ABS FIAT 124 SPIDER 2021 Betriebsanleitung (in German)
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BEIFAHRER-SITZ
BELEGUNGSERKENNUNG
134) 139)
Bitte lesen Sie zunächst den Abschnitt
„Hinweise zum ergänzenden
Rückhaltesystem SRS“ sorgfältig durch.
Beifahrer-Insassen-
Klassifizierungssensor
Das Fahrzeug ist mit einem
Beifahrer-Insassen-
Klassifizierungssensor ausgestattet, der
Teil des zusätzlichen Schutzsystems ist.
Der Sensor befindet sich unter dem
Polster des Beifahrersitzes. Der Sensor
misst die elektrostatische Kapazität des
Beifahrersitzes.
Der Lenkwinkelsensor wurde konzipiert,
um eine Auslösung von Front- und
Seitenairbag sowie des
Gurtstraffersystems zu verhindern, fallssich die Leuchtanzeige für die
Beifahrerairbag-Deaktivierung
einschaltet.
Um die mit der Auslösung des
Beifahrerairbags einhergehende
Verletzungsgefahr zu reduzieren,
deaktiviert das System Front- und
Seitenairbag auf der Beifahrerseite und
ebenso das Gurtstraffersystem, wenn
sich die Leuchtanzeige für die
Beifahrerairbag-Deaktivierung
einschaltet.
Das System schaltet Front- und
Seitenairbag auf der Beifahrerseite ab
und ebenso das Gurtstraffersystem.
Daher sicherstellen, dass sich die
Leuchtanzeige für die Beifahrerairbag-
Deaktivierung einschaltet.
Falls die Sensoren eine mögliche
Fehlfunktion haben, blinkt die
Warnleuchte für Airbag bzw.
Gurtstraffersystem und die
Leuchtanzeige für die Beifahrerairbag-
Deaktivierung leuchtet. In diesem Fall
lösen weder Front- und Seitenairbag
auf der Beifahrerseite noch das
Gurtstraffersystem aus.
ZUR BEACHTUNG Unter den
folgenden Bedingungen Abb. 84 ist der
Sensor der Beifahrer-
Sitzbelegungserkennung nicht fähig,
eine Person auf dem Beifahrersitz zu
erkennen; folglich kann die
Auslösung/Nicht-Auslösung der
Airbags nicht entsprechend den
Angaben in der Tabelle der
Ein-/Aus-Bedingungen der
Kontrollleuchte der Beifahrerairbag-
Deaktivierung gesteuert werden.
8303040600-124-002
8403040702-12A-001
114
SICHERHEIT
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124)Bringen Sie keine Gegenstände auf
dem oder um den Bereich an, in dem der
Fahrer- und Beifahrerairbag ausgestoßen
werden. Das Anbringen von Gegenständen
auf oder vor den Fahrer- oder
Beifahrerairbagmodulen ist gefährlich. Bei
einem Unfall kann der Gegenstand die
Auslösung des Airbags behindern und die
Insassen verletzen.
125)Bringen Sie keine Gegenstände auf
dem oder um den Bereich an, in dem ein
Seitenairbag ausgestoßen wird. Außerdem
ist es gefährlich, Gegenstände auf der
Außenseite des Sitzes zu befestigen. Bei
einem Unfall kann der Gegenstand den
Seitenairbag behindern, der auf der
Außenseite des Sitzes aufgebläht wird, und
so den zusätzlichen Schutz des
Seitenairbags beeinträchtigen oder das
Prallkissen in eine gefährliche Richtung
lenken. Außerdem könnten der Luftsack
aufreißen und Gas austreten. Hängen Sie
keine Netztaschen, Kartentaschen oder
Rucksäcke mit Gurten an die Sitzen.
Benutzen Sie nie Sitzüberzüge. Die Module
der Seitenairbags in den Sitzen immer frei
von Hindernissen halten, sodass sie sich
bei einer Seitenkollision entfalten können.
126)Berühren Sie nach dem Aufblasen
des Airbags nicht die Bauteile der
ergänzende Rückhaltesysteme. Das
Berühren der Komponenten der
ergänzenden Rückhaltesysteme nach dem
Aufblasen des Airbags ist gefährlich. Sofort
nach dem Aufblasen sind diese sehr heiß.
Sie können sich verbrennen.127)Installieren Sie keine Ausrüstungen
auf der Fahrzeugfront. Das Anbringen von
Frontausrüstungen wie vordere
Schutzstangen (Metallgitter,
Frontschutzbügel, Schubbügel oder andere
ähnliche Vorrichtungen), Schneeschild oder
Winden ist gefährlich. Das
Craschsensorsystem des Airbags kann
dadurch beeinträchtigt werden. Das kann
Airbags unerwartet auslösen oder das
Aufblasen bei einem Unfall verhindern. Die
Insassen können ernsthaft verletzt werden.
128)Verändern Sie nicht die Aufhängung.
Das Ändern der Fahrzeugaufhängung ist
gefährlich. Nach Änderung der Höhe oder
Aufhängung des Fahrzeugs ist das
Fahrzeug nicht mehr in der Lage, eine
Kollision genau zu erkennen, was zu
falschem oder unbeabsichtigtem Auslösen
von Airbags und damit zu schweren
Verletzungen führen kann.129)Nie eine Tür ändern und eventuelle
Schäden reparieren. Eine beschädigte Tür
immer von einem fachkundigen Techniker,
vorzugsweise bei einem Fiat-Kundendienst,
überprüfen lassen. Eine umgebaute Tür
oder ein nicht behobener Schaden kann
gefährliche Folgen haben. Jede Tür ist mit
einem Seitenaufprallsensor versehen, der
eine Komponente des ergänzenden
Rückhaltesystems ist. Wenn Löcher in die
Tür gebohrt werden, ein ausgebauter
Lautsprecher nicht wieder eingebaut oder
eine beschädigte Tür nicht repariert wird,
kann der Sensor beeinträchtigt werden,
sodass er den Druck eines Aufpralls bei
einer Seitenkollision nicht richtig erkennt.
Wenn ein Sensor einen seitlichen Aufprall
nicht richtig erkennt, können der
Seitenairbag und der
Sicherheitsgurtspanner nicht normal
funktionieren, was zu ernsthaften
Verletzungen der Insassen führen kann.
118
SICHERHEIT
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130)Nie das ergänzende Rückhaltesystem
verändern. Das Ändern der Bauteile oder
Verkabelung des ergänzenden
Rückhaltesystems ist riskant. Sie können
es unbeabsichtigt auslösen oder außer
Kraft setzen. Keine Umbauten am
ergänzenden Rückhaltesystem vornehmen.
Das schließt das Anbringen von Zierleisten,
Schildern oder ähnlichen Objekte auf den
Airbagmodulen ein. Das schließt ebenso
die Installation von zusätzlichen
elektrischen Geräten um die
Systemkomponenten und Kabel ein.
Wenden Sie sich an einen fachkundigen
Techniker, vorzugsweise einen
Fiat-Kundendienst, für den Aus- und
Einbau eines Sitzes. Es ist wichtig, die
Airbagkabel und -anschlüsse zu schützen,
sodass diese nicht unbeabsichtigt
ausgelöst werden; die Airbaganschlüsse
des Systems der Beifahrer-
Sitzbelegungserkennung und der Sitze
dürfen nicht beschädigt sein.
131)Kein Gepäck oder andere
Gegenstände unter den Sitzen platzieren.
Das Platzieren von Gepäck oder anderen
Gegenständen unter den Sitzen ist
gefährlich. Die für das ergänzende
Rückhaltesystem wichtigen Bauteile
könnten beschädigt und die betreffenden
Airbags bei einem Seitenaufprall nicht
ausgelöst werden mit den daraus
folgenden tödlichen oder schweren
Verletzungen. Platzieren Sie zur
Vermeidung von Schäden an den
wesentlichen Bauteilen des ergänzenden
Rückhaltesystems kein Gepäck oder
andere Gegenstände unter den Sitzen.132)Fahren Sie das Fahrzeug nicht mit
beschädigten Bauteilen des Airbag- oder
Gurtspannersystems. Bauteile des
ausgelösten Airbag- oder
Gurtspannersystems müssen nach dem
Aufprall, der die Auslösung oder Schäden
verursacht hat, ersetzt werden. Wenden
Sie sich an einen fachkundigen Techniker,
vorzugsweise den Fiat-Kundendienst, der
diese Systeme bewerten und wieder
instandsetzen kann. Das Fahren mit einem
ausgelösten oder beschädigten Airbag
oder Gurtstraffer garantiert Ihnen nicht den
erforderlichen Schutz bei einem folgenden
Unfall, was zu tödlichen oder schweren
Verletzung führen kann.
133)Entfernen Sie keine internen
Airbagteile. Der Ausbau von Komponenten
wie Sitzen, Instrumententafel, Lenkrad, die
Airbagteile oder Sensoren enthalten, ist
gefährlich. Diese Komponenten enthalten
wichtige Bauteile der Airbags. Der Airbag
kann unbeabsichtigt ausgelöst werden und
schwere Verletzungen verursachen. Lassen
Sie solche Komponenten nur vom
Fiat-Servicenetz ausbauen.134)Achten Sie darauf, dass ein Insasse
auf dem Beifahrersitz keine Haltung
einnimmt, die es dem Sensor der
Beifahrer-Sitzbelegungserkennung
erschwert, zu erkennen, ob der Sitz belegt
ist. Es ist gefährlich, wenn ein Insasse auf
dem Beifahrersitz eine Haltung einnimmt,
die es dem Sensor der Beifahrer-
Sitzbelegungserkennung erschwert, zu
erkennen, ob der Sitz belegt ist. Wenn der
Sensor der Beifahrer-
Sitzbelegungserkennung die Insassen auf
dem Sitz nicht korrekt erfasst, könnten die
Beifahrer-Front- und Seitenairbags und das
Gurtstraffersystem nicht funktionieren (nicht
ausgelöst) oder zufällig aktiviert (ausgelöst)
werden. Der Mitfahrer ist nicht durch das
ergänzende Rückhaltesystem der Airbags
geschützt oder die zufällige Auslösung der
Airbags kann zu ernsthaften oder tödlichen
Verletzungen führen.
135)Korrekte Entsorgung des
Airbagsystems. Unsachgemäße
Entsorgung eines Airbags oder eines
Fahrzeugs mit funktionierenden Airbags ist
höchstgefährlich. Wenn nicht alle
Sicherheitsmaßnahmen eingehalten
werden, besteht Verletzungsgefahr.
Wenden Sie sich für die sichere
Entsorgung eines Airbags oder für die
Verschrottung eines Fahrzeugs mit Airbags
an einen Fachmann oder an das
Fiat-Servicenetz.
136)Wenn ein Airbag ausgelöst wird, kann
ein lautes Auslösegeräusch und Rauch
entweichen. Diese verursachen keine
Verletzungen, die Beschaffenheit des
Airbags kann jedoch durch Reibung leichte
Hautverletzungen an Körperstellen
hervorrufen, die nicht von Kleidung
bedeckt sind.
119
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SCHALTGETRIEBE
146) 147) 148)
25)
Um einen Gang einzulegen, das
Kupplungspedal vollständig durchtreten
und den Schalthebel in die gewünschte
Position stellen. Die Gangpositionen
sind auf dem Schaltknauf
gekennzeichnet Abb. 87.
Das Kupplungspedal beim
Schaltvorgang vollständig durchtreten,
danach langsam loslassen.
Das Fahrzeug ist mit einer Vorrichtung
ausgestattet, mit der das versehentliche
Schalten in die Stellung R
(Rückwärtsgang) verhindert wird. Den
Schalthebel nach unten drücken und in
die Position R schalten.
Eine natürliche Körperhaltung kann
durch leichtes Greifen des Schalthebelsvon der Seite erzielt werden, ohne dass
der Ellbogen auf der Mittelarmkonsole
abgestützt werden muss.
Wenn der Schaltvorgang in R
schwergängig ist, in den Leerlauf
zurückschalten, das Kupplungspedal
loslassen und erneut versuchen.
Mit Parksensorsystem
Wenn der Schalthebel in die Stellung R
gebracht wird, wenn die Zündung EIN
geschaltet ist, wird das
Parksensorsystem aktiviert und ein
Warnsignal ertönt. Siehe Abschnitt
“Parksensorsystem”.
ZUR BEACHTUNG Den Fuß nur beim
Gangwechsel auf das Kupplungspedal
stellen. Die Kupplung auch nicht
nutzen, um das Fahrzeug an einer
Steigung anzuhalten. Das unnötige
Betätigen der Kupplung verursacht
Kupplungsverschleiß und Schäden.
ZUR BEACHTUNG Beim Gangwechsel
aus dem 5. in den 4. Gang keinen
übermäßigen seitlichen Druck auf den
Schalthebel ausüben. Dies könnte zu
einer unabsichtlichen Auswahl des 2.
Gangs führen, wodurch ein Schaden
am Getriebe hervorgerufen werden
könnte.
ZUR BEACHTUNG Sicherstellen, dass
das Fahrzeug vollständig hält, bevor derRückwärtsgang eingelegt wird. Das
Einlegen des Rückwärtsgangs während
das Fahrzeug noch fährt, kann das
Getriebe beschädigen.
ZUR BEACHTUNG Der Rückwärtsgang
kann nur eingelegt werden, wenn das
Fahrzeug vollständig steht. Bei
laufendem Motor und gedrücktem
Kupplungspedal ca. 2 Sekunden vor
dem Einlegen des Rückwärtsgangs
warten. Dadurch werden
Zahnradschäden vermieden und das
Getriebe geschont.ZUR BEACHTUNG
146)Um die Gänge richtig zu wechseln,
muss das Kupplungspedal ganz
durchgetreten werden. Aus diesem Grund
darf sich auf dem Boden vor der
Pedaleinheit kein Hindernis befinden.
Sicherstellen, dass Fußmatten glatt liegen,
damit sie die Nutzung der Pedale nicht
beeinträchtigen.
147)Die Motorbremsen auf rutschigen
Fahrbahnbelägen oder bei hoher
Geschwindigkeit nicht abrupt betätigen.
Das Herunterschalten während der Fahrt
auf nasser, verschneiter oder vereister
Fahrbahn oder bei der Fahrt mit hoher
Geschwindigkeit verursacht gefährliches
abruptes Motorbremsen. Die abrupte
Änderung der Reifengeschwindigkeit kann
ein Schleudern der Reifen verursachen.
Dies führt zum Verlust der
Fahrzeugkontrolle und zu einem Unfall.
8705210101-12A-001
126
STARTEN UND FAHREN
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fixierten Modus im zweiten Gang per
Kickdown zurückgeschaltet.
Automatisches Herunterschalten
Der Gang wird automatisch je nach
Fahrzeuggeschwindigkeit bei der
Verlangsamung herunter geschaltet.
HINWEIS Wenn das Fahrzeug
angehalten wird, während es im
fixierten Modus im zweiten Gang ist,
bleibt es im zweiten Gang.
DIREKTMODUS(soweit vorhanden)
Der Direktmodus kann genutzt werden,
um die Gänge vorübergehend mit den
Schalthebeln am Lenkrad zu wechseln,
wenn das Fahrzeug mit dem Wahlhebel
in der Stellung D gefahren wird.
Der Direktmodus wird unter folgenden
Bedingungen abgebrochen
(aufgehoben):
Der Schalter +/OFF wird für einen
bestimmten Zeitraum oder länger nach
hinten gezogen;
Das Fahrzeug wird für einen
bestimmten Zeitraum oder länger
gefahren (der Zeitraum ist je nach
Fahrtbedingungen unterschiedlich);
Das Fahrzeug hält oder fährt bei
niedriger Geschwindigkeit.
ZUR BEACHTUNG Je nach
Fahrzeuggeschwindigkeit ist das
Herauf- oder Herunterschalten imDirektmodus nicht möglich. Da der
Direktmodus je nach Beschleunigung
oder Durchtreten des Gaspedals
abgebrochen (aufgehoben) werden
kann, ist zudem die Verwendung des
manuellen Schaltmodus empfohlen,
wenn das Fahrzeug für längere Zeit in
einem bestimmten Gang gefahren
werden soll.
FAHRTIPPS
152) 153)
Überholen
Für eine höhere Leistung beim
Überholen eines anderen Fahrzeugs
oder Befahren eines steilen Anstiegs,
das Gaspedal vollständig durchtreten.
Das Getriebe schaltet je nach
Fahrzeuggeschwindigkeit in einen
niedrigeren Gang.
Einen steilen Anstieg aus dem
Stand fahren
Zur Bewältigung eines steilen Anstiegs
aus dem Stand das Bremspedal treten,
in die Stellung D oder M1 schalten, je
nach Ladungsgewicht und Steilheit des
Geländes, das Bremspedal lösen und
gleichzeitig beschleunigen.
Einen steilen Anstieg
herunterfahren
Beim Herunterfahren eines steilen
Anstiegs in niedrigere Gänge schalten,je nach Ladungsgewicht und Steilheit
des Geländes.
Langsam fahren, die Bremsen nur
gelegentlich nutzen, um sie vor
Überhitzung zu schützen.
ZUR BEACHTUNG
149)Den Wahlhebel immer auf P stellen
und die Feststellbremse betätigen. Nur den
Wahlhebel auf P zu stellen, ohne die
Feststellbremse für das Abstellen des
Fahrzeugs zu nutzen, ist gefährlich. Wenn
P das Fahrzeug nicht anhält, könnte das
Fahrzeug ins Rollen kommen und einen
Unfall verursachen.
150)Wenn der Motor schneller als im
Leerlauf läuft, nicht von der Stellung N oder
P in einen Antriebsgang schalten. Es ist
gefährlich, von der Stellung N oder P in
einen Antriebsgang zu schalten, wenn der
Motor schneller als im Leerlauf läuft. Wenn
dies geschieht, könnte das Fahrzeug
abrupt losfahren und einen Unfall oder eine
schwere Verletzung verursachen.
151)Während der Fahrt nicht in den
Leerlauf N schalten. Das Schalten in den
Leerlauf N während der Fahrt ist gefährlich.
Die Motorbremse kann beim Verlangsamen
nicht betätigt werden, dies könnte zu
einem Unfall oder einer schweren
Verletzung führen.
130
STARTEN UND FAHREN
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152)Die Motorbremse auf rutschigen
Fahrbahnbelägen oder bei hoher
Geschwindigkeit nicht betätigen. Das
Herunterschalten während der Fahrt auf
nasser, verschneiter oder vereister
Fahrbahn oder bei der Fahrt mit hoher
Geschwindigkeit verursacht gefährliches
abruptes Motorbremsen. Die abrupte
Änderung der Reifengeschwindigkeit kann
ein Schleudern der Reifen verursachen.
Dies führt zum Verlust der
Fahrzeugkontrolle und zu einem Unfall.
153)Das Fahrzeug nicht in eine Richtung
entgegen der mit dem Wahlhebel
ausgewählten Richtung rollen lassen. Das
Fahrzeug nicht rückwärts rollen lassen,
wenn der Wahlhebel in Fahrtrichtung
gestellt ist und das Fahrzeug nicht vorwärts
rollen lassen, wenn der Wahlhebel in den
Rückwärtsgang gestellt ist. Anderenfalls
könnte der Motor abschalten, den Verlust
der Bremskraftsteuerung und
Servolenkung verursachen und die
Steuerung des Fahrzeugs erschweren.
Dies könnte zu einem Unfall führen.TEMPOMAT
Dieses elektronische
Fahrerassistenzsystem ermöglicht, das
Fahrzeug auf langen Stecken mit einer
gewünschten Geschwindigkeit zu
fahren, ohne das Gaspedal treten zu
müssen.
Die Vorrichtung kann bei einer
Geschwindigkeit von mehr als 40 km/h
auf langen, geraden und trockenen
Strecken mit wenigen
Fahrveränderungen (z. B. auf der
Autobahn) eingesetzt werden.
Der Einsatz der Vorrichtung ist deshalb
auf verkehrsreichen Landstraßen nicht
zum empfehlen. Nicht im Stadtverkehr
benutzen.
AKTIVIERUNG /
DEAKTIVIERUNG
154) 155) 156) 157)
ZUR BEACHTUNG Wenn die Zündung
ausgeschaltet wird, bleibt der
Systemstatus vor dem Abschalten
bestehen. Wenn die Zündung z. B.
ausgeschaltet wird, während der
Tempomat eingeschaltet ist, ist das
System betriebsbereit, wenn die
Zündung beim nächsten Mal EIN
geschaltet wird.
Aktivierung der Vorrichtung
Mit Geschwindigkeitsbegrenzer:
den Schalter MODUS drücken. Die
Warnleuchte (orangefarben) schaltet
sich ein.
ZUR BEACHTUNG Wenn der
Geschwindigkeitsbegrenzer nach
Drücken des Schalters MODUS
eingeschaltet ist, den Schalter MODUS
erneut drücken, um zum Tempomat zu
wechseln.
9105100101-877-877
131
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ERHÖHUNG /
VERRINGERUNG DER
GESCHWINDIGKEIT
Erhöhung der Geschwindigkeit
Mit Tempomatbedientaste: den
Schalter RES/+ drücken und gedrückt
halten, dann beschleunigt das
Fahrzeug. Den Schalter bei der
gewünschten Geschwindigkeit
loslassen. Den Schalter RES/+
betätigen und sofort loslassen, um die
voreingestellte Geschwindigkeit
anzupassen. Mehrere
Bedienungsschritte erhöhen die
voreingestellte Geschwindigkeit, je nach
Häufigkeit der Betätigung des
Schalters.
Benutzung des Gaspedals: das
Gaspedal treten, um auf die
gewünschte Geschwindigkeit zu
beschleunigen. Den Schalter SET/–
betätigen und sofort loslassen.
ZUR BEACHTUNG Beschleunigen, um
zeitweise die Geschwindigkeit zu
erhöhen, während der Tempomat
eingeschaltet ist. Eine höhere
Geschwindigkeit stört oder ändert die
eingestellte Geschwindigkeit nicht. Den
Fuß vom Gaspedal nehmen, um die
eingestellte Geschwindigkeit zurück zu
erlangen.GESCHWINDIGKEIT
WIEDER AUFNEHMEN
Wenn der Tempomat (Cruise Control)
vorübergehend unterbrochen wird (zum
Beispiel durch Betätigung des
Bremspedals) und das System
weiterhin aktiviert ist, wird die zuletzt
eingestellte Geschwindigkeit
automatisch wieder aufgenommen,
sobald der RES/+ Schalter gedrückt
wird.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
weniger als 40 km/h (25 mph) beträgt,
die Geschwindigkeit auf 40 km/h
(25 mph) oder mehr erhöhen und den
RES/+ Schalter drücken.
VORÜBERGEHENDE
ABSCHALTUNG DES
SYSTEMS
Um das System vorübergehend
abzuschalten, eine der folgenden
Methoden nutzen: das Bremspedal
sanft treten/das Kupplungspedal treten
(Versionen mit Schaltgetriebe)/den
Schalter AUS/ABBRECHEN drücken.
Wenn der Schalter RES/+
gedrückt wird, während die
Fahrzeuggeschwindigkeit mehr als
40 km/h beträgt, kehrt das System zur
zuvor eingestellten Geschwindigkeit
zurück.Hinweis
Wenn eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist, wird der Tempomat
vorübergehend abgeschaltet:
Die Feststellbremse ist angezogen;
Versionen mit
Geschwindigkeitsbegrenzer: der
Schalter MODUS für den einstellbaren
Geschwindigkeitsbegrenzer wird
gedrückt;
Automatikgetriebe: der Wahlhebel
befindet sich in der Stellung P oder N
oder bei Versionen mitSchaltgetriebe:
der Schalthebel befindet sich im
Leerlauf;
Automatikgetriebe: der Tempomat
kann während der Fahrt im manuellen
Modus (Wahlhebel von der Stellung D
auf M gewechselt) nicht abgeschaltet
werden. Die Motorbremse wird daher
nicht betätigt, selbst wenn das
manuelle Automatikgetriebe in einen
niedrigeren Gang geschaltet wird. Wenn
eine Verlangsamung erforderlich ist, die
eingestellte Geschwindigkeit verringern
oder das Bremspedal betätigen.
Wenn der Tempomat mithilfe einer
der geeigneten Abschaltoptionen
vorübergehend abgeschaltet wird, kann
die Geschwindigkeit nicht
wiederhergestellt werden.
133
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Wenn keine
Fahrtgeschwindigkeit eingestellt
wurde(orangefarbene Warnleuchte
schaltet sich ein): Den Schalter
AUS/ABBRECHEN drücken. Der
Bildschirm des
Geschwindigkeitsbegrenzers wird nicht
mehr angezeigt und die Leuchtanzeige
des einstellbaren
Geschwindigkeitsbegrenzers
(orangefarben) schaltet sich aus.
Wenn der Schalter EIN gedrückt wird,
während der einstellbare
Geschwindigkeitsbegrenzer
eingeschaltet ist, wechselt das System
zum Tempomat.
EINSTELLUNG DER
GEWÜNSCHTEN
GESCHWINDIGKEIT
Gehen Sie wie folgt vor:
Den Schalter EIN betätigen, um das
System einzuschalten;
Den Schalter SET/- drücken, um die
Geschwindigkeit einzustellen. Wenn die
aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit
30 km/h oder mehr beträgt, wird die
Geschwindigkeit auf die aktuelle
Fahrzeuggeschwindigkeit eingestellt.
Wenn die aktuelle
Fahrzeuggeschwindigkeit weniger als
30 km/h beträgt, wird die
Geschwindigkeit auf 30 km/h
eingestellt;
Um die eingestellte
Geschwindigkeit zu erhöhen: den
Schalter RES/+ gedrückt halten.Um
die eingestellte Geschwindigkeit zu
verringern: den Schalter SET/-
gedrückt halten.
HINWEIS Wenn die eingestellte
Geschwindigkeit im Kombi-Instrument
angezeigt wird, den Schalter RES/+
drücken, um die angezeigte
Fahrzeuggeschwindigkeit einzustellen.
HINWEIS Die Fahrzeuggeschwindigkeit
kann die eingestellte Geschwindigkeit
bei einem Gefälle überschreiten.
VORÜBERGEHENDE
ABSCHALTUNG DES
SYSTEMS
Das System wird vorübergehend
abgeschaltet (Bereitschaftszustand),
wenn einer der folgenden
Bedienungsschritt vorgenommen wird,
während der
Geschwindigkeitsbegrenzer angezeigt
wird:
der Schalter AUS/ABBRECHEN wird
gedrückt;
das Gaspedal wird stark
heruntergetreten.
Den Schalter RESUME/+ drücken, um
die zuvor eingestellte Geschwindigkeit
wieder aufzunehmen. Die eingestellte
Geschwindigkeit kann durch drücken
des Schalters SET/- ausgewähltwerden, während das System im
Bereitschaftszustand ist.
ZUR BEACHTUNG
158)Bei Fahrerwechsel das System immer
ausschalten. Sollte der neue Fahrer nach
dem Fahrerwechsel nicht mit der Funktion
des Geschwindigkeitsbegrenzers vertraut
sein, könnte das Fahrzeug nicht
beschleunigen, wenn dieser das Gaspedal
tritt, und dies zu einem Unfall führen.
159)Stets die Sicherheit des umliegenden
Bereichs prüfen und einen größeren
Abstand zwischen den Fahrzeugen vor und
hinter Ihnen halten, wenn der
Geschwindigkeitsbegrenzer eingestellt
wurde. Wenn die Geschwindigkeit niedriger
als die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit
eingestellt wird, verringert das Fahrzeug die
Geschwindigkeit zur eingestellten
Geschwindigkeit.
135
Page 139 of 244

ZUR BEACHTUNG
26)Eingriffe an der Stoßstange im Bereich
der Sensoren sollten nur durch das
Servicenetz durchgeführt werden. Eingriffe
an der Stoßstange, die nicht
ordnungsgemäß ausgeführt wurden,
können den Betrieb der Parksensoren
beeinträchtigen.
27)Lackierarbeiten an den Stoßstangen
und Reparaturmaßnahmen an der
Karosserie sollten nur durch das
Servicenetz durchgeführt werden. Eine
falsche Lackierung kann die Funktion der
Sensoren beeinträchtigen.
28)Für einen korrekten Betrieb müssen die
Sensoren immer von Schlamm, Schmutz,
Schnee oder Eis gereinigt werden.
Während des Reinigungsvorgangs der
Sensoren darauf achten, diese nicht zu
verkratzen oder zu beschädigen. Keine
trockenen, rauen oder harten
Reinigungstücher verwenden. Die Sensoren
immer mit sauberem Wasser und
gegebenenfalls Autoreinigungsmittel
waschen. Bei der Verwendung von
speziellen Reinigungsgeräten wie
Hochdruck- oder Dampfstrahler die
Sensoren nur kurz und mit einem Abstand
von mindestens 10 cm reinigen.
137
BETANKUNG DES
FAHRZEUGS
162) 163) 164) 165) 166) 167)
Den Motor vor der Betankung stets
abschalten.
KRAFTSTOFFERFORDERNISSE
Ausschließlich bleifreien Super-Kraftstoff
(gemäß EN 228 Anforderungen im
Rahmen von E10) mit einer Oktanzahl
von mindestens 95 verwenden.
ZUR BEACHTUNG NUR BLEIFREIEN
KRAFTSTOFF TANKEN. Verbleiter
Kraftstoff schädigt den Katalysator und
die Sauerstoffsensoren und führt zu
einer Zerstörung der
Abgasreinigungsanlage bzw.
Fehlfunktionen.ZUR BEACHTUNG Die Verwendung
von E10-Kraftstoff mit einem 10 %
Anteil an Ethanol in Europa ist für das
Fahrzeug sicher. Schäden am Fahrzeug
können entstehen, wenn der
Ethanolanteil diese Kenngröße
überschreitet.
ZUR BEACHTUNG Niemals
Kraftstoffzusätze verwenden, sonst
könnte die Abgasreinigungsanlage
beschädigt werden. Kontaktieren Sie
für weitere Informationen das
Fiat-Kundendienstnetz.
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Kraftstoffe - Identifikation der
Kompatibilität der Fahrzeuge
Grafisches Symbol zur Information
der Verbraucher gemäß
Spezifikation EN16942
Die nachfolgend dargestellten Symbole
vereinfachen das Erkennen des
korrekten, in Ihrem Fahrzeug zu
verwendenden Kraftstofftyps. Bevor Sie
das Fahrzeug auftanken, überprüfen Sie
die Symbole auf der Innenseite der
Tankklappe (soweit vorhanden) und
vergleichen Sie diese mit den Symbolen
auf der Kraftstoffpumpe (soweit
vorhanden).
E5: Bleifreies Benzin mit einem
Sauerstoffgehalt bis 2,7 % (m/m) und
mit maximal 5,0 % Ethanol (V/V)
entsprechend der SpezifikationEN228
E10: Bleifreies Benzin mit einem
Sauerstoffgehalt bis 3,7 % (m/m) und
mit maximal 10,0 % Ethanol (V/V)
entsprechend der SpezifikationEN228
ZUR BEACHTUNG
162)Für die Entfernung des Tankdeckels
den Deckel leicht lösen, warten, dass das
Zischen aufhört, und ihn dann entfernen:
Kraftstoffnebel ist gefährlich. Kraftstoff kann
die Haut und Augen verätzen und
Krankheiten verursachen, wenn er
eingenommen wird. Kraftstoffnebel wird
ausgelöst, wenn sich Druck im
Kraftstofftank gesammelt hat und der
Tankdeckel zu schnell entfernt wird.163)Vor der Betankung den Motor
abstellen und stets Funken und Flammen
vom Einfüllstutzen fernhalten.
Kraftstoffdämpfe sind gefährlich. Sie
könnten durch Funken oder Flammen
entzündet werden und schwere
Verbrennungen und Verletzungen
hervorrufen. Zudem könnte die
Verwendung des falschen Tankdeckels
oder keines Tankdeckels ein Kraftstoffleck
ergeben, das zu schweren Verbrennungen
oder dem Tod bei einem Verkehrsunfall
führen kann.
164)Die Betankung nicht fortsetzen, wenn
die Zapfpistole automatisch abschaltet.
Weiteren Kraftstoff einzufüllen, wenn die
Zapfpistole automatisch abgeschaltet hat
ist gefährlich, da die Überfüllung des
Kraftstofftanks zu einem Überlaufen oder
Verlust des Kraftstoffs führen kann. Ein
Überlaufen oder Verlust von Kraftstoff
könnte das Fahrzeug beschädigen und bei
Entzündung des Kraftstoffs ein Feuer oder
eine Explosion verursachen, die schwere
Verletzungen oder den Tod bringt.
165)Keinen Gegenstand/Verschluss am
Einfüllstutzen anbringen, der nicht für das
Fahrzeug vorgesehen ist. Die Verwendung
nicht kompatibler Gegenstände/
Verschlüsse kann zu einem gefährlichen
Druckanstieg im Tank führen.
166)Sich nie mit offenen Flammen oder
brennenden Zigaretten dem Einfüllstutzen
nähern: Brandgefahr. Sich nicht mit dem
Gesicht dem Einfüllstutzen nähern, um das
Einatmen gefährlicher Dämpfe zu
vermeiden.
167)Keine Mobiltelefone an der Zapfsäule
verwenden: Brandgefahr.
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