ABS FIAT TALENTO 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Wiedereinbau
Die Stangen der Kopfstütze in die
Führungen einsetzen (ggf. die
Rückenlehne neigen). Die Kopfstütze
ganz nach unten drücken und dann
anheben, bis sie einrastet. Kontrollieren,
dass jede Stange auf der Rückenlehne
des Sitzes fest eingerastet ist.
ZUR BEACHTUNG
17)Die Kopfstützen müssen so eingestellt
werden, dass sie den Kopf, und nicht den
Hals, stützen. Nur auf diese Weise üben sie
ihre Schutzfunktion aus. Alle Kopfstützen
müssen vor dem Losfahren korrekt
eingebaut sein, falls sie aus irgend einem
Grund ausgebaut wurden, damit die
Insassen bei einem eventuellen Aufprall
korrekt geschützt sind. Die geschilderten
Anleitungen beachten.
SITZE
VORDERSITZE
18) 19) 20)
Sitzeinstellung
Den Griff 1 Abb. 52 ziehen, um den Sitz
zu entriegeln und nach vorn oder hinten
zu verschieben. In der gewünschten
Position den Griff loslassen und
kontrollieren, dass der Sitz korrekt
eingerastet ist.
Zur Höheneinstellung des Sitzes den
Hebel 3 Abb. 52 so oft wie notwendig
ziehen oder absenken.
Sitzheizung
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Bei eingeschalteter Zündvorrichtung die
Taste 2 Abb. 52 drücken. Die integrierte
Kontrollleuchte leuchtet auf.
Das System ist mit einem Thermostaten
ausgestattet, der die Heizung bei
Bedarf abschaltet.
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Die Sitzbank in Richtung
Fahrzeugheck schieben, um die
Verankerungen freizulegen (Bewegung
F Abb. 62 ).
Die Sitzbank anheben (Bewegung G
Abb. 62 ).
Die Sitzbank erneut zurückschieben
(Bewegung H Abb. 62 ), um die
vorderen Verankerungen freizulegen.
die Sitzbank in den vorderen Bereich
des Fahrzeugs schieben und
herausnehmen.ZUR BEACHTUNG Die Sitzbank 2
Abb. 60 vor der Sitzbank 1
Abb. 60 ausbauen.
Wiedereinbau
Die Sitzbank in Bezug auf die
vorderen Verankerungen platzieren.
Die Sitzbank soweit verschieben, bis
sie an den hinteren
Befestigungspunkten einrasten kann.
Die Halterungen 9
Abb. 63 niederdrücken, bis sie
einrasten.
Die korrekte Ausrichtung der
grafischen Zeichen auf den Halterungen
9 Abb. 63 kontrollieren.
ZUR BEACHTUNG
18)Aus Sicherheitsgründen diese Arbeiten
nur bei stehendem Fahrzeug ausführen.
19)Wenn die Rückenlehne des
Vordersitzes umgeklappt wird, muss der
Beifahrer-Airbag obligatorisch deaktiviert
werden (siehe Abschnitt „Airbag
Beifahrerseite und Kindersitze - zur
Deaktivierung der Airbags“ im Kapitel
„Sicherheit“). Gefahr ernsthafter
Verletzungen, wenn die Gegenstände auf
der umgeklappten Rückenlehne durch
Auslösung des Airbags ins Fahrzeuginnere
geschleudert werden. Der Aufkleber (auf
dem Armaturenbrett), die Beschriftungen
und die Markierungen (auf der
Windschutzscheibe) weisen auf diese
Anweisungen hin.
20)Für die Sicherheit der Insassen müssen
die Gegenstände auf dem Sitz, wenn
dieser als Tisch benutzt wird, befestigt
werden.
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21)Aus Sicherheitsgründen diese Arbeiten
nur bei stehendem Fahrzeug ausführen.
Um nicht die Wirkung der Sicherheitsgurte
zu beschränken, die Rückenlehnen der
Sitze nicht übermäßig neigen. Auf dem
Boden (des Fahrerplatzes) dürfen sich
keine Gegenstände befinden: bei einer
Vollbremsung können sie unter die Pedale
rutschen und deren Gebrauch verhindern.
22)Bei Eingriffen an der hinteren Sitzbank
kontrollieren, dass die Verankerungen
sauber sind (sie dürfen keine Steine,
Stoffreste oder andere Elemente enthalten,
die das korrekte Verriegeln der Sitzbank
behindern können).
23)Die hinteren Sitzbänke dürfen nur an
den Originalverankerungspunkten
angebracht werden. Es ist verboten,
während der Fahrt die "Sitzbänke mit
gegen die Fahrtrichtung gerichteten
Rückenlehnen" zu verwenden.
24)Nach dem Wiedereinbau der Sitzbänke
kontrollieren, dass diese sicher verriegelt
sind. Die seitlichen Sicherheitsgurten sicher
am betreffenden Modul befestigen.
25)Die Sitzbänke 1 und 2 können nicht
vertauscht werden.LENKRAD /
SERVOLENKUNG
LENKRADEINSTELLUNG
26) 27) 28)
1)
Höhen- und Tiefeneinstellung des
Lenkrads
Den Hebel 1 Abb. 64 ziehen und das
Lenkrad in die gewünschte Position
bringen: den Hebel über den
Widerstandspunkt hinaus drücken, um
das Lenkrad zu verriegeln.
Kontrollieren, dass das Lenkrad sicher
verriegelt ist.
Variable Servolenkung
Die variable Servolenkung ist ein
elektronisches System, dass die
Lenkkraft an die
Fahrzeuggeschwindigkeit anpasst.Die Lenkung dreht leichter beim Parken
(höherer Komfort), während sich bei
zunehmender Geschwindigkeit der
Kraftaufwand erhöht (höhere Sicherheit
bei hoher Geschwindigkeit).ZUR BEACHTUNG
26)Die Einstellung kann nur bei stehendem
Fahrzeug und abgestellten Motor erfolgen.
27)Nie den Motor auf einem Gefälle oder
ganz allgemein während der Fahrt abstellen
(nach dem Abstellen des Motors ist die
Servobremse deaktiviert).
28)Jegliche Maßnahmen im Aftermarket
mit daraus folgenden Beschädigungen der
Lenkung oder der Lenksäule (z. B.
Montage einer Diebstahlanlage), die außer
zur Verschlechterung der Leistungen des
Systems und zum Verfall der Garantie auch
zu schweren Sicherheitsproblemen sowie
einem nicht zur Zulassung konformen
Fahrzeug führen können, sind strengstens
verboten.
ZUR BEACHTUNG
1)Bei stehendem Motor oder bei einem
Ausfall des Systems kann das Lenkrad
immer noch betätigt werden. Der
Kraftaufwand ist jedoch höher.64T36525
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START-STOP-
AUTOMATIK
29)
Das System trägt zur Verringerung des
Kraftstoffverbrauchs und der
schädlichen Abgasemissionen bei.
Beim Motorstart wird das System
automatisch eingeschaltet. Während
der Fahrt hält das System den Motor an
(Motor in Standby), wenn das Fahrzeug
steht (Stau, Halt an einer roten Ampel
usw.).
BETRIEBSMODUS
Der Motor wird auf Standby geschaltet,
wenn:
das Fahrzeug seit seinem letzten Halt
gefahren wurde;
der Gangwähler in Stellung N
(Leerlauf) steht;
das Kupplungspedal losgelassen
wird;
die Fahrzeuggeschwindigkeit
geringer als 3 km/h ist.
2) 3) 4)
Die Kontrollleuchteauf der
Instrumententafel meldet, dass der
Motor auf Standby geschaltet ist.
Die Fahrzeuggeräte bleiben während
der Motorabschaltung funktionstüchtig.
Der Motor wird durch Betätigung des
Kupplungspedals und Einlegen eines
Gangs automatisch wieder gestartet.
EIN- UND AUSSCHALTEN
DES SYSTEMS
Die Taste 1 Abb. 65 drücken, um die
Funktion zu deaktivieren. Eine
entsprechende Meldung wird auf der
Instrumententafel eingeblendet und die
in die Taste integrierte Kontrollleuchte 2
Abb. 65 leuchtet auf.
Ein erneuter Tastendruck aktiviert das
System wieder. Eine entsprechende
Meldung wird auf der Instrumententafel
eingeblendet und die in die Taste
1 integrierte Kontrollleuchte 2 erlischt.
Das System wird bei jedem Einschalten
des Fahrzeugs automatisch aktiviert
(siehe Abschnitt „Anlassen des Motors“
des Kapitels „Anlassen und Fahren“).
HINWEISE: Ist der Motor auf Standby
geschaltet, wird der Motor bei Drücken
der Taste 1 automatisch angelassen.Sonderfälle
Wenn sich in Fahrzeugen mit
elektronischem Schlüssel bei
aktiviertem System und
abgeschaltetem Motor (Stau, Halt an
einer roten Ampel usw.) der Fahrer vom
Sitz erhebt, den Gurt abschnallt und die
Fahrertür öffnet, wird die Zündung
abgeschaltet. Um den Motor neu zu
starten und das Start&Stop-System
wieder zu aktivieren, die Starttaste
drücken (siehe Abschnitt
„Zündvorrichtung „ des Kapitels
„Kenntnis des Fahrzeugs“).
Wenn der Motor bei aktivem System
abgestellt wird, das Kupplungspedal
energisch durchtreten, um den Motor
neu zu starten.
BEDINGUNGEN, UNTER
DENEN DER MOTOR
NICHT ABGESCHALTET
WIRD
Einige Bedingungen verhindern, je nach
Fahrzeug, die Autostop-Funktion, im
Einzelnen in folgenden Fällen:
Rückwärtsgang eingelegt;
Motorhaube nicht verriegelt;
bei Fahrzeugen mit elektronischem
Schlüssel: Fahrertür nicht geschlossen;
bei Fahrzeugen mit elektronischem
Schlüssel: Sicherheitsgurt des Fahrers
nicht angelegt;
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die Außentemperatur zu niedrig oder
zu hoch ist (unter 0 °C oder über 30 °C
zirka);
die Batterieladung unzureichend ist;
zu großer Unterschied zwischen der
Innentemperatur des Fahrzeugs und
der von der Klimaautomatik
eingestellten Temperatur;
die Funktion MAX DEF aktiviert ist
(siehe Abschnitt "Klimaanlage" im
Kapitel Kenntnis des Fahrzeugs");
unzureichende
Motorkühlmitteltemperatur;
die Selbstreinigungsfunktion des
Partikelfilters ist gerade aktiv;
oder:
die Warnleuchteauf der
Instrumententafel meldet, dass der
Motor nicht in den Standby-Betrieb des
Motors geschaltet werden kann.
HINWEISE: Zum Tanken muss der
Motor abgeschaltet werden (nicht in
Standby): den Motor immer abschalten
(siehe Abschnitt „Anlassen des Motors“
des Kapitels „Anlassen und Fahren“):
BEDINGUNGEN FÜR
NEUSTART DES MOTORS
In einigen Fällen kann der Motor ohne
jeden Eingriff anspringen, um die
Sicherheit und den Komfort aufrecht zu
erhalten. Das erfolgt, wenn:
die Außentemperatur zu niedrig oder
zu hoch ist (unter 0 °C oder über 30 °C
zirka);
die Funktion MAX DEF aktiviert ist
(siehe Abschnitt "Klimaanlage" im
Kapitel Kenntnis des Fahrzeugs");
die Batterieladung unzureichend ist;
die Fahrzeuggeschwindigkeit 5 km/h
übersteigt (auf einem Gefälle usw.);
das Bremspedal wiederholt gedrückt
wird oder ein Eingriff an der
Bremsanlage erforderlich ist.
Fahrzeug mit Fernbedienung
Einige der folgenden Bedingungen
verhindern den automatischen Neustart
des Motors bei Öffnung:
einer der Türen (bei Fahrzeugen mit
Schlüssel);
die Beifahrertür (bei Fahrzeugen mit
elektronischem Schlüssel).
FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Wenn die entsprechende Meldung an
der Instrumententafel angezeigt wird
und gleichzeitig die Leuchte 2 auf der
Taste 1 Abb. 65 angeht, ist das System
deaktiviert.
Bitte das Fiat-Servicenetz kontaktieren.
ZUR BEACHTUNG
29)Bei einem Nothalt kann der Motor
durch Treten des Kupplungspedals neu
gestartet werden, wenn die
Start&Stop-Funktion aktiviert ist.
ZUR BEACHTUNG
2)Nicht mit dem Motor in Standby fahren
(die Kontrollleuchteauf der
Instrumententafel leuchtet auf).
3)Motor in Standby, die Servobremse ist
deaktiviert.
4)Beim Aussteigen ertönt ein Warnton und
eine Meldung weist darauf hin, dass sich
der Motor im Standby-Modus befindet (und
nicht abgeschaltet ist). Vor dem Aussteigen
aus dem Fahrzeug muss die
Zündvorrichtung ausgeschaltet werden
(siehe Abschnitt „Zündvorrichtung“ des
Kapitels „Kenntnis des Fahrzeugs“).
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RÜCKBLICKSPIEGEL
AUSSENSPIEGEL
30) 31) 32)
Elektrisch verstellbare
Außenspiegel
Den Hebel 1 Abb. 66 in folgende
Stellungen bringen:
Bzum Verstellen des linken
Außenspiegels,
Dzum Verstellen des rechten
Außenspiegels,
Dzum Deaktivieren.
Spiegel mit manueller Einstellung
Zur Einstellung Druck auf den Spiegel A
Abb. 66 ausüben.
Entfrosten
Je nach Ausstattung erfolgt das
Entfrosten der Spiegel bei laufendem
Motor zusammen mit dem Entfrosten
der Heckscheibe.
INNENSPIEGEL
30) 31)
Spiegel mit manueller Einstellung:In
der Nacht den auf der Rückseite des
Rückspiegels angebrachten Hebel 2
Abb. 67 verschieben, um die
Blendwirkung der hinterherfahrenden
Fahrzeuge zu reduzieren.
Elektrochromatischer Spiegel.Der
Spiegel dunkelt bei Nacht automatisch
ab, wenn ein Fahrzeug mit
eingeschalteten Scheinwerfern
hinterherfährt.
ZUR BEACHTUNG
30)Aus Sicherheitsgründen diese Arbeiten
nur bei stehendem Fahrzeug ausführen.
31)Während der Fahrt müssen die
Außenspiegel immer ausgeklappt sein. Die
Außenspiegel verfälschen durch ihre
Krümmung geringfügig die Wahrnehmung
der Entfernung.
32)Die Objekte im Spiegel sind tatsächlich
näher, als sie erscheinen. Aus
Sicherheitsgründen soll vor jedem
Fahrmanöver der Abstand richtig
abgeschätzt werden.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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AUSSEN-
BELEUCHTUNG
STANDLICHT
33) 34) 35) 36)
Ausschalten
Den Stellring 2 Abb. 68 auf Stellung
0 drehen.
TAGFAHRLICHT(nur vordere Scheinwerfer)
Einschalten
Das Tagfahrlicht schaltet sich
automatisch ohne Betätigung des
Hebels 1 Abb. 69 beim Anlassen des
Motors ein und beim Abstellen des
Motors ab.ZUR BEACHTUNG Bei Linksverkehr mit
einem Fahrzeug mit Lenkung auf der
linken Seite (oder umgekehrt) müssen
die Scheinwerfer für die Zeit des
Aufenthalts verbindlich entsprechend
eingestellt werden (siehe Abschnitt
"Leuchtweitenregulierung" im Kapitel
"Kenntnis des Fahrzeugs").
ABBLENDLICHT
Manuelles Einschalten
Den Stellring 2 Abb. 68 auf das Symbol
drehen, auf der Instrumententafel
leuchtet die Kontrollleuchte auf.
Automatisches Einschalten
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Den Stellring 2 Abb. 68 auf das Symbol
AUTOdrehen: bei eingeschaltetem
Motor schaltet sich das Abblendlicht
automatisch in Abhängigkeit vom
Außenlicht ohne Betätigung des Hebels
1 Abb. 68 ein und aus.Ausschalten
Den Stellring 2 Abb. 68 von Hand auf
Stellung 0 drehen.
Wenn der Stellring 2 Abb. 68 in der
Stellung des SymbolsAUTOsteht, wird
das Abblendlicht nach dem Abschalten
des Motors, beim Öffnen der Fahrertür
oder beim Verschließen des Fahrzeugs
automatisch abgeschaltet. In diesem
Fall schaltet sich das Abblendlicht beim
nächsten Motorstart je nach Außenlicht
ohne Betätigung des Hebels 1
Abb. 68 wieder ein.
HINWEIS Das eventuell eingeschaltete
Fernlicht oder die Nebelschlussleuchte
wird nicht automatisch abgeschaltet.
FERNLICHT
Einschalten
Bei laufendem Motor und
eingeschaltetem Abblendlicht auf den
Hebel 1 Abb. 68 drücken. Auf der
Instrumententafel leuchtet die
Kontrollleuchte
auf. Um in die
Stellung Abblendlicht zurückzukehren,
den Hebel 1 Abb. 68 in Richtung Fahrer
ziehen.
Ausschalten
Den Stellring 2 Abb. 68 auf Stellung
0 drehen.
Falls die Beleuchtung von Hand
eingeschaltet wurde, ertönt beim Öffnen
der Fahrertür ein Signalton, der darauf
hinweist, dass die Beleuchtung
eingeschaltet ist.
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INNENLEUCHTE HINTEN
Die Leuchte wird mit Schalter 7
Abb. 79 wie folgt eingeschaltet:
Dauerlicht;
Einschalten der Leuchte durch
Öffnen einer der hinteren Türen. Sie
erlischt nur, wenn die betreffende Tür
wieder geschlossen wird.
Die Ausschaltung erfolgt sofort.
SCHEIBENWISCHER
/ HECKSCHEIBEN-
WISCHER
SCHEIBENWISCHER /
SCHEIBEN-
WASCHANLAGE
37) 38) 39)
5) 6) 7)
Bei eingeschalteter Zündvorrichtung
den Hebel 1 betätigen Abb. 80
AAbschalten
BIntervallbetrieb. Die Wischer halten
zwischen zwei Wischvorgängen für
einige Sekunden an. Die Zeit zwischen
einem Wischvorgang und dem
folgenden ist mit dem Einstellrad 2
Abb. 81 einstellbar.
CLangsamer Dauerbetrieb
DSchneller DauerbetriebZUR BEACHTUNG Die Betriebsart B-C
Abb. 80 steht bei eingeschalteter
Zündvorrichtung zur Verfügung. Die
Betriebsart D Abb. 80 ist nur bei
laufendem Motor verfügbar.
HINWEIS Bei jedem Anhalten des
Fahrzeugs während der Fahrt
verlangsamt sich die Geschwindigkeit
des Scheibenwischers: sie geht von
schnellem auf langsamen Dauerbetrieb
über. Sobald sich das Fahrzeug wieder
in Bewegung setzt, kehrt der Wischer
zur ursprünglich gewählten
Geschwindigkeit zurück. Jede
Betätigung des Hebels 1 Abb. 80 ist
vorrangig und hebt die Automatik auf.
Fahrzeuge mit Wischautomatik
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Bei laufendem Motor den Hebel
1 betätigen. Abb. 81
AAbb. 80 Abschalten
BAbb. 80 Funktion Wischautomatik.
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In dieser Position erkennt das System,
dass Wasser auf der Frontscheibe
vorhanden ist und aktiviert den
Scheibenwischer in der angepassten
Geschwindigkeit. Die Auslöseschwelle
und die Frequenz des Wischers können
mit dem Ring 2 geändert werden:
EAbb. 81 Minimale Empfindlichkeit
FAbb. 81 Maximale Empfindlichkeit
CAbb. 80 Langsamer Dauerbetrieb
DAbb. 80 Schneller Dauerbetrieb
HINWEIS Bei Nebel und Schneefall ist
die Wischautomatik nicht verfügbar und
es obliegt dem Fahrer, die Wischer zu
betätigen.
ZUR BEACHTUNG Die Betriebsart C
Abb. 80 steht bei eingeschalteter
Zündvorrichtung zur Verfügung. Die
Betriebsarten B und D Abb. 80 sind nur
bei laufendem Motor verfügbar.
HINWEIS Sie verfügt über eine
Wartungsposition für den Austausch
der Wischerblätter. Bei eingeschalteter
Zündvorrichtung und abgestelltem
Motor den Wischerhebel 1
Abb. 81 vollständig senken (Stellung D);
die Scheibenwischerblätter halten in
freier Position an (siehe Abschnitt
„Scheibenwischer“ im Kapitel „Wartung
und Pflege“).
Scheibenwaschanlage
Bei eingeschalteter Zündvorrichtung
den Hebel 1 Abb. 82 in Richtung Fahrer
ziehen. Durch ein kurzes Ziehen desHebels wird zusammen mit der
Scheibenwaschanlage ein
Wischvorgang aktiviert. Durch ein
längeres Ziehen des Hebels werden
zusammen mit der
Scheibenwaschanlage drei
aufeinanderfolgende Wischvorgänge
und nach einigen Sekunden ein vierter
Vorgang aktiviert.
ZUR BEACHTUNG Bei kalter Witterung
die Windschutzscheibe (u.a. den
mittleren Bereich hinter dem
Innenspiegel) sowie die Heckscheibe
von Eis und Schnee befreien, bevor die
Scheibenwischer eingeschaltet werden
(Gefahr der Überhitzung des
Elektromotors). Den Zustand der
Scheibenwischerblätter kontrollieren:
Sie müssen stets sauber sein: die
Wischerblätter sowie die Windschutz-
und Heckscheibe regelmäßig mit
Seifenwasser reinigen.
Sie Wischer nicht einschalten, wenn
die Windschutz- und Heckscheibe
trocken sind.
Von der Windschutz- oder der
Heckscheibe abnehmen, wenn sie für
lange Zeit nicht benutzt worden sind.
Die Wischer in jedem Fall ersetzen,
wenn ihre Wirksamkeit nachlässt: d.h.
ca. nach einem Jahr. Vor dem
Einschalten der Heckscheibenwischer
kontrollieren, dass kein Gegenstand ihre
Bahn behindert.
HECKSCHEIBENWISCHER/-
WASCHER
37) 38) 39)
5) 6) 7)
Heckscheibenwischer mit
Wischfrequenz in Funktion der
Geschwindigkeit
Bei eingeschalteter Zündvorrichtung
das Ende des Hebels 1
Abb. 83 drehen, bis das Symbol
auf
Höhe der Markierung 2 Abb. 83 steht.
Die Wischfrequenz hängt von der
Geschwindigkeit ab.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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TANK FÜR
ZUSATZSTOFF
AdBlue (Harnstoff)
Sicherstellen, dass die Gesetze des
Landes des gegenwärtigen
Aufenthaltsortes beachtet werden.
Es ist wichtig, sich zu merken, dass
fehlender Respekt gegenüber den
geltenden Gesetzesbestimmungen von
Seiten des Fahrzeuginhabers rechtliche
Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Funktionsweise
Der Einsatz von Zusatzmitteln verringert
die Abgasemissionen durch die
Aufspaltung von Stickoxiden in
Wasserdampf und Stickstoff.
Befüllen
Maximaler Tankinhalt: ca. 20 Liter. Die
linke Vordertür öffnen, um an die Klappe
A zu gelangen. Den Deckel
1 abschrauben.
43)
9) 10) 11)
ZUR BEACHTUNG Bei Fahrzeugen mit
Start&Stop-System den Zusatzstoff
AdBluue bei (Harnstoff) abgestelltem
Motor tanken. Den Motor immer
abstellen (siehe Informationen zum
Starten und Abstellen des Motors).
Qualität des Zusatzstoffs AdBlue
(Harnstoff)
Nur Zusatzmittel verwenden, welche die
Norm ISO 22241 erfüllen und mit den
Angaben auf dem Etikett auf dem
Tankdeckel übereinstimmen.
Durchschnittsverbrauch
Ca. 2 L/1000 km je nach
Fahrzeugversion und Fahrstil.
Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung
Immer die Anweisungen auf der
Verpackung des Zusatzstoffs AdBlue
(Harnstoff) beachten.
Beim Umgang mit Zusatzmitteln immer
vorsichtig vorgehen. Sie können dieKleidung, Schuhe oder Karosserieteile
beschädigen.
Im Falle eines Rückflusses oder Kontakt
mit einer lackierten Stelle den
betroffenen Bereich umgehend mit
einem befeuchteten Tuch polieren.
Bei extremen Kältebedingungen
Das Fahrzeug ist mit einer Heizung für
den Zusatzstoff AdBlue (Harnstoff)
ausgestattet, damit das Fahrzeug auch
unter extremen Kältebedingungen
gefahren werden kann.
Vorsichtsmaßnahmen beim
Auffüllen des Tanks
Der Zusatzstoff AdBlue (Harnstoff)
gefriert bei Temperaturen unter -10 °C.
Unter diesen Umständen keinen
Auffüllversuch unternehmen. Es wir
daher empfohlen, den Zusatzstoff
AdBlue (Harnstoff) vor dem Aufleuchten
der Kontrollleuchte
an der
Instrumententafel einzufüllen oder den
Vorgang von qualifiziertem
Fachpersonal durchführen zu lassen.
44)
ZUR BEACHTUNG
43)Beim Tankdeckel handelt es sich um
ein bestimmtes Modell. Bei einem eventuell
notwendigen Austausch darauf achten,
dass es sich um ein Originalteil gleicher
Herkunft handelt. Bitte das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.
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46
KENNTNIS DES FAHRZEUGES