sensor FIAT 500X 2019 Betriebsanleitung (in German)
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diesen Bedingungen kann das System
eingreifen.
Sehr kleine oder nicht zur Fahrspur
ausgerichtete Fahrzeuge
Das System ist nicht imstande,
vorausfahrende Fahrzeuge zu
erkennen, die sich außerhalb der
Reichweite des Radarsensors befinden.
Es reagiert auch nicht auf kleine
Fahrzeuge, wie beispielsweise Fahr-
oder Motorräder Abb. 60.Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen
Fahrzeuge, die plötzlich die Fahrbahn
verlassen und auf die Fahrbahn des
eigenen Fahrzeugs wechseln und in die
Reichweite des Radarsensors
gelangen, können den Eingriff des
Systems verursachen Abb. 61.
In Querrichtung fahrende
Fahrzeuge
Das System könnte vorübergehend auf
ein Fahrzeug reagieren, das den
Wirkungsbereich des Radarsensors in
Querrichtung kreuzt Abb. 62.Hinweise
Das System wurde nicht entwickelt,
um Kollisionen zu vermeiden und es ist
nicht in der Lage, im Vorfeld eventuelle
drohende Unfallsituationen zu
erkennen. Die Nichtbeachtung dieses
Hinweises kann zu schweren oder
tödlichen Verletzungen führen.
Das System kann aktiviert werden,
indem die vom Fahrzeug verfolgte Spur
durch das Vorkommen von
metallischen Gegenständen, die von
anderen Fahrzeugen reflektiert werden,
wie z.B. Leitplanken, Straßenschildern,
Eingangsschranken zu Parkplätzen,
Autobahnzahlstellen, Bahnübergängen,
Tore, Gleise, Objekte in der Nähe von
Baustellen, oder höher als das
Fahrzeug gelegene orte (z.B. eine
Überführung), ausgewertet werden.
Entsprechend kann das System in
Parkhäusern oder Tunneln reagieren,
59F1B0713
60F1B0714
61F1B0715
62F1B0708
92
SICHERHEIT
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bzw. aufgrund von Reflexionen von der
Fahrbahnoberfläche. Diese möglichen
Aktivierungen folgen der normalen
Funktionslogik des Systems und sind
nicht als Störungen anzusehen.
Das System wurde ausschließlich für
den Einsatz auf der Straße konzipiert.
Im Falle des Offroad-Fahrens, muss das
System abgeschaltet werden, um
unnötige Alarme zu vermeiden. Die
automatische Deaktivierung wird durch
das Einschalten der entsprechenden
Kontrollleuchte/das Symbol in der
Instrumententafel signalisiert (siehe
Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen” im Kapitel „Kennenlernen
der Instrumententafel”).
TPMS (Tyre Pressure
Monitoring System)
62) 63) 64) 65) 66) 67)
Beschreibung
Das Fahrzeug kann mit einem
Kontrollsystem für den Reifendruck mit
der Bezeichnung iTPMS (Indirect Tyre
Pressure Monitoring System)
ausgestattet sein, welches imstande ist,
mittels der
Radgeschwindigkeitssensoren, den
Reifendruck zu überwachen.Korrekter Reifendruck
Wenn es keinen Reifen mit
unzureichendem Reifendruck
anzuzeigen gibt, werden die
Fahrzeugumrisse auf dem Display
dargestellt.
Ungenügender Reifendruck
Das System warnt den Fahrer im Falle
eines oder mehrerer platten Reifen
durch das feste Leuchten der
Kontrollleuchte
der
Instrumententafel, der Displayanzeige
einer Meldung und ein akustisches
Signal.
Die Meldung wird auch im Falle eines
Anlassens und Abstellens des Motors
angezeigt, bis ein Reset durchgeführt
wird.
Resetvorgang
iTPMS benötigt eine erste
„Anlern”-Phase (deren Dauer vom
Fahrstil und den Straßenbedingungen
abhängig ist: optimal wären eine
Geradeausfahrt mit einer
Geschwindigkeit von 80 km/h mit einer
Dauer von mindestens 20 min). Sie
beginnt mit einem RESET-Vorgang.
Der Reset-Vorgang ist in folgenden
Fällen erforderlich:
Bei jeder Änderung des
Reifendrucks.
Bei Ersatz von auch nur einem
Reifen.
Bei Verdrehen oder Verstellen der
Reifen;
Bei Montage des Notrads.
Vor einem RESET die Reifen auf die
Nenndruckwerte aus der
Reifendrucktabelle aufpumpen (siehe
Abschnitt „Räder” im Kapitel
„Technische Daten”).
Wird kein RESET durchgeführt, können
in allen oben genannten Fällen, die
Leuchte
falsche Angaben über
einen oder mehrere Reifen melden.
Für einen RESET muss bei stehendem
Fahrzeug und Startvorrichtung auf MAR
das Hauptmenü geöffnet werden.
Danach:
Die Option „Fahrzeug-Info” und
„Reset tire pressure” [Reifendruck
Rückstellen] anwählen;
Die Taste „OK” mit mehr als
2 Sekunden lang drücken (langer
Druck);
Auf dem Display wird über einen
grafischen Balken der Fortschritt der
Prozedur bis zur erfolgten Rückstellung
angezeigt.
Nach dem RESET wird am Display die
Meldung „Reset gespeichert”
eingeblendet, was bedeutet, dass der
Anlernvorgang gestartet wurde. Es
ertönt ein akustisches Signal.
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61)Sollte das Fahrzeug für
Wartungseingriffe auf einen Rollenprüfstand
gefahren oder in einer automatischen
Rollenwaschstraße gereinigt werden,
könnte sich das System aktivieren, falls vor
dem Fahrzeug ein Hindernis, ein anderes
Fahrzeug oder eine Wand wahrgenommen
wird. In diesem Fall ist es daher
erforderlich, das System über die
Einstellungen des SystemsUconnect™zu
deaktivieren.
62)Meldet das System TPMS einen Abfall
des Reifendrucks, den Druck aller vier
Reifen prüfen.
63)Trotz TPMS ist der Fahrer gehalten,
den Reifendruck monatlich zu kontrollieren.
Dieses System ersetzt weder
Wartungstermine noch Sicherheitssysteme.
64)Der Reifendruck muss bei kalten Reifen
kontrolliert werden. Sollte es notwendig
sein, den Reifendruck bei warmen Reifen
zu prüfen, den Druck nicht reduzieren,
wenn er über den vorgeschriebenen
Werten liegt, sondern die Kontrolle
wiederholen, sobald die Reifen abgekühlt
sind
65)Das iTPMS ist nicht in der Lage,
plötzliche Druckverluste an den Reifen zu
melden (z.B. wenn ein Reifen platzt). In
diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig und
ohne starke Abbremsung anhalten.
66)Das System liefert nur eine Meldung
über einen geringen Reifendruck, kann die
Reifen aber nicht aufpumpen.
67)Ungenügend aufgepumpte Reifen
haben einen stärkeren Kraftstoffverbrauch
zur Folge. Dies hat eine stärkere Abnutzung
des Reifenprofils zur Folge und kann unter
Umständen auch das sichere Fahren des
Fahrzeugs in Frage stellen.ZUR BEACHTUNG
22)Das System kann abhängig von den
jeweiligen Witterungsbedingungen wie
Starkregen, Hagel, dichter Nebel oder
starker Schneefall nur einschränkt oder gar
nicht funktionieren.
23)Der Bereich der Stoßfänger vor dem
Sensor darf nicht mit Aufklebern,
Zusatzscheinwerfern oder anderen
Objekten abgedeckt werden.
24)Das System kann unerwartet oder
verspätet auslösen, wenn Aufbauten oder
Ladung anderer Fahrzeuge seitlich, oben
oder hinten über die normale
Fahrzeuggröße hinausragen.
25)Die Funktionstüchtigkeit kann durch
strukturelle Änderungen am Fahrzeug
beeinträchtigt werden, wie zum Beispiel
Änderungen an der Vorderachse, den
Reifen oder eine höhere Belastung als für
das Fahrzeug zugelassen.
26)Unsachgemäße Reparaturen an der
Fahrzeugfront (z. B. Stoßfänger, Rahmen)
können die Position des Radarsensors
ändern und die Funktionsweise
beeinträchtigen. Bei Eingriffen an diesen
Komponenten das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.
27)Keine Eingriffe oder Reparaturen am
Radarsensor oder an der Kamera auf der
Windschutzscheibe vornehmen. Wenden
Sie sich bei einem Defekt des Sensors an
das Fiat-Servicenetz.28)Beim Ziehen von Anhängern (mit nach
dem Fahrzeugerwerb installierten Modulen),
beim Abschleppen des Fahrzeugs oder
während des Transports auf einem
Autotransporter (bzw. im Inneren eines
solchen Transportfahrzeugs) muss das
System durch Drücken aufUnconnect™
deaktiviert werden.
29)Beim Reinigen mit einer
Hochdrucklanze den Wasserstrahl nicht auf
den unteren Bereich der Stoßfänger
richten, insbesondere nicht auf den
elektrischen Anschluss.
30)Vorsicht bei Reparaturen und
Neulackierungen im Bereich des Sensors
(Abdeckung des Sensors auf der linken
Seite der Stoßfänger). Im Falle von
Frontalzusammenstößen kann sich der
Sensor automatisch deaktivieren und auf
dem Display eine Meldung anzeigen, die
darauf hinweist, den Sensor zu reparieren.
Auch bei fehlenden Warnmeldungen sollte
die Funktion des Systems abgeschaltet
werden, wenn sich die Position des
Radarsensors verändert haben könnte (z.B.
im Falle von Kollisionen bei niedriger
Geschwindigkeit, wie beim Rangieren auf
einem Parkplatz). Wenden Sie sich in
solchen Fällen an das Fiat-Servicenetz und
lassen Sie den Radarsensor ausrichten
oder ersetzen.
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DEAKTIVIERUNG DER
VORRICHTUNG
Ein leichter Druck auf das Bremspedal
oder der Druck der Taste CANC
deaktivieren die elektronische Cruise
Control ohne die gespeicherte
Geschwindigkeit zu löschen.
Die Cruise Control könnte auch im Falle
einer Aktivierung der elektrischen
Feststellbremse (EPB) oder im Falle
eines Eingriffs der Bremsanlage (z.B.
bei einem Eingriff des ESC-Systems)
deaktiviert werden.
AUSSCHALTEN DER
VORRICHTUNG
Die elektronische Cruise Control
schaltet automatisch durch Druck der
Taste A Abb. 97 aus, oder wenn die
Anlassvorrichtung auf STOP gedreht
wird.
ZUR BEACHTUNG
120)Während der Fahrt mit
eingeschalteter Vorrichtung nicht auf
Leerlauf schalten.
121)Bei Funktionsstörungen oder Ausfall
der Vorrichtung wenden Sie sich bitte an
das Fiat-Servicenetz.122)Die elektronische Cruise Control
könnte dann gefährlich sein, wenn das
System nicht imstande ist, eine konstante
Geschwindigkeit zu wahren. Unter
bestimmten Bedingungen könnte die
Geschwindigkeit zu hoch sein, was in
einigen Fällen zu einem Verlust der
Fahrzeugkontrolle und dem zur Folge zu
Unfällen führen könnte. Die Vorrichtung
nicht bei starkem Verkehr oder
kurvenreichen, vereisten, verschneiten oder
rutschigen Straßen benutzen.
ADAPTIVE CRUISE
CONTROL (ACC)
(wo vorhanden)
123) 124) 125) 126) 127) 128)
47) 48) 49) 50) 51) 52) 53)
BESCHREIBUNG
Die Adaptive Cruise Control (ACC) ist
ein elektronisch gesteuertes
Fahrerassistenzsystem, das die
Funktion der Cruise Control mit der
Funktion der Abstandskontrolle zum
vorausfahrenden Fahrzeug kombiniert.
Das Adaptive Cruise Control (ACC)
System nutzt einen Radarsensor hinter
der vorderen Stoßfänger Abb. 98 und
eine Kamera im Mittelbereich der
Frontscheibe Abb. 99, um mit geringem
Abstand vorausfahrende Fahrzeuge zu
erkennen.
98F1B0720
142
MOTORSTART UND FAHREN
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Stellung des Gaspedals bestimmt.
Wird das Gaspedal losgelassen, kehrt
das System wieder zur normalen
Funktion zurück.
Das System kannnichtdeaktiviert
werden
wenn das Bremspedal gedrückt wird;
wenn die Bremsen überhitzt sind;
wenn die elektrische Feststellbremse
aktiviert wurde;
wenn der Gangwählhebel auf P
(Parken), R (Rückwärtsgang) oder N
(Leerlauf) steht (Versionen mit
Automatikgetriebe oder
Automatikgetriebe mit
Doppelkupplung);
wenn der Schalthebel auf R
(Rückwärtsgang), im Leerlauf, oder auf
1. steht (erster Gang eingelegt)
(Versionen mit Schaltgetriebe);
wenn das Kupplungspedal gedrückt
wird (bei Versionen mit Schaltgetriebe);
wenn die Motordrehzahl über eine
Höchstgrenze hinaus geht (Sowohl bei
Versionen mit Schaltgetriebe, als auch
bei Versionen mit Automatikgetriebe/
Automatikgetriebe mit
Doppelkupplung), bzw. unter eine
Mindestgrenze (nur bei Versionen mit
Schaltgetriebe);
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht der einstellbaren Drehzahl
entspricht;
bei einem Eingriff des ESC-Systems
(oder ABS oder anderer
Kontrollsysteme der Fahrzeugstabilität),
bzw. wenn dieser gerade beendet
wurde;
bei einer automatischen Bremsung
seitens des Full Brake Control-Systems
(wo vorgesehen);
wenn der Speed Limiter aktiviert
wurde;
wenn die elektronische Cruise
Control aktiviert wurde;
im Falle einer Störung des Systems;
wenn der Motor abgeschaltet wurde;
wenn der Radarsensor verschmutzt
ist (in diesem Fall muss der Bereich des
Stoßfängers gesäubert werden, in dem
sich der Sensor befindet).
Bei aktiviertem System führen die oben
beschriebenen Bedingungen ferner zu
einer Abschaltung, bzw. Deaktivierung
des Systems innerhalb von Zeitrahmen,
die entsprechend den Bedingungen
variieren können.
HINWEIS Bei aktiviertem System und
Betätigung des Gaspedals können
Geschwindigkeiten erreicht werden, die
oberhalb der einstellbaren
Geschwindigkeiten liegen. In dieser
Situation deaktiviert sich das System
nicht automatisch, jedoch sind die
Leistungen des Systems begrenzt: es
empfiehlt sich daher eine Deaktivierung.
GESCHWINDIGKEITS-
VERÄNDERUNGEN
Erhöhung der Geschwindigkeit
Nach Aktivierung des Systems kann die
gespeicherte Geschwindigkeit geändert
werden, indem die Taste SET +
gedrückt gehalten wird.
Ein einmaliger Druck der Taste SET
+erhöht die eingestellte
Geschwindigkeit um 1 km/h (oder der
gleiche Wert in Meilen). Mit jedem
weiteren Drücken der Taste, wird sie um
weitere 1 km/h erhöht (oder der gleiche
Wert in Meilen).
Wird die Taste SET + gedrückt
gehalten, erhöht sich die
Geschwindigkeit in Schritten zu 5 km/h
(oder der gleiche Wert in Meilen), bis
dass die Taste losgelassen wird. Die
Erhöhung der eingestellten
Geschwindigkeit wird am Display
angezeigt.
Geschwindigkeit Verringern
Nach Aktivierung des Systems kann die
Geschwindigkeit reduziert werden,
indem die Taste SET – gedrückt
gehalten wird.
Ein einmaliger Druck der Taste SET
–reduziert die eingestellte
Geschwindigkeit um 1 km/h (oder der
gleiche Wert in Meilen). Mit jedem
weiteren Drücken der Taste, wird sie um
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MOTORSTART UND FAHREN
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Abstand auch nach der Aktivierung und
Neuaktivierung des Systems
gespeichert.
Verringerung des Abstands
Um die Einstellung bezüglich des
Abstands zu verringern, die Taste
drücken und loslassen.
Bei jedem Druck der Taste verringert
sich die Einstellung des Abstands um
einen Balken (kürzer).
Wenn keine vorausfahrenden
Fahrzeuge vorhanden sind, wird die
eingestellte Geschwindigkeit
beibehalten. Sobald der kürzeste
Abstand erreicht wurde, richtet ein
weiterer Druck der Taste den längsten
Abstand ein.
Das Fahrzeug behält die eingestellte
Geschwindigkeit bei, bis:
das vorausfahrende Fahrzeug auf
eine höhere, als die eingestellte
Geschwindigkeit beschleunigt;
das vorausfahrende Fahrzeug die
Spur verlässt, oder den
Erfassungsbereich des Sensors des
Adaptive Cruise Control-Systems;
die Einstellung des Abstands
geändert wird;
das Adaptive Cruise Control System
deaktiviert/abgeschaltet wird.
HINWEIS Die maximal vom System
angebrachte Bremsleistung istbegrenzt. Der Fahrer sollte in jedem
Fall, falls erforderlich, selbst bremsen.
HINWEIS Wenn das System erkennt,
dass die Bremskraft unzureichend ist,
um den eingestellten Abstand zu
halten, wird dem Fahrer durch eine
Anzeige am Display die Annäherung an
das vorausfahrende Fahrzeug mitgeteilt.
Zusätzlich ist ein akustisches Signal zu
hören. In diesem Fall sollte sofort
entsprechend abgebremst werden, um
den Sicherheitsabstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
HINWEIS Der Fahrer ist dafür
verantwortlich sich zu vergewissern,
dass sich auf der Fahrzeugspur keine
Fußgänger, andere Fahrzeuge oder
Objekte befinden. Ein Nichtbeachten
dieser Hinweise könnte zu Unfällen oder
schweren Personenschäden führen.
HINWEIS Es liegt in der Verantwortung
des Fahrers, den Sicherheitsabstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug zu
wahren und sich an die in den
unterschiedlichen Ländern geltenden
Straßenverkehrsordnungen zu halten.
DEAKTIVIERUNG
Das System wird deaktiviert und die
eingestellte Geschwindigkeit wird
gelöscht, wenn:
die Tasteder Adaptive Cruise
Control gedrückt wird;
die Tasteder elektronischen
Cruise Control gedrückt wird;
die Taste des Speed Limiters
gedrückt wird;
der Anlasser auf STOP gestellt wird.
Das System wird abgeschaltet
(eingestellte Geschwindigkeit und
Abstand werden gespeichert):
wenn die Taste CANC gedrückt wird;
wenn sich die Bedingungen des
Kapitels „Einstellung der gewünschten
Geschwindigkeit“ einstellen;
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
unter die einstellbare
Mindestgeschwindigkeit sinkt (z. B. bei
Fahrzeugen, die langsam vorausfahren).
Wenn diese Bedingungen während
einer Verlangsamung des Systems, im
Vergleich zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug auftreten, könnte das System
mit der Verlangsamung, falls notwendig,
auch nach dem Abschalten, oder der
Deaktivierung innerhalb der
einstellbaren Mindestgeschwindigkeit
des Systems fortfahren.
MODUS ELEKTRONISCHE
CRUISE CONTROL
Neben dem Modus Adaptive Cruise
Control (ACC) gibt es den Modus
elektronische Cruise Control für das
Fahren bei konstanter Geschwindigkeit.
146
MOTORSTART UND FAHREN
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Ist das Fahrzeug mit der Adaptive
Cruise Control (ACC) ausgestattet,
funktioniert die elektronische Cruise
Control auf die gleiche Weise wie die
ACC (Drücken der Taste
der Cruise
Control), mit dem Unterschied, dass:
der Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug nicht eingehalten wird;
im Falle eines verschmutzten
Radarsensors das System immer
funktionsbereit bleibt.
Vor dem Abruf der vorher eingestellten
Geschwindigkeit ist es notwendig, sich
vor dem Drücken und Loslassen der
Taste RES ungefähr in dieser
Geschwindigkeit zu nähern.
ZUR BEACHTUNG
123)Es ist stets aufmerksam zu fahren, so
dass jederzeit die Möglichkeit besteht
abzubremsen, sollte es erforderlich sein.
124)Das System ist nur als Hilfe zu
verstehen: Der Fahrer darf seine
Aufmerksamkeit während der Fahrt nie
verringern. Die Verantwortung bleibt immer
beim Fahrer, der die Verkehrsbedingungen
zu berücksichtigen hat, um in maximaler
Sicherheit zu fahren. Er muss immer auf
einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug achten.125)Das System aktiviert sich nicht bei
Vorhandensein von Fußgängern,
ankommenden Fahrzeugen aus
entgegengesetzter Richtung oder in
Querrichtung fahrenden Fahrzeugen und
stehenden Objekten (z.B. ein in einer
Straßensperre oder bei einer Panne
blockiertes Fahrzeug).
126)Das System ist nicht in der Lage, die
Straßen-, Verkehrs- und
Wetterbedingungen bei schlechter Sicht zu
berücksichtigen (z. B. bei Nebel).
127)Das System erkennt komplexe
Fahrbedingungen nicht immer vollständig;
diese könnten zu falschen oder fehlenden
Bewertungen bezüglich des einzuhaltenden
Sicherheitsabstands führen.
128)Das System ist nicht in der Lage, die
maximale Bremskraft auf das Fahrzeug
aufzubringen: es wird demnach nicht
komplett angehalten.
ZUR BEACHTUNG
47)Das System kann abhängig von den
jeweiligen Witterungsbedingungen wie
Starkregen, Hagel, dichter Nebel oder
starker Schneefall nur einschränkt oder gar
nicht funktionieren.
48)
49)Die Funktionstüchtigkeit kann durch
strukturelle Änderungen am Fahrzeug
beeinträchtigt werden, wie zum Beispiel
Änderungen an der Vorderachse, den
Reifen oder eine höhere Belastung als für
das Fahrzeug zugelassen.50)Unsachgemäße Reparaturen an der
Fahrzeugfront (z. B. Stoßfänger, Rahmen)
können die Position des Radarsensors
ändern und die Funktionsweise
beeinträchtigen. Bei Eingriffen an diesen
Komponenten das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.
51)Keine Eingriffe oder Reparaturen am
Radarsensor oder an der Kamera auf der
Windschutzscheibe vornehmen. Wenden
Sie sich bei einem Defekt des Sensors an
das Fiat-Servicenetz.
52)Beim Reinigen mit einer
Hochdrucklanze den Wasserstrahl nicht auf
den unteren Bereich der Stoßfänger
richten, insbesondere nicht auf den
elektrischen Anschluss.
53)Vorsicht bei Reparaturen und
Neulackierungen im Bereich des Sensors
(Abdeckung des Sensors auf der linken
Seite der Stoßfänger). Im Falle von
Frontalzusammenstößen kann sich der
Sensor automatisch deaktivieren und auf
dem Display eine Meldung anzeigen, die
darauf hinweist, den Sensor zu reparieren.
Auch bei fehlenden Warnmeldungen sollte
die Funktion des Systems abgeschaltet
werden, wenn sich die Position des
Radarsensors verändert haben könnte (z.B.
im Falle von Kollisionen bei niedriger
Geschwindigkeit, wie beim Rangieren auf
einem Parkplatz). Wenden Sie sich in
solchen Fällen an das Fiat-Servicenetz und
lassen Sie den Radarsensor ausrichten
oder ersetzen.
147
Der Bereich der Stoßfänger vor dem
Sensor darf nicht mit Aufklebern,
Zusatzscheinwerfern oder anderen
Objekten abgedeckt werden.
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PARK ASSIST
SYSTEM
(wo vorgesehen)
129)
54) 55) 56) 57)
Version mit 4 Sensoren:Die
Parksensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange Abb. 103 des
Fahrzeugs und haben die Aufgabe, die
Anwesenheit von Hindernissen hinter
dem Fahrzeug zu erfassen.
Version mit 8 Sensoren:Die
Parksensoren befinden sich in der
vorderen Abb. 103 und hinteren
Abb. 104Stoßstange des Fahrzeugs
und haben die Aufgabe, das
Vorhandensein von Hindernissen vor
und hinter dem Fahrzeug zu erfassen.
Die Sensoren warnen den Fahrer über
einen akustischen Signalton und, wo
vorgesehen, auch über Displayanzeigen
an der Instrumententafel.Ein-/Ausschalten
Zur Deaktivierung des Systems die
Taste
Abb. 105 betätigen.
Der Zustandsübergang des Systems
von ein- auf ausgeschaltet und
umgekehrt erfolgt immer mit einer
Anzeige einer entsprechenden Meldung
am Display der Instrumententafel.
Die LED an der Taste ist aus, wenn das
System vom Fahrer eingeschaltet wird.Die LED leuchtet, wenn das System
vom Fahrer deaktiviert wurde oder bei
einer Störung oder vorübergehender
Deaktivierung.
Wird die Taste betätigt, wenn das
System sich in einem Fehlzustand
befindet, blinkt die LED ca. 5 Sekunden
lang an und leuchtet dann fest.
Wenn die Startvorrichtung auf MAR
gestellt wird, speichert das Park
Assist-System den letzten Zustand (ein-
oder ausgeschaltet) vor dem Abstellen
des Motors.
Nach dem Ausschalten bleibt das Park
Assist-System bis zur erneuten
Einschaltung in diesem Zustand, auch
wenn die Startvorrichtung von MAR auf
STOP und dann wieder auf MAR
gedreht wird.
103F1B0668
104F1B0704
105F1B0705
150
MOTORSTART UND FAHREN
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Die Verwendung von Reifen mit
anderen Größen, als die beim
Fahrzeugkauf montierten Reifen, kann
das System beeinflussen und die
einwandfreie Funktion beeinträchtigen.
Aktivierung/Deaktivierung des
Systems (Versionen mit 4 Sensoren)
Aktivierung
Wenn das System eingeschaltet ist,
wird es automatisch aktiviert, wenn der
Rückwärtsgang eingelegt wird.
Deaktivierung
Das System wird automatisch
abgeschaltet, wenn ein anderer Gang
als der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Aktivierung/Deaktivierung des
Systems (Versionen mit 8 Sensoren)
Aktivierung
Wenn das System eingeschaltet ist,
wird es in folgenden Fällen automatisch
aktiviert:
wenn ein Vorwärtsgang eingelegt
wird (Versionen mit Schaltgetriebe) oder
Position D (Drive) (Versionen mit
Automatikgetriebe/Automatikgetriebe
mit Doppelkupplung);
oder
wenn entweder der Rückwärtsgang
(Versionen mit Schaltgetriebe) oder die
R-Stellung (Versionen mit
Automatikgetriebe/Automatik-Doppelkupplungsgetriebe) eingelegt ist;
oder
wenn sich der Handschalthebel im
Leerlauf oder der Hebel des
Automatikgetriebes/Automatikgetriebes
mit Doppelkupplung in der N-Stellung
(Leerlauf) befindet und sich das
Fahrzeug bewegt. Bei einer Bewegung
(vorwärts oder rückwärts) bleibt das
System aktiv.
Deaktivierung
Das System wird in folgenden Fällen
automatisch deaktiviert:
Beim Einlegen eines anderen Gangs
als dem Rückwärtsgang werden die
hinteren Sensoren deaktiviert und die
vorderen bleiben aktiv, bis die
Geschwindigkeit von 15 km/h
überschritten wird;
oder
bei mehr als 11 km/h bei
eingelegtem Rückwärtsgang (in diesem
Fall leuchtet die LED an der Taste auf
der Instrumententafel);
oder
bei stehendem Fahrzeug, wenn sich
der Handschalthebel im Leerlauf oder
der Hebel des Automatikgetriebes/
Automatikgetriebes mit
Doppelkupplung in der P-Stellung
(Parken) befindet.Betrieb mit Anhänger
Version mit 4 Sensoren
Den Sensorbetrieb wird beim
Einstecken des Steckers am
Anhängerkabel in die Steckdose der
Anhängerkupplung des Fahrzeugs
automatisch deaktiviert. In diesem Fall
leuchtet die LED an der Taste auf der
Instrumententafel Abb. 105. Die
Sensoren werden beim Herausziehen
des Steckers des Anhängerkabels
automatisch reaktiviert.
Version mit 8 Sensoren
Der Betrieb der hinteren Sensoren wird
automatisch beim Einstecken des
Steckers des Anhängers in die
Steckdose der Anhängerkupplung des
Fahrzeugs deaktiviert. Die vorderen
Sensoren bleiben aktiv und erzeugen
weiterhin akustische und optische
Signale. In diesem Fall bleibt die LED an
der Taste auf der Instrumententafel
Abb. 105 ausgeschaltet. Die hinteren
Sensoren werden beim Herausziehen
des Steckers des Anhängerkabels
automatisch reaktiviert.
151
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ALLGEMEINE HINWEISE
Nachstehend einige Bedingungen,
welche die Leistungen des
Parkhilfesystems beeinträchtigen
können:
Eine geringere Empfindlichkeit der
Sensoren und eine Reduzierung der
Leistung der Einparkhilfe können auf
folgenden Verunreinigungen der
Sensoroberflächen beruhen: Eis,
Schnee, Schlamm, Überlackierungen;
Der Sensor ermittelt einen nicht
existierenden Gegenstand
(„Echostörung”), was durch Störungen
mechanischen Ursprungs wie z.B.
Waschen des Fahrzeugs, Regen
(extremer Wind), Hagel auftreten kann;
Die von den Sensoren gesendeten
Meldungen können auch verändert
werden, wenn sich Systeme in der
Nähe befinden, die Signale im
Ultraschallbereich erzeugen (z. B.
Druckluftbremsen von Lastwagen oder
Presslufthämmer).
Die Leistungen des Parksystems
können auch von der Position der
Sensoren beeinträchtigt werden, wenn
zum Beispiel die Lage verändert wird
(z.B. wegen Abnutzung der
Stoßdämpfer, Aufhängungen), oder
nach dem Reifenwechsel, durch zu
starke Beladung des Fahrzeugs, durch
spezielle Radlagen, welche das
Fahrzeug senken.
Die Anhängerkupplung ohne
Anhänger kann die Funktionsweise der
hinteren Parksensoren beeinträchtigen.
Bevor das Park Assist-System
eingesetzt wird, ist es empfehlenswert,
den Kugelteil der Abschleppvorrichtung
und den entsprechenden Anschluss
abzubauen, wenn sie nicht benutzt
werden. Bei Nichtbeachtung dieses
Hinweises kann es zu schweren
Verletzungen oder Schäden am
Fahrzeug oder an den Hindernissen
kommen, weil sich die
Anhängevorrichtung beim Ertönen des
kontinuierlichen akustischen Signals
bereits sehr nah am Hindernis befindet,
viel näher als der Stoßfänger. Wenn die
Anhängerkupplung ständig montiert
bleiben soll, ohne dass ein Anhänger
angehängt wird, empfiehlt es sich, beim
Fiat-Servicenetz das System Park
Assist aktualisieren zu lassen, damit die
Anhängerkupplung von den mittleren
Sensoren nicht als Hindernis erfasst
wird.
Aufkleber auf den Sensoren. Das
Befestigen von Aufklebern an den
Sensoren ist absolut zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG
129)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere potenziell gefährliche Manöver
liegt in jedem Fall und immer beim Fahrer.
Bei diesen Manövern immer sicherstellen,
dass sich weder Personen (insbesondere
Kinder) noch Tiere im Fahrbereich
aufhalten. Die Parksensoren dienen dem
Fahrer als Hilfe, der deshalb jedoch nicht
die Aufmerksamkeit bei möglicherweise
gefährlichen Manövern vermindern darf,
auch wenn diese mit niedriger
Geschwindigkeit erfolgen.
ZUR BEACHTUNG
54)Für eine ordnungsgemäße Funktion des
Systems müssen die Sensoren immer frei
von Verschmutzungen, Schnee oder Eis
drin. Während des Reinigungsvorgangs
muss das Verkratzen oder die
Beschädigung der Sensoren sorgfältig
vermieden werden. Die Sensoren müssen
mit sauberem Wasser, ggf. mit einem
Zusatz von Autoshampoo gereinigt werden.
In Waschanlagen mit Dampfstrahl- oder
Hochdruckreiniger die Sensoren rasch
säubern. Die Düse in 10 cm Entfernung
halten.
55)Für eventuelle Eingriffe an der
Stoßstange im Bereich der Sensoren
wenden Sie sich ausschließlich an das
Fiat-Kundendienstnetz. Falsch ausgeführte
Eingriffe an der Stoßstange können die
Funktion der Parksensoren beeinträchtigen.
152
MOTORSTART UND FAHREN