ESP Seat Mii electric 2017 Betriebsanleitung (in German)

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Grundsätzliches
Befestigung des Kindersitzes mit dem
B ef
e
stigungsgurt Top Tether Abb. 27
Beispiel eines eingehängten oberen
B ef
e

stigungsgurts. ●
Beim Ein- oder Ausbau die Anleitung des
Kinder s
itzher

stellers beachten ››› in
Sic herheit
shin
weise auf Seite 70.
● Sitzlehne entriegeln und Lehne etwas nach
vorn kl
appen ››› Seite 12.
● Hinter dem Kindersitz befindliche Kopfstüt-
ze aus
bauen und sicher im Fahrzeug verstau-
en ›››
 Seite 51.
● Oberen Befestigungsgurt des Kindersitzes
zwis
chen Sitzlehne und Gepäckraumabde-
ckung nach hinten in den Gepäckraum füh-
ren.
● Sitzlehne zurückklappen und Lehne fest in
die Verrie
gelung drücken.
● Kindersitz an den unteren Verankerungs-
punkt
en befestigen ››› Seite 18 ●
Oberen B
efestigungsgurt im Gepäckraum
in die entsprechende Halteöse einhaken
››› Abb. 27.
● Gurt festspannen, damit der Kindersitz
oben an der Sitz
lehne anliegt.

››› in Sicherheitshinweise auf
Seite 70 Fahrzeug starten
Zündsc
hloss Abb. 28
Positionen des Zündschlüssels Zündung einschalten: Stecken Sie den
Sc
h
lüs

sel in das Zündschloss und starten Sie
den Motor. Lenkrad sperren und lösen
● Lenkrad sperren: Ziehen Sie den Zünd-
sch
lüssel ab und drehen Sie das Lenkrad, bis
es gesperrt ist. Bei Fahrzeugen mit Automa-
tikgetriebe müssen Sie den Wählhebel in die
Stellung N bringen, um den Zündschlüssel
abziehen zu können. Falls erforderlich, drü-
cken Sie die Taste der Wählhebelsperre und
lassen Sie sie wieder los.
● Lenkradsperre lösen: Stecken Sie den
Zündsc
hlüssel ins Schloss und drehen Sie
den Schlüssel gleichzeitig mit dem Lenkrad
in Pfeilrichtung. Lässt sich das Lenkrad nicht
drehen ist möglicherweise die Lenkradsperre
eingerastet.
Zündung ein-/ausschalten, vorglühen
● Zündung einschalten: Drehen Sie den
Zündsc
hlüssel in Stellung 2 .
● Zündung ausschalten: Drehen Sie den
Zünd s
c

hlüssel in Stellung 1 .
● Diesel-Fahrzeuge : B ei ein
g
eschalteter
Zündung wird das Fahrzeug vorgeglüht.
Motor starten
● Schaltgetriebe: Treten Sie das Kupplungs-
pedal g
anz durch, und bringen Sie den
Schalthebel in Leerlaufstellung.
● Automatikgetriebe: Betätigen Sie das
Brems ped

al und bringen Sie den Wählhebel
in Stellung N.20

Page 26 of 248

Grundsätzliches
Multifunktionsanzeige (MFA) Die Multifunktionsanzeige (MFA) ist mit zwei
autom
ati
sch arbeitenden Speichern ausge-
stattet: 1 – Einzelfahrt-Speicher und 2 – Ge-
samtfahrt-Speicher. Unten rechts in der Dis-
playanzeige steht die Nummer des angezeig-
ten Speichers.
Bei eingeschalteter Zündung und angezeigtem
Speicher 1 oder 2 die Taste OK drücken, um
zwischen den beiden Speichern zu wechseln. 
Einzelfahrt-
Speicher.
Der Speicher sammelt vom Einschalten
bis zum Ausschalten der Zündung die
Fahr- und Verbrauchswerte.
Bei einer Fahrtunterbrechung von mehr
als 2 Stunden löscht sich der Speicherautomatisch. Wenn die Fahrt innerhalb
von 2 Stunden nach Ausschalten der
Zündung fortgesetzt wird, gehen die neu
hinzukommenden Werte mit ein. 
Gesamt-
fahrt-Spei- cher.
Der Speicher sammelt die Fahrwerte ei-
ner beliebigen Anzahl von Einzelfahrten
je nach Ausführung des Kombi-Instru-
ments bis zu insgesamt 19 Stunden und
59 Minuten Fahrzeit oder 1999,9 km
bzw. Meilen Fahrstrecke. Wenn eine die-
ser Höchstmarken überschritten wird,
löscht sich der Speicher automatisch
und beginnt wieder bei 0. Mögliche Anzeigen
MenüFunktion
StundeAktuelle Uhrzeit in Stunden (h) und
Minuten (min).
FahrtzeitFahrzeit in Stunden (h) und Minuten
(min), die nach Einschalten der Zün-
dung vergangen ist.
Aktueller
Kraftstoff-
verbrauchDie Anzeige des momentanen Kraft-
stoffverbrauchs erfolgt während der
Fahrt in l/100 km, bei laufendem Mo-
tor und Fahrzeugstillstand in l/h.
Durch-
schnittli‐
cher Kraft-
stoffver‐
brauchDer durchschnittliche Kraftstoffver-
brauch in l/100 km wird nach dem
Einschalten der Zündung erst nach
einer Strecke von ca. 100 Metern an-
gezeigt. Bis dahin werden Striche an-
gezeigt. Der angezeigte Wert aktuali-
siert sich etwa alle 5 Sekunden.
Reichweite
Ungefähre Fahrstrecke in km, die
noch mit dem vorhandenen Tankin-
halt bei gleicher Fahrweise gefahren
werden kann. Zur Berechnung dient
unter anderem der momentane Kraft-
stoffverbrauch.
FahrstreckeDie nach Einschalten der Zündung
zurückgelegte Fahrstrecke in km.
Durch- schnittli‐
che Ge-
schwindig‐
keitDie durchschnittliche Geschwindig-
keit wird nach dem Einschalten der
Zündung erst nach einer Strecke von
ca. 100 Metern angezeigt. Bis dahin
werden Striche angezeigt. Der ange-
zeigte Wert aktualisiert sich etwa alle
5 Sekunden.
MenüFunktion
Digitale
Geschwin-
digkeitsan‐
zeigeAktuell gefahrene Geschwindigkeit
als digitale Anzeige.
DigitaleKühlmittel-
temperatur‐
anzeigeAktuelle Motorkühlmitteltemperatur
als digitale Anzeige.
Warnung bei--- km/h
Beim Überschreiten der gespeicher-
ten Geschwindigkeit (im Bereich zwi-
schen 30-250 km/h, oder
18-155 mph) wird ein akustisches
und ggf. ein optisches Warnsignal
ausgegeben. Zwischen den Anzeigen wechseln

Wippe im Scheibenwischerhebel drücken.
Ge s
c

hwindigkeit für die Geschwindigkeits-
warnung speichern
● Anzeige Geschwindigkeitswarnung
bei--- km/h auswäh

len.
● Taste OK im Scheibenwischerhebel drü-
c k
en, um die akt

uelle Geschwindigkeit zu
speichern und die Warnung zu aktivieren. 24

Page 27 of 248

Grundsätzliches
● Ge g
e
benenfalls innerhalb von etwa 5 Se-
kunden mit der Wippe im Scheibenwischer-
hebel oder den Tasten  oder
 im Multi-
f u
nktion

slenkrad die gewünschte Geschwin-
digkeit einstellen. Danach erneut OK drü-
c k
en oder einig

e Sekunden warten. Die Ge-
schwindigkeit ist gespeichert und die War-
nung aktiviert.
● Zum Deaktivieren, OK drücken. Die gespei-
c her
t

e Geschwindigkeit wird gelöscht.
Speicher 1 oder 2 manuell löschen ● Wählen Sie den Speicher, der gelöscht wer-
den soll
.
● Die Taste OK etwa 2 Sekunden lang ge-
drüc kt
h

alten. Geschwindigkeitsregelanlage
Bedienun
g der Geschwindigkeits-Re-
gel-Anlage (GRA)* Abb. 34
Schalter und Bedienelemente der
GRA . ●
Die GRA anschließen: den Schalter
› ›


Abb. 34 1 in die Stellung
 sc
hie ben.
Das System ist eingeschaltet. Da noch keine
Geschwindigkeit gespeichert ist, erfolgt noch
keine Regelung.
● GRA aktivieren: drücken Sie die Taste
›››
Abb. 34 2 im Bereich . Die akt
uel
l e
Geschwindigkeit wird gespeichert und gere-
gelt.
● GRA vorübergehend abschalten: Schieben
Sie den Sch
alter ›››
Abb. 34 1 bis
 oder
tr et
en Sie auf die Bremse. Regelung wird vo-
rübergehend abgeschaltet.
● GRA wieder einschalten: Drücken Sie die
Tas
te ››› Abb. 34 2 in 

. Die gespeicherte Ge schwindigkeit wird erneut gespeichert und
einge
stellt.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung erhöhen: Taste 2 in 
 drü-
c k
en. Das Fahrzeug beschleunigt bis zum Er-
reichen der neu gespeicherten Geschwindig-
keit.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung verringern: Taste 2 in 
drüc k
en, um die Ge
schwindigkeit um 1 km/h
(1 mph) zu verringern. Die Geschwindigkeit
wird bis zum Erreichen der neu gespeicherten
Geschwindigkeit reduziert.
● GRA abschalten: Schalter ›››
Abb. 34 1 auf
 s c
hie
ben. Das System wird abgeschaltet
und die gespeicherte Geschwindigkeit ge-
löscht.

››› in Bedienung der GRA auf Seite 168
››› Seite 168 Kontrollleuchten
Im K omb iin

strument Die Warn- und Kontrollleuchten zeigen Warn-
u
n
g

en ››› , Störungen
››
› oder bestimmte
» 25

Page 48 of 248

Grundsätzliches
● Zündu n
g u
nd Warnblinkanlage einschal-
ten.
● Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind,
Kupp
lung loslassen.
● Sobald der Motor angesprungen ist, Kupp-
lung tr
eten und den Gang herausnehmen,
um ein Auffahren auf das ziehende Fahrzeug
zu verhindern.
Starthilfe
Starthi
lfekabel Springt der Motor nicht an, weil die Fahrzeug-
b
att
erie entl

aden ist, kann die Fahrzeugbat-
terie eines anderen Fahrzeugs zum Starten
benutzt werden. Vor der Starthilfe ggf. das
Sichtfenster der Fahrzeugbatterie prüfen
›››  Seite 212.
Für die Starthilfe benötigt man ein geeigne-
tes Starthilfekabel, z.B. nach DIN 72553 (sie-
he Angaben des Kabelherstellers). Der Lei-
tungsquerschnitt muss bei Fahrzeugen mit
Benzinmotor mindesten 25 mm 2
betragen. ACHTUNG
Unsachgemäße Verwendung der Starthilfeka-
bel u nd eine u

nsachgemäß durchgeführte
Starthilfe können eine Explosion der Fahr-
zeugbatterie und schwere Verletzungen ver-
ursachen. Um das Risiko einer explodieren- den Fahrzeugbatterie zu reduzieren, folgen-
des
be

achten:
● Die Strom gebende Fahrzeugbatterie muss
die gleiche
Spannung (12 Volt) und etwa die
gleiche Kapazität (siehe Aufdruck auf der
Fahrzeugbatterie) wie bei der entladenen
Fahrzeugbatterie haben.
● Niemals eine gefrorene oder aufgetaute
Fahrz
eugbatterie aufladen. Eine entladene
Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
ren um 0°C (+32°F) gefrieren.
● Eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeug-
batterie mu
ss ersetzt werden.
● Bei der Starthilfe entsteht an der Fahrzeug-
batterie ein hoc
hexplosives Knallgasge-
misch. Immer Feuer, Funken, offene Flammen
und glimmende Zigaretten von der Fahrzeug-
batterie fernhalten. Niemals ein Mobiltelefon
benutzen, während die Starthilfekabel an-
und abgeklemmt werden.
● Fahrzeugbatterie nur in gut belüfteten Räu-
men aufladen, denn bei der
Starthilfe ent-
steht an der Fahrzeugbatterie ein hochexplo-
sives Knallgasgemisch.
● Die Starthilfekabel so verlegen, dass sie
niemal
s mit drehenden Teilen im Motorraum
in Berührung kommen.
● Niemals den Pluspol mit dem Minuspol ver-
wechseln oder die
Starthilfekabel falsch an-
klemmen.
● Bedienungsanleitung des Herstellers des
Starthi
lfekabels beachten. VORSICHT
Um erhebliche Beschädigungen an der elekt-
ris c

hen Anlage im Fahrzeug zu vermeiden,
folgendes beachten:
● Unsachgemäß angeschlossene Starthilfe-
kabel k
önnen einen Kurzschluss verursachen.
● Zwischen den Fahrzeugen darf kein Kontakt
best
ehen, andernfalls könnte bereits beim
Verbinden der Pluspole Strom fließen. 46

Page 52 of 248

Sicherheit
Sicherheit
F ahr
s
icherheit
Sicherheit geht vor! ACHTUNG
● Dieser Ab s

chnitt hält wichtige Informatio-
nen zum Umgang mit dem Fahrzeug für den
Fahrer und seine Mitfahrer bereit. Weitere
wichtige Informationen, die Sie zur eigenen
Sicherheit und zur Sicherheit Ihrer Mitfahrer
wissen sollten, befinden sich auch in den an-
deren Kapiteln Ihres Bordbuches.
● Stellen Sie sicher, dass sich das komplette
Bordbuc
h immer im Fahrzeug befindet. Das
gilt ganz besonders, wenn Sie das Fahrzeug
an andere verleihen oder verkaufen. ACHTUNG
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol, Dro-
gen, M edik

amenten und Betäubungsmitteln
kann schwere Unfälle und tödliche Verletzun-
gen verursachen.
● Alkohol, Drogen, Medikamente und Betäu-
bun
gsmittel können die Wahrnehmung, Reak-
tionszeiten und Fahrsicherheit erheblich be-
einträchtigen, was den Verlust der Fahrzeug-
kontrolle zur Folge haben kann. Fahrhinweise
V or der F
ahr

t Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicher-
heit Ihr
er Mitf

ahrer beachten Sie vor jeder
Fahrt folgende Punkte:
– Stellen Sie sicher, dass die Beleuchtungs-
und Blinkan

lage am Fahrzeug einwandfrei
funktioniert.
– Kontrollieren Sie den Reifenfülldruck.
– Stellen Sie sicher, dass alle Fensterschei-
ben eine kl ar

e und gute Sicht nach außen
gewährleisten.
– Befestigen Sie mitgeführte Gepäckstücke
sicher ›

›› Seite 122.
– Stellen Sie sicher, dass keine Gegenstände
die Pedal

e behindern können.
– Stellen Sie die Spiegel, den Vordersitz und
die Kopfs

tütze Ihrer Körpergröße entspre-
chend ein.
– Achten Sie darauf, dass sich die Kopfstüt-
zen der hinter

en Mitfahrer auf Gebrauchs-
stellung befinden ›››
Seite 54.
– Weisen Sie Mitfahrer darauf hin, die Kopf-
stützen ihr

er Körpergröße entsprechend
einzustellen.
– Schützen Sie Kinder durch einen geeigne-
ten Kinders

itz und richtig angelegten Si-
cherheitsgurt ›››
Seite 69. –
Nehmen Sie die richtig
e Sitzposition ein.
Weisen Sie auch Ihre Mitfahrer an, die rich-
tige Sitzposition einzunehmen ››› Sei-
te 51.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt

antritt richtig an. Weisen Sie auch Ihre
Mitfahrer an, sich richtig anzugurten ››› Sei-
te 55.
Sicherheitsfaktoren Als Fahrer tragen Sie die Verantwortung für
s
ic
h u

nd Ihre Mitfahrer. Wenn Ihre Fahrsicher-
heit beeinflusst wird, gefährden Sie sich und
auch andere Verkehrsteilnehmer ››› .
– Lassen Sie sich nicht vom Verkehrsgesche-
hen ab l
enk

en, z.B. durch Ihre Mitfahrer
oder durch Telefongespräche.
– Fahren Sie niemals, wenn Ihre Fahrtüchtig-
keit beeinträc

htigt ist (z.B. durch Medika-
mente, Alkohol, Drogen).
– Halten Sie die Verkehrsregeln und die an-
geg

ebenen Geschwindigkeiten ein.
– Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit stets
dem Straßen

zustand sowie den Verkehrs-
und Witterungsverhältnissen an.
– Machen Sie auf langen Reisen regelmäßige
Pausen – s

pätestens jedoch alle zwei Stun-
den.
50

Page 83 of 248

Selbsthilfe
die Wischerarme der Frontscheibenwischer
nur in der Ser
v
icestellung nach vorn klappen.
● Vor Fahrtantritt Scheibenwischerarme im-
mer an die Scheibe k
lappen.Hinweis
Wenn Wachsrückstände durch Autowaschan-
l ag en u

nd andere Pflegemittel auf Front- und
Heckscheibe verbleiben, kann dies ein Rub-
beln der Scheibenwischer verursachen.
Wachsrückstände mit einem Spezialreiniger
oder Reinigungstüchern entfernen. An- und abschleppen
Fahrhin
w

eise zum AnschleppenLesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur

ch ›››
 Seite 44.
Beim An- oder Abschleppen die gesetzlichen
Vorschriften beachten.
Ein Fahrzeug mit entladener Fahrzeugbatte-
rie darf aus technischen Gründen nicht abge-
schleppt werden.
Grundsätzlich sollte ein Fahrzeug nicht an-
geschleppt werden. Stattdessen Starthilfe
verwenden ›››
 Seite 46.
Folgende Fahrzeuge dürfen aus technischen
Gründen nicht angeschleppt werden: ●
Fahrz
euge mit automatischem Getriebe.
● Bei einem Fahrzeug mit entladener Fahr-
zeugb
atterie funktioniert das Motorsteuerge-
rät möglicherweise nicht einwandfrei.
Falls das Fahrzeug dennoch angeschleppt
werden muss (Schaltgetriebe):
● Den 2. oder 3. Gang einlegen.
● Kupplung getreten halten.
● Zündung und Warnblinkanlage einschal-
ten.
● Wenn beide F

ahrzeuge in Bewegung sind,
Kupp
lung loslassen.
● Sobald der Motor angesprungen ist, Kupp-
lung tr
eten und den Gang herausnehmen,
um ein Auffahren auf das ziehende Fahrzeug
zu verhindern. ACHTUNG
Niemals ein stromloses Fahrzeug abschlep-
pen.
● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem
Zünds c

hloss ziehen. Die Lenkungssperre
könnte sonst plötzlich einrasten. Das Fahr-
zeug ist dann nicht mehr kontrollierbar und
könnte einen Unfall mit schwerwiegenden
Folgen verursachen. ACHTUNG
Beim Abschleppen eines Fahrzeugs verän-
dern sic h d

as Fahrverhalten und die Brems- wirkung erheblich. Um das Risiko eines Un-
fa
l

ls oder schwerer Verletzungen zu reduzie-
ren, folgendes beachten:
● Als Fahrer des gezogenen Fahrzeugs:
– Zum Bremsen i

st erheblich mehr Pedal-
kraft erforderlich, da der Bremskraftver-
stärker nicht arbeitet. Immer aufmerksam
sein, um nicht auf das ziehende Fahrzeug
aufzufahren.
– Es ist mehr Kraft zum Lenken des Fahr-
zeugs notwendig, da die Servolenkung
bei stehendem Motor nicht funktioniert.
● Als Fahrer des ziehenden Fahrzeugs:
– Besonder

s vorsichtig und behutsam Gas
geben.
– Plötzliche Brems- und Fahrmanöver ver-
meiden.
– Früher als gewöhnlich und dafür mit
leichterem Pedaldruck bremsen. VORSICHT
● Beim An s

chleppen kann unverbrannter
Kraftstoff in die Katalysatoren gelangen und
zu Beschädigungen führen.
● Die Abdeckung und die Abschleppöse vor-
sichtig au
s- und einbauen, damit das Fahr-
zeug nicht beschädigt wird (z.B. der Fahr-
zeuglack).
● Unverbrannter Kraftstoff kann in den Kata-
lysat
or gelangen und diesen beim Abschlep-
pen beschädigen. » 81
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Page 84 of 248

Notsituationen
Hinweis
Am hinteren Stoßfänger besteht keine Mög-
lichk eit
zum Befestigen der Abschleppöse.
Das Fahrzeug ist nicht zum Abschleppen an-
derer Fahrzeuge geeignet. Fahrhinweise zum Abschleppen
Abschleppen von Fahrzeugen mit automati-
sc
hem Getrie

be
Für das gezogene Fahrzeug Folgendes beach-
ten:
● Wählhebelstellung in N einl e
gen.
● Nicht schneller als 50 km/h fahren (30 Mei-
len).
● Nicht

mehr als 50 km zurücklegen (30 Mei-
len).
● Mit dem Ab

schleppwagen darf das Fahr-
zeug nur mit an
gehobenen Vorderrädern ab-
geschleppt werden.
Wann darf das Fahrzeug nicht abgeschleppt
werden?
Unter folgenden Bedingungen darf das Fahr-
zeug nicht abgeschleppt werden und muss
auf einem speziellen Transporter oder Anhän-
ger transportiert werden: ●
Fall
s aufgrund einer Beschädigung das Ge-
triebe des Fahrzeugs kein Schmiermittel
mehr enthält.
● Bei entladener Fahrzeugbatterie, weil die
Lenku
ng gesperrt bleibt und ggf. die elektro-
nische Lenksäulenverriegelung nicht gelöst
werden kann.
● Wenn die Abschleppstrecke bei Fahrzeugen
mit autom
atischem Getriebe länger als
50 km (30 Meilen) ist. Hinweis
Abschleppen lässt sich das Fahrzeug nur
dann, w enn g

gf. die elektronische Lenksäu-
lenverriegelung gelöst ist. Bei Stromausfall
oder Störungen in der elektrischen Anlage
muss ggf. der Motor per Starthilfe gestartet
werden, um die elektronische Lenksäulenver-
riegelung zu lösen. Abschleppöse hinten montieren
Abb. 80
Im Stoßfänger vorn rechts: Abde-
c k
u
ng abnehmen. Abb. 81
Im Stoßfänger vorn rechts: Abschlep-
pöse ein sc

hrauben. Die Aufnahme für die einschraubbare Ab-
s
c
h

leppöse befindet sich vorn rechts im
Stoßfänger hinter einer Abdeckung
››› Abb. 80.
82

Page 147 of 248

Fahren

Motor z
um Starten nicht anschieben oder
anschleppen. Unverbrannter Kraftstoff kann
den Katalysator beschädigen. Umwelthinweis
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen,
sondern bei fr eien Sic

htverhältnissen durch
die Scheiben sofort losfahren. Dadurch hat
der Motor schneller seine Betriebstemperatur
und der Schadstoffausstoß ist geringer. Hinweis
● Wenn der F ahr

zeugschlüssel bei ausge-
schaltetem Motor über einen längeren Zeit-
raum im Zündschloss steckt, entlädt sich die
Fahrzeugbatterie.
● Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
kann der Zünd
schlüssel nur vom Zündschloss
abgezogen werden, wenn sich der Wählhebel
in der Stellung N befindet. Gegebenenfalls
Sperrtaste im Wählhebel drücken und wieder
loslassen.
● Beim Anlassen des Motors werden größere
elektris
che Verbraucher vorübergehend abge-
schaltet.
● Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es betrie
bsbedingt kurzzeitig zu verstärkten
Vibrationen kommen. Das ist normal und un-
bedenklich.
● Erdgasmotoren starten immer mit Benzin,
da für da
s Fahren mit Gas eine bestimmte Be-
triebstemperatur erforderlich ist. Sobald die- se Temperatur erreicht ist, geht der Motor in
den Erdg
a

sbetrieb über. Motor abstellen
Motor abstellen
– Halten Sie das Fahrzeug an ›››
.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf Position
1
››› Abb . 145.
L

enkradsperre einlegen
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe kann
der Zündschlüssel nur in Wählhebelstellung
N abgezogen werden.
– Ziehen Sie den Zündschlüssel in Stel-
lun g 1
› ›
› Abb
. 145 ab ››› .
– Drehen Sie das Lenkrad, bis die Lenkrad-
sperr
e hörb

ar einrastet.
Durch die gesperrte Lenkung wird ein mögli-
cher Diebstahl des Fahrzeugs erschwert. ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, solange das
Fahr z

eug in Bewegung ist. Das kann Unfälle,
schwere Verletzungen und den Verlust der
Fahrzeugkontrolle verursachen.
● Die Airbags und Gurtstraffer sind außer
Funktion, w
enn die Zündung ausgeschaltet
ist. ●
Der Br emsk

raftverstärker arbeitet nicht bei
ausgeschaltetem Motor. Es muss zum Anhal-
ten mehr Druck auf das Bremspedal aufgew-
endet werden.
● Die Servolenkung arbeitet nicht bei ausge-
sch
altetem Motor und es muss mehr Kraft
zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet wer-
den.
● Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündsc
hloss abgezogen wird, kann die Lenk-
ungssperre einrasten und das Fahrzeug nicht
mehr gelenkt werden. VORSICHT
Wenn das Fahrzeug mit längerer hoher Mo-
torbel a

stung gefahren wurde, kann der Motor
nach dem Abstellen überhitzen. Um eine Mo-
torbeschädigung zu vermeiden, den Motor et-
wa 2 Minuten in der Neutralstellung laufen
lassen, bevor er abgestellt wird. Hinweis
Nach dem Ausschalten des Motors kann der
Küh l

erventilator im Motorraum auch bei aus-
geschalteter Zündung oder abgezogenem
Fahrzeugschlüssel noch einige Minuten wei-
terlaufen. Der Kühlerventilator schaltet sich
selbsttätig ab. 145
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Page 162 of 248

Bedienung
Informationen zur Lenkung Um einen Diebstahl des Fahrzeugs zu er-
sc
h
weren, sollte die Lenkung vor jedem Ver-
lassen des Fahrzeugs gesperrt werden.
Mechanische Lenkungssperre
Die Lenksäule wird verriegelt, wenn der Fahr-
zeugschlüssel bei stehendem Fahrzeug aus
dem Zündschloss gezogen wird.
Lenkungssperre akti-
vierenLenkungssperre deak-
tivieren
Fahrzeug parken ››› Sei-
te 146.Fahrzeugschlüssel ins
Zündschloss stecken.
Fahrzeugschlüssel abzie-
hen.Lenkrad etwas drehen, um
die Lenkungssperre zu
entlasten.
Lenkrad etwas drehen, bis
die Lenkungssperre hör-
bar einrastet.Lenkrad in der Position
halten und Zündung ein-
schalten. Elektromechanische Lenkung
Die L
enk
u

nterstützung der elektromechani-
schen Lenkung passt sich in Abhängigkeit
von der Fahrgeschwindigkeit, vom Lenkmo-
ment und vom Lenkeinschlag der Räder auto-
matisch an. Die elektromechanische Lenkung
funktioniert nur bei laufendem Motor.
Bei verminderter oder ausgefallener Lenkun-
terstützung muss zum Lenken erheblich mehr
Kraft als gewöhnlich aufgewendet werden. Einfahren und wirtschaftlicher
Fahrs

til
Einfahren Jeweilige Bestimmungen zum Einfahren von
neuen T
ei

len beachten.
Motor einfahren
Ein neuer Motor muss während der ersten
1.500 Kilometer eingefahren werden. Wäh-
rend der ersten Betriebsstunden hat der Mo-
tor eine höhere innere Reibung als später,
wenn sich alle beweglichen Teile aufeinander
abgestimmt haben.
Die Fahrweise der ersten 1500 Kilometer be-
einflusst auch die Motorqualität. Auch da-
nach sollte, insbesondere bei kaltem Motor,
mit moderaten Motordrehzahlen gefahren
werden, um den Motorverschleiß zu verrin-
gern und die mögliche Kilometerlaufleistung
zu steigern. Nicht mit zu niedriger Drehzahl
fahren. Immer herunterschalten, wenn der
Motor nicht mehr „rund“ läuft. Bis 1.000 Ki-
lometern gilt: ● Kein Vollgas geben.
● Den Motor nicht mehr als mit 2/3 der
Höchs t

drehzahl beanspruchen.
Von 1.000 bis 1.500 Kilometern die Fahrleis-
tung allmählich auf die volle Geschwindigkeit
und höchste Motordrehzahl steigern. Neue Reifen und Bremsbeläge einfahren

Neue Reifen und Reifen ersetzen ›››
Sei-
te 215
● Informationen zu den Bremsen ›››
Seite 146 Umwelthinweis
Wenn der neue Motor schonend eingefahren
wir d, erhöht

sich die Lebensdauer des Motors
bei gleichzeitig geringerem Motorölver-
brauch. Umweltverträglichkeit
Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Her
s
t

ellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.
Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindun
gen
● Vereinfachte Demontage durch Modulbau-
weise
● V

erbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
Elas
tomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629.
160

Page 163 of 248

Fahren
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
t eri
al
.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhalb einer Grup
pe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder wieder
verwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Kun
ststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln.
Verbot, abg
esehen von den gesetzlich fest-
gelegten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schmermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlraums
chutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den Tr
ansport von Fahrzeugen.
● Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teerz
eugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfällen (RDF).
● V

erbesserung der Abwasserqualität. ●
Einsatz
von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmetauscher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
tes
Fahren Abb. 150
Kraftstoffverbrauch in l/100 km bei
2 v
er

schiedenen Umgebungstemperaturen. Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
t
u
n

g und der Verschleiß von Motor, Bremsen
und den Reifen hängen im Wesentlichen von
drei Faktoren ab:
● Persönlicher Fahrstil.
● Einsatzbedingungen (Witterung, Fahrbahn-
besc
haffenheit).
● Technische Voraussetzungen. Mit wenigen einfachen Mitteln und je nach
eigenem Fahr

stil kann bis zu 25% Kraftstoff
gespart werden.
Schneller schalten
Grundsätzlich gilt: Der höhere Gang ist im-
mer der sparsamere Gang. Als Faustregel gilt
bei den meisten Fahrzeugen: bei einer Ge-
schwindigkeit von 30 km/h (19 mph) im
3. Gang fahren, mit 40 km/h (25 mph) im
4. Gang und mit 50 km/h (31 mph) bereits
im 5. Gang.
Außerdem spart das „überspringen“ von
Gängen beim Hochschalten Kraftstoff, wenn
es die Verkehrs- und Fahrsituation ermög-
licht.
Gänge nicht ausfahren. Den 1. Gang nur zum
Anrollen verwenden und zügig in den
2. Gang schalten. Bei Fahrzeugen mit auto-
matischem Getriebe einen Kick-Down vermei-
den.
Fahrzeuge mit Ganganzeige unterstützen ein
kraftstoffsparendes Fahren durch die Anzeige
des optimalen Zeitpunkts für den Schaltvor-
gang.
Rollen lassen
Wenn der Fuß vom Gaspedal genommen
wird, wird die Kraftstoffzufuhr des Motors un-
terbrochen und der Verbrauch gesenkt. »
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Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

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