sensor Seat Tarraco 2019 Betriebsanleitung (in German)

Page 67 of 448

Sicherungen und Glühlampen
Nr. Verbraucher/Ampere
4 Motor-Sensoren, elektrische
L

Page 101 of 448

Öffnen und schließen
Funkschlüssel darf sich hierbei höchstens ca.
1,5 m entf ernt v
om Tür
griff befinden.
Dabei ist es unerheblich, ob sich der Funk -
schlüssel z. B. in Ihr er Jackent
asche befindet.
Ein erneutes Öffnen der Tür ist direkt nach
dem Schließvorgang für kurze Zeit nicht mög-
lich. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich
über den richtigen Verschluss der Türen zu
vergewissern.
Sie können wahlweise entweder nur die ent-
sprechende Tür oder das gesamte Fahrzeug
entriegeln. Die erforderlichen Einstellungen
können Sie in Fahrzeugen mit Fahrerinforma-
tionssystem vornehmen ››› Seite 87
››› Sei-
te 72.
Allgemeine Informationen
Befindet sich ein gültiger Schlüssel in einem
der Funktionsbereiche ››› Abb. 78, erteilt das
schlüssellose Schließ- und Startsystem
Keyless Access diesem Schlüssel eine Zu-
gangsberechtigung, sobald eine der Sensorf-
lächen an den Vordertürgriffen oder der Soft-
touch/Haltegriff an der Gepäckraumklappe
betätigt wird.
Anschließend sind folgende Funktionen ohne
aktive Fahrzeugschlüsselbenutzung möglich:


Page 103 of 448

Öffnen und schließen
VORSICHT
Die Sensoren der Türgriffe können durch ei-
nen Wasser- oder Hochdruckdampfstrahl
aktiviert wer den, sof
ern sich ein gültiger
Schlüssel in der Nähe befindet. Ist mindes-
tens eines der elektrisch betriebenen Sei-
tenfenster geöffnet und wird die Sensorflä-
che ››› Abb. 79
B (Pfeil) an einem der Tür-
griffe permanent aktiviert, schließen sich
alle Fenster. Hinweis


Page 130 of 448

Bedienung
Regensensor* Abb. 102
Scheibenwischerhebel: Regensen-
sor einst ellen A .
Abb. 103
Sensitive Fl

Page 296 of 448

Fahren
In diesem Fall arbeitet der Front Assist nicht.
Am Displ ay des K
ombi-Instruments erscheint
f ol
gende Mel dung:
Front Assist Sensor
ohne Sicht! Radarsensor r
einigen ››› .
W enn der R
adarsensor wieder einw andfr
ei
arbeit et, wir
d Front Assist wieder zur V

erfü-
gung stehen. Die Meldung am Bildschirm ver-
schwindet.
Die Funktionsweise von Front Assist kann
durch starke Rückstrahlung des Radarsignals
beeinträchtigt werden. Dies kann beispiels-
weise in einem Parkhaus oder aufgrund des
Vorhandenseins von Metallgegenständen (z.
B. Leitplanken oder bei Bauarbeiten einge-
setzte Platten) auftreten.
Im Bereich vor und um den Radarsensor dür-
fen keine Aufkleber, zusätzlichen Scheinwer-
fer oder ähnliches angebracht werden, da
sich dies negativ auf die Funktionsweise von
Front Assist auswirken könnte.
Bei unangemessenen Reparaturen des Front-
bereichs oder bei am Fahrzeugrahmen vor-
genommenen Änderungen kann der Betrieb
des Front Assist beeinträchtigt werden. SEAT
empfiehlt daher einen SEAT-Betrieb aufzusu-
chen. VORSICHT
Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Ra-
darsensor beschädigt oder verstellt wurde,
schalten Sie Front Assist ab . So k

önnen Sie
mögliche Gefahrensituationen aufgrund ei- ner unangemessen Funktionsweise des
Systems verhindern. Sorgen Sie in diesem
Fall für eine Neueinstellung davon!


Page 301 of 448

Fahrerassistenzsysteme
Im vorderen Stoßfänger ist ein Radarsensor
eingebaut ››
› Abb
. 264 1 .
Die Erf assungsf
ähigkeit des R
adarsensors
k ann dur
ch Schmutz oder dur ch Umw
elteinf-
lüsse, wie Regen, Nieselregen reduziert sein.
In diesem Fall funktioniert die automatische
Distanzregelung (ACC) nicht. Am Display des
Kombi-Instruments erscheint folgende Mel-
dung: ACC Sensor ohne Sicht! Radar-
sensor reinigen ››› .
W enn der R
adarsensor wieder einw andfr
ei
arbeit et, wir
d die ACC wieder zur V erfügung
st

ehen. Die Information am Bildschirm er-
löscht und die ACC kann wieder eingeschal-
tet werden.
Der Betrieb der ACC kann durch starke Um-
kehrspiegelung des Radarsignals beeinflusst
werden. Dies kann beispielsweise in einem
Parkhaus oder aufgrund des Vorhandenseins
von Metallgegenständen (z. B. Leitplanken
oder bei Bauarbeiten eingesetzte Platten)
auftreten.
Der Bereich, der sich vorne und um den Sen-
sor herum befindet, darf nicht durch Klebe-
band, Zusatzleuchten oder ähnliches ver-
deckt sein, denn dies kann den Betrieb der
ACC beeinträchtigen.
Bei unangemessenen Reparaturen des Front-
bereichs oder bei am Fahrzeugrahmen vor-
genommenen Änderungen kann der Betrieb
der ACC beeinträchtigt werden. SEAT emp-
fiehlt daher einen SEAT-Händler aufzusuchen. VORSICHT
Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Ra-
darsensor beschädigt oder verstellt wurde,
schalten Sie die ACC aus. So können Sie
mögliche Schäden v ermeiden. Sor

gen Sie
in diesem Fall für eine Neueinstellung da-
von!


Page 306 of 448

Fahren
Abb. 269
 Fahrspurwechsel eines anderen
Fahrzeugs.  Abbiegendes und w
eiteres ste-
hendes Fahrzeug. Der ACC sind systembedingte Grenzen ge-
setzt. Unt
er bestimmt
en Umständen k
önnen
sich einige R eaktionen aus Sicht des F
ahrers
al

s unerwartet oder zu einem ungünstigen
Zeitpunkt ausgeführt erweisen. Aus diesem
Grund muss er immer auf ein Eingreifen ge-
fasst sein.
Die folgenden Situationen verlangen höchste
Aufmerksamkeit:
Anfahren nach Phase des Stillstands (nur
mit Automatikgetriebe)
Nach einer Phase des Stillstands kann die
ACC die Fahrt beginnen, wenn sich das vo- rausfahrende Fahrzeug wieder in Bewegung
setzt
››› .
Überhol v
or gänge
W enn zu Beginn eines Überhol v
or gangs der
Blink

er gesetzt wird, beschleunigt die ACC
automatisch das Fahrzeug und verringert so
den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Wenn Sie auf die Überholspur wechseln und
die ACC kein Fahrzeug vor sich erkennt, be-
schleunigt sie auf die programmiert Ge-
schwindigkeit.
Die Beschleunigung des Systems lässt sich
jederzeit durch Betätigen des Bremspedals
oder Drücken des dritten Hebels bis zur Posi-
tion  ››› Abb. 265
3 unterbrechen.
Beim Kurv enf
ahr en
Beim Ein- oder Ausf ahren einiger Kurv
e kann
es v

orkommen, dass der Radarsensor das vo-
rausfahrende Fahrzeug nicht mehr erfasst
oder auf ein Fahrzeug auf der Nebenspur rea-
giert ››› Abb. 268 . Es ist möglich, dass das
Fahrzeug unnötigerweise bremst oder nicht
mehr auf das vorausfahrende Fahrzeug rea-
giert. In diesem Fall muss der Fahrer eingrei-
fen, indem er beschleunigt oder durch Betäti-
gen des Bremspedals oder Drücken des drit-
ten Hebels bis zur Position 
››› Abb. 265
3 den Bremsvorgang abbricht.Tunnelfahrten
Beim Dur
chf
ahr en v
on T unneln k
ann die Funk -
tion des R

adarsensors eingeschränkt sein.
Schalten Sie die ACC in Tunneln aus.
Schmale oder versetzt fahrende Fahrzeu-
ge
Der Radarsensor kann schmale oder versetzt
fahrende Fahrzeuge nur erkennen, wenn sich
diese innerhalb seiner Reichweite befinden
››› Abb. 268 . In diesen Fällen müssen Sie
bei Bedarf selbst bremsen.
Fahrzeuge mit Ladungen und besonderen
Anbauten
Die Ladungen und besonderen Anbauten an-
derer Fahrzeuge, die seitlich, nach hinten
oder über dieselben herausragen, können
außerhalb des Erfassungsbereichs der ACC
bleiben. SEAT empfiehlt ihn auszuschalten.
Fahrspurwechsel anderer Fahrzeuge
Fahrzeuge, die in geringem Abstand auf die
eigene Fahrspur wechseln, können erst dann
vom Radarsensor erkannt werden, wenn sie in
den Erkennungsbereich des Sensors geraten.
Als Folge daraus wird die ACC langsamer re-
agieren ››› Abb. 269 . Sie müssen bei Be-
darf selbst bremsen.
304

Page 307 of 448

Fahrerassistenzsysteme
Stehende Fahrzeuge
Die ACC erf asst beim F
ahren k
eine f estst
e-
henden Gegenst ände wie etw
a ein Stauende
oder Fahrzeuge mit einer Panne.
Wenn ein von der ACC erfasstes Fahrzeug
abbiegt oder ausschert und sich vor diesem
Fahrzeug ein stehendes Fahrzeug befindet,
reagiert die ACC nicht auf das stehende
Fahrzeug ››› Abb. 269 . Sie müssen bei Be-
darf selbst bremsen.
Entgegenkommende und kreuzende Fahr-
zeuge
Die ACC reagiert weder auf in Gegenrich-
tung kommende noch kreuzende Fahrzeuge.
Gegenstände aus Metall
Gegenstände aus Metall wie Leitplanken
oder bei Bauarbeiten eingesetzte Platten
können den Radarsensor verwirren und Fehl-
reaktionen der ACC verursachen.
Faktoren, die die Funktionsweise des Ra-
darsensors beeinträchtigen können
Ist die Funktion des Radarsensors durch star-
ken Regen, Nebel, Schnee oder Schlamm be-
einträchtigt, schaltet sich die ACC vorüber-
gehend ab. Diesbezüglich erscheint ein Hin-
weis. Reinigen Sie bei Bedarf den Radarsen-
sor ››› Abb. 264. Wenn der Radarsensor wieder einwandfrei
arbeitet, wird die ACC wieder zur Verfügung
stehen. Die Meldung erlöscht und die ACC
kann wieder eingeschalt
et werden.
Im Fall der starken Rückstrahlung des Radar-
signals wie z. B. in einem Parkhaus kann die
Funktionsweise der ACC beeinträchtigt wer-
den. SEAT empfiehlt ihn auszuschalten.
Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit Anhänger regelt die ACC mit
weniger Fahrdynamik.
Überhitzte Bremsen
Wenn die Bremsen sich zu sehr aufheizen, wie
z. B. auf langen, starken Gefällstrecken kann
die ACC vorübergehend abgeschaltet wer-
den. Diesbezüglich erscheint ein Hinweis. In
diesem Fall kann die Geschwindigkeitsrege-
lung nicht aktiviert werden.
Sobald die Temperatur der Bremsen abge-
sunken ist, schaltet sich die Geschwindig-
keitsregelung erneut ein. Die Meldung er-
lischt. Wenn die Meldung ACC nicht ver-
f

Page 316 of 448

Fahren
Abb. 274
Heckansicht des Fahrzeugs: Berei-
che der Radarsensoren. Der Totwinkelassistent überwacht den Be-
r
eich hint
er dem F ahrz
eug mitt el
s R adarsen-
sor
en ››› Abb. 274. Das System misst hierzu
den Abstand und die Geschwindigkeitsdiffe-
renz zu anderen Fahrzeugen. Der Totwinke-
lassistent funktioniert nicht bei Geschwindig-
keiten unter ca. 15 km/h (9 mph). Das System
informiert den Fahrer mittels optischer Signa-
le in den Außenspiegeln. Anzeige im Außenspiegel
Die Kontrollleuchte (vergrößert

es Bild) infor-
miert im betreffenden Außenspiegel
››› Abb. 273 über die Verkehrssituation hinter
dem Fahrzeug, sofern diese als kritisch be-
trachtet wird. Die Kontrollleuchte des Außen-
spiegels links informiert über die Verkehrssitu-
ation auf der linken Fahrzeugseite, und die
Kontrollleuchte des Außenspiegels rechts
über die Verkehrssituation auf der rechten
Fahrzeugseite.
Bei nachträglich getönten oder mit getönten
Folien versehenen Scheiben besteht die
Möglichkeit, dass die Anzeigen im Außenspie-
gel nicht deutlich oder ordentlich sichtbar
sind.
Halten Sie die Außenspiegel sauber und frei
von Schnee und Eis und decken Sie sie nicht
mit Aufklebern oder ähnlichem ab. Radarsensoren
Die Radarsensoren befinden sich links und
rechts am hinteren Stoßfänger und sind v
on
außen nicht sichtbar ››› Abb. 274. Die Senso-
ren erfassen den Bereich des toten Winkels,
sowie den hinter dem Fahrzeug erzeugten
Verkehr ››› Abb. 275,
››› Abb. 276. Die Seiten-
bereiche umfassen etwas über eine Fahr-
bahnbreite.
Die Fahrbahnbreite wird nicht individuell er-
kannt, sondern ist im System vorgegeben. Aus
diesem Grund kann es auf schmalen Straßen
oder zwischen zwei Fahrbahnen zur fehler-
haften Anzeigen kommen. Gleichermaßen
könnte das System Fahrzeuge auf der über-
nächsten Fahrbahn (sofern vorhanden) er-
kennen, oder andere feststehende Objekte
wie beispielsweise Schutzzäune, und eine
Fehlwarnung anzeigen.
314

Page 326 of 448

Fahren
an. Dadurch wird das Anfahren, Beschleuni-
gen und Ber gauff
ahren erl
eichtert.
El ektr onische Diff
erenzialsperre (EDS)
EDS bremst ein durchdrehendes Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf das andere
Antriebsrad. Diese Funktion steht bis zu einer
Geschwindigkeit von etwa 100 km/h (62
mph) zur Verfügung.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die EDS
bei ungewöhnlich starker Beanspruchung au-
tomatisch aus. Das Fahrzeug bleibt weiterhin
betriebsfähig. Sobald die Bremse abgekühlt
ist, schaltet sich die EDS automatisch wieder
ein.
Gespannstabilisierung*
Wenn Sie ein Fahrzeug mit Anhänger fahren,
gilt Folgendes: Das Gespann aus Zugfahr-
zeug und Anhänger tendiert generell zu Pen-
delbewegungen. Werden Pendelbewegun-
gen vom Anhänger auf das Zugfahrzeug
übertragen und vom ESC erkannt, so wird das
Zugfahrzeug innerhalb der Systemgrenzen
automatisch von ESC verzögert und das Ge-
spann stabilisiert sich. Die Gespannstabilisie-
rung ist nicht für alle Länderausführungen
verfügbar ››› Seite 360. Elektronische Differenzialsperre (XDS)
Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
elektronische Quersperre, dass das R
ad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite. Dies
kann in bestimmten Situationen dazu führen,
dass der auf das Rad an der Innenseite gege-
bene Antrieb übermäßig hoch ist, was zu
Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu er-
hält das Rad auf der Außenseite weniger An-
trieb als es übertragen könnte. Dies kann zu
einem Verlust der Haftung an der Antrieb-
sachse, in diesem Fall der Vorderachse füh-
ren, was sich als Untersteuern oder „Verlän-
gerung“ des Fahrwegs darstellt.
XDS kann dies über die Signale und Sensoren
des ESC erkennen und diesen Effekt korrigie-
ren.
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
nere Rad ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der angeforderte Fahrver-
lauf des Fahrzeugs zielgenauer.
XDS funktioniert in Verbindung mit dem ESC
und ist immer aktiv, auch wenn die ASR abge-
schaltet wurde oder das ESC im Sportmodus
bzw. abgeschaltet ist.
Multikollisionsbremse
Die Multikollisionsbremse kann den Fahrer
beim Unfall unterstützen, die Schleudergefahr und die Gefahr weiterer Kollisionen während
des Unfalls durch eine automatisch eingelei-
tete Br
emsung zu reduzieren.
Die Multikollisionsbremse funktioniert im Fall
eines Frontal-, Seiten- und Rückfahrzusam-
menstoßes, wenn die Steuereinheit für Air-
bags die Aktivierungschwelle erkennt und der
Unfall bei einer Geschwindigkeit über 10 km/h
(6 mph) stattfindet. ESC bremst das Fahrzeug
automatisch, sofern infolge des Unfalls das
ESC, die Bremshydraulik und das Bordnetz
nicht beschädigt worden sind.
Folgende Aktivitäten übersteuern beim Unfall
die automatische Bremsung:


Page:   1-10 11-20 21-30 next >