lock FIAT 500 2019 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2019, Model line: 500, Model: FIAT 500 2019Pages: 252, PDF-Größe: 6.29 MB
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INSASSENSCHUTZ-
SYSTEME
Die wichtigsten
Sicherheitsausstattungen des
Fahrzeugs sind:
Sicherheitsgurte.
SBR-System (Seat Belt Reminder).
Kopfstützen.
Kinderrückhaltesysteme.
Front- und Seitenairbags.
Die auf den folgenden Seiten
enthaltenen Informationen sind sehr
wichtig und sollten aufmerksam
gelesen werden. Es ist sehr wichtig,
dass die Schutzsystem korrekt
eingesetzt werden, damit Fahrer und
Fahrgäste bei maximaler Sicherheit
fahren.
Im Abschnitt „Kopfstützen”, Kapitel
„Kenntnis des Fahrzeugs” werden die
Kopfstützen beschrieben.
SICHERHEITSGURTE
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.
Der Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls.
Unter normalen Bedingungen kann das
Gurtband frei abrollen, so dass es
immer am Körper des Insassen anliegt.
Im Falle eines Aufpralls blockiert der
Gurt und verringert die Aufprallgefahr in
der Fahrgastzelle oder das
Herausschleudern der Personen aus
dem Fahrzeug.
Der Fahrer ist verpflichtet, alle lokalen
gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich
der Pflicht und der Vorgehensweise
zur Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu lassen).
Vor Beginn der Fahrt immer den
Sicherheitsgurt anlegen.
VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade und an die
Rückenlehne angelehnt halten.Zum Anlegen der Sicherheitsgurte ist
die Schlosslasche A Abb. 53 bis zum
hörbaren Einrasten in die Aufnahme
B einzuführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen
blockiert, kurz aufwickeln lassen, erneut
herausziehen und dabei ruckartige
Bewegungen vermeiden.
Betätigen Sie zum Lösen der Gurte die
Taste C Abb. 53.
Führen Sie den Gurt während des
Aufwickelns, um sein Verdrehen zu
vermeiden. Der Gurt passt sich durch
den Aufroller automatisch dem Körper
des Insassen an und erlaubt eine
gewisse Bewegungsfreiheit.
53F0S0077
83
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Bei auf starkem Gefälle abgestellten
Fahrzeug kann der Aufrollmechanismus
blockieren, was ganz normal ist.
Außerdem blockiert der
Aufrollmechanismus den Gurt bei
jedem schnellen Herausziehen, bei
scharfem Abbremsen, bei Aufprall oder
in Kurven mit hoher Geschwindigkeit.
Der Rücksitz ist mit Dreipunkt-
Trägheits-Sicherheitsgurten mit
Aufrollmechanismus ausgestattet.
Die Sicherheitsgurte der Rücksitze nach
dem in Abb. 54 gezeigten Schema
anlegen.
ZUR BEACHTUNG Wenn der Rücksitz
nach dem Umklappen wieder in die
normale Gebrauchsposition gebracht
wird, achten Sie darauf, dass die
Sicherheitsgurte korrekt positioniert
werden, damit sie jederzeit wieder
einsatzbereit sind.
83) 84)
ZUR BEACHTUNG
83)Die Taste C Abb. 53nicht während der
Fahrt drücken.
84)Daran denken, dass die Insassen auf
den Rücksitzen, die keine Sicherheitsgurte
angelegt haben, bei einem heftigen Aufprall
verletzt werden können und auch eine
Gefahr für die Insassen auf den
Vordersitzen darstellen.
S.B.R.-SYSTEM
(Seat Belt
Reminder)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
Das SBR-System warnt die Passagiere
der Vorder- und Rücksitze (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen),
wenn die Sicherheitsgurte nicht
angeschnallt wurden.
Wenn die Sicherheitsgurte nicht
angelegt sind, wird der Fahrer vom
System mit einer entsprechenden
Leuchte (Kontrollleuchte auf der
Instrumententafel und Symbole auf
dem Display) und mit einem
akustischen Signal (siehe folgende
Abschnitte) darauf hingewiesen.
HINWEIS Für die dauerhafte
Deaktivierung des akustischen Signals
das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
Das akustische Signal kann jederzeit
über das Setup-Menü des Displays
wieder aktiviert werden.
54F0S0565
84
SICHERHEIT
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92)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden
ist.
93)Kindersitze mit Isofix-Verankerungen
ermöglichen eine stabile Befestigung
am Sitz, ohne dass hierzu die
Sicherheitsgurte des Autos erforderlich
sind. Für diese Kindersitze gelten die
Angaben im Abschnitt „Vorrüstung für
Einbau eines Sitzes Typ Isofix” in diesem
Kapitel.
94)Eine falsche Befestigung des
Kindersitzes stellt die Schutzwirkung in
Frage. Im Falle eines Unfalls könnte sich
der Kindersitz lockern und das Kind schwer
oder sogar tödlich verletzt werden. Halten
Sie sich bei der Befestigung eines
Schutzsystems für Neugeborene oder
Kinder stets streng an die
Montageanleitung des Herstellers.
95)Wenn das Kinderschutzsystem nicht
verwendet wird, entweder mit dem
Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Verankerungen
fixieren oder ganz aus dem Fahrzeug
herausnehmen. Unbefestigte Kindersitze
nie in der Fahrgastzelle mittransportieren.
So wird vermieden, dass die
Fahrzeuginsassen im Falle eines abrupten
Bremsvorganges oder Unfalls
möglicherweise verletzt werden.
96)Nachdem ein Kindersitz installiert
wurde, darf der Sitz nicht mehr verstellt
werden. Vor den Verstellungen der
Sitzposition immer den Sitz ausbauen.97)Ist ein universaler Isofix-Kindersitz nicht
korrekt mit allen drei Verankerungen
befestigt, ist kein korrekter Schutz des
Kindes gewährleistet. Im Falle eines
Aufpralls besteht für das Kind das Risiko
von schweren und auch tödlichen
Verletzungen.
98)Den Kindersitz nur bei stehendem
Fahrzeug montieren. Der Sitz ist richtig in
den Haltern verankert, wenn ein hörbares
Einrasten wahrgenommen wird. In jedem
Fall die Hinweise zu Montage, Demontage
und Positionierung berücksichtigen, die
in der mitgelieferten Anleitung des
Herstellers des Kindersitzes beschrieben
sind.
99)Immer darauf achten, dass das Kind
den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes
nicht unter die Arme oder hinter den
Rücken legt. Bei Unfällen ist der
Sicherheitsgurt nicht für das Halten des
Kindes geeignet und kann unter
Umständen auch tödliche Verletzungen
verursachen. Kinder müssen somit immer
mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher
angeschnallt werden.
100)Niemals eine untere Verankerung für
die Befestigung mehrerer
Rückhaltesysteme für Kinder verwenden.
101)Den Kindersitz gemäß der Anleitung
montieren, die dem Kindersitz beiliegen
muss.ZUSÄTZLICHES
SCHUTZSYSTEM
(SRS) - AIRBAG
Das Fahrzeug kann folgendermaßen
ausgestattet sein:
Frontairbag für den Fahrer;
Frontairbag für den Beifahrer;
Knieairbag Fahrerseite;
Vordere Sidebags auf der Fahrer-
und Beifahrerseite für den Schutz des
Beckens, Ober- und Unterkörpers
(Sidebags);
Seitenairbag für den Kopfschutz der
vorderen und hinteren Sitzplätze
(Window Bag).
FRONTAIRBAGS
102)
Die Front-Airbags (Fahrer/Beifahrer) und
das Knie-Airbag auf der Fahrerseite
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
schützen die Insassen der Vordersitze
im Fall eines mittelschweren frontalen
Aufpralls durch das Aufblasen eines
Luftkissens zwischen der Person und
dem Lenkrad bzw. dem
Armaturenbrett.
Das Nichtansprechen bei anderen
Aufprallarten (seitlich, hinten,
Überschlagen usw.) ist daher nicht als
Systemstörung auszulegen.
100
SICHERHEIT
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37)Bei abgestelltem Motor den
Zündschlüssel nicht auf MAR stehen
lassen, um zu verhindern, dass unnötiger
Stromverbrauch die Batterie entleert.
38)Es ist deshalb erforderlich, dass sich im
Benzintank immer eine Kraftstoffreserve
befindet, um die Unversehrtheit der
Benzinpumpe und die Umschaltung von
LPG- auf Benzinbetrieb zu gewährleisten.
39)Ein Anlassen durch Anschieben,
Abschleppen oder unter Ausnutzung von
abschüssigem Gelände ist unbedingt
zu vermeiden. Diese Vorgänge können zu
einem Anstau von Kraftstoff im Katalysator
führen und diesen irreparabel beschädigen.
40)Das „Gas geben” vor dem Abstellen
des Motors nützt nichts, verbraucht
Kraftstoff und ist für Motoren mit
Turbolader besonders schädlich.BEIM PARKEN
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug an einem starken
Gefälle abgestellt, wird empfohlen,
die Räder zudem mit einem Keil oder
Stein zu blockieren.
Die Startvorrichtung nicht in Position
MAR lassen, um ein Entladen der
Batterie zu vermeiden. Außerdem beim
Verlassen des Fahrzeugs immer den
Schlüssel abziehen.
Versionen mit Dualogic-Getriebe
Für ein sicheres Parken ist es
unerlässlich, bei gedrücktem
Bremspedal den 1. Gang oder den
Rückwärtsgang (R) einzulegen und, auf
einer Straße mit Gefälle, die
Handbremse zu ziehen.
Vor Loslassen des Bremspedals
abwarten, bis die Anzeige P auf dem
Display verschwindet.ZUR BEACHTUNG Das Fahrzeug NIE
mit Getriebe im Leerlauf verlassen (oder
bei den Versionen mit
Automatikgetriebe, ohne das Getriebe
auf P gestellt zu haben).
HANDBREMSE
124) 125) 126)
Der Handbremshebel Abb. 74 befindet
sich zwischen den Vordersitzen.
Handbremse anziehen
Um die Handbremse anzuziehen, den
Hebel nach oben ziehen, bis der
Stillstand des Fahrzeugs gewährleistet
ist.
Bei angezogener Handbremse und
Zündschlüssel auf MAR leuchtet auf der
Instrumententafel die Kontrollleuchte
.
74F0S0048
110
ANLASSEN UND FAHRT
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Handbremse lösen
Die Feststellbremse kann
folgendermaßen gelöst werden:
Den Hebel leicht anheben und den
Entriegelungsknopf A Abb. 74 drücken.
Die Taste A gedrückt halten und
den Hebel absenken. Die
Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel erlischt.
Um ungewollte Bewegungen des
Fahrzeugs zu vermeiden, ist der
Vorgang bei gedrücktem Bremspedal
auszuführen.
ZUR BEACHTUNG
124)Das Fahrzeug muss nach einigen
Einrastungen des Hebels blockiert sein.
Wenn dies nicht der Fall ist, wenden Sie
sich bitte an das Fiat-Servicenetz, um die
Einstellung vornehmen zu lassen.
125)Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt
im Fahrzeug lassen; beim Verlassen des
Fahrzeugs, den Schlüssel der
Anlassvorrichtung abziehen und
mitnehmen.
126)Beim Parken die Räder an Gefällen
zur Bordstein und an Steigungen in die
entgegengesetzte Richtung auslenken.
Wurde das Fahrzeug an einer steilen
Neigung abgestellt, wird empfohlen, die
Räder zudem mit einem Keil oder Stein zu
blockieren.
SCHALTGETRIEBE
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
127)
41)
Beim Einlegen der Gänge das
Kupplungspedal vollständig
niedertreten und den Schalthebel in die
gewünschte Stellung bringen (das
Gangschema befindet sich auf dem
Schalthebelknauf Abb. 75).
Bei Fahrzeugen mit sechsgängigem
Getriebe zum Einlegen des 6. Gangs
den Hebel durch Ausüben eines Drucks
nach rechts betätigen, um zu
vermeiden, das fälschlicherweise der 4.
Gang eingelegt wird. Für das
Herunterschalten vom 6
.in den 5.Gang
analog vorgehen.Beim Einlegen des Rückwärtsganges R
von der Leerlaufstellung aus ist der
Schiebering A Abb. 75 unter dem
Kugelgriff anzuheben und gleichzeitig
der Hebel nach rechts und dann nach
hinten zu führen.
ZUR BEACHTUNG Der Rückwärtsgang
kann nur bei vollständig stillstehendem
Fahrzeug eingelegt werden. Warten
Sie bei laufendem Motor vor dem
Einlegen des Rückwärtsgangs
mindestens 2 Sekunden bei
vollkommen durchgetretenem
Kupplungspedal ab, um eine
Beschädigung der Zahnräder und
Reibung zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG Die Bedienung des
Kupplungspedals muss auf die
Gangwechsel begrenzt werden. Beim
Fahren den Fuß nicht auf dem
Kupplungspedal liegen lassen, auch
wenn er nur leicht aufgelegt bleibt. Bei
den Versionen/Märkten wo vorgesehen
kann die Kontrollelektronik des
Kupplungspedals einen falschen
Fahrstil als Fehler interpretieren und
dementsprechend reagieren.
75F0S0597
111
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Zum Auswechseln der Glühlampe wie
folgt vorgehen:
Zuerst vorne und dann hinten eine
Hebeleinwirkung auf die durchsichtige
Abdeckung ausüben (1-Abb. 94).
Eine Hebeleinwirkung in
entgegengesetzte Richtung von hinten
ausüben (2-Abb. 94) und die Gruppe
herausziehen.
Die Lampenhalterung entgegen dem
Uhrzeigersinn drehen, die mit Druck
eingesetzte Lampe herausziehen und
austauschen.
Die Lampenfassung in das
durchsichtige Element einsetzen, dann
die Gruppe positionieren und das
Einrasten der Befestigungsfeder prüfen.
51)
Abblendlicht
(Nur für POP-Versionen)
Zum Auswechseln der Glühlampe wie
folgt vorgehen:
Den Gummideckel B Abb. 90 vom
Motorraum aus entfernen.
Die Blockierungsvorrichtung A Abb.
95 drücken und den Lampensockel
herausziehen.
Die eingedrückte Glühlampe
herausziehen und auswechseln.
Setzen Sie den Lampensockel
wieder ein und prüfen Sie die richtige
Befestigung.
Die Gummiabdeckung wieder
anbringen.
Abblendlicht
(mit Ausnahme der POP-Versionen)
Zum Auswechseln der Glühlampe wie
folgt vorgehen:
Den Gummideckel B Abb. 92 vom
Motorraum aus entfernen, indem man
ihn gegen den Uhrzeigersinn dreht.
Den mittleren elektrischen Verbinder
A Abb. 96 abziehen und die Feder
der Lampenhalterung lösen.
Die Glühlampe herausziehen und
durch eine neue ersetzen.
Lampe wieder in die Aufnahme
einsetzen und Steckverbinder
anschließen;
Den Kunststoffdeckel aufsetzen und
im Uhrzeigersinn drehen.
94F0S035595F0S0053
96F0S0593
132
IM NOTFALL
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die Blockierung B lösen Abb. 112;
Den Werkzeugkasten C Abb. 112
herausnehmen und neben das
auszuwechselnde Rad stellen.
Das Ersatzrad D herausnehmen
Abb. 112;
Fahrzeuge mit Radkappen: mithilfe
des mitgelieferten Schraubendrehers
um den Schlitz am Außenumfang
hebeln.
Bei Fahrzeugen mit 15“ Stahlfelgen
mit Radzierkappen: den Abzieher A
Abb. 113 aus der Hülle der
Betriebsanleitung entnehmen.
163)
Den Abzieher mit zwei Fingern
fassen und den Spund zwischen Rad
und Radkappe B Abb. 114 einführen
und zu sich, senkrecht zum Rad ziehen.
Fahrzeuge mit Leichtmetallfelgen:
die druckmontierte
Radnabenabdeckung mit dem
mitgelieferten Schraubendreher
entfernen.
Die zu ersetzenden
Radbefestigungsschrauben mit dem
mitgelieferten Schraubenschlüssel um
ca. eine Umdrehung lösen.
Sollte das Fahrzeug mit
Seitenschwellern ausgestattet sein,
muss der Wagenheber bei der
Anbringung (wie in Abb. 115 gezeigt)
unter dem Fahrzeug geneigt werden.
53)
die Kurbel ansetzen und bewegen,
damit der Wagenheber teilweise
geöffnet wird;
Den Wagenheber in der Nähe des
zu ersetzenden Rades, entsprechend
der Markierung
am Längsträger
positionieren.
112F0S0127
113F0S0671
114F0S0670
115F0S0328
142
IM NOTFALL
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Anheben des Vorderrades: Abb. 116.
Anheben des Hinterrades: Abb. 117.
Die korrekte Positionierung des
Wagenhebers sicherstellen Abb. 118.
Eventuell anwesende Personen über
das Anheben des Fahrzeugs
unterrichten, damit sie sich aus seiner
Nähe entfernen und das Fahrzeug
solange nicht berühren, bis es wieder
heruntergelassen wird;
Die Handkurbel des Wagenhebers
einführen und das Fahrzeug
hochkurbeln, bis das Rad einige
Zentimeter über dem Boden schwebt.
Beim Drehen der Kurbel darauf achten,
dass dies ungehindert und ohne
Gefahren von Abschürfungen an der
Hand durch Berührungen mit dem
Boden erfolgen kann. Auch die sich
bewegenden Teile des Wagenhebers
(Schraube und Gelenke) können
Verletzungen verursachen. Bei einem
Kontakt mit Schmierfett sind die
betroffenen Körperstellen gründlich zu
reinigen.
die Befestigungsbolzen gänzlich
ausdrehen und das beschädigte Rad
abnehmen.
Vergewissern Sie sich, ob die
Auflageflächen des Ersatzrades sauber
und schmutzfrei sind, da eventuelle
Verunreinigungen später zu einer
Lockerung der Befestigungsschrauben
führen können.
Beim Anbringen des Ersatzrades
darauf achten, dass die Zentrierstifte
der Nabe mit einer der beiden
Bohrungen am Rad übereinstimmt.
Schrauben Sie die 4
Befestigungsbolzen ein.
Mit der Handkurbel des
Wagenhebers das Fahrzeug
herunterlassen und den Wagenheber
herausziehen.
Die Radbolzen gleichmäßig über
Kreuz festziehen.
ERNEUTER EINBAU DES
NORMALEN RADES
54)
Unter Befolgung der zuvor
beschriebenen Vorgehensweise das
Fahrzeug aufbocken und das Ersatzrad
abmontieren.
116F0S0630
117F0S0631
118F0S0653
143
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Ausführungen mit Stahlfelgen
Vorgehensweise:
Sicherstellen, dass die
Kontaktflächen des Normalrads mit der
Radnabe sauber und schmutzfrei
sind, da eventuelle Verunreinigungen
später das Lockern der
Befestigungsbolzen verursachen
könnten.
Montieren Sie das Normalrad durch
Einsetzen der 4 Bolzen in die
Bohrungen;
Unter Benutzung des mitgelieferten
Schlüssels die Radbolzen
einschrauben;
Das Fahrzeug herunterlassen und
den Wagenheber ausziehen.
Die Radbolzen mit dem
mitgelieferten Schlüssel gleichmäßig
über Kreuz festziehen.
Die Radkappe eindrücken und
darauf achten, dass die entsprechende
Nut mit dem Reifenventil übereinstimmt.
den Innenteil der Kappe auf die
Radfelge legen;
die Radkappe einrasten und an den
in Abb. 119 gezeigten Punkten eine
axiale Kraft ausüben, um eine korrekte
Verbindung von Rad und Kappe zu
ermöglichen.Fahrzeuge mit 15“ Stahlfelgen mit
Radzierkappen:
163)
nach der Montage des Normalrads
die Radkappe eindrücken und darauf
achten, dass die entsprechende Nut
mit dem Reifenventil übereinstimmt;
den Innenteil der Kappe auf die
Radfelge legen;
die Radkappe einrasten und an den
in Abb. 120 gezeigten Punkten eine
axiale Kraft ausüben, um eine korrekte
Verbindung von Rad und Kappe zu
ermöglichen.
Ausführungen mit
Leichtmetallfelgen
Vorgehensweise:
Das Rad auf die Nabe setzen, und
mit dem mitgelieferten Schlüssel die
Bolzen einschrauben;
Das Fahrzeug herunterlassen und
den Wagenheber ausziehen.
Unter Benutzung des mitgelieferten
Schlüssels die Radbolzen in
abwechselnder Reihenfolge festziehen;
die aufgedrückte
Radnabenabdeckung wieder anbringen
und prüfen, ob die entsprechende
Bohrung am Rad mit der Nabe an der
Radkappe übereinstimmt.
ZUR BEACHTUNG Eine falsche
Montage kann zu einem Ablösen der
Radnabenabdeckung führen, wenn sich
das Fahrzeug bewegt.
119F0S0632120F0S0669
144
IM NOTFALL
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ZUR BEACHTUNG
154)Das Ersatzrad (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen) ist spezifisch für das
Fahrzeug. es kann nicht auf anderen
Fahrzeugen oder Modellen verwendet
werden, noch können Ersatzräder anderer
Modelle am eigenen Fahrzeug verwendet
werden. Das Notrad darf nur im Notfall
verwendet werden. Die Benutzung ist auf
das notwendige Minimum zu beschränken
und 80 km/h sollten nicht überschritten
werden.
155)Am Ersatzrad ist ein orangefarbener
Aufkleber angebracht, auf dem die
wichtigsten Hinweise für den Gebrauch
des Ersatzrads aufgeführt sind bzw. die
entsprechenden Verbote. Der Aufkleber
darf auf keinen Fall entfernt oder abgedeckt
werden. Der Aufkleber enthält die
folgenden Angaben in vier Sprachen:
„Achtung! Nur für den kurzzeitigen
Gebrauch! Max 80 km/h! So bald als
möglich durch ein Standard-Rad ersetzen.
Diesen Hinweis nicht überdecken”. Am
Notrad darf keinesfalls eine Radkappe
angebracht werden.
156)Der eventuelle Austausch der
verwendeten Räder (Leichtmetallfelgen
anstatt Stahlfelgen und umgekehrt)
erfordert auch, dass die komplette
Ausstattung der Bolzen durch andere
geeigneter Länge ersetzt wird.157)Ein stehendes Fahrzeuges muss nach
den geltenden Vorschriften signalisiert
werden: Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist. Auf
abschüssiger Straße oder bei
ungleichmäßigem Boden Keile oder andere
zum Blockieren des Fahrzeuges geeignete
Gegenstände vor bzw. hinter die Räder
legen.
158)Mit montiertem Ersatzrad ändern sich
die Fahreigenschaften des Fahrzeuges.
Schnelle Beschleunigungen und
Bremsungen, abrupte Lenkmanöver und
schnelle Kurven vermeiden. Die Laufzeit
des Ersatzrades beträgt insgesamt etwa
3000 km: nach dieser Strecke muss der
Reifen durch einen anderen, gleichen Typs
ersetzt werden. Niemals einen
herkömmlichen Reifen auf eine
Ersatzradfelge montieren. Das ersetzte Rad
so schnell wie möglich reparieren lassen
und wieder montieren. Der gleichzeitige
Einsatz von zwei oder mehreren
Ersatzrädern ist nicht zulässig. Die Gewinde
der Radbolzen dürfen vor dem Einbau
nicht geschmiert werden. sie könnten sich
von selbst lösen.159)Der Wagenheber wurde nur für den
Ersatz bei einer Reifenpanne des
Fahrzeugs gebaut und kann nur für den
Reifenwechsel des Fahrzeugs, zu dem er
gehört, oder für Fahrzeuge des gleichen
Modells benutzt werden. Es ist strikt
untersagt, den Heber für andere Zwecke
einzusetzen, wie zum Beispiel das Heben
von Fahrzeugen anderer Modelle oder
anderer Gegenstände. Auf keinen Fall darf
der Wagenheber für Wartungsarbeiten
unter dem Fahrzeug oder für den Wechsel
Winter-/Sommerreifen verwendet werden.
Arbeiten Sie in keiner Weise unter dem
angehobenen Fahrzeug. Wenden Sie sich
für Arbeiten unter einem angehobenen
Fahrzeug an das Fiat-Servicenetz. Das
falsche Ansetzen des Wagenhebers kann
zum Absturz des angehobenen Fahrzeugs
führen: benutzen Sie die angegebenen
Anschlagpunkte. Den Wagenheber nicht
für größere Lasten als die auf dem daran
angebrachten Schild angegebenen
verwenden. Auf keinen Fall bei
angehobenem Fahrzeug den Motor
anlassen. Das Fahrzeug nur soweit
erforderlich anheben. In dem Maße, in dem
es höher angehoben wird, wird es
unstabiler und erhöht sich das Kipprisiko.
Aus diesem Grund sollte das Fahrzeug nur
so weit angehoben werden, bis der
Zugang zum Notrad/Ersatzrad möglich ist.
145