lock FIAT DUCATO BASE CAMPER 2017 Betriebsanleitung (in German)
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ABS
Es handelt sich hierbei um ein System,
das fester Bestandteil der Bremsanlage
ist und unter jeder
Bodenhaftungsbedingung und bei jeder
Bremsstärke ein Blockieren und den
daraus folgenden Schlupf eines oder
mehrerer Räder verhindert, sodass das
Fahrzeug auch bei Notbremsungen
unter Kontrolle bleibt.
Das System greift bei Bremsvorgängen
kurz vor dem Blockieren der Räder
ein, z. B. bei Notbremsungen oder
schwacher Haftung, wo die Räder
häufiger blockieren.
Mit dem ABS-System kann beim
Bremsen des Fahrzeugs die
Ausrichtung beibehalten und
gleichzeitig der Bremsweg optimiert
werden.
Das System verbessert auch die
Fahrzeugkontrolle und -Stabilität, wenn
der Bremsvorgang auf einem
Untergrund oder in einer Kurve erfolgt,
wo die Haftung zwischen den Rädern
auf der rechten und der linken Seite
unterschiedlich ist.
Das EBD-System (Electronic Braking
Force Distribution) vervollständigt die
Anlage und erlaubt, die Bremswirkung
unter den Vorder- und Hinterrädern
zu verteilen.ZUR BEACHTUNG Für die maximale
Wirksamkeit der Bremsanlage ist eine
Einlaufzeit von ungefähr 500 km
notwendig: In dieser Zeit sind starke,
wiederholte oder lang anhaltende
Bremsvorgänge zu vermeiden.
49)
EINGRIFF DES SYSTEMS
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem
Fahrer durch ein leichtes Pulsieren
des Bremspedals mit, das von
Geräuschen begleitet wird: Dies
bedeutet, dass die Geschwindigkeit
dem Straßentyp angepasst werden
muss.
50) 51) 52) 53) 54) 55) 56)
MSR-SYSTEM
MSR
(Motorschleppmomentregelung)
Es ist Teil des ABS-Systems und
verhindert ein mögliches Blockieren der
Antriebsräder, was beispielsweise bei
einem plötzlichen Loslassen des
Gaspedals oder bei schnellem
Herunterschalten der Gänge unter
Fahrbedingungen mit geringer Haftung
passieren könnte.Unter solchen Bedingungen könnte der
Motorbremseffekt zu einem
Durchdrehen der Antriebsräder und
infolgedessen zu einem
Stabilitätsverlust des Fahrzeugs führen.
In diesen Situationen greift das System
ein, indem es den Drehmoment des
Motors so regelt, dass die Stabilität und
Sicherheit des Fahrzeugs wieder
gewährleistet sind.
ZUR BEACHTUNG
49)Das ABS nutzt die zur Verfügung
stehende Haftung bestmöglich aus, kann
sie aber nicht verbessern. Bei rutschigem
Untergrund ist in jedem Fall Vorsicht
angeraten, und unnötige Risiken sind zu
vermeiden.
50)Bei Eingreifen des ABS pulsiert das
Bremspedal: Nicht den Druck auf das
Pedal verringern, sondern weiter gedrückt
halten. Auf diese Weise wird das Fahrzeug,
so schnell es die Straßenbedingungen
erlauben, zum Stehen gebracht.
51)Wenn das ABS anspricht, so ist dies
ein Zeichen dafür, dass die Haftgrenze der
Reifen auf dem Straßenbelag den
Grenzbereich erreicht hat: Sie müssen also
langsamer fahren und die Fahrt der
gegebenen Haftfähigkeit anpassen.
52)Das ABS-System ist nicht imstande,
die physikalischen Gesetze oder die durch
den Zustand des Straßenbelags erreichte
Haftung zu verändern.
85
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SICHERHEITSGURTE
KURZ DARGESTELLT
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet. Der
Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen
Bedingungen kann das Gurtband frei
abrollen, so dass es immer am
Körper des Insassen anliegt. Im Falle
eines Unfalls blockiert der Gurt und
verringert die Aufprallgefahr in der
Fahrgastzelle oder das
Herausschleudern der Personen aus
dem Fahrzeug. Der Fahrer ist
verpflichtet, alle lokalen gesetzlichen
Bestimmungen hinsichtlich der Pflicht
und der Vorgehensweise zur
Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu
lassen). Vor Beginn der Fahrt immer
den Sicherheitsgurt anlegen.VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade und an die
Rückenlehne angelehnt halten.
Zum Anlegen der Sicherheitsgurte ist
die Schlosslasche A Abb. 86 bis zum
hörbaren Einrasten in die Aufnahme
B einzuführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen
blockiert, kurz aufwickeln lassen, erneut
herausziehen und dabei ruckartige
Bewegungen vermeiden.
Betätigen Sie zum Lösen der Gurte die
Taste C Abb. 86. Führen Sie den Gurt
während des Aufwickelns, um sein
Verdrehen zu vermeiden.
Bei auf starkem Gefälle geparktem
Fahrzeug kann der Aufroller blockieren;
dies ist durchaus normal.Außerdem blockiert der
Aufrollmechanismus den Gurt bei
jedem schnellen Herausziehen, bei
scharfem Abbremsen, bei Aufprall oder
in Kurven mit hoher Geschwindigkeit.80)
Höhenverstellung
Zum Verstellen die Taste A Abb. 87
drücken und den Griff B nach oben
oder unten verschieben.
81) 82)
Die Gurthöhe stets richtig einstellen und
sie der Körpergröße der Fahrgäste
anpassen: Durch diese
Vorsichtsmaßnahme kann das
Verletzungsrisiko bei einem Aufprall
wesentlich reduziert werden.
Die richtige Einstellung ist gegeben,
wenn das Gurtband etwa auf der Mitte
zwischen Schulter und Hals liegt.
86F1A0145
87F1A0146
99
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ZUR BEACHTUNG
87)Wenn auf der Beifahrerseite ein aktiver
Airbag vorhanden ist, dürfen Sie keine
Babywiegen entgegen der Fahrtrichtung
auf dem Vordersitz anbringen. Das
Auslösen des Airbags bei einem Aufprall
könnte, unabhängig von der Schwere des
Aufpralls, tödliche Verletzungen für das
mitreisende Baby verursachen. Es
empfiehlt sich daher immer, Kleinkinder im
eigenen Kindersitz auf dem Rücksitz zu
transportieren, da dies die am besten
geschützte Position bei einem Aufprall ist.
Wenn es trotzdem unabdingbar wird,
ein Kleinkind in einer Babyschale entgegen
der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz
zu transportieren, müssen die Airbags auf
der Beifahrerseite (Frontalairbag und
Seitenairbag, für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen) über das Setup-Menü
deaktiviert und das erfolgte Deaktivieren
direkt anhand der aufleuchtenden LED der
Taste
auf der Instrumententafel
kontrolliert werden. Weiterhin ist der
Beifahrersitz, um die Berührung des
Kindersitzes mit dem Armaturenbrett zu
vermeiden, auf die entfernteste Sitzposition
einzustellen.
88)Dass der Airbag deaktiviert werden
muss, wenn ein Kindersitz entgegen der
Fahrtrichtung installiert wird. steht mit
Symbolen auf dem Etikett der
Sonnenblende. Immer die Angaben an der
Sonnenblende auf der Beifahrerseite
befolgen (siehe Abschnitt „Zusätzliches
Schutzsystem (SRS) - Airbags” im Kapitel
„Sicherheit”).89)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden
ist.
90)Eine falsche Befestigung des
Kindersitzes stellt die Schutzwirkung in
Frage. Im Falle eines Unfalls könnte sich
der Kindersitz lockern und das Kind schwer
oder sogar tödlich verletzt werden. Halten
Sie sich bei der Befestigung eines
Schutzsystems für Neugeborene oder
Kinder unbedingt an die Montageanleitung
des Herstellers.
91)Wenn das Kinderschutzsystem nicht
verwendet wird, entweder mit dem
Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Verankerungen
fixieren oder ganz aus dem Fahrzeug
herausnehmen. Unbefestigte Kindersitze
nie in der Fahrgastzelle mittransportieren.
So wird vermieden, dass die
Fahrzeuginsassen im Falle eines abrupten
Bremsvorganges oder Unfalls
möglicherweise verletzt werden.
92)Immer darauf achten, dass das Kind
den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes
nicht unter die Arme oder hinter den
Rücken legt. Bei Unfällen ist der
Sicherheitsgurt nicht für das Halten des
Kindes geeignet und kann unter
Umständen auch tödliche Verletzungen
verursachen. Kinder müssen somit immer
mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher
angeschnallt werden.
93)Die Abbildung zeigt nur ein Montage-
Beispiel. Den Kindersitz gemäß der
Anleitung montieren, die dem Kindersitz
beiliegen muss.94)Kindersitze der Gewichtsgruppen 0
und 1 sind mit einem Anschluss an die
Sicherheitsgurte des Fahrzeugs und
separaten Gurten zum Zurückhalten des
Kindes ausgestattet. Aufgrund ihres
Gewichts können sie gefährlich sein, wenn
sie falsch montiert werden (zum Beispiel
beim Unterlegen eines Kissens, um ihn mit
den Sicherheitsgurten des Fahrzeugs zu
befestigen). Die beiliegenden
Montageanleitungen genauestens
beachten.
108
SICHERHEIT
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ANLASSEN UND FAHRT
Werfen wir nun einen Blick in die
„Seele” dieses Fahrzeugs, um
zu ermitteln, wie wir alle seine
Möglichkeiten nutzen können.
Sie erfahren, wie Sie unter allen
Bedingungen sicher fahren und immer
auf einen tollen Reisegefährten zählen
können, dem Ihr Komfort und Ihr
Geldbeutel wichtig ist.ANLASSEN DES MOTORS .............123
BEIM PARKEN ................................124
SCHALTGETRIEBE .........................125
COMFORT-MATIC GETRIEBE .........126
START-STOP-AUTOMATIK..............128
CRUISE CONTROL (TEMPOMAT) ...129
GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER
(SPEED BLOCK) .............................131
EINPARKSENSOREN ......................131
RÜCKFAHRKAMERA (PARKVIEW®
REAR BACK UP CAMERA) .............133
TRAFFIC SIGN RECOGNITION .......134
BETANKEN DES FAHRZEUGS ........135
ZUSATZSTOFF FÜR
DIESELEMISSIONEN ADBLUE
(HARNSTOFF) .................................141
AUSSTATTUNG MIT
ERDGASANLAGE (NATURAL
POWER)..........................................142
RATSCHLÄGE FÜR DAS
BELADEN .......................................144
KRAFTSTOFFEINSPARUNG ...........145
ZIEHEN VON ANHÄNGERN ............146
LÄNGERER STILLSTAND DES
FAHRZEUGS...................................153
122
ANLASSEN UND FAHRT
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ANLASSEN DES
MOTORS
Das Fahrzeug ist mit einer
elektronischen Vorrichtung zum
Blockieren des Motors ausgestattet:
Sollte der Motor nicht anspringen, die
Angaben im Abschnitt „Das Fiat
CODE-System” im Kapitel „Kenntnis
des Fahrzeugs” beachten.
Vor dem Anlassen des
Fahrzeugmotors, den Sitz, die Innen-
und Außenspiegel einstellen und die
Sicherheitsgurte korrekt anschnallen.
Um den Motor zu starten, nie das
Gaspedal drücken.
115)
14) 15)
PROZEDUR FÜR
VERSIONEN MIT
SCHALTGETRIEBE
Vorgehensweise:
Die Handbremse anziehen;
den Schalthebel in der
Leerlaufstellung positionieren;
den Zündschlüssel in Stellung MAR
bringen: auf der Instrumententafel
leuchten die Kontrollleuchten
und
auf;
Das Ausschalten der
Kontrollleuchten
undabwarten,
was umso schneller erfolgt, je wärmer
der Motor ist.
das Kupplungspedal, ohne Druck
auf das Gaspedal, ganz durchtreten;
den Zündschlüssel sofort nach dem
Erlöschen der Kontrollleuchte
auf
AVV drehen. Ein zu langes Abwarten
würde den Vorgang der
Glühkerzenerwärmung wieder
aufheben.
Den Schlüssel sofort nach Motorstart
loslassen.
PROZEDUR FÜR
VERSIONEN MIT
COMFORT-MATIC-
GETRIEBE
Das System erlaubt das Anlassen des
Motors sowohl mit eingelegtem Gang
als auch im Leerlauf (N); bei
eingelegtem Gang muss immer das
Bremspedal betätigt werden.
Es wird empfohlen den Schalthebel vor
dem Anlassen des Motors in Leerlauf
(N) zu schalten.
16)
PROZEDUR NEUE
VERSIONEN NATURAL
POWER
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Nachstehend werden die möglichen
Anlassweisen in Bezug auf die
Fahrzeugbedingungen beschrieben:
ERDGAS-Tank nicht auf Reserve –
Benzin-Tank nicht leer
Das Anlassen erfolgt immer mit Erdgas;
ERDGAS-Tank leer - Benzin-Tank
nicht leer:
Das Anlassen des Motors wird mit
Benzin forciert und wird nicht auf
Erdgas umgeschaltet bis Erdgas
getankt wird. Gleichzeitig leuchtet die
Reserve-Kontrollleuchte auf und auf
dem Display an der Instrumententafel
erscheint die Meldung "TANKEN
NOTWENDIG" angezeigt;
ERDGAS-Tank nicht auf Reserve –
Benzin-Tank leer
Das Anlassen erfolgt immer mit Erdgas;
17) 18) 19) 20) 21)
ZUR BEACHTUNG
115)Es ist gefährlich, den Motor in
geschlossenen Räumen zu betreiben. Der
Motor verbraucht Sauerstoff und gibt
Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere
giftige Gase ab.
123
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ZUR BEACHTUNG
14)In der ersten Nutzungszeit ist es
ratsam, dem Fahrzeug keine
Maximalleistungen abzuverlangen
(beispielsweise übermäßige
Beschleunigungen, lange Fahrt bei
höchsten Drehzahlen, übermäßig starkes
Bremsen usw.).
15)Bei abgestelltem Motor den
Zündschlüssel nicht auf MAR stehen
lassen, um eine unnötige Stromentnahme
aus der Batterie zu vermeiden.
16)Nach einem fehlgeschlagenen
Motorstart mit eingelegtem Gang wird die
potentielle Gefahrensituation, die durch
die Tatsache entsteht, dass das Getriebe
automatisch in den Leerlauf geschaltet hat,
durch ein akustisches Signal gemeldet.
17)Blinkt die Kontrollleuchte
60
Sekunden nach dem Motorstart oder
während einer längeren Mitnahme, weist
dies auf eine Störung am Vorwärmsystem
der Kerzen hin. Startet der Motor, kann das
Fahrzeug normal benutzt werden; Bitte
wenden Sie sich jedoch so schnell wie
möglich an das Fiat-Servicenetz.
18)Bis zum Start des Motors funktioniert
weder die Servobremse noch die
Servolenkung. Die auf das Bremspedal und
das Lenkrad auszuübende Kraft ist daher
sehr viel größer als normal.19)Ein Anlassen durch Anschieben,
Abschleppen oder unter Ausnutzung von
abschüssigem Gelände ist unbedingt
zu vermeiden. Diese Vorgänge können zu
einem Anstau von Kraftstoff im Katalysator
führen und diesen irreparabel beschädigen.
20)Das „Gas geben” vor dem Abstellen
des Motors nützt nichts, verbraucht
Kraftstoff und ist für Motoren mit
Turbolader besonders schädlich.
21)Unter bestimmten Bedingungen kann
beim Abstellen des Motors der
Elektroventilator für die Dauer von max.
120 Sekunden eingeschaltet werden.
BEIM PARKEN
116)
22)
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug auf einer stark
abfallenden Straße abgestellt, wird
empfohlen, die Räder auch unterkeilen
oder mit einem Stein zu blockieren.
Bei den Versionen mit
Automatikgetriebe (Comfort Matic) vor
dem Loslassen des Bremspedals
warten, bis auf dem Display der
BuchstabePerscheint.
HINWEIS Das FahrzeugNIEmit
Getriebe im Leerlauf verlassen (oder bei
den Versionen mit Automatikgetriebe,
ohne den Schalthebel aufPgestellt
zu haben).
124
ANLASSEN UND FAHRT
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Beim Einschalten der Vorrichtung wird
dies durch Aufleuchten der Leuchte
auf dem Display und vom letzten
gespeicherten Geschwindigkeitswert
angezeigt.
Automatisches Ausschalten der
Vorrichtung
Die Funktion wird im Falle von
Störungen des Systems automatisch
ausgeschaltet.
ZUR BEACHTUNG
120)Während der Fahrt mit
eingeschalteter Vorrichtung nicht auf
Leerlauf schalten.
121)Bei Fehlfunktion oder Störung der
Vorrichtung, den Stellring A aufOdrehen
und sich nach Überprüfung der
Schutzsicherung an das Fiat-Servicenetz
wenden.
GESCHWINDIGKEITS-
BEGRENZER (SPEED
BLOCK)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das Fahrzeug ist mit einer Funktion
zur Geschwindigkeitsbegrenzung
ausgestattet, die auf Wunsch
des Benutzers auf eine von 4
vorgegebenen Werten einstellbar ist:
90, 100, 110, 130 km/h.
Für eine Aktivierung/Deaktivierung
muss man sich an das Fiat-
Kundendienstnetz wenden.
Nach dem Eingriff wird an der
Windschutzscheibe ein Aufkleber
angebracht, auf dem die eingestellte
Höchstgeschwindigkeit angegeben ist.
ZUR BEACHTUNG Der Tachometer
könnte eine höhere Geschwindigkeit als
die effektive anzeigen, die beim
Vertragshändler eingestellt wurde, wie
dies von den geltenden Vorschriften
verlangt wird.
EINPARKSENSOREN
Die Sensoren befinden sich in der
hinteren Stoßstange Abb. 113 und
haben die Aufgabe, die Anwesenheit
von Hindernissen hinter dem Fahrzeug
zu erfassen und dem Fahrer durch
ein intermittierendes Tonzeichen zu
melden.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren schalten sich
automatisch beim Einlegen des
Rückwärtsganges ein.
Die Frequenz des akustischen Signals
erhöht sich bei Verringerung des
Abstandes zum Hindernis hinter dem
Fahrzeug.
113F1A0134
131
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- klickt der Zapfhahn während der
Befüllung, ist dies ein Hinweis darauf,
dass der HARNSTOFF-Tank voll ist.
Nicht mit dem Befüllen fortfahren, um
zu vermeiden, dass AdBlue
(HARNSTOFF) überläuft.
Nach dem Nachfüllen den
Verschluss C Abb. 116 erneut auf den
HARNSTOFF-Einfüllstutzen setzen
und bis zum Endanschlag gegen den
Uhrzeigersinn drehen;
Den Schlüssel in der Anwerfklinke
auf Position ON drehen (das Zünden
des Motors ist nicht erforderlich);
Vor dem Losfahren warten, bis sich
die Anzeige auf dem Armaturenbrett
ausschaltet. Die Kontrollleuchte kann
von einigen Sekunden bis circa eine
halbe Minute eingeschaltet bleiben.
Wird der Motor vorher gestartet und
losgefahren, bleibt die Kontrollleuchte
längere Zeit eingeschaltet, was
allerdings keine Auswirkungen auf die
Motorfunktion hat. Erfolgt die Befüllung
eines leeren HARNSTOFF-Tanks, muss
vor dem Start des Fahrzeugs zwei
Minuten gewartet werden.
Zum Einfüllen des Zusatzstoffs für
Dieselemissionen AdBlue
(Harnstoff) mit der Flasche:
Das Fahrzeug auf einer ebenen
Fläche parken;
Den Motor durch Drehen des
Zündschlüssels auf OFF ausschalten;
Die Tankklappe A Abb. 116 öffnen
und den Verschluss C vom Abb.
116HARNSTOFF-Einfüllstutzen
abdrehen und entfernen;
Die Flasche mit AdBlue (UREA) in
den Einfüllstutzen schrauben, bis sie
blockiert (Abb. 117, Bez. 1);
Durch Drücken des Flaschenbodens
Richtung Einfüllstutzen, entriegelt das
Sicherheitsventil der Flasche und die
Befüllung beginnt (Abb. 117 Bez. 2);
Wenn der AdBlue Füllstand in der
Flasche während der Befüllung nicht
sinkt, wurde der maximale Füllstand
des Tanks erreicht. Die Flasche zu sich
ziehen und somit das Sicherheitsventil
erneut sperren, dann die Flasche aus
dem Einfüllstutzen herausdrehen (Abb.
117, Bez. 3);
Nach dem Entfernen der Flasche
den Verschluss C Abb. 116 erneut auf
den Harnstoff-Einfüllstutzen setzen
und bis zum Endanschlag im
Uhrzeigersinn drehen;
Den Schlüssel in der Anwerfklinke
auf Position ON drehen (das Zünden
des Motors ist nicht erforderlich);
Vor dem Losfahren warten, bis sich
die Anzeige auf dem Armaturenbrett
ausschaltet. Die Kontrollleuchte kann
von einigen Sekunden bis circa eine
halbe Minute eingeschaltet bleiben.
Wird das Fahrzeug gestartet und
losgefahren, bleibt die Kontrollleuchte
längere Zeit eingeschaltet, was aber
keine Auswirkungen auf die
Motorfunktion hat;
117F1A5005
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RATSCHLÄGE FÜR
DAS BELADEN
Ihr Fiat Ducato wurde für bestimmte
Höchstgewichte entwickelt und
zugelassen (siehe Tabelle „Gewichte" im
Kapitel „Technische Daten"): Gewicht
fahrbereit, Nutzlast, Gesamtgewicht,
Höchstgewicht auf der Vorderachse,
Höchstgewicht auf der Hinterachse,
abschleppbares Gewicht.
ZUR BEACHTUNG Die maximal
zulässige Höchstlast an den
Halterungen am Boden beträgt 500 kg;
die maximal zulässige Beladung auf
der Seite beträgt 150 kg.
ZUR BEACHTUNG Bei den Versionen
mit seitlichen Bordwänden rechts
und links wird empfohlen, zuerst den
Aushakhebel in die Schließposition
zu bringen, bevor man die Bordwände
absenkt.
133) 134) 135)
39)Außer dieser allgemeinen
Vorsichtsmaßnahmen können einige
einfache Abstimmungen die
Fahrsicherheit und den Komfort
verbessern und die Lebensdauer des
Fahrzeuges verlängern:
Die Ladung gleichmäßig auf der
Ladefläche verteilen: wenn es
notwendig wird, die Ladung im einen
Bereich zu konzentrieren, wählen Sie
dazu die Mitte zwischen den beiden
Achsen;
erinnern Sie sich daran, dass das
dynamische Fahrverhalten des
Fahrzeuges durch das transportierte
Gewicht beeinflusst wird: die
Bremswege werden vor allem bei hoher
Geschwindigkeit länger.
ZUR BEACHTUNG
133)Eine unebene Fahrbahn oder
energisches Abbremsen können ein
plötzliches Verschieben der Ladung
verursachen, was eine Gefahrensituation
für den Fahrer und den Insassen darstellt:
Vor dem Losfahren muss die Ladung
daher mit den entsprechenden Haken auf
dem Boden befestigt werden; für die
Blockierung dienen Metallkabel, Seile oder
Riemen, deren Widerstandsfähigkeit an
das Gewicht des zu befestigenden
Ladeguts angepasst ist.
134)Auch bei stehendem Fahrzeug an
einer starken Steigung oder mit seitlicher
Neigung kann das Öffnen der Hecktüren
oder der Seitentür ein plötzliches
Herausfallen der nicht befestigten Waren
verursachen.135)Wenn Sie Benzin in einem
Reservetank mitnehmen möchten, müssen
dabei die geltenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden: benutzen
Sie nur einen zugelassenen Reservetank,
der entsprechend an den Haken für die
Befestigung der Ladung gesichert wurde.
Obwohl so die Brandgefahr bei einem
Unfall steigt.
ZUR BEACHTUNG
39)Jede dieser Grenzen muss beachtet
und DARF NIE ÜBERSCHRITTEN
WERDEN. Prüfen Sie vor allem, dass die
zulässigen Höchstgewichte auf der Vorder-
und Hinterachse beim beladen nicht
überschritten werden (vor Allem, wenn das
Fahrzeug mit einer speziellen Ausstattung
versehen ist).
144
ANLASSEN UND FAHRT
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ANWEISUNGEN FÜR DIE
VERWENDUNG DER
ZUGSTANGE MIT
ENTFERNBAREM
KUGELKOPF
40) 41) 42) 43) 44) 45)Vor Antritt der Fahrt muss überprüft
werden, ob die Zugstange mit
entfernbarem Kugelkopf korrekt
blockiert wurde. Folgende Umstände
müssen gegeben sein:
Die grüne Markierung am Rädchen
befindet sich auf der Höhe der grünen
Markierung an der Zugstange.
Das Rädchen befindet sich am
Endanschlag an der Zugstange (ohne
Ritze).
Das Schloss ist blockiert und der
Schlüssel abgezogen. Das Rädchen
kann nicht herausgezogen werden.
Die Zugstange mit Kugelkopf wurde
sicher im Trägerrohr befestigt. Durch
Rütteln kontrollieren.
Wird nach der Kontrolle festgestellt,
dass keine der vier Vorgaben erfüllt
wurde, muss der Montagevorgang
wiederholt werden.
Wurde auch nur eine Vorgabe nicht
erfüllt, darf die Zugstange nicht
eingesetzt werden. Es besteht
Unfallgefahr. Setzen Sie sich mit dem
Hersteller der Kupplung in Verbindung.Die Zugstange mit Kugelkopf kann von
Hand montiert und abgebaut werden,
d.h. ohne die Verwendung von
Werkzeugen.
Verwenden Sie in keinem Fall
Arbeitsmittel oder Werkzeuge. Diese
können den Mechanismus
beschädigen.
Ist ein Anhänger am Fahrzeug befestigt
oder ein Ladungsträger montiert, nicht
entsperren.
Bei Fahrten ohne Anhänger oder
Ladungsträger muss die Zugstange mit
Kugelkopf entfernt werden. Der
Verschlussdeckel des Trägerrohrs muss
immer aufgesetzt sein. Dies gilt vor
allem, wenn die Sicht auf das
Kennzeichen oder die Beleuchtung
beeinträchtigt wird.
Zugstange mit entfernbarem
Kugelkopf Abb. 123 - Abb. 124 -
Abb. 125
1. Aufnahmerohr - 2. Zugstange mit
entfernbarem Kugelkopf - 3.
Blockierkugeln - 4. Entriegelungshebel -
5. Rädchen - 6. Deckel - 7. Schlüssel
- 8. Rote Markierung (Rädchen) - 9.
Grüne Markierung (Rädchen) - 10.
Grüne Markierung (Zugstange) - 11.
Symbol (Ansteuerung der Entriegelung)
- 12. Stopfen - 13. Einsteckbolzen -
14. Keine Ritze zwischen 2 und5-15.
Etwa 5 mm breite Ritze
123F1A0380
124 - Blockierte Stellung, FahrtF1A0381
125 - Entsperrte Stellung, entferntF1A0382
151