ABS Alfa Romeo MiTo 2011 Betriebsanleitung (in German)
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DAS FAHRZEUG KENNEN101
1
ERWEITERUNG DES KOFFERRAUMS
Entfernen der Hutablage
Gehen Sie wie folgt vor:
❍befreien Sie die Enden der beiden Zugstreben A - Abb. 62 für
die Abstützung der Hutablage B, indem Sie die Ösen C aus den
Stiften D ziehen;
❍befreien Sie die Stifte A - Abb. 63 an der Außenseite der Ab-
lage aus den Sitzen B der seitlichen Halterungen und entfer-
nen Sie die Hutablage.
❍nachdem man die Hutablage entfernt hat, kann Sie quer in den
Kofferraum oder zwischen die Rückenlehnen der Vordersitze
und die umgeklappten Kissen der Rücksitze (bei komplett er-
weitertem Kofferraum) gelegt werden.
Umklappen der Sitze
Gehen Sie wie folgt vor:
❍heben Sie die Kopfstützen bis zur maximalen Höhe an, drücken
Sie beide Tasten A - Abb. 64 an den Seiten der beiden Halte-
rungen und ziehen Sie dann die Kopfstützen nach oben hin her-
aus.
❍schieben Sie die Sicherheitsgurte zur Seite und versichern Sie
sich, dass diese dabei nicht verwickelt werden und glatt sind;
Abb. 62A0J0080mAbb. 63A0J0081m
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DAS FAHRZEUG KENNEN107
1ABS-SYSTEM
Es handelt sich um ein System, das fester Bestandteil der Brems-
anlage ist und bei jeglichen Haftungsbedingungen und Bremsstär-
ke ein Blockieren der Räder und das darauf folgende Durchdrehen
eines oder mehrerer Räder vermeidet, so dass das Fahrzeug auch
bei Notbremsungen kontrollierbar bleibt.
Die Anlage wird durch das EBD-System (Electronic Braking Force
Distribution) vervollständigt, das die Bremswirkung auf die Vor-
der- und Hinterräder aufteilt.
ZUR BEACHTUNG Für optimale Leistungen der Bremsanlage ist ein
Zeitraum des Einfahrens von etwa 500 km erforderlich: während
dieses Zeitraums ist es angebracht, keine zu abrupten, wiederhol-
ten und langen Bremsungen auszuführen.
AUSLÖSUNG DES SYSTEMS
Dies teilt sich dem Fahrer durch ein leichtes Pulsieren des Brems-
pedals mit, das von Geräuschen begleitet wird: dies zeigt an, dass
es notwendig ist, die Geschwindigkeit dem Straßenbelag anzu-
passen, der befahren wird.
MECHANICAL BRAKE ASSIST
(Hilfe bei Notbremsungen)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das nicht ausschließbare System erkennt Notbremsungen (auf-
grund der Geschwindigkeit der Pedalbetätigung) und bewirkt ein
schnelleres Einschreiten auf den Bremskreis.
Wird das ABS-System ausgelöst, ist dies ein Zei-
chen dafür, dass die Haftungsgrenze zwischen den
Reifen und dem Straßenuntergrund erreicht ist:
verlangsamen Sie die Fahrt, um die Geschwindigkeit der
verfügbaren Haftung anzupassen.
Das ABS-System nutzt die verfügbare Straßen-
haftung auf die beste Weise, ist aber nicht in der
Lage, diese zu erhöhen; daher muss auf jeden Fall
auf rutschigen Straßen mit aller Vorsicht fahren, ohne
unnötige Risiken einzugehen.
Wenn das ABS-System eingreift und man Plusie-
rungen am Bremspedal bemerkt, nicht den Druck
vermindern, sondern das Pedal gut durchgedrückt
halten; auf diese Weise halten Sie auf der kürztmöglichen
Strecke und entsprechend den Straßenbedingungen an.
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110DAS FAHRZEUG KENNEN
BRAKE ASSIST (Hilfe bei Notbremsungen)
Das nicht ausschließbare System erkennt Notbremsungen (auf-
grund der Geschwindigkeit der Pedalbetätigung) und bewirkt ein
schnelleres Einschreiten auf den Bremskreis. Brake Assist wird de-
aktiviert, wenn eine Störung des VDC-Systems anliegt.
MSR-SYSTEM
Dieses System ist fester Bestandteil des ASR-Systems, schreitet bei
plötzlichem Herunterschalten der Gänge ein und verleiht dem Mo-
tor ein neues Drehmoment. So wird vermieden, dass die An-
triebsräder zu stark angetrieben werden, was - ganz besonders bei
schlechten Haftbedingungen - ein Schleudern des Fahrzeugs ver-
ursachen könnte.
CBC-System
Diese Funktion optimiert die Bremskraftverteilung auf die vier Rä-
der (um die ganze Bodenhaftung ausnutzen zu können, die zur
Verfügung steht) bei Bremsungen in der Kurve mit Eingriff des ABS.
Dies verbessert die Bremswege in der Kurve und vor allem die
Stabilität des Fahrzeuges.
System “ELECTRONIC Q2” (“E-Q2”)
Das System “Electronic Q2” nutzt die Bremsanlage, welche ein
ähnliches Verhalten wie ein Differenzial mit begrenzter Gleitung er-
zeugt. Die vordere Bremsanlage wirkt bei Beschleunigungen in der
Kurve auf das interne Rad und erhöht so die Antriebskraft des ex-
ternen Rades (mehr belastet) und verteilt das Drehmoment dyna-
misch und fortlaufend, je nach Fahrstil und Straßenbelag, unter den
vorderen Antriebsrädern.
Zusammen mit der Vorderradaufhängung Mc Pherson erlaubt das
System eine äußerst wirksame und sportliche Lenkung des Fahr-
zeuges.
DST-SYSTEM (Dynamic Steering Torque)
Dies ist ein “aktives” Kontrollsystem des Fahrzeuges. Auf Straßen
mit niedriger Bodenhaftung führt es automatisch Lenkkorrekturen
durch und kontrolliert auch die Servolenkung. Dieses System er-
zeugt ein Drehmoment am Lenkrad, welches das Sicherheitsgefühl
des Fahrzeuges erhöht und so dabei hilft, die Kontrolle zu behal-
ten und den Eingriff des VDC “diskreter” zu gestalten.
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DAS FAHRZEUG KENNEN111
1SYSTEM “Alfa DNA”
(System für die dynamische
Kontrolle des Fahrzeuges)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Diese Vorrichtung erlaubt, durch Betätigung des Hebels A - Abb. 70
(am Mitteltunnel), drei unterschiedliche Fahrstile zu wählen:
❍d = Dynamic (sportlicher Fahrstil);
❍n = Normal (normaler Fahrstil);
❍a = All Weather (Fahrt bei niedriger Straßenhaftung, z.B. bei
Regen und Schnee)
Die Vorrichtung wirkt ausserdem auf die dynamischen Kontrollsy-
steme des Fahrzeuges ein (Motor, Lenkung, VDC-System, Instru-
mententafel).
Abb. 70A0J0090m
FAHRSTIL
Der Hebel A - Abb. 70 ist einstabil, d.h. er bleibt immer in Mittelstel-
lung. Der eingestellte Fahrstil wird, wie nachstehend beschrieben, durch
das Aufleuchten des entsprechenden Led an der Blende und der An-
zeige auf dem konfigurierbaren Multifunktionsdisplay angezeigt:
A0J0227mA0J0290m
Fahrstil Dynamic Fahrstil
All Weather
Fahrstil Normal
Ist die Modalität “Normal” eingeschaltet, erscheint keine Mittei-
lung/kein Symbol auf dem Display.
VDCundASR: Standardeinstellung
Tuning Lenkung: Standardeinstellung
DST: Standardkontrolle der koordinierten Bremsung mit ABS
Standardkontrolle der Seitenbeschleunigung
Ausgleich der Überlenkung: ein leichter Impuls am Lenkrad
fordert den Fahrer auf, ein korrekteres Manöver
auszuführen
Motor: Standardantwort
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112DAS FAHRZEUG KENNEN
EIN-/AUSSCHALTEN FAHRSTIL “Dynamic”
Einschaltung
Verschieben Sie den Hebel A - Abb. 70 nach oben (zum Buchsta-
ben “d”) und halten Sie ihn in dieser Position für 0,5 Sekunden
und auf alle Fälle, bis das entsprechende Led “leuchtet” oder die
Anzeige “Dynamic” auf dem Display erscheint (siehe Abbildungen).
Nachdem der Hebel A losgelassen wurde, kehrt er in die Mittel-
stellung zurück.Wird die Betriebsart "Dynamic“ bei den Versionen 1.4 Turbo Multi
Air gewählt, wird auch die Ladedruckfunktion des Turboladers (Over-
boost) aktiviert: die Motorkontrollsteuerung erlaubt, je nach Gas-
pedalposition und für begrenzte Zeit, maximale Druckwerte im Tur-
bolader zu erreichen, wodurch das Motordrehmoment im Vergleich
zum normal erreichbaren Drehmoment, erhöht wird. Diese Funk-
tion ist vor allem nützlich, wenn die maximale Leistung für nur kur-
ze Zeit benötigt wird (wie beispielsweise beim Überholen).
ZUR BEACHTUNG In den Beschleunigungsphasen könnten u.U. bei
der Fahrstileinstellung "Dynamic" Ruckbewegungen bei der Fahrt
spürbar sein. Dabei handelt es sich um eine für den sportlichen Fahr-
stil typische Erscheinung.
Ausschaltung
Um den Fahrstil “Dynamic” auszuschalten und auf “Normal”
zurückzukehren wiederholt man die selbe Bewegung des Hebels
mit den selben Zeiten. In diesem Fall leuchtet das Led des Fahrstils
“Normal” und auf dem konfigurierbaren Multifunktionsdisplay er-
scheint die Anzeige “Normal Ein” (siehe Abbildung).
A0J0186mA0J1055d
A0J1052d
VDCundASR: Sportliche Einstellung, Eingriff nur im Falle eines
Kontrollverlustes
Tuning Lenkung: Sportlichere Einstellung
DST: Standardkontrolle der koordinierten Bremsung mit ABS
Bessere Kontrolle über die Seitenbeschleunigung
Ausgleich der Überlenkung: ein leichter Impuls am Lenkrad
fordert den Fahrer auf, ein korrekteres Manöver auszu-
führen
Motor: Schnellere Antwort + Overboost, um das Drehmoment
auf ein Maximum zu erhöhen (wo vorgesehen)
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DAS FAHRZEUG KENNEN113
1
EIN-/AUSSCHALTEN FAHRSTIL “All Weather”
Einschaltung
Verschieben Sie den Hebel A - Abb. 70 nach unten (zum Buchsta-
ben “a”) und halten Sie ihn in dieser Position für 0,5 Sekunden und
auf alle Fälle, bis das entsprechende Led “leuchtet” oder die An-
zeige “All Weather” auf dem Display erscheint (siehe Abbildungen).
A0J0187mA0J1180d
VDCundASR: Einstellung für die Garantie der maximalen
Sicherheit
Tuning Lenkung: Maximaler Komfort
DST: Bessere Kontrolle der koordinierten Bremsung mit VDC
Standardkontrolle der Seitenbeschleunigung
Ausgleich der Überlenkung: ein leichter Impuls am Lenkrad
fordert den Fahrer auf, ein korrekteres Manöver
auszuführen
Motor: Standardantwort
Ausschaltung
Um den Fahrstil “All Weather” auszuschalten und auf “Normal”
zurückzukehren, wiederholt man den selben Vorgang für “Dyna-
mic” mit dem Unterschied, dass der Hebel A - Abb. 70 zum Buch-
staben “a” verschoben werden muss.
ZUR BEACHTUNG
❍Man kann nicht direkt vom Fahrstil “Dynamic§” auf “All Wea-
ther” und umgekehrt wechseln. Sie müssen immer zuerst auf
den Fahrstil “Normal” wechseln und dann den anderen Fahr-
stil wählen.
❍War vor dem Abstellen des Motors der Fahrstil “Dynamic” ge-
wählt, wird beim nächsten Motorstart automatisch der Fahr-
stil “Normal” eingestellt. War der eingestellte Fahrstil vor dem
Abstellen des Motors “All Weather” oder “Normal”, wird die-
se Wahl beim nächsten Motorstart beibehalten.
❍Bei mehr als 110 km/h kann die Modalität “Dynamic” nicht
eingestellt werden.
❍Bei einer Störung des Systems oder des Hebels A - Abb. 70,
kann kein Fahrstil ausgewählt werden. Auf dem Display er-
scheint dann ein Warnhinweis.
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AnmerkungDer Motor stellt nur automatisch ab, wenn die Fahr-
geschwindigkeit über 10 km/h liegt, um ein ständiges Stoppen
des Motors bei Schrittgeschwindigkeit zu vermeiden. Wenn der Mo-
tor stoppt, leuchtet im Display das Symbol
UAbb. 71.
Motor-Start-Betrieb
Um den Motor erneut zu starten, das Bremspedal betätigen.
MANUELLE AKTIVIERUNG/DEAKTIVIERUNG
Mit der Taste Abb. 72 in der Blende neben dem Lenkrad kann das
System aktiviert und deaktiviert werden. Wenn das System deak-
tiviert ist, geht die Leuchte
Uauf der Instrumententafel an.
Für Versionen/Märkte wo vorgesehen, erscheint außerdem
eine Mitteilung + das Symbol auf dem Display wenn das
System aktiviert/deaktiviert wird.
START&STOP-SYSTEM
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das Start&Stop-System stoppt den Motor bei Fahrzeugstillstand
und setzt ihn wieder in Betrieb, sobald der Fahrer die Fahrt fort-
setzen will. Dies verbessert die Fahrzeugleistung durch eine Ver-
ringerung des Kraftstoffverbrauchs, der Emissionen, sowie der Lärm-
belastung.
Das System wird bei jedem Anlassen des Motors aktiviert.
BETRIEBSART
Motor-Abschalt-Betrieb
Bei stehendem Fahrzeug stoppt der Motor, wenn das Getriebe in den
Leerlauf geschaltet und das Kupplungspedal losgelassen werden.
Abb. 71A0J0279mAbb. 72A0J0247m
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DAS FAHRZEUG KENNEN115
1
BEDINGUNGEN, BEI DENEN DER MOTOR
NICHT ABSCHALTET
Bei aktivem System könnte der Motor zur Verbesserung des Kom-
forts, zur Verringerung der Emissionswerte und Gewährleistung der
Sicherheitsbedingungen, unter einigen der folgenden Bedingungen,
nicht abstellen:
❍Motor noch nicht warmgelaufen;
❍Sehr kalte Außentemperaturen;
❍Batterie nicht ausreichend geladen;
❍Heckscheibenheizung aktiviert;
❍Scheibenwischer auf Höchstgeschwindigkeit;
❍Laufende Regenerierung des Partikelfilters (DPF - nur für Die-
sel-Motoren);
❍Fahrertür nicht geschlossen;
❍Sicherheitsgurt des Fahrers nicht angeschnallt;
❍Rückwärtsgang eingelegt (z.B. beim Ein- und Ausparken);
❍Bei den Versionen mit Zweizonenklimaanlage (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen), falls noch kein geeigneter Wärmekomfort erreicht
wurde oder bei Aktivierung der MAX-DEF-Funktion.
❍Bei der ersten Inbetriebnahme, zur Initialisierung des Systems.
Unter diesen Bedingungen wird auf dem Display eine Mitteilung an-
gezeigt und für Versionen/Märkte, wo vorgesehen, bei denen die-
ses System vorgesehen ist, blinkt das Symbol
Uauf dem Display.
BEDINGUNGEN, BEI DENEN DER
MOTOR STARTET
Zur Verbesserung des Komforts, zur Verringerung der Emissionswerte
und zur Gewährleistung der Sicherheit kann der Motor automatisch er-
neut starten, ohne dass der Fahrer dazu eingreifen muss, falls minde-
stens eine der folgenden Bedingungen gegeben sind:
❍Batterie nicht ausreichend geladen;
❍Scheibenwischer auf Höchstgeschwindigkeit;
❍Niedriger Druck in der Bremsanlage (zum Beispiel nach mehreren
Betätigungen des Bremspedals);
❍Fahrzeug in Bewegung (z.B. bei Fahren an Hängen);
❍Motorstillstand mit Start&Stop-System über ca. 3 Minuten;
❍Für Versionen mit Zweizonen-Klimaautomatik (für Versio-
nen/Märkte, wo vorgesehen), um einen geeigneten Wärmekom-
fort zu ermöglichen oder die MAX-DEF-Funktion zu aktiveren.
Mit eingerücktem Gang ist der automatische Start des Motors nur mög-
lich, wenn das Kupplungspedal voll nieder getreten wird. Unter diesen
Bedingungen wird auf dem Display eine Mitteilung angezeigt und für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen, in denen dieses System vorgese-
hen ist, blinkt das Symbol
Uauf dem Display.
Anmerkungen
Wird die Kupplung nicht betätigt, so kann der Motor 3 Minuten nach Ab-
stellen des Motors nur noch mit Hilfe des Zündschlüssels gestartet werden.
Wenn der Motor auch abstellt, wenn dies nicht erwünscht ist, z.B. bei
einem plötzlichen Loslassen des Kupplungspedals bei eingerücktem Fahr-
gang, kann der Motor bei aktiviertem Start&Stop-System durch Nie-
dertreten des Kupplungspedals oder indem das Getriebe in den Leer-
lauf geschaltet wird, neu gestartet werden.
Für einen besseren klimatischen Komfort kann das
Start&Stop-System deaktiviert werden, damit der
Betrieb der Klimaanlage nicht unterbrochen wird.
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120DAS FAHRZEUG KENNEN
EOBD-SYSTEM
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Ziel des EOBD-Systems (European On Board Diagnosis) ist:
❍Die Wirksamkeit der Anlage zu kontrollieren;
❍einen Anstieg der Abgaswerte anzuzeigen;
❍die zu ersetzenden Bauteile anzuzeigen.
Das Fahrzeug verfügt außerdem über einen Steckverbinder, an den
entsprechende Geräte angeschlossen werden können, für das Aus-
lesen der von den elektronischen Steuerungen gespeicherten Feh-
lercodes zusammen mit einer Reihe von speziellen Parametern zur
Diagnose der Motorfunktion. Diese Prüfung kann auch von den Be-
amten der Verkehrsbehörden ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Nach Behebung des Defektes muss das Alfa Ro-
meo-Kundendienstnetz stets Tests auf dem Prüfstand und falls
notwendig Probefahrten auf der Straße, d.h. auch über längere
Strecken, durchführen.
Jeder Eingriff im Aftermarket mit Arbeiten an der
Lenkung oder an der Lenksäule (z.B. Einbau eines
Diebstahlschutzes) ist absolut verboten, da dies,
ausser einem Leistungsabfall des Systems und eines Ver-
falls der Garantieansprüche, schwere Sicherheitsproble-
me und eine fehlende Konformität der Zulassungen ver-
ursachen könnte.
Vor irgend einem Wartungseingriff, schalten Sie
bitte immer den Motor ab und entfernen Sie den
Schlüssel aus dem Zündschloss, wodurch die Lenk-
radblockierung aktiviert wird. Dies vor allem, wenn das
Fahrzeug vom Boden angehoben wird.
ELEKTRISCHE SERVOLENKUNG
Sie funktioniert nur bei Schlüssel auf MAR und laufendem Motor.
Die Servolenkung erlaubt, die Kraftaufwendung am Lenkrad je nach
Fahrbedingungen zu gestalten.
Die unterschiedlichen Arten der Folgeregelung können über die
Positionen d, n, a am Hebel des “Alfa DNA-Systems” gewählt wer-
den (siehe Abschnitt “System Alfa DNA”).
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DAS FAHRZEUG KENNEN123
1
FUNKGERÄTE UND HANDY
Mobiltelefone und andere Funkgeräte (zum Beispiel CB-Geräte
für Funkamateure o. Ä.) dürfen im Fahrzeuginneren nur dann be-
nutzt werden, wenn eine separate Außenantenne am Fahrzeug in-
stalliert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Verwendung dieser Vorrichtungen im Fahr-
gastraum (ohne Außenantenne) kann außer den möglichen Schä-
den an der Gesundheit der Passagiere auch Betriebsstörungen in
den elektronischen Systemen des Fahrzeugs bewirken, die somit
die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können.
Außerdem könnte die Abschirmwirkung des Fahrzeugaufbaus die
Sende- und Empfangsleistung dieser Geräte beeinträchtigen. Für
die Verwendung von offiziell in der EG zugelassenen Mobiltelefo-
nen (GSM, GPRS, UMTS) wird empfohlen, sich strengstens an
die Anweisungen des jeweiligen Herstellers zu halten.
PARKSENSOREN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Die Sensoren befinden sich in der hinteren Stoßstange des Fahr-
zeugs Abb. 80 und haben die Aufgabe, die Anwesenheit von Hin-
dernissen hinter dem Fahrzeug zu erfassen und dem Fahrer durch
ein intermittierendes Tonzeichen zu melden.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren werden aktiviert, wenn man den Rückwärtsgang ein-
legt. Die Frequenz des akustischen Signals erhöht sich bei Verrin-
gerung des Abstandes zum Hindernis hinter dem Fahrzeug.
Abb. 80A0J0088m