Start FIAT DUCATO 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2017, Model line: DUCATO, Model: FIAT DUCATO 2017Pages: 316, PDF-Größe: 14.66 MB
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ZUR BEACHTUNG
9)Wenden Sie sich bitte, wenn sich beim Drehen des Startvorrichtung in die Position MAR die Kontrollleuchtenicht einschaltet oder
wenn sie während der Fahrt dauerhaft leuchtet oder blinkt (bei einigen Versionen zusammen mit der auf dem Display angezeigten Meldung)
so bald wie möglich an das Fiat-Servicenetz.
10)Während der Regenerierung könnte der E-Ventilator aktiviert werden.
Bedeutung Was tun?
GrünABBLENDLICHT
Die Kontrollleuchte wird eingeschaltet, wenn die
Abblendlichter eingeschaltet sind.
FOLLOW ME HOME
Die Kontrollleuchte wird (zusammen mit einer Meldung
auf dem Display) eingeschaltet, wenn diese
Vorrichtung benutzt wird (siehe Abschnitt „Follow me
home” im Kapitel „Kenntnis des Fahrzeugs”).
GrünFAHRTRICHTUNGSANZEIGER LINKS
Die Kontrollleuchte schaltet sich ein, wenn der
Bedienhebel der Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) nach
unten geschoben wird, oder zusammen mit dem
rechten Blinker, wenn die Warnblinklichttaste gedrückt
wird.
GrünFAHRTRICHTUNGSANZEIGER RECHTS
Die Kontrollleuchte schaltet sich ein, wenn der
Bedienhebel für die Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
nach oben geschoben wird oder, zusammen mit dem
linken Blinker, wenn die Warnblinklichttaste gedrückt
wird.
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KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL
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Bedeutung Was tun?
ECOEINSCHALTEN DER ECO-FUNKTION
Die AnzeigeECOleuchtet am Display, wenn die
„ECO”-Funktion aktiviert wird. Hierzu muss die
entsprechende Taste am Armaturenbrett gedrückt
werden. Beim erneutem Druck der Taste erlischt die
AnzeigeECO. Bei einigen Versionen wird anstelle der
Anzeige „ECO” eine entsprechende Bildschirmseite
angezeigt.
AKTIVIERUNG/DEAKTIVIERUNG DES SYSTEMS
START&STOP
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
Aktivierung des Start&Stop-Systems
Die Aktivierung des Systems Start&Stop wird durch
die Anzeige einer Mitteilung auf dem Display
angezeigt. In diesem Fall ist die LED über dem
Schalter
aus (siehe Abschnitt „Start&Stop-System”
im Kapitel „Kenntnis des Fahrzeugs”).
Deaktivierung des Start&Stop-Systems
Die Deaktivierung des Start&Stop-Systems wird durch
die Anzeige einer Mitteilung auf dem Display
angezeigt.
Bei deaktiviertem System leuchtet die LED über dem
Schalter
.
START&STOP-FEHLER
Im Falle eines Fehlbetriebs des Start&Stop-Systems
am Display leuchtet das Symbol
zusammen mit
einer eingeblendeten Meldung.
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KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL
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Bedeutung Was tun?
ANZEIGE FÜR NIEDRIGEN STAND DER
ZUSATZFLÜSSIGKEIT FÜR DIESELEMISSIONEN
(HARNSTOFF)
Die erste Meldung über einen niedrigen Stand wird
um 1200 km Reichweite eingeblendet und wird
anhand des Verbrauchs bestimmt. Die Kontrollleuchte
für niedrigen Harnstoff-Stand und die Meldung für das
Nachfüllen befinden sich am Armaturenbrett. Die
Kontrollleuchte für niedrigen Harnstoff-Stand leuchtet
bis der Harnstoff-Tank mit mindestens 3 Litern
Harnstoff nachgefüllt.
Wird nicht nachgefüllt, erscheint eine weitere
Mitteilung mit Anzeige der noch fahrbaren Kilometer,
bevor der Harnstoff-Tank leer ist: 400 km, 320 km,
240 km.
200 km vor dem vollständigen Entleeren des
Harnstoff-Tanks, erscheint am Armaturenbrett eine
Meldung mit einem Alarmton.
Wenn die Reichweite auf 0 km gesunken ist, wird
am Display (für Versionen und Märkte, wo vorgesehen)
eine entsprechende Meldung eingeblendet. In diesem
Fall wird die Fahrzeuggeschwindigkeit auf 50 km/h
herabgesetzt und nach dem Ausschalten kann das
Fahrzeug nicht mehr gestartet werden.
Der Neustart wird erst wieder möglich, wenn der
Harnstoff-Tank nachgefüllt wird (mindestens 3 Liter).
48)
So schnell wie möglich den Harnstoff-Tank mit
mindestens 3 Litern Harnstoff füllen. Ist das Nachfüllen
bei einer Autonomie des Harnstofftanks von Null
erfolgt, vor dem starten des Fahrzeugs zwei Minuten
warten.
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ZUR BEACHTUNG
48)Bei leerem Harnstoff-Tank und stehendem Fahrzeug, ist das Starten erst wieder nach dem Nachfüllen mit mindestens 3 l Harnstoff
möglich.
ZUR BEACHTUNG
11)Wasser im Versorgungskreis kann schwere Schäden am Einspritzsystem und Unregelmäßigkeiten der Motorfunktion verursachen. Wenn
das Symbolaufleuchtet (bei einigen Versionen zusammen mit einer am Display angezeigten Meldung) wenden Sie sich bitte sofort an das
Fiat-Servicenetz, um eine Reinigung vornehmen zu lassen. Wenn diese Anzeige sofort nach dem Tanken erscheint, wurde möglicherweise
Wasser in den Tank eingeführt: in diesem Fall sofort den Motor abstellen und das Fiat-Servicenetz kontaktieren.
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Das Deaktivieren des Systems wird
durch das Aufleuchten der LED auf der
Taste ASR OFF und die Anzeige einer
Meldung auf dem Display angezeigt.
Nach einer Ausschaltung des ASR
während der Fahrt, wird es automatisch
beim nächsten Motorstart wieder
aktiviert.
Bei der Fahrt auf verschneitem
Untergrund mit montierten
Schneeketten kann es nützlich sein, die
ASR-Funktion auszuschalten. Unter
diesen Bedingungen erzielt der Schlupf
der Antriebsräder in der Startphase
eine stärkere Traktion.
HBA-SYSTEM
(Hydraulic Brake Assist)
Das HBA-System dient zur Optimierung
der Bremsleistung des Fahrzeugs
während eines Notbremsvorgangs. Das
System erkennt den Notbremsvorgang
und überwacht die Geschwindigkeit
und die Kraft mit dem das Bremspedal
nieder getreten wird und dem
entsprechend wird auch der optimale
Druck auf die Bremsen übertragen.
Dies hilft bei der Verkürzung der
Bremswege: Das HBA-System ergänzt
somit das ABS-System.Die beste Assistenz erhält man vom
HBA-System, wenn man das
Bremspedal schnell betätigt. Damit das
System wirksam ist, muss das
Bremspedal während des Vorgangs
ständig und nicht intermittierend nieder
getreten werden.
Den Druck auf das Bremspedal so
lange nicht verringern, bis dass die
Bremse nicht mehr benötigt wird.
Das HBA-System wird deaktiviert,
wenn das Bremspedal losgelassen
wird.
62) 63) 64)
ELEKTRONISCHES
ÜBERROLLSCHUTZSYSTEM ERM
(Electronic Rollover Mitigation)
Das System überwacht die Tendenz
des Abhebens der Reifen vom Boden,
sollte der Fahrer extreme Manöver
durchführen, wie ein abruptes
Ausweichen vor einem Hindernis,
insbesondere bei nicht optimalen
Straßenverhältnissen.
Sollten diese Situationen eintreten,
schränkt das System durch ein
Einwirken auf die Bremsen und die
Motorleistung die Möglichkeit ein, dass
sich die Räder vom Boden abheben.Fährt man auf Straßen mit starker
Seitenneigung, oder bei Aufprall gegen
Gegenstände oder andere Fahrzeuge
ist das System nicht imstande, ein
Kippen zu vermeiden.
65)
HILL DESCENT CONTROL
(HDC) SYSTEM
Es ist im ESC integriert und sorgt dafür,
dass das Fahrzeug bei einer Abfahrt
auf einer konstanten Geschwindigkeit
bleibt, indem es gleichmäßig und
differenziert auf die Bremsen einwirkt.
Auf diese Weise ist die
Fahrzeugstabilität gewährleistet. Die
Fahrt kann auch bei niedriger
Bodenhaftung oder hohen Gefällen
sicher fortgeführt werden.
Um das System zu aktivieren, muss
das Fahrzeug langsamer als 25 km/h
fahren. Die Taste A Abb. 83 drücken.
Die LED an der Taste leuchtet und
auf dem Display wird eine
entsprechende Mitteilung eingeblendet.
Sobald die gewünschte
Geschwindigkeit erreicht ist, Gas- und
Bremspedal loslassen (die LED auf
der Taste blinkt). Soll die
Geschwindigkeit erhöht/verringert
werden, erneut das Gas-/Bremspedal
treten.
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SICHERHEIT
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Bei der Fahrt auf verschneitem
Untergrund mit montierten
Schneeketten kann es nützlich sein, die
Traction Plus einzuschalten, um
dadurch die ASR-Funktion zu
deaktivieren. Unter diesen Bedingungen
erzielt der Schlupf der Antriebsräder in
der Startphase eine stärkere Traktion.
ZUR BEACHTUNG
66)Die Vorteile des Traction Plus-Systems
sind nur auf Straßen mit nicht homogenem
Untergrund oder wenn zwei Räder sich
auf unterschiedlichem Untergrund
befinden, zu spüren.
67)Bis zum Ende des Anfahrvorgangs das
Gaspedal voll niedergedrückt halten, damit
das ganze Antriebsmoment auf das Rad
mit Grip übertragen wird.
TPMS (Tyre
Pressure
Monitoring System)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
68) 69) 70) 71) 72) 73) 74) 75) 76)
BESCHREIBUNG
Das System für die
Reifendruckkontrolle (TPMS) meldet
dem Fahrer, wenn der Reifendruck
in einem Reifen im Vergleich zum für
das Fahrzeug vorgeschriebenen
Kaltdruck sinkt.
Der Reifendruck ändert sich je nach
Außentemperatur. Bei kalter Außenluft
nimmt der Reifendruck ab.
Der Reifendruck muss immer im kalten
Zustand gemessen werden. D.h. dass
das Fahrzeug seit mindestens drei
Stunden stehen muss bzw. dass nach
einem Stillstand von 3 Stunden nicht
mehr als 1.6 km gefahren wurden.
Der Reifendruck darf im kalten Zustand
keinesfalls den Höchstwert des an
den Flanken des Reifens angegebenen
Höchstdruck überschreiten.
Der Reifendruck steigt auch während
der Fahrt. Dies ist ganz normal und der
Druck braucht nicht angepasst zu
werden.Das TPMS meldet einen zu niedrigen
Reifendruck, bis Abhilfe geschaffen
wird, d.h. bis der Reifendruck wieder
auf den für kalte Reifen
vorgeschriebene Druck erreicht bzw.
überschritten wird. Wenn die
Reifendruckkontrollleuchtefest
leuchtet, muss der Reifendruck wieder
auf den für kalte Reifen
vorgeschriebene Druckwert gebracht
werden. Nach der automatischen
Aktualisierung des Systems, geht die
Reifendruckkontrollleuchte aus. Es
könnte sein, dass das Fahrzeug über
20 Minuten bei einer Geschwindigkeit
über 20 km/h gefahren werden muss,
damit das TPMS diese Information
erhält.
HINWEIS
Das TPMS ist keinesfalls ein Ersatz
für einen normalen Wartungsdienst
für die Reifen. Es meldet auch keine
sonstigen Fehlzustände der Reifen.
Das TPMS darf somit auch nicht als
Druckwächter während der Einstellung
des Reifendrucks benutzt werden.
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Einsatz von Rädern/Reifen ohne
TPM-Sensoren.
Das Notrad ist nicht mit
Reifendruckkontrollsensor ausgestattet.
Das System hat somit keine Kontrolle
über diesen Reifen.
Wird das Notrad anstelle eines Rads
montiert, dessen Druck unter dem
Mindestdruckgrenzwert liegt, ertönt
beim folgenden Starten des Fahrzeugs
ein akustisches Signal und die Leuchte
geht an.
Sobald der originale Reifen repariert
ist und wieder anstelle des Notrads
installiert wird, wird das TPMS
automatisch aktualisiert und die
Leuchte geht aus. Hierzu müssen aber
alle vier Reifen einen ausreichenden
Druck aufweisen. Es könnte sein, dass
das Fahrzeug über 20 Minuten bei
einer Geschwindigkeit über 20 km/h
gefahren werden muss, damit das
TPMS diese Information erhält.
ZUR BEACHTUNG
68)Das TPMS wurde für die Reifen und
die Originalräder optimiert. Die Druckwerte
und Meldungen des TPMS gelten für das
Maß der auf das Fahrzeug montierten
Reifen. Werden andere Ausstattungen
benutzt, deren Abmessungen, Typ und Art
nicht übereinstimmen, könnte das System
nicht korrekt funktionieren oder die
Sensoren könnten beschädigt werden. Der
Einsatz von nicht originalen Ersatzrädern
kann zu Schäden des Sensors führen. Kein
Dichtmittel für Reifen oder
Auswuchtgewichte benutzen, wenn das
Fahrzeug mit einem TPMS versehen ist, da
dies die Sensoren beschädigen könnte.
69)Meldet das System einen Druckabfall
eines spezifischen Reifens, den Druck aller
vier Reifen prüfen.
70)Trotz TPMS muss der Fahrer den
Reifendruck allmonatlich kontrollieren.
Dieses System ersetzt weder
Wartungstermine noch Sicherheitssysteme.
71)Der Reifendruck muss bei kalten
Reifen kontrolliert werden. Sollte
der Reifendruck aus irgend einem Grund
bei warmgelaufenen Reifen geprüft
werden, den Druck nicht mindern, wenn er
über den vorgeschriebenen Werten liegt,
sondern die Kontrolle wiederholen, sobald
die Reifen abgekühlt sind.72)Das TPMS-System ist nicht in der
Lage, plötzliche Druckverluste an
den Reifen zu melden (z.B. wenn ein Reifen
platzt). In diesem Fall das Fahrzeug
vorsichtig und ohne starke Abbremsung
anhalten.
73)Das System liefert nur eine Meldung
über einen geringen Reifendruck, kann die
Reifen aber nicht aufpumpen.
74)Ungenügend aufgepumpte Reifen
haben einen stärkeren Kraftstoffverbrauch
zur Folge. Dies hat eine stärkere Abnutzung
des Reifenprofils zur Folge und kann unter
Umständen auch das sichere Fahren
des Fahrzeugs in Frage stellen.
75)Nach der Überprüfung oder
Regulierung des Reifendrucks, immer die
Kappe des Ventilschafts aufsetzen. Dies
verringert das Eindringen von Feuchte und
Schmutz in den Ventilschaft, was den
Reifendruckkontrollsensor beschädigen
könnte.
76)Das Reifenreparaturkit (Fix&Go), das
zum Lieferumfang des Fahrzeugs gehört
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen), ist
zu den TPMS-Sensoren kompatibel; durch
den Einsatz von Dichtmitteln, die nicht
dem im Satz enthaltenen Mittel gleichwertig
sind, könnte die Funktionstüchtigkeit in
Frage gestellt werden. Im Falle der
Verwendung von Dichtmitteln, die nicht den
Originalen entsprechen, empfiehlt sich
eine Prüfung der Funktionstüchtigkeit der
TPMS-Sensoren bei dem Servicenetz.
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DRIVING ADVISOR
(Spurhalteassistent)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
77) 78) 79)Der Spurhalteassistent (Driving Advisor)
ist ein Warnsystem bei Verlassen der
Spur, das in der Lage ist, dem Fahrer in
einem Ablenkungsmoment zu helfen.
Ein Video-Sensor an der
Windschutzscheibe in der Nähe des
Rückspiegels ermittelt die
Begrenzungslinien der Spur und die
Position des Fahrzeug zu den selben.
ZUR BEACHTUNG Muss die
Windschutzscheibe der Fahrzeuge mit
Spurhalteassistent (Driving Advisor)
ersetzt werden, bitte das Fiat-
Kundendienstnetz aufsuchen. Wird der
Eingriff in einem spezialisierten Zentrum
für den Ersatz von Windschutzscheiben
ausgeführt, muss man trotzdem zum
Fiat-Kundendienstnetz gehen, um
die Einstellung der Kamera vornehmen
zu lassen.
FUNKTION
Das System ist beim Start des
Fahrzeugs immer aktiv, kann aber
durch Druck der Taste A Abb. 85 am
Armaturenbrett aus- und wieder
eingeschaltet werden (siehe
nachfolgende Beschreibung).Die Bestätigung der erfolgten
Aktivierung wird durch das Aufleuchten
der LED in der Taste und einer
entsprechenden Meldung auf dem
Display angezeigt.
Bei aktiviertem System ist die LED der
entsprechenden Taste aus. Nach einer
eventuellen Ausschaltung durch den
Benutzer erfolgt die Bestätigung der
Deaktivierung des Systems durch das
dauerhafte Leuchten der LED an der
Taste und durch eine entsprechende
Mitteilung am Display.
Bei jedem Zündzyklus des Fahrzeugs
wird das System eingeschaltet und
startet die Erkennung der
Betriebsbedingungen (diese Bedingung
wird durch ein doppeltes Blinken der
Richtungsanzeigerleuchten
undin
der Instrumententafel angezeigt).Sobald das System die
Betriebsbedingungen erkennt, wird es
aktiv und unterstützt den Fahrer mit
akustischen und visuellen Meldungen
Die beiden Richtungsanzeiger
und
an der Instrumententafel schalten
aus, damit in den Altstädten oder
kurvenreichen Fahrten bei niedriger
Geschwindigkeit zu häufige Anzeigen
vermieden werden.
ZUR BEACHTUNG Sind die
Betriebsbedingungen nicht gegeben,
bleibt das System eingeschaltet aber
nicht aktiviert. Es erfolgt eine Mitteilung
an den Fahrer und die beiden
Richtungsanzeigerleuchten
und
an der Instrumententafel leuchten
fest.
BETRIEBSBEDINGUNGEN
FÜR DIE AKTIVIERUNG
Nachdem das System eingeschaltet
wurde, wird es nur aktiviert, wenn
folgende Bedingungen gegeben sind:
Das Fahrzeug fährt vorwärts
(Rückwärtsgang nicht eingelegt).
Das System ermittelt keinen
Fehlzustand.
Kalibrierung läuft.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit liegt
zwischen 60 km/h und
Höchstgeschwindigkeit.
85F1A0322
94
SICHERHEIT
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Sichtbare und nicht abgenutzte
Abgrenzungslinien auf beiden Seiten.
Angemessene Sichtbedingungen.
Gerade Strecke oder weite Kurven.
Bedingung Sichtfeld ausreichend
(Sicherheitsabstand vom Fahrzeug
davor).
Richtungsanzeiger nicht in der
Richtung aktiviert, in der die Spur
verlassen wird (z.B. die Spur wird
rechts verlassen und der rechte
Richtungsanzeiger ist aktiv).
Fahrtrichtung des Fahrzeugs ständig
in der Nähe der Spurmarkierung (die
Fahrtrichtung des Fahrzeugs entspricht
der Spurmarkierung).
Die Fahrzeugposition entspricht
nicht der Spurmarkierung.AKTIVIERUNG/
DEAKTIVIERUNG DES
SYSTEMS
Wenn das System aktiv ist und sich das
Fahrzeug den seitlichen
Begrenzungslinien der Spur oder einer
der beiden Markierungsspuren nähert,
wird der Fahrer mit einem akustischen
Signal (aus der Seite kommend, auf der
die Spur überfahren wurde, im Falle
ein Radio-Navigationsgerät vorhanden
ist) und durch die Einschaltung der
Richtungsanzeigerleuchte, die der
Richtung entspricht, gewarnt (
oder
).
Das System wird deaktiviert die
Meldung an den Fahrer, wenn dieser
den Blinker betätigt, um einen
gewünschten Spurwechsel oder
Überholvorgang auszuführen.
Führt der Fahrer das Manöver des
gewünschten Spurwechsels weiter,
unterbricht das System die Warnung,
bleibt aber befähigt oder aktiv, je nach
dem, ob die Bedingungen noch
gegeben sind (siehe entsprechendes
Kapitel).DEAKTIVIERUNG DES
SYSTEMS
Manuell
Das System kann manuell durch
Drücken der Taste A Abb. 85 am
Armaturenbrett ausgeschaltet werden.
Die Bestätigung der Deaktivierung
des Systems wird durch das
Aufleuchten der LED auf der Taste und
die Anzeige einer Mitteilung auf dem
Display angezeigt.
Automatikbetrieb
Das System deaktiviert sich
automatisch bei aktivem Start&Stop-
System. Das System startet erneut und
prüft erneut die eigenen
Betriebsbedingungen nach dem
Starten des Fahrzeugs und dem
Anfahren.
SYSTEMSTÖRUNGEN
Im Falle eines Fehlbetriebs meldet das
System dem Fahrer den Fehlzustand
über eine Mitteilung am Display und
über ein akustisches Signal. Es leuchtet
auch das entsprechende Symbol
am Display (für Versionen und
Märkte, wo vorgesehen).
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103)Wenn beim Betätigen der
Startvorrichtung auf MAR die
Kontrollleuchte
nicht aufleuchtet oder
während der Fahrt dauerhaft leuchtet
(zusammen mit der auf dem
Multifunktionsdisplay angezeigten Meldung,
für Versionen/Märkte, wo vorgesehen),
besteht die Möglichkeit, dass eine Störung
an den Rückhaltesystemen vorliegt. In
diesem Fall werden die Airbags oder die
Gurtstraffer bei einem Unfall nicht aktiviert
oder in einigen wenigen Fällen
fälschlicherweise aktiviert. Nehmen Sie vor
einer Weiterfahrt Kontakt zum Fiat-
Servicenetz auf und lassen Sie die Anlage
sofort kontrollieren.
104)Die Rückenlehne der Vordersitze und
der Hintersitze darf nicht mit Verkleidungen
oder Überzügen gedeckt werden, die
nicht zum Gebrauch mit dem Sidebag
vorgesehen sind.
105)Nicht mit Gegenständen auf dem
Schoß oder vor dem Brustkorb und noch
weniger mit Pfeife, Bleistiften usw.
zwischen den Lippen fahren. Bei einem
Unfall mit Auslösen des Airbags könnten
dadurch schwere Verletzungen entstehen.
106)Fahren Sie immer so, dass die Hände
am Lenkradkranz liegen, damit sich, bei
einer Auslösung des Airbags, dieser ohne
Behinderungen entfalten kann. Nicht mit
nach vorne geneigtem Körper fahren,
sondern die Rückenlehne gerade stellen
und sich gut mit dem Rücken daran
anlehnen.107)Die Airbags können sich auch bei
abgestelltem Motor aktivieren, wenn die
Startvorrichtung auf MAR steht und das
stehende Fahrzeug von einem anderen
Fahrzeug angefahren wird. Auch bei
stehendem Fahrzeug gilt daher: Die
entgegen der Fahrtrichtung montierten
Kindersitze dürfen auf keinen Fall auf dem
Beifahrersitz installiert werden, wenn der
Airbag für diesen Sitz aktiv sind. Die
Auslösung des Airbags bei einem Aufprall
könnte zu tödlichen Verletzungen des
transportierten Kindes führen. Daher muss
der Beifahrerairbag immer deaktiviert
werden, wenn auf dem Beifahrersitz ein
Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung
installiert wird. Außerdem muss der
Beifahrersitz so weit wie möglich nach
hinten geschoben werden, um einen
eventuellen Kontakt des Kindersitzes mit
dem Armaturenbrett zu vermeiden. Den
Beifahrerairbag sofort wieder aktivieren,
sobald der Kindersitz entfernt wurde.
Abschließend wird daran erinnert, dass
keine Sicherheitsvorrichtung (Airbag, oder
Gurtstraffer) auf Grund eines Stoßes
ausgelöst wird, wenn der Zündschlüssel
auf STOP steht. Die nicht erfolgte
Aktivierung der Airbags darf in diesen
Fällen nicht als Fehlfunktion des Systems
betrachtet werden.
108)Wenn das Fahrzeug Gegenstand von
Diebstahl oder Diebstahlversuch war,
wenn es Vandalismus, Überschwemmung
oder Hochwasser ausgesetzt war, muss
das Airbag-System vom Fiat-Servicenetz
überprüft werden.109)Bei Startvorrichtung in Position MAR
leuchtet die LED auf der Tasteam
Armaturenbrett einige Sekunden lang (je
nach Markt/Version kann die Leuchtdauer
variieren), um die korrekte Funktionsweise
dieser LED zu prüfen.
110)Die Sitze nicht mit Wasser oder
Dampfdruck reinigen (sondern von Hand
oder an den automatischen Waschanlagen
für Sitze).
111)Das Auslösen des Frontairbags ist für
Aufprallstärken vorgesehen, die diejenigen
der Gurtstraffer übersteigen. Bei Stößen,
die zwischen den beiden
Betätigungsgrenzen liegen, ist es deshalb
normal, wenn nur die Gurtstraffer aktiviert
werden.
112)Keine harten Gegenstände an die
Kleiderhaken oder die Haltegriffe hängen.
113)Der Airbag ersetzt nicht die
Sicherheitsgurte, sondern ergänzt deren
Wirkung. Da die Frontairbags außerdem bei
einem Frontaufprall mit geringer
Geschwindigkeit, seitlichem Aufprall,
Auffahrunfällen oder bei einem Umkippen
nicht auslösen, werden die Insassen in
diesen Fällen nur von den
Sicherheitsgurten geschützt, die deshalb
immer angelegt werden müssen.
114)Bei einigen Versionen leuchtet bei
einem Defekt der LED
OFF(auf der
Abdeckblende der Instrumententafel) die
Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel auf und die Beifahrer-
Airbags werden deaktiviert. Bei einigen
Versionen leuchtet bei einem Defekt der
LED
ON(auf der Abdeckblende der
Instrumententafel) die Kontrollleuchte
auf der Instrumententafel auf.
121