sensor BMW X6 2016 Betriebsanleitungen (in German)
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dem An-/Abschleppen alle Intelligent Safety-
Systeme abschalten.◀
Überblick
Taste im Fahrzeug
Intelligent Safety-Taste
Radarsensor
Der Radarsensor befindet sich im unteren Be‐
reich des vorderen Stoßfängers.
Radarsensor sauber und frei halten.
Kamera
Die Kamera befindet sich im Bereich des In‐
nenspiegels.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel
sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten Das System ist nach jedem Fahrtantritt auto‐
matisch aktiv.
Manuell ein-/ausschalten Taste kurz drücken:
▷Das Menü zu den Intelligent Sa‐
fety-Systemen wird angezeigt. Die
Systeme werden je nach individu‐
eller Einstellung einzeln ausge‐
schaltet.▷LED leuchtet orange oder erlischt, je nach
individueller Einstellung.
Es können Einstellungen vorgenommen wer‐
den. Die individuellen Einstellungen werden für
das momentan verwendete Profil gespeichert.
Taste erneut drücken:
▷Alle Intelligent Safety-Systeme
werden eingeschaltet.▷Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▷Alle Intelligent Safety-Systeme
werden ausgeschaltet.Seite 128BedienungSicherheit128
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Grenzen des Systems
Hinweis WARNUNG
Das System kann aufgrund von Grenzen
des Systems falsch oder nicht reagieren. Es
besteht Unfallgefahr oder die Gefahr von
Sachschäden. Die Hinweise zu den Grenzen
des Systems beachten und ggf. aktiv eingrei‐
fen.◀
Funktionseinschränkungen Die Funktion kann z. B. in folgenden Situatio‐
nen eingeschränkt sein:▷Bei starkem Nebel, Regen oder Schneefall.▷Bei fehlenden, abgefahrenen, schlecht
sichtbaren, zusammen- oder auseinander‐
laufenden oder nicht eindeutigen Begren‐
zungslinien wie z. B. im Baustellenbereich.▷Wenn Begrenzungslinien von Schnee, Eis,
Schmutz oder Wasser bedeckt sind.▷In scharfen Kurven oder auf enger Fahr‐
bahn.▷Wenn Begrenzungslinien nicht weiß sind.▷Wenn Begrenzungslinien durch Objekte
verdeckt sind.▷Bei dichtem Auffahren auf ein vorausfah‐
rendes Fahrzeug.▷Bei starkem Gegenlicht.▷Wenn die Frontscheibe vor dem Innenspie‐
gel beschlagen, verschmutzt oder durch
Aufkleber, Vignetten etc. verdeckt ist.▷Während des Kalibriervorgangs der Ka‐
mera unmittelbar nach Fahrzeugausliefe‐
rung.Spurwechselwarnung
Prinzip
Zwei Radarsensoren im hinteren Stoßfänger
überwachen ab ca. 20 km/h den Raum hinter
und neben dem Fahrzeug.
Bei einigen Ausstattungen sind die Radarsen‐
soren ab ca. 50 km/h aktiv.
Das System zeigt, wenn sich Fahrzeuge im to‐
ten Winkel befinden, Pfeil 1, oder sich auf der
Nebenspur von hinten nähern, Pfeil 2.
Die Leuchte im Außenspiegelgehäuse leuchtet
gedimmt auf.
Vor einem Spurwechsel mit eingeschaltetem
Blinker warnt das System in den zuvor ge‐
nannten Situationen.
Die Leuchte im Außenspiegelgehäuse blinkt
und das Lenkrad vibriert.
Hinweis WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung, die Sichtverhältnisse und
Verkehrssituation richtig einzuschätzen. Es be‐
steht Unfallgefahr. Fahrweise den Verkehrs‐
verhältnissen anpassen. Verkehrsgeschehen
beobachten und in den entsprechenden Situa‐
tionen aktiv eingreifen.◀
Seite 139SicherheitBedienung139
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Überblick
Taste im Fahrzeug
Intelligent Safety-Taste
Radarsensoren
Die Radarsensoren befinden sich im hinteren
Stoßfänger.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
Die Spurwechselwarnung aktiviert sich wieder
automatisch nach dem Fahrtantritt, wenn die
Funktion beim letzten Motorstopp eingeschal‐
tet war.
Manuell ein-/ausschalten Taste kurz drücken:
▷Das Menü zu den Intelligent Sa‐
fety-Systemen wird angezeigt. Die
Systeme werden je nach individu‐
eller Einstellung einzeln ausge‐
schaltet.▷LED leuchtet orange oder erlischt, je nach
individueller Einstellung.
Es können Einstellungen vorgenommen wer‐
den. Die individuellen Einstellungen werden für
das momentan verwendete Profil gespeichert.
Taste erneut drücken:
▷Alle Intelligent Safety-Systeme
werden eingeschaltet.▷Die LED leuchtet grün.
Taste lang drücken:
▷Alle Intelligent Safety-Systeme
werden ausgeschaltet.▷Die LED erlischt.
Anzeige
Leuchte im Außenspiegelgehäuse
Informationsstufe
Die gedimmte Leuchte im Außenspiegelge‐
häuse zeigt an, wenn sich Fahrzeuge im toten
Winkel befinden oder sich von hinten nähern.
Warnung
Wird der Blinker gesetzt, während sich ein
Fahrzeug im kritischen Bereich befindet, vib‐
riert das Lenkrad kurzzeitig und die Leuchte im
Außenspiegelgehäuse blinkt hell.
Die Warnung wird beendet, wenn das Blinken
beendet wird oder das andere Fahrzeug den
kritischen Bereich verlassen hat.
Seite 140BedienungSicherheit140
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▷An Steigungen oder im Gefälle das Fahr‐
zeug zusätzlich sichern, z. B. mit einem
Unterlegkeil.◀
Überblick
Tasten am Lenkrad
TasteFunktionGeschwindigkeitsregelung ein/aus,
unterbrechen, siehe Seite 155Geschwindigkeit abrufen, siehe
Seite 157Abstand verringern, siehe Seite 157Abstand vergrößern, siehe
Seite 157Mit Stauassistent: Abstand einstel‐
len, siehe Seite 157Wippe:
Geschwindigkeit halten, speichern,
ändern, siehe Seite 156Mit Stauassistent: Stauassistent ein/
aus, siehe Seite 161
Die Anordnung der Tasten variiert je nach Aus‐
stattung oder Ländervariante.
Radarsensor Zur Erkennung von vorausfahrenden Fahr‐
zeugen dient ein Radarsensor im Stoßfänger.
Radarsensor sauber und frei halten.
Kamera Zur Erkennung von Fahrzeugen dient eine Ka‐
mera.
Die Kamera befindet sich im Bereich des In‐
nenspiegels.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel
sauber und frei halten.
Geschwindigkeitsregelung ein-/
ausschalten und unterbrechen
Einschalten Taste am Lenkrad drücken.
Kontrollleuchten in der Instrumentenkombina‐
tion leuchten und Markierung im Geschwindig‐
keitsmesser wird auf die aktuelle Geschwin‐
digkeit gesetzt.
Geschwindigkeitsregelung kann genutzt wer‐
den.
DSC wird ggf. eingeschaltet.
Seite 155FahrkomfortBedienung155
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Diese wird im Geschwindigkeitsmesser und
kurz in der Instrumentenkombination ange‐
zeigt, siehe Seite 158.
DSC wird ggf. eingeschaltet.
Geschwindigkeit ändern
Wippe so oft nach oben oder unten drücken,
bis die Wunschgeschwindigkeit eingestellt ist.
Im aktiven Zustand wird die angezeigte Ge‐
schwindigkeit gespeichert und auf freier Fahr‐
bahn erreicht.▷Jedes Antippen der Wippe bis zum Druck‐
punkt erhöht oder verringert die Wunsch‐
geschwindigkeit um ca. 1 km/h.▷Jedes Drücken der Wippe über den Druck‐
punkt hinaus erhöht oder verringert die
Wunschgeschwindigkeit auf die nächste
Zehnerstelle der km/h-Anzeige im Ge‐
schwindigkeitsmesser.
Wippe in einer Stellung halten, um die entspre‐
chende Aktion zu wiederholen.
Abstand WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung. Aufgrund von System‐
grenzen kann es zum späten Abbremsen kom‐
men. Es besteht Unfallgefahr oder die Gefahr
von Sachschäden. Verkehrsgeschehen jeder‐
zeit aufmerksam beobachten. Den Abstand
den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen
anpassen und den vorgeschriebenen Sicher‐
heitsabstand ggf. durch Bremsen einhalten.◀
Abstand verringern Taste so oft drücken, bis der ge‐wünschte Abstand eingestellt ist.
Gewählter Abstand, siehe Seite 158, wird in
der Instrumentenkombination angezeigt.
Abstand vergrößern
Taste so oft drücken, bis der ge‐
wünschte Abstand eingestellt ist.
Gewählter Abstand, siehe Seite 158, wird in
der Instrumentenkombination angezeigt.
Mit Stauassistent: Abstand einstellen Taste so oft drücken, bis der ge‐
wünschte Abstand eingestellt ist.
Wunschgeschwindigkeit und Abstand
abrufen
Während der Fahrt Bei eingeschaltetem System Taste
drücken.
In folgenden Fällen wird der gespeicherte Ge‐
schwindigkeitswert gelöscht und kann nicht
mehr abgerufen werden:▷Beim Ausschalten des Systems.▷Beim Ausschalten der Zündung.
Im Stand
Das Fahrzeug wurde durch das System bis
zum Stillstand abgebremst:
▷Grüne Markierung im Geschwindigkeits‐
messer:
Das eigene Fahrzeug beschleunigt auto‐
matisch, sobald das Fahrzeug im Bereich
des Radarsensors losfährt.▷Markierung im Geschwindigkeitsmesser
wechselt auf orange: Kein automatisches
Losfahren.
Um automatisch auf Wunschgeschwindig‐
keit zu beschleunigen, kurz Gaspedal betä‐
tigen oder RES-Taste drücken.
Rollierende Balken in der Abstandsanzeige
zeigen an, dass das Fahrzeug im Erkennungs‐
bereich des Radarsensors losgefahren ist.
Das System wurde unterbrochen, oder das ei‐
gene Fahrzeug wurde aktiv durch Treten der
Seite 157FahrkomfortBedienung157
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▷An starken Steigungen.▷Vor Erhebungen in der Fahrbahn.▷Mit einem schweren Anhänger.
In diesen Fällen das Gaspedal betätigen.
Witterung
Bei ungünstigen Witterungs- oder Lichtver‐
hältnissen, z. B. bei Regen, Schneefall,
Schneematsch, Nebel oder Gegenlicht, kann
es zu einer verschlechterten Erkennung von
Fahrzeugen sowie zu kurzzeitigen Unterbre‐
chungen bei bereits erkannten Fahrzeugen
kommen. Aufmerksam fahren und selbst auf
das aktuelle Verkehrsgeschehen reagieren.
Ggf. aktiv eingreifen, z. B. durch Bremsen,
Lenken oder Ausweichen.
Funktionsstörung Das System kann nicht aktiviert werden, wenn
der Radarsensor nicht korrekt ausgerichtet ist,
verursacht z. B. durch einen Parkschaden.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt,
wenn das System ausgefallen ist.
Die Funktion zum Erkennen und Reagieren bei
Zufahrt auf stehende Fahrzeuge kann in den
folgenden Situationen eingeschränkt sein:
▷Während des Kalibriervorgangs der Ka‐
mera unmittelbar nach Fahrzeugausliefe‐
rung.▷Bei Ausfall oder Verschmutzung der Ka‐
mera. Eine Check-Control-Meldung wird
angezeigt.
Stauassistent
Prinzip In Stausituationen regelt das System die Ge‐
schwindigkeit, lenkt ggf. selbsttätig und hält
das Fahrzeug in der Spur.
Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
passt das System die Geschwindigkeit auto‐
matisch an ein vorausfahrendes Fahrzeug an.
Der Abstand, den das System zum vorausfah‐
renden Fahrzeug hält, kann variiert werden. Er
ist aus Sicherheitsgründen geschwindigkeits‐
abhängig. Um Abstand zu halten, reduziert das
System automatisch die Geschwindigkeit,
bremst eventuell leicht und beschleunigt wie‐
der, wenn das vorausfahrende Fahrzeug
schneller wird.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug bis zum
Stillstand bremst und innerhalb einer kurzen
Zeit wieder losfährt, kann das System dies im
gegebenen Rahmen nachvollziehen. Das ei‐
gene Fahrzeug wird automatisch abgebremst
und wieder beschleunigt.
Bei erkannten Spurbegrenzungen hält das
System das Fahrzeug in der Spur. Dazu lenkt
das System ggf. selbsttätig, z. B. bei einer Kur‐
venfahrt.
Allgemein Der Stauassistent ermittelt Geschwindigkeit
und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
sowie die Position der Spurbegrenzungen mit‐
hilfe eines Radarsensors und einer Kamera.
Sensoren am Lenkrad erkennen, ob das Lenk‐
rad berührt wird.
Das System wird deaktiviert, sobald das Lenk‐
rad nicht mehr berührt wird.
Um den Stauassistent nutzen zu können,
Lenkrad umfassen.
Beim Fahren mit Handschuhen oder ange‐
brachten Schonbezügen ist ggf. der Kontakt
zum Lenkrad für die Sensoren nicht erkennbar.
Das System kann ggf. nicht genutzt werden.
Hinweise WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung die Verkehrssituation rich‐
tig einzuschätzen. Aufgrund von Systemgren‐
zen kann das System nicht in allen
Verkehrssituationen selbsttätig angemessen
reagieren. Es besteht Unfallgefahr. Fahrweise
den Verkehrsverhältnissen anpassen. Ver‐Seite 161FahrkomfortBedienung161
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kehrsgeschehen beobachten und in den ent‐
sprechenden Situationen aktiv eingreifen.◀
Funktionsvoraussetzungen▷Fahren auf freigegebenem Straßentyp. Die
Daten hierzu sind im Navigationssystem
hinterlegt. Freigegebene Straßentypen
sind Autobahnen oder autobahnähnliche
Straßen.▷Ausreichende Fahrspurbreite.▷Beidseitige Spurbegrenzung wird erkannt.▷Vorausfahrendes Fahrzeug wird erkannt.▷Geschwindigkeit unter 60 km/h.▷Hände am Lenkradkranz.▷Ausreichender Kurvenradius.▷Fahren in der Mitte der Fahrspur.
Überblick
Tasten am Lenkrad
TasteFunktionStauassistent ein/aus, siehe
Seite 162.Stauassistent unterbrechen, siehe
Seite 162.Wippe:
Geschwindigkeit halten, speichern,
ändern, siehe Seite 156.Geschwindigkeit abrufen, siehe
Seite 157.Abstand einstellen, siehe Seite 157.
Radarsensor
Zur Erkennung von vorausfahrenden Fahr‐
zeugen dient ein Radarsensor im Stoßfänger.
Radarsensor sauber und frei halten.
Kamera Zur Erkennung von Fahrzeugen dient eine Ka‐
mera.
Die Kamera befindet sich im Bereich des In‐
nenspiegels.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel
sauber und frei halten.
Ein-/ausschalten und unterbrechen
Einschalten Taste drücken.
▷System vorbereiten: einmal drücken.▷System aktivieren:
Bei nicht aktiviertem ACC: Wippe oder
RES-Taste drücken.
Bei aktiviertem ACC: System ist in Bereit‐
schaft.
Fahren in der Mitte der Fahrspur.
Das System aktiviert sich automatisch un‐
terhalb von 60 km/h.Seite 162BedienungFahrkomfort162
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Wunschgeschwindigkeit▷Markierung leuchtet grün:
System ist aktiv.▷Markierung leuchtet orange:
System ist unterbrochen.▷Markierung leuchtet nicht:
System ist ausgeschaltet.
Mit Instrumentendisplay: Analog zur
Markierung der Wunschgeschwindig‐
keit wird im Geschwindigkeitsmesser
das Symbol angezeigt.
Kurze Statusanzeige Gewählte Wunschgeschwindigkeit.
Wird keine Geschwindigkeit angezeigt, sind
eventuell die für den Betrieb notwendigen Be‐
dingungen im Moment nicht erfüllt.
Anzeigen im Head-Up Display
Einige Informationen des Systems können
auch im Head-Up Display angezeigt werden.
Park Distance Control PDC
Prinzip PDC unterstützt beim Einparken. Langsame
Annäherung an ein Objekt hinter oder, bei
Ausstattung mit PDC vorn, auch vor dem Fahr‐
zeug wird gemeldet durch:
▷Signaltöne.▷Optische Anzeige.
Allgemein
Zur Messung dienen Ultraschallsensoren in
den Stoßfängern.
Die Reichweite beträgt je nach Hindernis und
Umgebungsbedingungen ca. 2 m.
Akustische Warnung erfolgt erst bei folgenden
Gegebenheiten:
▷Bei den Sensoren vorn und den beiden
Ecksensoren hinten bei ca. 60 cm.▷Bei den mittleren Sensoren hinten bei
ca. 1,50 m.▷Bei drohender Kollision.
Hinweise
WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung die Verkehrssituation rich‐
tig einzuschätzen. Aufgrund von Systemgren‐
zen kann das System nicht in allen
Verkehrssituationen selbsttätig angemessen
reagieren. Es besteht Unfallgefahr. Fahrweise
den Verkehrsverhältnissen anpassen. Ver‐
kehrsgeschehen beobachten und in den ent‐
sprechenden Situationen aktiv eingreifen.◀
WARNUNG
Durch hohe Geschwindigkeiten bei akti‐
viertem PDC kann es aufgrund physikalischer
Gegebenheiten zu einer verspäteten Warnung
kommen. Es besteht Verletzungsgefahr oder
die Gefahr von Sachschäden. Schnelles Zufah‐
ren auf ein Objekt vermeiden. Schnelles Los‐
fahren vermeiden, während PDC noch nicht
aktiv ist.◀
Überblick
Mit PDC vorn: Taste im Fahrzeug
Park Distance Control PDC
Seite 167FahrkomfortBedienung167
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UltraschallsensorenUltraschallsensoren des PDC,
z. B. in den Stoßfängern.
Funktionsvoraussetzungen Um die volle Funktionsfähigkeit sicherzustel‐
len:▷Sensoren nicht abdecken, z. B. durch Auf‐
kleber, Fahrradträger.▷Sensoren sauber und eisfrei halten.
Zum Säubern: Mit Hochdruckreinigern nicht
lang anhaltend und mit einem Abstand von
mind. 30 cm auf die Sensoren sprühen.
Ein-/Ausschalten
Automatisch einschalten
PDC schaltet sich in folgenden Situationen au‐
tomatisch ein:
▷Wenn bei laufendem Motor Wählhebelpo‐
sition R eingelegt wird.
Zusätzlich schaltet sich die Rückfahrka‐
mera ein.▷Bei Ausstattung mit PDC vorn: Wenn Hin‐
dernisse hinter oder vor dem Fahrzeug von
PDC erkannt werden und die Geschwin‐
digkeit langsamer als ca. 4 km/h ist.
Das automatische Einschalten bei erkannten
Hindernissen kann ausgeschaltet werden:
1.„Einstellungen“2.„Parken“3.Einstellung auswählen.
Die Einstellung wird für das momentan ver‐
wendete Profil gespeichert.Automatisch ausschalten bei
Vorwärtsfahrt
Das System schaltet bei Überschreitung einer
bestimmten Fahrstrecke oder Geschwindigkeit
aus.
Bei Bedarf das System wieder einschalten.
Mit PDC vorn: Manuell ein-/ausschalten
Taste drücken.▷Ein: LED leuchtet.▷Aus: LED erlischt.
Wenn beim Drücken der Taste der Rückwärts‐
gang eingelegt ist, wird das Bild der Rückfahr‐
kamera angezeigt.
Anzeige
Signaltöne Die Annäherung an ein Objekt wird der Posi‐
tion entsprechend durch einen Intervallton sig‐
nalisiert. Wird z. B. links hinter dem Fahrzeug
ein Objekt erkannt, ertönt der Signalton aus
dem Lautsprecher hinten links.
Je kürzer der Abstand zu einem Objekt wird,
desto kürzer werden die Intervalle.
Ist der Abstand zu einem erkannten Objekt
kleiner als ca. 25 cm, ertönt ein Dauerton.
Mit PDC vorn: Befinden sich Objekte sowohl
vor als auch hinter dem Fahrzeug, ertönt ein
abwechselnder Dauerton.
Der Signalton wird abgeschaltet, wenn am
Steptronic Getriebe die Wählhebelposition P
eingelegt wird.
Seite 168BedienungFahrkomfort168
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Lautstärke
Das Verhältnis der Lautstärke des PDC-Signal‐
tons zur Lautstärke des Entertainments kann
eingestellt werden.1.„Multimedia“, „Radio“ oder
„Einstellungen“2.„Klang“3.„Lautstärkenausgleich“4.„PDC“5.Controller drehen, bis die gewünschte Ein‐
stellung erreicht ist.6.Controller drücken.
Die Einstellung wird für das momentan ver‐
wendete Profil gespeichert.
Optische Warnung
Die Annäherung an ein Objekt kann am Control
Display angezeigt werden. Weiter entfernte
Objekte werden dort bereits angezeigt, bevor
ein Signalton ertönt.
Eine Anzeige wird eingeblendet, sobald PDC
aktiviert wird.
Der Erfassungsbereich der Sensoren wird in
den Farben Grün, Gelb und Rot dargestellt.
Wird das Bild der Rückfahrkamera angezeigt,
kann auf PDC umgeschaltet werden:
„Rückfahrkamera“
Grenzen des Systems
Hinweis WARNUNG
Das System kann aufgrund von Grenzen
des Systems falsch oder nicht reagieren. Es
besteht Unfallgefahr oder die Gefahr von
Sachschäden. Die Hinweise zu den Grenzen
des Systems beachten und ggf. aktiv eingrei‐
fen.◀
Mit Anhänger oder bei belegter
Anhängersteckdose
Die hinteren Sensoren können keine sinnvollen
Messungen vornehmen. Sie werden deshalb
abgeschaltet.
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Grenzen der Ultraschallmessung Das Erkennen von Objekten kann an Grenzen
der physikalischen Ultraschallmessung sto‐
ßen, z. B. bei folgenden Gegebenheiten:▷Bei Kleinkindern und Tieren.▷Bei Personen mit bestimmter Kleidung,
z. B. Mantel.▷Bei externer Störung des Ultraschall, z. B.
durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder laute
Maschinen.▷Bei verschmutzten, vereisten, beschädig‐
ten oder verstellten Sensoren.▷Bei bestimmten Witterungsbedingungen,
z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, Regen,
Schneefall, extreme Hitze oder starker
Wind.▷Bei Anhängerdeichseln und -kupplungen
anderer Fahrzeuge.▷Bei dünnen oder keilförmigen Gegenstän‐
den.▷Bei sich bewegenden Objekten.▷Bei höher liegenden, hervorstehenden Ob‐
jekten, z. B. Wandvorsprüngen oder Lade‐
gut.▷Bei Objekten mit Ecken und scharfen Kan‐
ten.▷Bei Objekten mit feinen Oberflächen oder
Strukturen, z. B. Zäunen.▷Bei Objekten mit porösen Oberflächen.▷Bei überstehendem Ladegut.
Bereits angezeigte, niedrige Objekte, z. B.
Bordsteinkanten, können in den toten Bereich
der Sensoren kommen, bevor oder nachdem
bereits ein Dauerton ertönt.
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