sensor FIAT DUCATO 2018 Betriebsanleitung (in German)
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Das Fahren mit ungenügendem
Reifendruck führt zu einer Erhitzung der
Reifen und kann zu Schäden der
Reifen führen. Ein ungenügender
Riefendruck verringert zudem die
Leistung bei gleichzeitig stärkerem
Verschleiß des Reifenprofils. Zudem
werden Fahrbarkeit und
Bremsverhalten verschlechtert.
Das TPMS ist kein Ersatz für eine
korrekte Wartung der Reifen. Der Fahrer
muss immer für einen korrekten
Reifendruck sorgen. Der Reifendruck
muss immer mit einem geeigneten
Druckwächter gemessen werden. Dies
gilt auch im Fall der Reifendruck nicht
auf einen Wert gesunken ist, der ein
Aufleuchten der Kontrollleuchte
verursacht.
Das TPMS meldet dem Fahrer ein
eventuell ungenügender Druck in einem
Reifen. Hierbei spielt der Grund der
Druckabnahme keine Rolle, es könnten
kalte Außenlufttemperaturen oder der
normale Verlust des Reifendrucks dafür
verantwortlich sein.
Die saisonbedingten
Temperaturveränderungen beeinflussen
den Reifendruck.Das TPMS benutzt Wireless-
Vorrichtungen mit elektronischen
Sensoren an den Radfelgen zur
konstanten Reifendruckmessung. Die
an jedem Rad installierten Sensoren
vermitteln als Bestandteil des
Ventilschafts verschiedene
Informationen über den Reifen an das
Empfangsmodul, damit der Druck
berechnet werden kann.
HINWEIS Die regelmäßige Kontrolle und
die Beibehaltung des korrekten
Druckwerts in allen vier Reifen sind von
äußerster Wichtigkeit.
Hinweis für niedrigen Druck des
Reifendruckkontrollsystems
Das System warnt den Fahrer im Falle
eines oder mehrerer platten Reifen
durch eine Warnleuchte
auf der
Instrumententafel (und einer
Warnmeldung mit einem akustischen
Signal).
In diesem Fall das Fahrzeug so schnell
wie möglich anhalten, dem Reifendruck
aller Reifen prüfen und auf den
vorgeschriebenen Kaltdruck bringen.
Das System wird automatisch
aktualisiert, und nach einer
entsprechenden Aktualisierung mit dem
Reifendruck geht die
Reifendruckkontrollleuchte aus.Es könnte sein, dass das Fahrzeug
über 20 Minuten bei einer
Geschwindigkeit über 20 km/h
gefahren werden muss, damit diese
Information übertragen wird.
Betriebsstörungen des TPMS
Systemfehler werden durch die
entsprechende Leuchte
gemeldet.
Zuerst blinkt sie 75 Sekunden lang und
leuchtet dann fest. Dieser Zustand
ergibt sich unter folgenden
Bedingungen:
Dieser Fehler wird durch
elektronische Vorrichtungen oder durch
die Emission von Radiofrequenzen
verursacht, die denen der TPMS-
Sensoren ähnlich sind.
Anbringung von verdunkelnden
Folien, die mit den Radiowellensignalen
interferieren.
Schnee oder Eis an den Rädern
oder Radkästen.
Einsatz von Schneeketten.
Einsatz von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren.
Das Notrad ist nicht mit
Reifendruckkontrollsensor ausgestattet.
Das System hat somit keine Kontrolle
über diesen Reifen.
96
SICHERHEIT
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Wird das Notrad anstelle eines Rads
montiert, dessen Druck unter dem
Mindestdruckgrenzwert liegt, ertönt
beim folgenden Starten des Fahrzeugs
ein akustisches Signal und die Leuchte
geht an.
Sobald der originale Reifen repariert
ist und wieder anstelle des Notrads
installiert wird, wird das TPMS
automatisch aktualisiert und die
Leuchte geht aus. Hierzu müssen aber
alle vier Reifen einen ausreichenden
Druck aufweisen. Es könnte sein, dass
das Fahrzeug über 20 Minuten bei
einer Geschwindigkeit über 20 km/h
gefahren werden muss, damit das
TPMS diese Information erhält.
ZUR BEACHTUNG
69)Das TPMS wurde für die Reifen und
die Originalräder optimiert. Die Druckwerte
und Meldungen des TPMS gelten für das
Maß der auf das Fahrzeug montierten
Reifen. Werden andere Ausstattungen
benutzt, deren Abmessungen, Typ und Art
nicht übereinstimmen, könnte das System
nicht korrekt funktionieren oder die
Sensoren könnten beschädigt werden. Der
Einsatz von nicht originalen Ersatzrädern
kann zu Schäden des Sensors führen. Kein
Dichtmittel für Reifen oder
Auswuchtgewichte benutzen, wenn das
Fahrzeug mit einem TPMS versehen ist, da
dies die Sensoren beschädigen könnte.70)Meldet das System einen Druckabfall
eines spezifischen Reifens, den Druck aller
vier Reifen prüfen.
71)Trotz TPMS muss der Fahrer den
Reifendruck allmonatlich kontrollieren.
Dieses System ersetzt weder
Wartungstermine noch Sicherheitssysteme.
72)Der Reifendruck muss bei kalten
Reifen kontrolliert werden. Sollte
der Reifendruck aus irgend einem Grund
bei warmgelaufenen Reifen geprüft
werden, den Druck nicht mindern, wenn er
über den vorgeschriebenen Werten liegt,
sondern die Kontrolle wiederholen, sobald
die Reifen abgekühlt sind.
73)Das TPMS-System ist nicht in der
Lage, plötzliche Druckverluste an
den Reifen zu melden (z.B. wenn ein Reifen
platzt). In diesem Fall das Fahrzeug
vorsichtig und ohne starke Abbremsung
anhalten.
74)Das System liefert nur eine Meldung
über einen geringen Reifendruck, kann die
Reifen aber nicht aufpumpen.
75)Ungenügend aufgepumpte Reifen
haben einen stärkeren Kraftstoffverbrauch
zur Folge. Dies hat eine stärkere Abnutzung
des Reifenprofils zur Folge und kann unter
Umständen auch das sichere Fahren
des Fahrzeugs in Frage stellen.
76)Nach der Überprüfung oder
Regulierung des Reifendrucks, immer die
Kappe des Ventilschafts aufsetzen. Dies
verringert das Eindringen von Feuchte und
Schmutz in den Ventilschaft, was den
Reifendruckkontrollsensor beschädigen
könnte.77)Das Reifenreparaturkit (Fix&Go), das
zum Lieferumfang des Fahrzeugs gehört
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen), ist
zu den TPMS-Sensoren kompatibel; durch
den Einsatz von Dichtmitteln, die nicht
dem im Satz enthaltenen Mittel gleichwertig
sind, könnte die Funktionstüchtigkeit in
Frage gestellt werden. Im Falle der
Verwendung von Dichtmitteln, die nicht den
Originalen entsprechen, empfiehlt sich
eine Prüfung der Funktionstüchtigkeit der
TPMS-Sensoren in einem qualifizierten
Reparatur-Center.
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DRIVING ADVISOR
(Spurhalteassistent)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
78) 79) 80)
Der Spurhalteassistent (Driving Advisor)
ist ein Warnsystem bei Verlassen der
Spur, das in der Lage ist, dem Fahrer in
einem Ablenkungsmoment zu helfen.
Ein Video-Sensor an der
Windschutzscheibe in der Nähe des
Rückspiegels ermittelt die
Begrenzungslinien der Spur und die
Position des Fahrzeug zu den selben.
ZUR BEACHTUNG Muss die
Windschutzscheibe der Fahrzeuge mit
Spurhalteassistent (Driving Advisor)
ersetzt werden, bitte das Fiat-
Kundendienstnetz aufsuchen. Wird der
Eingriff in einem spezialisierten Zentrum
für den Ersatz von Windschutzscheiben
ausgeführt, muss man trotzdem zum
Fiat-Kundendienstnetz gehen, um
die Einstellung der Kamera vornehmen
zu lassen.FUNKTION
Das System ist beim Start des
Fahrzeugs immer aktiv, kann aber
durch Druck der Taste A Abb. 102 am
Armaturenbrett aus- und wieder
eingeschaltet werden (siehe
nachfolgende Beschreibung).
Die Bestätigung der erfolgten
Aktivierung wird durch das Aufleuchten
der LED in der Taste und einer
entsprechenden Meldung auf dem
Display angezeigt.
Bei aktiviertem System ist die LED der
entsprechenden Taste aus. Nach einer
eventuellen Ausschaltung durch den
Benutzer erfolgt die Bestätigung der
Deaktivierung des Systems durch das
dauerhafte Leuchten der LED an der
Taste und durch eine entsprechende
Mitteilung am Display.Bei jedem Zündzyklus des Fahrzeugs
wird das System eingeschaltet und
startet die Erkennung der
Betriebsbedingungen (diese Bedingung
wird durch ein doppeltes Blinken der
Richtungsanzeigerleuchtenundin
der Instrumententafel angezeigt).
Sobald das System die
Betriebsbedingungen erkennt, wird es
aktiv und unterstützt den Fahrer mit
akustischen und visuellen Meldungen
Die beiden Richtungsanzeiger
und
an der Instrumententafel schalten
aus, damit in den Altstädten oder
kurvenreichen Fahrten bei niedriger
Geschwindigkeit zu häufige Anzeigen
vermieden werden.
ZUR BEACHTUNG Sind die
Betriebsbedingungen nicht gegeben,
bleibt das System eingeschaltet aber
nicht aktiviert. Es erfolgt eine Mitteilung
an den Fahrer und die beiden
Richtungsanzeigerleuchten
und
an der Instrumententafel leuchten
fest.
BETRIEBSBEDINGUNGEN
FÜR DIE AKTIVIERUNG
Nachdem das System eingeschaltet
wurde, wird es nur aktiviert, wenn
folgende Bedingungen gegeben sind:
Das Fahrzeug fährt vorwärts
(Rückwärtsgang nicht eingelegt).
102F1A0322
98
SICHERHEIT
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ANLASSEN UND FAHRT
Werfen wir nun einen Blick in die
„Seele” dieses Fahrzeugs, um
zu ermitteln, wie wir alle seine
Möglichkeiten nutzen können.
Sie erfahren, wie Sie unter allen
Bedingungen sicher fahren und immer
auf einen tollen Reisegefährten zählen
können, dem Ihr Komfort und Ihr
Geldbeutel wichtig ist.ANLASSEN DES MOTORS .............126
BEIM PARKEN ................................128
SCHALTGETRIEBE .........................130
COMFORT-MATIC-GETRIEBE .........131
START&STOP-AUTOMATIK ............133
CRUISE CONTROL (TEMPOMAT) ...134
GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
(SPEED BLOCK) .............................136
EINPARKSENSOREN ......................137
RÜCKFAHRKAMERA (PARKVIEW®
REAR BACK UP CAMERA) .............139
TRAFFIC SIGN RECOGNITION .......140
KRAFTSTOFFEINSPARUNG ...........141
BETANKEN DES FAHRZEUGS ........142
ZUSATZSTOFF FÜR
DIESELEMISSIONEN ADBLUE
(HARNSTOFF) .................................148
AUSSTATTUNG MIT
ERDGASANLAGE (NATURAL
POWER)..........................................149
RATSCHLÄGE FÜR DAS
BELADEN .......................................151
ZIEHEN VON ANHÄNGERN ............152
LÄNGERER STILLSTAND DES
FAHRZEUGS...................................159
125
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EINPARKSENSOREN
Die Sensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange Abb. 132 und
haben die Aufgabe, die Anwesenheit
von Hindernissen hinter dem Fahrzeug
zu erfassen und dem Fahrer durch
ein intermittierendes Tonzeichen zu
melden.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren schalten sich
automatisch beim Einlegen des
Rückwärtsganges ein.
Die Frequenz des akustischen Signals
erhöht sich bei Verringerung des
Abstandes zum Hindernis hinter dem
Fahrzeug.AKUSTISCHES SIGNAL
Das Einlegen des Rückwärtsganges
aktiviert automatisch ein
intermittierendes, akustisches Signal.
Das akustische Signal:
Hat mit abnehmender Entfernung
zwischen Fahrzeug und Hindernis eine
höhere Frequenz.
Wird zu einem kontinuierlichen
Signal, wenn der Abstand des
Fahrzeugs zum Hindernis weniger als
etwa 30 cm beträgt, hört jedoch sofort
auf, wenn sich der Abstand zum
Hindernis vergrößert.
Bleibt konstant, wenn sich der
Abstand zwischen Hindernis und
Fahrzeug nicht verändert. Sollte
dagegen diese Bedingung für die
seitlichen Sensoren vorhanden sein,
wird das akustische Signal nach ca. 3
Sekunden unterbrochen, um zum
Beispiel Meldungen bei Parkmanövern
entlang von Mauern zu vermeiden.
Wenn die Sensoren mehrere
Hindernisse erfassen, wird nur das
Nächstgelegene berücksichtigt.STÖRUNGSANZEIGEN
Eventuelle Fehlfunktionen der
Parksensoren werden beim Einlegen
des Rückwärtsgangs durch
Aufleuchten der Kontrollleuchte
oder
das Symbol
an der
Instrumententafel gemeldet und (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
durch eine Meldung am
Multifunktionsdisplay angezeigt.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Die Funktion der Sensoren wird
automatisch beim Einstecken des
Anhängersteckers in die Steckdose der
Anhängerkupplung des Fahrzeugs
deaktiviert.
Die Sensoren werden beim
Herausziehen des Steckers des
Anhängerkabels automatisch reaktiviert.
123)
26)
ZUR BEACHTUNG Wenn die
Anhängerkupplung ständig montiert
bleiben soll, ohne dass ein Anhänger
angehängt wird, empfiehlt es sich, beim
Fiat-Kundendienstnetz das System
aktualisieren zu lassen, damit die
Anhängerkupplung von den mittleren
Sensoren nicht als Hindernis erfasst
wird.
132F1A0134
137
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In den Autowaschanlagen, die
Hydroreiniger mit Dampfstrahler oder
Hochdruckstrahler verwenden, sollte
man die Sensoren schnell reinigen,
wobei man die Waschdüse in mehr als
10 cm Entfernung hält.
ALLGEMEINE HINWEISE
Keine Aufkleber an den Sensoren
anbringen.
Beim Einparken muss man immer
auf Hindernisse achten, die sich ober-
oder unterhalb der Sensoren befinden.
Gegenstände in nächster Nähe
zum Heck des Fahrzeugs können unter
Umständen vom System nicht erkannt
werden und daher das Fahrzeug
beschädigen oder selbst beschädigt
werden.
Nachstehend einige Bedingungen,
welche die Leistungen des
Einparksystems beeinträchtigen
können:
Eine geringere Empfindlichkeit der
Sensoren und eine Reduzierung der
Leistung der Einparkhilfe können auf
folgenden Verunreinigungen der
Sensoroberflächen beruhen: Eis,
Schnee, Schlamm, Überlackierungen.
Der Sensor ermittelt einen nicht
existierenden Gegenstand
(„Echostörung”) wegen Störungen
mechanischen Ursprungs wie
z.B. Waschen des Fahrzeuges, Regen
(extremer Wind), Hagel.
Die von den Sensoren gesendeten
Meldungen können auch verändert
werden, wenn sich Systeme in der
Nähe befinden, die Signale im
Ultraschallbereich erzeugen (z. B.
Druckluftbremsen von Lastwagen oder
Presslufthämmer).
Die Leistung des
Einparkhilfesystems kann auch durch
die Position der Sensoren beeinflusst
werden. Wenn sich beispielsweise
die Einstellungen ändern (durch
Verschleiß der Stoßdämpfer/
Aufhängungen) oder durch
Reifenwechsel, zu starke Beladung des
Fahrzeugs, durch Tuning, insbesondere
beim Tieferlegen des Fahrzeugs.
Die Hinderniserfassung im oberen
Bereich des Fahrzeugs (speziell bei den
Kasten- oder Hochraumkastenwagen)
kann nicht garantiert werden, wenn das
System Hindernisse erfasst, die im
unteren Bereich gegen das Fahrzeug
stoßen können.
ZUR BEACHTUNG
123)Die Verantwortung beim Einparken
und anderen gefährlichen Manövern liegt
auf jedem Fall immer und überall beim
Fahrer. Bei diesen Manövern immer
sicherstellen, dass sich weder Personen
(insbesondere Kinder) noch Tiere im
Manöverbereich aufhalten. Die
Parksensoren bilden eine Hilfe für den
Fahrer, der jedoch die Aufmerksamkeit
während möglicherweise gefährlichen
Manövern nie verringern darf, auch wenn
diese bei niedriger Geschwindigkeit
ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG
26)Für die korrekte Arbeitsweise des
Systems müssen die Sensoren frei von
Schlamm, Schmutz, Eis oder Schnee sein.
Während des Reinigungsvorgangs muss
das Verkratzen oder die Beschädigung der
Sensoren sorgfältig vermieden werden.
Die Verwendung trockener, rauer oder
harter Tücher vermeiden. Die Sensoren
müssen immer mit sauberem Wasser und
eventuell Autoreinigungsmittel gewaschen
werden.
138
ANLASSEN UND FAHRT
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RÜCKFAHRKAMERA
(PARKVIEW® REAR
BACK UP CAMERA)
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
124)
27)
Das Fahrzeug kann mit einer
ParkView® Rear Back Up Camera
ausgestattet werden. Die
Rückfahrkamera ermöglicht die Anzeige
eines Bildes des hinteren Bereiches
auf dem Display bei jedem Einlegen des
Rückwärtsgangs oder Öffnen der
Heckklappe Abb. 133.
DISPLAY-ANZEIGEN UND
-MELDUNGEN
Das Raster mit den statischen Linien
auf dem Display stellt die
Fahrzeugbreite dar.
Das Raster zeigt getrennte Bereiche an,
mit denen der Abstand vom
Fahrzeugheck erkannt werden kann.Die folgende Tabelle gibt Aufschluss
über die ungefähren Abstände für jeden
Bereich.
Bereich
(Bezug Abb. 133)Abstand vom
Fahrzeugheck
Rot (A) 0 ÷ 30 cm
Gelb (B) 30 cm÷1m
Grün (C) 1 m oder mehr
HINWEISE
ZUR BEACHTUNG Bestimmte
Umgebungsverhältnisse, wie
beispielsweise vereiste oder verschneite
Straßen bzw. wenn die Kamera durch
Schlamm verschmutzt ist, könnten
die Empfindlichkeit der Aufnahmen
verringern.
ZUR BEACHTUNG Sollte nach einem
Reparatureingriff eine Nachlackierung
der Hecktüren erforderlich sein, immer
sicherstellen, dass die Kamera nicht mit
der Aufnahme der Kamera in Kontakt
gerät.
ZUR BEACHTUNG Beim Einparken
immer auf Hindernisse achten, die sich
ober- oder unterhalb des
Wirkungsbereichs der Sensoren
befinden.
133F1A0360
139
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ZUR BEACHTUNG
124)Die Verantwortung beim Einparken
und anderen Manövern trägt auf jedem Fall
immer und überall der Fahrer. Bei diesen
Manövern immer sicherstellen, dass sich
weder Personen (insbesondere Kinder)
noch Tiere im Manöverbereich aufhalten.
Die Rückfahrkamera dient dem Fahrer
als Hilfe. Der Fahrer darf deswegen aber
nicht die Aufmerksamkeit bei
möglicherweise gefährlichen Manövern
verringern, auch wenn diese bei niedriger
Geschwindigkeit erfolgen. Immer sehr
langsam fahren, damit das Fahrzeugs bei
Ermittlung eines Hindernisses sofort
gebremst werden kann.
ZUR BEACHTUNG
27)Für einen korrekten Betrieb muss die
Kamera immer von Schlamm, Schmutz,
Schnee oder Eis gereinigt werden.
Während des Reinigungsvorgangs der
Kamera darauf achten, dass sie nicht
verkratzt oder beschädigt wird. Keine
trockenen, rauen oder harten Lappen
verwenden. Die Kamera immer mit
sauberem Wasser und eventuell
Autoreinigungsmittel waschen. In den
Autowaschanlagen, welche Hydroreiniger
mit Dampfstrahlern oder
Hochdruckstrahlern verwenden, die
Kamera nur schnell reinigen und dabei die
Waschdüse immer in mehr als 10 cm
Entfernung halten. Keine Aufkleber an der
Kamera anbringen.
TRAFFIC SIGN
RECOGNITION
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
125) 126) 127) 128)
28) 29) 30) 31) 32) 33) 34)
Das System erkennt automatisch die
Verkehrsschilder, wie beispielsweise
Geschwindigkeitsgrenzen,
Überholverbote und entsprechende
Aufhebungsschilder.
Die Kamera ist hinter dem Rückspiegel
installiert. Der Sensor kontrolliert
ständig die Straßenschilder und meldet
Geschwindigkeitsgrenzen und
eventuelle Überholverbote.
WICHTIG Das System erkennt nur
Verkehrsschilder, die die Anforderungen
des Wiener Übereinkommens über
den Straßenverkehr erfüllen.
BENUTZUNG DER
VERKEHRSSCHILDER-
ERKENNUNG
Ein- und Ausschalten des Systems
Das System kann über das Menü
des Displays aktiviert und deaktiviert
werden. Bitte den Abschnitt „Display”
im Kapitel „Kenntnis der
Instrumententafel” beachten.Hinweis: Der Zustand und die
Einstellung des Systems bleiben
während der verschiedenen Zündzyklen
unverändert.
ZUR BEACHTUNG
125)Sollte durch eine Laständerung eine
starke Neigung der Kamera verursacht
werden, könnte das System
vorübergehend nicht funktionieren, um eine
Selbstkalibrierung der Kamera zu
erlauben.
126)Das System ermittelt nur die
vorbestimmten Straßenschilder und nur
wenn die mindestens erforderlichen
Sichtbedingungen und Abstände von den
Straßenschildern gegeben sind.
127)Es handelt sich um ein
Fahrhilfssystem, das aber den Fahrer nicht
von seiner Pflicht enthebt, aufmerksam
und unter Berücksichtigung der geltenden
Normen zu fahren.
100
134F1A0373
140
ANLASSEN UND FAHRT
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128)Wenn das System aktiv ist, ist der
Fahrer für die Fahrzeugkontrolle und die
Überwachung des Systems verantwortlich
und muss bei Bedarf eingreifen.
ZUR BEACHTUNG
28)Sollte der Sensor verdeckt sein, kann
das System eventuell nicht mehr
funktionieren.
29)Bei niedrigen Temperaturen oder bei
schlechtem Klima kann die Funktion des
Systems beeinträchtigt werden.
30)Regen, Schnee, Spritzer und starke
Lichtkontraste könnten den Betrieb des
Sensors beeinträchtigen.
31)Im Bereich des Sensors an der
Windschutzscheibe keine
Reparaturarbeiten durchführen.
32)Ist das Fahrzeug mit einem nicht
originalen Aufhängungsbausatz
ausgestattet, könnte das System eventuell
nicht korrekt funktionieren.
33)Bei eine Auswechseln der
Scheinwerferlampen, immer Originallampen
einbauen. Andere Lampen könnten die
Leistungstüchtigkeit des Systems
beeinträchtigen.
34)Die Windschutzscheibe immer sauber
halten und Vogelkot, Insekten, Schnee und
Eis entfernen.
KRAFTSTOFF-
EINSPARUNG
ALLGEMEINE HINWEISE
Nachstehend die allgemeinen Dinge,
die den Kraftstoffverbrauch
beeinflussen.
Wartung des Fahrzeugs
Reifen
Unnötige Lasten
Gepäckträger/Skiträger
Elektrische Verbraucher
Klimaanlage
Aerodynamische Anbauteile
FAHRSTIL
Nachstehend die wichtigsten Fahrstile,
die den Kraftstoffverbrauch
beeinflussen.
Anlassen
Den Motor nicht bei stehendem
Fahrzeug weder mit niedriger, noch mit
hoher Drehzahl warm laufen lassen:
Unter diesen Bedingungen erwärmt
sich der Motor sehr viel langsamer,
wodurch der Verbrauch und die
Abgasemissionen ansteigen.Unnötige Beschleunigungen
Das Gasgeben bei Haltepausen an der
Ampel oder vor dem Abstellen des
Motors vermeiden.
Wahl der Gänge
In gleicher Weise erhöht auch die
unangemessene Benutzung der hohen
Gänge den Verbrauch, die Emissionen
und den Verschleiß des Motors.
Höchstgeschwindigkeit
Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich bei
zunehmender Geschwindigkeit deutlich.
Beschleunigung
Eine starke Beschleunigung beeinflusst
beträchtlich den Verbrauch und den
Schadstoffausstoß. Es ist besser
langsam zu beschleunigen.
EINSATZBEDINGUNGEN
Nachstehend die wichtigsten
Bedingungen für die Benutzung, die
den Kraftstoffverbrauch beeinflussen.
Kaltstart
Bei sehr kurzen Fahrstrecken und
wiederholten Kaltstarts erreicht der
Motor nicht die optimale
Betriebstemperatur.
141
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ZIEHEN VON
ANHÄNGERN
HINWEISE
Zum Ziehen eines Anhängers ist das
Fahrzeug mit einer zugelassenen
Anhängerkupplung und mit einer
entsprechenden elektrischen Anlage
auszurüsten. Der Einbau muss von
Fachpersonal durchgeführt werden, das
anschließend eine entsprechende
Dokumentation für die Zulassung im
Straßenverkehr aushändigt.
Eventuelle spezifische Rückspiegel
und/oder zusätzliche Spiegel müssen
unter Beachtung der geltenden Normen
der Straßenverkehrsordnung angebaut
werden.
Daran denken, dass sich beim Ziehen
eines Anhängers, abhängig von seinem
Gesamtgewicht, die maximale
Steigfähigkeit reduziert und die
Bremswege und die Dauer eines
Überholvorganges zunehmen.
Auf Gefällen einen kleineren Gang
einlegen, anstatt ständig die Bremse zu
benutzen.Die auf die Anhängerkupplung wirkende
Last des Anhängers verringert die
Nutzlast des Fahrzeugs um denselben
Wert. Um sicher zu sein, dass die
max. zulässige Anhängelast (im
Fahrzeugbrief) nicht überschritten wird,
ist das Gewicht des Anhängers in voll
beladenem Zustand einschließlich allen
Zubehörs und aller persönlicher
Gepäckstücke zu berücksichtigen.
Bei Anhängerbetrieb die spezifischen
Geschwindigkeitsgrenzen in den
jeweiligen Ländern beachten. Die
Höchstgeschwindigkeit darf auf jeden
Fall nicht höher als 100 km/h sein.
Es empfiehlt sich die Verwendung eines
entsprechenden Stabilisators auf der
Anhängerzugkabel.
Bei Fahrzeugen, die mit Parksensoren
ausgestattet sind, können nach
Anbringen der Anhängerkupplung
Störungsmitteilungen erscheinen, da
sich einige Teile (Zugstange, Kugel-
Anhängerkupplung) im Erfassungsfeld
der Sensoren befinden können. In
diesem Fall muss das Erfassungsfeld
neu eingestellt oder die
Parkassistenzfunktion deaktiviert
werden.In den Fahrzeugen mit „Comfort-
Matik“-Getriebe sicherstellen, dass sich
das Fahrzeug im Leerlauf (N) befindet
(prüfen, ob sich das Fahrzeug
anschieben lässt) und wie ein Fahrzeug
mit normalem mechanischen Getriebe
abschleppen. Sollte es nicht möglich
sein, das Getriebe in Leerlaufstellung zu
bringen, kann das Fahrzeug nicht
abgeschleppt werden. Bitte in diesem
Fall das Fiat-Kundendienstnetz
kontaktieren.
137) 138)
EINBAU DER
ANHÄNGERKUPPLUNG
Die Anhängerkupplung ist von
Fachpersonal unter Berücksichtigung
eventueller zusätzlicher und/oder
ergänzender, vom Hersteller der
Vorrichtung ausgehändigten
Anleitungen, an die Karosserie anbauen
zu lassen.
Die Anhängevorrichtung muss den
aktuellen gültigen Normen hinsichtlich
der Europäischen Richtlinie 94/20
und den nachträglichen Ergänzungen
entsprechen.
Für jegliche Version ist eine für die
Anhängelast des Fahrzeugs, bei dem
der Einbau vorgenommen wird,
geeignete Anhängevorrichtung zu
verwenden.
152
ANLASSEN UND FAHRT