Scheinwerfer Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Informationen
• Der Einbau von HID-Scheinwerfernaus dem Zubehörhandel kann die
Funktion des Audiosystems und der
Bordelektronik beeinträchtigen.
• Lassen Sie keine Chemikalien wie Parfum, Pflegeöl, Sonnencreme,
Handwaschpaste oder Lufterfrischer
auf die Bauteile des Innenraums
gelangen, da diese Substanzen
Beschädigungen und Verfärbungen
verursachen können.
AUX, USB und iPod®-
Schnittstellen
Über die AUX-Schnittstelle können
Audiogeräte angeschlossen werden,
während die USB-Schnittstelle für
USB-Datenträger vorgesehen und
die iPod
®-Schnittstelle für iPod®-
Geräte reserviert ist.
Informationen
Wenn Sie ein tragbares Audiogerät
verwenden, das an die 12V-Steckdose
des Fahrzeugs angeschlossen ist,
können beim Abspielen Störgeräusche
auftreten. Nutzen Sie in diesem Fall
die interne Stromversorgung des
tragbaren Audiogeräts.
❈ iPod
®ist ein Warenzeichen der
Apple Inc.
ii
MULTIMEDIA-ANLAGE
4-2
Multimedia-Anlage
OTL045239L
TLe GER 4.qxp 09.05.2018 13:14 Page 2
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4-50
Multimedia-Anlage
Display
Sie können die Einstellungen
bezüglich der Systemanzeige
ändern.
Drücken Sie die Taste
[SETUP/CLOCK] und [1 ], um
Anzeige zu wählen.
• Dimmermodus (Modus) : Stellen
Sie die Bildschirmhelligkeit auf
automatische Einstellung in
Abhängigkeit von der Verwendung
der Scheinwerfer oder stellen Sie
den Bildschirm auf hell oder dunkel
ein.
• Helligkeit (Beleuchtung) : Stellen
Sie die Helligkeit für den Tag- oder
Nachtmodus entsprechend der
Einstellung in der Option
Dimmermodus (Modus) ein.
• Bildschirmschoner : Wählen Sie
einen Bildschirmschoner, der
angezeigt wird, wenn das System
ausgeschaltet ist.
• Text scrollen (Text Scroll)
(ausstattungsabhängig): Stellen
Sie die Scrollfunktion ein, wenn
Text zu lang sind, um sie komplett
auf dem Bildschirm anzuzeigen. Die Textscrollfunktion (aus
-
stattungsabhängig) ist nur in den
folgenden Situationen verfügbar.
• Wenn Titel in USB/iPod/ Bluetooth-Audiomodi angezeigt
werden
To n
Sie können die Einstellungen
bezüglich des Sounds wie z.B. den
Ort, wo der Sound konzentriert
werden soll und die Ausgabe -
lautstärke für jeden Bereich
einstellen.
Drücken Sie die Taste
[ SETUP/CLOCK] und [2 ], um
Sound zu wählen.
• Position: Wählen Sie den Ort,
wo der Sound im Fahrzeug
konzentriert wird. Wählen Sie Fade
(Fader) oder Balance und drehen
Sie den [TUNE]-Regler auf die
gewünschte Position und drücken
Sie ihn dann. Um den Ton in
der Mitte des Fahrzeugs zu
konzentrieren, wählen Sie Mitte.•
Equalizer (Ton): Stellen Sie die
Ausgabelautstärke für jeden
Tonmodus ein.
• Geschwindigkeitsabhängige
Lautstärkeregelung (geschwin -
digkeitsabhängige Lautstärke):
Stellen Sie die Lautstärke in
Abhängigkeit von der
Fahrgeschwindigkeit ein.
• Priorität für Einparkhilfe-
sensoren hinten (Priorität für
Rückfahrwarnung) : Stellen Sie
die Audiolautstärke auf leise, so
dass Sie die Rückfahrwarnung im
Vergleich zu anderen Sounds im
Fahrzeug besser hören.
• Je nach Fahrzeugmodell oder Spezifikationen können
die verfügbaren Optionen
abweichen.
• Je nach System oder den für Ihr Fahrzeug geltenden Verstärker -
spezifikationen gelten, können
die Optionen abweichen.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
EINRICHTUNG
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• Das Blickfeld nach vorne ist durchgrelles Sonnenlicht oder das
Scheinwerferlicht eines entgegen-
kommenden Fahrzeugs eingesch-
ränkt.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Das vorausfahrende Fahrzeug führt unberechenbare Fahr-
manöver aus.
• Das Fahrzeug fährt auf unbefestigtem oder unebenem
Untergrund bzw. auf Straßen mit
plötzlichen Steigungsänderungen.
• Das Fahrzeug wird in der Nähe von Bereichen mit hohem Metallauf-
kommen wie z.B. einer Baustelle
oder entlang von Schienen
gefahren.
• Das Fahrzeug fährt in einem Gebäude (Tiefgarage etc.).
• Die Kamera erkennt nicht das gesamte vorausfahrende Fahr-
zeug.
• Die Kamera ist beschädigt. • Die Umgebung ist zu dunkel, zum
Beispiel wenn die Scheinwerfer
nachts oder beim Durchfahren
eines Tunnels nicht eingeschaltet
sind.
• Ein Mittelstreifen, Bäume usw. werden einen Schatten auf die
Fahrbahn.
• Das Fahrzeug fährt durch eine Mautstelle.
• Die Windschutzscheibe ist beschlagen; die freie Sicht auf die
Straße ist eingeschränkt.
• Der hintere Teil des voraus- fahrenden Fahrzeugs ist nicht
richtig erkennbar (das Fahrzeug
fährt nicht geradeaus oder ist
umgestürzt).
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
• Das Überfahren von Boden- schwellen wirkt sich kurzzeitig auf
die Sensorerkennung aus.
• Das voraus befindliche Fahrzeug bewegt sich quer zur
Fahrtrichtung. • Das voraus befindliche Fahrzeug
steht quer zur Fahrtrichtung.
• Das voraus befindliche Fahrzeug fährt auf Ihr Fahrzeug zu oder setzt
zurück.
• Sie und das vorausfahrende Fahrzeug durchfahren einen
Kreisverkehr.
Fahrhinweise
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Fahrhinweise
5
Funktionsbeschränkungen
Unter den folgenden Umständen
kann es vorkommen, dass der LKA
verfrüht reagiert, obwohl das
Fahrzeug nicht von der vorge-
sehenen Fahrspur abweicht, ODER
dass der LKA keine Lenk-
unterstützung bietet bzw. Sie nicht
warnt, obwohl das Fahrzeug die
Fahrspur verlässt:
Fahrspur und Straße sind in
einem schlechten Zustand.
• Die Fahrspurmarkierung lässt sich kaum von der Fahrbahnoberfläche
unterscheiden oder die Fahrspur -
markierung ist verblasst bzw. es
gibt keine eindeutige Markierung.
• Die Fahrspurmarkierung lässt sich farblich kaum von der Fahr-
bahnoberfläche unterscheiden.
• Es gibt Markierungen auf der Fahrbahn, die von der Kamera
als Fahrspurmarkierungen
fehlinterpretiert werden.
• Die Fahrspurmarkierung hebt sich unzureichend ab oder ist
beschädigt. • Fahrspurmarkierungen teilen sich
oder laufen zusammen (z. B. im
Bereich von Mautstationen).
• Die Anzahl der Fahrspuren nimmt zu oder ab oder die Fahrspur-
markierungen kreuzen einander
kompliziert.
• Voraus gibt es mehr als zwei Fahrspurmarkierungen.
• Die Fahrspurmarkierung ist sehr breit oder sehr schmal.
• Die Fahrspur (bzw. die Straße) ist sehr breit oder sehr schmal.
• Die vorausliegenden Fahrspur -
markierungen sind aufgrund von
Regen, Schnee, nasser Fahrbahn,
beschädigter oder verschmutzter
Fahrbahnoberfläche oder anderen
Faktoren nicht sichtbar.
• Auf der Fahrspurmarkierung liegt der Schatten eines Mittelstreifens,
von Bäumen usw.
• Die Fahrspurmarkierungen sind unvollständig oder das Fahrzeug
passiert einen Baustellenbereich.
• Auf der Fahrbahn gibt es zusätzliche Markierungen
(Zebrastreifen etc.). • Die Fahrspurmarkierung in einem
Tunnel ist durch Öl usw.
verschmutzt.
• Die Fahrspurmarkierung hört plötzlich auf (z. B. an Kreuzungen).
Beeinträchtigung durch
Umgebungseinflüsse
• Die Umgebungshelligkeit ändert sich schlagartig (z. B. an Anfang
und Ende von Tunneln oder unter
Brücken).
• Die Umgebungshelligkeit ist zu gering, weil beispielsweise bei
Nacht oder beim Durchfahren
eines Tunnels die Scheinwerfer
nicht eingeschaltet sind.
• Es gibt eine Begrenzungs -
konstruktion (Betonbarriere,
Leitplanke, Begrenzungspfeiler
etc.), die versehentlich von der
Kamera erkannt wird.
• Wenn sich das Licht einer Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
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Fahrhinweise
5
Informationen
Vor dem Freischaukeln des Fahrzeugs
muss das ESC (ausstattungsabhängig)
abgeschaltet werden.
Wenn das Fahrzeug nach
mehreren Versuchen immer noch
feststeckt, lassen Sie es von
einem Abschleppfahrzeug heraus-
ziehen, damit der Motor nicht zu
heiß wird und das Getriebe und
die Reifen nicht beschädigt
werden. Siehe „Abschleppen“ in
Kapitel 6.
Gleichmäßiges Durchfahren
von Kurven
Vermeiden Sie es in Kurven zu
bremsen oder den Gang zu
wechseln, insbesondere auf nassen
Straßen. Idealerweise sollte bei
Kurvenfahrten immer behutsam Gas
gegeben werden.
Fahren im Dunkeln
Das Fahren bei Dunkelheit birgt
mehr Risiken als das Fahren bei
Tageslicht. Beachten Sie die
folgenden Tipps:
• Fahren Sie mit mäßiger Geschwindigkeit und halten Sie
größere Abstände zu anderen
Verkehrsteilnehmern, um den
schlechteren Sichtverhältnissen
gerecht zu werden. Dies gilt
insbesondere in Bereichen, die
nicht beleuchtet sind.
• Stellen Sie die Spiegel so ein, dass Sie möglichst wenig von den
Scheinwerfern anderer Fahrzeuge
geblendet werden.
ANMERKUNG
i
Wenn die Räder mit hoher
Drehzahl durchdrehen, können
die Reifen platzen und Sie und
andere verletzen. Wenden Sie
das beschriebene Verfahren
nicht an, wenn sich Personen
oder Objekte in der Nähe des
Fahrzeugs befinden.
Das Fahrzeug wird möglicher -
weise zu heiß und verursacht
einen Brand im Motorraum oder
andere Schäden. Lassen Sie die
Räder möglichst wenig und
nicht schneller als mit 56 km/h
durchdrehen (laut Tachometer -
anzeige).
VORSICHT
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Fahrhinweise
• Halten Sie Ihre Scheinwerfer sauber und achten Sie darauf,
dass sie richtig eingestellt sind.
Verschmutzte oder falsch
eingestellte Scheinwerfer ver -
schlechtern die Sicht im Dunkeln
erheblich.
• Vermeiden Sie es, direkt in das Scheinwerferlicht der entgegen-
kommenden Fahrzeuge zu
schauen, da es mehrere Sekunden
dauert, bis Ihre Augen sich wieder
an die Dunkelheit gewöhnt haben.
In diesem Zeitraum ist Ihr
Sehvermögen vollständig oder
teilweise eingeschränkt.
Fahren bei Regen
Regen und nasse Fahrbahnen
können das Fahren gefährlich
machen. Beachten Sie folgenden
Hinweise für das Fahren bei Regen
und Fahrbahnglätte:
• Fahren Sie langsam und halten Sie mehr Abstand. Starkregen
beeinträchtigt die Sicht und
verlängert beim Bremsen den
Anhalteweg.
• Schalten Sie die Geschwindig -
keitsregelanlage ab (ausstattungs-
abhängig.)
• Ersetzen Sie die Wischerblätter, sobald sie die Windschutzscheibe
nicht mehr schlierenfrei wischen
oder Bereiche auslassen.
• Achten Sie darauf, dass Ihre Reifen genug Profil haben. Wenn
Ihre Reifen nicht genug Profil
haben, gerät das Fahrzeug beim
abrupten Bremsen auf nasser
Fahrbahn möglicherweise ins
Schleudern und verursacht einen
Unfall. Siehe „Reifenprofil“ in
Kapitel 7. • Schalten Sie das Licht ein, damit
Sie von anderen Verkehrsteil-
nehmern besser erkannt werden.
• Schnelles Fahren durch größere Wasserlachen und Pfützen kann
die Wirksamkeit der Bremsen
beeinträchtigen. Wenn Sie durch
Wasserpfützen fahren müssen,
versuchen Sie, langsam hindurch
zu fahren.
• Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Bremsen nass sind,
betätigen Sie sie solange
behutsam beim Fahren, bis sich
die Bremswirkung wieder
normalisiert.
Aquaplaning
Wenn die Fahrbahn nass genug und
Ihre Geschwindigkeit hoch genug ist,
hat ihr Fahrzeug keinen oder nur
noch wenig Bodenkontakt, weil es
auf dem Wasser „aufschwimmt“. Das
Beste, was Sie bei nasser Fahrbahn
tun können, ist langsamer fahren.
Je weniger Reifenprofil, desto
größer die Aquaplaning-Gefahr
(siehe „Reifenprofil“ in Kapitel 7).
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7
Reifen und Räder .................................................7-45
Reifenpflege .....................................................................7-4\
5
Empfohlener Reifenluftdruck für kalte Reifen .......7-45
Reifenluftdruck prüfen ..................................................7-47
Reifen tauschen...............................................................7-48
Räder einstellen und auswuchten...............................7-49
Reifen ersetzen ...............................................................7-50
Felgen ersetzen ...............................................................7-52
Reifentraktion ..................................................................7-52
Reifenwartung ................................................................7\
-52
Kennzeichnungen auf den Reifenflanken ................7-53
Niederquerschnittsreifen ...............................................7-57
Sicherungen ..........................................................7-58
Beschreibung der Sicherungsund Relaiskästen ......7-63
Glühlampen ...........................................................7-78
Scheinwerfer, Abblendlichtassistent - statisch, Glühlampen für Standlicht, Positionslicht,
Blinker und Nebelscheinwerfer ersetzen .................7-79
Nebelscheinwerfer ..........................................................7-83
Seitliche Blinkleuchten ersetzen .................................7-83
Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer einstellen ........................................................................\
...7-84
Glühlampen der hinteren Kombileuchten ersetzen ................................................7-89
Dritte Bremsleuchte ersetzen ......................................7-92 Glühlampe der Kennzeichenbeleuchtung
ersetzen........................................................................\
.....7-92
Glühlampen der Innenraumbeleuchtung ersetzen........................................................................\
.....7-93
Fahrzeugpflege ....................................................7-95
Außenpflege .....................................................................7-9\
5
Fahrzeugpflege innen ..................................................7-101
Abgasregelung....................................................7-105
Regelung der Kurbelgehäuseentlüftung .................7-105
Kraftstoffdampfrückführung .....................................7-105
System der Abgasreinigung .......................................7-106
Selektive Reduktionskatalyse SCR............................7-111
Harnstoffanzeige ..........................................................7-111
Warnmeldung "Harnstofffüllstand niedrig"............7-112
Störung des SCR-Systems..........................................7-113
Aufheben der Wiederanlasssperre des Fahrzeugs ...............................................................7-114
Harnstofflösung tanken ..............................................7-115
Aufbewahrung der Harnstofflösung........................7-118
Harnstoffreinheit ..........................................................7-118
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7
Wartung
• Prüfen Sie die Feststellbremse.
• Achten Sie auf ausgelaufeneFlüssigkeiten unter dem Fahrzeug
(das Austreten von Kondenswasser
während oder nach Nutzung der
Klimaanlage ist normal).
Mindestens einmal monatlich:
• Prüfen Sie den Kühlmittelstand imAusgleichsbehälter.
• Prüfen Sie die Funktion der gesamten Außenbeleuchtung
einschließlich der Bremsleuchten,
Blink- und Warnblinkleuchten.
• Prüfen Sie den Luftdruck aller Reifen einschließlich Reserverad
und prüfen Sie alle Reifen auf
Verschleiß, einseitige Abnutzung
und Beschädigungen.
• Prüfen Sie die Radmuttern auf festen Sitz.
Mindestens zweimal jährlich:(z. B. im Frühjahr und Herbst)
• Prüfen Sie die Schläuche des
Kühlers, der Heizung und der
Klimaanlage auf Undichtigkeit und
Beschädigung.
• Prüfen Sie die Funktion der Scheibenwischer und der
Scheibenwaschanlage. Reinigen
Sie die Wischerblätter mit einem
sauberen Tuch, das mit
Scheibenreiniger angefeuchtet ist.
• Prüfen Sie die Einstellung der Scheinwerfer.
• Prüfen Sie Abgasrohre, Schall- dämpfer, Hitzeschutzbleche und
die Aufhängungselemente der
Abgasanlage.
• Prüfen Sie die Sicherheitsgurte auf Verschleiß und Funktion.
Mindestens einmal jährlich:
• Reinigen Sie Wasserablauf-bohrungen in der Karosserie und
in den Türen.
• Fetten Sie die Tür- und Haubenscharniere.
• Fetten Sie alle Tür- und Hauben -
schlösser.
• Tragen Sie Pflegemittel auf die Gummidichtungen der Türen auf.
• Prüfen Sie vor Beginn der warmen Jahreszeit die Funktion der
Klimaanlage.
• Prüfen und fetten Sie die Gelenke und die Schaltzüge/Stangen des
Automatikgetriebes.
• Reinigen Sie die Batterie und die Batteriepole.
• Prüfen Sie den Bremsflüssigkeits- füllstand.
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Wartung
Batterie laden
Ihr Fahrzeug ist mit einer wartungs-
freien Batterie auf Kalzium-Basis
ausgestattet.
• Wenn sich die Batterie kurzfristig entlädt (z. B. weil die Scheinwerfer
oder die Innenraumbeleuchtung
bei abgestelltem Fahrzeug ein -
geschaltet waren), laden Sie die
Batterie langsam über 10 Stunden.
• Wenn sich die Batterie während der Fahrzeugnutzung wegen hoher
elektrischer Belastung allmählich
entlädt, laden Sie die Batterie
mit einem Schnellladegerät bei
20 - 30 A zwei Stunden lang.
Komponenten, die ein Reset
benötigen
Nach dem Abklemmen oder der
Entladung der Batterie muss für
folgende Komponenten ein Reset
durchgeführt werden.
• Fensterheber automatisch senken/heben (siehe Kapitel 3)
• Schiebedach (siehe Kapitel 3)
• Trip-Computer (siehe Kapitel 3)
• Klimasteuersystem (siehe Kapitel 3)
(Fortsetzung)
•Halten Sie brennende
Zigaretten, Funkenflug und
offenes Feuer von der Batterie
fern.
•Tragen Sie eine Schutzbrille,
wenn Sie die Batterie während
des Ladevorgangs prüfen.
•Die Batterie muss aus dem
Fahrzeug ausgebaut und an
einem gut belüfteten Ort
abgestellt werden.
•Halten Sie die Batterie
während des Ladevorgangs
unter Beobachtung, und
beenden Sie den Ladevor
-
gang oder reduzieren Sie den
Ladestrom, wenn die Zellen
stark gasen (kochen) oder
wenn die Temperatur in
den Batteriezellen 49°C
überschreitet.
•Das Minuskabel der Batterie
muss immer zuerst
abgeklemmt und zuletzt
angeklemmt werden.
(Fortsetzung)
Beachten Sie beim Laden einer
Batterie folgende Sicherheits -
hinweise:
•Stellen Sie den Motor ab und
schalten Sie alle elektrischen
Verbraucher aus, bevor Sie
die Batterie warten oder
laden.
(Fortsetzung)
VORSICHT
(Fortsetzung)
•Klemmen Sie das Batterie -
ladegerät in folgender Reihen -
folge ab:
1. Schalten Sie das Ladegerät mit dem Hauptschalter aus.
2. Klemmen Sie das Minus -
kabel vom Minuspol der
Batterie ab.
3. Klemmen Sie das Pluskabel vom Pluspol der Batterie ab.
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Wartung
Felgen ersetzen
Achten Sie beim Ersetzen von
Felgen darauf, dass die Ersatzfelgen
den Originalfelgen in Durchmesser,
Breite und Einpresstiefe entspre-
chen.
Reifentraktion
Das Fahren mit abgefahrenen Reifen
oder falschem Reifendruck sowie das
Befahren glatter Fahrbahnen beeint-
rächtigt die Haftung der Reifen. Die
Reifen müssen ersetzt werden,
sobald die Verschleißanzeige sicht -
bar wird. Passen Sie Ihre Fahrweise
an widrige Wetterverhältnisse
(Regen, Schnee, Eisglätte) an und
reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit,
damit Sie nicht die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren.
Reifenwartung
Neben dem richtigen Reifenluftdruck
trägt auch die richtige Einstellung
der Räder zur Minderung des
Reifenverschleißes bei. Für den Fall,
dass Reifen an Ihrem Fahrzeug
ungleichmäßig abgefahren sind,
empfehlen wir, die Radeinstellung in
Ihrer Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen. Achten Sie bei der Montage neuer
Reifen darauf, dass sie
ausgewuchtet werden. Dies
vergrößert den Fahrkomfort und
erhöht die Lebensdauer der Reifen.
Zudem sollten Reifen stets
nachgewuchtet werden, wenn die
Räder abgebaut waren.
Eine falsche Felgengröße kann
folgende Punkte beeinträch-
tigen: Lebensdauer der Reifen
und der Radlager, Wirkung und
Leistung der Bremse, Fahrei -
genschaften, Bodenfreiheit,
Abstand zwischen Reifen und
Karosserieteilen, Verwendbar -
keit von Schneeketten, Tacho -
meter- und Kilometerzähler -
genauigkeit, Scheinwerfer -
höheneinstellung und Höhe der
Stoßfänger.
VORSICHT
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