stop start YAMAHA FX SHO 2011 Betriebsanleitungen (in German)
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Erfordernisse bei der Bedienung und Handhabung
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GJU40021
Lenzen des Bilgewassers
ACHTUNG
GCJ01301
Den Motor nicht bei Vollgas laufen lassen,
wenn im Motorraum Bilgewasser vorhan-
den ist. Das Bilgewasser kann in den Mo-
tor spritzen und ernsthafte Schäden verur-
sachen.
GJU40033Lenzen des Bilgewassers an Land
Zum Lenzen des Bilgewassers an Land:
(1) Die Heck-Lenzstopfen lösen und abneh-
men.
(2) Den Bug des Wasserfahrzeugs anheben,
z.B. indem es auf eine Schräge gestellt
wird, um das Bilgewasser aus dem Mo-
torraum zu lenzen.
(3) Nachdem das Bilgewasser aus den
Heck-Lenzstopfenlöchern abgelaufen ist, verbliebene Feuchtigkeit im Motorraum
mit einem trockenen Tuch aufwischen.
(4) Die Heck-Lenzstopfen sicher montieren,
indem Sie sie bis zum Anschlag festdre-
hen. ACHTUNG: Vor dem Einsetzen
der Heck-Ablassschrauben jegliche
Fremdkörper wie Schmutz oder Sand
von den Bohrungsgewinden beseiti-
gen. Andernfalls könnten die Ablass-
schrauben beschädigt werden und
der Motorraum überfluten. Sicherstel-
len, dass die Heck-Ablassschrauben
fest sitzen, bevor das Wasserfahrzeug
zu Wasser gelassen wird. Andernfalls
könnte der Motorraum überfluten und
das Wasserfahrzeug sinken.
[GCJ00361]
GJU40043
Lenzen des Bilgewassers auf dem
Wasser
Auch wenn das Bilgewasser auf dem Wasser
gelenzt wurde, verbleibt noch ein kleiner Rest
Bilgenwasser im Motorraum. Um das Bilge-
wasser vollständig zu lenzen, das Wasser-
fahrzeug aus dem Wasser nehmen und das
Bilgewasser an Land lenzen.
Jetpumpen-Bilgenlenzsystem
Während des Betriebs des Wasserfahrzeugs
wird das Bilgewasser im Motorraum durch
das in der Jetpumpe erzeugte Vakuum ange-
saugt und über die Jetdüse aus dem Wasser-
fahrzeug ausgestoßen.
Zum Lenzen des Bilgewassers auf dem Was-
ser:
Das Wasserfahrzeug mindestens 2 Minuten
lang so gerade wie möglich und über der
Gleitgeschwindigkeit fahren. ACHTUNG:
Nachdem der Motor wieder gestartet wur-
de, den Motor mindestens 1 Minute lang
nicht mit Vollgas laufen lassen. Bilgewas-
ser im Motorraum kann in den Motor sprit-
1Heck-Ablassschraube
1
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
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GJU31981
WARNUNG
GWJ00411
Wenn das Wasserfahrzeug nicht sachgemäß kontrolliert und gewartet wird, erhöht sich
dadurch das Unfall- und Schadensrisiko. Sobald an dem Wasserfahrzeug ein Problem
auftritt, sollte es nicht betrieben werden. Wenn sich ein Problem nicht mithilfe der in die-
sem Handbuch angegebenen Maßnahmen beheben lässt, sollte ein Yamaha-Händler
eine Inspektion durchführen.
GJU41232Liste der Routinekontrollen vor Fahrtbeginn
Vor Fahrtbeginn mit diesem Wasserfahrzeug müssen die Routinekontrollen gemäß der nach-
folgenden Liste der Routinekontrollen durchgeführt werden.
BEZEICHNUNG AUSFÜHRUNG SEITE
ROUTINEKONTROLLEN VOR DEM ZUWASSERLASSEN
MotorraumDen Motorraum belüften.
Das Innere des Motorraums auf Schäden absuchen.67
KraftstoffsystemDas Kraftstoffsystem auf Lecks untersuchen.
Den Kraftstoffstand im Tank kontrollieren.67
WasserabscheiderDen Wasserabscheider auf Wasserrückstände un-
tersuchen.68
MotorDas Äußere des Motors auf Schäden kontrollieren. 68
MotorölstandDen Motorölstand kontrollieren. 68
BilgewasserDen Motorraum auf Bilgewasser kontrollieren. 68
BatterieDie Pole und den Säurestand der Batterie kontrollie-
ren.68
LenkungssystemDie ordnungsgemäße Funktion des Lenkungssys-
tems kontrollieren.69
Einstellbares Lenkungs-
NeigungssystemDas einstellbare Lenkungs-Neigungssystem auf
ordnungsgemäße Funktion kontrollieren; außerdem
kontrollieren, dass die Lenkerneigung in der korrek-
ten Position sicher verriegelt ist.70
Q.S.T.S.Das Q.S.T.S. auf ordnungsgemäße Funktion prüfen
und kontrollieren, dass der Q.S.T.S.-Wähler in seiner
Position sicher verriegelt ist.70
RückwärtsfahrsystemDas Rückwärtsfahrsystem auf ordnungsgemäße
Funktion prüfen.71
GashebelDie Funktion des Gashebels kontrollieren.
Spiel des Gashebels kontrollieren.71
FernbedienungDie Fernbedienung auf ordnungsgemäße Funktion
überprüfen.72
Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schlaufe)Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-Schlaufe)
auf Schäden kontrollieren.72
SchalterFunktion des Starterschalters, Motor-Stoppschalters
und Motor-Quickstoppschalters kontrollieren.72
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
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Die Funktion des Startschalters, Motor-
Stoppschalters und Motor-Quickstoppschal-
ters kontrollieren. (Nähere Informationen zur
Bedienung jedes Schalters siehe Seiten 29
bis 29.)
Zur Funktionskontrolle der Schalter:
(1) Wenn das Yamaha Security System ver-
riegelt ist, entriegeln Sie es. (Verfahren
zur Einstellung des Yamaha Security
Systems siehe Seite 28.)
(2) Den Startschalter drücken, um zu kon-
trollieren, dass der Motor startet.
(3) Sobald der Motor läuft, den Motor-Stopp-
schalter betätigen und sicherstellen, dass
dies den Motor sofort ausschaltet.
(4) Den Motor erneut starten und dann an
der Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schlaufe) ziehen, um den Clip vom Mo-
tor-Quickstoppschalter abzuziehen; si-
cherstellen, dass dies den Motor sofort
ausschaltet.
GJU40101Ablagefächer kontrollieren
Sicherstellen, dass die Ablagefächer nicht be-
schädigt sind und dass sich kein Wasser in
den Fächern angesammelt hat. (Weitere An-
gaben zu den Ablagefächern siehe Seite 54.)
GJU41071Feuerlöscher-Behälter kontrollieren
Sicherstellen, dass der Feuerlöscher-Behäl-
ter nicht beschädigt ist und dass er fest veran-
kert ist. (Weitere Angaben zum Feuerlöscher-
Behälter siehe Seite 57.)
GJU32583Feuerlöscher kontrollieren
Sicherstellen, dass ein gefüllter Feuerlöscher
an Bord ist.
Für die Kontrolle des Feuerlöschers sollten
die jeweiligen Herstellerangaben beachtet
werden. Den Feuerlöscher immer im Feuerlö-
scher-Behälter aufbewahren.
Immer einen Feuerlöscher an Bord mitführen.
Ein Feuerlöscher gehört nicht zur Standard-
ausstattung dieses Wasserfahrzeugs. Ist kein
Feuerlöscher verfügbar, sollte ein Yamaha-
Händler kontaktiert werden, um ein geeigne-
tes Modell zu finden.
GJU40121Sicherheitsausrüstung kontrollieren
Kontrollieren, dass die Sicherheitsausrüstung
gemäß den geltenden Bestimmungen an
Bord ist.
GJU32352Rumpf und Deck kontrollieren
Rumpf und Deck auf Beschädigungen und
andere Probleme untersuchen.
GJU32656Jeteinlass-Kontrollen
Sicherstellen, dass der Jeteinlass nicht be-
schädigt oder durch Algen oder Fremdmateri-
al verstopft ist. Den Jeteinlass säubern, wenn
1Motor-Quickstoppschalter
2Clip
3Starterschalter
4Motor-Stoppschalter
5Motor-Quickstoppleine
23 1
5 4
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beschädigen und zu Motorüberhit-
zung führen könnte.
[GCJ00472]
(3) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen. (Nähere Anga-
ben zur Benutzung des Motor-
Quickstoppschalters siehe Seite 29.)
WARNUNG! Kontrollieren, dass die
Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) richtig befestigt ist. Ist die
Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) nicht richtig befestigt, kann
es sein, dass sie sich bei einem Sturz
des Fahrers nicht löst, wodurch das
Wasserfahrzeug weiterfahren und ei-
nen Unfall verursachen könnte.
[GWJ00581]
(4) Bei losgelassenem Gashebel den Start-
schalter drücken (grüner Knopf), um den
Motor zu starten. (Nähere Angaben zur
Benutzung des Startschalters siehe Seite
29.)
GJU32862Ausschalten des Motors
Zum Ausschalten des Motors den Gashebel
loslassen und dann den Motor-Stoppschalter
(roter Knopf) drücken. WARNUNG! Zum
Steuern wird Gas benötigt. Das Ausschal-
ten des Motors kann zum Zusammenstoß
mit einem Hindernis führen, den Sie ver-
meiden wollten. Ein Zusammenstoß kann
zu ernsthaften und sogar tödlichen Verlet-
zungen führen.
[GWJ00601]
GJU32872
Verlassen des Wasserfahrzeugs
Beim Verlassen des Wasserfahrzeugs den
Clip vom Motor-Quickstoppschalter entfer-
nen, um ein versehentliches Starten des Mo-1Clip
2Motor-Quickstoppschalter
3Motor-Quickstoppleine
12
3
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den Körper hochziehen und den Halte-
griff mit einer Hand greifen.
(2) In eine kniende Position auf das Deck
hochziehen, zur Sitzbank bewegen und
rittlings aufsitzen.
(3) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.(4) Den Lenker mit beiden Händen festhal-
ten und beide Füße auf den Boden des
Fußraums stellen.
(5) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann langsam losfahren.
GJU33169Aufsteigen mit Mitfahrer(n)
WARNUNG
GWJ00660
Ein Aufenthalt in der Nähe der Jetdüse
kann ernsthafte innere Verletzungen ver-
ursachen, wenn Wasser heftig in den Kör-
per eindringt. Sicherstellen, dass die Mit-
fahrer beide Füße auf dem Boden im
Fußraum haben und sich gut am Vorder-
mann oder am dafür vorgesehenen Hand-
griff festhalten, bevor Gas gegeben wird.
Je schwerer das Gesamtgewicht aus Fahrer
und Mitfahrer(n) ist, desto schwieriger wird
es, das Wasserfahrzeug zu balancieren. Das
Wasserfahrzeug nicht betreiben, wenn das
Gesamtgewicht (einschließlich Gepäck) 240
kg (530 lb) überschreitet.
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am dafür vorgesehenen Handgriff fest-
halten.
(8) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann langsam losfahren.
Aufsteigen, wenn das Ausbalancieren im Still-
stand schwierig ist:
(1) Während der/die Mitfahrer das Wasser-
fahrzeug festhalten, aufsteigen wie im
vorigen Abschnitt “Allein aufsteigen” be-
schrieben.
(2) Den Lenker mit beiden Händen festhal-
ten, beide Füße auf den Boden des Fuß-
raums stellen und in dieser Stellung das
Wasserfahrzeug ausbalancieren.
(3) Nun steigt der erste Mitfahrer genauso
wie der Fahrer auf, stellt die Füße auf den
Boden des Fußraums, hält sich gut am
Fahrer fest und balanciert in dieser Stel-
lung das Wasserfahrzeug aus.
(4) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(5) In alle Richtungen umsehen, dann den
Motor starten und im Langsamstlauf fah-
ren.
(6) Nun kann sich der zweite Mitfahrer auf
das Aufstiegsdeck in eine kniende Positi-
on hochziehen und in dieser Stellung
ausbalancieren. In alle Richtungen um-
sehen und dann allmählich beschleuni-
gen. Danach bewegt sich der zweite Mit-
fahrer, während er weiter ausbalanciert,
auf den Sitz.
(7) Nun kann sich der zweite Mitfahrer ritt-
lings auf den Sitz setzen, die Füße auf
den Boden des Fußraums stellen, sich
gut am Vordermann oder an den vorhan-
denen Handgriffen festhalten und in die-
ser Stellung ausbalancieren.
(8) Sicherstellen, dass der/die Mitfahrer bei-
de Füße auf dem Boden des Fußraums
haben und sich gut am Vordermann oder
am dafür vorgesehenen Handgriff fest-
halten, und dann die Geschwindigkeit
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des Wasserfahrzeugs schrittweise erhö-
hen, um es zu balancieren.
GJU33082Losfahren
WARNUNG
GWJ00711
Zur Vermeidung von Kollisionen:
Achten Sie ständig auf andere Perso-
nen, Hindernisse und andere Wasser-
fahrzeuge. Achten Sie auf Umstände,
die Ihre Sicht und Ihre Sichtbarkeit
durch andere einschränken könnten.
Fahren Sie defensiv und mit angemes-
sener Geschwindigkeit, und wahren Sie
einen Sicherheitsabstand zu Personen,
Gegenständen und anderen Wasser-
fahrzeugen.
Fahren Sie niemals direkt hinter anderen
Wasserfahrzeugen oder Booten. Halten
Sie stets so viel Abstand zu anderen,
dass Sie sie nicht nass spritzen. Vermei-
den Sie scharfe Wendungen oder ande-
re Manöver, die es anderen erschweren,
Ihnen auszuweichen oder Ihren Kurs zu
erkennen. Meiden Sie Untiefen und
seichte Gewässer.
Handeln Sie rasch, um Zusammenstöße
zu vermeiden. Bedenken Sie jederzeit,
dass Wasserfahrzeuge und Boote keine
Bremsen haben. Beim Ausweichen von
Hindernissen den Gashebel nicht los-lassen—beim Steuern muss Gas gege-
ben werden.
ACHTUNG
GCJ01340
Niemals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand be-
stehen bleibt, um zu vermeiden, dass
Steinchen oder Sand durch den Jeteinlass
angesaugt werden, was das Flügelrad be-
schädigen und zu Motorüberhitzung füh-
ren könnte.
GJU40232Losfahren von einem Anhänger
(1) Das Wasserfahrzeug zu Wasser lassen
und den Schalthebel in die Rückwärtspo-
sition stellen. (Weitere Angaben zum
Rückwärtsfahrsystem siehe Seite 34.)
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann langsam losfahren.
GJU33113Von einem Anleger aufsteigen und losfah-
ren
(1) Das Wasserfahrzeug von der Seite be-
steigen.
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
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gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) Das Wasserfahrzeug vom Anleger absto-
ßen, den Lenker mit beiden Händen fest
greifen und beide Füße fest auf den Bo-
den des Fußraums stellen.
(4) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann langsam losfahren.
GJU33235Gekentertes Wasserfahrzeug
WARNUNG
GWJ00671
Unvorschriftsmäßiges Aufrichten kann zu
Verletzungen führen.
Den Motor ausschalten, indem durch
Abziehen der Motor-Quickstoppleine
der Clip vom Motor-Quickstoppschalter
gelöst wird.
Die Hände vom Einlassgitter fern halten.
Falls das Wasserfahrzeug kentert, sollte es
sofort wieder aufgerichtet werden.
Zum Aufrichten des Wasserfahrzeugs:
(1) Den Clip vom Motor-Quickstoppschalter
lösen.
(2) Zum Heck des Wasserfahrzeugs
schwimmen. Das Wasserfahrzeug im
Uhrzeigersinn umdrehen; dazu mit der
linken Hand an der Gleitplatte ziehen und
gleichzeitig mit der rechten Hand oder dem rechten Fuß das Schandeck nieder-
drücken.
Falls die Backbordseite (links) des ge-
kenterten Wasserfahrzeugs emporragt,
das Schandeck nach unten drücken, um
die Backbordseite zu senken, bevor das
Wasserfahrzeug im Uhrzeigersinn aufge-
richtet werden kann. ACHTUNG: Das
Wasserfahrzeug nicht im Gegenuhr-
zeigersinn umkippen, anderenfalls
könnte Wasser in den Motor geraten,
was zu ernsthaften Schäden führen
kann.
[GCJ00541]
(3) Den Motor starten und das Wasserfahr-
zeug bei Gleitgeschwindigkeit betreiben,
um das Bilgewasser aus dem Motorraum
zu lenzen. (Weitere Angaben zum Len-
zen des Bilgewassers siehe Seite 62.
Falls der Motor nicht startet, siehe “Was-
serfahrzeug abschleppen” auf Seite 108
oder “Untergetauchtes Wasserfahrzeug”
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auf Seite 109.) ACHTUNG: Nachdem
der Motor wieder gestartet wurde, den
Motor mindestens 1 Minute lang nicht
mit Vollgas laufen lassen. Bilgewas-
ser im Motorraum kann in den Motor
spritzen und ernsthafte Schäden ver-
ursachen.
[GCJ00553]
GJU35962
Anlanden und Anlegen des
Wasserfahrzeugs
Anlanden des Wasserfahrzeugs:
(1) Sicherstellen, dass sich keine Hindernis-
se, Boote oder Schwimmer in der Nähe
des Strandes befinden.
(2) Den Gashebel ca. 100 m (330 ft) vor Er-
reichen des angepeilten Anlandebe-
reichs loslassen, um die Geschwindigkeit
zu verringern.
(3) Langsam an den Strand heranfahren und
den Motor kurz vor Erreichen des
Strands ausschalten. WARNUNG! Zum
Steuern wird Gas benötigt. Das Aus-
schalten des Motors kann zum Zu-
sammenstoß mit einem Hindernis füh-
ren, den Sie vermeiden wollten. Ein
Zusammenstoß kann zu ernsthaften
und sogar tödlichen Verletzungen füh-
ren.
[GWJ00601] ACHTUNG: Den Motor nie-
mals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand
bestehen bleibt, um zu vermeiden,
dass Steinchen oder Sand durch den
Jeteinlass angesaugt werden, was
das Flügelrad beschädigen und zu
Motorüberhitzung führen könnte.
[GCJ00472]
(4) Vom Wasserfahrzeug absteigen und die-
ses dann an Land ziehen.Anlegen des Wasserfahrzeugs:
(1) Sicherstellen, dass sich keine Hindernis-
se, Boote oder Schwimmer in der Nähe
des Anlegers befinden.
(2) Den Gashebel etwa 100 m (330 ft) vom
Anleger entfernt loslassen, um die Ge-
schwindigkeit zu verringern.
(3) Langsam an den Anleger heranfahren
und den Motor kurz vor Erreichen des
Piers ausschalten. WARNUNG! Zum
Steuern wird Gas benötigt. Das Aus-
schalten des Motors kann zum Zu-
sammenstoß mit einem Hindernis füh-
ren, den Sie vermeiden wollten. Ein
Zusammenstoß kann zu ernsthaften
und sogar tödlichen Verletzungen füh-
ren.
[GWJ00601]
(4) Längsseits anlegen und vom Wasser-
fahrzeug steigen.
GJU37193Betrieb in algenreichem Gewässer
Vermeiden Sie grundsätzlich, Ihr Wasserfahr-
zeug in Gewässer mit starkem Algenwuchs
zu benutzen. Wenn das Fahren in algenrei-
chen Gewässern unvermeidlich ist, abwech-
selnd Gas geben und wieder zurücknehmen,
um die Motordrehzahl zu variieren. Algen füh-
ren eher zu Verstopfungen, wenn bei kon-
stanter Geschwindigkeit oder im Langsamst-
lauf gefahren wird. Wenn Algen den
Einlassbereich verstopft haben könnten, den
Jeteinlass reinigen. (Weitere Angaben zum
Jeteinlass siehe Seite 104.)
GJU40241Nach dem Herausnehmen des
Wasserfahrzeugs aus dem Wasser
ACHTUNG
GCJ01310
Den Motor an Land nicht über 4000 U/min
betreiben. Außerdem den Motor nicht län-
ger als 15 Sekunden ohne Wasserzufuhr
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Pflege und Lagerung
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GJU37145
Pflege nach dem Fahren
WARNUNG
GWJ00330
Das Wasserfahrzeug stets in waagerech-
ter Stellung lagern, anderenfalls könnte
Kraftstoff in den Motor oder Motorraum
fließen, was ein Brandgefahr darstellt.
Nach der Verwendung des Wasserfahrzeugs
dieses immer aus dem Wasser nehmen, rei-
nigen und lagern. Lässt man das Wasserfahr-
zeug längere Zeit im Wasser, führt dies dazu,
dass die Jetpumpe und der Rumpf schneller
verschleißen als normal. Meeresorganismen
und Korrosion können die Lebensdauer der
Bauteile des Wasserfahrzeugs verringern.
GJU33539Spülen der Kühlwasserkanäle
ACHTUNG
GCJ01310
Den Motor an Land nicht über 4000 U/min
betreiben. Außerdem den Motor nicht län-
ger als 15 Sekunden ohne Wasserzufuhr
betreiben, andernfalls könnte er überhit-
zen.
Die Kühlwasserkanäle spülen, um einer Ver-
stopfung durch Salz, Sand oder Schmutz vor-
zubeugen.
(1) Das Wasserfahrzeug in waagrechte Stel-
lung bringen.
(2) Die Sitze und das Sitzablagefach aus-
bauen. (Demontage und Montage des
Sitzes siehe Seite 50, weitere Angaben
zum Sitzablagefach siehe Seite 56.)(3) Den Gartenschlauch-Adapter an einen
Gartenschlauch anschließen.
(4) Den Deckel des Spülschlauchanschlus-
ses lösen und abnehmen. Den Garten-
schlauch-Adapter in den Spülschlauch-
anschluss einstecken und drehen, bis er
fest angeschlossen ist.
(5) Den Gartenschlauch an einen Wasser-
hahn anschließen.
(6) Sicherstellen, dass der Bereich um das
Wasserfahrzeug frei ist, dann den Motor
starten. Sofort nach dem Starten des Mo-
tors die Wasserzufuhr voll aufdrehen, so
1Schlauchkupplung
1Schlauchkupplung
2Spülschlauchanschluss-Deckel
3Spülschlauchanschluss
21
3
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