lock FIAT DUCATO 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2018, Model line: DUCATO, Model: FIAT DUCATO 2018Pages: 322, PDF-Größe: 14.85 MB
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Bedeutung Was tun?
Rot
Bernsteingelb
BernsteingelbSTÖRUNG EBD
Das gleichzeitige Aufleuchten der Leuchten
(rot),
(bernsteingelb) und(bernsteingelb) (für
Versionen und Märkte, wo vorgesehen), bedeutet bei
laufendem Motor ein Fehlzustand des EBD-Systems
oder, dass das System nicht verfügbar ist. In diesem
Fall können die Hinterräder bei kräftigem Bremsen
vorzeitig blockieren und das Fahrzeug ausbrechen.
Das Display zeigt die entsprechende Meldung an.Deshalb äußerst vorsichtig bis zum nächstgelegenen
Fiat-Servicenetz weiterfahren, um die Anlage prüfen zu
lassen.
RotAIRBAG DEFEKT
Beim Drehen des Zündschlüssels auf MAR leuchtet die
Kontrollleuchte auf, muss aber nach einigen Sekunden
wieder ausgehen.
Die Kontrollleuchte bleibt kontinuierlich an, wenn an
der Airbaganlage eine Störung vorliegt.
Bei einigen Versionen erscheint eine entsprechende
Meldung auf dem Display.
44) 45)
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KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL
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Bedeutung Was tun?
BernsteingelbWEGFAHRSPERRE FIAT-CODE DEFEKT
Beim Drehen des Zündschlüssels auf MAR darf die
Kontrollleuchte nur einmal blinken und muss dann
erlöschen.
Wenn die Kontrollleuchte bei Zündschlüssel auf
Position MAR mit Dauerlicht leuchtet, wird dadurch
angezeigt:
ein möglicher Defekt (siehe „Das Fiat Code-
System” im Kapitel „Kenntnis des Fahrzeuges”);
bei vorhandener Alarmanlage einen möglicher
Einbruchversuch zu melden. In diesem Fall erlischt die
Kontrollleuchte nach etwa 10 Sekunden.
Wenn die Kontrollleuchte
bei laufendem Motor
blinkt, bedeutet dies, dass das Fahrzeug nicht von der
Motorblockierungsvorrichtung geschützt ist.Bitte wenden Sie sich an das Fiat-Servicenetz, um alle
Schlüssel speichern zu lassen.
BernsteingelbNEBELSCHLUSSLEUCHTEN
Die Kontrollleuchte schaltet sich beim Einschalten der
Nebelschlussleuchte ein.
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ABS
Es handelt sich hierbei um ein System,
das fester Bestandteil der Bremsanlage
ist und unter jeder
Bodenhaftungsbedingung und bei jeder
Bremsstärke ein Blockieren und den
daraus folgenden Schlupf eines oder
mehrerer Räder verhindert, sodass das
Fahrzeug auch bei Notbremsungen
unter Kontrolle bleibt.
Das System greift bei Bremsvorgängen
kurz vor dem Blockieren der Räder
ein, z. B. bei Notbremsungen oder
schwacher Haftung, wo die Räder
häufiger blockieren.
Mit dem ABS-System kann beim
Bremsen des Fahrzeugs die
Ausrichtung beibehalten und
gleichzeitig der Bremsweg optimiert
werden.
Das System verbessert auch die
Fahrzeugkontrolle und -Stabilität, wenn
der Bremsvorgang auf einem
Untergrund oder in einer Kurve erfolgt,
wo die Haftung zwischen den Rädern
auf der rechten und der linken Seite
unterschiedlich ist.
Das EBD-System (Electronic Braking
Force Distribution) vervollständigt die
Anlage und erlaubt, die Bremswirkung
unter den Vorder- und Hinterrädern
zu verteilen.ZUR BEACHTUNG Für die maximale
Wirksamkeit der Bremsanlage ist eine
Einlaufzeit von ungefähr 500 km
notwendig: In dieser Zeit sind starke,
wiederholte oder lang anhaltende
Bremsvorgänge zu vermeiden.
50)
EINGRIFF DES SYSTEMS
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem
Fahrer durch ein leichtes Pulsieren
des Bremspedals mit, das von
Geräuschen begleitet wird: Dies
bedeutet, dass die Geschwindigkeit
dem Straßentyp angepasst werden
muss.
51) 52) 53) 54) 55) 56) 57)
MSR-SYSTEM
MSR
(Motorschleppmomentregelung)
Es ist Teil des ABS-Systems und
verhindert ein mögliches Blockieren der
Antriebsräder, was beispielsweise bei
einem plötzlichen Loslassen des
Gaspedals oder bei schnellem
Herunterschalten der Gänge unter
Fahrbedingungen mit geringer Haftung
passieren könnte.Unter solchen Bedingungen könnte der
Motorbremseffekt zu einem
Durchdrehen der Antriebsräder und
infolgedessen zu einem
Stabilitätsverlust des Fahrzeugs führen.
In diesen Situationen greift das System
ein, indem es den Drehmoment des
Motors so regelt, dass die Stabilität und
Sicherheit des Fahrzeugs wieder
gewährleistet sind.
ZUR BEACHTUNG
50)Das ABS nutzt die zur Verfügung
stehende Haftung bestmöglich aus, kann
sie aber nicht verbessern. Bei rutschigem
Untergrund ist in jedem Fall Vorsicht
angeraten, und unnötige Risiken sind zu
vermeiden.
51)Bei Eingreifen des ABS pulsiert das
Bremspedal: Nicht den Druck auf das
Pedal verringern, sondern weiter gedrückt
halten. Auf diese Weise wird das Fahrzeug,
so schnell es die Straßenbedingungen
erlauben, zum Stehen gebracht.
52)Wenn das ABS anspricht, so ist dies
ein Zeichen dafür, dass die Haftgrenze der
Reifen auf dem Straßenbelag den
Grenzbereich erreicht hat: Sie müssen also
langsamer fahren und die Fahrt der
gegebenen Haftfähigkeit anpassen.
53)Das ABS-System ist nicht imstande,
die physikalischen Gesetze oder die durch
den Zustand des Straßenbelags erreichte
Haftung zu verändern.
89
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SICHERHEITSGURTE
KURZ DARGESTELLT
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.Der
Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen
Bedingungen kann das Gurtband frei
abrollen, so dass es immer am
Körper des Insassen anliegt. Im Falle
eines Unfalls blockiert der Gurt und
verringert die Aufprallgefahr in der
Fahrgastzelle oder das
Herausschleudern der Personen aus
dem Fahrzeug. Der Fahrer ist
verpflichtet, alle lokalen gesetzlichen
Bestimmungen hinsichtlich der Pflicht
und der Vorgehensweise zur
Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu
lassen). Vor Beginn der Fahrt immer
den Sicherheitsgurt anlegen.VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade und an die
Rückenlehne angelehnt halten.
Zum Anlegen der Sicherheitsgurte ist
die Schlosslasche A Abb. 103 bis zum
hörbaren Einrasten in die Aufnahme
B einzuführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen
blockiert, kurz aufwickeln lassen, erneut
herausziehen und dabei ruckartige
Bewegungen vermeiden.
Betätigen Sie zum Lösen der Gurte die
Taste C Abb. 103. Führen Sie den
Gurt während des Aufwickelns, um sein
Verdrehen zu vermeiden.
Bei auf starkem Gefälle geparktem
Fahrzeug kann der Aufroller blockieren;
dies ist durchaus normal.Außerdem blockiert der
Aufrollmechanismus den Gurt bei
jedem schnellen Herausziehen, bei
scharfem Abbremsen, bei Aufprall oder
in Kurven mit hoher Geschwindigkeit.
81)
HÖHENVERSTELLUNG
(Für Versionen / Märkte, wo
vorgesehen)
Zum Verstellen die Taste A Abb. 104
drücken und den Griff B nach oben
oder unten verschieben.
82) 83)
Die Gurthöhe stets richtig einstellen und
sie der Körpergröße der Fahrgäste
anpassen: Durch diese
Vorsichtsmaßnahme kann das
Verletzungsrisiko bei einem Aufprall
wesentlich reduziert werden.
Die richtige Einstellung ist gegeben,
wenn das Gurtband etwa auf der Mitte
zwischen Schulter und Hals liegt.
Sicherheitsgurt mit Aufroller am
mittleren vorderen Sitz der Sitzbank
An der vorderen zweisitzigen Sitzbank
befindet sich am mittleren Sitzplatz
ein Sicherheitsgurt mit drei
Verankerungspunkten (Aufroller im Sitz
verankert) Abb. 105.
103F1A0145
103
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89)Dass der Airbag deaktiviert werden
muss, wenn ein Kindersitz entgegen der
Fahrtrichtung installiert wird. steht mit
Symbolen auf dem Etikett der
Sonnenblende. Immer die Angaben an der
Sonnenblende auf der Beifahrerseite
befolgen (siehe Abschnitt „Zusätzliches
Schutzsystem (SRS) - Airbags” im Kapitel
„Sicherheit”).
90)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden
ist.
91)Eine falsche Befestigung des
Kindersitzes stellt die Schutzwirkung in
Frage. Im Falle eines Unfalls könnte sich
der Kindersitz lockern und das Kind schwer
oder sogar tödlich verletzt werden. Halten
Sie sich bei der Befestigung eines
Schutzsystems für Neugeborene oder
Kinder unbedingt an die Montageanleitung
des Herstellers.
92)Wenn das Kinderschutzsystem nicht
verwendet wird, entweder mit dem
Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Verankerungen
fixieren oder ganz aus dem Fahrzeug
herausnehmen. Unbefestigte Kindersitze
nie in der Fahrgastzelle mittransportieren.
So wird vermieden, dass die
Fahrzeuginsassen im Falle eines abrupten
Bremsvorganges oder Unfalls
möglicherweise verletzt werden.93)Immer darauf achten, dass das Kind
den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes
nicht unter die Arme oder hinter den
Rücken legt. Bei Unfällen ist der
Sicherheitsgurt nicht für das Halten des
Kindes geeignet und kann unter
Umständen auch tödliche Verletzungen
verursachen. Kinder müssen somit immer
mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher
angeschnallt werden.
94)Die Abbildung zeigt nur ein Montage-
Beispiel. Den Kindersitz gemäß der
Anleitung montieren, die dem Kindersitz
beiliegen muss.
95)Kindersitze der Gewichtsgruppen 0
und 1 sind mit einem Anschluss an die
Sicherheitsgurte des Fahrzeugs und
separaten Gurten zum Zurückhalten des
Kindes ausgestattet. Aufgrund ihres
Gewichts können sie gefährlich sein, wenn
sie falsch montiert werden (zum Beispiel
beim Unterlegen eines Kissens, um ihn mit
den Sicherheitsgurten des Fahrzeugs zu
befestigen). Die beiliegenden
Montageanleitungen genauestens
beachten.VORBEREITUNG FÜR
DIE MONTAGE DES
KINDERSITZES
„ISOFIX
UNIVERSAL”
Das Fahrzeug ist für den Einbau der
Kindersitze Isofix vorgerüstet.
Das ISOFIX-System ermöglicht den
schnellen, einfachen und sicheren
Einbau von ISOFIX-Rückhaltesystemen
für Kinde ohne Einsatz der
Sicherheitsgurte des Fahrzeugs,
sondern durch direkte Befestigung des
Kindersitzes an drei Verankerungen
im Fahrzeug. Eine gemischte Montage
mit normalen Kindersitzen und
Kindersitzen Isofix ist für die
verschiedenen Sitzplätze im Fahrzeug
möglich.
Haken Sie den ISOFIX-Kindersitz in den
unteren Metallverankerungen A Abb.
113 die sich am Vereinigungspunkt
zwischen hinterem Kissen und
Rückenlehne befinden und befestigen
Sie dann den oberen Gurt (des
Kindersitzes) an der entsprechenden
Verankerung B Abb. 114 hinter der
Rückenlehne im unteren Teil.
Als Beispiel wird in Abb. 116 ein
ISOFIX-Kindersitz gezeigt, der für die
Gewichtsgruppe 1 gedacht ist.
112
SICHERHEIT
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ANLASSEN UND FAHRT
Werfen wir nun einen Blick in die
„Seele” dieses Fahrzeugs, um
zu ermitteln, wie wir alle seine
Möglichkeiten nutzen können.
Sie erfahren, wie Sie unter allen
Bedingungen sicher fahren und immer
auf einen tollen Reisegefährten zählen
können, dem Ihr Komfort und Ihr
Geldbeutel wichtig ist.ANLASSEN DES MOTORS .............126
BEIM PARKEN ................................128
SCHALTGETRIEBE .........................130
COMFORT-MATIC-GETRIEBE .........131
START&STOP-AUTOMATIK ............133
CRUISE CONTROL (TEMPOMAT) ...134
GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
(SPEED BLOCK) .............................136
EINPARKSENSOREN ......................137
RÜCKFAHRKAMERA (PARKVIEW®
REAR BACK UP CAMERA) .............139
TRAFFIC SIGN RECOGNITION .......140
KRAFTSTOFFEINSPARUNG ...........141
BETANKEN DES FAHRZEUGS ........142
ZUSATZSTOFF FÜR
DIESELEMISSIONEN ADBLUE
(HARNSTOFF) .................................148
AUSSTATTUNG MIT
ERDGASANLAGE (NATURAL
POWER)..........................................149
RATSCHLÄGE FÜR DAS
BELADEN .......................................151
ZIEHEN VON ANHÄNGERN ............152
LÄNGERER STILLSTAND DES
FAHRZEUGS...................................159
125
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ANLASSEN DES
MOTORS
Das Fahrzeug ist mit einer
elektronischen Vorrichtung zum
Blockieren des Motors ausgestattet:
Sollte der Motor nicht anspringen, die
Angaben im Abschnitt „Das Fiat
CODE-System” im Kapitel „Kenntnis
des Fahrzeugs” beachten.
Vor dem Anlassen des
Fahrzeugmotors, den Sitz, die Innen-
und Außenspiegel einstellen und die
Sicherheitsgurte korrekt anschnallen.
Um den Motor zu starten, nie das
Gaspedal drücken.
116)
14) 15) 17)
PROZEDUR FÜR
VERSIONEN MIT
SCHALTGETRIEBE
Vorgehensweise:
Die Handbremse anziehen;
den Schalthebel in der
Leerlaufstellung positionieren;
den Zündschlüssel in StellungMAR
bringen: auf der Instrumententafel
leuchten die Kontrollleuchten
und
auf;
Das Ausschalten der
Kontrollleuchten
undabwarten,
was umso schneller erfolgt, je wärmer
der Motor ist.
Das Kupplungspedal, ohne Druck
auf das Gaspedal, ganz durchtreten.
den Zündschlüssel sofort nach dem
Erlöschen der Kontrollleuchte
auf
AVV drehen. Ein zu langes Abwarten
würde den Vorgang der
Glühkerzenerwärmung wieder
aufheben.
Den Schlüssel sofort nach Motorstart
loslassen.
PROZEDUR FÜR
VERSIONEN MIT
COMFORT-MATIC-
GETRIEBE
Das System erlaubt das Anlassen des
Motors sowohl mit eingelegtem Gang
als auch im Leerlauf (NAbb. 126);
bei eingelegtem Gang muss immer das
Bremspedal betätigt werden.
Es wird empfohlen den Schalthebel vor
dem Anlassen des Motors in Leerlauf
(NAbb. 126) zu schalten.ANFAHREN DES
FAHRZEUGS
Das Anfahren des Fahrzeugs bei
angelassenem Motor ist im 1. Gang, im
2. Gang (empfohlen bei rutschigem
Straßenbelag)und im Rückwärtsgang
(R) möglich.
Zum Einlegen des 1. Gangs:
Bremspedal niedertreten;
bei Schalthebel in Stellung (N) oder
(R) diesen in Mittelstellung bewegen;
bei Hebel in Mittelstellung, diesen in
Richtung+(höherer Gang) Abb. 125
verschieben.
Das Bremspedal loslassen und das
Gaspedal betätigen.
Zum Einlegen des 2. Gangs:
Bremspedal niedertreten;
bei Schalthebel in Stellung (N) oder
(R) Abb. 126 diesen in Mittelstellung
bewegen und dann in Richtung+
(höherer Gang) Abb. 125;
bei Hebel in Mittelstellung diesen 2
Mal in Richtung+(höherer Gang) Abb.
125 verschieben.
Das Bremspedal loslassen und das
Gaspedal betätigen.
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
(R):
Bremspedal niedertreten;
126
ANLASSEN UND FAHRT
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BEIM PARKEN
117)
22)
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug auf einer stark
abfallenden Straße abgestellt, wird
empfohlen, die Räder auch mit einem
Keil oder Stein zu blockieren.
Bei den Versionen mit
Automatikgetriebe (Comfort Matic) vor
dem Loslassen des Bremspedals
warten, bis auf dem Display der
BuchstabePerscheint.
HINWEIS Das FahrzeugNIEmit
Getriebe im Leerlauf verlassen (oder bei
den Versionen mit Automatikgetriebe,
ohne den Schalthebel aufPgestellt
zu haben).VERSIONEN MIT
SCHALTGETRIEBE
Vorgehensweise:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Wurde das Fahrzeug auf einer stark
abfallenden Straße abgestellt, wird
empfohlen, die Räder auch unterkeilen
oder mit einem Stein zu blockieren.
Den Schlüssel nicht in der
Anlassvorrichtung lassen, um zu
vermeiden, dass die Batterie entladen
wird, außerdem bei jedem Verlassen
des Fahrzeugs immer den Schlüssel
abziehen.
VERSIONEN MIT COMFORT-
MATIC-GETRIEBE
Für ein sicheres Abstellen des
Fahrzeugs muss bei betätigtem
Bremspedal der 1. Gang oder der
Rückwärtsgang (R) eingelegt werden,
außerdem muss beim Abstellen auf
Gefällen die Feststellbremse betätigt
werden. Zusätzlich muss vor dem
Loslassen des Bremspedals unbedingt
abgewartet werden, bis im
Mehrfunktionsdisplay die Anzeige des
eingelegten Gangs ausgeblendet wird.ZUR BEACHTUNG Das Fahrzeug darf
NIE mit dem Getriebe im Leerlauf (N)
verlassen werden.
ALLGEMEINE HINWEISE
Bei stehendem Fahrzeug und
eingelegtem Gang das Bremspedal bis
zum Anfahren betätigen; dann das
Bremspedal loslassen und langsam
Gas geben.
es wird empfohlen, das Getriebe bei
längeren Standzeiten mit laufendem
Motor in den Leerlauf (N) zu schalten;
Um die Wirksamkeit der Kupplung
zu schützen, das Fahrzeug nicht mit
dem Gaspedal auf der Stelle halten
(beispielsweise beim Halten an einer
Steigung). Die Kupplung kann durch
Überhitzung beschädigt werden.
Deshalb stattdessen das Bremspedal
verwenden und nur dann das Gaspedal
einsetzen, wenn wirklich angefahren
wird;
Der zweite Gang darf nur dann zum
Anfahren verwendet werden, wenn
eine besondere Kontrolle bei
Untergründen mit geringer Haftung
erforderlich ist.
wenn bei eingelegtem
Rückwärtsgang (R) der erste Gang
eingelegt werden soll, oder umgekehrt,
darf der Schaltbefehl nur bei
vollkommen stehendem Fahrzeug und
betätigtem Bremspedal erfolgen;
128
ANLASSEN UND FAHRT
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Falls aus unvorhergesehenen
Gründen, obwohl hiervon stark
abgeraten wird, das Fahrzeug sich im
Leerlauf (N) bergab bewegen lassen
sollte, schaltet das Getriebe bei einem
Schaltbefehl automatisch entsprechend
der Fahrzeuggeschwindigkeit in den
optimalen Gang, um eine korrekte
Kraftübertragung auf die Räder
zu ermöglichen.
Wenn notwendig können bei
abgestelltem Motor, Schlüssel auf MAR
und gedrücktem Bremspedal der 1.
Gang, der Rückwärtsgang (R) oder der
Leerlauf (N) eingelegt werden. In
diesem Fall ist vorgeschrieben, bei
Gangwechseln mindestens 5 Sekunden
zwischen zwei Gangwechseln
abzuwarten, um die Funktionsfähigkeit
des Hydrauliksystems und
insbesondere der Pumpe zu schützen;
beim Anfahren am Berg, nach dem
Loslassen der Handbremse oder des
Bremspedals, langsam aber vollständig
Gas geben, so steigt die Motordrehzahl
und starke Steigungen können mit
einem größeren Drehmoment
überwunden werden.
An Steigungen > 5% ist das
Einlegen des 2. Gangs bei stehendem
Fahrzeug nicht gestattet.HANDBREMSE
Betätigen der Handbremse:Der
Handbremshebel befindet sich auf der
linken Seite des Fahrersitzes. Zum
Betätigen der Handbremse den Hebel
nach oben ziehen, bis die Sperre des
Fahrzeugs gewährleistet ist.
Um die Handbremse zu lösen: den
Hebel A leicht anheben, die Taste A
drücken und gedrückt halten und
prüfen, dass die Kontrollleuchte
auf
der Instrumententafel erlischt.
Um ungewollte Bewegungen des
Fahrzeugs zu vermeiden, ist der
Vorgang mit gedrücktem Bremspedal
auszuführen.
ZUR BEACHTUNG Sicherstellen, dass
der Handbremshebel ausreichend
eingerastet ist, um das Fahrzeug sicher
zu bremsen. Dies gilt insbesondere an
starken Gefällen und bei beladenem
Fahrzeug.ZUR BEACHTUNG Den
Handbremshebel nur bei stehendem
Fahrzeug ziehen, bzw. bei fahrendem
Fahrzeug ausschließlich bei einem
Defekt an der hydraulischen
Bremsanlage. Wird die Handbremse
ausnahmsweise bei fahrendem
Fahrzeug gezogen, empfiehlt sich,
diese nur mäßig anzuziehen, um ein
Blockieren des Fahrzeughecks mit
einem anschließenden Schleudern des
Fahrzeugs zu verhindern.
ZUR BEACHTUNG
117)Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt
im Fahrzeug lassen. Bei Verlassen des
Fahrzeugs, den Schlüssel aus der
Anlassvorrichtung herausziehen und
mitnehmen.
ZUR BEACHTUNG
22)Bei Fahrzeugen mit selbstregelnden
pneumatischen Aufhängungen immer
prüfen, dass um das Fahrzeug herum und
überhalb des Daches ein ausreichender
Freiraum vorhanden ist. Das Fahrzeug
könnte bei eventuellen Temperatur- oder
Belastungsschwankungen automatisch
nach oben (oder unten) fahren.
129
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Wenn die Vorrichtung aktiviert ist, ist die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs vom
Druck auf das Gaspedal abhängig und
erreicht maximal die programmierte
Grenzgeschwindigkeit (siehe Abschnitt
„Programmierung der
Grenzgeschwindigkeit”).
Falls erforderlich (z.B. für einen
Überholvorgang), kann durch Drücken
des Gaspedals auch über die
Grenzgeschwindigkeit beschleunigt
werden.
Durch eine schrittweise Verringerung
des Druckes auf das Gaspedal wird die
Funktion wieder aktiviert, sobald die
Geschwindigkeit unter die
programmierte Geschwindigkeit sinkt.
Einschalten der Vorrichtung
Zum Einschalten der Vorrichtung den
Stellring A Abb. 131 auf
drehen.Beim Einschalten der Vorrichtung wird
dies durch Aufleuchten der Leuchte
auf dem Display und vom letzten
gespeicherten Geschwindigkeitswert
angezeigt.
Automatisches Ausschalten der
Vorrichtung
Die Funktion wird im Falle von
Störungen des Systems automatisch
ausgeschaltet.
ZUR BEACHTUNG
121)Während der Fahrt mit
eingeschalteter Vorrichtung nicht auf
Leerlauf schalten.
122)Bei Fehlfunktion oder Störung der
Vorrichtung, den Stellring A aufOdrehen
und sich nach Überprüfung der
Schutzsicherung an das Fiat-Servicenetz
wenden.
GESCHWINDIGKEITS-
BEGRENZER
(SPEED BLOCK)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das Fahrzeug ist mit einer Funktion
zur Geschwindigkeitsbegrenzung
ausgestattet, die auf Wunsch
des Benutzers auf eine von 4
vorgegebenen Werten einstellbar ist:
90, 100, 110, 130 km/h.
Für eine Aktivierung/Deaktivierung
muss man sich an das Fiat-
Kundendienstnetz wenden.
Nach dem Eingriff wird an der
Windschutzscheibe ein Aufkleber
angebracht, auf dem die eingestellte
Höchstgeschwindigkeit angegeben ist.
ZUR BEACHTUNG Der Tachometer
könnte eine höhere Geschwindigkeit als
die effektive anzeigen, die beim
Vertragshändler eingestellt wurde, wie
dies von den geltenden Vorschriften
verlangt wird.
131F1A0363
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ANLASSEN UND FAHRT