sensor Seat Arona 2020 Betriebsanleitung (in German)

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Sicherheit
Hinweis
Personen, die aufgrund ihrer körperlichen
Gegebenheit en den optimal
en Gurtband-
verlauf nicht erreichen können, sollten sich
bei einem Fachbetrieb über mögliche Son-
dereinbauten informieren, um die optimale
Schutzwirkung des Sicherheitsgurts und
der Airbags zu erlangen. SEAT empfiehlt
den Besuch bei einem SEAT-Betrieb. Gurtstraffer
Funktions w

eise des GurtstraffersDie Sicherheitsgurte für die Insassen auf den
V
or

dersitzen und auf den äußeren Rücksitzen
sind mit Gurtstraffern 1)
ausgestattet.
Die Gurtstraffer werden nur im Falle von hö-
herer Unfallschwere bei Frontal-, Seiten- und
Heckkollisionen durch Sensoren aktiviert.
Durch die Gurtstraffer werden die Sicher-
heitsgurte entgegen der Auszugsrichtung ge-
strafft und die Vorwärtsbewegung der Insas-
sen reduziert.
Die Gurtstraffer arbeitet mit dem Airbag-Sys-
tem zusammen. Die Gurtstraffer werden bei
einem Überschlag nicht ausgelöst, wenn die
Kopfairbags nicht aktiviert werden. Hinweis


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Bedienung
Dabei ist es unerheblich, ob sich der Funk-
schlüssel z. B. in Ihr er Jack
entasche befindet.
Ein erneutes Öffnen der Tür ist direkt nach
dem Schließvorgang für kurze Zeit nicht mög-
lich. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich
über den richtigen Verschluss der Türen zu
vergewissern.
Sie können wahlweise entweder nur die ent-
sprechende Tür oder das gesamte Fahrzeug
entriegeln. Die erforderlichen Einstellungen
können Sie in Fahrzeugen mit Fahrerinforma-
tionssystem vornehmen ››› Seite 91
››› Sei-
te 78.
Allgemeine Informationen
Befindet sich ein gültiger Schlüssel in einem
der Funktionsbereiche ››› Abb. 94, erteilt das
Schließ- und Startsystem Keyless Access die-
sem Schlüssel eine Zugangsberechtigung,
sobald eine der Sensorflächen an den Vor-
dertürgriffen betätigt wird.
Anschließend sind folgende Funktionen ohne
aktive Fahrzeugschlüsselbenutzung möglich:


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Öffnen und schließen
Heckklappe entriegeln und verriegeln
W enn sich ein gültiger F
ahrzeugschlüssel in
der Nähe ››› Abb. 94 der Heckklappe befin-
det, entriegelt die Heckklappe beim Öffnen
des verriegelten Fahrzeugs automatisch.
Heckklappe wie normale Heckklappe öffnen
oder schließen.
Heckklappe verriegelt automatisch nach
dem Schließen. Ist das Fahrzeug vollständig
entriegelt, verriegelt sich die Heckklappe
nicht automatisch, wenn sie geschlossen
wird.
Was passiert, wenn das Fahrzeug mit ei-
nem zweiten Schlüssel verriegelt wird
Wenn sich ein Fahrzeugschlüssel im Fahrzeu-
ginnenraum befindet und das Fahrzeug von
außen mit einem zweiten Fahrzeugschlüssel
verriegelt wird, blockiert sich der Schlüssel,
der sich im Fahrzeuginneren befindet und
kann nicht mehr zum Starten des Motors be-
nutzt werden ››› Seite 229. Um den Motor-
start zu ermöglichen, muss die Taste  des sich im Fahrzeuginnenraum befindlichen
Schlüssels gedrückt werden.
Automatisches Abschalten der Sensoren
Wird das Fahrzeug über einen längeren Zeit-
raum weder ent- noch verriegelt, schalten
sich die Näherungssensoren an den Türen au-
tomatisch ab. Werden bei einem verriegelten Fahrzeug die
Sensorflächen der T
ürgriffe ungewöhnlich oft
berührt (beispielsweise durch Äste oder
Sträucher), schalten sich alle Näherungssen-
soren für einen bestimmten Zeitraum ab.
Die Sensoren sind wieder aktiv:


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Sicht
Hebel in gewünschte Position drücken
› ›
› Abb. 113:
Regensensor deaktiviert.
Regensensor aktiv – automatisches Wi-
schen bei Bedarf.
Empfindlichkeit des Regensensors ein-
stellen:

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Infotainment-System
(Dynamische Zielführung ››
› Seite 207). Mit
allen zur Verfügung stehenden Daten ermit-
telt das Infotainment-System den optimalen
Weg zum Reiseziel.
Als Reiseziel kann eine Adresse oder ein Son-
derziel, z. B. Tankstelle oder Hotel, eingege-
ben werden.
Navigationsansagen und grafische Darstel-
lungen führen Sie zum Reiseziel.
Länderabhängig sind einige Funktionen des
Infotainment-Systems ab einer bestimmten
Geschwindigkeit im Bildschirm nicht mehr
auswählbar. Dies ist keine Fehlfunktion, son-
dern entspricht den gesetzlichen Vorgaben. VORSICHT
Die Ansagen und Darstellungen können
sich v on der akt

uellen Situation unterschei-
den (z. B. aufgrund nicht aktualisierter Da-
ten). Hinweise zur Navigation
Wenn das Infotainment-System keine Daten
v
on GPS-Sat

elliten empfangen kann (Tunnel,
Garagen), ist eine Navigation weiterhin über
die Fahrzeugsensorik möglich. Mögliche Einschränkungen bei der Navi-
gation
In Gebieten, die nicht oder nur unv

ollständig
digitalisiert sind (z. B. nicht ausreichend er-
fasste Einbahnstraßen und Straßenkategori-
en), versucht das Infotainment-System eben-
falls eine Zielführung zu ermöglichen.
Bei fehlenden oder unvollständigen Navigati-
onsdaten kann die Fahrzeugposition mögli-
cherweise nicht genau bestimmt werden.
Dies kann dazu führen, dass die Navigation
nicht so exakt ist wie gewohnt.
Navigationsbereich und Datenaktualität
von Navigationsdaten
Die Straßenführung unterliegt ständigen Ve-
ränderungen. Dadurch kann es zu Fehlern
oder Ungenauigkeiten kommen, wenn die Na-
vigationsdaten nicht auf dem aktuellen Stand
sind.
SEAT empfiehlt, die Navigationsdaten regel-
mäßig zu aktualisieren.
Navigationsdaten einer SD-Karte
aktualisier
en und verwenden Die SD-Karte wird werkseitig eingesteckt in
SD-Speicherk
art

enschacht 2 geliefert.
Es werden immer die aktuell für dieses Gerät
gültigen Navigationsdaten benötigt, um alle Funktionen im vollen Umfang nutzen zu kön-
nen.
Navigationsdaten akt

ualisieren
Die aktuellen Navigationsdaten können im In-
ternet auf der Web www.seat.com herunter-
geladen und auf mit dem Gerät kompatiblen
SD-Karten gespeichert werden.
Geeignete SD-Karten sind beim SEAT Partner
erhältlich.
Anweisungen zur Vorgehensweise finden Sie
im Internet unter www.seat.com.
Navigationsdaten verwenden


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Fahren
Weitere Informationen zum Automatikge-
triebe
Der Mot or wir
d in den Wählhebelstellungen P,
D, N und S sowie im Tiptronic-Modus abge-
stellt. In der Wählhebelstellung P bleibt der
Motor auch dann aus, wenn Sie den Fuß von
der Bremse nehmen. Der Motor startet erst
wieder, wenn Sie das Gaspedal betätigen
oder eine andere Fahrstufe einlegen und die
Bremse lösen.
Wenn Sie im gestoppten Zustand die Wählhe-
belstellung R wählen, startet der Motor wie-
der.
Schalten Sie zügig von D nach P, um einen
ungewollten Motorstart beim Schalten über R
zu vermeiden.
Zusatzinformationen zu Fahrzeugen mit
Adaptive Cruise Control (ACC)
Bei Fahrzeugen mit ACC-Funktion springt der
Motor unter bestimmten Betriebsbedingun-
gen erneut an, wenn der Radarsensor er-
kennt, dass das vorausfahrende Fahrzeug
wieder anfährt. ACHTUNG


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Fahren
Displayanzeigen Abb. 233
Am Bildschirm des Kombi-Instru-
ments:  ACC inaktiv (St andby). 
ACC aktiv
.Bildschirmanzeigen
››

› Abb. 233:
Vorausfahrendes Fahrzeug erkannt. ACC
ist nicht aktiv und regelt die Geschwindig-
keit nicht.
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
ACC ist nicht aktiv und regelt den Ab-
stand nicht.
1 2 Vorausfahrendes Fahrzeug erkannt. ACC
ist aktiv und r
egelt die Geschwindigk

eit.
Vom Fahrer eingestelltes Abstandsniveau
2.
ACC ist aktiv und regelt den Abstand je
nach Geschwindigkeit.
Programmierte Geschwindigkeit mit ACC Hinweis
Bei eingeschalteter ACC bleiben die Warn-
hinw eise auf dem Bil

dschirm der Instrumen-
tentafel aufgrund anderer Funktionen, wie
zum Beispiel die eines eingehenden Anrufs,
ausgeblendet. Radarsensor
Abb. 234
Am vorderen Sto

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Fahrerassistenzsysteme
VORSICHT
Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Ra-
darsensor beschädigt oder v erst
ellt wurde,
schalten Sie die ACC aus. So können Sie
mögliche Schäden vermeiden. Sorgen Sie
in diesem Fall für eine Neueinstellung da-
von!


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Fahren
vorausfahrende Fahrzeug wieder in Bewe-
gung setzt ››
› .
W enn die ACC das F
ahrzeug anhält, er-
scheint am Bildschirm des Kombi-Instruments
der Hinweis ACC anfahrbereit . Wenn das
vorausfahrende Fahrzeug sich wieder in Be-
wegung setzt, setzt die ACC auch Ihr Fahr-
zeug wieder in Bewegung.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug sich
nicht in Bewegung setzt, kann man das still-
stehende Fahrzeug beliebig lange im Zustand ACC anfahrbereit belassen, wenn man
mehrmals den dritten Hebel in die Position 2›››
Abb
. 235
bringt oder das Bremspedal be-
tätigt. Betätigen Sie die Bremse, wenn am
Bildschirm des Kombi-Instruments die Mittei-
lung Bremse treten erscheint; tun Sie dies
nicht, ertönt eine akustische Warnung und die
ACC wechselt in den inaktiven Modus
(Standby). Es könnte es zu einer Bewegung in
Richtung des stillstehenden Fahrzeugs kom-
men ››› .
Überhol v

orgänge
Wenn zu Beginn eines Überholvorgangs der
Blinker gesetzt wird, beschleunigt die ACC
automatisch das Fahrzeug und verringert so
den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Wenn Sie auf die Überholspur wechseln und
die ACC kein Fahrzeug vor sich erkennt, be-
schleunigt sie auf die programmiert Ge-
schwindigkeit. Die Beschleunigung des Systems lässt sich
jederzeit dur

ch Betätigen des Bremspedals
oder Drücken des dritten Hebels bis zur Posi-
tion  ››› Abb. 235
3 unterbrechen.
Beim Kurv enf

ahren
Beim Ein- oder Ausfahren einiger Kurve kann
es vorkommen, dass der Radarsensor das vo-
rausfahrende Fahrzeug nicht mehr erfasst
oder auf ein Fahrzeug auf der Nebenspur rea-
giert ››› Abb. 238 . Es ist möglich, dass das
Fahrzeug unnötigerweise bremst oder nicht
mehr auf das vorausfahrende Fahrzeug rea-
giert. In diesem Fall muss der Fahrer eingrei-
fen, indem er beschleunigt oder durch Betäti-
gen des Bremspedals oder Drücken des drit-
ten Hebels bis zur Position 
››› Abb. 235
3 den Bremsvorgang abbricht.
T unnelf

ahrten
Beim Durchfahren von Tunneln kann die Funk-
tion des Radarsensors eingeschränkt sein.
Schalten Sie die ACC in Tunneln aus.
Schmale oder versetzt fahrende Fahrzeu-
ge
Der Radarsensor kann schmale oder versetzt
fahrende Fahrzeuge nur erkennen, wenn sich
diese innerhalb seiner Reichweite befinden
››› Abb. 238 . In diesen Fällen müssen Sie
bei Bedarf selbst bremsen. Fahrzeuge mit Ladungen und besonderen
Anbauten
Die L

adungen und besonderen Anbauten an-
derer Fahrzeuge, die seitlich, nach hinten
oder über dieselben herausragen, können
außerhalb des Erfassungsbereichs der ACC
bleiben. SEAT empfiehlt ihn auszuschalten.
Fahrspurwechsel anderer Fahrzeuge
Fahrzeuge, die in geringem Abstand auf die
eigene Fahrspur wechseln, können erst dann
vom Radarsensor erkannt werden, wenn sie in
den Erkennungsbereich des Sensors geraten.
Als Folge daraus wird die ACC langsamer re-
agieren ››› Abb. 239 . Sie müssen bei Be-
darf selbst bremsen.
Stehende Fahrzeuge
Die ACC erfasst beim Fahren keine festste-
henden Gegenstände wie etwa ein Stauende
oder Fahrzeuge mit einer Panne.
Wenn ein von der ACC erfasstes Fahrzeug
abbiegt oder ausschert und sich vor diesem
Fahrzeug ein stehendes Fahrzeug befindet,
reagiert die ACC nicht auf das stehende
Fahrzeug ››› Abb. 239 . Sie müssen bei Be-
darf selbst bremsen.
Entgegenkommende und kreuzende Fahr-
zeuge
Die ACC reagiert weder auf in Gegenrich-
tung kommende noch kreuzende Fahrzeuge.
270

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Fahrerassistenzsysteme
Gegenstände aus Metall
Gegenst ände aus Met
all wie Leitplanken
oder bei Bauarbeiten eingesetzte Platten
können den Radarsensor verwirren und Fehl-
reaktionen der ACC verursachen.
Faktoren, die die Funktionsweise des Ra-
darsensors beeinträchtigen können
Ist die Funktion des Radarsensors durch star-
ken Regen, Nebel, Schnee oder Schlamm be-
einträchtigt, schaltet sich die ACC vorüber-
gehend ab. Diesbezüglich erscheint ein Hin-
weis. Reinigen Sie bei Bedarf den Radarsen-
sor ››› Abb. 234.
Wenn der Radarsensor wieder einwandfrei
arbeitet, wird die ACC wieder zur Verfügung
stehen. Die Meldung erlöscht und die ACC
kann wieder eingeschaltet werden.
Im Fall der starken Rückstrahlung des Radar-
signals wie z. B. in einem Parkhaus kann die
Funktionsweise der ACC beeinträchtigt wer-
den. SEAT empfiehlt ihn auszuschalten.
Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit Anhänger regelt die ACC mit
weniger Fahrdynamik.
Überhitzte Bremsen
Wenn die Bremsen sich zu sehr aufheizen, wie
z. B. auf langen, starken Gefällstrecken kann
die ACC vorübergehend abgeschaltet wer- den. Diesbezüglich erscheint ein Hinweis. In
diesem Fall k
ann die Geschwindigkeitsrege-
lung nicht aktiviert werden.
Sobald die Temperatur der Bremsen abge-
sunken ist, schaltet sich die Geschwindig-
keitsregelung erneut ein. Die Meldung er-
lischt. Wenn die Meldung ACC nicht ver-
f

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