Wartung BMW 4 SERIES COUPE 2016 Betriebsanleitungen (in German)
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InhaltsverzeichnisSpezielle Themen finden Sie am schnellsten
über das Stichwortverzeichnis, siehe
Seite 260.6Hinweise
Überblick
12Cockpit16iDrive25Spracheingabesystem28Integrierte Betriebsanleitung im
Fahrzeug
Bedienung
32Öffnen und Schließen49Einstellen61Kinder sicher befördern67Fahren80Anzeigen97Licht103Sicherheit128Fahrstabilitätsregelsysteme134Fahrkomfort158Klima165Innenausstattung170Ablagen
Fahrtipps
178Beim Fahren berücksichtigen181Beladung183Anhängerbetrieb187Kraftstoff sparenMobilität198Tanken200Kraftstoff202Räder und Reifen210Motorraum212Motoröl216Kühlmittel218Wartung220Auswechseln von Teilen230Hilfe im Pannenfall237Pflege
Nachschlagen
244Technische Daten258Anhang260Alles von A bis Z
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Fahrzeugausstattung
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Mo‐
delle und alle Serien-, Länder- und Sonder‐
ausstattungen, die in der Modellreihe angebo‐
ten werden. In dieser Betriebsanleitung sind
daher auch Ausstattungen beschrieben und
abgebildet, die in Ihrem Fahrzeug, z. B. auf‐
grund der gewählten Sonderausstattung oder
der Ländervariante, nicht vorhanden sind.
Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktio‐
nen und Systeme.
Bei Verwendung der entsprechenden Funktio‐
nen und Systeme sind die jeweils geltenden
Länderbestimmungen zu beachten.
Sind Ausstattungen und Modelle nicht in die‐
ser Betriebsanleitung beschrieben, ggf. die
beigefügten Zusatzbetriebsanleitungen be‐
achten.
Bei Rechtslenkung sind die Bedienelemente
teilweise anders als in den Abbildungen ange‐
ordnet.
Aktualität der
Betriebsanleitung
Grundsätzliches
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der
Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterent‐
wicklung gewährleistet. In seltenen Fällen kön‐
nen sich daraus Abweichungen zwischen der
Beschreibung und dem Fahrzeug ergeben.
Aktualisierungen nach
Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss be‐
finden sich ggf. im Anhang der gedruckten
Betriebsanleitung zum Fahrzeug.Eigene Sicherheit
Gewährleistung Ihr Fahrzeug ist technisch auf die Betriebsbe‐
dingungen und Zulassungsanforderungen
ausgelegt, die im Land der ersten Auslieferung
herrschen - Homologation. Soll Ihr Fahrzeug in
einem anderen Land betrieben werden, muss
Ihr Fahrzeug möglicherweise vorher an ggf. da‐
von abweichende Betriebsbedingungen und
Zulassungsanforderungen angepasst werden.
Entspricht Ihr Fahrzeug den Homologationsan‐
forderungen für ein bestimmtes Land nicht,
können Sie dort keine Gewährleistungsan‐
sprüche für Ihr Fahrzeug geltend machen. Wei‐
tere Informationen erhalten Sie bei einem Ser‐
vice Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt.
Wartung und Reparatur
Fortschrittliche Technik, z. B. der Einsatz mo‐
derner Werkstoffe und leistungsfähiger Elek‐
tronik, erfordert angepasste Wartungs- und
Reparaturmethoden.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, ent‐
sprechende Arbeiten daher von einem BMW
Service Partner oder einer qualifizierten Fach‐
werkstatt durchführen zu lassen. Qualifizierte
Fachwerkstatt bezeichnet in dieser
Betriebsanleitung eine Werkstatt, welche ent‐
sprechende Arbeiten, z. B. Wartung und Repa‐
ratur, nach BMW Vorgaben durchführt und mit
entsprechend geschultem Personal arbeitet.
Bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten, z. B.
Wartung und Reparatur, besteht die Gefahr
von Folgeschäden und damit verbundenen Si‐
cherheitsrisiken.
Teile und ZubehörBMW empfiehlt, Teile und Zubehörprodukte zu
verwenden, die von BMW freigegeben und so‐
mit als geeignet eingestuft sind.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, sich
vor dem Kauf von Ersatzteilen, Betriebsmitteln
oder Zubehör von einem BMW Service PartnerSeite 7Hinweise7
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Öffnen und SchließenFahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Fernbedienung/Schlüssel
Allgemein Im Lieferumfang sind zwei Fernbedienungen
mit integriertem Schlüssel enthalten.
Jede Fernbedienung enthält eine auswechsel‐
bare Batterie.
Abhängig von Ausstattung und Ländervariante
können die Funktionen der Tasten eingestellt
werden. Einstellungen, siehe Seite 42.
Für jede Fernbedienung sind persönliche Ein‐
stellungen im Fahrzeug hinterlegt. Personal
Profile, siehe Seite 33.
In den Fernbedienungen werden Informatio‐
nen zum Wartungsbedarf gespeichert. Ser‐
vicedaten in der Fernbedienung, siehe
Seite 218.Überblick1Entriegeln2Verriegeln3Kofferraumklappe öffnen
Integrierter Schlüssel
Taste drücken, Pfeil 1, und Schlüssel heraus‐
ziehen, Pfeil 2.
Der integrierte Schlüssel passt zu folgenden
Schlössern:
▷Fahrertür.▷Handschuhkasten auf der Beifahrerseite.Seite 32BedienungÖffnen und Schließen32
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EnergierückgewinnungAnzeige Bewegungsenergie des Fahr‐
zeugs wird bei Schubbetrieb in
elektrische Energie umgewan‐ delt. Die Fahrzeugbatterie wird
teilweise aufgeladen und der
Kraftstoffverbrauch kann gesenkt werden.
Servicebedarf
Prinzip Die Fahrstrecke oder die Zeit bis zur nächsten
Wartung wird nach Einschalten der Zündung
kurz in der Instrumentenkombination ange‐
zeigt.
Der aktuelle Servicebedarf kann von einem
Serviceberater aus der Fernbedienung ausge‐
lesen werden.
Anzeige
Detaillierte Informationen zum Servicebedarf
Nähere Informationen zum Wartungsumfang
können am Control Display angezeigt werden.1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“3. „Servicebedarf“
Erforderliche Wartungsumfänge und ggf.
gesetzlich vorgeschriebene Untersuchun‐
gen werden angezeigt.4.Eintrag auswählen, um nähere Informatio‐
nen anzeigen zu lassen.SymboleSym‐
boleBeschreibungEin Service ist aktuell nicht notwen‐
dig.Eine Wartung oder eine gesetzlich
vorgeschriebene Untersuchung
steht demnächst an.Servicetermin ist überschritten.
Termine eingeben
Termine für vorgeschriebene Untersuchungen
eingeben.
Sicherstellen, dass Datum und Uhrzeit des
Fahrzeugs richtig eingestellt sind.
Am Control Display:
1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“3. „Servicebedarf“4.„§ Fahrzeuguntersuchung“5.„Termin:“6.Einstellungen vornehmen.7.Bestätigen.
Datumseingabe wird gespeichert.
Automatische Service
Benachrichtigung
Daten zum Wartungszustand oder zu gesetz‐
lich vorgeschriebenen Untersuchungen des
Fahrzeugs werden automatisch vor einer Fäl‐
ligkeit an den Service Partner übertragen.
Es kann überprüft werden, wann der Service
Partner benachrichtigt wurde.
Am Control Display:
1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“Seite 87AnzeigenBedienung87
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3.„Optionen“ aufrufen.4.„Letzter Teleservice Call“
Service Historie
Allgemein Wartungsarbeiten bei einem Service Partner
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt durch‐
führen lassen. Die durchgeführten Wartungs‐
arbeiten werden in den Fahrzeugdaten einge‐
tragen, siehe Seite 218.
Die eingetragenen Wartungen können am
Control Display angezeigt werden. Die Funk‐
tion ist verfügbar, sobald eine Wartung in den Fahrzeugdaten eingetragen wurde.
Service Historie anzeigen Am Control Display:
1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“3. „Servicebedarf“4. „Service Historie“
Durchgeführte Wartungen werden ange‐
zeigt.5.Eintrag auswählen, um nähere Informatio‐
nen anzeigen zu lassen.
Symbole
Sym‐
boleBeschreibungGrün: Wartung wurde terminge‐
recht durchgeführt.Gelb: Wartung wurde verspätet
durchgeführt.Wartung wurde nicht durchgeführt.Schaltpunktanzeige
Prinzip Das System empfiehlt zur aktuellen Fahrsitua‐
tion den verbrauchsgünstigsten Gang.
Allgemein Die Schaltpunktanzeige ist je nach Ausstat‐
tung und Länderausführung im Manuellbetrieb
des Steptronic Getriebes und beim Manuellen
Getriebe aktiv.
Hinweise zum Hoch- oder Zurückschalten
werden in der Instrumentenkombination ange‐
zeigt.
Manuelles Getriebe: AnzeigenSymbolBeschreibungVerbrauchsgünstigster Gang ist ein‐
gelegt.In verbrauchsgünstigsten Gang
hochschalten.In verbrauchsgünstigsten Gang zu‐
rückschalten.In Neutral schalten.
Steptronic Getriebe: Anzeigen
BeispielBeschreibungVerbrauchsgünstigster Gang ist
eingelegt.In verbrauchsgünstigeren Gang
schalten.Seite 88BedienungAnzeigen88
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Luftverteilung manuellAm Rad drehen, um das ge‐
wünschte Programm oder die gewünschte Zwischenstellungauszuwählen.▷ Scheiben.▷ Oberkörperbereich.▷ Scheiben, Oberkörperbereich und Fuß‐
raum.▷ Fußraum.
Scheiben abtauen und Beschlag
beseitigen
Luftverteilung auf Scheiben lenken, Luftmenge
und Temperatur erhöhen und ggf. die Kühl‐
funktion mit einschalten.
Heckscheibenheizung
Taste drücken.
Die Heckscheibenheizung schaltet
sich nach einiger Zeit automatisch ab.
Mikrofilter
Der Mikrofilter filtert im Außen- und Umluftbe‐
trieb die Luft von Staub und Blütenpollen.
Dieser Filter sollte bei der Wartung, siehe
Seite 218, Ihres Fahrzeugs gewechselt wer‐
den.
Klimaautomatik mit erweitertem Umfang
1Sitzheizung, links 522Temperatur, links3AUTO-Programm4Display5Maximales Kühlen6Temperatur, rechtsSeite 160BedienungKlima160
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HeckscheibenheizungTaste drücken.
Die Heckscheibenheizung schaltet
sich nach einiger Zeit automatisch ab.
Mikro-/Aktivkohlefilter Der Mikro-/Aktivkohlefilter filtert im Außen-
und Umluftbetrieb die Luft von Staub, Blüten‐
pollen und gasförmigen Schadstoffen.
Dieser Filter sollte bei der Wartung, siehe
Seite 218, Ihres Fahrzeugs gewechselt wer‐
den.
Belüftung Belüftung vorn▷Hebel zur Veränderung der Ausströmrich‐
tung, Pfeile 1.▷Rändelräder zum stufenlosen Öffnen und
Schließen der Ausströmer, Pfeile 2.▷Rändelrad zum Variieren der Temperatur
im Oberkörperbereich, Pfeil 3.
Nach Blau: kälter.
Nach Rot: wärmer.
Die eingestellte Innenraumtemperatur für
Fahrer und Beifahrer wird nicht verändert.
Einstellung der Belüftung
▷Belüftung zum Kühlen:Ausströmer so ausrichten, dass die Luft in
Ihre Richtung gelenkt wird, z. B. bei aufge‐
heiztem Fahrzeug.▷Zugfreie Belüftung:
Ausströmer so ausrichten, dass die Luft an
Ihnen vorbei streicht.
Belüftung im Fond
▷Rändelrad zum stufenlosen Öffnen und
Schließen der Ausströmer, Pfeil 1.▷Rändelrad zum Variieren der Temperatur,
Pfeil 2.
Nach Blau: kälter.
Nach Rot: wärmer.▷Hebel zur Veränderung der Ausströmrich‐
tung, Pfeile 3.
Standlüftung
PrinzipDie Standlüftung belüftet den Innenraum und
senkt ggf. dessen Temperatur.
Das System kann bei jeder Außentemperatur
über zwei vorgewählte Einschaltzeiten oder di‐
rekt ein- und ausgeschaltet werden. Es bleibt
30 Minuten eingeschaltet.
Ausströmer der Belüftung öffnen, damit die
Luft ausströmen kann.
Seite 163KlimaBedienung163
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Kraftstoff sparenFahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Allgemein
Ihr Fahrzeug enthält umfassende Technolo‐
gien zur Reduzierung der Verbrauchs- und
Emissionswerte.
Der Kraftstoffverbrauch hängt von verschiede‐
nen Faktoren ab.
Durch einige Maßnahmen, wie z. B. eine gemä‐
ßigte Fahrweise und regelmäßige Wartung, können der Kraftstoffverbrauch und die Um‐
weltbelastung beeinflusst werden.
Nicht benötigtes Ladegut
entfernen
Zusätzliches Gewicht erhöht den Kraftstoffver‐
brauch.
Anbauteile nach Gebrauch
abnehmen
Nicht benötigte Zusatzspiegel, Dachgepäck-
oder Heckträger nach Gebrauch abnehmen.
Anbauteile am Fahrzeug beeinträchtigen die
Aerodynamik und erhöhen den Kraftstoffver‐
brauch.Fenster und Glasdach
schließen
Ein geöffnetes Glasdach oder geöffnete Fens‐
ter erhöhen den Luftwiderstand und reduzie‐
ren damit die Reichweite.
Reifen Allgemein
Reifen können sich unterschiedlich auf die
Verbrauchswerte auswirken, z. B. kann durch
die Reifengröße der Verbrauch beeinflusst
werden.
Reifenfülldruck regelmäßig prüfen Reifenfülldruck mindestens zweimal monatlich
und vor Antritt einer längeren Fahrt prüfen und
ggf. korrigieren.
Zu geringer Reifenfülldruck vergrößert den
Rollwiderstand und erhöht damit den Kraft‐
stoffverbrauch und Verschleiß der Reifen.
Sofort losfahren
Motor nicht im Stand warm laufen lassen, son‐
dern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Der kalte Motor wird dadurch am schnellsten
betriebswarm.
Vorausschauend fahren
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsvor‐
gänge vermeiden.
Dazu entsprechenden Abstand zum voraus‐
fahrenden Fahrzeug halten.
Vorausschauende und gleichmäßige Fahr‐
weise reduziert den Kraftstoffverbrauch.Seite 187Kraftstoff sparenFahrtipps187
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Hohe Drehzahlen vermeidenGrundsätzlich gilt: Fahren mit niedriger Dreh‐
zahl senkt den Kraftstoffverbrauch und min‐
dert den Verschleiß.
Den 1. Gang nur zum Anfahren nutzen. Ab
dem 2. Gang zügig beschleunigen. Dabei hohe
Drehzahlen vermeiden und frühzeitig hoch‐
schalten.
Beim Erreichen der gewünschten Geschwin‐
digkeit in den höchst möglichen Gang schalten
und möglichst mit niedriger Drehzahl und kon‐
stanter Geschwindigkeit fahren.
Ggf. die Schaltpunktanzeige des Fahrzeugs
beachten, siehe Seite 88.
Schubbetrieb nutzen
Beim Heranfahren an eine rote Ampel vom Gas
gehen und das Fahrzeug ausrollen lassen.
Auf abschüssiger Strecke vom Gas gehen und
Fahrzeug rollen lassen.
Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb un‐
terbrochen.
Motor bei längerem Halt
abstellen
Den Motor bei längerem Halt, z. B. an Ampeln,
Bahnübergängen oder im Stau, abstellen.
Auto Start Stopp Funktion
Die Auto Start Stopp Funktion Ihres Fahrzeugs
stellt den Motor während eines Halts automa‐
tisch ab.
Wird der Motor abgestellt und anschließend
wieder gestartet, sinken Kraftstoffverbrauch
und Emissionen im Vergleich zu einem perma‐
nent laufenden Motor. Einsparungen können
bereits bei einem Motorstopp von wenigen Se‐
kunden eintreten.
Der Kraftstoffverbrauch hängt darüber hinaus
von weiteren Faktoren, wie z. B. Fahrweise,Fahrbahnzustand, Wartung oder Umweltfakto‐
ren, ab.
Momentan nicht benötigte
Funktionen abschalten
Funktionen wie z. B. Sitz- oder Heckscheiben‐
heizung benötigen viel Energie und vermin‐
dern die Reichweite, besonders im Stadtver‐
kehr und Stop & Go Betrieb.
Diese Funktionen abschalten, wenn sie nicht
benötigt werden.
Das Fahrprogramm ECO PRO unterstützt den
energieschonenden Gebrauch von Komfort‐
funktionen. Diese Funktionen werden automa‐
tisch teilweise oder vollständig deaktiviert.
Wartung durchführen lassen Fahrzeug regelmäßig warten lassen, um opti‐
male Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer zu
erreichen. Die Wartung von einem Service
Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
durchführen lassen.
Dazu auch das BMW Wartungssystem, siehe
Seite 218, beachten.
ECO PRO
Prinzip ECO PRO unterstützt eine verbrauchsscho‐
nende Fahrweise. Hierzu werden die Motor‐
steuerung und Komfortfunktionen, wie z. B. die
Klimaleistung, angepasst.
Unter bestimmten Voraussetzungen wird in
der Wählhebelposition D der Motor vom Ge‐
triebe entkoppelt. Das Fahrzeug rollt ver‐
brauchsoptimiert im Leerlauf. Die Wählhebel‐
position D bleibt dabei eingelegt.
Zusätzlich können situationsabhängige Hin‐
weise angezeigt werden, die helfen, ver‐
brauchsoptimiert zu fahren.Seite 188FahrtippsKraftstoff sparen188
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Mobilität
Damit Ihre Mobilität immer sichergestellt ist,
erfahren Sie im Folgenden Wichtiges zu den Themen Betriebsstoffe, Räder und Reifen, Wartung und Pannenhilfe.Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 958 - VI/15