display Seat Ibiza 5D 2015 Betriebsanleitung (in German)
Page 161 of 264
Klima
Climatronic* A l
l
gemeine Hinweise Abb. 167
Climatronic: Bedienelemente Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 40
.
Die Climatronic hält vollautomatisch eine
Komfort-Temperatur. Hierzu werden die Tem-
peratur der ausströmenden Luft, die Gebläse-
stufen und die Luftverteilung selbsttätig ver-
ändert. Auch Sonneneinstrahlung wird durch
die Anlage berücksichtigt, so dass ein Nach-
regeln von Hand überflüssig ist. Sie hat auch
einen Feuchtigkeitssensor, der dabei hilft,
die Windschutzscheibe automatisch zu ent-
nebeln.
Der Automatikbetrieb ››› Seite 160 gewähr-
leistet ein höchstmögliches Wohlbefinden zu
jeder Jahreszeit. Beschreibung der Climatronic
Die Kühlu
ng arbeitet nur, wenn folgende Be-
dingungen erfüllt sind:
● Motor läuft,
● Außentemperatur über ca. +2°C (+36°F)
und
● A/C
18
› ››
Abb
. 167 eingeschaltet.
Inbetrie
bnahme der Climatronic
Wenn Sie eine Taste drücken, wird die jeweili-
ge Funktion eingeschaltet und die Klimaauto-
matik in Betrieb genommen, falls diese aus-
geschaltet war, dies erfolgt außer bei Taste 17
› ›
› Abb
. 167 (Umluft). Climatronic ausschalten
●
Drehen Sie den Schalter 10 nach links, bis
s ic
h die
Segmente der Spalte 9
› ››
Abb
. 167
au
sschalten.
● Nach Ablauf von 1 Seku
nde drehen Sie den
Schalter erneut, damit sich das Display aus-
schaltet.
Um bei hoher Belastung des Motors die Küh-
lung zu gewährleisten, wird der Klimakom-
pressor bei hoher Kühlmitteltemperatur aus-
geschaltet. »
159
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 162 of 264
Bedienung
Empfohlene Einstellung für alle Jahreszeiten
● Stellen Sie die gewünschte Temperatur ein;
w ir empf
eh
len +22°C (+72°F).
● Drücken Sie die Taste AUTO
13
› ››
Abb
. 167.
● St
ellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 y 4
››
› Seite 154 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
Umschalten zwischen Grad Celsius und Grad
Fahrenheit
Drücken Sie gleichzeitig 2 Sekunden lang die
Tasten AUTO und
A/C
› ›
› Abb
. 167. Auf dem
Display erscheinen die Daten in der ge-
wünschten Einheit. Hinweis
● Wir empf eh
len Ihnen, die Reinigung der Cli-
matronic einmal pro Jahr von einem Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
● Im unteren Teil befindet sich der Innen-
raumtemper
atursensor 11
››› Abb . 167. Über-
k
leben oder überdecken Sie den Sensor
nicht, da sonst die Climatronic ungünstig be-
einflusst werden könnte. Automatikbetrieb
Der Automatikbetrieb dient dazu, die Tempe-
r
at ur k
onstant zu halten und ein Beschlagen
der Fensterscheiben im Fahrzeuginnenraum
zu verhindern. Automatikbetrieb einschalten
●
Stellen Sie eine Temperatur zwischen
+16°C (+64°F) und +29°C
(+84°F) ein.
● Stellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 y 4
››
› Seite 154 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
● Drücken Sie die Taste AUTO
13
› ››
Abb
. 167.
Auf
dem Display erscheint AUTO.
Den Automatikbetrieb schalten Sie aus, in-
dem Sie eine Taste für die Luftverteilung drü-
cken oder die Gebläsedrehzahl erhöhen oder
verringern. Die Temperatur wird trotzdem ge-
regelt.
Temperatur einstellen ●
Nach dem Einschalten der Zündung können
Sie mit dem Dr
ehr
egler 1
› ›
› Abb. 167 die
gewünschte Innentemperatur einstellen.
Die Innenraumtemperatur können Sie zwi-
schen +16°C (+64°F) und +29°C (+84°F) ein-
stellen. In diesem Bereich wird die Innen-
raumtemperatur automatisch geregelt. Wenn
Sie eine niedrigere Temperatur als +16°C
(+64°F) wählen, erscheint das Symbol „LO“.
Wenn Sie eine höhere Temperatur als +29°C
(+84°F) wählen, erscheint das Symbol „HI“.
In beiden Endstellungen läuft die Climatronic
mit maximaler Kühl- bzw. Heizleistung. Es er-
folgt keine Temperaturregelung. Bei langzeitiger und ungleichmäßiger Vertei-
lung der L
uftströmung aus den Düsen (insbe-
sondere im Fußraum) und großen Tempera-
turunterschieden, z. B. beim Aussteigen aus
dem Fahrzeug, kann es bei empfindlicheren
Personen zu Erkältungskrankheiten kommen.
Umluftbetrieb Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhin-
dert, d
a
ss verunreinigte Außenluft in den
Fahrzeuginnenraum gelangt, z. B. beim
Durchfahren eines Tunnels oder im Stau.
Umluftbetrieb einschalten
● Drücken Sie die Taste
17
› ›
› Abb
. 167.
Das Symbol erscheint auf dem Display.
Umluftbetrieb ausschalten
● Drücken Sie die Taste
17
› ›
› Abb
. 167.
Das Symbol auf dem Display verschwin-
det. ACHTUNG
Lesen und beachten Sie die Warnhinweise
›› ›
in Allgemeine Hinweise auf Seite 152.
Hinweis
Wenn der Umluftbetrieb ca. 15 eingeschaltet
is t, be
ginnt das Symbol als Hinweis auf
einen langzeitigen Umluftbetrieb auf dem 160
Page 163 of 264
Fahren
Display zu leuchten. Wenn Sie den Umluftbe-
trieb nic
ht
ausschalten, blinkt das Symbol ca.
5 Minuten weiter. Gebläse regeln
Die Climatronic regelt die Gebläsestufen au-
tom
ati
sch in Abhängigkeit von der Innen-
raumtemperatur. Die Gebläsestufen können
Sie jedoch manuell Ihren Bedürfnissen an-
passen.
● Drehen Sie den Regler 10
› ›
› Abb
. 167 nach
links (Gebläsedrehzahl verringern) bzw. nach
rechts (Gebläsedrehzahl erhöhen).
Wenn Sie das Gebläse ausschalten, wird
auch die Climatronic ausgeschaltet. ACHTUNG
Lesen und beachten Sie die Warnhinweise
›› ›
in Allgemeine Hinweise auf Seite 152.
Windschutzscheibe enteisen
Frontscheibe entfrosten - einschalten
●
Drücken Sie die Taste
12
› ›
›
Abb. 167.
Frontscheibe entfrosten - ausschalten
● Drücken Sie mehrmals die Taste
12 ›››
Abb. 167 oder drüc
ken Sie die Taste AUTO .Die Temperaturregelung erfolgt automatisch.
Au
s
den L
uftaustrittsdüsen 1 und 2 ››› Sei-
te 154 strömt mehr Luft. Fahren
L enk
u
ng
Einleitung zum Thema Die Lenkunterstützung erfolgt nicht hydrau-
lis
c
h, sondern elektromechanisch. Der Vorteil
dieser Lenkung ist, das Hydraulikschläuche,
Hydrauliköl, eine Pumpe, Filter und andere
Teile nicht benötigt werden. Das elektrome-
chanische System ist kraftstoffsparender.
Während ein hydraulisches System einen
ständigen Öldruck im System benötigt, ist ei-
ne Energiezufuhr bei der elektromechani-
schen Lenkung nur beim Lenken notwendig.
Bei Fahrzeugen mit elektromechanischer Len-
kung wird die Lenkunterstützung in Abhän-
gigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, vom
Lenkmoment und vom Lenkeinschlag der
Räder automatisch angepasst. Die elektrome-
chanische Lenkung funktioniert nur bei lau-
fendem Motor. ACHTUNG
Wenn die Lenkunterstützung nicht arbeitet,
läss t
sich das Lenkrad nur sehr schwer dre-
hen. Dies beeinträchtigt erheblich die Sicher-
heit des Fahrzeugs.
● Die Lenkunterstützung funktioniert nur bei
laufendem Mot
or. » 161
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 170 of 264
Bedienung
● sic
h auf
einer Steigung zu befinden,
● geschlossene Türen,
● Fahrzeug vollständig angehalten,
● Motor eingeschaltet und Bremse getreten,
● außerdem muss im Fall eines Schaltgetrie-
bes der G
ang eingelegt oder das Getriebe in
Neutralstellung sein und im Fall von Automa-
tikgetrieben muss sich der Wählhebel in den
Stellungen S, D oder R befinden.
Der Berganfahrassistent wird auch bei der
Rückwärtsanfahrt am Berg aktiviert. ACHTUNG
● Wenn d a
s Fahrzeug nicht sofort nach Lösen
des Bremspedals angefahren wird, kann es
unter Umständen nach hinten rollen. Betäti-
gen Sie in diesem Fall sofort das Bremspedal
oder ziehen Sie die Handbremse.
● Wenn der Motor ausgeht, betätigen Sie so-
fort
das Bremspedal oder ziehen Sie die
Handbremse.
● Wenn Sie in dichtem Verkehr an einer Stei-
gung f
ahren, und Sie verhindern möchten,
dass das Fahrzeug beim Anfahren nach hin-
ten rollt, betätigen Sie das Bremspedal ein
paar Sekunden lang, bevor Sie anfahren. Hinweis
Ihr SEAT-Händler oder Ihr Fachbetrieb infor-
miert
Sie gerne darüber, ob Ihr Fahrzeug mit
diesem System ausgestattet ist. Schaltgetriebe
Fahr
en mit
Schaltgetriebe Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 38.
Bestimmte Modellausführungen sind mit ei-
nem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Das
Schaltschema des Getriebes wird auf dem
Schalthebel dargestellt.
Der Rückwärtsgang darf nur eingelegt wer-
den, wenn das Fahrzeug stillsteht. Vor dem
Einlegen des Rückwärtsgangs bei laufendem
Motor und mit ganz durchgetretenem Kupp-
lungspedal ca. 6 Sekunden warten, um das
Getriebe zu schonen.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang und einge-
schalteter Zündung leuchten die Rückfahr-
leuchten. ACHTUNG
● Das F
ahrzeug setzt sich bei laufendem Mo-
tor sofort in Bewegung, sobald ein Gang ein-
gelegt ist und das Kupplungspedal losgelas-
sen wird.
● Legen Sie niemals während der Fahrt den
Rückwär
tsgang ein – Unfallgefahr. Hinweis
● Währ end der F
ahrt sollte die Hand nicht auf
dem Schalthebel liegen. Der Druck der Hand überträgt sich auf die Schaltgabeln im Getrie-
be und k
ann so auf
Dauer zu vorzeitigem Ver-
schleiß der Schaltgabeln führen.
● Treten Sie das Kupplungspedal beim Gang-
wechsel
immer ganz durch, um unnötigen
Verschleiß und Beschädigungen zu vermei-
den.
● Fahrzeug an Steigungen nicht bei laufen-
dem Motor mit
„schleifender“ Kupplung fest-
halten. Dies führt zu vorzeitigem Verschleiß
und zu einer Beschädigung der Kupplung.
● Stützen Sie den Fuß nicht auf dem Kupp-
lung
spedal ab; auch wenn der dadurch ent-
stehende Druck unerheblich erscheint, kann
dieser einen vorzeitigen Verschleiß der Kupp-
lungsscheibe verursachen. Stellen Sie den
Fuß im Fußraum ab, während Sie nicht schal-
ten. Gangempfehlung
3 Gilt
für Fahrzeuge mit Automatik-Getriebe
Auf
dem Display des Kombiinstruments eini-
ger Fahrzeuge wird während der Fahrt eine
Empfehlung für die Wahl eines Kraftstoff
sparenden Gangs angezeigt.
168
Page 171 of 264
FahrenAnzeigeBedeutung
Optimaler Gang gewählt.
Es wird empfohlen, in einen höheren Gang
zu schalten.
Es wird empfohlen, in einen niedrigeren
Gang zu schalten.
Informationen zur „Reinigung“ des Diesel-
par
tik
elfilters
Die Abgasanlagensteuerung erkennt, dass
der Dieselpartikelfilter kurz vor der Sättigung
steht und unterstützt dessen Selbstreinigung
durch Empfehlung des optimalen Ganges.
Hierzu kann es erforderlich sein, ausnahms-
weise bei hoher Drehzahl zu fahren ››› Sei-
te 106. ACHTUNG
Die Gangempfehlung ist lediglich eine Hilfs-
fu nktion u
nd kann in keinem Fall die Aufmerk-
samkeit des Fahrers ersetzen.
● Die Verantwortung, den jeweiligen Umstän-
den gemäß – beis
pielsweise beim Überholen,
beim Befahren einer Steigung oder eines Ge-
fälles sowie beim Fahren mit Anhänger – den
richtigen Gang zu wählen, liegt beim Fahrer. Umwelthinweis
Durch die Wahl des optimalen Ganges kann
Kraf t
stoff gespart werden. Hinweis
Die Anzeige der Gangempfehlung verlischt,
wenn d a
s Kupplungspedal getreten wird. Automatikgetriebe*
Fahrpr ogr
amme Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 39
.
Das Automatikgetriebe hat zwei Fahrpro-
gramme.
Normal-Programm auswählen
– Stellen Sie den Wählhebel auf die Position
D.
S por
t-Programm auswählen
– Stellen Sie den Wählhebel auf die Position
S.
Wenn Sie d
as Normal-Programm D ausge-
wählt haben, fahren Sie ein wirtschaftliches
Fahrprogramm, d. h. ein Programm, das da-
rauf ausgerichtet ist, den Kraftstoffverbrauch
zu reduzieren. Das Getriebe schaltet früher
hoch und später herunter.
Wenn Sie das Sport-Programm S ausgewählt
haben, fahren Sie ein sportlich-orientiertes
Fahrprogramm, d. h. ein Programm, das durch späteres Hochschalten der Gänge die
Leis
tungsreserven des Motors voll ausnutzt.
Wählhebelstellungen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 39.
Anzeigefeld für Wählhebelstellungen
Die eingelegte Wählhebelstellung wird so-
wohl seitlich am Wählhebel als auch im Dis-
play des Kombi-Instruments angezeigt. Zu-
sätzlich wird im Display der Gang angezeigt,
in welchem sich das Automatikgetriebe gera-
de befindet.
Ganganzeige bei Tiptronic
Wenn Sie das Automatikgetriebe auf manuel-
les Schalten umschalten, werden im Display
die jeweils eingelegten Gänge angezeigt.
P - Parksperre
In dieser Wählhebelstellung sind die An-
triebsräder mechanisch gesperrt.
Die Wählhebelstellung P darf nur bei stehen-
dem Fahrzeug eingelegt werden.
Zum Herausschalten aus der Wählhebelstel-
lung P muss die Sperrtaste am Wählhebel bei
eingeschalteter Zündung gedrückt und
gleichzeitig das Bremspedal betätigt werden. »
169Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 172 of 264
Bedienung
Um den Wählhebel auf die Stellung P zu
s c
halten, muss nur die Sperrtaste gedrückt
und ggf. auch das Bremspedal betätigt wer-
den.
R - Rückwärtsgang
In dieser Fahrstufe ist der Rückwärtsgang ein-
gelegt.
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem
Fahrzeug und im Leerlauf des Motors einge-
legt werden.
Um den Wählhebel auf die Stellung R zu
schalten, muss die Sperrtaste bei eingeschal-
teter Zündung gedrückt und gleichzeitig das
Bremspedal betätigt werden.
Bei eingelegter Wählhebelstellung R und ein-
geschalteter Zündung werden folgende Funk-
tionen ausgelöst:
● die Rückfahrlichter leuchten auf.
● die Klimaanlage schaltet automatisch auf
Umluft
betrieb.
● wenn der Frontscheibenwischer eingeschal-
tet i
st, schaltet der Heckwischer ein.
● Die Einparkhilfe* schaltet sich ein.
N - Neutral
(Leerlaufstellung)
In dieser Wählhebelstellung ist das Getriebe
im Leerlauf; es wird keine Kraft auf die Räder
übertragen und der Bremseffekt des Motors
ist nicht verfügbar. Schalten Sie den Wählhebel bei längerer
Fahrt
an einem Gefälle nicht auf die Stellung
N – die Motorbremse ist dann nicht in Betrieb
und die Bremsanlage unterliegt einer hohen
Belastung.
Ein Bergabfahren in der Wählhebelstellung N
und bei ausgeschaltetem Motor kann das Au-
tomatikgetriebe beschädigen.
D - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In dieser Stellung wird je nach Motorlast, Ih-
rem Fahrstil und der Fahrgeschwindigkeit au-
tomatisch in einen höheren bzw. niedrigeren
Gang geschaltet. Der Bremseffekt des Motors
beim Befahren von Gefällen ist hierbei mini-
mal. Im Display des Kombiinstruments wird
zusätzlich zur Wählhebelstellung D auch der
jeweils eingelegte Gang angezeigt.
Zum Schalten aus der Stellung N auf D muss
bei einer Geschwindigkeit unter 5 km/h
(3 mph) bzw. bei stehendem Fahrzeug das
Bremspedal betätigt werden.
S - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt (Sport-
Programm)
In der Wählhebelstellung S schaltet das Auto-
matikgetriebe später in einen höheren Gang
und früher in einen niedrigeren Gang als in
der Wählhebelstellung D. Damit werden je
nach Motorlast, Ihrem individuellen Fahrstil
und der Fahrgeschwindigkeit die Leistungsre-
serven des Motors genutzt. Die Bremswir- kung beim Befahren von Gefällen ist hierbei
minimal. Im Di
splay des Kombiinstruments
wird zusätzlich zur Wählhebelstellung S auch
der jeweils eingelegte Gang angezeigt.
Zum Einlegen der Fahrstufe S müssen Sie die
Sperrtaste im Wählhebel drücken. ACHTUNG
● Als
Fahrer niemals den Fahrersitz bei lau-
fendem Motor und eingelegter Fahrstufe ver-
lassen. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr
Fahrzeug verlassen müssen, ziehen Sie die
Parkbremse fest an und legen Sie mit dem
Wählhebel die Parksperre P ein.
● Bei laufendem Motor und eingelegter Fahr-
stuf
e (D oder R) ist es erforderlich, das Fahr-
zeug mit der Fußbremse zu halten, weil auch
bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung
nicht ganz unterbrochen wird – der Wagen
kriecht.
● Geben Sie niemals Gas, während Sie den
Wählhe
bel schalten - Unfallgefahr!
● Schalten Sie den Wählhebel während der
Fahrt
nie auf die Stellung R oder P, da ansons-
ten Unfallgefahr besteht.
● Bevor Sie eine steile Strecke hinunterfah-
ren, reduz
ieren Sie Ihre Geschwindigkeit und
schalten Sie in einen niedrigeren Gang.
● Wenn Sie an Steigungen anhalten müssen,
bremsen Sie d
as Fahrzeug immer mit dem
Bremspedal, damit es nicht nach hinten rol-
len kann. 170
Page 179 of 264
Fahren
ACHTUNG
● Aufgru nd der hohen
Temperaturen, die im
Dieselpartikelfilter erreicht werden, sollte
das Fahrzeug so abgestellt werden, dass das
Abgasrohr keinen Kontakt mit leicht entzünd-
lichen Materialien erhält, die sich unter dem
Fahrzeug befinden können. Anderenfalls be-
steht Brandgefahr! VORSICHT
● Ihr Fahr z
eug ist nicht für die Verwendung
von Biodiesel ausgelegt. Sie dürfen diesen
Kraftstoff unter keinen Umständen tanken.
Die Verwendung von Biodiesel kann zu Schä-
den am Motor und an der Kraftstoffanlage
führen. Die Zugabe von Biodiesel zum Diesel-
kraftstoff durch den Hersteller gemäß der
Norm EN 590 ist zulässig und führt nicht zu
Schäden am Motor oder an der Kraftstoffanla-
ge.
● Durch die Verwendung von Dieselkraftstof-
fen mit erhöht
em Schwefelanteil kann sich
die Lebensdauer des Dieselpartikelfilter er-
heblich reduzieren. In welchen Ländern ein
Dieselkraftstoff mit erhöhtem Schwefelanteil
verwendet wird, erfragen Sie bitte bei Ihrer
Vertragswerkstatt. Wirtschaftlich und umweltbewusst
f
ahr en Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
t
u
n
g und der Verschleiß von Motor, Bremsen und Reifen hängen im Wesentlichen von Ih-
rem Fahr
stil ab. Durch vorausschauende und
ökonomische Fahrweise lässt sich der Kraft-
stoffverbrauch um 10 - 15 % reduzieren. Im
Anschluss präsentieren wir Ihnen einige Vor-
schläge, mit denen Sie sowohl die Umweltbe-
lastung reduzieren als auch Geld sparen kön-
nen.
Aktives Zylindermanagement (ACT ®
)
Je nach Version kann das Fahrzeug mit dem
aktiven Zylindermanagement (ACT ®
) ausge-
stattet sein.
Das aktive Zylindermanagement (ACT ®
) kann
automatisch einige Zylinder des Motors
deaktivieren, wenn die Fahrsituation nicht
viel Leistung benötigt. Während der Abschal-
tung wird kein Kraftstoff in die entsprechen-
den Zylinder gespritzt, wodurch der Gesamt-
kraftstoffverbrauch gesenkt wird. Die Anzahl
der aktiven Zylinder kann auf dem Kombi-In-
strument-Display angezeigt werden
››› Seite 30.
Vorausschauendes Fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie das Fahrzeug mit einem
eingelegten Gang rollen, wenn Sie z. B. wei-
ter vorne eine rote Ampel erkennen. Diese Art
des Bremsens schützt die Bremsen und die Reifen vor Verschleiß; keine Abgasemissio-
nen und kein Kr
aftstoffverbrauch sind die Fol-
ge (Schubabschaltung).
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen ist das
frühe Hochschalten: Wer die Gänge ausfährt,
verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Schalten Sie so früh wie
möglich vom ersten in den zweiten Gang. Un-
sere Empfehlung ist, dass Sie bei einer Mo-
tordrehzahl von ca. 2.000 U/min in den
nächsthöheren Gang schalten. Halten Sie
sich an die im Kombiinstrument angezeigte
„Gangempfehlung“ ››› Seite 168.
Vollgas vermeiden
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit Ihres
Fahrzeuges sollten Sie möglichst nie ganz
ausnutzen. Kraftstoffverbrauch, Schadstoff-
emission und Fahrgeräusche nehmen bei ho-
hen Geschwindigkeiten überproportional zu.
Langsamer fahren spart Kraftstoff.
Leerlauf vermeiden
Im Stau, an Bahnschranken und Ampeln mit
längerer Rotphase lohnt es sich, den Motor
abzustellen. Schon nach 30-40 Sekunden
Motorpause ist die Kraftstoffersparnis größer
als die extra Kraftstoffmenge, die für das er-
neute Anlassen des Motors benötigt wird. »
177
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 186 of 264
Bedienung
ACHTUNG
Der Bremsweg kann durch äußere Einflüsse
verlän g
ert werden.
● Lassen Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor r
ollen. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr! Der Bremsweg verlängert sich erheb-
lich, wenn der Bremskraftverstärker nicht
wirkt.
● Wenn der Bremskraftverstärker nicht arbei-
tet –
z. B. wenn das Fahrzeug abgeschleppt
wird – ist zum Bremsen erheblich mehr Pe-
dalkraft erforderlich. Start-Stopp-System*
B e
s
chreibung und Funktionsweise Bei aktiviertem Start-Stopp-Betrieb wird der
Mot
or bei s
t
ehendem Fahrzeug ausgeschal-
tet und dann bei Bedarf wieder automatisch
gestartet.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
– Schalten Sie bei Fahrzeugstillstand in den
Leerlauf
und lassen Sie das Kupplungspe-
dal los. Der Motor wird abgestellt. Im Dis-
play des Kombi-Instruments erscheint die
Kontrollleuchte .
– Wenn Sie das Kupplungspedal treten, star-
tet der Mot
or wieder. Die Kontrollleuchte er-
lischt. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
– Bremsen Sie das Fahrzeug bis zum Still-
stand u
nd bleiben Sie mit dem Fuß auf
dem Bremspedal. Der Motor wird abge-
stellt. Im Display erscheint die Kontroll-
leuchte .
– Wenn Sie den Fuß vom Bremspedal neh-
men, star
tet der Motor wieder. Die Kontroll-
leuchte erlischt.
Voraussetzungen für den Start-Stopp-Betrieb ● Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt ange-
leg
t.
● Die Motorraumklappe muss geschlossen
sein.
● Der Motor hat Betriebstemperatur.
● Das Lenkrad steht geradeaus.
● Das Fahrzeug steht nicht an einem Hang.
● Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts.
● Am Fahrzeug ist kein Anhänger angekup-
pelt.
● Die T
emperatur im Fahrzeuginnenraum
liegt
innerhalb der Komfortgrenzwerte (die
Taste A/C muss betätigt sein).
● Die Defrost-Funktion der Frontscheibe ist
nic ht
au
sgewählt.
● Wenn keine Erhöhung der Luftmenge gefor-
dert
wird.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO ist
nicht
eingestellt. ●
Die Fahrer
tür ist geschlossen.
● Der Dieselpartikelfilter befindet sich nicht
in der Reg
enerierungsphase (Dieselmotoren).
● Die Batterieladung darf nicht schwach sein,
damit der näc
hste Motorstart gewährleistet
ist.
● Die Temperatur der Batterie muss zwischen
-1°C (+30°F) und +55°C
(+131°F) liegen.
Unterbrechung des Start-Stopp-Betriebs
Unter den folgenden Umständen wird der
Start-Stopp-Betrieb unterbrochen und der
Motor automatisch gestartet:
● Das Fahrzeug rollt.
● Das Bremspedal wurde mehrmals nachei-
nander betätigt
.
● Die Batterie ist stark entladen.
● Das Start-Stopp-System wurde manuell
ausge
schaltet.
● Die Defrost-Funktion der Frontscheibe ist
ausgewäh
lt.
● Die Temperatur im Fahrzeuginnenraum
übersc
hreitet die Komfortgrenzwerte (Taste
A/C ).
● Wenn eine Erhöhung der Luftmenge um
mehr al s
dr
ei Betätigungen gefordert wird.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO wird
ein
gestellt.
● Die Kühlmitteltemperatur des Motors ist
nicht in O
rdnung.
184
Page 187 of 264
Fahrerassistenzsysteme
● Der Gener
at
or ist beeinträchtigt, z. B. Riss
des Keilriemens.
● Wenn die im vorherigen Abschnitt beschrie-
benen Vor
aussetzungen nicht erfüllt sind.
Wenn der Motor während des Start-Stopp-Be-
triebs ausgeschaltet wird, wird dies am Dis-
play des Kombiinstruments angezeigt.
Ist das Start-Stopp-System nicht eingeschal-
tet, erscheint die Kontrollleuchte im Dis-
play des Kombiinstruments. ACHTUNG
Lassen Sie Ihr Fahrzeug keinesfalls mit aus-
ge s
chaltetem Motor rollen. Sie könnten die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Das
kann zu einem Unfall und zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausge
schaltetem Motor. Sie müssen mehr Pe-
dalkraft zum Anhalten aufwenden.
● Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor k
eine Unterstützung. Daher ist der
Kraftaufwand am Lenkrad größer.
● Schalten Sie das Start-Stopp-System beim
Fahren in
Wasser (Durchqueren von Wasser-
läufen) aus. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit Start-Stopp-System und
Schaltgetriebe müssen Sie zum Starten des
Motors die Kupplung betätigen. ●
Wenn die V
oraussetzungen zum Ausschal-
ten des Motors nicht erfüllt sind, wird das
Start-Stopp-Symbol am Kombiinstrument
durchgestrichen angezeigt.
● Wenn das Lenkrad mehr als 270° einge-
sch
lagen ist, kann das Fahrzeug nicht neu
gestartet werden. Um das Fahrzeug starten
zu können, justieren Sie das Lenkrad so, dass
eine Drehung von weniger als 270° einge-
stellt ist.
● Es gibt verschiedene Ausführungen des
Kombiin
struments, daher können die Anzei-
gen am jeweiligen Display unterschiedlich
sein. Start-Stopp-Betrieb aus- und ein-
s
c
h
alten Abb. 174
Ansicht des Tasters für den Start-
St op
p-B
etrieb Sobald die Zündung eingeschaltet wird, wird
auc
h der
St
art-Stopp-Betrieb automatisch ak-
tiviert.
Den Start-Stopp-Betrieb manuell ausschal-
ten
– Taste
› ››
Abb
. 174 in der Mittelkonsole
drüc
ken. Nach dem Ausschalten des Start-
Stopp-Betriebs leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
– Wenn der Start-Stopp-Betrieb des Fahr-
zeugs
gerade eingeschaltet ist, wird der
Motor sofort gestartet.
Den Start-Stopp-Betrieb manuell einschalten
– Taste
› ›
› Abb
. 174 in der Mittelkonsole
drücken. Die Kontrollleuchte erlischt.
Müdigkeitserkennung (Pausen-
empfehlu
ng)*
Einführung
›› ›
Tab. auf Seite 2
Die Müdigkeitserkennung informiert den Fah-
rer, wenn dessen Fahrverhalten auf Müdig-
keit schließen lässt. »
185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 188 of 264
Bedienung
ACHTUNG
Das erhöhte Komfortangebot durch die Mü-
digkeit serk
ennung darf nicht dazu verleiten,
ein Risiko einzugehen. Bei längeren Fahrten
regelmäßige und ausreichend lange Pausen
einlegen.
● Die Verantwortung für die eigene Fahrtüch-
tigkeit lie
gt immer beim Fahrer.
● Niemals im ermüdeten Zustand ein Fahr-
zeug führen.
● Da
s System erkennt eine Müdigkeit des
Fahrer
s nicht unter allen Umständen. Weitere
Informationen erhalten Sie unter ››› Sei-
te 186, Funktionseinschränkungen.
● Das System kann in einigen Situationen ein
gewo
lltes Fahrmanöver fälschlicherweise als
Müdigkeit des Fahrers interpretieren.
● Es erfolgt keine Akutwarnung bei so ge-
nanntem „Sek
undenschlaf“!
● Auf Anzeigen im Display des Kombi-Instru-
ments ac
hten und entsprechend der Aufforde-
rungen handeln. Hinweis
● Die Müdigkeit serk
ennung ist nur für das
Fahren auf Autobahnen und gut ausgebauten
Straßen entwickelt worden.
● Bei einer Störung des Systems Fachbetrieb
aufsuc
hen und System prüfen lassen. Funktionsweise und Bedienung
Abb. 175
Im Display des Kombiinstruments:
S ymbo
l
der Müdigkeitserkennung. Die Müdigkeitserkennung ermittelt zu Beginn
einer F
ahr
t
das Fahrverhalten des Fahrers
und berechnet daraus eine Müdigkeitsein-
schätzung. Diese wird ständig mit dem aktu-
ellen Fahrverhalten verglichen. Erkennt das
System eine Müdigkeit des Fahrers, warnt es
akustisch mit einem Warnton und optisch im
Display des Kombi-Instruments durch ein
Symbol ››› Abb. 175 in Verbindung mit einer
ergänzenden Textmeldung. Die Meldung im
Display des Kombi-Instruments wird für etwa
5 Sekunden angezeigt und ggf. einmal wie-
derholt. Die zuletzt erfolgte Meldung wird
vom System gespeichert.
Die Meldung im Display des Kombi-Instru-
ments kann durch Drücken der Taste im Scheibenwischerhebel bzw. der Taste
im Multifunktionslenkrad ausgeschaltet wer-
den
››
›
Seite 26. Über die Multifunktionsanzeige
›››
Sei-
te 26 kann die Meldung im Display des Kom-
bi-Instruments erneut aufgerufen werden.
Betriebsbedingungen
Das Fahrverhalten wird nur bei Geschwindig-
keiten über etwa 65 km/h (40 mph) bis etwa
200 km/h (125 mph) ausgewertet.
Ein- und Ausschalten
Die Müdigkeitserkennung kann im System
Easy Connect über die Taste und die
F u
nktion
staste
aktiviert oder deaktiviert
w er
den ›
›› Seite 112. Ein „Häkchen“ kenn-
zeichnet eine aktivierte Einstellung.
Funktionseinschränkungen
Die Müdigkeitserkennung hat systembeding-
te Grenzen. Folgende Bedingungen können
dazu führen, dass die Müdigkeitserkennung
nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert:
● Bei Geschwindigkeiten von unter 65 km/h
(40 mph).
● Bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h
(125 mph).
● Bei kurvigen Strecken.
● Bei schlechten Straßen.
● Bei ungünstigen Wetterbedingungen.
● Bei sportlicher Fahrweise.
● Bei starker Ablenkung des Fahrers.
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