oil Seat Toledo 2015 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2015, Model line: Toledo, Model: Seat Toledo 2015Pages: 264, PDF-Größe: 5.2 MB
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Bedienung
VORSICHT
● Zum Err eic
hen einer langen Motorlebens-
dauer wird das Vermeiden des Betriebs bei
hohen Drehzahlen, Durchtreten des Gaspe-
dals und Aussetzen des Motors hohen Belas-
tungen in den ersten 15 Minuten empfohlen,
solange der Motor kalt ist. Die Phase, bis der
Motor warm ist, ist auch abhängig von der
Außentemperatur. Berücksichtigen Sie in die-
sem Fall die Motoröltemperatur* ››› Sei-
te 221.
● Zusatzscheinwerfer und andere Anbauteile
vor dem Küh
llufteinlass verschlechtern die
Kühlwirkung des Kühlmittels. Bei hohen Au-
ßentemperaturen und starker Motorbelas-
tung besteht dann die Gefahr einer Motor-
überhitzung!
● Der Frontspoiler sorgt auch für die richtige
Vert
eilung der Kühlluft während der Fahrt.
Sollte der Spoiler beschädigt sein, ver-
schlechtert sich die Kühlmittelwirkung und es
besteht die Gefahr einer Motorüberhitzung.
Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. Tankinhaltanzeige
Abb. 112
Kraftstoffvorratsanzeige. Die Tankinhaltanzeige
››
›
Abb. 112 funktio-
niert nur bei eingeschalteter Zündung.
Der Kraftstoffbehälter fasst etwa 55 Liter. Er-
reicht die Anzeigenadel den Reservebereich,
leuchtet im Kombi-Instrument das Warnsym-
bol ››› Seite 109 auf und es ertönt ein
akustisches Signal. VORSICHT
Fahren Sie den Tank niemals vollständig leer!
Dur c
h die unregelmäßige Kraftstoffversor-
gung kann es zu Motorstörungen kommen.
Unverbrannter Kraftstoff kann in die Abgas-
anlage gelangen und damit zur Beschädigung
des Katalysators führen. Hinweis
Bei einigen Fahrzeugen ist die Kraftstoffvor-
rat s
anzeige im Kombi-Instrument eingebaut. Kontrollleuchten
W arn- oder K
ontr
ollleuchten Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 34.
Die Warn- und Kontrollleuchten zeigen Warn-
ungen ››› , Störungen
››› oder bestimmte
Fu nktionen an. Einig
e Warn- und Kontroll-
leuchten leuchten beim Einschalten der Zün-
dung auf und müssen bei laufendem Motor
oder während der Fahrt verlöschen.
Je nach Modellausführung können im Display
des Kombiinstruments zusätzlich Textmel-
dungen angezeigt werden, die weitere Infor-
mationen geben oder zu Handlungen auffor-
dern ›››
Seite 100.
Je nach Fahrzeugausstattung kann statt einer
Warnleuchte im Display des Kombiinstru-
ments eine symbolische Darstellung ange-
zeigt werden.
Beim Aufleuchten einiger Warn- und Kontroll-
leuchten ertönen zusätzlich akustische Sig-
nale. ACHTUNG
Das Missachten aufleuchtender Warnleuchten
und T
extmeldungen kann zum Liegenbleiben
im Straßenverkehr, zu Unfällen und schweren
Verletzungen führen. 104
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Fahren
Hinweis
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor und Keyless
Ac c
ess kann der Motorstart verzögert einset-
zen, wenn der Motor vorgeglüht werden
muss. Motor anlassen
Fahrzeuge mit
Dieselmotor
sind mit einer
Vorglühanlage ausgerüstet. Nach dem Ein-
schalten der Zündung leuchtet die Vorglüh-
Kontrollleuchte . Nach dem Erlöschen der
Kontrollleuchte kann der Motor sofort ange-
lassen werden.
Während vorgeglüht wird, sollten keine grö-
ßeren elektrischen Verbraucher eingeschal-
tet sein – die Fahrzeugbatterie wird sonst
unnötig belastet.
Motor anlassen
● Bringen Sie vor dem Anlassen den Wahlhe-
bel in die P o
sition P oder N und ziehen Sie
die Handbremse fest an.
● Kupplungspedal ganz durchtreten und Mo-
tor st
arten 3
› ›
›
Abb. 172 ›››
Seite 165, ohne
das Gaspedal zu betätigen. Halten Sie das
Kupplungspedal getreten, bis der Motor an-
springt.
● Sobald der Motor anspringt, lassen Sie den
Zünds c
hlüssel los. Der Schlüssel springt in
die Stellung 2 zurück. ●
So l
lt
e der Motor nach ca 10 Sekunden nicht
anspringen, drehen Sie den Schlüssel wieder
in die Position 1 . Wiederholen Sie den Ver-
s uc
h n
ach ca. 30 Sekunden.
● Lösen Sie vor dem Anfahren die Handbrem-
se.
Motor mit dem Schlüssel abstellen Den Motor schalten Sie durch Drehen des
Zünds
c
hlüssels in Stellung 1
››› Abb . 172
›
›› Seite 165 aus.
Bremsen und Bremskraftver-
s tärk
er
Ein
leitung zum Thema ACHTUNG
● Der Br emsk
raftverstärker arbeitet nur bei
laufendem Motor. Sie müssen bei abgestell-
tem Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwen-
den – Unfallgefahr!
● Beim Halte- oder Bremsvorgang mit einem
Fahrz
eug mit Benzinmotor und manuellem
Getriebe im niedrigen Drehzahlbereich treten
Sie das Kupplungspedal. Ansonsten kann es
zur Funktionseinschränkung des Bremskraft-
verstärkers kommen – Unfallgefahr! ●
Bei einer B e
schädigung eines serienmäßi-
gen Frontspoilers bzw. der nachträglichen
Montage eines anderen Frontspoilers, Rad-
vollblenden usw. muss sichergestellt sein,
dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbremsen
nicht beeinträchtigt wird. Anderenfalls kann
es zur Funktionseinschränkung der Bremsen
kommen – Unfallgefahr!!
● Lösen Sie die Handbremse immer vollstän-
dig. Eine nur zum
Teil gelöste Handbremse
kann zum Überhitzen der hinteren Bremsen
führen und somit die Funktion der Bremsanla-
ge negativ beeinflussen – Unfallgefahr!
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug zurück. Die Kinder könnten sonst
z. B. die Handbremse lösen oder den Gang
herausnehmen. Das Fahrzeug könnte sich in
Bewegung setzen - Unfallgefahr!
● Bei zu niedrigem Kraftstoffstand kann der
Motor unr
egelmäßig funktionieren oder aus-
gehen. Dadurch kann die Wirksamkeit der
bremsunterstützenden Systeme beeinträch-
tigt werden – Unfallgefahr!
● Passen Sie die Fahrweise immer den Sicht-,
Wetter
-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen an. Die erhöhte Fahrsicherheit, die die
bremsunterstützenden Systeme bieten, sollte
Sie niemals dazu verleiten, ein erhöhtes Si-
cherheitsrisiko einzugehen – Unfallgefahr! VORSICHT
● Be ac
hten Sie die Hinweise zu neuen Brems-
belägen ››› Seite 174. » 167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
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Bedienung
Wasserdurchfahrten und Fah-
r en im Gelände
W a
sserdurchfahrten auf Straßen Abb. 180
Wasserdurchfahrten auf Straßen Um Beschädigungen am Fahrzeug bei Was-
ser
dur
c
hfahrten (z. B. überfluteten Straßen)
zu vermeiden, beachten Sie bitte Folgendes:
● Stellen Sie vor einer Wasserdurchfahrt die
Was
sertiefe fest. Der Wasserstand darf maxi-
mal an den Steg des Unterholms reichen
››› Abb. 180.
● Fahren Sie höchstens mit Schrittgeschwin-
digkeit. B
ei einer höheren Geschwindigkeit
kann sich vor dem Fahrzeug eine Welle bil-
den, die das Eindringen von Wasser in das
Luftansaugsystem des Motors oder in andere
Teile des Fahrzeugs verursachen kann.
● Halten Sie keinesfalls im Wasser an, fahren
Sie nicht rüc
kwärts und stellen Sie den Motor
nie ab. ●
Schalt
en Sie vor Wasserdurchfahrten das
Start-Stopp-System aus ››› Seite 195. ACHTUNG
● Eine Fahr t
durch Wasser, Schlamm, Matsch
u. Ä. kann die Bremswirkung beeinträchtigen
sowie den Bremsweg verlängern – Unfallge-
fahr!
● Vermeiden Sie abrupte und plötzliche
Bremsmanöv
er direkt nach Wasserdurchfahr-
ten.
● Nach Wasserdurchfahrten müssen Sie die
Bremsen durc
h Intervall-Bremsung möglichst
bald reinigen und trocknen. Führen Sie Ab-
bremsungen zum Zweck des Trockenbrem-
sens und der Reinigung der Bremsscheiben
nur durch, wenn die Verkehrsverhältnisse
dieses zulassen. Andere Verkehrsteilnehmer
dürfen nicht gefährdet werden. VORSICHT
● Bei W
asserdurchfahrten können Teile des
Fahrzeugs wie z. B. Motor, Getriebe, Kataly-
sator, Fahrwerk oder Elektrik stark beschä-
digt werden.
● Entgegenkommende Fahrzeuge erzeugen
Well
en, die die zulässige Wasserhöhe für Ihr
Fahrzeug überschreiten können.
● Unter Wasser können sich Schlaglöcher,
Schl
amm oder Steine verbergen, die die Was-
serdurchfahrt erschweren oder verhindern
können. ●
Fahr en
Sie nicht durch Salzwasser. Das
Salz kann Korrosion verursachen. Alle Fahr-
zeugteile, die mit Salzwasser in Kontakt ge-
kommen sind, umgehend mit Süßwasser ab-
spülen. Hinweis
Nach einer Wasserdurchfahrt empfehlen wir,
d as
Fahrzeug von einem Fachbetrieb prüfen
zu lassen. Schäden am Fahrzeug vermeiden
Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden,
müs
sen
Sie be
sonders auf Folgendes achten:
● schlechte Straßen und Wege,
● Bordsteinkanten,
● steile Rampen, usw.,
● tiefliegende Fahrzeugteile, wie z. B. Spoiler
und Aus
puff.
Dies gilt besonders für Fahrzeuge mit tiefer-
gelegtem Fahrwerk (Sportfahrwerk) und bei
voller Beladung des Fahrzeugs. 178
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Bedienung
Die Erfassungsfähigkeit des Radarsensors
k ann dur
c
h Schmutz wie Schlamm oder
Schnee oder durch Umwelteinflüsse, wie Re-
gen, Nieselregen reduziert sein. In diesem
Fall arbeitet das Überwachungssystem Front
Assist nicht. Der Informationstext am Display
des Kombiinstruments lautet: Front As-
sist: Sensor ohne Sicht! Reinigen
Sie bei Bedarf den Radarsensor ››› .
W enn der R
a
darsensor wieder einwandfrei ar-
beitet, wird Front Assist automatisch wieder
zur Verfügung stehen. Die Meldung im Dis-
play des Kombiinstruments verschwindet.
Die Funktionsweise von Front Assist kann
durch starke Rückstrahlung des Radarsignals
beeinträchtigt werden. Dies kann beispiels-
weise in einem Parkhaus oder aufgrund des
Vorhandenseins von Metallgegenständen (z.
B. Schienen auf der Fahrbahn oder bei Bauar-
beiten eingesetzte Platten) auftreten.
Im Bereich vor und um den Radarsensor dür-
fen keine Aufkleber, zusätzlichen Scheinwer-
fer oder ähnliches angebracht werden, da
sich dies negativ auf die Funktionsweise von
Front Assist auswirken könnte.
Wenn am Fahrzeugrahmen Änderungen vor-
genommen werden, z.B. wenn das Fahrwerk
oder der Frontspoiler tiefergelegt werden,
kann der Betrieb des Front Assist dadurch be-
einträchtigt werden. Daher dürfen Änderun-
gen am Rahmen nur von spezialisierten
Werkstätten vorgenommen werden. SEAT empfiehlt daher einen SEAT-Betrieb aufzusu-
chen.
Wenn R
eparaturarbeiten auf ungeeignete
Weise am vorderen Fahrzeugbereich ausge-
führt werden, kann der Radarsensor verstellt
werden, wodurch der Front Assist-Betrieb be-
einträchtigt wird. Daher dürfen Reparaturar-
beiten nur von spezialisierten Werkstätten
durchgeführt werden. SEAT empfiehlt daher
einen SEAT-Betrieb aufzusuchen. VORSICHT
Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Ra-
dar sen
sor beschädigt wurde oder verstellt
wurde, schalten Sie Front Assist ab. Dadurch
vermeiden Sie mögliche Schäden. Sorgen Sie
in diesem Fall für eine Neueinstellung davon!
● Der Sensor kann durch einen Stoß z. B.
beim Einparken
verstellt werden. Dies kann
die Effizienz des Systems beeinträchtigen
oder zu seiner Abschaltung führen.
● Reparaturarbeiten am Radarsensor erfor-
dern besondere F
achkenntnisse und Spezial-
werkzeuge. SEAT empfiehlt daher einen SEAT-
Betrieb aufzusuchen.
● Entfernen Sie Schnee mit einer Bürste und
Eis bev
orzugt mit einem Enteisungsspray oh-
ne Lösungsmittel. Bedienung des Überwachungssys-
t
ems
Fr
ont Assist Abb. 190
Auf dem Display des Kombi-Instru-
ments: An z
eig
e, dass Front Assist ausge-
schaltet ist. Abb. 191
Am Blinker- und Fernlichthebel: Tas-
t e für die F
ahr
erassistenzsysteme. Das Überwachungssystem Front Assist ist bei
ein
g
e
schalteter Zündung immer aktiv.
192
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Pflege und Wartung
– Gefahr von Schäden an den Fäden der
Heizu
n
g oder der Antenne!
● Stellen Sie keinen Duftspender o. Ä. auf das
Instrument
enbrett – Gefahr einer Beschädi-
gung des Instrumentenbretts!
● Um die Sensoren bei der Reinigung mit
Hochdruck
reinigern oder Dampfstrahlern
nicht zu beschädigen, dürfen die Sensoren
nur kurzzeitig direkt besprüht werden und es
muss ein Mindestabstand von 10 cm einge-
halten werden.
● Reinigen Sie die Deckenverkleidung nicht
mit einer Bürs
te – Gefahr von Schäden an der
Oberfläche! Umwelthinweis
● Die V erp
ackung des für die Fahrzeugpflege
verwendeten Produkts ist umweltschädlicher
Sonderabfall. Die Entsorgung muss unter Be-
achtung der örtlichen Umweltvorschriften er-
folgen.
● Waschen Sie das Fahrzeug nur auf speziell
dafür v
orgesehenen Waschplätzen. Hinweis
● Entfernen Sie fri
sche Flecke, wie Kugel-
schreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme
usw. auf dem Stoff (Leder), den Bezügen und
der Textilverkleidung möglichst umgehend.
● Auf Grund möglicher Probleme während der
Reinigun
g und Pflege des Fahrzeuginnen-
raums, der notwendigen Utensilien und des erforderlichen Know-hows empfehlen wir, die
Reinigu
n
g und Pflege des Fahrzeuginnen-
raums von einem autorisierten SEAT Service-
partner durchführen zu lassen. Fahrzeug waschen
Der beste Schutz des Fahrzeugs vor schädli-
chen Um
w
elteinflüssen ist häufiges Waschen
und Konservieren. Wie oft Sie Ihr Fahrzeug
waschen sollten, hängt von vielen Faktoren
ab, wie zum Beispiel:
● Häufigkeit des Gebrauchs
● Parkgegebenheiten (Garage, unter Bäumen
etc .)
● Jahr
eszeit
● Witterung
● Umwelteinflüsse
Je länger In
sektenrückstände, Vogelkot,
Baumharze, Straßen- und Industriestaub,
Teer, Rußpartikel, Streusalze und andere ag-
gressive Ablagerungen auf dem Lack haften
bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zerstören-
de Wirkung. Hohe Temperaturen, z. B. durch
intensive Sonneneinstrahlung, verstärken die
ätzende Wirkung.
Nach dem Ende der Streuperiode ist auch die
Fahrzeugunterseite unbedingt gründlich zu
waschen. Waschanlagen Sie können das Fahrzeug in automatischen
Wa
s
chanlagen waschen.
Vor einer Wäsche des Fahrzeugs in einer au-
tomatischen Waschanlage ist außer den übli-
chen Vorkehrungen (Schließen von Fenstern
u. Ä.) nichts weiter zu beachten.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere An-
bauteile befinden, z. B. Spoiler, Dachgepäck-
träger, Funkantenne, sprechen Sie am besten
vorher mit dem Betreiber der Waschanlage.
Nach der automatischen Wäsche mit Konser-
vierung sind die Lippen der Scheibenwischer-
gummis zu entfetten.
Waschen von Hand Beim Waschen von Hand weichen Sie zu-
näc
hs
t
den Schmutz mit reichlich Wasser auf
und spülen ihn so gut wie möglich ab.
Anschließend reinigen Sie das Fahrzeug mit
einem Schwamm, einem Waschhandschuh
oder einer Waschbürste. Arbeiten Sie dabei
von oben nach unten – beginnend mit dem
Dach. Reinigen Sie die Lackflächen des Fahr-
zeugs nur mit geringem Druck. Verwenden
Sie nur bei hartnäckiger Verschmutzung ein
Autoshampoo. »
209
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit