display FIAT DUCATO 2014 Betriebsanleitung (in German)
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Wenn nach Ablauf von 2 Sekunden das
Anfahren noch nicht erfolgt ist, schaltet
das System automatisch aus und der
Bremsdruck lässt allmählich nach.
Während dieser Freigabephase könnte
ein typisches Geräusch für das
mechanische Lösen der Bremsen zu
hören sein, das auf die bevorstehende
Bewegung des Fahrzeugs hinweist.
ZUR BEACHTUNG Das Hill Holder-
System ist keine Handbremse, daher
darf das Fahrzeug nicht verlassen
werden, ohne dass die Handbremse
gezogen, der Motor abgestellt und der
erste Gang eingelegt wurden (hierzu
gelten die Angaben in den Abschnitten
„Beim Parken” im Kapitel „Anlassen und
Fahren”).
ASR-SYSTEM (AntiSlip
Regulation)
Dieses System ist integrierter Teil des
ESC-Systems. Es greift automatisch ein,
wenn ein oder beide Antriebsräder
durchrutschen und bei Haftungsverlust
auf nassem Untergrund (Aquaplaning),
bei Beschleunigung auf körnigem,
verschneiten oder vereistem Untergrund,
usw.
Je nach Schlupfbedingungen werden
zwei unterschiedliche Kontrollsysteme
aktiv:
❒Drehen beide Antriebsräder durch,
greift die ASR-Funktion ein und
reduziert die Antriebsleistung des
Fahrzeugs.
❒Dreht nur eines der beiden
Antriebsräder durch, wird das
wegrutschende Rad automatisch
gebremst.
58)
Ein-/Ausschalten der ASR
Die ASR schaltet sich automatisch beim
Anlassen des Motors ein.
Während der Fahrt kann das ASR-
System aus- und eingeschaltet werden,
indem man die Taste ASR OFF Abb.
124 drückt.
57)
Der Eingriff des Systems wird bei einigen
Versionen durch die Anzeige einer
Mitteilung auf dem Display angezeigt.Das Deaktivieren des Systems wird
durch das Aufleuchten der LED auf der
Taste ASR OFF und die Anzeige einer
Meldung auf dem Display angezeigt.
Nach einer Ausschaltung des ASR
während der Fahrt, wird es automatisch
beim nächsten Motorstart wieder
aktiviert.
Bei der Fahrt auf verschneitem
Untergrund mit montierten Schneeketten
kann es nützlich sein, die ASR-Funktion
auszuschalten. Unter diesen
Bedingungen erzielt der Schlupf der
Antriebsräder in der Startphase eine
stärkere Traktion.
HBA-SYSTEM
(Hydraulic Brake Assist)
Das HBA-System dient zur Optimierung
der Bremsleistung des Fahrzeugs
während eines Notbremsvorgangs. Das
System erkennt den Notbremsvorgang
und überwacht die Geschwindigkeit und
die Kraft mit dem das Bremspedal nieder
getreten wird und dem entsprechend
wird auch der optimale Druck auf die
Bremsen übertragen.
Dies hilft bei der Verkürzung der
Bremswege: Das HBA-System ergänzt
somit das ABS-System.124
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Die beste Assistenz erhält man vom
HBA-System, wenn man das
Bremspedal schnell betätigt. Damit das
System wirksam ist, muss das
Bremspedal während des Vorgangs
ständig nieder getreten werden, und
nicht intermittierend.
Den Druck auf das Bremspedal so lange
nicht verringern, bis der Bremsvorgang
nicht mehr erforderlich ist.
Das HBA-System wird deaktiviert, wenn
das Bremspedal losgelassen wird.
59) 60) 61)
ELEKTRONISCHES
ÜBERROLLSCHUTZSYSTEM ERM
(Electronic Rollover Mitigation)
Das System überwacht das Fahrzeug
und ermittelt, wenn ein Rad sich vom
Boden abhebt, falls der Fahrer extreme
Fahrmanöver wie das schnelle Umfahren
eines Hindernisses bei nicht optimalen
Straßenbedingungen durchführt.
Unter diesen Bedingungen greift das
System auf die Bremsen und auf die
Motorleistung ein und verhindert ein
Abheben der Räder.
Fährt man auf Straßen mit starker
Seitenneigung, oder bei Aufprall gegen
Gegenstände oder andere Fahrzeuge ist
das System nicht imstande, ein Kippen
zu vermeiden.
62)
HILL DESCENT CONTROL
(HDC) SYSTEM
Es ist im ESC integriert und sorgt dafür,
dass das Fahrzeug bei einer Abfahrt
auf einer konstanten Geschwindigkeit
bleibt, indem es gleichmäßig und
differenziert auf die Bremsen einwirkt. Auf
diese Weise ist die Fahrzeugstabilität
gewährleistet. Die Fahrt kann auch bei
niedriger Bodenhaftung oder hohen
Gefällen sicher fortgeführt werden.
Um das System zu aktivieren, muss das
Fahrzeug langsamer als 25 km/h fahren.
Die Taste A Abb. 125 drücken. Die
LED an der Taste leuchtet und auf dem
Display wird eine entsprechende
Mitteilung eingeblendet.Sobald die gewünschte Geschwindigkeit
erreicht ist, Gas- und Bremspedal
loslassen (die LED auf der Taste blinkt).
Soll die Geschwindigkeit verringert oder
beschleunigt werden, das Brems- und
Gaspedal erneut betätigen.
ZUR BEACHTUNG Die Vorrichtung nicht
benutzen, wenn das Getriebe im Leerlauf
steht.
ZUR BEACHTUNG Es ist wichtig, einen
Gang einzulegen, der der eingestellten
Geschwindigkeit entspricht, damit der
Motor nicht abwürgt.
Auch während des Betriebs des
HDC-Systems kann die
Fahrzeugkontrolle übernommen werden,
indem das Gas- und Bremspedal
betätigt werden.
Sollte die Funktion bei Druck der Taste
nicht verfügbar sein, könnte dies auf eine
zu hohe Temperatur der Bremsen
zurückzuführen sein. In diesem Fall einige
Minuten warten, bevor die Funktion
erneut benutzt wird.
ZUR BEACHTUNG Das System ist bei
einer Geschwindigkeit unter 25 km/h
verfügbar.125
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FUNKTION
Das System ist beim Start des Fahrzeugs
immer aktiv, kann aber durch Druck der
Taste A Abb. 127 am Armaturenbrett
aus- und wieder eingeschaltet werden
(siehe nachfolgende Beschreibung).
Die Bestätigung der erfolgten Aktivierung
wird durch das Aufleuchten der LED in
der Taste und einer entsprechenden
Meldung auf dem Display angezeigt.
Bei aktiviertem System ist die LED der
entsprechenden Taste aus. Nach einer
eventuellen Ausschaltung durch den
Benutzer erfolgt die Bestätigung der
Deaktivierung des Systems durch das
dauerhafte Leuchten der LED an der
Taste und durch eine entsprechende
Mitteilung am Display.Bei jedem Zündzyklus des Fahrzeugs
wird das System eingeschaltet und
startet die Erkennung der
Betriebsbedingungen (diese Bedingung
wird durch ein doppeltes Blinken der
Richtungsanzeigerleuchten
und
in
der Instrumententafel angezeigt).
Sobald das System die
Betriebsbedingungen erkennt, wird es
aktiv und unterstützt den Fahrer mit
akustischen und visuellen Meldungen Die
beiden Richtungsanzeiger
und
an
der Instrumententafel schalten aus, damit
in den Altstädten oder kurvenreichen
Fahrten bei niedriger Geschwindigkeit zu
häufige Anzeigen vermieden werden.
ZUR BEACHTUNG Sind die
Betriebsbedingungen nicht gegeben,
bleibt das System eingeschaltet aber
nicht aktiviert. Es erfolgt eine Mitteilung
an den Fahrer und die beiden
Richtungsanzeigerleuchten
und
an
der Instrumententafel leuchten fest.
BETRIEBSBEDINGUNGEN
FÜR DIE AKTIVIERUNG
Nachdem das System eingeschaltet
wurde, wird es nur aktiviert, wenn
folgende Bedingungen gegeben sind:
❒Das Fahrzeug fährt vorwärts
(Rückwärtsgang nicht eingelegt).
❒Das System ermittelt keinen
Fehlzustand.❒Kalibrierung läuft.
❒Die Fahrzeuggeschwindigkeit liegt
zwischen 60 km/h und
Höchstgeschwindigkeit.
❒Sichtbare und nicht abgenutzte
Abgrenzungslinien auf beiden Seiten.
❒Angemessene Sichtbedingungen.
❒Gerade Strecke oder weite Kurven.
❒Bedingung Sichtfeld ausreichend
(Sicherheitsabstand vom Fahrzeug
davor).
❒Richtungsanzeiger nicht in der
Richtung aktiviert, in der die Spur
verlassen wird (z.B. die Spur wird
rechts verlassen und der rechte
Richtungsanzeiger ist aktiv).
❒Fahrtrichtung des Fahrzeugs ständig
in der Nähe der Spurmarkierung (die
Fahrtrichtung des Fahrzeugs
entspricht der Spurmarkierung).
❒Die Fahrzeugposition entspricht nicht
der Spurmarkierung.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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AKTIVIERUNG/
DEAKTIVIERUNG DES
SYSTEMS
Wenn das System aktiv ist und sich das
Fahrzeug den seitlichen
Begrenzungslinien der Spur oder einer
der beiden Markierungsspuren nähert,
wird der Fahrer mit einem akustischen
Signal (aus der Seite kommend, auf der
die Spur überfahren wurde, im Falle
ein Radio-Navigationsgerät vorhanden
ist) und durch die Einschaltung der
Richtungsanzeigerleuchte, die der
Richtung entspricht, gewarnt (
oder
).
Das System wird deaktiviert die Meldung
an den Fahrer, wenn dieser den Blinker
betätigt, um einen gewünschten
Spurwechsel oder Überholvorgang
auszuführen.
Führt der Fahrer das Manöver des
gewünschten Spurwechsels weiter,
unterbricht das System die Warnung,
bleibt aber befähigt oder aktiv, je nach
dem, ob die Bedingungen noch gegeben
sind (siehe entsprechendes Kapitel).DEAKTIVIERUNG DES
SYSTEMS
Manuell
Das System kann manuell durch
Drücken der Taste A Abb. 127 am
Armaturenbrett ausgeschaltet werden.
Die Bestätigung der Deaktivierung des
Systems wird durch das Aufleuchten der
LED auf der Taste und die Anzeige einer
Mitteilung auf dem Display angezeigt.
Automatisch
Das System deaktiviert sich automatisch
bei aktivem Start&Stop-System. Das
System startet erneut und prüft erneut
die eigenen Betriebsbedingungen nach
dem Starten des Fahrzeugs und dem
Anfahren.
SYSTEMSTÖRUNGEN
Im Falle eines Fehlbetriebs meldet das
System dem Fahrer den Fehlzustand
über eine Mitteilung am Display und über
ein akustisches Signal. Es leuchtet auch
das entsprechende Symbol
am
Display (für Versionen und Märkte, wo
vorgesehen).HINWEIS
Die Überwindung der Spur funktioniert
nach einer zu großen Beladung und nicht
perfektem Ausgleich nicht.
Die Funktion des Systems kann durch
Gebietsgegebenheiten/Zustand der
befahrenen Straßen (z. B. Bodenwellen),
schlechte Sichtverhältnisse (z. B. Nebel,
Regen, Schnee), durch extreme
Beleuchtungen (z. B. blendende Sonne,
Dunkelheit), fehlender Reinigung oder bei
Beschädigung der Windschutzscheibe
im Bereich vor der Kamera negativ
beeinflusst werden.
Der Spurhalteassistent kann nach einer
Fehlfunktion der Sicherheitssysteme
ABS, ESP, ASR und Traction Plus nicht
funktionieren.
Die Funktion des Systems kann durch
schlechte Sicht (z. B. Nebel, Regen,
Schnee), durch extreme Beleuchtungen
(z. B. blendende Sonne, Dunkelheit),
fehlender Reinigung oder bei
Beschädigung der Windschutzscheibe
im Bereich vor der Kamera negativ
beeinflusst werden.
Der Bereich der Windschutzscheibe, der
mit der Kamera übereinstimmt, darf
nicht teilweise oder ganz von
Gegenständen bedeckt werden (z.B.
Aufkleber, Schutzfolien, usw.).
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ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER MELDUNGEN WÄHREND DER BENUTZUNG
DES SPURHALTEASSISTENTENLED-Status auf der
TasteMitteilung auf dem
DisplaySymbolstatus auf
dem Display.Akustisches Signal BedeutungAus – – –System eingeschaltet
(automatisch bei jedem
Schlüsselzyklus)
Aus Driving Advisor aktivLeuchten
und
leuchten fest-Das System ist
eingeschaltet, aber
ohne
zufriedenstellende
Betriebsbedingungen
Aus Driving Advisor aktiv - -Das System ist
eingeschaltet und die
Betriebsbedingungen
sind zufriedenstellend:
das System ist
imstande, die
akustischen und
visuellen Warnungen
zu erzeugen.
Aus -Leuchte
blinktjaDas System ist aktiv
und erkennt die
Betriebsbedingungen:
es weist auf die
Entfernung von der
linken Linie hin
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LED-Status auf der
TasteMitteilung auf dem
DisplaySymbolstatus auf
dem Display.Akustisches Signal BedeutungAus -Leuchte
blinktjaDas System ist aktiv
und erkennt die
Betriebsbedingungen:
es weist auf die
Entfernung von der
rechten Linie hin
Ein Driving Advisor aus - neinDas System wurde
manuell ausgeschaltet
EinDriving Advisor nicht
verfügbar - siehe
BetriebsanleitungStörungsleuchte
jaDas System hat eine
Störung: Bitte das
Fiat-Kundendienstnetz
aufsuchen
EinDriving Advisor nicht
verfügbar -
Frontkamera reinigenStörungsleuchtejaDas System hat eine
Störung: Die
Windschutzscheibe
reinigen
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KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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RÜCKFAHRKAMERA
(PARKVIEW® REAR
BACK UP CAMERA)(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
8)77)
Das Fahrzeug kann mit einer ParkView®
Rear Back Up Camera ausgestattet
werden. Die Rückfahrkamera ermöglicht
die Anzeige eines Bildes des hinteren
Bereiches auf dem Display bei jedem
Einlegen des Rückwärtsgangs oder
Öffnen der Heckklappe Abb. 128.
Das Bild der Aufnahme wird zusammen
mit einer Warnmitteilung auf dem Display
angezeigt. Nach ca. 5 Sekunden erlischt
die Warnmitteilung.
Wenn wieder in einen Vorwärtsgang
geschaltet wird, bleibt das Bild der
Aufnahme während ca. 10 weiterer
Sekunden sichtbar und wird dann wieder
ausgeblendet. Es wird erneut die zuvor
aktive Bildschirmseite angezeigt. Sobald
der Rückwärtsgang herausgenommen
wird, wird am Display „X” angezeigt,
so dass die Bilder vorzeitig entfernt
werden.HinweisDie im Display gezeigte
Abbildung ist leicht deformiert, damit
ein Breitwinkeleffekt erzielt wird.
Die Kamera ist in einer
Kunststoffaufnahme an der hinteren
Dachtraverse installiert, wo sich auch die
dritte Bremsleuchte befindet Abb. 129.
ANZEIGEN UND
MITTEILUNGEN AM
DISPLAY
Das Raster mit den statischen Linien auf
dem Display stellt die Fahrzeugbreite
dar.Das Raster zeigt getrennte Bereiche an,
mit denen der Abstand vom
Fahrzeugheck erkannt werden kann.
Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über
die ungefähren Abstände für jeden
Bereich.
Bereich (Bezug
Abb. 128
)
Abstand vom
Fahrzeugheck
Rot (A) 0 ÷ 30 cm
Gelb (B) 30 cm÷1m
Grün (C) 1 m oder mehr
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TRAFFIC SIGN
RECOGNITION(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
74) 79) 80) 81)9) 10) 11) 12) 13) 14) 15)
Das System erkennt automatisch die
Verkehrsschilder, wie beispielsweise
Geschwindigkeitsgrenzen,
Überholverbote und entsprechende
Aufhebungsschilder.
Die Kamera ist hinter dem Rückspiegel
installiert. Der Sensor kontrolliert ständig
die Straßenschilder und meldet
Geschwindigkeitsgrenzen und eventuelle
Überholverbote.
WICHTIG Das System erkennt nur
Verkehrsschilder, die die Anforderungen
des Wiener Übereinkommens über
den Straßenverkehr erfüllen.
BENUTZUNG DERVERKEHRSSCHILDERERKENNUNGEin- und Ausschalten des
Systems
Das System kann über das Menü des
Displays aktiviert und deaktiviert werden.
Bitte den Abschnitt „Display” im Kapitel
„Kenntnis der Instrumententafel”
beachten.Anmerkung: Der Zustand und die
Einstellung des Systems bleiben
während der verschiedenen Zündzyklen
unverändert.
Der Zustand des Systems ist immer über
das Display sichtbar.
Die Anzeige des Systems zeigt gliedert
sich in zwei Phasen auf:
❒Alle neuen anerkannten
Verkehrszeichen werden auf dem
Display 40 Sekunden lang als Pop-up
zwischen anderen Mitteilungen
angezeigt.
❒Nach Ablauf der voreingestellten Zeit
sind die Werte wieder im Display
sichtbar.Das System kann zwei Verkehrzeichen
(Geschwindigkeitsgrenze und
Überholverbot) parallel in den beiden
Fenstern im Display anzeigen.Wird ein zusätzliches Verkehrschild, z.B.
eine niedrigere Geschwindigkeitsgrenze
bei nasser Fahrbahn ermittelt, wird
unter dem entsprechenden Schild ein
leeres Fenster angezeigt.
Die zusätzlichen Verkehrschilder werden
folgendermaßen gefiltert:
❒Bei einer Außentemperatur über 3°C
wird das zusätzliche Verkehrsschild
„Schnee” oder „Regen” nicht
eingeblendet.
❒Das zusätzliche Signal „Schnee”,
„Regen” oder „Bewölkt” wird nicht
angezeigt, wenn die
Scheibenwischer bei einer
Außentemperatur unter 3°C nicht in
Betrieb sind.
❒Die zusätzliche Signalisierung „Truck”
wird nicht angezeigt, wenn das
Fahrzeuggesamtgewicht unter 4 bzw.
4,5 Tonnen liegt.
❒Die Signalisierung der
Geschwindigkeitsbegrenzung bleibt
aus, wenn sie mit der zusätzlichen
Signalisierung „Tractor” angezeigt
wird.
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EOBD-SYSTEMDas EOBD-System (European On Board
Diagnosis) führt eine kontinuierliche
Diagnose der mit den Emissionen
verbundenen Bauteile des Fahrzeugs
aus.
Es meldet außerdem durch das
Aufleuchten der Kontrollleuchte
an
der Instrumententafel zusammen mit der
Meldung auf dem Multifunktionsdisplay
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
(siehe Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen”) den verschlechterten
Zustand der Komponenten.
Das Ziel des Systems ist:
❒Die Wirksamkeit der Anlage zu
kontrollieren.
❒Die Zunahme von Emissionen infolge
einer Fahrzeugfehlfunktion zu
signalisieren.
❒Zu signalisieren, wenn abgenutzte
Bauteile ersetzt werden müssen.
Das System verfügt außerdem über
einen Stecker, an den entsprechende
Geräte angeschlossen werden können,
mit denen man die von der Steuerung
gespeicherten Fehlercodes zusammen
mit einer Reihe von speziellen
Parametern zur Diagnose der
Motorfunktion auslesen kann. Diese
Überprüfung kann auch von der
Verkehrspolizei ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Nach Behebung des
Defektes muss das Fiat-
Kundendienstnetz stets Tests auf dem
Prüfstand und falls notwendig
Probefahrten auf der Straße, auch über
längere Strecken, durchführen.
PARKSENSORENDie Sensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange Abb. 131 und
haben die Aufgabe, die Anwesenheit von
Hindernissen hinter dem Fahrzeug zu
erfassen und dem Fahrer durch ein
intermittierendes Tonzeichen zu melden.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren schalten sich automatisch
beim Einlegen des Rückwärtsganges ein.
Die Frequenz des akustischen Signals
erhöht sich bei Verringerung des
Abstandes zum Hindernis hinter dem
Fahrzeug.131
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AKUSTISCHES SIGNAL
Das Einlegen des Rückwärtsganges
aktiviert automatisch ein
intermittierendes, akustisches Signal.
Das akustische Signal:❒Hat mit abnehmender Entfernung
zwischen Fahrzeug und Hindernis
eine höhere Frequenz.
❒Wird zu einem kontinuierlichen
Signal, wenn der Abstand des
Fahrzeugs zum Hindernis weniger als
etwa 30 cm beträgt, hört jedoch
sofort auf, wenn sich der Abstand
zum Hindernis vergrößert.
❒Bleibt konstant, wenn sich der
Abstand zwischen Hindernis und
Fahrzeug nicht verändert. Sollte
dagegen diese Bedingung für die
seitlichen Sensoren vorhanden sein,
wird das akustische Signal nach
ca. 3 Sekunden unterbrochen, um
zum Beispiel Meldungen bei
Parkmanövern entlang von Mauern
zu vermeiden.Wenn die Sensoren mehrere Hindernisse
erfassen, wird nur das nächstgelegene
berücksichtigt.STÖRUNGSANZEIGEN
Eventuelle Fehlfunktionen der
Parksensoren werden beim Einlegen des
Rückwärtsgangs durch Aufleuchten der
Kontrollleuchte
oder das Symbol
an der Instrumententafel gemeldet
und (für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen) durch eine Meldung am
Multifunktionsdisplay angezeigt.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Die Funktion der Sensoren wird
automatisch beim Einstecken des
Anhängersteckers in die Steckdose der
Anhängerkupplung des Fahrzeugs
deaktiviert.
Die Sensoren werden beim Herausziehen
des Steckers des Anhängerkabels
automatisch reaktiviert.16)82)
ZUR BEACHTUNG Wenn die
Anhängerkupplung ständig montiert
bleiben soll, ohne dass ein Anhänger
angehängt wird, empfiehlt es sich, beim
Fiat-Kundendienstnetz das System
aktualisieren zu lassen, damit die
Anhängerkupplung von den mittleren
Sensoren nicht als Hindernis erfasst wird.In den Autowaschanlagen, die
Hydroreiniger mit Dampfstrahler oder
Hochdruckstrahler verwenden, sollte
man die Sensoren schnell reinigen,
wobei man die Waschdüse in mehr als
10 cm Entfernung hält.
ALLGEMEINE HINWEISE
❒Keine Aufkleber an den Sensoren
anbringen.
❒Beim Einparken muss man immer auf
Hindernisse achten, die sich ober-
oder unterhalb der Sensoren
befinden.
❒Gegenstände in nächster Nähe zum
Heck des Fahrzeugs können unter
Umständen vom System nicht
erkannt werden und daher das
Fahrzeug beschädigen oder selbst
beschädigt werden.Nachstehend einige Bedingungen,
welche die Leistungen des
Einparksystems beeinträchtigen können:❒Eine geringere Empfindlichkeit der
Sensoren und eine Reduzierung
der Leistung der Einparkhilfe können
auf folgenden Verunreinigungen
der Sensoroberflächen beruhen: Eis,
Schnee, Schlamm,
Überlackierungen.
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