ABS JEEP WRANGLER 2DOORS 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: JEEP, Model Year: 2018, Model line: WRANGLER 2DOORS, Model: JEEP WRANGLER 2DOORS 2018Pages: 396, PDF-Größe: 6.21 MB
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HINWEIS:
• Die Ölwechsel-Meldung wird nicht abhän-
gig von der Zeitspanne seit dem letzten
Ölwechsel angezeigt. Wechseln Sie, wenn
seit dem letzten Ölwechsel 12 Monate ver-
gangen sind, das Motorenöl auch dann,
wenn die Ölwechsel-Meldung NICHT auf-
leuchtet.
• Wechseln Sie das Motoröl häufiger, wenn
Sie Ihr Fahrzeug längere Zeit im Gelände-
betrieb nutzen.
• Die Ölwechselintervalle dürfen unter kei-
nen Umständen 12.000 km (7.500 Mei-
len) bzw. 12 Monate überschreiten, je
nachdem, was zuerst eintritt (außer bei
2.0-L-Ottomotor).
Nach Abschluss des planmäßigen Ölwech-
sels wird die Ölwechsel-Anzeige von Ihrem
Vertragshändler zurückgesetzt.
Einmal im Monat oder vor einer langen Fahrt
• Prüfen Sie den Motorölstand ca. fünf Minu-
ten nach dem Abstellen des betriebswar-
men Motors. Stellen Sie zur Prüfung des
Ölstands das Fahrzeug auf waagerechtemUntergrund ab, um einen ausreichend ge-
nauen Wert zu erhalten. Füllen Sie Öl nur
nach, wenn sich der Füllstand an oder un-
ter der Markierung ADD oder MIN befindet.
• Prüfen Sie die Scheibenreinigungsflüssig-
keit der Scheibenwaschanlage, und füllen
Sie sie bei Bedarf auf.
• Prüfen Sie den Reifendruck und die Reifen
auf Anzeichen für außergewöhnlichen Ver-
schleiß oder Beschädigungen. Die Reifen
bei ersten Anzeichen eines unregelmäßigen
Verschleißes umsetzen, auch wenn dieser
vor Einschalten des Ölwechsel-
Anzeigesystems eintritt.
• Überprüfen Sie die Batterie. Reinigen Sie
die Pole, und ziehen Sie sie bei Bedarf fest.
• Prüfen Sie die Füllstände des Kühlmittel-
Ausgleichsbehälters, des Hauptbremszy-
linders und der Servolenkung, und füllen
Sie sie bei Bedarf auf.
• Prüfen Sie alle Leuchten und andere elekt-
rische Teile auf korrekten Betrieb.
Bei jedem Ölwechsel
• Wechseln Sie den Motorölfilter.• Überprüfen Sie die Bremsschläuche und
die Leitungen.
ACHTUNG!
Werden die erforderlichen Wartungsmaß-
nahmen nicht durchgeführt, so kommt es
zu Schäden am Fahrzeug.
Erforderliche Wartungsintervalle
Erforderlichen Wartungsintervalle: siehe die
Wartungspläne auf den folgenden Seiten.
Wartungsplan
HINWEIS:
Sobald Sie den letzten Eingriff in der Tabelle
ausgeführt haben, fahren Sie mit der plan-
mäßigen Wartung fort. Halten Sie dabei die
Frequenz im Plan ein, indem Sie jede Tätig-
keit mit einem Punkt oder dedizierten Hin-
weis markieren. Ein einfacher Neustart der
Wartung vom Anfang des Plans kann dazu
führen, dass das zulässige Intervall bei man-
chen Tätigkeiten überschritten wird.
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Das tatsächliche Intervall für Ölwechsel und
Austausch des Motorölfilters ist abhängig von
der Verwendung des Fahrzeugs. Es wird in
Form einer Warnleuchte oder -meldung (je
nach Ausstattung) in der Kombiinstrument-
anzeige angezeigt. Das Intervall sollte
16.000 km (10.000 Meilen) oder 12 Monate
nicht überschreiten.
** Siehe „Erschwerten Betriebsbedingun-
gen“ in diesem Abschnitt.
*** Bremsflüssigkeit DOT 4 nur auf Zeitba-
sis; keine Kilometerstandintervalle.
**** Das Intervall zum Wechseln der Zünd-
kerzen basiert nur auf dem Kilometerstand,
es gibt keine jährlichen Intervalle.
***** Diese Wartung wird vom Hersteller
empfohlen, ist aber nicht zur Erhaltung der
Garantie auf die Abgasreinigungsanlage
erforderlich.
WARNUNG!
• Bei der Durchführung von Arbeiten an
oder in einem Kraftfahrzeug können Sie
ernsthaft verletzt werden. Führen Sie
WARNUNG!
nur Wartungsarbeiten durch, für die Sie
über ausreichende Kenntnisse und das
passende Werkzeug verfügen. Wenn Sie
bei der Durchführung von Wartungsar-
beiten Zweifel an Ihren Fähigkeiten ha-
ben, lassen Sie die Arbeiten von qualifi-
ziertem Personal durchführen.
• Andernfalls können Bauteile ausfallen,
und die Fahreigenschaften und Leistung
des Fahrzeugs können beeinträchtigt
werden. Dies kann einen Unfall verursa-
chen.
Erschwerte Betriebsbedingungen
Wechseln Sie das Motoröl und den Motoröl-
filter alle 7.500 km (4.500 Meilen) oder alle
6 Monate, wenn Ihr Fahrzeug unter den fol-
genden erschwerten Betriebsbedingungen
eingesetzt wird:
• Fahrten bei dichtem Verkehr (Stop-and-Go)
• Fahrten in staubigen Umgebungen
• Kurze Fahrten von weniger als 16 km
(10 Meilen)
• Fahrten mit Anhänger• Taxi, Polizei- oder Lieferfahrzeug (kommer-
zielle Nutzung)
• Betrieb im Gelände oder in Wüsten
Planmäßige Wartung – Dieselmotor
Ihr Fahrzeug ist mit einem automatischen
Ölwechsel-Anzeigesystem ausgestattet. Das
Ölwechsel-Anzeigesystem erinnert Sie, wenn
der Zeitpunkt für einen planmäßigen Motor-
ölwechsel bei Ihrem Vertragshändler erreicht
ist.
Bei Fahrzeugen mit Kombiinstrumentan-
zeige wird die Meldung „Oil Change Requi-
red“ (Ölwechsel erforderlich) angezeigt, und
es ertönt ein einmaliges akustisches Signal,
um anzuzeigen, dass ein Ölwechsel fällig ist.
Bei Fahrzeugen ohne Kombiinstrumentan-
zeige blinkt die Meldung „Change Oil“ (Öl
wechseln) im Kilometerzähler des Kombiin-
struments, und es ertönt ein Warnsignal, das
darauf hinweist, dass ein Ölwechsel erforder-
lich ist.
Entsprechend den Betriebsbedingungen des
Motors leuchtet die Ölwechsel-Meldung auf.
Dies bedeutet, dass Ihr Fahrzeug gewartet
werden muss. Betriebszustände wie häufige
SERVICE UND WARTUNG
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Kurzstrecken, Anhängerbetrieb, äußerst
heiße oder kalte Außentemperaturen können
den Zeitpunkt der Anzeige der Ölwechsel-
Meldung beeinflussen. Erschwerte Betriebs-
bedingungen können dazu führen, dass die
Ölwechsel-Meldung früher angezeigt wird als
angegeben. Lassen Sie die Fahrzeugwartung
so bald wie möglich durchführen, innerhalb
der nächsten 805 km (500 Meilen).
HINWEIS:
•Das tatsächliche Intervall für Motorölwechsel
und Austausch des Motorölfilters ist abhängig
von der Verwendung des Fahrzeugs. Es wird in
Form einer Warnleuchte oder -meldung in der
Instrumententafel angezeigt. In keinem Fall
dürfen zwei Jahre überschritten werden.
Wenn das Fahrzeug hauptsächlich für Stadt-
fahrten verwendet wird, wechseln Sie Motoröl
und Filter jedes Jahr.
•Spülen Sie das Kühlsystem und wechseln Sie
das Motorkühlmittel nach 120 Monaten bzw.
240.000 km (150.000 Meilen), je nachdem,
was zuerst eintritt.•Die Steuerzahnriemen und Antriebsriemen
müssen alle 60.000 km (37.500 Meilen) oder
alle 3 Jahre auf besonders hohe Beanspru-
chung (staubige Gegenden, kaltes Klima,
Stadtverkehr, langer Betrieb im Leerlauf) ge-
prüft werden. Unter keinen Umständen sollten
diese Abstände überschritten werden.
Einmal im Monat oder vor einer langen Fahrt
• Prüfen Sie den Motorölstand.
• Prüfen Sie den Füllstand der Scheiben-
waschflüssigkeit.
• Prüfen Sie den Reifendruck und die Reifen
auf Anzeichen für außergewöhnlichen Ver-
schleiß oder Beschädigungen. Die Reifen
bei ersten Anzeichen eines unregelmäßigen
Verschleißes umsetzen, auch wenn dieser
vor Einschalten des Ölwechsel-
Anzeigesystems eintritt.
• Prüfen Sie die Füllstände im Kühlmittel-
Ausgleichsbehälter und im Hauptbremszy-
linder, füllen Sie bei Bedarf auf.• Prüfen Sie die Funktion aller Innen- und
Außenleuchten.
• Regelung und der Wiederherstellung des
Additivfüllstands für AdBlue Dieselemissi-
onen (Harnstoff) (je nach Ausstattung).
Anspruchsvoller Fahrzeugeinsatz
• Stellen Sie den Additivfüllstand für AdBlue
Dieselemissionen (Harnstoff) (je nach Aus-
stattung) wieder her, wenn das Lämpchen
aufleuchtet oder die Meldung auf der In-
strumententafel angezeigt wird.
ACHTUNG!
Werden die erforderlichen Wartungsmaß-
nahmen nicht durchgeführt, so kommt es
zu Schäden am Fahrzeug.
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Laufleistung in Meilen oder verstrichene Zeit (je nachdem, was zuerst
eintritt)
12.500
25.000
37.500
50.000
62.500
75.000
87.500
100.000
112.500
125.000
137.500
150.000
162.500
175.000
187.500
oder Jahre: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
oder Kilometer:
20.000
40.000
60.000
80.000
100.000
120.000
140.000
160.000
180.000
200.000
220.000
240.000
260.000
280.000
300.000
Zusätzliche Inspektionen
Wechseln Sie das Motoröl und den Motorölfilter. (*)
Prüfen Sie den Füllstand beim Additiv zur Verringerung des
Schadstoffausstoßes (AdBlue/Harnstoff), je nach Ausstattung (°),
bei jedem Abstellen des Fahrzeugs und füllen Sie gegebenenfalls
nach.XXXXXXX XXX X X X X X
Überprüfen Sie die Gleichlaufgelenke. X X X X X X X
Die Vorderradaufhängung, Manschettendichtungen und Spurstan-
genenden überprüfen und bei Bedarf ersetzen.XXX X X X X
Führen Sie eine Sichtprüfung des Zustands durch von: Karosserie
außen, Unterbodenschutz, Rohrleitungen und Schläuchen (Aus-
puff, Kraftstoffsystem, Bremsen), Gummiteilen (Manschetten,
Hülsen, Buchsen usw.).XXX X X X X
Wenn das Fahrzeug in staubigen Umgebungen oder im Gelände-
betrieb verwendet wird, überprüfen Sie den Ansaugluftfilter, und
ersetzen Sie ihn bei Bedarf.XXXXXXX XXX X X X X X
Die Bremsbeläge, die Funktion der Feststellbremse überprüfen. X X X X X X X
Prüfen Sie die Füllstände der Flüssigkeiten und füllen Sie gege-
benenfalls nach.XXXXXXX XXX X X X X X
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Witterung, im Stadtverkehr, bei langem Leer-
laufbetrieb) gewechselt werden. Unter kei-
nen Umständen sollten diese Abstände über-
schritten werden.
(°) Der Verbrauch des Additivs hängt von den
Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs ab und
wird durch LED und/oder durch eine Meldung
auf der Instrumententafel angezeigt.WARNUNG!
• Bei der Durchführung von Arbeiten an
oder in einem Kraftfahrzeug können Sie
ernsthaft verletzt werden. Führen Sie
nur Wartungsarbeiten durch, für die Sie
über ausreichende Kenntnisse und das
passende Werkzeug verfügen. Wenn Sie
bei der Durchführung von Wartungsar-
beiten Zweifel an Ihren Fähigkeiten ha-
ben, lassen Sie die Arbeiten von qualifi-
ziertem Personal durchführen.
• Andernfalls können Bauteile ausfallen,
und die Fahreigenschaften und Leistung
des Fahrzeugs können beeinträchtigt
werden. Dies kann einen Unfall verursa-
chen.
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Ölstand prüfen – Benzinmotor
WARNUNG!
• Bei Arbeiten im Motorraum niemals rau-
chen: Gas- und entflammbare Dämpfe
können vorhanden sein, was das Risiko
eines Brandes erhöht.
• Seien Sie bei Arbeiten im Motorraum
vorsichtig, wenn der Motor heiß ist: Sie
könnten sich verbrennen. Kommen Sie
dem Kühlerlüfter nicht zu nahe: Der
elektrische Lüfter könnte starten; Verlet-
zungsgefahr. Schals, Krawatten und an-
dere lose Kleidungsstücke könnten
durch bewegliche Teile in die Maschine
gezogen werden.
ACHTUNG!
• Achten Sie darauf, dass Sie die ver-
schiedenen Arten von Flüssigkeiten
beim Auffüllen nicht verwechseln: Sie
sind nicht miteinander kompatibel. Auf-
füllen mit einer ungeeigneten Flüssig-
keit kann Ihr Fahrzeug schwer beschädi-
gen.
ACHTUNG!
• Der Ölstand darf keinesfalls die Markie-
rung MAX überschreiten.
• Immer mit Motoröl auffüllen, das die
gleichen Spezifikationen wie das bereits
im Motor befindliche Öl hat.
• Warten Sie beim Auffüllen des Motoröls
darauf, dass der Motor abkühlt, bevor
Sie den Einfüllstutzen lösen; insbeson-
dere bei Fahrzeugen mit Stutzen aus
Aluminium (je nach Ausstattung). ACH-
TUNG: Verbrennungsgefahr!
• Fahren Sie nicht mit leerem Scheiben-
waschflüssigkeitsbehälter: Die Schei-
benwaschanlage ist wichtig für Verbes-
serung der Sicht. Wiederholter Betrieb
des Systems ohne Flüssigkeit kann zu
Schäden oder schnellem Verschleiß ei-
niger Systemkomponenten führen.
Halten Sie den Motorölstand stets auf dem
richtigen Niveau, um eine einwandfreie
Schmierung des Motors in Ihrem Fahrzeug zu
gewährleisten. Der Motorölstand sollte fünf
Minuten nach dem Abstellen eines betriebs-
warmen Motors geprüft werden.Stellen Sie zur Prüfung des Ölstands das
Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund ab,
um einen ausreichend genauen Wert zu er-
halten. Der Ölstand sollte sich stets im SI-
CHEREN Bereich des Peilstabs befinden.
Werden ca. 0,95 Liter (1 Quart) Öl nachge-
füllt, wenn der Ölstand am unteren Ende des
schraffierten Bereichs steht, erreicht der Öl-
stand bei diesen Motoren anschließend das
obere Ende des schraffierten Bereichs.
ACHTUNG!
Füllen Sie nicht zu viel oder zu wenig Öl in
das Kurbelgehäuse, da dies ein Aufschäu-
men des Öls oder verminderten Öldruck
zur Folge hat. Dies kann zu einem Motor-
schaden führen.
Nachfüllen der Scheibenwaschflüssigkeit
Die Front- und die Heckscheibenwaschan-
lage (je nach Ausstattung) verfügen über ei-
nen gemeinsamen Vorratsbehälter. Der Vor-
ratsbehälter befindet sich im Motorraum. Der
Füllstand der Scheibenwaschflüssigkeit
muss regelmäßig geprüft werden. Füllen Sie
den Behälter ausschließlich mit Scheibenrei-
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ACHTUNG!
auf dem Batteriegehäuse mit (+) und (-)
gekennzeichnet. Die Polklemmen müs-
sen fest auf den Batteriepolen sitzen
und frei von Schmutzablagerungen und
Korrosion sein.
• Soll die Batterie im eingebauten Zu-
stand mit einem Schnellladegerät gela-
den werden, sind vor dem Anschließen
des Ladegeräts beide Batteriekabel zu
trennen. Kein Schnell-Ladegerät als
Starthilfe verwenden.
KUNDENDIENST IN DER
VERTRAGSWERKSTATT
Ein Vertragshändler verfügt über qualifizierte
Mitarbeiter, Spezialwerkzeuge und weitere
Einrichtungen, die zur fachgerechten Aus-
führung aller Wartungs- und Instandset-
zungsarbeiten unerlässlich sind. Es stehen
Werkstatthandbücher zur Verfügung, die
auch detaillierte Wartungsinformationen für
Ihr Fahrzeug enthalten. Beachten Sie diese
Werkstatthandbücher, bevor Sie selbst versu-
chen, Reparaturen durchzuführen.HINWEIS:
Absichtliche, nicht fachgerechte Eingriffe in
die Abgasreinigungsanlage können zu einem
Garantieverlust führen und Bußgelder nach
sich ziehen.
WARNUNG!
Bei der Durchführung von Arbeiten an oder
in einem Kraftfahrzeug können Sie ernst-
haft verletzt werden. Es sollten nur Arbei-
ten ausgeführt werden, für die die benötig-
ten Fachkenntnisse und Werkzeuge
vorhanden sind. Wenn Sie bei der Durch-
führung von Wartungsarbeiten Zweifel an
Ihren Fähigkeiten haben, lassen Sie die
Arbeiten von qualifiziertem Personal
durchführen.
Wischerblätter
Die Kanten der Wischerblätter und die Wind-
schutzscheibe sowie die Heckscheibe regel-
mäßig mit einem Schwamm oder einem wei-chen Lappen und einem milden, nicht
scheuernden Reinigungsmittel säubern. Auf
diese Weise werden Streusalzreste oder Stra-
ßenschmutz entfernt.
Längere Betätigung der Scheibenwischer bei
trockener Frontscheibe führt zu vorzeitigem
Verschleiß der Wischerblätter. Zum Entfer-
nen von Streusalzablagerungen oder
Schmutz von der trockenen Windschutz-
scheibe mit den Scheibenwischern immer
Scheibenwaschflüssigkeit aufsprühen.
Eis und Reif dürfen nicht mit den Scheiben-
wischern entfernt werden. Die Wischerblätter
dürfen nicht mit Motoröl, Benzin oder sons-
tigen mineralölhaltigen Produkten in Berüh-
rung kommen.
HINWEIS:
Die Lebensdauer der Wischblätter ist von der
geografischen Lage und der Häufigkeit der
Benutzung abhängig. Eine Verschlechterung
der Wischerblätter kann sich in Klappern,
Markierungen, Wasserlinien oder nassen Fle-
cken äußern. Wenn einer dieser Zustände
vorliegt, reinigen Sie die Wischerblätter oder
ersetzen Sie sie bei Bedarf.
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Prüfen Sie Wischerblätter und Wischerarme
in regelmäßigen Abständen und nicht erst,
wenn Probleme mit der Scheibenwischerleis-
tung auftreten. Diese Überprüfungen müssen
folgende Punkte umfassen:
• Abnutzung oder ausgefranste Kanten
• Fremdkörper
• Verfestigung oder Risse
• Verformungen oder Materialermüdung
Wenn das Wischerblatt oder der Wischerarm
beschädigt ist, ersetzen Sie das betroffen
Wischerblatt oder den Wischerarm durch ein
neues Bauteil. Versuchen Sie nicht, beschä-
digte Wischerarme oder Wischerblätter zu
reparieren.
Ausbau und Einbau des Wischerblatts
ACHTUNG!
Lassen Sie den Wischerarm nicht gegen
die Scheibe zurückfedern, ohne ein Schei-
benwischerblatt montiert zu haben, da die
Scheibe sonst beschädigt werden kann.1. Klappen Sie den Wischerarm hoch, um
das Wischerblatt von der Scheibe abzuhe-
ben, bis sich der Wischerarm in der
höchsten Position befindet.
2. Um das Wischerblatt vom Wischerarm
auszuklinken, heben Sie die Abdeckung
an, drücken Sie die Sperrklinke auf dem
Wischerblatt, halten Sie den Wischerarm
mit einer Hand fest, und schieben Sie
gleichzeitig das Wischerblatt zur Unter-
seite des Wischerarms hin.3. Nehmen Sie das ausgeklinkte Wischer-
blatt vom Wischerarm ab.
4. Senken Sie den Wischerarm vorsichtig auf
die Scheibe ab.
Installieren der vorderen Scheibenwischer
1. Klappen Sie den Wischerarm hoch, um
ihn von der Scheibe abzuheben, bis sich
der Wischerarm in der höchsten Position
befindet.
2. Positionieren Sie das Wischerblatt neben
dem Haken an der Spitze des
Wischerarms.
3. Schieben Sie den Haken an der Spitze
des Wischerarms durch die Öffnung des
Wischerblatts.
4. Schieben Sie das Wischerblatt nach oben
in den Haken am Wischerarm, bis das
Wischerblatt hörbar einrastet, und schlie-
ßen Sie die Abdeckung.
5. Senken Sie das Wischerblatt vorsichtig
auf die Scheibe ab.
Wischerblatt mit Sperrklinke in der
verriegelten Position
1 – Wischerblatt
2 – Abdeckung
3 – Sperrklinke
4 – WischerarmSERVICE UND WARTUNG
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WARNUNG!
• Halten Sie Hände, Werkzeuge, Kleidung
und Schmuck vom Kühlerlüfter fern,
wenn die Motorhaube geöffnet ist. Das
Gebläse startet automatisch und kann
jederzeit starten, egal ob der Motor läuft
oder nicht.
• Klemmen Sie bei Arbeiten im Bereich
des Kühlerlüfters den Lüftermotor ab,
oder schalten Sie die Zündung in den
Modus OFF (Aus). Der Kühlerlüfter ist
temperaturgesteuert und kann sich bei
Zündung im Modus ON (Ein) jederzeit
einschalten.
Kühlmittelkontrollen
Prüfen Sie das Kühlmittel (Frostschutzmit-
tel) des Motors und des Ladeluftkühlers alle
12 Monate (vor dem Einsetzen der Frostperi-
ode, wo zutreffend). Wenn der Motor und der
Ladeluftkühler (je nach Ausstattung) ver-
schmutzt oder rostig wirkt, sollte das System
von einem Vertragshändler abgelassen,
durchgespült und mit neuem OAT-Kühlmittel
(gemäß MS.90032) befüllt werden. PrüfenSie die Vorderseite des Klimakondensators
(je nach Ausstattung) oder des Kühlers auf
Ansammlung von Insekten, Blättern usw.
Spülen Sie bei Verschmutzungen die Vorder-
seite des Klimakondensators (je nach Aus-
stattung) oder die Rückseite des Kühlers mit
einem sanftem Wasserstrahl (Garten-
schlauch) von oben ab.
Prüfen Sie die Leitungen des Kühlsystems des
Motors und des Ladeluftkühlers (je nach Aus-
stattung) auf Materialermüdung, Rissbildung,
Tropfenbildung, Schnitte und dichten An-
schluss am Kühlmittel-Ausgleichsbehälter und
am Kühler. Das gesamte System auf Undichtig-
keiten absuchen. ÖFFNEN SIE KEINESFALLS
BEI HEISSEM KÜHLSYSTEM DEN
ÜBERDRUCK-VERSCHLUSSDECKEL DES
KÜHLSYSTEMS.
Bremsanlage
Damit die Bremsen in jeder Situation zuver-
lässig funktionieren, sind die Bauteile der
Bremsanlage regelmäßig zu überprüfen. In-
formationen zu den korrekten Wartungsinter-
vallen finden Sie unter „Wartungsplan“ in
diesem Abschnitt.
WARNUNG!
Ein Abstützen auf den Bremsen kann zu
Bremsversagen und eventuell einem Un-
fall führen. Wird der Fuß während der
Fahrt auf dem Bremspedal abgestützt,
kann dies zur Überhitzung der Bremsen,
zu erhöhtem Bremsbelagverschleiß und zu
möglichen Schäden an der Bremsanlage
führen. Im Notfall steht dann nicht die
volle Bremsleistung zur Verfügung.
Überprüfung des Füllstands - Hauptbremszy-
linder
Der Füllstand des Hauptbremszylinders
sollte bei jeder Wartung des Fahrzeugs oder
direkt nach Aufleuchten der Bremswarn-
leuchte geprüft werden. Falls notwendig,
Bremsflüssigkeit bis zur vorgesehenen Mar-
kierung an der Seite des
Hauptbremszylinder-Ausgleichsbehälters
nachfüllen. Reinigen Sie vor dem Abnehmen
des Verschlussdeckels die Oberseite rund um
den Hauptbremszylinder gründlich. Bei
Scheibenbremsen ist ein Absinken des Füll-
stands mit zunehmendem Verschleiß der
Bremsbeläge normal. Beim Austausch der
SERVICE UND WARTUNG
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Die Verschleißanzeiger befinden sich in den
Profilrillen. Sie erscheinen als Bänder, wenn
die Profiltiefe 1,6 mm (1/16 Zoll) erreicht.
Ist ein Reifen bis zu den Verschleißanzeigern
abgefahren, muss er erneuert werden. Wei-
tere Informationen hierzu finden Sie unter
„Kauf neuer Reifen“ in diesem Abschnitt.
Reifenlebensdauer
Die Lebensdauer eines Reifens hängt unter
anderem von den folgenden Faktoren ab:
• Fahrstil
• Reifendruck – Falscher Reifendruck bei
kaltem Reifen kann zu ungleichmäßigem
Reifenverschleiß führen. Je stärker das
Profil einseitig verschleißt, desto früher
müssen neue Reifen aufgezogen werden.
• Zurückgelegte Strecke
• Leistungsreifen, Reifen mit einer Ge-
schwindigkeitsklassifizierung von V oder
höher und Sommerreifen haben typischer-
weise eine verringerte Laufflächenlebens-
dauer. Umsetzen dieser Reifen laut plan-
mäßiger Wartung des Fahrzeugs wird stark
empfohlen.
WARNUNG!
Die Reifen (einschließlich Reserveradrei-
fen) sollten unabhängig von ihrer Profil-
stärke spätestens nach sechs Jahren er-
neuert werden. Andernfalls besteht die
Gefahr einer Reifenpanne. Sie können die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und
einen Unfall verursachen, der zu schweren
oder tödlichen Verletzungen führt.
Bewahren Sie nicht montierte Reifen an ei-
nem kühlen, trockenen und möglichst dunk-
len Ort auf. Schützen Sie die Reifen vor
Kontakt mit Öl, Fett oder Kraftstoff.
Kauf neuer Reifen
Die Reifen Ihres Neufahrzeugs bieten ein
ausgewogenes Fahrverhalten. Sie sind regel-
mäßig auf Verschleiß und auf korrekten Luft-
druck bei kaltem Reifen zu prüfen. Der Her-
steller empfiehlt dringend, beim Kauf neuer
Reifen darauf zu achten, dass diese in Größe,
Qualität und Belastbarkeit den Originalreifen
entsprechen. Siehe Abschnitt über „Ver-
schleißanzeiger“ in diesem Kapitel. Zur ge-
nauen Größenangabe der Reifen Ihres Fahr-zeugs siehe die Sicherheitsplakette mit
Informationen zu Reifen und Tragfähigkeit
oder den Fahrzeugdatenaufkleber. Lastindex
und Geschwindigkeitssymbol für Ihren Rei-
fen finden Sie an der Flanke des Originalrei-
fens.
Es wird empfohlen, die zwei vorderen oder
zwei hinteren Reifen paarweise zu wechseln.
Der Wechsel nur eines Reifens kann das
Fahrverhalten stark beeinträchtigen. Stellen
Sie beim Wechsel eines Rades sicher, dass
die technischen Daten des Rads denen der
ursprünglichen Räder entsprechen.
Wir empfehlen Ihnen, sich bei allen Fragen
zu Reifendaten oder -tragfähigkeit an den
Erstausrüster oder einen Reifenvertrags-
händler zu wenden. Andernfalls können Fahr-
sicherheit, Fahrverhalten und Fahrkomfort
Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden.
WARNUNG!
• Verwenden Sie keine Reifen, die bezüg-
lich Größe, Nennlast oder Drehzahlaus-
legung nicht für Ihr Fahrzeug freigege-
ben sind. Bei einigen Kombinationen
SERVICE UND WARTUNG
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