine Radumsetzung wird nach jeweils 10 000 km empfohlen.
*10 Für einen normalen Systembetrieb muss das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) (falls vorhanden)
initialisiert werden.
*11 Kontrollieren Sie die Verwendungsfrist der ReifenreparaturÀ üssigkeit jedes Jahr, bei der periodischen Wartung.
Tauschen Sie die ReifenreparaturÀ üssigkeit aus, bevor die Gebrauchsfrist abgelaufen ist.






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6–16
Wartung und PÀ ege
Regelmäßige Wartung
*5 Die Keilriemen der Klimaanlage, falls vorhanden, müssen ebenfalls kontrolliert werden.
Falls das Fahrzeug unter den folgenden Bedingungen betrieben wird, müssen die Keilriemen öfter als in den
empfohlenen Abständen kontrolliert werden.
a) Fahren in staubigen Gebieten
b) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
c) Langer Einsatz bei tiefen Temperaturen oder regelmäßiger Einsatz im Kurzstreckenverkehr
d) Fahren in besonders heißen Gebieten
e) Fahren in Berggegenden
*6 Beim Ersetzen des Kühlmittels wird empfohlen FL-22 zu verwenden. Durch die Verwendung von anderem
Kühlmittel als FL-22 kann der Motor und das Kühlsystem schwer beschädigt werden.
*7 Falls das Fahrzeug in sehr staubigen oder sandigen Gebieten gefahren wird, muss der Luft¿ lter in kürzeren
Abständen ausgetauscht werden.
*8 Kontrollieren Sie den Batteriesäurestand, das spezi¿ sche Gewicht und das Aussehen. Falls das Fahrzeug in
besonders heißen oder kalten Gebieten gefahren wird, müssen der Batteriesäurestand und das spezi¿ sche
Gewicht alle 10 000 km bzw. 6 Monate überprüft werden. Bei einer versiegelten Batterie ist nur eine Kontrolle
der Außenseite notwendig.
*9 Falls die Bremsen oft benutzt werden, wie z.B. unter schwierigen Bedingungen oder im Gebirge oder falls das
Fahrzeug in einem extrem feuchten Klima gefahren wird, muss die BremsÀ üssigkeit jährlich ausgewechselt
werden.
*10 Falls das Fahrzeug unter einer der folgenden Bedingungen betrieben wird, muss das Differentialöl alle 45 000
km gewechselt werden.
a) Ziehen eines Anhängers oder Verwendung eines Dachgepäckträgers
b) Fahren in staubigen, sandigen oder nassen Gebieten
c) Längerer Betrieb im Leerlauf oder bei niedriger Geschwindigkeit
d) Häu¿ ger Einsatz im Kurzstreckenverkehr (weniger als 16 km)
*11 Falls diese Teile in Wasser eingetaucht wurden, muss das Öl gewechselt werden.
*12 Für einen normalen Systembetrieb muss das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) (falls vorhanden)
initialisiert werden.
*13 Kontrollieren Sie die Verwendungsfrist der ReifenreparaturÀ üssigkeit jedes Jahr, bei der periodischen Wartung.
Tauschen Sie die ReifenreparaturÀ üssigkeit aus, bevor die Gebrauchsfrist abgelaufen ist.




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7–46
Falls eine Störung auftritt
Warn- und Kontrollleuchten und akustische Warnsignale
*nur bestimmte Modelle
Signal Warnung


Airbag/Gurtstraffer-
Warnleuchte Eine Systemstörung wird durch eine dauernd blinkende, eine dauernd leuchtende oder
durch eine überhaupt nicht auÀ euchtende Warnleuchte angezeigt, wenn die Zündung
auf “ON” gestellt wird. Wenden Sie sich in diesem Fall so rasch wie möglich an einen
Fachmann, wir empfehlen einen autorisierten Mazda-Vertragshändler/Servicepartner. Bei
einem Unfall besteht sonst keine Gewähr, dass das System richtig funktioniert. WARNUNG
Die Airbag/Gurtstraffersysteme dürfen nur von einem Fachmann, wir empfehlen
einen autorisierten Mazda-Vertragshändler/Servicepartner, gewartet und repariert
werden:
Es ist gefährlich, Wartungsarbeiten an den Airbag/Gurtstraffersystemen selbst
vorzunehmen. Ein Airbag oder ein Gurtstraffer kann dabei unabsichtlich
ausgelöst werden oder außer Funktion gesetzt werden und dabei können sogar
lebensgefährliche Verletzungen verursacht werden.

(Blinkt)
Reifendruckwarnleuchte
*
Bei einer Störung des Reifendrucküberwachungssystems blinkt die
Reifendruckwarnleuchte beim Einschalten der Zündung auf “ON” für ungefähr 1 Minute
und leuchtet danach ständig. Lassen Sie in diesem Fall das Fahrzeug so rasch wie
möglich von einem Fachmann, wir empfehlen einen autorisierten Mazda-Vertragshändler/
Servicepartner, überprüfen.
WARNUNG
Falls die Reifendruckwarnleuchte leuchtet oder blinkt oder ein akustisches
Warnsignal ertönt, müssen Sie die Geschwindigkeit sofort vermindern und
plötzliche Lenk- oder Bremsmanöver vermeiden:
Es ist gefährlich, mit hohen Geschwindigkeiten zu fahren oder plötzlich Lenk- und
Bremsmanöver auszuführen, falls die Reifendruckwarnleuchte leuchtet oder blinkt
oder ein akustisches Warnsignal ertönt. Wegen Verlust der Fahrzeugkontrolle
besteht eine hohe Unfallgefahr.
Halten Sie an einer sicheren Stelle an und nehmen Sie eine Sichtprüfung der
Reifen vor, um zu bestimmen, ob sie weiterfahren können, um bei nächster
Gelegenheit den Reifendruck einzustellen oder ob Sie sich an einen Fachmann,
wir empfehlen einen autorisierten Mazda-Vertragshändler/Servicepartner oder eine
Reifenreparaturwerkstatt wenden.

Die Reifendruckwarnleuchte (TPMS) nicht ignorieren:
Es ist gefährlich, die Reifendruckwarnleuchte (TPMS) zu ignorieren, auch
wenn Sie den Grund für das AuÀ euchten kennen. Lassen Sie eine Störung sofort
beheben, bevor eine ernsthafte Situation auftritt, in welcher die Gefahr eines
Reifenversagens oder eines Unfalls besteht.


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7–52
Falls eine Störung auftritt
Warn- und Kontrollleuchten und akustische Warnsignale
*nur bestimmte Modelle
Abhilfe
Führen Sie die entsprechende Abhilfemaßnahme aus und kontrollieren Sie, ob die Warnleuchte erloschen ist.

Signal Warnung Abhilfemaßnahme


(Leuchtet)
Reifendruckwarnleuchte
* Bei auÀ euchtender Warnleuchte oder
wenn das Warnsignal ertönt (ungefähr
3 Sekunden) ist der Reifendruck eines
oder mehreren Reifen zu niedrig.
WARNUNG
Falls die Reifendruckwarnleuchte
leuchtet oder blinkt oder ein
akustisches Warnsignal ertönt,
müssen Sie die Geschwindigkeit
sofort vermindern und plötzliche
Lenk- oder Bremsmanöver
vermeiden:
Es ist gefährlich, mit hohen
Geschwindigkeiten zu fahren oder
plötzlich Lenk- und Bremsmanöver
auszuführen, falls die
Reifendruckwarnleuchte leuchtet
oder blinkt oder ein akustisches
Warnsignal ertönt. Wegen Verlust
der Fahrzeugkontrolle besteht eine
hohe Unfallgefahr.
Halten Sie an einer sicheren
Stelle an und nehmen Sie
eine Sichtprüfung der Reifen
vor, um zu bestimmen, ob sie
weiterfahren können, um bei
nächster Gelegenheit den
Reifendruck einzustellen oder ob
Sie sich an einen Fachmann, wir
empfehlen einen autorisierten
Mazda-Vertragshändler/
Servicepartner oder eine
Reifenreparaturwerkstatt wenden.

Die Reifendruckwarnleuchte
(TPMS) nicht ignorieren:
Es ist gefährlich, die
Reifendruckwarnleuchte (TPMS)
zu ignorieren, auch wenn Sie den
Grund für das AuÀ euchten kennen.
Lassen Sie eine Störung sofort
beheben, bevor eine ernsthafte
Situation auftritt, in welcher die
Gefahr eines Reifenversagens oder
eines Unfalls besteht.
Kontrollieren Sie die Reifen und stellen
Sie den Reifendruck auf den richtigen
Wert ein (Seite 6-45 ).
HINWEIS
Stellen Sie den Reifendruck immer im
kalten Reifenzustand ein. Der Reifendruck
hängt von der Reifentemperatur ab,
lassen Sie deshalb das Fahrzeug vor dem
Einstellen des Reifendrucks für eine
Stunde stehen bzw. fahren Sie nur eine
Strecke von weniger als 1,6 km. Falls der
Reifendruck bei heißen Reifen auf den
Druck bei kalten Reifen eingestellt wird,
kann die Reifendruckwarnleuchte bzw.
das Warnsignal ansprechen, wenn sich die
Reifen abkühlen und der Druck unter den
vorgeschriebenen Wert abfällt.
Falls die Reifendruckwarnleuchte (TPMS)
wegen Druckabfall bei tiefer Temperatur
angesprochen hat, kann die Warnleuchte
weiter leuchten, auch wenn die Temperatur
ansteigt. In diesem Fall muss der Reifendruck
ebenfalls eingestellt werden. Falls die
Reifendruckwarnleuchte (TPMS) wegen
eines Druckabfalls auÀ euchtet, muss der
Reifendruck überprüft und eingestellt werden.
Über längere Zeit ist es natürlich, dass
der Reifendruck etwas abfällt, das
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
ist jedoch nicht in der Lage zu beurteilen,
ob ein natürlicher Druckabfall oder eine
Reifenpanne vorliegt. Falls nur bei einem
der Reifen Probleme auftreten, ist dies ein
Anzeichen einer Störung. Kontrollieren Sie
den Reifen mit dem Druckabfall auf Schnitte
und an der Lauf- oder der SeitenÀ äche
auf herausragende Metallgegenstände,
während jemand das Fahrzeug langsam
vorwärts fährt. Netzen Sie das Reifenventil
mit Wasser an, um zu prüfen, ob Blasen
austreten, die auf eine Undichtigkeit
hindeuten. Undichtigkeiten müssen richtig
behoben werden, ein einfaches Nachstellen
des Reifendrucks ist gefährlich; wenden
Sie sich an einen Fachmann, wir empfehlen
einen autorisierten Mazda-Vertragshändler/
Servicepartner.