sensor JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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Scheinwerfer-Automatik – je nach
Ausstattung .................................. 36 Zeitspanne für die
Ausschaltverzögerung der
Scheinwerfer .................................. 36 Licht-an-Warnsignal – je nach
Ausstattung ................................... 37 Nebelleuchten und
Nebelschlussleuchten – je nach
Ausstattung ................................... 37 Blinker .......................................... 37
Leuchtweitenregulierung – je nach
Ausstattung ................................... 38 Batterieentladungsschutz ................ 38
SCHEIBENWISCHER UND
SCHEIBENWASCHANLAGE ...................... 39
Frontscheibenwischerbetrieb ........... 39
Regensensorgesteuerte
Scheibenwischer – je nach
Ausstattung .................................. 40 Heckscheibenwisch-/-waschanlage .. 41
KLIMAREGELUNG .................................. 41
Klimaregelung mit
Touchscreen – Übersicht ................. 42 Funktionen der Klimaregelung ......... 48
Klimaautomatik (ATC) .................... 49
Bedienhinweise ............................. 49
FENSTER ...............................................50
Fensterheberschalter ...................... 50
Automatische Absenkfunktion ......... 51
Automatische Hochfahrfunktion mit
Einklemmschutz ............................ 51 Fensterheber-Sperrschalter ............. 52
Windturbulenzen ........................... 52
ELEKTRISCH BETÄTIGTES SCHIEBEDACH MIT
ELEKTRISCHEM ROLLENVORHANG –
JE NACH AUSSTATTUNG ........................52
Schiebedach öffnen........................ 53
Öffnen des Schiebedachs –
Entlüftung ..................................... 53 Schiebedach schließen ................... 54
Öffnen des elektrisch betätigten
Rollenvorhangs .............................. 54 Schließen des elektrisch betätigten
Rollenvorhangs .............................. 54 Einklemmschutz ............................ 55
Wartung des Schiebedachs ............. 55
Funktion bei ausgeschalteter
Zündung........................................ 55
MOTORHAUBE ......................................55
Öffnen der Motorhaube ................... 55
Schließen der Motorhaube .............. 56
HECKKLAPPE .........................................56
Öffnen .......................................... 56
Schließen ...................................... 57
Elektrisch betätigte Heckklappe –
Je nach Ausstattung ....................... 57
INTERNE GERÄTE ...................................60
Steckdosen ....................................60
Stromumrichter – je nach
Ausstattung ....................................61
DACHGEPÄCKTRÄGER – JE NACH
AUSSTATTUNG .....................................62
SYSTEME FÜR UMWELTSCHUTZ –
JE NACH AUSSTATTUNG .........................63
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
KOMBIINSTRUENT- ANZEIGE ...................64
Display des Kombiinstruments – Lage
und Bedienelemente ......................64 Diesel-Anzeigen ..............................65
Meldungen des Dieselpartikelfilters
(DPF).............................................65 Meldungen des Kraftstoffsystems .....66
BORDCOMPUTER ...................................68
WARNLEUCHTEN UND MELDUNGEN.........68
Rote Warnleuchten..........................68
Gelbe Warnleuchten ........................72
Gelbe Kontrollleuchten ....................77
Grüne Kontrollleuchten....................79
Weiße Kontrollleuchten ...................80
Blaue Kontrollleuchten ....................82
Graue Kontrollleuchten....................82
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ABSTANDSTEMPOMAT (ACC) – JE NACH
AUSSTATTUNG .................................... 182
Aktivierung/Deaktivierung .............. 182
Einstellen der gewünschten
Geschwindigkeit für den
Abstandstempomat (ACC) .............. 182 Wiederaufnahme .......................... 183
Ändern der
Geschwindigkeitseinstellung .......... 183 Einstellen des Folgeabstands für den
Abstandstempomaten (ACC) .......... 185
PARKSENSE-RÜCKWÄRTS-
PARKASSISTENT – JE NACH
AUSSTATTUNG ................................... 185
ParkSense-Sensoren ..................... 185
ParkSense-Warnanzeige ................ 185
Ein- und Ausschalten von
ParkSense ................................... 186 Vorsichtsmaßnahmen bei der
Verwendung von ParkSense ........... 186
PARKSENSE VORWÄRTS- UND
RÜCKWÄRTS- PARKASSISTENT –
JE NACH AUSSTATTUNG ...................... 187
ParkSense-Sensoren ..................... 188
Ein- und Ausschalten von
ParkSense ................................... 188 Seitenabstand-Warnsystem ............ 188
PARKSENSE-PARK-
ASSISTENTSYSTEM – JE NACH
AUSSTATTUNG ....................................190
Aktivieren und Deaktivieren des
ParkSense-Parkassistentsystems .... 191 Verlassen des Parkplatzes ............. 192
LANESENSE – JE NACH
AUSSTATTUNG ...................................194
LaneSense-Betrieb ....................... 194
LaneSense ein- oder ausschalten ... 195
LaneSense – Warnmeldung ........... 195
Änderung des LaneSense-Status .... 197
PARKVIEW-RÜCKFAHRKAMERA –
JE NACH AUSSTATTUNG .......................197
BETANKEN DES FAHRZEUGS .................198
Tankklappen-Notentriegelung ........ 199
BETANKEN DES FAHRZEUGS –
DIESELMOTOR ....................................200
AdBlue® (Harnstoff) – je nach
Ausstattung ................................. 202
FAHRZEUGBELADUNG ...........................204
Gewichtsetikett ............................ 204
ANHÄNGERBETRIEB .............................206
Trailer Towing Weights (Maximum
Trailer Weight Ratings) (Maximal
zulässige Gewichte des
Anhängers) ................................. 206 Anforderungen für den
Anhängerbetrieb .......................... 207
SCHLEPPEN IM FREIZEITBEREICH
(HINTER EINEM WOHNMOBIL USW.) ....209
Abschleppen dieses Fahrzeugs
hinter einem anderen Fahrzeug ......209 Abschleppen im Freizeitbereich –
Modelle mit Vorderradantrieb .........209 Schleppen im Freizeitbereich –
4X4-Modelle.................................210
PANNENHILFE
WARNBLINKANLAGE .............................211 GLÜHLAMPENWECHSEL........................211
Ersatz-Glühlampen........................211
Scheinwerfer mit
Gasentladungslampen (HID) –
je nach Ausstattung ......................212 Austauschen der
Außenglühlampen .........................213
SICHERUNGEN ....................................217
Allgemeine Informationen ..............217
Lage der Sicherungen....................218
Sicherungen im Motorraum/
Stromversorgungseinheit................218 Sicherungen im Motorraum/
Nebentafel ...................................222 Innenraum, Sicherungen ..............223
Sicherungs-/Relaiskasten im hinteren
Laderaum.....................................224
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Deaktivieren der Diebstahlsicherung
Die Diebstahlwarnanlage kann folgender-
maßen deaktiviert werden:
Drücken Sie die Entriegelungstaste auf
dem Schlüssel-Griffstück.
Greifen Sie den Passive Entry-Türgriff, um
die Tür zu entriegeln; weitere Informa-
tionen hierzu finden Sie unter „Türen“ in
„Kennenlernen des Fahrzeugs“ in der
Bedienungsanleitung.
Bringen Sie die Zündung aus der Stellung
OFF (Aus) heraus, um das System zu
deaktivieren.
HINWEIS:
Der Schließzylinder der Fahrertür und der
Heckklappenknopf auf dem
Schlüssel-Griffstück können die Dieb-
stahlwarnanlage nicht aktivieren oder
deaktivieren.
Die Diebstahlwarnanlage bleibt beim
Zugang zur elektrisch betätigten Heck-
klappe aktiviert. Durch Drücken der Heck-
klappentaste wird die
Diebstahlwarnanlage nicht deaktiviert.
Wenn jemand durch die Heckklappe in das Fahrzeug einsteigt und eine Tür
öffnet, ertönt der Alarm.
Bei aktivierter Diebstahlwarnanlage lassen
sich die Türen nicht mithilfe der Türverrie-
gelungsschalter im Fahrzeuginnenraum
entriegeln.
Die Diebstahlwarnanlage dient zum Schutz
Ihres Fahrzeugs. Sie können jedoch Bedin-
gungen schaffen, bei denen die Anlage
fälschlicherweise Alarm gibt. Wenn einer der
oben beschriebenen Abläufe abgeschlossen
wurde, schaltet sich die Diebstahlwarnan-
lage auch dann scharf, wenn Sie sich im
Fahrzeug befinden. Wenn Sie im Fahrzeug
bleiben und eine Tür öffnen, wird Alarm
ausgelöst. Deaktivieren Sie in diesem Fall
die Diebstahlwarnanlage.
Wenn die Diebstahlwarnanlage aktiviert ist
und die Batterie getrennt wird, bleibt die
Diebstahlwarnanlage aktiviert, wenn die
Batterie wieder angeschlossen wird; die
Außenleuchten leuchten auf und die Hupe
ertönt. Deaktivieren Sie in diesem Fall die
Diebstahlwarnanlage.
Manuelle Umgehung des Sicherheitssys -
tems
Die Diebstahlwarnanlage wird nicht aktiviert,
wenn Sie die Türen über die manuelle
Türverriegelung verriegeln.
PREMIUM-DIEBSTAHLWAR
NANLAGE – JE NACH
AUSSTATTUNG
Die Premium-Diebstahlwarnanlage über-
wacht die Türen, den Motorhaubenver-
schluss und die Heckklappe auf unbefugten
Zugang und den Zündschalter auf unbefugte
Betätigung. Das System enthält auch einen
Doppelfunktionsbewegungssensor und einen
Fahrzeugneigungssensor. Der Bewegungs-
sensor überwacht den Fahrzeuginnenraumen
auf Bewegung. Der Fahrzeugneigungssensor
überwacht das Fahrzeug auf Neigungsbewe-
gungen (Abschleppen, Reifenausbau, Fähr-
transport usw.). Eine Sirene mit
Sicherungsbatterie, die Unterbrechungen in
der Stromversorgung und der Kommunika-
tion feststellt, ist ebenfalls Bestandteil des
Systems.
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KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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Nebel
Schieben Sie den Hebel aufwärts zur
Tipp-Wischstellung, und lassen Sie den
Hebel für einen einzelnen Wischvorgang los.
HINWEIS:
Der Tipp-Wischkontakt aktiviert nicht die
Waschanlagenpumpe. Daher wird keine
Scheibenwaschflüssigkeit auf die Front-
scheibe gesprüht. Um die Frontscheibe mit
Scheibenwaschflüssigkeit zu besprühen,
muss die Waschfunktion verwendet werden.
Regensensorgesteuerte Scheibenwischer –
je nach Ausstattung
Diese Funktion registriert auf die Front-
scheibe fallenden Regen oder Schnee und
schaltet die Scheibenwischer automatisch
für den Fahrer ein. Diese Funktion ist beson-
ders nützlich bei aufgewirbeltem Spritz-
wasser auf der Straße oder bei
übersprühender Flüssigkeit von der Schei-
benwaschanlage vorausfahrender Fahrzeuge.
Zur Aktivierung dieser Funktion drehen Sie
das Ende des Kombischalterhebels in eine
der zwei Wischintervalleinstellungen.Die Empfindlichkeit des Systems kann
mithilfe des Kombischalterhebels eingestellt
werden. Wischintervallstellung 1 ist die am
wenigsten empfindliche Stellung, und
Wischintervallstellung 2 ist die empfind-
lichste Stellung. Schalten Sie den Scheiben-
wischerschalter in Stellung O (Aus), wenn
das System nicht benutzt wird.
HINWEIS:
Der Regensensor funktioniert nicht, wenn
der Scheibenwischerschalter in Stellung
„Langsam“ oder „Schnell“ steht.
Der Regensensor funktioniert möglicher-
weise nicht einwandfrei, wenn sich Eis
oder angetrocknetes Streusalzwasser auf
der Frontscheibe befinden.
Die Verwendung von Produkten, die
Wachs oder Silikon enthalten, kann die
Funktion des Regensensors beeinträch-
tigen.
Der Scheibenwischer mit Regensensor
kann über das Uconnect-System ein- bzw.
ausgeschaltet werden. Weitere Informa-
tionen hierzu finden Sie unter „Ucon-
nect-Einstellungen“ in „Multimedia“ in
der Bedienungsanleitung.Das Regensensorsystem hat Schutzfunk-
tionen für die Wischerblätter und Wischer-
arme und funktioniert unter den folgenden
Bedingungen nicht:
Änderung der Zündschalterstellung –Wenn
sich das Fahrzeug im Regensensor-Modus
befindet und die Zündung eingeschaltet
wird, wird der automatische Scheibenwi-
scherbetrieb unterdrückt, bis die Fahr-
zeuggeschwindigkeit größer als 3 mph
(5 km/h) ist oder die Intervallschaltung
mit dem Wischerschalter aus- und wieder
eingeschaltet wird.
Getriebe in Stellung NEUTRAL
– Das Regen-
sensorsystem funktioniert nicht, wenn der
Gangwahlhebel sich bei einer Geschwin-
digkeit von 3 mph (5 km/h) oder weniger
in der Neutralstellung befindet, es sei
denn, der Wischerschalter wird bewegt
oder der Gangwahlhebel wird aus der
Neutralstellung bewegt.
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Fernstartmodus unterdrücken – Bei Fahr-
zeugen, die mit einer Fernstartanlage
ausgestattet sind, funktionieren Schei-
benwischer mit Regensensor nicht, wenn
sich das Fahrzeug im Fernstartmodus
befindet. Sobald sich der Fahrer im Fahr-
zeug befindet und den Zündschalter in die
Stellung ON/RUN (Betrieb) gestellt hat,
kann der Betrieb des Scheibenwischers
mit Regensensor wieder aufgenommen
werden, wenn er ausgewählt worden ist
und keine anderen Hinderungsgründe
(siehe oben) existieren.
Heckscheibenwisch-/-waschanlage
Die Bedienelemente der Heckscheiben-
wisch-/-waschanlage befinden sich am Betä-
tigungshebel für den Frontscheibenwischer/
die Scheibenwaschanlage auf der rechten
Seite der Lenksäule. Die Heckscheibenwi-
scher/-waschanlage wird durch Drehen eines
Schalters bedient, der sich in der Mitte des
Hebels befindet. Drehen Sie zum Intervallbetrieb das Mittel-
teil des Hebels aufwärts in die erste Raststel-
lung und zum Dauerbetrieb des
Heckscheibenwischers in die zweite Rast-
stellung.
Zur Betätigung der Scheibenwaschanlage
drücken Sie den Betätigungshebel nach
vorn, und halten Sie ihn so lange fest, wie
die Waschfunktion gewünscht wird. Wird der
Hebel gedrückt, während der Wischer in
Stellung „Aus“ steht, führt der Scheibenwi-
scher mehrere Wischzyklen aus und schaltet
sich dann ab.
KLIMAREGELUNG
Das Klimaregelungssystem gestattet Ihnen
eine Regelung der Temperatur, der Menge
und der Strömungsrichtung der im Fahrzeug
zirkulierenden Luft. Die Bedienelemente
befinden sich auf dem Touchscreen (je nach
Ausstattung) und auf der Instrumententafel
unter dem Radio.
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KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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Außerdem ertönt das Heckklappensignal.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in
der Bedienungsanleitung unter „Ucon-
nect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
HINWEIS:
Vergewissern Sie sich vor dem Schließen
der Heckklappe, dass Sie im Besitz des
Schlüssels sind, da die Heckklappe
verschlossen sein kann.
Verwenden Sie die innere Türver-/-entrie-
gelungstaste in der Türverkleidung oder
das Schlüssel-Griffstück, um die Heck-
klappe zu verriegeln und zu entriegeln. Die
Heckklappe lässt sich nicht mit der manu-
ellen Türverriegelung der Türen oder mit
dem äußeren Türschließzylinder verriegeln
und entriegeln.Verriegelung des Fahrzeugs
HINWEIS:
Die Heckklappe öffnet oder schließt sich
nicht elektrisch, wenn ein Gang eingelegt
ist oder die Fahrzeuggeschwindigkeit
mehr als 0 km/h (0 mph) beträgt.
Wenn die elektrisch betätigte Heckklappe
beim Öffnen oder Schließen gegen ein
Hindernis stößt, fährt sie automatisch
wieder in die vollständig geschlossene
oder geöffnete Stellung zurück, sofern der
Widerstand groß genug ist.
An der Seite der Heckklappenöffnung sind
Einklemmsensoren angebracht. Durch
leichten Druck auf diese Leisten öffnet
sich die Heckklappe.
Wenn die elektrisch betätigte Heckklappe
innerhalb eines Schließ- oder Öffnungs-
vorgangs mehrmals auf Hindernisse stößt,
stoppt das System automatisch. Wenn
dies auftritt, muss die Heckklappe
manuell geöffnet bzw. geschlossen
werden.
Die elektrisch betätigte Heckklappe
arbeitet nicht bei Temperaturen unter
-30 °C (-22 °F) und über 65 °C (150 °F).
Achten Sie vor dem Drücken von Tasten
der elektrisch betätigten Heckklappe
darauf, dass sich kein Schnee und kein
Eis auf der Heckklappe befinden.
Wenn die Heckklappe über einen längeren
Zeitraum geöffnet bleibt, kann es sein,
dass sie manuell geschlossen werden
muss, um die Funktion der elektrisch
betätigten Heckklappe zurückzusetzen.
WARNUNG!
Bei der elektrischen Betätigung der
Heckklappe können durch Unachtsamkeit
Personen verletzt oder Ladung beschädigt
werden. Stellen Sie sicher, dass der
Bereich der Heckklappe frei ist.
Überprüfen Sie vor Fahrtantritt, ob die
Heckklappe geschlossen und verriegelt ist.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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Jeder Reifen (auch das Ersatzrad, falls
vorhanden) sollte einmal im Monat im kalten
Zustand auf den vom Hersteller empfohlenen
Reifendruck überprüft werden. Die Druck-
werte sind auf der Fahrzeugplakette oder
einer Reifendruckplakette angegeben. Ist Ihr
Fahrzeug mit Reifen einer anderen Größe
ausgestattet als der, die auf den Fahrzeug-
aufklebern oder der Reifendruckplakette
angegeben ist, dann müssen Sie den
korrekten Reifendruck für diese Reifen
bestimmen.
Als weitere Sicherheitsfunktion wurde Ihr
Fahrzeug mit einem Reifendrucküberwa-
chungssystem (TPMS) ausgestattet; eine
Warnleuchte meldet zu niedrigen Druck an
einem oder mehreren Reifen. Wenn die
Reifendruck-Warnleuchte aufleuchtet,
sollten Sie so schnell wie möglich anhalten
und Ihre Reifen prüfen und sie auf den
korrekten Druck aufpumpen. Das Fahren mit
deutlich reduziertem Reifendruck führt zur
Überhitzung des Reifens und kann zu einem
Reifenausfall führen. Zu niedriger Reifen-
druck führt außerdem zu erhöhtem Kraft-
stoffverbrauch sowie erhöhtem
Reifenverschleiß und kann Fahrverhalten
sowie Bremsweg des Fahrzeugs beeinträch-
tigen.Beachten Sie bitte, dass das TPMS kein
Ersatz für regelmäßige Reifenwartung ist und
dass der Fahrzeugführer auch dann für den
korrekten Reifendruck verantwortlich ist,
wenn der Druckabfall zu gering ist, um das
Reifendruckwarnsymbol des TPMS
aufleuchten zu lassen.
Ihr Fahrzeug besitzt auch eine
TPMS-Störungsanzeige; sie meldet, wenn
das System nicht korrekt funktioniert. Die
TPMS-Störungsanzeige ist mit der Warn-
leuchte für niedrigen Reifendruck dieses
Systems kombiniert. Erfasst das System eine
Störung, blinkt die Warnleuchte für etwa
eine Minute und leuchtet danach kontinuier-
lich auf. Dies wiederholt sich auch bei nach-
folgenden Fahrzeugstarts, solange die
Störung besteht. Wenn die Störungsanzeige
leuchtet, kann das System unter Umständen
die Signale für zu niedrigen Reifendruck
nicht wie beabsichtigt erfassen und
anzeigen. TPMS-Störungen können aus
vielen Gründen entstehen, einschließlich
des Aufziehens von Ersatzrädern oder dem
Umsetzen der Reifen oder Räder am Fahr-
zeug. Prüfen Sie stets die TPMS-Störungsan-
zeige nach dem Ersetzen von einem oder
mehreren Reifen oder Rädern an Ihrem Fahr-
zeug, um sicherzustellen, dass das
TPMS-System mit den Ersatzreifen oder denumgesetzten Reifen und mit neuen Rädern
korrekt funktioniert.
VORSICHT!
Das
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
ist für die Originalreifen und Räder
optimiert. Die TPMS-Reifendrücke und
Warnsignale wurden für die
Original-Reifengröße Ihres Fahrzeugs
festgelegt. Bei Verwendung von Reifen,
deren Größe und/oder Bauart nicht den
Originalreifen entspricht, können eine
unerwünschte Funktion des Systems oder
Sensorschäden auftreten. Räder aus dem
Zubehörhandel können die Sensoren
beschädigen. Auf dem Zubehörmarkt
gekaufte Reifendichtmittel können dazu
führen, dass der Sensor des
Reifendrucküberwachungssystems (TPMS)
funktionsuntüchtig wird. Nach der
Verwendung eines auf dem Zubehörmarkt
gekauften Reifendichtmittels wird
empfohlen, die Sensorfunktion von einem
Vertragshändler prüfen zu lassen.
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ausreichen, bremst es das betreffende Rad
ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu
verringern. Das ERM kann die Gefahr eines
Abhebens der Räder nur bei sehr heftigen
Fahr- und Ausweichmanövern verringern.
Kein Eingriff erfolgt, wenn die Räder
aufgrund anderer Faktoren abheben, z. B.
bei Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des
Fahrbahnrands oder Aufprall auf Objekte
oder andere Fahrzeuge.Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätssystem (ESP)
verbessert die Richtungsstabilität des Fahr-
zeugs in unterschiedlichen Fahrzuständen.
Das ESP greift beim Über- oder Untersteuern
des Fahrzeugs durch Abbremsen des
entsprechenden Rades ein, um dem Über-
oder Untersteuern entgegenzuwirken. Auch
die Motorleistung wird begrenzt, um die
Richtungsstabilität des Fahrzeugs aufrecht
zu halten.
Das ESP ermittelt anhand der Werte der
Sensoren im Fahrzeug den durch den Fahrer
vorgesehenen Fahrweg und vergleicht ihn
mit dem tatsächlichen Fahrweg. Wenn der
tatsächliche Fahrweg nicht mit dem vorgese-
henen Fahrweg übereinstimmt, wird das
entsprechende Rad mithilfe des ESP abge-
bremst, um dem Über- oder Untersteuern
entgegenzuwirken.
Übersteuern – wenn das Fahrzeug stärker
einlenkt, als durch die Lenkradposition
vorgegeben.
Untersteuern – wenn das Fahrzeug
weniger stark einlenkt, als durch die Lenk-
radposition vorgegeben.
Die „ESP-Systemkontrollleuchte“ im Kombi-
instrument beginnt zu blinken, sobald das
ESP-System aktiviert wird. Wenn die
Antriebsschlupfregelung (ASR) aktiv ist,
blinkt die „ESP-Systemkontrollleuchte“
ebenfalls. Beginnt die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte beim Beschleunigen
zu blinken, nehmen Sie das Gas weg, und
beschleunigen Sie so wenig wie möglich.
Passen Sie Geschwindigkeit und Fahrver-
halten an die vorherrschenden Fahrbahnbe-
dingungen an.
WARNUNG!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rad den
Bodenkontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt, hängt von vielen
Faktoren ab, etwa der Fahrzeugbeladung,
dem Fahrbahnzustand und den
Fahrbedingungen. Das ERM-System kann
das Abheben von Rädern oder das
Überschlagen des Fahrzeugs nicht in allen
Fällen verhindern, insbesondere nicht bei
Verlassen der Straße oder bei einem Unfall
auf Gegenstände oder andere Fahrzeuge.
Die Möglichkeiten eines Fahrzeugs mit
ERM dürfen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden,
dass die Sicherheit des Fahrers oder
anderer Personen gefährdet wird.
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SICHERHEIT
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bremsen bei Regen nicht informiert und
muss auch keine Maßnahmen treffen.
Notbremsbereitschaft (RAB)
Dank der Notbremsbereitschaft (RAB) kann
die Zeit bis zum Erreichen der vollen Brems-
leistung bei Notbremsungen verringert
werden. Das System erkennt die Situation
einer Notbremsung im Voraus, indem es
überwacht, wie schnell das Gaspedal vom
Fahrer entlastet wird. Der elektronische
Bremsregler (EBC) bereitet die Bremsanlage
auf eine Notbremsung vor.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung überwacht die
Stärke des Radschlupfs der angetriebenen
Räder. Wird Radschlupf bei einem Rad regis-
triert, kann die Antriebsschlupfregelung
(ASR) Bremsdruck auf das durchdrehende
Rad anwenden und/oder die Fahrzeugleis-
tung verringern, um für verbesserte
Beschleunigung und Stabilität zu sorgen.
Eine Funktion der Antriebsschlupfregelung
(ASR), die Differenzialbremse (BLD),
arbeitet ähnlich wie ein Sperrdifferenzial
und regelt den Radschlupf auf einer ange-
triebenen Achse. Wenn sich ein Rad einer
angetriebenen Achse schneller dreht als dasandere, bremst das System das durchdre-
hende Rad ab. Dadurch wird ein höheres
Fahrzeugdrehmoment an das nicht durch-
drehende Rad übertragen. Die Differential-
bremse kann auch dann aktiviert bleiben,
wenn die Antriebsschlupfregelung und das
elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) in
einem reduzierten Modus sind.
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
verwendet Sensoren im Fahrzeug, um einen
übermäßig schwankenden Anhänger zu
erkennen, und wird die entsprechenden
Maßnahmen durchführen, um zu versuchen,
die Schlingerbewegung aufzuhalten. Die
Anhänger-Schlingerstabilisierung wird auto-
matisch aktiviert, sobald ein übermäßiges
Schlingern des Anhängers registriert wird.
HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
kann nicht in allen Fällen Anhänger stabili-
sieren. Bei Anhängerbetrieb ist stets
vorsichtig zu fahren, und die Anhängerstütz-
last-Empfehlungen sind unbedingt zu
beachten. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Anhängerbetrieb“ in „Start
und Betrieb“.
Bei aktivierter Anhänger-Schlingerstabilisie-
rung (TSC) blinkt die „ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte“, die Motorleistung
wird verringert, und Sie spüren eine Betäti-
gung der Bremsen an einzelnen Rädern bei
dem Versuch, den Anhänger zu stabilisieren.
Bei Teilabschaltung oder vollständiger
Abschaltung des ESP ist das TSC-System
deaktiviert.
ZUSÄTZLICHE FAHRSYS
-
TEME
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) – je nach Ausstattung
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) erfasst mithilfe von zwei
Radarsensoren innerhalb der hinteren Stoß-
fängerverkleidung kennzeichnungspflichtige
WARNUNG!
Wenn die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) während der Fahrt aktiviert wird,
bremsen Sie das Fahrzeug ab und halten Sie
bei der nächsten sicheren Möglichkeit an,
um die Last auf dem Anhänger
umzuverteilen, damit weiteres Schlingern
des Anhängers unterbleibt.
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Fahrzeuge (PKW, LKW, Motorräder usw.),
die von hinten/vorn/von der Seite in die toten
Winkel des Fahrzeugs gelangen.Hintere Erfassungszonen
Beim Anlassen des Motors leuchtet die
Warnleuchte des Systems zur Überwachung
der toten Winkel (BSM) in beiden Außen-
spiegeln kurz auf, damit der Fahrer weiß,
dass das System aktiviert ist. Die Sensoren
des BSM-Systems sind aktiviert, wenn ein
Vorwärtsgang oder der Gang „REVERSE“
(Rückwärtsgang) eingelegt ist; in der Stel-
lung „PARK“ (Parken) gehen sie in den
Bereitschaftsbetrieb.
Die Erfassungszonen des Systems zur Über-
wachung der toten Winkel (BSM) deckt auf
beiden Seiten des Fahrzeugs jeweils etwa die Breite einer Fahrspur (3,8 m oder 12 ft) ab.
Die Zonenlänge beginnt am Außenspiegel
und erstreckt sich um etwa 3 m (10 ft) über
den hinteren Stoßfänger nach hinten. Das
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) überwacht die Erfassungszonen auf
beiden Seiten des Fahrzeugs bei Fahrge-
schwindigkeiten ab etwa 10 km/h (6 mph) und warnt den Fahrer vor Fahrzeugen in
diesen Bereichen.
HINWEIS:
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) warnt den Fahrer NICHT vor
sich schnell nähernden Fahrzeugen, die
sich außerhalb der Erfassungszonen
befinden.
Die Erfassungszonen des Systems zur
Überwachung der toten Winkel (BSM)
ändern sich im Anhängerbetrieb NICHT.
Stellen Sie daher bei einem Spurwechsel
sicher, dass die benachbarte Spur sowohl
für Ihr Fahrzeug als auch für den
Anhänger frei ist. Wenn der Anhänger oder
ein anderer Gegenstand (wie z. B. ein
Fahrrad oder ein Sportgerät) seitlich über
das Fahrzeug hinausragt, leuchtet die
Warnleuchte des Systems zur Überwa-
chung der toten Winkel (BSM) möglicher- weise dauerhaft, während ein
Vorwärtsgang eingelegt ist. Es kann erfor-
derlich sein, das System zur Überwachung
der toten Winkel (BSM) manuell zu deak-
tivieren, um eine Fehlerkennung zu
vermeiden. Weitere Informationen hierzu
finden Sie in der Bedienungsanleitung
unter „Uconnect-Einstellungen“ in
„Multimedia“.
Beim System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) können die Kontrolllampen
am Außenspiegel ausfallen (blinken),
wenn ein Motorrad oder ein kleiner Gegen-
stand längere Zeit an der Seite des Fahr-
zeugs bleibt (länger als ein paar
Sekunden).
Damit das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) richtig funktionieren
kann, muss der Bereich an der hinteren
Stoßfängerverkleidung, in dem sich die
Radarsensoren befinden, frei von Schnee,
Eis und Schmutz gehalten werden. Der
Bereich an der hinteren Stoßfängerverklei-
dung, in dem sich die Radarsensoren
befinden, darf nicht durch Fremdkörper
(Aufkleber, Fahrradträger usw.) verdeckt
sein.
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