sensor TOYOTA YARIS 2021 Betriebsanleitungen (in German)
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YARIS(HB) Owner's Manual_Europe_MK0003_de
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Aktivieren/Deaktivieren des Pre-
Collision-Systems
Das Pre-Collision-System kann unter
( →S.436) in der Multi-Informations-
anzeige aktiviert/deaktiviert werden.
Das System wird automatisch immer dann
aktiviert, wenn der Motorschalter in die Stel-
lung ON gebracht wird.
Das System wird deaktiviert, die PCS-
Warnleuchte leuchtet auf und in der
Multi-Informationsanzeige wird eine
Meldung angezeigt.
■Ändern des Warnzeitpunkts des
Pre-Collision-Systems
Der Warnzeitpunkt für das Pre-Colli-
sion-System kann unter ( →S.436)
in der Multi-Informationsanzeige geän-
dert werden.
Die Einstellung für den Warnzeitpunkt des
Systems wird beibehalten, wenn der Motor-
schalter ausgeschaltet wird. Wenn das Pre-
Collision-System jedoch deaktiviert ist und
wieder aktiviert wird, wird der Warnzeitpunkt
wieder auf die Standardeinstellung (Mittel)
gesetzt.
1 Früh
2 Mittel
Das ist die Standardeinstellung.
3Spät
WARNUNG
●Wenn Frontgrill oder Frontstoßfänger
bei einem Unfall oder aus anderen Gründen einem starken Aufprall ausge-setzt waren
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefah-ren werden kann, wie z. B. nach einem Unfall oder einer Funktionsstörung
●Wenn das Fahrzeug s portlich gefahren oder im Gelände bewegt wird
●Wenn der Reifenfülldruck nicht korrekt
ist
●Wenn die Reifen stark abgefahren sind
●Wenn Reifen mit einer von den Spezifi-
kationen abweichenden Größe montiert sind
●Wenn Schneeketten montiert sind
●Wenn ein Notrad oder ein Notfall-Repa-ratur-Kit für Reifen verwendet wird
●Wenn Ausrüstungsteile (z.B. Schnee-
pflug usw.), die den Radarsensor oder die Frontkamera verdecken können, vorübergehend am Fahrzeug montiert
sind
Ändern der Einstellungen des
Pre-Collision-Systems
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YARIS(HB) Owner's Manual_Europe_MK0003_de
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
• Beim Fahren unter ein Objekt hindurch
(Verkehrszeichen, Werbetafel usw.)
• Bei Annäherung an eine elektrische
Mautschranke, an eine Parkschranke oder
an ein anderes Hindernis, das sich öffnet
und schließt
• Reinigen des Fahrzeugs in einer automati-
schen Autowaschanlage
• Beim Fahren durch Objekte oder unter
Objekten, die mit Ihrem Fahrzeug in
Berührung kommen können, wie z. B. dic-
kes Gras, Äste von Bäumen oder Banner
• Beim Fahren durch Dampf oder Rauch
• Beim Fahren in der Nähe eines Objekts,
das Funkwellen reflektiert, wie z. B. große
LKWs oder Leitplanken
• Beim Fahren in der Nähe eines Fern-
sehturms, einer Sendestation, eines Kraft-
werks, eines mit einem Radar
ausgestatteten Fahrzeugs oder einer
anderen Einrichtung, in der starke Funk-
wellen oder starkes elektrisches Rauschen
vorhanden ist
• Wenn in der näheren Umgebung Objekte
vorhanden sind, die die Funkwellen des
Radars reflektieren können (Tunnel, Fach-
werkbrücken, Schotterstraßen, schneebe-
deckte Straßen mit Spuren usw.)
• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein
entgegenkommendes Fahrzeug oder ein
kreuzender Fußgänger den Weg Ihres
Fahrzeugs bereits verlassen hat
• Beim Abbiegen nach rechts/links nahe vor einem entgegenkommenden Fahrzeug
oder einem kreuzenden Fußgänger.
• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein
entgegenkommendes Fahrzeug oder ein
kreuzender Fußgänger anhält, bevor er in
den Weg Ihres Fahrzeugs gelangt
• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein
entgegenkommendes Fahrzeug vor Ihrem
Fahrzeug nach rechts/links abbiegt
• Beim Lenken in die Richtung des Gegen-
verkehrs
■Situationen, in denen das System unter
Umständen nicht ordnungsgemäß
arbeitet
●In manchen Situationen, wie z. B. in den
folgenden Fällen, wird ein Objekt unter
Umständen nicht vom Radarsensor und
von der Frontkamera erkannt, was dazu
führt, dass das System nicht ordnungsge-
mäß funktioniert:
• Wenn sich ein erkennbares Objekt Ihrem
Fahrzeug nähert
• Wenn Ihr Fahrzeug oder ein erkennbares
Objekt wackelt
• Wenn ein erkennbares Objekt ein abruptes
Manöver durchführt (wie z. B. plötzliche
Ausweichmanöver oder Beschleunigungs-
und Abbremsvorgänge)
• Wenn Ihr Fahrzeug sich einem erkennba-
ren Objekt schnell nähert
• Wenn ein erkennbares Objekt nicht direkt
vor Ihrem Fahrzeug fährt
• Wenn sich ein erkennbares Objekt in der
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
• Beim Fahren durch Dampf oder Rauch
• Beim Fahren bei dunklen Umgebungsbe-
dingungen, wie z. B. in der Morgen- oder
Abenddämmerung oder bei Nacht oder in
einem Tunnel, wodurch ein erkennbares
Objekt nahezu dieselbe Farbe wie seine
Umgebung hat
• Beim Fahren in einem Bereich, in dem sich
die Umgebungshelligkeit plötzlich ändert,
wie z. B. am Anfang und Ende eines Tun-
nels
• Wenn das Fahrzeug nach dem Start eine
gewisse Zeit lang nicht gefahren wird
• Wenn innerhalb weniger Sekunden nach
einem Rechts-/Linksabbiegevorgang
erneut rechts/links abgebogen wird
• Beim Durchfahren einer Kurve und wenige
Sekunden nach dem Durchfahren einer
Kurve
• Wenn Ihr Fahrzeug ins Schlingern gerät
• Wenn die Fahrzeugfront angehoben oder
abgesenkt wird
• Wenn die Räder falsch ausgerichtet sind
• Wenn ein Wischerblatt die Frontkamera
blockiert
• Das Fahrzeug wird mit extrem hohen
Geschwindigkeiten bewegt
• Beim Befahren einer Gefällestrecke
• Wenn der Radarsensor oder die Frontka-
mera falsch justiert ist
• Wenn beim Fahren in einer Spur, die durch
mehr als 2 Spuren getrennt sind, entge-
genkommende Fahrzeuge fahren und
dabei nach rechts/links abbiegen
• Wenn beim Abbiegen nach rechts/links
das auf der gegenüberliegenden Fahrbahn
entgegenkommende Fahrzeug außerhalb
des Sensor-Erkennungsbereichs ist• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein
Fußgänger sich Ihrem Fahrzeug von hin-
ten oder von der Seite nähert
●Neben den oben genannten Punkten ist
die Notlenkungsunterstützung in manchen
Situationen, wie z.B. in den folgenden Fäl-
len, nicht aktiv.
• Wenn die weißen (gelben) Spurlinien
schwer zu erkennen sind, weil sie z.B. ver-
blasst sind, auseinander oder ineinander
laufen oder weil ein Schatten auf ihnen
liegt
• Wenn die Spur breiter oder schmaler als
im Normalfall ist
• Wenn ein helles oder dunkles Muster auf
der Straßenoberfläche vorhanden ist, wie
z.B. aufgrund von Straßenreparaturen
• Wenn ein Fußgänger in der Nähe der Mit-
tellinie des Fahrzeugs erkannt wird
• Wenn nicht genügend sicherer oder freier
Platz vorhanden ist, in den das Fahrzeug
gelenkt werden kann
• Wenn ein Fahrzeug entgegenkommt
• Wenn die VSC-Funktion aktiv ist
●In manchen Situationen, wie z. B. in den
folgenden Fällen, kann nicht genügend
Bremskraft oder Lenkkraft erreicht werden,
wodurch das System nicht ordnungsge-
mäß funktionieren kann:
• Wenn die Bremswirkung nicht im vollen
Umfang vorhanden ist, wie z. B. bei extrem
kalten, heißen oder feuchten Bremsbelä-
gen
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Fahrzeugschlingerwarnung
Wenn das System bei aktiver Schlinger-
warnfunktion feststellt, dass das Fahrzeug
ins Schlingern gerät, ertönt ein Summer und
es werden eine Meldung, in der der Fahrer
zum Einlegen einer Pause aufgefordert wird,
und das in der Abbildung dargestellte Symbol
in der Multi-Informationsanzeige angezeigt.
In Abhängigkeit von den Fahrzeug- und Stra-
ßenbedingungen wird die Warnung unter
Umständen nicht angezeigt.
■Warnmeldung
Wenn die folgende Warnmeldung in der
Multi-Informationsanzeige angezeigt wird
und die LTA-Kontrollleuchte orange leuchtet,
führen Sie die entsprechenden Fehlerbehe-
bungsmaßnahmen durch. Wenn eine andere
Meldung angezeigt wird, befolgen Sie die am
Bildschirm angezeigten Anweisungen.
●“LTA-Fehlfunktion Bitte Händler kontaktie-
ren”
Das System funktioniert unter Umständen
nicht ordnungsgemäß. Lassen Sie das Fahr-
zeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einem
anderen kompetenten Fachbetrieb überprü-
fen.
●“LTA nicht verfügbar”
Das System ist vorübergehend nicht aktiv, da
eine Störung bei einem anderen Sensor als
der Frontkamera aufgetreten ist. Schalten
Sie das LTA-System aus, warten Sie kurz
und schalten Sie dann das LTA-System wie-
der ein.
●“LTA bei aktueller Geschwindigkeit nicht
verfügbar”
Die Funktion kann nicht verwendet werden,
da die Fahrzeuggeschwindigkeit den LTA-Betriebsbereich überschreitet. Fahren Sie
langsamer.
■Kundenspezifische Anpassung
Die Funktionseinstellungen können geändert
werden. (→S.436)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
●Die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung unterstützt den Fahrer, um seine Belastung zu reduzieren. Für diese Unterstützung gelten jedoch Ein-
schränkungen.
Lesen Sie die folgenden Bedingungen
sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht
zu stark auf das System und fahren Sie
immer vorsichtig.
• Wenn der Sensor das vorausfahrende
Fahrzeug möglicherweise nicht richtig erkennt: →S.228
• Bedingungen, unter denen der Fahrzeu- gabstandsregelungsmodus möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß funktioniert: →S.228
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas-
send zur geltenden Geschwindigkeits- begrenzungen, zum Verkehrsfluss, zum Straßenzustand, zu den Wetterbedin-
gungen usw. ein. Der Fahrer ist für die Überprüfung der eingestellten Geschwindigkeit verantwortlich.
●Auch wenn das System ordnungsge-mäß funktioniert, können das System
und der Fahrer die Aktionen und den Zustand des vorausfahrenden Fahr-zeugs unterschiedlic h bewerten. Daher
muss der Fahrer immer wachsam blei- ben, die potenziellen Gefahren in allen Situationen richtig einschätzen und
jederzeit sicher fahren. Wenn sich aus- schließlich auf das System verlassen und davon ausgegangen wird, dass das
System die Sicherheit gewährleistet, können Unfälle mit lebensgefährlichen oder tödlichen Verletzungen die Folge
sein.
●Schalten Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit dem
Hauptschalter für das Geschwindig- keitsregelsystem aus, wenn Sie sie nicht verwenden.
■Warnhinweise bezüglich der Fah-rerassistenzsysteme
Beachten Sie die folgenden Sicherheits-
maßnahmen, da für die vom System bereitgestellte Unterstützung Einschrän-kungen gelten. Andernfalls können Sie
einen Unfall mit lebensgefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen verursachen.
●Fahrer bei der Abstandsmessung unter-
stützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung ist nur dafür konzipiert, den Fah-
rer beim Bestimmen des Abstands
zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem
vorausfahrenden Fahrzeug zu unterstüt-
zen. Es handelt sich dabei um keinen
Mechanismus, der sorgloses oder unauf-
merksames Fahren zulässt. Das System
ist auch nicht in der Lage, den Fahrer bei
schlechten Sichtbedingungen zu unterstüt-
zen.
Es ist für den Fahrer also weiterhin erfor-
derlich, genau auf die Umgebung zu ach-
ten.
●Fahrer bei der Einschätzung des Abstands unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung ermittelt, ob der Abstand zwi-
schen dem eigenen Fahrzeug und einem
vorausfahrenden Fahrzeug innerhalb
eines definierten Bereichs liegt. Es kann
jedoch keine anderen Arten von Einschät-
zungen abgeben. Deshalb ist es für den
Fahrer absolut erforderlich, wachsam zu
bleiben und selbst einzuschätzen, ob in
einer bestimmten Situation die Möglichkeit
einer Gefahr besteht.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Fahrer beim Fahren mit dem Fahrzeug
unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung umfasst keine Funktionen zur
Vermeidung von Kollisionen mit voraus-
fahrenden Fahrzeugen. Wenn die Mög-
lichkeit einer Gefahr besteht, muss
deshalb der Fahrer sofort und direkt die
Steuerung des Fahrzeugs übernehmen
und entsprechend agieren, um die Sicher-
heit für alle Insassen zu gewährleisten.
■Für die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ungeeig-
nete Situationen
Aktivieren Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung nicht in den fol-genden Situationen. Dies kann zu einer
nicht angepassten Geschwindigkeitsrege- lung führen und einen Unfall mit lebensge-fährlichen Verletzungen verursachen.
●Straßen, auf denen sich Fußgänger, Radfahrer usw. befinden
●In dichtem Verkehr
●Auf Straßen mit scharfen Kurven
●Auf kurvenreichen Strecken
●Auf rutschigen Fahrbahnen, z. B. wenn die Fahrbahn mit Wasser, Eis oder Schnee bedeckt ist
●Auf abschüssiger Strecke oder bei plötzlichen Übergängen zwischen star-ken Steigungen und Gefällen
Die Fahrzeuggeschwindigkeit kann bei
starkem Gefälle die eingestellte Geschwindigkeit überschreiten.
●An Auffahrten zu Autobahnen und
Schnellstraßen
●Bei schlechter Witterung, wenn eventu- ell die Sensoren nicht richtig funktionie-
ren (Nebel, Schnee, Sandsturm, starker Regen usw.)
●Wenn Regen, Schnee usw. an der Vor-derseite des Radarsensors oder der
Frontkamera anhaftet
●Bei Verkehrsbedingungen, bei denen häufig wiederholt beschleunigt und
abgebremst werden muss
●Wenn sich das Fahrzeug im Anhänger- betrieb befindet (Fahrzeuge mit
Abschlepppaket) oder abgeschleppt wird
●Wenn ein Annäherungswarnsummer oft
zu hören ist
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
abgebrochen.
●Die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit
fällt unter ca. 25 km/h.
●VSC wird aktiviert.
●TRC wird für einen bestimmten Zeitraum
aktiviert.
●Wenn das VSC- oder TRC-System ausge-
schaltet ist.
●Der Sensor ist durch einen Gegenstand
oder Fremdkörper verdeckt und kann des-
halb keine korrekte Erkennung durchfüh-
ren.
●Die Pre-Collision-Bremsfunktion ist akti-
viert.
●Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn sich
der Schalthebel in der Position N befindet
oder das Kupplungspedal eine bestimmte
Zeit lang durchgetreten wird.
●Die Feststellbremse ist angezogen.
Wenn der Fahrzeugabstandsregelungsmo-
dus aus einem anderen als den oben
genannten Gründen automatisch abgebro-
chen wird, kann eine Funktionsstörung im
System vorliegen. Wenden Sie sich an einen
Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-
Vertragswerkstatt oder einen anderen kom-
petenten Fachbetrieb.
■Automatisches Deaktivieren des Kon-
stantgeschwindigkeitsregelungsmodus
In den folgenden Situationen wird der Kon-
stantgeschwindigkeitsregelungsmodus auto-
matisch deaktiviert:
●Die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit
liegt um ca. mehr als 16 km/h unter der
eingestellten Fahrzeuggeschwindigkeit.
●Die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit
fällt unter ca. 30 km/h.
●VSC wird aktiviert.
●TRC wird für einen bestimmten Zeitraum
aktiviert.
●Wenn das VSC- oder TRC-System ausge-
schaltet ist.
●Die Pre-Collision-Bremsfunktion ist akti-
viert.
●Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn sich
der Schalthebel in der Position N befindet oder das Kupplungspedal eine bestimmte
Zeit lang durchgetreten wird.
●Die Feststellbremse ist angezogen.
Wenn der Konstantgeschwindigkeitsrege-
lungsmodus aus einem anderen als den
oben genannten Gründen automatisch abge-
brochen wird, kann eine Funktionsstörung im
System vorliegen. Wenden Sie sich an einen
Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-
Vertragswerkstatt oder einen anderen kom-
petenten Fachbetrieb.
■Die Radar-Geschwindigkeitsregelung
mit Verkehrsschildassistent funktioniert
unter Umständen nicht ordnungsge-
mäß, wenn
Da die Radar-Geschwindigkeitsregelung mit
Verkehrszeichenassistent unter Umständen
nicht ordnungsgemäß funktioniert, wenn der
Verkehrszeichenassistent Schilder nicht oder
nicht richtig erkennt (→S.235), beachten Sie
bei der Verwendung dieser Funktion immer
das angezeigte Tempolimit-Schild.
In den folgenden Situationen kann die einge-
stellte Geschwindigkeit nicht durch Drücken
des Schalters “+RES”/“-SET” auf das
erkannte Tempolimit erhöht/verringert wer-
den.
●Wenn keine Tempolimit-Informationen ver-
fügbar sind
●Wenn das erkannte Tempolimit mit der
Sollgeschwindigkeit übereinstimmt
●Wenn das erkannte Tempolimit außerhalb
des Geschwindigkeitsbereichs liegt, in
dem die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung betrieben werden kann
■Bremsvorgang
Es kann ein Bremsgeräusch hörbar sein und
die Reaktion des Bremspedals kann sich
ändern. Dies stellt jedoch keine Funktions-
störung dar.
■Warnmeldungen und Summer für die
dynamische Radar-Geschwindigkeitsre-
gelung
Warnmeldungen und Summer dienen zum
Anzeigen einer Funktionsstörung des
Systems oder fordern den Fahrer zu beson-
derer Vorsicht während der Fahrt auf. Wenn
in der Multi-Informationsanzeige eine Warn-
meldung erscheint, lesen Sie die Meldung
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
und befolgen die Anweisungen. (→S.195,
388)
■Wenn der Sensor das vorausfahrende
Fahrzeug möglicherweise nicht richtig
erkennt
Betätigen Sie in den folgenden Fällen in
Abhängigkeit von den Bedingungen das
Bremspedal, wenn die Geschwindigkeitsver-
ringerung des Systems nicht ausreichend ist,
oder betätigen Sie das Gaspedal, wenn
beschleunigt werden soll.
Da der Sensor diese Arten von Fahrzeugen
unter Umständen nicht richtig erkennt, wird
die Annäherungswarnung (→S.224) mögli-
cherweise nicht aktiviert.
●Plötzlich einscherende Fahrzeuge
●Langsam fahrende Fahrzeuge
●Fahrzeuge, die nicht in derselben Spur fah-
ren
●Fahrzeuge mit kleinem Heck (Anhänger
ohne Last etc.)
●In derselben Spur fahrende Motorräder
●Benachbarte Fahrzeuge schleudern Was-
ser oder Schnee nach oben, wodurch die
Erkennungsleistung des Sensors beein-
trächtigt wird
●Die Fahrzeugfront weist nach oben (verur-
sacht durch schwere Last im Gepäckraum
usw.)
●Das vorausfahrende Fahrzeug hat eine extrem große Bodenfreiheit
■Bedingungen, unter denen der Fahrzeu-
gabstandsregelungsmodus möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß
funktioniert
Betätigen Sie in den folgenden Fällen bei
Bedarf das Bremspedal (oder das Gaspedal
je nach Situation).
Da der Sensor vorausfahrende Fahrzeuge
möglicherweise nicht korrekt erkennen kann,
funktioniert das System unter Umständen
nicht ordnungsgemäß.
●Auf kurvigen Straßen oder schmalen Fahr-
spuren
●Häufige Lenkbewegungen oder ständig
wechselnde Position Ihres Fahrzeugs in
der Spur
●Wenn das Fahrzeug vor Ihnen plötzlich
langsamer fährt bzw. bremst
●Beim Fahren auf einer Straße entlang
eines baulichen Objekts, wie z. B. in einem
Tunnel oder auf einer Brücke
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
*: Je nach Ausstattung
Anzeigenregelschalter
Ein-/Ausschalten des Totwinkel-Assistenzsy-
stems
Außenspiegel-Kontrollleuchten
Wenn ein Fahrzeug in einem toten Winkel
des Außenspiegels erkannt wird oder wenn
sich ein Fahrzeug schnell von hinten annä-
hert und in den toten Winkel gelangt, leuch-
tet die Außenspiegel-Kontrollleuchte auf der
Seite auf, auf der das Fahrzeug erkannt
wurde. Wenn der Hebel für den Fahrtrich-
tungsanzeiger in die Richtung der erkannten
Seite bewegt wird, blinkt die Außenspiegel-
Kontrollleuchte.
BSM OFF-Kontrollleuchte
Leuchtet, wenn der Totwinkel-Assistent
deaktiviert ist.
■Sichtbarkeit der Außenspiegel-Kontroll- leuchten
Bei starkem Sonnenlicht sind die Außenspie-
gel-Kontrollleuchten manchmal nur schwer erkennbar.
■Wenn “BSM nicht verfügbar Siehe Betriebsanleitung” in der Multi-Informa-
tionsanzeige angezeigt wird
Matsch, Schnee, Eis usw. können im Bereich der Sensoren am Heckstoßfänger haften. ( →S.244) Wenn Wasser, Schnee, Schlamm
usw. vom Heckstoßfänger entfernt werden, sollte das System wieder normal funktionie-
BSM (Totwinkel-Assistent)*
Der Totwinkel-Assistent verwen-
det Radarsensoren, die rechts und
links an der Innenseite des Heck-
stoßfängers montiert sind, um den
Fahrer beim Spurwechsel zu
unterstützen und die Sicherheit zu
erhöhen.
WARNUNG
■Warnhinweise bezüglich der Verwen-
dung des Systems
Der Fahrer trägt die alleinige Verantwor- tung für die Fahrsicherheit. Fahren Sie immer sicher und beobachten Sie auf-
merksam die umgebenden Bereiche des Fahrzeugs.
Die Totwinkel-Assistenzfunktion ist eine ergänzende Funktion, die den Fahrer
warnt, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel der Außenspiegel befindet oder von hinten dem Totwinkelbereich
schnell nähert. Verlassen Sie sich nicht zu stark auf die Totwinkel-Assistenzfunktion. Die Funktion kann nicht einschätzen, ob
die Fahrspur sicher gewechselt werden kann. Wenn Sie sich zu stark auf diese Funktion verlassen, kann es daher zu
einem Unfall mit schweren oder sogar töd- lichen Verletzungen kommen.
Da das System unter bestimmten Umstän- den möglicherweise nicht ordnungsgemäß
funktioniert, ist es wichtig, dass sich der Fahrer selbst per Sichtprüfung ein Bild über die aktuelle Situation verschafft.
Systemkomponenten
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
ren. Auch im Fahrbetrieb bei extrem hohen oder niedrigen Außentemperaturen funktio-niert der Sensor unter Umständen nicht ord-
nungsgemäß.
■Wenn “BSM-Fehlfunktion Bitte Händler kontaktieren” in der Multi-Informations-anzeige angezeigt wird
Möglicherweise liegt eine Funktionsstörung
oder Fehlausrichtung des Sensors vor. Las- sen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Ver-tragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einem anderen kom- petenten Fachbetrieb überprüfen.
■Kundenspezifische Anpassung
Einige Funktionen können angepasst wer- den. ( →S.436)
■Zertifizierungen für den Totwinkel-Assi-
stenten
→ S.545
WARNUNG
■Umgang mit dem Radarsensor am Heck
Die Sensoren für den Totwinkel-Assisten-
ten sind links und rechts am Heckstoßfän- ger verbaut sind. Beachten Sie die
folgenden Punkte, um sicherzustellen, dass der Totwinkel-Assistent ordnungsge-mäß funktioniert.
●Halten Sie die Sensor und die umge-benden Bereiche am Heckstoßfänger
jederzeit sauber.
Wenn ein Sensor oder der umgebende
Bereich eines Sensors am Heckstoßfän-
ger verschmutzt oder mit Schnee bedeckt
ist, funktioniert der Totwinkel-Assistent
unter Umständen nicht und es wird eine
Warnmeldung ( →S.243) angezeigt. Besei-
tigen Sie in diesem Fall den Schmutz oder
Schnee und fahren Sie das Fahrzeug ca.
10 Minuten lang so, dass die Betriebsbe-
dingungen der BSM-Funktion ( →S.247)
erfüllt sind. Wenn die Warnmeldung nicht
ausgeblendet wird, lassen Sie das Fahr-
zeug von einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einem anderen kompetenten Fachbetrieb
überprüfen.
●Bringen Sie kein Zubehör, keine Aufkle- ber (auch keine transparenten Aufkle-
ber), kein Aluminiumklebeband usw. an einem Sensor oder im Umgebungsbe- reich eines Sensors am Heckstoßfänger
an.