display Abarth 500 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: ABARTH, Model Year: 2018, Model line: 500, Model: Abarth 500 2018Pages: 208, PDF-Größe: 5.92 MB
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MOTOR ANLASSEN
Das Fahrzeug verfügt über eine
elektronische Wegfahrsperre: kann der
Motor nicht angelassen werden,
beziehen Sie sich bitte auf die Angaben
im Abschnitt „Das Fiat CODE-System”
im Kapitel „Kenntnis des Fahrzeugs”.
VERFAHREN
Vorgehensweise:
Die Handbremse anziehen und den
Gangschalthebel in den Leerlauf stellen;
das Kupplungspedal, ohne Druck
auf das Gaspedal, ganz durchtreten;
den Zündschlüssel auf AVV drehen
und sofort nach dem Motorstart
loslassen.
Springt der Motor nicht beim ersten
Versuch an, muss der Schlüssel vor
dem Wiederholen des Vorgangs erneut
auf STOP gedreht werden.
Wenn bei Schlüssel auf MAR das
Symbol
im Display zusammen mit
der Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel ständig aufleuchtet,
empfiehlt es sich, den Schlüssel wieder
auf STOP und dann erneut auf MAR
zu drehen. Falls die Kontrollleuchte
weiterhin eingeschaltet bleibt,
versuchen Sie es nochmals mit den
anderen mitgelieferten Schlüsseln.Wenn es Ihnen noch immer nicht
gelingt, den Motor zu starten, wenden
Sie sich bitte an das Abarth-
Kundendienstnetz.
15) 16)
108) 109)
WARMLAUFEN DES
SOEBEN GESTARTETEN
MOTORS
Vorgehensweise:
Mit dem Fahrzeug langsam
anfahren, bei mittleren Drehzahlen und
ohne stark Gas zu geben;
auf den ersten Kilometern keine
Höchstleistungen abverlangen. Es ist
ratsam abzuwarten, bis der Zeiger der
Kühlflüssigkeitstemperatur anfängt
sich zu bewegen.
17)
ABSTELLEN DES
MOTORS
Den Zündschlüssel bei Motor im
Leerlauf auf STOP drehen.
ZUR BEACHTUNG Nach einer
anstrengenden Strecke ist es besser,
den Motor im Leerlauf „wieder zu Atem
kommen zu lassen”, bevor man ihn
abstellt, damit die Temperatur im
Motorraum absinken kann.
18)
ZUR BEACHTUNG
15)Wir empfehlen, dem Fahrzeug während
der ersten Benutzungszeit keine
Maximalleistungen abzuverlangen (z. B.
extrem hohe Beschleunigungen, lange
Fahrt bei höchsten Drehzahlen, äußerst
starkes Bremsen usw.).
16)Bei abgestelltem Motor den
Zündschlüssel nicht auf MAR stehen
lassen, um eine unnötige Stromentnahme
aus der Batterie zu vermeiden.
17)Ein Anlassen durch Anschieben,
Abschleppen oder unter Ausnutzung von
abschüssigem Gelände ist unbedingt
zu vermeiden. Diese Vorgänge können zu
einem Anstau von Kraftstoff im Katalysator
führen und diesen irreparabel beschädigen.
18)Das „Gas geben” vor dem Abstellen
des Motors nützt nichts, verbraucht
Kraftstoff und ist für Motoren mit
Turbolader besonders schädlich.
ZUR BEACHTUNG
108)Es ist gefährlich, den Motor in
geschlossenen Räumen zu betreiben. Der
Motor verbraucht Sauerstoff und gibt
Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere
giftige Gase ab.
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109)Bis zum Start des Motors
funktionieren weder die Servobremse noch
die Servolenkung. Die auf das Bremspedal
und das Lenkrad auszuübende Kraft ist
daher sehr viel größer als normal.BEIM PARKEN
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug an einer steilen
Neigung abgestellt, wird empfohlen, die
Räder zudem mit einem Keil oder
Stein zu blockieren.
Bei den Versionen mit sequenziellem
Robotergetriebe, vor dem Loslassen
des Bremspedals warten, bis auf dem
Display der Buchstabe P erscheint.
ACHTUNG Das Fahrzeug NIE mit
Getriebe im Leerlauf verlassen (oder bei
den Versionen mit sequenziellem
Robotergetriebe, ohne das Getriebe auf
P gestellt zu haben).
110)
HANDBREMSE
Der Handbremshebel 1 Abb. 73
befindet sich zwischen den
Vordersitzen.
Um die Handbremse anzuziehen, den
Hebel nach oben ziehen, bis der
Stillstand des Fahrzeugs gewährleistet
ist.
111)
Bei angezogener Handbremse und
Zündschlüssel auf MAR leuchtet auf der
Instrumententafel die Kontrollleuchte
.
Die Handbremse kann folgendermaßen
gelöst werden:
Den Hebel leicht anheben und den
Entriegelungsknopf auf dem Hebel 1
Abb. 73 drücken;
Die Taste gedrückt halten und den
Hebel absenken. Die Kontrollleuchte
auf der Instrumententafel erlischt.
1
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ANLASSEN UND FAHRT
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BENUTZUNG DES
SEQUENZIELLEN
ROBOTGETRIEBES
(wo vorgesehen)
Das Fahrzeug kann mit einem
elektronisch gesteuerten Schaltgetriebe
ausgestattet sein, das zwei
Funktionslogiken beinhaltet: „MANUAL“
und „AUTO“.
Wenn das Fahrzeug steht und die
Startvorrichtung auf MAR gestellt ist
(die elektrischen
zündschlossgebundenen Verbraucher
sind aktiv), werden auf dem Display der
eingelegte Gang und der aktive Modus
angezeigt (automatisch = AUTO oder
manuell = keine Anzeige).STARTEN DES
FAHRZEUGS
HINWEIS
Beim Anlassen schaltet das System
direkt in die Betriebsart AUTO.
Durch Betätigen der Tasten 1, N, R
bei durchgetretenem Bremspedal
können der 1. Gang, der Leerlauf (N)
und der Rückwärtsgang (R) eingelegt
werden.
r Über die Tasten 1, N, R ohne das
Bremspedal zu betätigen, wird jede
Anfrage nach einem Fahrgangwechsel
vom System nicht durchgeführt.
Durch Betätigung der Hebel am
Lenkrad auch bei gedrücktem
Bremspedal kann kein Gang eingelegt
werden.
Wird das Fahrzeug mit aktivierter
Betriebsart SPORT oder NORMAL
ausgeschaltet, wird die gewählte
Betriebsart beim erneuten Anlassen
beibehalten.BETRIEBSMODUS
Für das Getriebe stehen zwei
Betriebsmodi zur Verfügung:
Bei der ersten Betriebsart
(MANUAL), entscheidet der Fahrer
selbst, wann geschaltet werden soll;
dabei muss zum Hochschalten der
Schalthebel „+” Abb. 76 am Lenkrad
und zum Herunterschalten der
Schalthebel „-“ betätigt werden. Wird
die Anfrage vom System akzeptiert,
zeigt das Display nach dem
Gangwechsel den neuen eingelegten
Gang an.
Die zweite ist vollautomatisch
(AUTO), wobei das System entscheidet,
wann der Gangwechsel erfolgt. Es ist
aber immer trotzdem möglich, einen
Gangwechsel durch Betätigen des
Schalthebels anzufordern, ohne dafür
diese Betriebsart ausschalten zu
müssen: diese Funktion wird
„Gangvorschlag” genannt und
unterbricht die automatische Funktion
für die notwendige Zeit, um die Wahl
der vom Fahrer gewünschten
Übersetzung zu treffen.
20)
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ANLASSEN UND FAHRT
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Zum Einschalten des Automatikbetriebs
(AUTO), auf dem Bedienfeld des
Getriebes Abb. 75 die Taste A/M
betätigen. Nach der Aktivierung
erscheinen auf dem Display die Anzeige
AUTO und der eingelegte Gang. Bei
ausgeschalteter Betriebsart AUTO
schaltet das Getriebe automatisch in
die Betriebsart MANUAL.
„Kick Down”-Funktion
Ebenfalls steht die Funktion „Kick-
Down” zur Verfügung: wenn das
Gaspedal über den Verhärtungspunkt
hinaus gedrückt wird, um das
Fahrzeug, wie vom Fahrer verlangt, zu
beschleunigen, schaltet das System bei
Bedarf (z.B. beim Überholen) einen
oder mehrere Gänge herunter (wenn
die Drehzahlbedingungen des Motors
dies erlauben), um Leistung und
Drehmoment zu liefern.ANLASSEN DES MOTORS
Um den Motor zu starten, muss das
Bremspedal betätigt werden: Das
System schaltet automatisch in den
Leerlauf (N). Nach dem Anlassen kann
der 1. Gang (1) oder der
Rückwärtsgang (R) bei getretenem
Bremspedal und durch Betätigung der
Taste 1 auf dem Bedienfeld des
Getriebes zum Einlegen des 1. Gangs
oder der Taste R zum Einlegen des
Rückwärtsgangs, eingelegt werden.
ANFAHREN DES
FAHRZEUGS
Das Anfahren kann im 1. Gang, im 2.
Gang (empfohlen auf Untergrund mit
geringer Haftung) und auch im
Rückwärtsgang (R) erfolgen. Die Gänge
lassen sich nur bei niedergetretenem
Bremspedal einlegen.
Vorgehensweise:
Bremspedal niedertreten;
auf dem Bedienfeld des Getriebes
die Taste 1 drücken;
bei niedergetretenem Bremspedal,
den Hebel „+” am Lenkrad betätigen
(nur beim Anfahren im 2. Gang);
das Bremspedal loslassen und das
Gaspedal drücken (ganz und schnell
das Pedal durchdrücken und, wenn
vorhanden, ASR ausschalten und man
hat eine „brillante” Anfahrt).Einlegen des Rückwärtsgangs (R)
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
anstelle der Taste 1 die Taste R auf dem
Bedienfeld des Getriebes.
Einlegen des Leerlaufs (N)
Zum Einlegen des Leerlaufs die Taste
(N) betätigen.
Der Leerlauf (N) kann nur eingelegt
werden, wenn das Gaspedal
losgelassen ist. Hierbei ist der
„Zustand” des Bremspedals
(niedergetreten oder nicht) irrelevant. Es
ist jedoch immer empfehlenswert, das
Bremspedal zu drücken.
AKUSTISCHES SIGNAL
Aus Sicherheitsgründen ertönt beim
Parken des Fahrzeugs im Leerlauf (N)
ein akustisches Signal (Signalisierung
beim Stellen der Startvorrichtung auf
STOP).
Bei stehendem Fahrzeug, laufendem
Motor und eingelegtem (1.), (2.) oder (R)
Gang aktiviert das System unter
folgenden Bedingungen das akustische
Signal und legt den Leerlauf (N) ein:
Wenn das Gas- oder Bremspedal
mindestens 3 Minuten lang nicht
betätigt werden.
Wenn das Bremspedal mehr als 10
Minuten lang betätigt wird.
Wenn die Fahrertür geöffnet und das
Gas- und Bremspedal für mindestens
1,5 Sekunden nicht betätigt wird.
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wenn eine Störung am Getriebe
festgestellt wurde.
PARKEN DES
FAHRZEUGS
Für ein sicheres Parken ist es
unerlässlich, bei gedrücktem
Bremspedal den 1. Gang oder den
Rückwärtsgang (R) einzulegen und, auf
einer Straße mit Gefälle, die
Handbremse zu ziehen. Abwarten, bis
die Anzeige des eingelegten Gangs
vom Display erlischt, bevor das
Bremspedal losgelassen wird.
HINWEIS Das Fahrzeug darf NIE mit
dem Getriebe im Leerlauf (N) verlassen
werden.
ALLGEMEINE HINWEISE
Bei stehendem Fahrzeug und
eingelegtem Gang das Bremspedal bis
zum Anfahren betätigen; dann das
Bremspedal loslassen und langsam
Gas geben.
Es wird empfohlen, das Getriebe bei
längeren Standzeiten mit laufendem
Motor in den Leerlauf (N) zu schalten.
Um die Wirksamkeit der Kupplung
zu schützen, das Fahrzeug nicht mit
dem Gaspedal auf der Stelle halten
(beispielsweise beim Halten an einer
Steigung). Die Kupplung kann durch
Überhitzung beschädigt werden.
Stattdessen das Bremspedal oder die
Feststellbremse betätigen und nur dann
das Gaspedal einsetzen, wenn wirklich
angefahren wird.
Der 2. Gang darf nur dann zum
Anfahren verwendet werden, wenn eine
besondere Kontrolle bei Untergründen
mit geringer Haftung erforderlich ist.
Wenn bei eingelegtem
Rückwärtsgang (R) der 1. Gang
eingelegt werden soll, oder umgekehrt,
darf der Schaltbefehl nur bei
vollkommen stehendem Fahrzeug und
betätigtem Bremspedal erfolgen.
Falls aus unvorhergesehenen
Gründen, obwohl hiervon stark
abgeraten wird, das Fahrzeug sich im
Leerlauf (N) bergab bewegen lassen
sollte, schaltet das Getriebe bei einem
Schaltbefehl automatisch entsprechend
der Fahrzeuggeschwindigkeit in den
optimalen Gang, um eine korrekte
Kraftübertragung auf die Räder
zu ermöglichen.
Im Bedarfsfall ist es bei
ausgeschaltetem Motor möglich, den
1., den Rückwärtsgang (R) oder den
Leerlauf (N) mit dem Zündschlüssel in
Stellung AVV und bei niedergetretenem
Bremspedal einzulegen. In diesem
Fall ist es empfehlenswert, mindestens
5 Sekunden lang zwischen zwei
Gangwechseln abzuwarten, um die
Funktionsfähigkeit des
Hydrauliksystems und insbesondere
der Pumpe zu schützen.
Wird das Gaspedal komplett bis
zum Anschlag und schnell gedrückt,
wird die Funktion aktiviert, die ein
„sportliches” Anfahren erlaubt.
Beim Anfahren an der Steigung
allmählich Gas geben, jedoch nach
dem Lösen der Feststellbremse oder
Loslassen des Bremspedals Vollgas
geben, damit der Motor die Drehzahl
stark erhöhen kann und so in der Lage
ist, das beim Anfahren an starken
Steigungen erforderliche hohe
Drehmoment an die Räder liefern zu
können.
ZUR BEACHTUNG
20)Bei einem falschen Einsatz der Hebel
(wenn die Hebel zum Armaturenbrett
geschoben werden), könnten diese
beschädigt werden.
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ANLASSEN UND FAHRT
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SPORT-FUNKTION
Durch Drücken der Taste SPORT 1
Abb. 77 wird ein sportliches
Fahrverhalten eingestellt, das sich
durch ein schnelleres
Ansprechverhalten beim
Beschleunigen, Zunahme des
Motordrehmoments und einer größeren
Lenkpräzision mit einer höheren
Lenkkraft auszeichnet.
Bei eingeschalteter Funktion leuchtet
am Display des analogischen Displays
die Anzeige SPORT 1 Abb. 78 und
an der Instrumententafel eine
entsprechende Seite.
Die Taste erneut drücken, um die
Funktion auszuschalten und wieder das
normale Fahrverhalten zu aktivieren.ZUR BEACHTUNG Wird die SPORT-
Taste gedrückt, wird die Funktion nach
etwa 5 Sekunden aktiviert.
ZUR BEACHTUNG Beim
Beschleunigen im SPORT-Modus ist
während der Fahrt ein Rucken
festzustellen, welches eine Eigenschaft
der sportlichen Fahrzeugabstimmung
ist.
HINWEIS Für Fahrzeuge mit Akrapovic-
Abgasanlage: Bei Aktivierung des
SPORT-Modus ist eine deutliche
Steigerung des Motorsounds
bemerkbar. Diese wird durch die
Öffnung der Klappe in der Akrapovic-
Abgasanlage veranlasst und bringt eine
Leistungssteigerung mit sich.
PARKSENSOREN
(falls vorhanden)
Die Sensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange des Fahrzeugs und
haben die Aufgabe, die Anwesenheit
von Hindernissen hinter dem Fahrzeug
zu erfassen und den Fahrer durch ein
akustisches und optisches Signal
zu warnen. Je nach Abstand des
Hindernisses kann es ein
intermittierendes Signal oder ein
Dauersignal sein.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren schalten sich
automatisch beim Einlegen des
Rückwärtsganges ein. Die Frequenz
des akustischen Signals erhöht sich bei
Verringerung des Abstands zum
Hindernis hinter dem Fahrzeug.
AKUSTISCHES SIGNAL
Wird der Rückwärtsgang eingelegt und
ein Hindernis befindet sich hinter dem
Fahrzeug, ertönt ein akustisches Signal,
dessen Frequenz sich bei Annäherung
der Stoßstange an das Hindernis
erhöht und unterhalb von 30 cm
Abstand zum Dauersignal wird.
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Erfassungsabstände
Wenn die Sensoren mehrere
Hindernisse erfassen, wird nur das
Nächstgelegene berücksichtigt.
Beim Einparken muss man immer auf
Hindernisse achten, die sich ober- oder
unterhalb der Sensoren befinden.
Gegenstände in nächster Nähe zum
Heck des Fahrzeugs können unter
Umständen vom System nicht erkannt
werden und daher das Fahrzeug
beschädigen oder selbst beschädigt
werden.
113)
21) 22)
DISPLAY-MITTEILUNGEN
Bei der Aktivierung der Sensoren wird
die in Abb. 79dargestellte
Bildschirmseite eingeblendet.Die Information über das
Vorhandensein eines Hindernisses wird
nicht nur akustisch signalisiert, sondern
ebenfalls durch eine Anzeige auf dem
Display des Instrumentenbretts: die
farbigen Bögen hinten am Fahrzeug
zeigen an, dass ein Hindernis erkannt
wurde. Das System meldet ein
ermitteltes Hindernis durch die Anzeige
eines Bogens, je nach Abstand des
Hindernisses und seiner Position in
Bezug auf das Fahrzeug. Wurde ein
Objekt im hinteren Bereich erkannt
(seitlich oder in der Mitte), wird auf dem
Display im entsprechenden Bereich
ein blinkender Bogen angezeigt und ein
intermittierendes akustisches Signal
ausgegeben. Nähert sich das Fahrzeug
einem Hindernis, wird auf dem Display
ein blinkender Bogen angezeigt, der
sich dem Fahrzeug nähert, dessen
Frequenz zunimmt, bis der Bogen mit
Dauerlicht angezeigt wird. Die Farbe am
Display hängt vom Abstand und von
der Position des Hindernisses ab.
Verringert sich der Abstand zwischen
Fahrzeug und Hindernis wechseln
die Bögen von Gelb auf blinkendes Rot
(rechts, in der Mitte oder links).
ZUR BEACHTUNG
21)Für die korrekte Arbeitsweise des
Systems müssen die Sensoren frei von
Schlamm, Schmutz, Eis oder Schnee sein.
Während des Reinigungsvorgangs muss
das Verkratzen oder die Beschädigung der
Sensoren sorgfältig vermieden werden.
Die Verwendung trockener, rauer oder
harter Tücher vermeiden. Die Sensoren
müssen immer mit sauberem Wasser und
eventuell Autoreinigungsmittel gewaschen
werden. In den Autowaschanlagen, die
Hydroreiniger mit Dampfstrahler oder
Hochdruckstrahler verwenden, sollte man
die Sensoren schnell reinigen, wobei
man die Waschdüse in mehr als 10 cm
Entfernung hält.
22)Für eventuelle Eingriffe an der
Stoßstange im Bereich der Sensoren
wenden Sie sich ausschließlich an das
Abarth-Servicenetz. Falsch ausgeführte
Eingriffe an der Stoßstange können die
Funktion der Parksensoren beeinträchtigen.
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ANLASSEN UND FAHRT
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NOTSTART
Wenn das Symbolam Display mit
Dauerlicht eingeschaltet bleibt, bitte
sofort das Abarth-Kundendienstnetz
aufsuchen.
ANLASSEN MIT
HILFSBATTERIE
Bei entladener Batterie kann der Motor
mit einer Fremdbatterie Abb. 104mit
gleicher bzw. leicht höherer Kapazität
gegenüber der entladenen Batterie
angelassen werden.
27)
126)
Für den Motorstart folgendermaßen
vorgehen:
Die beiden Plusklemmen (Zeichen +
in der Nähe der Klemme) der beiden
Batterien mit dem betreffenden Kabel
verbinden.
Mit einem zweiten Kabel die
Minusklemme (-) der Fremdbatterie mit
einem Massepunkt
am Motor oder
am Getriebe des zu startenden
Fahrzeugs verbinden;
den Motor anlassen;
nach dem Motorstart können die
Kabel entfernt werden, und zwar in
umgekehrter Reihenfolge.
Springt der Motor nach einigen
Anlassvorgängen nicht an, nicht weiter
versuchen, sondern sich an das
Abarth-Kundendienstnetz wenden.
ZUR BEACHTUNG Die beiden
Minuspole der beiden Batterien nicht
direkt anschließen: Eventuelle Funken
können eventuell aus der Batterie
austretende Gase entzünden. Ist die
Fremdbatterie in einem anderen
Fahrzeug installiert, muss vermieden
werden, dass sich die Metallteile der
beiden Fahrzeuge berühren.
ANLASSEN DURCH
ABSCHLEPPEN,
ANSCHIEBEN
Das Starten durch Anschieben,
Anschleppen oder die Nutzung von
Abfahrten ist unbedingt zu vermeiden.
Diese Vorgänge können zu einem
Anstau von Kraftstoff im Katalysator
führen und diesen irreparabel
beschädigen.ZUR BEACHTUNG Die Servobremse
und die elektrische Servolenkung
funktionieren erst nach dem Motorstart.
Es muss deshalb auf Bremspedal und
Lenkrad bedeutend mehr Kraft als
üblich ausgeübt werden.
ZUR BEACHTUNG
27)Vermeiden Sie ein schnelles Aufladen
der Batterie für den Notstart: elektronische
Systeme und die Steuerungen der
Zündung und der Motorversorgung
könnten dabei beschädigt werden.
ZUR BEACHTUNG
126)Dieser Startvorgang muss durch
Fachpersonal ausgeführt werden, da eine
falsche Vorgehensweise zu elektrischen
Entladungen von großer Stärke führen
können. Außerdem ist die in der Batterie
enthaltene Flüssigkeit giftig und korrosiv.
Deshalb den Kontakt mit Haut und Augen
vermeiden. Sich der Batterie nicht mit
offenen Flammen oder brennenden
Zigaretten nähern und keine Funken
erzeugen.
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KRAFTSTOFFSPERR-
SYSTEM
Das System wird bei einem Aufprall
ausgelöst und bewirkt:
Die Unterbrechung der
Kraftstoffversorgung, wodurch der
Motor abgestellt wird.
Die automatische Entriegelung der
Türen.
Das Einschalten der
Innenbeleuchtung.
Der Eingriff des Systems wird durch
eine Mitteilung auf dem Display
angezeigt.
ZUR BEACHTUNG Das Fahrzeug
sorgfältig prüfen, um sicherzustellen,
dass kein Kraftstoff ausläuft, wie zum
Beispiel im Motorraum, unter dem
Fahrzeug oder in der Nähe des Tanks.
127)
Nach einem Aufprall die
Startvorrichtung auf STOP stellen,
damit die Batterie sich nicht entlädt.
Um den einwandfreien Fahrzeugbetrieb
wieder herzustellen, ist folgendes
Verfahren durchzuführen:
Den Zündschlüssel auf MAR drehen.
Den rechten Richtungsanzeiger
aktivieren.
Den rechten Richtungsanzeiger
deaktivieren.
Den linken Richtungsanzeiger
aktivieren.
Den linken Richtungsanzeiger
deaktivieren.
Den rechten Richtungsanzeiger
aktivieren.
Den rechten Richtungsanzeiger
deaktivieren.
Den linken Richtungsanzeiger
aktivieren.
Den linken Richtungsanzeiger
deaktivieren.
Die Startvorrichtung auf STOP
stellen.
Den Zündschlüssel auf MAR drehen.
ZUR BEACHTUNG
127)Falls Sie nach einem Unfall
Benzingeruch oder Leckstellen an der
Anlage zur Kraftstoffversorgung feststellen,
darf das System nicht wieder eingeschaltet
werden, um eine Brandgefahr zu
vermeiden.
ABSCHLEPPEN DES
FAHRZEUGES
Die mit dem Fahrzeug gelieferte
Abschleppöse befindet sich im
Werkzeugbehälter unter der
Kofferraumverkleidung.
128) 129) 130) 131) 132)
EINHAKEN DES
ABSCHLEPPRINGS
Vorgehensweise:
Vorn
Deckel 1 abnehmen; Abb. 105
die Abschleppöse 2 Abb. 105 aus
ihrem Sitz im Werkzeughalter
entnehmen;
Den Abschleppring bis zum
Anschlag auf den Gewindestift
aufschrauben.
105AB0A0398C
120
IM NOTFALL
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EMPFEHLUNGEN,
BEDIENUNGEN UND
ALLGEMEINE
INFORMATIONEN
Verkehrssicherheit
Sich zuerst mit den verschiedenen
Funktionen vertraut machen, bevor eine
Reise angetreten wird.
Ebenfalls die Anweisungen und die
Nutzungsanleitung des Systems genau
durchlesen.
Empfangsbedingungen
Die Empfangsbedingungen verändern
sich während der Fahrt ständig. Der
Empfang kann in Gebirgen, in der Nähe
von Gebäuden oder Brücken
insbesondere dann gestört sein, wenn
die Senderstation weit entfernt ist.
ZUR BEACHTUNG Während des
Empfangs von Verkehrsinformationen
kann es zu einer Erhöhung der
Lautstärke im Vergleich zur normalen
Wiedergabe kommen.
Pflege und Wartung
Beachten Sie nachstehende
Vorsichtsmaßnahmen, um die volle
Funktionstüchtigkeit des Systems
garantieren zu können:
Das Display reagiert empfindlich auf
Kratzer, Flüssigkeiten und
Reinigungsmittel. Nicht mit spitzen oder
harten Gegenständen, die die
Oberfläche beschädigen können,
gegen das Display stoßen. Beim
Reinigen keinen Druck auf das Display
ausüben.
Keinen Alkohol, kein Benzin oder
daraus abgeleitete Produkte zum
Reinigen der Scheibe des Displays
verwenden.
Vorsicht, dass keine Flüssigkeiten in
das System eindringen: Sie könnten
es auf irreparable Weise beschädigen.
Diebstahlsicherung
Das System ist mit einer
Diebstahlsicherung ausgestattet, die
sich auf einen Informationsaustausch
mit dem elektronischen Steuergerät
(Body Computer) im Fahrzeug stützt.
Dies garantiert die maximale Sicherheit
und vermeidet die Eingabe des
Geheimcodes nach jedem Trennen der
Stromversorgung.Hat die Kontrolle ein positives Ergebnis,
beginnt das System zu funktionieren.
Sind die verglichenen Codes
stattdessen nicht gleich, oder wird das
elektronische Steuergerät (Body
Computer) ausgetauscht, informiert das
System den Benutzer über die
Notwendigkeit, den Geheimcode
gemäß dem im folgenden Abschnitt
beschriebenen Verfahren einzugeben.
Eingeben des Geheimcodes
Bei der Einschaltung des Systems
erscheint auf dem Display die Meldung
„Bitte den Diebstahlsicherungscode
eingeben” mit einer Bildschirmseite mit
der grafischen nummerischen Tastatur
für die Eingabe des Geheimcodes.
Der Geheimcode besteht aus vier
Zahlen von 0 bis 9.
Wird ein falscher Code eingegeben,
meldet das System „Code ist nicht
korrekt“. Bitte noch einmal versuchen”
und fordert einen korrekten Code.
Sobald die 3 verfügbaren Versuche zur
Eingaben des Codes beendet sind,
meldet das System „Code ist nicht
korrekt. Radio gesperrt. 30 Minuten
warten“. Nach dem Erlöschen der
Meldung kann der Vorgang zur
Codeeingabe erneut ausgeführt
werden.
162
MULTIMEDIA