USB BMW 4 SERIES GRAN COUPE 2016 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: BMW, Model Year: 2016, Model line: 4 SERIES GRAN COUPE, Model: BMW 4 SERIES GRAN COUPE 2016Pages: 275, PDF-Größe: 5.48 MB
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SymbolBedeutung USB-Audio-Schnittstelle. Audio-Schnittstelle Mobiltelefon.
Weitere Umfänge
SymbolBedeutung Sprachhinweise ausgeschaltet. Bestimmung der aktuellen Fahr‐
zeugposition.
Geteilte Bildschirmansicht,
Splitscreen
Allgemein Im rechten Teil des geteilten Bildschirms kön‐
nen zusätzliche Informationen angezeigt wer‐
den, z. B. Informationen des Bordcomputers.
Diese Informationen bleiben bei der geteilten
Bildschirmansicht, dem sogenannten Split‐
screen, auch beim Wechsel in ein anderes
Menü sichtbar.
Geteilte Bildschirmansicht ein- und
ausschalten
Am Control Display:
1. Taste drücken.2.„Splitscreen“
Anzeige auswählen Am Control Display:
1. Taste drücken.2.„Splitscreen“3.Controller kippen, bis der Splitscreen aus‐
gewählt ist.4.Controller drücken oder „Splitscreen-
Inhalt“ auswählen.5.Gewünschten Menüpunkt auswählen.
Favoritentasten
Allgemein Funktionen von iDrive können auf den Favori‐
tentasten gespeichert und direkt aufgerufen
werden, z. B. Radiosender, Navigationsziele, Telefonnummern und Einsprünge ins Menü.
Die Einstellungen werden für das momentan
verwendete Profil gespeichert.
Ohne Navigationssystem und Telefon
Auf den Tasten können nur Radiosender ge‐
speichert werden.
Funktion speichern
1.Funktion über iDrive markieren.2. Gewünschte Taste gedrückt hal‐
ten bis ein Signal ertönt.
Funktion ausführen
Taste drücken.
Die Funktion wird sofort ausgeführt.
Das bedeutet, dass z. B. bei Auswahl einer Te‐
lefonnummer auch die Verbindung aufgebaut
wird.
Seite 22ÜberblickiDrive22
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scheidung der Einstellungen für die beiden
Fernbedienungen ist nicht mehr möglich.
Profile umbenennen
Um eine Verwechslung der Profile zu vermei‐
den, kann jedem Profil eine persönliche Be‐
nennung gegeben werden.
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Profile“3.„Optionen“ aufrufen.4.„Akt. Profil umbenennen“
Profile zurücksetzen
Einstellungen des aktiven Profils werden auf
die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Profile“3.„Optionen“ aufrufen.4.„Akt. Profil zurücksetzen“
Profile exportieren
Die meisten Einstellungen des aktiven Profils
können exportiert werden.
Dies kann zum Sichern und Wiederaufrufen
persönlicher Einstellungen, z. B. vor einem
Werkstattaufenthalt, von Vorteil sein. Die gesi‐
cherten Profile können in ein anderes Fahr‐
zeug mit Personal Profile Funktion mitgenom‐
men werden.
Für den Export bestehen folgende Möglichkei‐
ten:
▷Über BMW Online.▷Über die USB-Schnittstelle auf ein USB-
Medium.
Die gängigen Dateisysteme für USB-Me‐
dien werden unterstützt. Für den Export
von Profilen werden die Formate FAT32
und exFAT empfohlen, bei anderen Forma‐
ten ist der Export ggf. nicht möglich.Am Control Display:1.„Einstellungen“2.„Profile“3.„Profil exportieren“4.BMW Online: „BMW Online“
USB-Schnittstelle: „USB-Medium“
Profile importieren Über BMW Online exportierte Profile können
über BMW Online importiert werden.
Auf einem USB-Medium gespeicherte Profile
können über die USB-Schnittstelle importiert
werden.
Bestehende Einstellungen werden mit dem
importierten Profil überschrieben.
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Profile“3.„Profil importieren“4.BMW Online: „BMW Online“
USB-Schnittstelle: „USB-Medium“
Gast-Profil verwenden
Mit dem Gast-Profil können individuelle Ein‐
stellungen vorgenommen werden, die in kei‐
nem der drei persönlichen Profile gespeichert
werden.
Dies kann bei vorübergehender Nutzung des
Fahrzeugs durch Fahrer ohne eigenes Profil
von Vorteil sein.
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Profile“3.„Gast“
Das Gast-Profil kann nicht umbenannt werden.
Es wird nicht der aktuellen Fernbedienung zu‐
geordnet.
Seite 35Öffnen und SchließenBedienung35
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Entspricht dem Drücken der Taste der
Fernbedienung.
Verriegeln
Fläche auf dem Türgriff der Fahrer- oder Bei‐
fahrertür, Pfeil, mit dem Finger für ca. 1 Se‐
kunde berühren, ohne den Türgriff zu umfas‐
sen.
Entspricht dem Drücken der Taste
der
Fernbedienung.
Um die Fahrzeugbatterie zu schonen, darauf
achten, dass vor dem Verriegeln die Zündung
und alle Stromverbraucher ausgeschaltet sind.
Komfortschließen WARNUNG
Beim Komfortschließen können Körper‐
teile eingeklemmt werden. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr. Beim Komfortschließen darauf
achten, dass der Bewegungsbereich frei ist.◀
Fläche auf dem Türgriff der Fahrer- oder Bei‐
fahrertür, Pfeil, mit dem Finger berühren und
halten, ohne den Türgriff zu umfassen.
Entspricht dem Drücken und Halten der Taste
der Fernbedienung.
Zusätzlich zum Verriegeln werden die Fenster
und das Glasdach geschlossen und die Au‐
ßenspiegel angeklappt.
Heckklappe einzeln entriegeln
Taste an der Außenseite der Heckklappe drü‐
cken.
Entspricht dem Drücken der Taste
der
Fernbedienung.
Der Zustand der Türen verändert sich nicht.
Fernbedienung mitnehmen und nicht im Ge‐
päckraum ablegen, sonst wird die Fernbedie‐
nung beim Schließen der Heckklappe im Fahr‐
zeug eingeschlossen.
ACHTUNG
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen
nach hinten und oben aus. Es besteht die Ge‐
fahr von Sachschäden. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀
Heckklappe berührungslos öffnen und
schließen
Allgemein
Die Heckklappe kann bei mitgeführter Fernbe‐
dienung berührungslos geöffnet und ge‐
schlossen werden. Zwei Sensoren erkennen
eine nach vorn gerichtete Fußbewegung im
mittleren Heckbereich und die Heckklappe öff‐
net bzw. schließt sich.
Auszuführende Fußbewegung WARNUNG
Beim berührungslosen Bedienen kann es
zur Berührung mit Fahrzeugteilen kommen,
z. B. heiße Auspuffanlage. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr. Bei der Fußbewegung auf siche‐
Seite 42BedienungÖffnen und Schließen42
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ren Stand achten und das Fahrzeug nicht be‐
rühren.◀1.Mittig hinter das Fahrzeug stellen, unge‐
fähr eine Armlänge vom Fahrzeugheck
entfernt.2.Einen Fuß in Fahrtrichtung möglichst weit
unter das Fahrzeug bewegen und sofort
wieder zurückziehen. Bei dieser Bewegung
muss das Bein die Bereiche beider Senso‐
ren durchfahren.
Öffnen
Weiter vorn beschriebene Fußbewegung aus‐ führen.
Die Heckklappe öffnet sich, unabhängig davon,
ob sie ver- oder entriegelt war.
Vor dem Öffnen blinkt die Warnblinkanlage auf.
Wenn sich die Fernbedienung im Sensorbe‐
reich befindet, kann die Heckklappe verse‐
hentlich durch eine unbewusste oder ver‐
meintlich erkannte Fußbewegung geöffnet
werden.
Der Sensorbereich reicht ca. 1,50 m hinter den
Heckbereich.
WARNUNG
Bei der Bedienung der Heckklappe kön‐
nen Körperteile eingeklemmt werden. Es be‐
steht Verletzungsgefahr. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀
ACHTUNG
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen
nach hinten und oben aus. Es besteht die Ge‐
fahr von Sachschäden. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀
Schließen
Weiter vorn beschriebene Fußbewegung aus‐ führen.
Die Warnblinkanlage blinkt auf und ein akusti‐
sches Signal ertönt bevor sich die Heckklappe
schließt.
Das Schließen der Heckklappe hat keinen Ein‐
fluss auf die Verriegelung des Fahrzeugs.
Um ein mögliches Einschließen der Fernbedie‐
nung zu vermeiden, die Fernbedienung nicht
im Gepäckraum ablegen.
Durch eine erneute Fußbewegung kann der
Schließvorgang unterbrochen werden.
Wenn sich die Fernbedienung im Sensorbe‐
reich befindet, kann die Heckklappe verse‐
hentlich durch eine unbewusste oder ver‐
meintlich erkannte Fußbewegung geschlossen
werden.
Der Sensorbereich reicht ca. 1,50 m hinter den
Heckbereich.
WARNUNG
Bei der Bedienung der Heckklappe kön‐
nen Körperteile eingeklemmt werden. Es be‐
steht Verletzungsgefahr. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀
ACHTUNG
Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen
nach hinten und oben aus. Es besteht die Ge‐
fahr von Sachschäden. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Heckklappe frei ist.◀Seite 43Öffnen und SchließenBedienung43
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die Sicherheitsgurte bei einem Service Partner
des Herstellers oder einem anderen qualifizier‐
ten Service Partner oder einer Fachwerkstatt
überprüfen lassen.◀
Kopfstützen vorn Hinweise WARNUNG
Eine fehlende Schutzwirkung durch aus‐
gebaute oder nicht korrekt eingestellte Kopf‐
stützen kann Verletzungen im Kopf- und Na‐
ckenbereich verursachen. Es besteht
Verletzungsgefahr. Vor der Fahrt auf den be‐
legten Sitzen die Kopfstützen einbauen und si‐
cherstellen, dass die Mitte der Kopfstütze den
Hinterkopf in Augenhöhe abstützt.◀
WARNUNG
Gegenstände an der Kopfstütze verrin‐
gern die Schutzwirkung im Kopf- und Nacken‐
bereich. Es besteht Verletzungsgefahr.▷Keine Sitz- oder Kopfstützenbezüge ver‐
wenden.▷Keine Gegenstände, z. B. Kleiderbügel, di‐
rekt an die Kopfstütze hängen.▷Nur Zubehör verwenden, das als sicher
eingestuft wurde, um an der Kopfstütze
befestigt zu werden.▷Während der Fahrt kein Zubehör, z. B. Kis‐
sen, verwenden.◀
Korrekt eingestellte Kopfstütze
Allgemein Eine korrekt eingestellte Kopfstütze reduziert
bei Unfällen das Risiko von Halswirbelschäden.
Höhe
Kopfstütze so einstellen, dass ihre Mitte ca. in
Augenhöhe liegt.
Abstand
Den Abstand so einstellen, dass die Kopf‐
stütze so nah wie möglich am Hinterkopf an‐
liegt.
Den Abstand ggf. über die Neigung der Sitz‐
lehne einstellen.
Höhe einstellen▷Nach oben: Durch Schieben.▷Nach unten: Taste drücken, Pfeil 1, und die
Kopfstütze nach unten schieben.
Neigung
Drei verschiedene Positionen können einge‐
stellt werden.
▷Nach vorn: Kopfstützoberkante nach vorn
ziehen, Pfeil 1.▷Nach hinten: Knopf drücken, Pfeil 2. Die
Kopfstütze klappt in die hinterste Position.
Ausbauen
Kopfstütze nur ausbauen, wenn auf jeweiligem
Sitz keine Person mitfährt.
Seite 57EinstellenBedienung57
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1.Kopfstütze bis zum Widerstand nach oben
schieben.2.Taste drücken, Pfeil 1, und die Kopfstütze
komplett herausziehen.
Kopfstützen hinten
Hinweise WARNUNG
Eine fehlende Schutzwirkung durch aus‐
gebaute oder nicht korrekt eingestellte Kopf‐
stützen kann Verletzungen im Kopf- und Na‐
ckenbereich verursachen. Es besteht
Verletzungsgefahr. Vor der Fahrt auf den be‐
legten Sitzen die Kopfstützen einbauen und si‐
cherstellen, dass die Mitte der Kopfstütze den
Hinterkopf in Augenhöhe abstützt.◀
WARNUNG
Gegenstände an der Kopfstütze verrin‐
gern die Schutzwirkung im Kopf- und Nacken‐
bereich. Es besteht Verletzungsgefahr.
▷Keine Sitz- oder Kopfstützenbezüge ver‐
wenden.▷Keine Gegenstände, z. B. Kleiderbügel, di‐
rekt an die Kopfstütze hängen.▷Nur Zubehör verwenden, das als sicher
eingestuft wurde, um an der Kopfstütze
befestigt zu werden.▷Während der Fahrt kein Zubehör, z. B. Kis‐
sen, verwenden.◀Korrekt eingestellte Kopfstütze
Allgemein Eine korrekt eingestellte Kopfstütze reduziert
bei Unfällen das Risiko von Halswirbelschäden.
Höhe
Kopfstütze so einstellen, dass ihre Mitte ca. in
Augenhöhe liegt.
Höhe einstellen▷Nach oben: Durch Schieben.▷Nach unten: Taste drücken, Pfeil 1, und die
Kopfstütze nach unten schieben.
Ausbauen
Kopfstütze nur ausbauen, wenn auf dem jewei‐
ligen Sitz keine Person mitfährt.
1.Kopfstütze bis zum Widerstand nach oben
schieben.2.Taste drücken, Pfeil 1, und die Kopfstütze
komplett herausziehen.Seite 58BedienungEinstellen58
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Weitere Informationen siehe Stand-/Abblend‐
licht, Fahrlichtsteuerung, siehe Seite 101.
Nebelscheinwerfer Nebelscheinwerfer sind eingeschaltet.
Weitere Informationen siehe Nebel‐
scheinwerfer, siehe Seite 105.
Fernlichtassistent Fernlichtassistent ist eingeschaltet.
Fernlicht wird abhängig von der Ver‐ kehrssituation automatisch ein- und
ausgeschaltet.
Weitere Informationen siehe Fernlichtassis‐
tent, siehe Seite 104.
Geschwindigkeitsregelung System ist eingeschaltet. Die Ge‐
schwindigkeit wird gehalten, die mit
den Bedienelementen am Lenkrad vor‐
gegeben wurde.
Blaue Leuchten Fernlicht Fernlicht ist eingeschaltet.
Weitere Informationen siehe Fernlicht,
siehe Seite 76.
Allgemeine Leuchten
Check-Control Mindestens eine Check-Control-Mel‐
dung wird angezeigt oder ist gespei‐
chert.
Textmeldungen Textmeldungen in Kombination mit einem
Symbol in der Instrumentenkombination erläu‐tern eine Check-Control-Meldung und die Be‐
deutung der Kontroll- und Warnleuchten.
Ergänzende Textmeldungen
Weitere Informationen, z. B. zur Ursache einer
Störung und zu entsprechendem Handlungs‐
bedarf, können über Check-Control abgerufen
werden.
Bei dringenden Meldungen wird der ergän‐
zende Text automatisch am Control Display
angezeigt.
Symbole
Abhängig von der Check-Control-Meldung
können folgende Funktionen ausgewählt wer‐
den.▷ „Betriebsanleitung“
Zusätzliche Informationen zur Check-Con‐
trol-Meldung in der integrierten
Betriebsanleitung anzeigen.▷ „Serviceanmeldung“
Mit einem Service Partner des Herstellers
oder einem anderen qualifizierten Service
Partner oder einer Fachwerkstatt in Ver‐
bindung setzen.▷ „Pannenhilfe“
Mit dem Mobilen Service in Verbindung
setzen.
Check-Control-Meldungen
ausblenden
Taste am Blinkerhebel drücken.
Seite 88BedienungAnzeigen88
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Symbol mit den Buchstaben RSC auf der
Reifenseitenwand gekennzeichnet.
WARNUNG
Ein beschädigter Normalreifen mit zu ge‐
ringem oder fehlendem Reifenfülldruck beein‐
trächtigt die Fahreigenschaften, z. B. Lenk-
und Bremsverhalten. Reifen mit
Notlaufeigenschaften können eine begrenzte
Stabilität aufrecht erhalten. Es besteht Unfall‐
gefahr. Nicht weiterfahren, wenn das Fahrzeug
nicht mit Bereifung mit Notlaufeigenschaften
ausgestattet ist. Hinweise zur Bereifung mit
Notlaufeigenschaften und Weiterfahrt mit die‐
sen Reifen beachten.◀
Bei der Meldung eines niedrigen Reifenfüll‐
drucks wird ggf. die Dynamische Stabilitäts
Control DSC eingeschaltet.
Verhalten bei einer Reifenpanne
Normalbereifung
1.Beschädigten Reifen identifizieren.
Dazu den Luftdruck in allen vier Reifen prü‐
fen.
Dafür kann ggf. die Reifenfülldruckanzeige
des Mobility Systems, siehe Seite 210,
verwendet werden.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen
korrekt, wurde für die Reifen Druck Control
ggf. kein Reset durchgeführt. Reset dann
durchführen.
Wenn die Identifizierung eines Reifenscha‐
dens nicht möglich ist, mit einem Service
Partner des Herstellers oder einem ande‐
ren qualifizierten Service Partner oder ei‐
ner Fachwerkstatt in Verbindung setzen.2.Reifenpanne am beschädigten Reifen be‐
heben, ggf. mit Mobility System, siehe
Seite 210.
Die Verwendung von Reifendichtmittel, z. B.
Mobility System, kann die RDC-Radelektronik
beschädigen. In diesem Fall die Elektronik bei
nächster Gelegenheit prüfen und ggf. ersetzen
lassen.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Höchstgeschwindigkeit
Eine Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen ist
bis max. 80 km/h möglich.
Weiterfahrt mit Reifenpanne
Bei der Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen:1.Heftige Brems- und Lenkmanöver vermei‐
den.2.Geschwindigkeit von 80 km/h nicht mehr
überschreiten.3.Bei nächster Gelegenheit den Luftdruck in
allen vier Reifen prüfen.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen
korrekt, wurde für die Reifen Druck Control
ggf. kein Reset durch geführt. Reset dann
durch führen.
Mögliche Fahrstrecke bei komplettem Reifen‐
fülldruckverlust:
Die mögliche Fahrstrecke mit Reifenpanne ist
abhängig von der Beladung und Beanspru‐
chung des Fahrzeugs während der Fahrt.
Bei mittlerer Beladung beträgt die mögliche
Fahrstrecke ca. 80 km.
Bei der Fahrt mit beschädigtem Reifen verän‐
dern sich die Fahreigenschaften, z. B. schnel‐
leres Ausbrechen des Fahrzeugs beim Brem‐
sen, verlängerter Bremsweg oder geändertes
Eigenlenkverhalten. Fahrweise entsprechend
anpassen. Abruptes Lenken oder Fahren über
Hindernisse, z. B. Bordsteine, Schlaglöcher
usw., vermeiden.
Da die mögliche Fahrstrecke wesentlich von
der Beanspruchung des Fahrzeugs während
der Fahrt abhängt, kann diese je nach Ge‐
schwindigkeit, Straßenbeschaffenheit, Außen‐
temperatur, Beladung usw. geringer oder bei
schonender Fahrweise auch größer sein.
Seite 112BedienungSicherheit112
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Gravierende plötzliche Reifenschäden durch
äußere Einwirkungen können nicht angekün‐
digt werden.
In folgenden Situationen könnte das System
verzögert oder falsch arbeiten:▷System wurde nicht initialisiert.▷Fahrt auf verschneiter oder rutschiger
Fahrbahn.▷Sportliche Fahrweise: Schlupf auf den An‐
triebsrädern, hohe Querbeschleunigung.▷Fahren mit Schneeketten.
Verhalten bei einer Reifenpanne
Normalbereifung
1.Beschädigten Reifen identifizieren.
Dazu den Luftdruck in allen vier Reifen prü‐
fen.
Dafür kann ggf. die Reifenfülldruckanzeige
des Mobility Systems, siehe Seite 210,
verwendet werden.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen
korrekt, wurde die Reifen Pannen Anzeige
ggf. nicht initialisiert. System dann initiali‐
sieren.
Wenn die Identifizierung eines Reifenscha‐
dens nicht möglich ist, mit einem Service
Partner des Herstellers oder einem ande‐
ren qualifizierten Service Partner oder ei‐
ner Fachwerkstatt in Verbindung setzen.2.Reifenpanne am beschädigten Reifen ggf.
mit dem Mobility System, siehe Seite 210,
beheben.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Höchstgeschwindigkeit
Eine Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen ist
bis max. 80 km/h möglich.
Weiterfahrt mit Reifenpanne
Bei der Weiterfahrt mit beschädigtem Reifen:1.Heftige Brems- und Lenkmanöver vermei‐
den.2.Geschwindigkeit von 80 km/h nicht mehr
überschreiten.3.Bei nächster Gelegenheit den Luftdruck in
allen vier Reifen prüfen.
Ist der Reifenfülldruck in allen vier Reifen
korrekt, wurde die Reifen Pannen Anzeige
ggf. nicht initialisiert. System dann initiali‐
sieren.
Mögliche Fahrstrecke bei komplettem Reifen‐
fülldruckverlust:
Die mögliche Fahrstrecke mit Reifenpanne ist
abhängig von der Beladung und Beanspru‐
chung des Fahrzeugs während der Fahrt.
Bei mittlerer Beladung beträgt die mögliche
Fahrstrecke ca. 80 km.
Bei der Fahrt mit beschädigtem Reifen verän‐
dern sich die Fahreigenschaften, z. B. schnel‐
leres Ausbrechen des Fahrzeugs beim Brem‐
sen, verlängerter Bremsweg oder geändertes
Eigenlenkverhalten. Fahrweise entsprechend
anpassen. Abruptes Lenken oder Fahren über
Hindernisse, z. B. Bordsteine, Schlaglöcher
usw., vermeiden.
Da die mögliche Fahrstrecke wesentlich von
der Beanspruchung des Fahrzeugs während
der Fahrt abhängt, kann diese je nach Ge‐
schwindigkeit, Straßenbeschaffenheit, Außen‐
temperatur, Beladung usw. geringer oder bei
schonender Fahrweise auch größer sein.
WARNUNG
Bei beschädigtem Reifen mit Notlaufei‐
genschaften mit geringem oder fehlendem
Reifenfülldruck verändern sich die Fahreigen‐
schaften, z. B. verminderte Spurstabilität beim
Bremsen, verlängerter Bremsweg und geän‐
dertes Eigenlenkverhalten. Es besteht Unfall‐
gefahr.
Seite 115SicherheitBedienung115
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FahrstabilitätsregelsystemeFahrzeugausstattung
In diesem Kapitel werden alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Anti-Blockier-System ABS
ABS verhindert ein Blockieren der Räder beim
Bremsen.
Die Lenkfähigkeit bleibt auch bei Vollbremsun‐
gen erhalten, dadurch wird die aktive Fahrsi‐
cherheit erhöht.
Nach jedem Motorstart ist ABS in Bereitschaft.
Bremsassistent Bei schnellem Treten der Bremse bewirkt die‐
ses System automatisch eine möglichst große
Bremskraftverstärkung. Der Bremsweg wird
bei Vollbremsungen somit möglichst kurz ge‐
halten. Dabei werden auch die Vorteile von
ABS genutzt.
Solange die Vollbremsung andauern soll, den
Druck auf die Bremse nicht verringern.
Dynamische Stabilitäts
Control DSC
Prinzip
Die Dynamische Stabilitäts Control erkennt
z. B. folgende instabile Fahrzustände:▷Ausbrechen des Fahrzeughecks, was zum
Übersteuern führen kann.▷Haftungsverlust der Vorderräder, was zum
Untersteuern führen kann.
Das System hilft, das Fahrzeug durch Reduzie‐
rung der Motorleistung und durch Bremsen‐
eingriffe an einzelnen Rädern innerhalb der
physikalischen Grenzen auf sicherem Kurs zu
halten.
Hinweis
Das System entbindet nicht von der Verant‐
wortung des Fahrers, die Fahrweise situations‐ gerecht anzupassen.
Fahrweise an die Situation anpassen und das
zusätzliche Sicherheitsangebot nicht durch ris‐
kantes Fahren einschränken.
WARNUNG
Beim Fahren mit Dachlast, z. B. mit
Dachgepäckträger, kann durch den erhöhten
Schwerpunkt in fahrkritischen Situationen die
Fahrsicherheit nicht mehr gegeben sein. Es
besteht Unfallgefahr oder die Gefahr von Sachschäden. Beim Fahren mit Dachlast die
Dynamische Stabiliäts Control DSC nicht deaktivieren.◀
Überblick
Taste im Fahrzeug
Seite 133FahrstabilitätsregelsystemeBedienung133
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