sensor FIAT 500L 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2018, Model line: 500L, Model: FIAT 500L 2018Pages: 284, PDF-Größe: 4.79 MB
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iTPMS-SYSTEM (indirect
Tyre Pressure
Monitoring System)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
43) 44) 45) 46) 47)
Beschreibung
Das Fahrzeug kann mit einem
Kontrollsystem für den Reifendruck mit
der Bezeichnung iTPMS (Indirect Tyre
Pressure Monitoring System)
ausgestattet sein, welches imstande ist,
mittels der
Radgeschwindigkeitssensoren, den
Reifendruck zu überwachen.
Korrekter Reifendruck
Wenn es keinen Reifen mit
unzureichendem Reifendruck
anzuzeigen gibt, werden die
Fahrzeugumrisse auf dem Display
dargestellt.
Ungenügender Reifendruck
Das System warnt den Fahrer im Falle
eines oder mehrerer platten Reifen
durch das feste Leuchten der
Kontrollleuchte
der
Instrumententafel, der Displayanzeige
einer Meldung und ein akustisches
Signal.In diesem Falle werden die
Fahrzeugumrisse mit den beiden
Symbolen
auf dem Display der
Instrumententafel angezeigt.
Die Meldung wird auch im Falle eines
Abstellens und anschließenden
Anlassens des Motors angezeigt, bis
ein „Reset“-Vorgang durchgeführt wird.
Im Falle der Anzeige „Unzureichender
Reifendruck“ empfiehlt sich die
Kontrolle des Drucks aller vier Reifen
und die anschließende Durchführung
des „Reset“-Vorgangs.
„Reset“-Vorgang
Das iTPMS-System benötigt eine erste
„Anlern”-Phase (deren Dauer vom
Fahrstil und den Straßenbedingungen
abhängig ist: optimal wären eine
Geradeausfahrt mit einer
Geschwindigkeit von 80 km/h mit einer
Dauer von mindestens 20 min). Sie
beginnt mit einem „Reset“-Vorgang.
Der „Reset“-Vorgang ist in folgenden
Fällen erforderlich:
Bei jeder Änderung des
Reifendrucks.
Bei Ersatz von auch nur einem
Reifen.
Bei Verdrehen oder Verstellen der
Reifen;
Bei Montage des Notrads.
63F0Y0320C
64F0Y0321C
65F0Y0322C
80
SICHERHEIT
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ZUR BEACHTUNG
64)Das System ist nur als Hilfe zu
verstehen: Der Fahrer darf seine
Aufmerksamkeit während der Fahrt nie
verringern. Die Verantwortung bleibt immer
beim Fahrer, der die Verkehrsbedingungen
zu berücksichtigen hat, um in maximaler
Sicherheit zu fahren. Er muss immer auf
einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug achten.
65)Sollte bei einem Eingriff des Systems
der Fahrer das Gaspedal vollständig
niedertreten oder einen schnellen
Lenkvorgang durchführen, könnte es
geschehen, dass der automatische
Bremsvorgang unterbrochen wird (damit
beispielsweise ein Hindernis umfahren
werden kann).
66)Der Laserstrahl ist mit bloßem Auge
nicht sichtbar. Nie direkt oder mit optischen
Instrumenten (wie Lupen) aus einem
Abstand von weniger als 10 cm in den
Laserstrahl blicken: dies könnte zu
Verletzungen der Augen führen. Der
Laserstrahl ist auch dann vorhanden, wenn
der Schlüssel auf MAR gedreht wird und
die Funktion ausgeschaltet oder nicht
verfügbar ist bzw. manuell über das
Setup-Menü des Displays deaktiviert
wurde.67)Das System greift bei Fahrzeugen ein,
die sich in der eigenen Fahrspur bewegen.
Kleinere Transportmittel werden jedoch
nicht erkannt (Fahr- und Motorräder, zum
Beispiel); ebenso werden Personen, Tiere
und Gegenstände (z.B. Kinderwagen)
und generell alle Hindernisse mit niedrigem
Lichtrückstrahlungsvermögen des Lasers
(z.B. schlammverschmutzte Fahrzeuge).
68)Sollte das Fahrzeug für
Wartungseingriffe auf Rollen gefahren
werden müssen (bei einer Geschwindigkeit
zwischen 5 und 30 km/h) oder wenn es
in einer automatischen Autowäsche
gereinigt wird, könnte sich das System
aktivieren, wenn im vorderen Teil ein
Hindernis oder ein Fahrzeug
wahrgenommen wird. In diesem Fall ist es
daher erforderlich, das System über das
Setup-Menü am Display zu deaktivieren.
ZUR BEACHTUNG
35)Der Lasersensor könnte je nach
Witterungsbedingungen, Regen, Hagel,
dichter Neben, Schnee, Eisbildung an der
Windschutzscheibe beschränkt oder gar
nicht funktionieren.
36)Im Falle von Staub, Kondenswasser,
Schmutz oder Eis auf der
Windschutzscheibe, oder bei ungeeigneten
Verkehrsbedingungen (z.B. nicht
ausgerichtet fahrende Fahrzeuge oder
entgegenfahrende Fahrzeuge auf der
gleichen Fahrspur, enge Kurven),
bei schlechtem Straßenzustand und
Fahrbedingungen (z.B. Geländefahrt)
könnte die Funktionsweise des Sensors
eingeschränkt sein.Immer darauf achten, dass die
Windschutzscheibe sauber ist. Damit die
Windschutzscheibe nicht zerkratzt wird,
immer geeignete Reiniger und saubere
Lappen benutzen. Die Funktion des
Sensors kann unter bestimmten Fahr-,
Verkehrs- und Straßenbedingungen
begrenzt oder eingestellt sein.
37)Überlappende Ladungen auf dem
Fahrzeugdach könnten den einwandfreien
Betrieb des Sensors beeinträchtigen.
Vor dem Anlassen des Fahrzeugs immer
sicherstellen, dass die Ladung den
Wirkungsbereich des Sensors nicht
verdeckt.
38)Sollte aufgrund von Kratzern, Splittern
oder Rissen in der Windschutzscheibe
ein Ersatz erforderlich sein, wenden Sie
sich ausschließlich an das Fiat-Servicenetz.
Die Windschutzscheibe keinesfalls selber
austauschen, Gefahr einer
Funktionsstörung! Auf jeden Fall muss die
Windschutzscheibe ersetzt werden, falls im
Bereich des Lasersensor Schäden zu
erkennen sind.
39)Keine Eingriffe und Verstellungen am
Lasersensor vornehmen. Die Öffnungen in
der optischen Abdeckung unter dem
Rückspiegel nicht verstopfen. Wenden Sie
sich bei einem Defekt des Sensors an
das Fiat-Kundendienstnetz.
40)Bei der Fahrt auf Straßen in der Nähe
von Bäumen und Laub ist es
empfehlenswert, das System zu
deaktivieren, um zu vermeiden, dass Äste
im Bereich der Motorhaube oder der
Windschutzscheibe mit dem System
interferieren.
82
SICHERHEIT
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41)Den Wirkungsbereich des Sensors
nicht mit Aufklebern oder anderen
Gegenständen versperren. Immer darauf
achten, dass auch Objekte auf der
Motorhaube (z.B. eine Schneeschicht) den
Laserstrahl nicht stören.
42)Beim Abschleppen von Anhängern
oder abgeschleppten Fahrzeugen muss
das System über das Setup-Menü des
Displays deaktiviert werden.
43)Meldet das System den Druckabfall
eines spezifischen Reifens, den Druck aller
vier Reifen prüfen.
44)Trotz iTPMS-System ist der Fahrer
gehalten, den Reifendruck monatlich zu
kontrollieren. Dieses System ersetzt weder
Wartungstermine noch Sicherheitssysteme.
45)Das iTPMS-System ist nicht in der
Lage, plötzliche Druckverluste an den
Reifen zu melden (z.B. wenn ein Reifen
platzt). In diesem Fall das Fahrzeug
vorsichtig und ohne starke Abbremsung
anhalten.
46)Das iTPMS-System liefert nur eine
Meldung über einen geringen Reifendruck,
kann die Reifen aber nicht aufpumpen.
47)Ungenügend aufgepumpte Reifen
haben einen stärkeren Kraftstoffverbrauch
zur Folge. Dies hat eine stärkere Abnutzung
des Reifenprofils zur Folge und kann unter
Umständen auch das sichere Fahren
des Fahrzeugs in Frage stellen.INSASSENSCHUTZ
SYSTEME
Die wichtigsten
Sicherheitsausstattungen des
Fahrzeugs sind:
Sicherheitsgurte.
SBR-System (Seat Belt Reminder);
Kopfstützen;
Kinderrückhaltesysteme;
Front- und Seitenairbags.
Die auf den folgenden Seiten
enthaltenen Informationen sind sehr
wichtig und sollten aufmerksam
gelesen werden. Es ist sehr wichtig,
dass die Schutzsysteme korrekt
eingesetzt werden, damit Fahrer und
Fahrgäste bei maximaler Sicherheit
fahren.
Im Abschnitt „Kopfstützen” des Kapitels
„Kenntnis des Fahrzeugs” wird
beschrieben, wie die Kopfstützen
eingestellt werden.
SICHERHEITSGURTE
69) 70)
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.
Der Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen Bedingungen
kann das Gurtband frei abrollen, so
dass der Sicherheitsgurt immer am
Körper des Insassen anliegt. Im Falle
eines Aufpralls blockiert der
Sicherheitsgurt und verringert die
Aufprallgefahr in der Fahrgastzelle oder
das Herausschleudern der Personen
aus dem Fahrzeug.
Der Fahrer ist verpflichtet, alle lokalen
gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich
der Pflicht und der Vorgehensweise
zur Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu lassen).
Vor Beginn der Fahrt immer den
Sicherheitsgurt anlegen.
83
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ANLASSEN UND FAHRT
Werfen wir nun einen Blick in die
„Seele” dieses Fahrzeugs, um
zu ermitteln, wie wir alle seine
Möglichkeiten nutzen können.
Sie erfahren, wie Sie unter allen
Bedingungen sicher fahren und immer
auf einen tollen Reisegefährten zählen
können, dem Ihr Komfort und Ihr
Geldbeutel wichtig ist.ANLASSEN DES MOTORS .............108
BEIM PARKEN ................................109
HANDBREMSE ...............................110
BEDIENUNG DES
SCHALTGETRIEBES .......................110
BEDIENUNG DES
DUALOGIC-GETRIEBES .................111
START&STOP-AUTOMATIK ............114
CRUISE CONTROL (TEMPOMAT) ...115
SPEED LIMITER ..............................117
MODE SELECTOR ..........................118
PARKSENSOREN ...........................121
RÜCKFAHRKAMERA (PARKVIEW®
REAR BACKUP CAMERA) ..............123
ZIEHEN VON ANHÄNGERN ............124
AUFTANKEN DES FAHRZEUGS......126
107
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ZUR BEACHTUNG Bei mehr als 25
km/h und unter 50 km/h deaktiviert sich
die „Gravity Control“-Funktion, sie
bleibt jedoch freigegeben und
tritt wieder in Funktion, wenn die
Geschwindigkeit wieder unter 25 km/h
fällt. In diesem Fall schaltet sich die
Anzeige auf dem Display ab und die
LED des Einstellrads leuchtet weiter.
Übersteigt das Fahrzeug eine
Geschwindigkeit von 50 km/h, schaltet
sich die „Gravity Control“-Funktion
aus und jede selbständig von der
Funktion ausgeführte Wirkung auf die
Bremsen ist gesperrt. Zur erneuten
Aktivierung muss der Stellring erneut
gedreht werden, sobald die
Geschwindigkeit wieder unter 25 km/h
sinkt. Es empfiehlt sich, die Funktion
mit niedrigen Gängen (erster, zweiter
und dritter) einzusetzen.
ZUR BEACHTUNG Bei ebener
Straßenfahrt muss die „Gravity
Control“-Funktion deaktiviert werden,
weil sich bei Geschwindigkeiten unter
25 km/h unter besonderen
Einsatzbedingungen wie: Anfahren,
Fahrgangwechsel und Überfahrten auf
Schubwinkeln ohne Gaspedal die
Funktion aktivieren könnte.PARKSENSOREN
114)58)
SENSOREN
Die Parksensoren befinden sich im
hinteren Stoßfänger Abb. 104 oder
Abb. 105 des Fahrzeugs (Versionen
500L WAGON)und haben die Aufgabe,
vorhandene Hindernisse hinter dem
Fahrzeug zu erfassen und dem Fahrer
durch ein intermittierendes akustisches
und optisches Signal auf der
Instrumententafel zu melden.DISPLAY-MITTEILUNGEN
Die Meldungen des Parkhilfesystems
werden auf dem Display der
Instrumententafel angezeigt (siehe
Abbildung).
Das System warnt durch das
Einblenden eines einzelnen Bogens in
einem der möglichen Bereiche vor
einem Hindernis, je nach Entfernung
des Hindernisses und des Abstands
zum Fahrzeug. Wird das Hindernis
hinten mittig zum Fahrzeug ermittelt,
wird am Display mit der Annäherung
zum Hindernis ein einzelner Bogen
zuerst fest und dann blinkend
zusammen mit einem Warnton aktiviert.
104F0Y0616C
105F0Y0140C
121
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AKTIVIERUNG /
DEAKTIVIERUNG
Die Sensoren schalten sich
automatisch beim Einlegen des
Rückwärtsganges ein. Die Frequenz
des akustischen Signals erhöht sich bei
Verringerung des Abstands zum
Hindernis hinter dem Fahrzeug.BETRIEB MIT ANHÄNGER
Die Sensoren werden automatisch beim
Einstecken des Steckers des
Anhängers in die Steckdose der
Anhängerkupplung des Fahrzeugs
deaktiviert. Die Sensoren werden beim
Herausziehen des Steckers des
Anhängerkabels automatisch reaktiviert.
ALLGEMEINE HINWEISE
Beim Einparken muss man immer auf
Hindernisse achten, die sich ober- oder
unterhalb der Sensoren befinden.
Gegenstände in nächster Nähe zum
Heck des Fahrzeugs können unter
Umständen vom System nicht erkannt
werden und daher das Fahrzeug
beschädigen oder selbst beschädigt
werden.
Nachstehend einige Bedingungen,
welche die Leistungen der
Parksensoren beeinträchtigen können:
Ist die Sensoroberfläche mit Eis,
Schnee, Schlamm verschmutzt oder
wurde sie überlackiert, könnte dies die
Empfindlichkeit des Sensors und somit
die Systemleistung beeinträchtigen.
Mechanische Störungen (z.B.
Autowäsche, Regen mit extremem
Wind, Hagel) könnten dazu führen,
dass der Sensor einen Gegenstand
meldet, der nicht vorhanden ist
(„Echostörung“).
Signale im Ultraschallbereich (z. B.
Druckluftbremsen von Lastwagen oder
Presslufthammer) in der Nähe des
Fahrzeugs könnten die vom Sensor
gesendeten Signale verändern;
Die Veränderung der Lage der
Sensoren, wenn z.B. der Radstand
verändert wird, weil einige
Komponenten der Stoßdämpfer
abgenutzt sind), die Reifen gewechselt
wurden, das Fahrzeug überladen ist
oder durch spezifische Einstellungen
oder nach dem Reifenwechsel gesenkt
ist, kann die Leistung des
Parksensorsystems beeinträchtigen.
ZUR BEACHTUNG
114)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere gefährliche Manöver obliegt
immer und überall dem Fahrer. Bei diesen
Manövern immer sicherstellen, dass sich
weder Personen (insbesondere Kinder)
noch Tiere im Manöverbereich aufhalten.
Die Parksensoren dienen dem Fahrer
als Hilfe, der deshalb jedoch nicht
die Aufmerksamkeit bei möglicherweise
gefährlichen Manövern vermindern darf,
auch wenn diese mit niedriger
Geschwindigkeit erfolgen.106F0Y0966C
122
ANLASSEN UND FAHRT
Page 125 of 284

ZUR BEACHTUNG
58)Für die korrekte Arbeitsweise des
Systems müssen die Sensoren frei von
Schlamm, Schmutz, Eis oder Schnee sein.
Während des Reinigungsvorgangs muss
das Verkratzen oder die Beschädigung der
Sensoren sorgfältig vermieden werden.
Die Sensoren müssen immer mit sauberem
Wasser und eventuell Autoreinigungsmittel
gewaschen werden. In Waschanlagen
mit Dampfstrahl- oder Hochdruckreiniger
die Sensoren rasch säubern. Die Düse
in 10 cm Entfernung halten. Keine
Aufkleber an den Sensoren anbringen.
RÜCKFAHRKAMERA
(PARKVIEW® REAR
BACKUP CAMERA)
115)59)
Die Rückfahrkamera befindet sich an
der Heckklappe Abb. 107.
AKTIVIERUNG /
DEAKTIVIERUNG DER
RÜCKFAHRKAMERA
Auf das Menü „Einstellungen” des
Uconnect™-Systems zugreifen. Jedes
Mal, wenn der Rückwärtsgang
eingelegt wird, wird die
Rückfahrkamera aktiviert: nach einigen
Sekunden wird auf dem Display des
Uconnect™-Systems das von der
Kamera aufgenommene Bild des
Bereichs um das Fahrzeugheck
eingeblendet.DISPLAY-ANZEIGEN UND
-MELDUNGEN
Das Raster mit den statischen Linien
auf dem Display stellt die
Fahrzeugbreite dar.
Das Raster zeigt getrennte Bereiche an,
mit denen der Abstand vom
Fahrzeugheck erkannt werden kann.
Die verschiedenen farbigen Zonen Abb.
108 zeigen den Abstand von der
Hinterseite des Fahrzeugs an.
Rote Zone (A):0÷30cm
Gelbe Zone (B):30cm÷1m
Grüne Zone (C): 1 m oder mehr
Innerhalb der „roten Zone a“ befindet
sich eine horizontale Linie D, welche die
Annäherung an ein Hindernis anzeigt.
Die Ausführung des Parkmanövers
muss daher besonders vorsichtig
erfolgen.
107F0Y0618C108F0Y0617C
123
Page 126 of 284

ZUR BEACHTUNG Beim Einparken
immer auf Hindernisse achten, die sich
ober- oder unterhalb des
Wirkungsbereichs der Sensoren
befinden.
ZUR BEACHTUNG
115)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere potenziell gefährliche Manöver
liegt in jedem Fall und immer beim Fahrer.
Bei diesen Manövern immer sicherstellen,
dass sich weder Personen (insbesondere
Kinder) noch Tiere im Manöverbereich
aufhalten. Die Rückfahrkamera dient dem
Fahrer als Hilfe. Der Fahrer darf deswegen
aber nicht die Aufmerksamkeit bei
möglicherweise gefährlichen Manövern
verringern, auch wenn diese bei niedriger
Geschwindigkeit erfolgen. Immer sehr
langsam fahren, damit das Fahrzeugs bei
Ermittlung eines Hindernisses sofort
gebremst werden kann.
ZUR BEACHTUNG
59)Für einen korrekten Betrieb muss die
Kamera immer von Schlamm, Schmutz,
Schnee oder Eis gereinigt werden.
Während des Reinigungsvorgangs der
Kamera darauf achten, dass sie nicht
verkratzt oder beschädigt wird. Keine
trockenen, rauen oder harten Lappen
verwenden. Die Kamera immer mit
sauberem Wasser und eventuell
Autoreinigungsmittel waschen. In den
Autowaschanlagen, welche Hydroreiniger
mit Dampfstrahlern oder
Hochdruckstrahlern verwenden, die
Kamera nur schnell reinigen und dabei die
Waschdüse immer in mehr als 10 cm
Entfernung halten. Keine Aufkleber an der
Kamera anbringen.
ZIEHEN VON
ANHÄNGERN
116) 117) 118)
INSTALLIERUNG DER
ANHÄNGERKUPPLUNG
Die Anhängerkupplung ist von
Fachpersonal unter Berücksichtigung
eventueller zusätzlicher und/oder
ergänzender, vom Hersteller der
Vorrichtung ausgehändigten
Anleitungen, an die Karosserie anbauen
zu lassen.
Die Anhängevorrichtung muss den
aktuellen gültigen Normen hinsichtlich
der Europäischen Richtlinie 94/20
und den nachträglichen Ergänzungen
entsprechen.
Für jegliche Version ist eine für die
Anhängelast des Fahrzeugs, an dem
der Einbau erfolgt, geeignete
Anhängevorrichtung zu verwenden.
Für die elektrische Verbindung ist eine
auf einem Bügel befestigte genormte
Steckverbindung zu verwenden. Der
Bügel wird gewöhnlich an der
Anhängevorrichtung selbst befestigt. Im
Fahrzeug muss ein spezielles
Steuergerät für den Betrieb der
Außenbeleuchtung des Anhängers
installiert werden.
124
ANLASSEN UND FAHRT
Page 165 of 284

Tausend Kilometer 15 30 45 60 75 90 105 120 135 150
Jahre12345678910
Sichtkontrolle des Zustands/
Verschleißes der vorderen
Scheibenbremsbeläge und Funktion
des Bremsbelagverschleißsensors●●●●●●●●●●
Kontrolle des Zustands/Verschleißes
der hinteren Scheibenbremsbeläge
und des einwandfreien Betriebs des
Bremsbelagverschleißsensors●●●●●●●●●●
Sichtkontrolle des Zustands und
Verschleißes der hinteren
Trommelbremsen (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen)●●●●●●●●●●
Sichtkontrolle des Zustands und der
Spannung (Versionen ohne
automatische Spannvorrichtung)
des/der Antriebsriemen(s) der
Zusatzaggregate●
Kontrolle der Riemenspannung der
Zubehörsteuerung (Versionen ohne
automatischen Riemenspanner) (oder
alle 2 Jahre)●●
Sichtprüfung des
Antriebszahnriemens (außer Versionen
0.9 TwinAir)●
Kontrolle des Ölstands des
mechanischen Getriebes●
163
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Tausend Kilometer 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200
Jahre12345678910
Sichtkontrolle des Zustands/
Verschleißes der vorderen
Scheibenbremsbeläge und Funktion
des Bremsbelagverschleißsensors●●●●●●●●●●
Kontrolle des Zustands/Verschleißes
der hinteren Scheibenbremsbeläge
und des einwandfreien Betriebs des
Bremsbelagverschleißsensors●●●●●●●●●●
Sichtkontrolle des Zustands und
Verschleißes der hinteren
Trommelbremsen (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen)●●●●●●●●●●
Steuerriemen einer Sichtkontrolle
unterziehen (mit Ausnahme der
Versionen 1.3 16 V MultiJet).●●
Sichtkontrolle des Zustands und der
Spannung (Versionen ohne
automatische Spannvorrichtung)
des/der Antriebsriemen(s) der
Zusatzaggregate●●
Kontrolle des Ölstands des
mechanischen Getriebes●
169