ABS Alfa Romeo MiTo 2015 Betriebsanleitung (in German)
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ZUR BEACHTUNG Bei einem Eingriff des Mechanical Brake Assist
könnte man Geräusche wahrnehmen, die vom System kommen. Diese
Erscheinung ist normal. Während des Bremsvorgangs muss das
Bremspedal immer gut durchgetreten werden.
Wenn das ABS-System anspricht, so ist dies ein Zeichen
dafür, dass die Haftgrenze der Reifen auf dem
Straßenbelag den Grenzbereich erreicht hat: Sie
müssen also langsamer fahren und die Fahrt der gegebenen
Haftfähigkeit anpassen.
Das ABS nutzt in bester Weise die zur Verfügung
stehende Haftung aus, kann sie aber nicht verbessern.
Bei rutschigem Untergrund ist in jedem Fall Vorsicht
angeraten, und unnötige Risiken sind zu vermeiden.
Bei Eingreifen des ABS-Systems pulsiert das
Bremspedal: An dieser Stelle nicht den Druck auf das
Pedal verringern, sondern es ohne Zögern weiter
gedrückt halten. Auf diese Weise wird das Fahrzeug, so schnell
es die Straßenbedingungen erlauben, zum Stehen gebracht.
ESC-SYSTEM
(Electronic Stability Control)
Das VDC ist ein Überwachungssystem der Stabilität des Fahrzeugs und
unterstützt die Richtungskontrolle bei Verlust der Reifenhaftung.
Das System ist in der Lage Situationen zu erkennen, die für die
Stabilität des Fahrzeuges gefährlich sind und greift automatisch an den
Bremsen ein, differenziert auf den vier Rädern, um einen
stabilisierenden Drehmoment des Fahrzeuges zu liefern.
Das ESC-System beinhaltet seinerseits folgende Systeme:
❒Hill Holder
❒ASR
❒Brake Assist
❒MSR
❒CBC
❒“ELECTRONIC Q2” (“E-Q2”)
❒DST
EINSCHALTEN DES SYSTEMS
Das ESC-System schaltet sich automatisch beim Anlassen des Motors
ein und kann nicht ausgeschaltet werden.
EINGREIFEN DES SYSTEMS
Der Eingriff des Systems wird durch das Blinken der Kontrollleuchte
auf der Instrumententafel angezeigt, um den Fahrer zu informieren,
dass sich das Fahrzeug in einer kritischen Stabilitäts- und Haftsituation
befindet.
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DAS FAHRZEUG
KENNEN
SICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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Die Leistungen des ESC- und ASR-Systems dürfen den
Fahrer nicht zu unnötigen und ungerechtfertigten
Risiken verleiten. Das Fahrverhalten muss immer dem
Zustand des Untergrunds, den Sicherverhältnissen und dem
Verkehr angepasst werden. Die Verantwortung für die
Verkehrssicherheit obliegt immer und überall dem Fahrer.
BRAKE ASSIST (Hilfe bei
Notbremsungen)
Das nicht abschaltbare System erkennt Notbremsungen (aufgrund der
Geschwindigkeit der Pedalbetätigung) und bewirkt ein schnelleres
Einschreiten auf den Bremskreis. Bei einer Störung des ESC-Systems
wird die Hilfe bei Notbremsungen (Brake Assist) ausgeschaltet.
MSR-SYSTEM
(Motorschleppmomentregelung)
Dieses System ist integrierter Teil des ABS-Systems. Bei einem abrupten
Herunterschalten greift das System durch Rückgabe des
Motorbremsmoments ein und verhindert so das Blockieren der Räder
speziell bei niedrigen Haftbedingungen, die zu einem Verlust der
Fahrzeugstabilität führen könnten.
CBC-SYSTEM (Cornering Braking
Control)
Diese Funktion optimiert bei Bremsungen in Kurven mit Eingriff des
ABS-Systems die Bremskraftverteilung auf die vier Räder (um die
ganze verfügbare Straßenhaftung zu nutzen). Dies verbessert den
Bremsweg in der Kurve und vor allem die Fahrzeugstabilität.
SYSTEM “ELECTRONIC Q2” (“E-Q2”)
Das System "Electronic Q2" nutzt die Bremsanlage, welche ein
ähnliches Verhalten wie ein Differenzial mit begrenzter Sperrung
erzeugt.
Die vordere Bremsanlage wirkt bei Beschleunigungen in der Kurve auf
das innere Rad und erhöht so die Antriebskraft des äußeren Rades
(mehr belastet) und verteilt das Drehmoment dynamisch und
fortlaufend, je nach Fahrstil und Straßenbelag, unter den vorderen
Antriebsrädern.
Das, mit der Vorderradaufhängung MacPherson gekoppelte System
erlaubt eine äußerst wirksame und sportliche Fahrt mit dem Fahrzeug.
DST-SYSTEM (Dynamic Steering Torque)
Diese Funktion integriert die aktive Lenkung Dual Pinion in die
Funktionen des ESC. Bei speziellen Manövern steuert das ESC-System
die Lenkung zu einem Lenkdrehmoment, um den Fahrer zu unterstützen
und das Manöver auf die beste Art und Weise durchzuführen.
Die Funktion sieht die koordinierte Aktion der Bremsen und der
Lenkung vor, um die Sicherheit des ganzen Fahrzeuges zu erhöhen.
Die Lenkung trägt ein zusätzliches Drehmoment bei.
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DAS FAHRZEUG
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SICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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Betriebsart “Natural”
Ist die Betriebsart "Natural" eingeschaltet, erscheint keine Mitteilung/
kein Symbol auf dem Display.
ESC- und ASR-Systeme:Auslösungsschwellen für Komfort und
Sicherheit unter normalen Nutzungsbedingungen bei normalen
Fahrbedingungen.
Tuning Lenkung: Funktion für den Komfort unter normalen
Nutzungsbedingungen.
DST:: Standardkontrolle der koordinierten Abbremsung mit ABS/ESC.
Standardkontrolle der Seitenbeschleunigung. Ausgleich der
Überlenkung: eine leichte Korrektur am Lenkrad fordert den Fahrer
dazu auf, das Manöver korrekter auszuführen.
Motor:Standardreaktion.EIN-/AUSSCHALTEN DER BETRIEBSART
"Dynamic"
Einschalten
Schieben Sie den Hebel A Abb. 74 nach oben (zum Buchstaben "d")
und halten Sie ihn 0,5 sec lang in dieser Position, oder auf jeden
Fall, bis die entsprechende LED leuchtet oder die Anzeige "Dynamic"
auf dem Display erscheint (siehe Abb. 77).
Nachdem der Hebel A losgelassen wurde, kehrt er in die Mittelstellung
zurück.
ESC- und ASR-Systeme:Auslösungsschwellen für ein
vergnügliches und sportliches Fahren bei maximaler Fahrstabilität.
Tuning Lenkung:Funktion in der sportlichen Betriebsart.
DST:: Standardkontrolle der koordinierten Abbremsung mit ABS/ESC.
Standardkontrolle der Seitenbeschleunigung. Ausgleich der
Überlenkung entsprechend der Auslösungsschwellen des ESC/ASR:
Eine leichte Korrektur am Lenkrad fordert den Fahrer dazu auf, das
Manöver korrekter auszuführen.
Abb. 76A0J0290Abb. 77A0J1510
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DAS FAHRZEUG
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MOTORSTART UND
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TECHNISCHE DATEN
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DST:Bessere Kontrolle der koordinierten Abbremsung mit ABS/ESC.
Standardkontrolle der Seitenbeschleunigung. Ausgleich der
Überlenkung entsprechend der Auslösungsschwellen des ESC/ASR:
Eine leichte Korrektur am Lenkrad fordert den Fahrer dazu auf, das
Manöver korrekter auszuführen.
Motor:Standardreaktion.
Ausschalten
Um den Fahrstil "All Weather" auszuschalten und auf "Natural"
zurückzukehren, wiederholt man den selben Vorgang für "Dynamic"
mit dem Unterschied, dass der Hebel A Abb. 74 zum Buchstaben
"a" verschoben werden muss.
HINWEISE
❒Es ist nicht möglich, direkt von der Betriebsart "Dynamic" in die
Betriebsart "All Weather" und umgekehrt zu wechseln. Sie müssen
immer zuerst auf die Betriebsart "Natural" wechseln und dann
die andere Betriebsart wählen.
❒Die beim Abstellen des Motors aktive Fahrweise, ist auch beim
nachfolgenden Neustart aktiv.
❒Bei einer Störung des Systems oder des Hebels A Abb. 74 kann kein
Fahrstil ausgewählt werden. Auf dem Display erscheint dann ein
Warnhinweis.SYSTEM START&STOP
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das System Start&Stop stellt automatisch den Motor immer dann ab,
wenn das Fahrzeug steht und lässt ihn wieder an, wenn der Fahrer die
Fahrt fortsetzen möchte.
Dies verbessert die Fahrzeugleistung durch eine Verringerung des
Kraftstoffverbrauchs, der Abgasemissionen, sowie der Lärmbelastung.
BETRIEBSWEISE
Motor-Abschalt-Betrieb
Bei stehendem Fahrzeug stoppt der Motor, wenn das Getriebe in den
Leerlauf geschaltet und das Kupplungspedal losgelassen werden.
HinweisDas automatische Abstellen des Motors wird nur
zugelassen, nachdem eine Geschwindigkeit von etwa 10 km/h
überschritten wurde, um beim Fahren mit Schrittgeschwindigkeit ein
wiederholtes Abstellen des Motors zu verhindern.
Das Abstellen des Motors wird durch die Anzeige des Symbols
Abb. 80 auf dem Display gemeldet.
Erneuter Motorstartbetrieb
Um den Motor erneut zu starten, drücken Sie das Kupplungspedal.
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DAS FAHRZEUG
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SICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALTS-
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❒wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist (beispielsweise beim
Einparken).
❒Bei den Versionen mit Zweizonenklimaanlage (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen), falls noch kein geeigneter Wärmekomfort
erreicht wurde oder bei Aktivierung der MAX-DEF-Funktion;
❒In der ersten Nutzungszeit, um das System zu initialisieren.
Falls der Komfort der Klimaanlage genutzt werden soll,
kann das Start&Stop-System deaktiviert werden, um eine
ununterbrochene Funktion der Klimaanlage zu nutzen.
BEDINGUNGEN ZUM WIEDERANLASSEN
Der Motor kann sich aus Gründen des Komforts, der
Emissionsbeschränkung und der Sicherheit ohne Eingreifen des Fahrers
automatisch wieder einschalten, wenn bestimmte Bedingungen
auftreten, darunter:
❒wenn die Batterie nicht ausreichend geladen ist.
❒Verminderter Unterdruck der Bremsanlage (beispielsweise nach
wiederholtem Drücken des Bremspedals);
❒Das Fahrzeug bewegt sich (beispielsweise beim Befahren von
Neigungen);
❒Abstellen des Motors mit dem Start&Stop-System länger als etwa 3
Minuten;
❒für Versionen mit automatischer Doppelzonen-Klimaanlage (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen), falls noch kein geeigneter
Wärmekomfort erreicht wurde, oder bei Aktivierung der
MAX-DEF-Funktion.Mit eingerücktem Gang ist der automatische Start des Motors nur
möglich, wenn das Kupplungspedal voll nieder getreten wird. Das
Verfahren wird dem Fahrer durch die Anzeige einer Meldung auf dem
Display und, bei den Versionen/Märkten, wo vorgesehen, durch das
Blinken des Symbols
angezeigt.
Anmerkung
Wird die Kupplung nicht betätigt, so kann der Motor 3 Minuten nach
Abstellen des Motors nur noch mit Hilfe des Zündschlüssels gestartet
werden.
Bei einem unerwünschten Abstellen des Motors, beispielsweise durch
plötzliches Loslassen des Kupplungspedals bei eingelegtem Gang,
ist bei aktivem System Start&Stop das Wiederanlassen des Motors
durch vollständiges Drücken des Kupplungspedals oder Einlegen des
Leerlaufs möglich.
SICHERHEITSFUNKTIONEN
Wenn der Motor vom Start&Stop-System abgestellt wird und der
Fahrer seinen Sicherheitsgurt löst und die Fahrer- oder Beifahrertür
öffnet, kann der Motor nur mit dem Zündschlüssel wieder gestartet
werden.
Dieser Zustand wird dem Fahrer mit einem Summer und durch das
Blinken des Symbols
auf dem Display gemeldet (bei einigen
Versionen zusammen mit einer Meldung auf dem Display).
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DAS FAHRZEUG
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ELEKTRISCHE SERVOLENKUNG
Sie funktioniert nur bei Schlüssel auf MAR und laufendem Motor. Die
Servolenkung erlaubt, die Kraftaufwendung am Lenkrad je nach
Fahrbedingungen zu gestalten.
Die unterschiedlichen Arten der Folgeregelung können über die
Positionen "d, n, a" am Hebel des "DNA-Alfa-Systems" gewählt
werden (siehe Abschnitt "System Alfa DNA").
Jede Verwendung von Aftermarket-Produkten mit
daraus folgenden Veränderungen der Lenkung oder
der Lenksäule (z. B. Montage einer Alarmanlage), die
außer zur Verschlechterung der Systemleistungen und zum Verfall
der Garantie auch zu schweren Sicherheitsproblemen sowie
einem nicht zur Zulassung konformen Fahrzeug führen können,
sind strengstens verboten.
Vor jeglicher Wartungsarbeit muss der Motor stets
abgestellt und der Schlüssel von der Startvorrichtung
entfernt werden, indem die Lenkung gesperrt wird,
besonders wenn das Fahrzeug sich mit vom Boden angehobenen
Rädern befindet.
INSTALLATION ELEKTRISCHER/
ELEKTRONISCHER GERÄTE
Elektrische/elektronische Geräte, die nach dem Kauf des Wagens und
im Zuge der After-Sales-Betreuung installiert werden, müssen mit
folgendem Kennzeichen versehen sein: Abb. 85
Fiat Group Automobiles S.p.A. genehmigt die Montage von Sende-
und Empfangsgeräten unter der Voraussetzung, dass diese fachgerecht
und unter Einhaltung der Herstellerangaben bei einem Fachbetrieb
installiert werden.
ZUR BEACHTUNG Der Einbau von Geräten, die zu Veränderungen
der Fahrzeugeigenschaften führen, können zum Entzug der
Fahrerlaubnis seitens der zuständigen Behörden sowie zum Verfall des
Garantieanspruchs für Defekte führen, die durch die genannte
Abänderung zustande kommen oder direkt oder indirekt auf diese
zurückzuführen sind.
Fiat Group Automobiles S.p.A. haftet nicht bei Schäden infolge der
Installation von Zubehörteilen, die nicht von Fiat Group Automobiles
S.p.A. geliefert oder empfohlen werden und nicht gemäß den
mitgelieferten Vorschriften installiert werden.
Abb. 85DISPOSITIVI-ELETTRONICI
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FUNKGERÄTE UND MOBILTELEFONE
Mobiltelefone und andere Funkgeräte (zum Beispiel CB-Geräte für
Funkamateure und ähnliche) dürfen im Fahrzeuginneren nur dann
benutzt werden, wenn eine separate Außenantenne am Fahrzeug
installiert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Verwendung dieser Geräte im Fahrgastraum
(ohne Außenantenne) kann außer den möglichen Schäden an der
Gesundheit der Passagiere auch Betriebsstörungen in den
elektronischen Systemen des Fahrzeugs bewirken, die somit die
Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können.
Außerdem könnte die Abschirmwirkung des Fahrzeugaufbaus die
Sende- und Empfangsleistung dieser Geräte beeinträchtigen.
Für die Verwendung von offiziell in der EG zugelassenen
Mobiltelefonen (GSM, GPRS, UMTS) wird empfohlen, sich strengstens
an die Anweisungen des jeweiligen Herstellers zu halten.
PARKSENSOREN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Die Sensoren befinden sich in der hinteren Stoßstange des Fahrzeugs
Abb. 86 und haben die Aufgabe, das Vorhandensein von
Hindernissen hinter dem Fahrzeug zu erfassen und dem Fahrer durch
ein intermittierendes Tonzeichen zu melden.
DIE AKTIVIERUNG
Die Sensoren werden beim Einlegen des Rückwärtsganges aktiviert.
Die Frequenz des akustischen Signals erhöht sich bei Verringerung des
Abstandes zum Hindernis hinter dem Fahrzeug.
Abb. 86A0J0088
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DISPLAY-MITTEILUNGEN:
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Bei der Aktivierung der Sensoren wird auf dem “Konfigurierbaren
Multifunktionsdisplay” (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) die in
der Abbildung Abb. 87 dargestellte Bildschirmseite angezeigt.
Die Information über das Vorhandensein und den Abstand des
Hindernisses wird nicht nur akustisch, sondern auch über eine
Display-Anzeige auf dem Armaturenbrett gemeldet.
Sind mehrere Hindernisse vorhanden, wird das Hindernis in
unmittelbarer Nähe gemeldet.
AKUSTISCHES SIGNAL
Wird der Rückwärtsgang eingelegt, wird automatisch ein akustisches
Signal aktiviert, wenn sich im Aktionsbereich ein Hindernis befindet.
Das akustische Signal:
❒steigert sich, wenn sich der Abstand zwischen Fahrzeug und
Hindernis verkleinert.
❒wird konstant, wenn der Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis
kleiner als ca. 30 cm ist und hört sofort auf, wenn sich der Abstand
zum Hindernis vergrößert.
❒bleibt konstant, wenn der Abstand zwischen Fahrzeug und
Hindernis sich nicht verändert, unter diesen Umständen wird mit den
seitlichen Sensoren geprüft. Das Signal wird dann nach etwa 3
Sekunden unterbrochen, um beispielsweise Meldungen beim
Einparken entlang einer Mauer zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG Die Lautstärke des akustischen Signals kann im
"Set-Up-Menü" unter "Lautstärke Mitteilungen" eingestellt werden.
Erfassungsabstände
❒Mittlerer Aktionsradius: 140 cm
❒Seitlicher Bereich: 60 cm
Wenn die Sensoren mehrere Hindernisse erfassen, wird nur das
nächstgelegene berücksichtigt.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Der Sensorenbetrieb wird beim Einstecken des Anhängerkabelsteckers
in die Steckdose der Anhängerkupplung des Fahrzeugs automatisch
deaktiviert. Die Sensoren werden beim Herausziehen des Steckers des
Anhängerkabels automatisch reaktiviert.
Abb. 87A0J0370
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T.P.M.S.-SYSTEM
(Tyre Pressure Monitoring
System)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das Fahrzeug kann mit einem Kontrollsystem des Reifendruckes
T.P.M.S. (Tyre Pressure Monitoring System) ausgestattet sein, welches
dem Fahrer den Reifendruck mit zwei unterschiedlichen
Signalisierungen meldet: "Reifendruck prüfen" und "Ungenügender
Reifendruck".
Dieses System besteht aus einem Radiotransmitter-Sensor an jedem
Rad, an der Felge im Reifen, der in der Lage ist, der Kontrollsteuerung
die Informationen in Bezug auf den Druck jedes Reifens zu übermitteln.
HINWEISE FÜR DIE BENUTZUNG DES
SYSTEMS T.P.M.S.
Die Störungsmeldungen werden nicht gespeichert und werden nach
dem Abstellen und Starten des Motors nicht mehr angezeigt.
Wenn die anormalen Bedingungen weiter bestehen, sendet die
Steuerung die entsprechenden Mitteilungen erst nach einer kurzen
Fahrzeit an die Instrumententafel.
Das TPMS-System enthebt den Fahrer nicht von der
regelmäßigen Kontrolle des Reifendrucks und der
Kontrolle des Ersatzrades (siehe Abschnitt "Räder" im
Kapitel "Wartung und Pflege").
Der Reifendruck ist bei ausgeruhten und kalten Reifen
zu überprüfen. Wenn Sie den Reifendruck aus einem
beliebigen Grund an warmen Reifen kontrollieren,
reduzieren Sie den Fülldruck auch dann nicht, wenn er den
vorgesehenen Wert überschreitet, sondern wiederholen Sie die
Kontrolle, wenn die Reifen abgekühlt sind.
Werden eines oder mehrere Räder ohne Sensor
eingebaut, steht das System nicht mehr zur Verfügung
und es erscheint eine entsprechende Mitteilung auf
dem Display, bis wieder 4 Räder mit Sensoren eingebaut sind.
Das T.P.M.S.-System ist nicht in der Lage, plötzliche
Druckverluste an den Reifen zu melden (z.B. wenn ein
Reifen platzt). In diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig
und ohne starke Abbremsung anhalten.
Der Austausch von normalen und Winterreifen
erfordert auch den Einschritt für die Einstellung des
T.P.M.S.-Systems, der nur beim Alfa-Romeo-
Kundendienstnetz auszuführen ist.
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Schließen
Den Tankdeckel (zusammen mit dem Schlüssel) aufsetzen und im
Uhrzeigersinn drehen, bis ein oder mehrere Einrastgeräusche zu hören
sind. Danach den Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen und abziehen;
dann die Klappe schließen.
Der hermetische Verschluss kann zu einem geringfügigen Druckanstieg
im Tank führen. Ein eventuelles Entlüftungsgeräusch beim Abschrauben
des Verschlusses ist deshalb durchaus normal.
Niemals dem Tankstutzen mit offenen Flammen oder
brennenden Zigaretten nahe kommen: Brandgefahr.
Vermeiden Sie es, sich mit dem Gesicht dem Stutzen zu
sehr zu nähern, um keine schädlichen Dämpfe einzuatmen.
UMWELTSCHUTZ
Die für die Verringerung der Abgasemissionen der Benzinmotoren
eingesetzten Vorrichtungen sind: Katalysator, Lambdasonden und eine
Verdampfungshemmanlage.
Die für die Verringerung der Abgasemissionen der Dieselmotoren
eingesetzten Vorrichtungen sind: Oxidations-Katalysator,
Abgasrückführung (AGR) und Partikelfilter (DPF).
PARTIKELFILTER DPF
(Diesel Particulate Filter)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Der Diesel Particulate Filter (DPF) ist ein mechanischer Filter, der in der
Abgasanlage eingebaut ist und der die kohlenstoffhaltigen Partikel
aus dem Abgas von Dieselmotoren effizient entfernt.
Die Verwendung des Partikelfilters ist notwendig, um die
Kohlepartikelemissionen gemäß den aktuellen/zukünftigen
gesetzlichen Vorschriften fast vollständig zu beseitigen.
Während des normalen Gebrauchs des Fahrzeugs registriert das
Steuergerät der Motorkontrolle eine Reihe von Verwendungsdaten
(Verwendungszeit, Streckenart, erreichte Temperaturen usw.) und
bestimmt die im Filter angesammelte Partikelmenge.
Da der Filter ein Sammelsystem ist, muss er regelmäßig durch
Verbrennung der Kohlepartikel regeneriert (gereinigt) werden.
Die Regenerierung wird von der Motorkontrollsteuerung je nach
Ansammlungszustand des Filters und den Einsatzbedingungen des
Fahrzeugs automatisch verwaltet.
Während der Regenerierung sind folgende Situationen möglich:
begrenzter Anstieg der Leerlaufdrehzahl, Aktivierung des
Kühlerventilators, begrenzter Anstieg des Abgasrauchs, erhöhte
Temperatur am Auspuff.
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