ABS YAMAHA FX SHO 2009 Betriebsanleitungen (in German)

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Ausstattungen und Funktionen
38
HINWEIS:
Die strudellose Betriebsart kann ebenfalls
durch Abstellen des Motors ausgeschaltet
werden.
GJU37022Tempomat
Mit dem Tempomaten kann die Fahrge-
schwindigkeit des Wasserfahrzeugs inner-
halb eines bestimmten Bereichs konstant ge-
halten werden.
Tempomaten ein- und ausschalten
Das Einschalten des Tempomaten wird vom
Piepser und digitalen Geschwindigkeitsmes-
ser bestätigt.
HINWEIS:
Das Einschalten der strudellosen Betriebsart
wird ebenfalls durch Piepser und Blinken des
digitalen Geschwindigkeitsmessers ange-
zeigt. (Für nähere Angaben siehe Seite 36.)
Tempomaten einschalten:
HINWEIS:
Der Tempomat kann nur auf Motordrehzah-
len zwischen ca. 3000 und 7000 U/min ein-
gestellt werden.
Der Tempomat kann in der Niedrigdreh-
zahl-Betriebsart nicht eingeschaltet wer-
den. (Für nähere Angaben zu den Betriebs-
arten siehe 36.)
(1) Den Gashebel betätigen, bis die er-
wünschte Motordrehzahl erreicht ist.(2) Sobald die Motordrehzahl der erwünsch-
ten Tempomateinstellung entspricht, den
“SET”-Schalter drücken. Beim Einschal-
ten des Tempomaten ertönt der Piepser
dreimal kurz und beginnt der digitale Ge-
schwindigkeitsmesser zu blinken. Der
Tempomat bleibt so lange eingeschaltet,
wie der Gashebel über die Tempomat-
einstellung gehalten wird. Durch Loslas-
sen des Gashebels wird der Tempomat
ausgeschaltet.
HINWEIS:
Bei eingeschaltetem Tempomaten blinkt der
digitale Geschwindigkeitsmesser kontinuier-
lich. Bevor der Gashebel auf Vollgas gebracht
wird, sicherstellen, dass der Piepser dreimal
ertönt ist und der digitale Geschwindigkeits-
messer blinkt. Falls der digitale Geschwindig-
keitsmesser nicht blinkt, wurde der Tempo-
Piepser
ertöntTempomaten einset-
zenDigitaler
Geschwin-
digkeits-
messer
EingeschaltetBeginnt zu
blinken
AusgeschaltetHört auf zu
blinken
Motordrehzahl wird
angehoben bzw. ge-
senktBlinkt wei-
ter
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Ausstattungen und Funktionen
39
mat nicht eingeschaltet und spricht der Motor
wie gewöhnlich auf den Gashebel an.
HINWEIS:
Sobald der Tempomat eingeschaltet wurde,
kann die Motordrehzahl mit dem Aufwärts-
Schalter angehoben und mit dem Abwärts-
Schalter gesenkt werden. Bei jeder Schalter-
betätigung ertönt der Piepser einmal kurz und wird die Motordrehzahl geändert. Die ur-
sprüngliche Tempomateinstellung kann aller-
dings um höchstens fünf Schritte auf- oder
abwärts verstellt werden.
Tempomaten ausschalten:
Den Gashebel allmählich freigeben. Der
Piepser ertönt zweimal kurz und der digitale
Geschwindigkeitsmesser hört auf zu blinken,
wenn der Tempomat ausgeschaltet wird.
HINWEIS:
Der Tempomat kann ebenfalls durch Abstel-
len des Motors ausgeschaltet werden.
GJU34903Multifunktionsdisplay
Das Multifunktionsdisplay umfasst folgende
drei Hauptkomponenten, die den Betrieb des
1Aufwärts-Schalter
2Abwärts-Schalter
3“SET”-Schalter
1
2
3
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Ausstattungen und Funktionen
49
lang gedrückt halten. Der Piepser ertönt ein-
mal.
Um die Anzeigen rückzustellen, den Knopf
“Mode/Reset” bei angehaltener Messung
mindestens zwei Sekunden lang gedrückt
halten. Der Piepser ertönt zweimal.
Die Anzeigen können erst rückgestellt wer-
den, nachdem die Messung angehalten wur-
de.
Die Messungen werden beim Abstellen des
Motors nicht gespeichert. Die Anzeigen wer-
den, nachdem sie 25 Sekunden nach Abstel-
len des Motors ausgegangen sind, automa-
tisch rückgestellt.
GJU35142Ablagefächer
Es stehen ein vorderes Ablagefach, ein
Handschuhfach, ein Sitzablagefach, ein was-
serdichtes Ablagefach und ein Getränkehal-
ter zur Verfügung.
Das Ablagefach ist nur wirklich wasserdicht,
wenn es fest verschlossen ist. Um Gegen-
stände wie die Betriebsanleitung trocken zu
halten, diese in einen wasserdichten Beutel
packen oder im wasserdichten Ablagefach
aufbewahren.
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeugs si-
cherstellen, dass die Ablagefächer richtig ver-
schlossen sind.
GJU36832Vorderes Ablagefach
Das vordere Ablagefach ist im Bug unterge-
bracht.
Zum Öffnen des vorderen Ablagefachs das
Visier nach oben ziehen und dann die Haube
anheben.
1“Mode/Reset”-Knopf
2“Start/Stop”-Knopf1Visier
1Vorderes Ablagefach
Vorderes Ablagefach:
Rauminhalt:
66.0 L (17.4 US gal, 14.5 Imp.gal)
Max. Ladekapazität:
5.0 kg (11 lb)
1
1
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Betrieb
52
GJU31821
Kraftstoff und Öl GJU37222Kraftstoff
WARNUNG
GWJ00282
Benzin und Benzindämpfe sind extrem
leicht entflammbar. Um Feuer und Ex-
plosionen zu verhindern und ein Verlet-
zungsrisiko beim Tanken zu vermeiden,
folgende Anweisungen befolgen.
Benzin ist giftig und kann schwere Ver-
letzungen verursachen oder tödlich
sein. Im Umgang mit Benzin stets vor-
sichtig sein. Niemals Benzin mit dem
Mund ansaugen. Falls Sie Kraftstoff ver-
schlucken, in die Augen bekommen
oder Dämpfe eingeatmet haben, sollten
Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch
nehmen. Falls Benzin mit der Haut in Be-
rührung kommt, die betroffenen Stellen
mit Seife und Wasser waschen. Falls
Benzin auf die Kleidung gerät, sollte die
Kleidung gewechselt werden.
ACHTUNG
GCJ00321
Kein verbleites Benzin verwenden. Ver-
bleites Benzin kann den Motor schwer
beschädigen.
Darauf achten, dass kein Wasser und
Schmutz in den Kraftstofftank gerät.
Verunreinigter Kraftstoff kann die Leis-
tung beeinträchtigen oder Motorschä-
den verursachen. Ausschließlich fri-
sches Benzin aus einem
verschlossenen Behälter benutzen.
Gasohol
Es gibt zwei Arten von Gasohol: auf Äthanol-
basis und auf Methanolbasis.
Gasohol auf Äthanolbasis kann verwendet
werden, wenn der Äthanolgehalt maximal
10% beträgt und der Kraftstoff die Mindestok-
tanzahl aufweist. E-85 ist ein Kraftstoffge-
misch, das zu 85% Ethanol enthält und daher
nicht für dieses Wasserfahrzeug verwendet
werden darf. Alle Ethanol-Gemische, die
mehr als 10% Ethanol enthalten, können
Schäden im Kraftstoffsystem verursachen
oder die Motorleistung beeinträchtigen.
Yamaha empfiehlt kein Gasohol, das Metha-
nol enthält, da es Schäden im Kraftstoffsys-
tem oder eine Beeinträchtigung der Motorleis-
tung verursachen kann.
Befüllen des Kraftstofftanks:
(1) Vor dem Tanken den Motor ausschalten.
Nicht auf dem Wasserfahrzeug stehen
oder sitzen. Den Tank niemals in der
Nähe von brennenden Zigaretten, Fun-
ken, offenem Feuer oder anderen Zünd-
quellen auffüllen.
(2) Das Wasserfahrzeug an einem gut belüf-
teten Ort in horizontaler Position abstel-
len.
(3) Die Sitze abnehmen und den Kraftstoff-
stand kontrollieren. (Für nähere Angaben
zur Sitz-Montage und -Demontage siehe
Seite 25.)
(4) Die Haube öffnen. (Vorgehensweise
beim Öffnen und Schließen der Haube
siehe Seite 26.) Empfohlener Kraftstoff:
Bleifreies Normalbenzin mit einer Min-
destoktanzahl von
86
(Pumpen-Oktanzahl) = (R + M)/2
90 (Research-Oktanzahl)
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Betrieb
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GJU31980
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn GJU31991Liste der Routinekontrollen vor Fahrtbeginn
Vor Fahrtbeginn die nachfolgend aufgeführten Kontrollen vornehmen.
WARNUNG
GWJ00411
Wenn das Wasserfahrzeug nicht sachgemäß kontrolliert und gewartet wird, erhöht sich
dadurch das Unfall- und Schadensrisiko. Sobald an dem Wasserfahrzeug ein Problem
auftritt, sollte es nicht betrieben werden. Wenn sich ein Problem nicht mithilfe der in die-
sem Handbuch angegebenen Maßnahmen beheben lässt, sollte ein Yamaha-Händler
eine Inspektion durchführen.
BEZEICHNUNG AUSFÜHRUNG SEITE
VOR DEM ZUWASSERLASSEN ODER BETRIEB
MotorraumDie Sitzbank abnehmen, um den Motorraum zu ent-
lüften. Auf Kraftstoffdämpfe und lose elektrische Ver-
bindungen untersuchen.56
BilgeAuf Wasser- und Kraftstoffrückstände untersuchen,
ggf. ablassen.58
Heck-AblassschraubenMontage kontrollieren. 59
GashebelKontrollieren, ob der Gashebel selbsttätig schließt. 60
SteuersystemFunktion kontrollieren.
Kontrollieren, ob der Lenker stabil ist.60
Schalthebel und Umkehr-
klappeFunktion kontrollieren. 61
QSTSFunktion kontrollieren. 61
Kraftstoff und ÖlDen Kraftstoffstand und Ölstand kontrollieren und
ggf. tanken bzw. Öl nachfüllen.
Schläuche und Tanks auf Lecks untersuchen.56, 56
WasserabscheiderAuf Wasserrückstände untersuchen, ggf. ablassen. 57
BatterieSäurestand und Zustand der Batterie kontrollieren. 59
HaubeKontrollieren, ob die Haube fest verschlossen ist. 26
Vorder- und HintersitzeKontrollieren, ob die Sitzbank fest montiert ist. 25
Rumpf und DeckRumpf und Deck auf Risse und andere Beschädi-
gungen untersuchen.56
JeteinlassAuf Verschmutzung untersuchen, ggf. beseitigen. 62
FeuerlöscherZustand kontrollieren, ggf. erneuern. 59
Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schleife)Zustand kontrollieren; falls durchgescheuert oder
gerissen, erneuern.62
SchalterFunktion des Starterschalters, Motor-Stoppschalters
und Motor-Quickstoppschalters kontrollieren.63
NACH DEM ZUWASSERLASSEN
Kühlwasser-Kontrollaus-
lassKontrollieren, ob beim Betrieb des Wasserfahrzeugs
im Wasser Wasser ausströmt.63
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Betrieb
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HINWEIS:
Wurde der Motor betrieben, vor der Ölstand-
kontrolle fünf Minuten warten, bis sich das Öl
gesetzt hat.
(2) Die Sitze demontieren. (Für nähere An-
gaben zur Sitz-Montage und -Demonta-
ge siehe Seite 25.)
(3) Den Messstab herausziehen, sauber ab-
wischen und dann vollständig in das
Messrohr zurückstecken . Den Messstab
wieder herausziehen und überprüfen, ob
sich der Ölstand zwischen den Minimal-
stand- und Maximalstand-Markierungen
am Messstab befindet.
(4) Falls sich der Ölstand unterhalb der Mini-
malmarkierung befindet, die Schritte 5–7
ausführen, um genug Öl nachzufüllen, so
dass sich der Ölstand zwischen den Mini-malstand- und Maximalstand-Markierun-
gen am Messstab befindet. Falls sich der
Ölstand deutlich oberhalb der Maximal-
stand-Markierung befindet, einen
Yamaha-Händler mit der Wartung des
Wasserfahrzeugs beauftragen.
(5) Den Motoröl-Einfüllverschluss abneh-
men.
(6) Motoröl in die Öleinfüllöffnung gießen.
Etwa fünf Minuten warten, bis sich das Öl
gesetzt hat.
HINWEIS:
Der Unterschied zwischen den Minimal- und
Maximalstand-Markierungen am Messstab
entspricht etwa einem Liter Motoröl.
(7) Die Schritte 3–6 wiederholen, bis der
richtige Motorölstand erreicht ist.
(8) Den Motoröl-Einfüllverschluss anbringen
und dann die Sitzbank montieren.
GJU32420Wasserabscheider
Den Wasserabscheider auf Wasserrückstän-
de untersuchen. Der Wasserabscheider hält
Wasser zurück, das durch den Kraftstofftank-
Entlüftungsschlauch eindringen kann, wenn
1Messstab
1Maximalstand-Markierung
2Minimalstand-Markierung
1
12
1Motoröl-Einfüllverschluss
1
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Betrieb
58
das Wasserfahrzeug kentert. Normalerweise
enthält der Wasserabscheider kein Wasser.
Bei Vorhandensein von Wasser den Wasser-
abscheider durch Lösen der Ablassschraube
entleeren. Ein passendes Gefäß unter den
Wasserabscheider stellen oder einen trocke-
nen Lappen verwenden, um das auslaufende
Wasser aufzufangen. Sollte Wasser in das
Wasserfahrzeug gelangen, dieses mit einem
trockenen Lappen aufwischen. Nach dem
Entleeren des Wasserabscheiders muss die
Ablassschraube wieder montiert werden.
GJU32452Bilge
Die Bilge auf Wasser- und Kraftstoffrückstän-
de untersuchen. ACHTUNG: Ein Wasserü-
berschuss im Motorraum könnte in den
Motor spritzen und ernsthafte Schäden
verursachen.
[GCJ00341]
Dieses Wasserfahrzeug ist mit sowohl einem
jetgetriebenen als auch einem elektrischen
Bilgenlenzsystem ausgestattet. Das elektri-
sche Bilgenlenzsystem wird bei laufendem
Motor betrieben. Wenn überschüssiges Was-
ser den Einlass der elektrischen Bilgenpumpe erreicht, wird es durch den Kontrollauslass
der Bilgenpumpe abgeführt.
Eine kleine Menge Wasser bleibt in der Bilge
zurück und muss per Hand abgelassen wer-
den. Um das Restwasser abzulassen, das
Wasserfahrzeug an Land bringen und folgen-
de Schritte ausführen.
Bilge entleeren:
(1) Die Heck-Ablassschrauben lösen.
(2) Den Bug des Wasserfahrzeugs anheben,
um das Wasser ablaufen zu lassen.
(3) Nachdem das Wasser abgelaufen ist, die
Bilge mit trockenen Lappen gründlich tro-
ckenwischen.
(4) Die Heck-Ablassschrauben montieren.
ACHTUNG: Vor dem Einsetzen der
Heck-Ablassschrauben jegliche
Fremdkörper wie Schmutz oder Sand
von den Bohrungsgewinden beseiti-
gen. Andernfalls könnten die Ablass-
schrauben beschädigt werden und
der Motorraum überfluten. Sicherstel-
len, dass die Heck-Ablassschrauben
fest sitzen, bevor das Wasserfahrzeug
zu Wasser gelassen wird. Andernfalls
könnte der Motorraum überfluten und
das Wasserfahrzeug sinken.
[GCJ00361]
1Wasserabscheider
2Ablassschraube
1
2
1Kontrollauslass der elektrischen Bilgenpum-
pe
1
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Betrieb
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richtigen Bedienung des Multifunktionsdis-
plays siehe Seite 39.)GJU32742
Betrieb
WARNUNG
GWJ00510
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeugs
sollte der Führer sich mit allen Bedienele-
menten vertraut machen. Der Yamaha-
Händler gibt bei Fragen zu den Eigen-
schaften und der Bedienung des Fahr-
zeugs gerne Auskunft. Ein Missverständ-
nis der Funktion eines Bedienelements
könnte zu einem Unfall führen.
ACHTUNG
GCJ00460
Sicherstellen, dass die Heck-Ablass-
schrauben fest sitzen, bevor das Wasser-
fahrzeug zu Wasser gelassen wird.
GJU36661Motor-Einfahrzeit
ACHTUNG
GCJ00430
Eine Nichtbeachtung der Einfahrvorschrif-
ten könnte die Lebensdauer des Motors
verkürzen bzw. ernsthafte Motorschäden
verursachen.
Die Einfahrzeit ist für die beweglichen Bautei-
le des Motors von entscheidender Bedeu-
tung, weil sie sich während dieser Periode
aufeinander abstimmen und das richtige Be-
triebsspiel erreichen. Dies sorgt für gute Leis-
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Betrieb
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tung und eine lange Lebensdauer der Kom-
ponenten.
HINWEIS:
Der Motorölstand sollte kontrolliert werden,
bevor das Wasserfahrzeug zum ersten Mal
betrieben wird. (Siehe Seite 56 für Anweisun-
gen zur Ölstandskontrolle.)
(1) Das Wasserfahrzeug zu Wasser lassen
und den Motor starten. (Für nähere An-
gaben zum Starten siehe Seite 65.)
(2) Während der ersten fünf Betriebsminuten
den Motor nur im Langsamstlauf betrei-
ben. Während der nächsten 30 Betriebs-
minuten die Motordrehzahl unter 5000
U/min halten. Während der nächsten Be-
triebsstunde die Motordrehzahl unter
6000 U/min halten.
(3) Das Wasserfahrzeug normal betreiben.
GJU32801Wasserfahrzeug zu Wasser lassen
Beim Zuwasserlassen des Wasserfahrzeugs
auf eventuelle Hindernisse achten.
Das Yamaha Security System mit der Fern-
bedienung entriegeln. (Für nähere Angaben
zum Sperren und Entriegeln des Yamaha Se-
curity Systems siehe Seite 35.)
Wenn das Wasserfahrzeug im Wasser ist,
den Motor starten. Auf Rückwärtsfahrt schal-
ten und das Wasserfahrzeug langsam rück-
wärts fahren. Bei Wellengang sollte jemand
sicherstellen, dass das Wasserfahrzeug nicht
in den Anhänger zurückgedrängt wird.
GJU36341Motor starten
(1) Das Yamaha Security System, falls ver-
riegelt, mit der Fernbedienung entriegeln.
(Für nähere Angaben zum Sperren und
Entriegeln des Yamaha Security Sys-
tems siehe Seite 35.)
(2) Das Wasserfahrzeug in einem Gewässer
zu Wasser lassen, das frei von Algen und
Schmutz sowie unter dem Boden des Wasserfahrzeugs mindestens weitere 60
cm (2 ft) tief ist. ACHTUNG: Niemals in
Gewässern fahren, in denen zwischen
Wasserfahrzeug und Grund nicht min-
destens 60 cm (2 ft) Abstand bestehen
bleibt, um zu vermeiden, dass Stein-
chen oder Sand durch den Jeteinlass
angesaugt werden, was das Flügelrad
beschädigen und zu Motorüberhit-
zung führen könnte.
[GCJ00471]
(3) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen. Der Motor kann
nicht gestartet werden, wenn der Clip
nicht am Motor-Quickstoppschalter an-
gebracht ist. WARNUNG! Kontrollieren,
dass die Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schleife) richtig befes-
tigt ist. Ist die Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schleife) nicht richtig
befestigt, kann es sein, dass sie sich
bei einem Sturz des Fahrers nicht löst,
wodurch das Wasserfahrzeug weiter-
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Betrieb
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aufwand, den Sie für die Kontrolle des Was-
serfahrzeugs benötigen, werden Sie mit zu-
sätzlicher Sicherheit und Zuverlässigkeit
belohnt.
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeug örtliche
Gesetze einsehen.
Fahren Sie defensiv und mit angemessener
Geschwindigkeit, und wahren Sie einen Si-
cherheitsabstand zu Personen, Gegenstän-
den und anderen Wasserfahrzeugen. Wählen
Sie zum Lernen einen weitläufigen Bereich
mit guter Sicht und geringem Bootsverkehr.
Niemals allein fahren—Fahren Sie, wenn sich
jemand in Ihrer Nähe aufhält. Achten Sie
ständig auf andere Personen, Hindernisse
und andere Wasserfahrzeuge. Achten Sie auf
Umstände, die Ihre Sicht und Ihre Sichtbarkeit
durch andere einschränken könnten.
Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befestigen
und vom Lenker fernhalten, damit der Motor
stoppt, falls der Fahrzeugführer vom Wasser-
fahrzeug stürzt.
Tragen Sie eine Schwimmweste. Alle Fahrer
müssen Schwimmwesten tragen, die von den
zuständigen Behörden genehmigt und für die
Verwendung auf einem Personal Watercraft
geeignet sind.
Schutzkleidung tragen. Bei Stürzen ins Was-
ser oder beim Aufenthalt in der Nähe der Jet-
düse kann Wasser mit Gewalt in Körperöff-nungen eindringen und schwere
Verletzungen verursachen. Gewöhnliche Ba-
dekleidung schützt nicht ausreichend vor dem
gewaltsamen Eindringen von Wasser in das
Rektum und die Vagina. Alle Fahrer müssen
deshalb eine Neoprenhose oder Kleidung mit
ähnlicher Schutzwirkung tragen.
Es eignen sich dicke, eng gewebte, robuste
und eng anliegende Kleidungsstücke (z.B.
aus Jeans-Stoff). Nicht geeignet ist Lycra
oder ähnlicher Stoff, wie er z.B. für Radsport-
kleidung benutzt wird. Ein vollständiger Neop-
renanzug kann außerdem vor Hypothermie
(Unterkühlung) und Abschürfungen schützen.
Das Tragen von Schuhen und Handschuhen
wird empfohlen.
Zum Schutz vor Wind, Wasser und Sonnen-
licht wird empfohlen, beim Fahren eine ent-
sprechende Schutzbrille zu tragen. Es sind
spezielle Haltebänder für Brillen erhältlich, die
im Wasser schwimmen und verhindern, dass
die Brille sinkt, wenn sie ins Wasser fällt.
Halten Sie sich gut am Lenker fest und lassen
Sie beide Füße auf dem Trittbrett. Versuchen
Sie nicht, Mitfahrer mitzunehmen, bevor Sie
den Betrieb des Wasserfahrzeugs gut beherr-
schen.
GJU33061Fahren mit Mitfahrern
WARNUNG
GWJ00541
Kein Gas geben, wenn sich jemand hin-
ter dem Wasserfahrzeug aufhält. Den
Motor ausschalten oder im Leerlauf be-
treiben. Wasser und Verschmutzungen,
die aus der Jetdüse ausgestoßen wer-
den, können ernsthafte Verletzungen
verursachen. Mitfahrer sollten nicht ver-
suchen, auf das Wasserfahrzeug aufzu-
steigen, während der Fahrer Gas gibt.
Wenn Mitfahrer an Bord sind, sollte der
Fahrer sicherstellen, dass diese sich gut
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