engine YAMAHA FX SHO 2009 Betriebsanleitungen (in German)
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Informationen zur Sicherheit
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GJU30920
Eigenschaften des
Wasserfahrzeugs
Zum Steuern des Wasserfahrzeugs muss
Schub vorhanden sein. Wird das Gas voll-
ständig weggenommen, liegt nur minimaler
Schub vor. Bei Geschwindigkeiten über
dem Langsamstlauf nimmt die Lenkbarkeit
ohne Gasgeben zunehmend ab.
Dieses Modell ist mit dem Motorsteue-
rungssystem YEMS (Yamaha Engine Ma-
nagement System) ausgestattet, dem ein
Gleit-Steuersystem einverleibt ist. Dieses
System springt bei Gleitgeschwindigkeit
ein, sobald das Wasserfahrzeug nach Los-
lassen des Gashebels gesteuert wird. Das
Gleit-Steuersystem hilft beim Wenden, in-
dem es dem drosselnden Wasserfahrzeug
Schub verleiht. Um schärfer zu wenden,
müssen allerdings Gas gegeben und der
Lenker gedreht werden.
Das Gleit-Steuersystem bleibt unter Gleit-
geschwindigkeit oder bei abgestelltem Mo-
tor aus. Bei fallender Motordrehzahl ver-
mag der Lenker das Wasserfahrzeug nicht
mehr zu wenden, bis entweder Gas gege-
ben oder der Langsamstlauf erreicht wird.
Üben Sie das Wenden an einer hindernislo-
sen Stelle, bis Sie die Manöver gut beherr-
schen.
Das Wasserfahrzeug wird von einem Was-
serstrahl angetrieben. Die Jetpumpe ist di-
rekt mit dem Motor verbunden. Das heißt,
dass auch bei der niedrigsten Motordreh-
zahl bereits ein kleiner Schub vorliegt. Eine
“Leerlauf”-Stellung im herkömmlichen Sin-
ne gibt es nicht. Entsprechend der Schalt-
hebelstellung befindet das Wasserfahrzeug
sich entweder in “Vorwärtsfahrt” oder in
“Rückwärtsfahrt”.
Das Wasserfahrzeug nicht durch Umschal-
ten auf Rückwärtsfahrt drosseln oder an-
halten, denn dies könnte bewirken, dass
der Führer die Kontrolle verliert, über Bord
geschleudert wird oder gegen den Lenker
aufprallt.
Dies könnte das Risiko für Rücken- oder
Wirbelsäulenverletzungen (Lähmung), Ge-
sichtsverletzungen sowie Bein-, Knöchel-
und andere Knochenbrüche erhöhen. Au-
ßerdem könnte der Schaltmechanismus
beschädigt werden.
Zum Drosseln oder Anhalten bei Niederge-
schwindigkeits-Manövern wie dem Anlegen
kann die Rückwärtsfahrt verwendet wer-
den. Erst wenn der Motor im Leerlauf dreht,
auf Rückwärtsfahrt schalten und langsam
Gas geben. Vor dem Umschalten auf Rück-
wärtsfahrt sicherstellen, dass keine
Schwimmer oder anderen Hindernisse den
Weg versperren.
Bei laufendem Motor vom Einlassgitter
fernbleiben. Langes Haar, lose Kleidungs-
stücke, Schwimmwestenriemen und der-
gleichen könnten sich in beweglichen Bau-
teilen verfangen und ernsthafte
Verletzungen oder Ertrinken verursachen.
Bei laufendem Motor keine Gegenstände in
die Jetdüse stecken. Durch Kontakt mit den
sich drehenden Teilen der Jetpumpe könn-
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Ausstattungen und Funktionen
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sen strömt, erreicht vermutlich das Kühlwas-
ser den Motor nicht. In diesem Fall den Motor
ausschalten und die Ursache ermitteln. (Für
nähere Angaben siehe Seite 45 und 99.)
HINWEIS:
Sind die Kühlwasserkanäle trocken, dauert
es ca. 60 Sekunden nach dem Anlassen
des Motors, bis das Wasser die Kontroll-
auslässen erreicht.
Zur Kontrolle des Wasserstrahls ein wenig
Gas geben, da das Kühlwasser im Leer-
laufbetrieb nicht kontinuierlich fließt.
GJU31260Steuersystem
Das Wasserfahrzeug kann durch Drehen des
Lenkers in die gewünschte Richtung gewen-
det werden.
Wenn der Lenker gedreht wird, verändert sich
der Jetdüsenwinkel, wodurch die Fahrtrich-
tung des Wasserfahrzeugs entsprechend ge-
ändert wird. Da die Stärke des Schubs be-
stimmt, wie schnell und wie stark das Wasserfahrzeug wendet, muss außer im
Langsamstlauf beim Wenden immer Gas ge-
geben werden.
Dieses Modell ist mit dem Motorsteuerungs-
system YEMS (Yamaha Engine Management
System) ausgestattet, dem ein Gleit-Steuer-
system einverleibt ist. Dieses System springt
bei Gleitgeschwindigkeit ein, sobald das
Wasserfahrzeug nach Loslassen des Gashe-
bels gesteuert wird. Das Gleit-Steuersystem
hilft beim Wenden, indem es dem drosseln-
den Wasserfahrzeug Schub verleiht. Um
schärfer zu wenden, müssen allerdings Gas
gegeben und der Lenker gedreht werden.
Das Gleit-Steuersystem bleibt unter Gleitge-
schwindigkeit oder bei abgestelltem Motor
aus. Bei fallender Motordrehzahl vermag der
Lenker das Wasserfahrzeug nicht mehr zu
wenden, bis entweder Gas gegeben oder der
Langsamstlauf erreicht wird.
GJU31291Kipphebel
Der Kipphebel befindet sich über dem Hand-
schuhfach und dient zum Einstellen der Len-
kerneigung. WARNUNG! Den Kipphebel
niemals während des Betriebs betätigen,
anderenfalls könnte der Lenker plötzlich
umschwenken, was einen Unfall verursa-
chen könnte.
[GWJ00041]
Zum Einstellen der Lenkerneigung den Kipp-
hebel nach oben ziehen und dann den Lenker
1Lenker
2Jetdüse
1Kipphebel
1
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Ausstattungen und Funktionen
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GJU31370Motorsteuerungssystem YEMS
Dieses Modell ist mit dem integrierten, rech-
nergeführten Motorsteuerungssystem YEMS
(Yamaha Engine Management System) aus-
gestattet, welches den Zündzeitpunkt, die
Kraftstoffeinspritzung, die Motordiagnose und
das Gleit-Steuersystem kontrolliert und regelt.
GJU31381Yamaha Security System
Das Yamaha Security System trägt dazu bei,
unbefugten Betrieb oder Diebstahl des Was-
serfahrzeugs zu vermeiden. Wenn das
Yamaha Security System gesperrt ist, kann
der Motor nicht gestartet werden. Der Motor
kann nur gestartet werden, wenn das System
entriegelt ist.
Das Sicherheitssystem wird mit der Fernbe-
dienung (Standardausrüstung) entriegelt
bzw. gesperrt.
HINWEIS:
Das Wasserfahrzeug ist darauf ausgelegt,
Befehle für das Sicherheitssystem nur dann
auszuführen, wenn sie von dieser Fernbedie-
nung ausgegeben werden. Falls die Fernbe-
dienung defekt ist oder verloren wurde, einen
Yamaha-Händler aufsuchen. (Für nähere An-
gaben zur Verwendung der Fernbedienung
siehe Seite 27.)
GJU36771Einstellungen des Yamaha Security Sys-
tems
Die Einstellungen des Yamaha Security Sys-
tems werden durch kurzes Betätigen des Ver-
riegelungs- und Entriegelungsknopfes an der
Fernbedienung gewählt.
Je nach der gewählten Einstellung des
Yamaha Security Systems leuchtet oder er-
lischt die “UNLOCK”-Kontrollleuchte.
HINWEIS:
Das System kann nur bei abgestelltem Motor
entriegelt bzw. gesperrt werden.
LOCK
Wenn der Verriegelungsknopf an der Fernbe-
dienung kurz betätigt wird, ertönt der Piepser
einmal und die “UNLOCK”-Kontrollleuchte er-
lischt. Dies zeigt an, dass das System nun ge-
1Fernbedienung
1Verriegelungsknopf
2Entriegelungsknopf
1Kontrolleuchte “UNLOCK”
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Betrieb
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A. Wird mehr Gas gegeben, ist der Schub
stärker und das Wasserfahrzeug wendet
schärfer.
B. Wird weniger Gas gegeben, ist der
Schub schwächer und das Wasserfahr-
zeug wendet sanfter.
C. Wird das Gas vollständig weggenom-
men, liegt nur minimaler Schub vor. Bei
Geschwindigkeiten über dem Lang-
samstlauf nimmt die Lenkbarkeit ohne
Gasgeben rapide ab. Zwar ist das Was-
serfahrzeug unmittelbar nach Loslassen
des Gashebels noch wendbar, aber bei
fallender Motordrehzahl vermag der Len-
ker das Wasserfahrzeug nicht mehr zu
wenden, bis wieder Gas gegeben wird
oder der Langsamstlauf erreicht worden
ist.
Im Langsamstlauf kann das Wasserfahr-
zeug allein durch die Lenkerstellung all-
mählich gewendet werden, indem nur der im Leerlauf verfügbare Schub verwendet
wird.
D. Wird der Motor während der Fahrt ausge-
schaltet, steht kein Schub zur Verfügung.
Das Wasserfahrzeug fährt ungeachtet
der Lenkerstellung geradeaus.
Zum Steuern wird Gas benötigt!
Dieses Modell ist mit dem Motorsteuerungs-
system YEMS (Yamaha Engine Management
System) ausgestattet, dem ein Gleit-Steuer-
system einverleibt ist. Dieses System springt
bei Gleitgeschwindigkeit ein, sobald das
Wasserfahrzeug nach Loslassen des Gashe-
bels gesteuert wird (siehe obige Bedingung
C).
Das Gleit-Steuersystem hilft beim Wenden,
indem es dem drosselnden Wasserfahrzeug
Schub verleiht. Um schärfer zu wenden, müs-
sen allerdings Gas gegeben und der Lenker
gedreht werden. Das Gleit-Steuersystem
bleibt unter Gleitgeschwindigkeit oder bei ab-
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