lock FIAT TALENTO 2017 Betriebsanleitung (in German)
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erneuter Tastendruck innerhalb von
zirka 20 Sekunden entriegelt alle Türen.
Ein kurzer Druck auf Taste 3 Abb. 7(für
Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
entriegelt die hinteren Türen und, je
nach Fahrzeugversion, die seitlichen
Schiebetüren.
Die Entriegelung wird durch das Blinken
der Warnblinkanlage und der Blinker
angezeigt.HINWEIS Wenn eine Tür nicht innerhalb
von (zirka) 2 Minuten nach der
Entriegelung mit der Fernbedienung
geöffnet wird, werden die Türen
automatisch wieder verriegelt.
Verriegeln der zu öffnenden Teile
Wird die Taste 2 Abb. 8einmal
gedrückt, werden alle zu öffnenden
Teile verriegelt.
Ein kurzer Druck auf Taste 4 Abb. 8(für
Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
verriegelt die hinteren Türen und, je
nach Fahrzeugversion, die seitlichen
Schiebetüren.
Die Verriegelung wird durch das Blinken
der Warnblinkanlage und der Blinker
angezeigt.
Wenn eine Tür geöffnet oder nicht
richtig geschlossen ist, werden die zu
öffnenden Teile verriegelt und dann in
schneller Abfolge entriegelt ohneBlinken der Warnblinkanlage und der
Blinker.
Zentralverriegelung der Türen
(DEAD LOCKING)
2)
Die Zentralverriegelung gestattet, sofern
das Fahrzeug damit ausgestattet ist, die
zu öffnenden Teile zu verriegeln und das
Öffnen der Türen mit dem Innengriff zu
sperren (bei einem Einbruch mit
Versuch, die Türen von innen zu öffnen).
Zum Aktivieren der Zentralverriegelung
zwei Mal die Taste 1 Abb. 9-
Abb. 10drücken.
6T103A
7T25028-1
8T25028
9T26519-1
14
KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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Das Blinken der Warnblinkanlage
meldet den Zustand der hinteren zu
öffnenden Teile:
zweimaliges Blinken bestätigt die
Verriegelung der hinteren zu öffnenden
Teile;
einmaliges Blinken bestätigt die
Entriegelung der hinteren zu öffnenden
Teile.
ZUR BEACHTUNG Nach dem
Verriegeln / Entriegeln des Fahrzeugs
mit den Tasten des elektronischen
Schlüssels ist das Ver- und Entriegeln
im Modus "erleichterte Zugänglichkeit"
deaktiviert. Um zur Funktionsweise
"erleichterte Zugänglichkeit"
zurückzukehren, das Fahrzeug neu
starten.Zentralverriegelung der Türen
(DEAD LOCKING)
Wenn das Fahrzeug mit
Zentralverriegelung ausgestattet ist,
können die zu öffnenden Teile verriegelt
und das Öffnen der Türen mit dem
Innengriff gesperrt werden (z.B. bei
einem Einbruch mit Versuch, die Türen
von innen zu öffnen).
2)
Aktivieren der Zentralverriegelung:Zweimal schnell hintereinander die
Taste 2 Abb. 24 drücken;
oder:
Bei entriegeltem Fahrzeug besteht
außerdem die Möglichkeit, zweimal
schnell hintereinander die Taste 3
Abb. 25 der Fahrer-, der Beifahrertür
oder, je nach Fahrzeugmodell, der
Heckklappe oder der hinteren Tür zu
drücken.In allen Fällen wird die Verriegelung
durch fünfmaliges Blinken der
Warnblinkanlage angezeigt.
Deaktivieren der
Zentralverriegelung: zum Entriegeln
der zu öffnenden Teile Fahrzeugs die
Taste 1 Abb. 24 des elektronischen
Schlüssels drücken. Die Öffnung wird
durch das Blinken der Warnblinkanlage
bestätigt.
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25T36508-1
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HECKFLÜGELTÜREN
14) 15)
Öffnen von außen
Fahrzeug mit Funkschlüssel:das
Fahrzeug mit der Fernbedienung
entriegeln und den Griff 1
Abb. 34 ziehen.
Fahrzeug mit elektronischem
Schlüssel:mit der Taste 2 Abb. 34 des
elektronischen Schlüssels das Fahrzeug
entriegeln und den Griff 1 ziehen.
Den Griff 3 Abb. 35 ziehen, um die Tür
zu öffnen.Verrieglung der linken Flügeltür der
Heckklappe
Bei offener rechter Flügeltür, die linke
Flügeltür schließen. Die linke Flügeltür
blockieren; dazu den Block 5
Abb. 36 drehen und in die Aufnahme
4 einführen (falls das Fahrzeug damit
ausgestattet ist).Maximale Öffnung der Türen
Für jede Tür den Hebel 6
Abb. 37 ziehen, bis der Türhalter 7
Abb. 38 frei liegt. Die Tür bis zum
Anschlag öffnen.
Schließen von Außen
Die rechte Flügeltür in fast
geschlossene Stellung bringen und
dann einrasten lassen.
Anschließend die linke Flügeltür auf
dieselbe Weise schließen.
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Für die Einstellung der
Lendenwirbelstütze das Rad 4
Abb. 53 drehen, um die Stütze den
eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Mit dem Hebel 6 Abb. 53 kann die
Rückenlehne geneigt werden.
Verstellbare vordere Armlehnen
Vordere Armlehnen 5 Abb. 53
Umklappen des mittleren
Beifahrersitzes
21)
Sicherstellen, dass der Getränkehalter 6
Abb. 54 geschlossen ist.
Sich vergewissern, dass die
Sitzeinstellung nicht durch
Gegenstände behindert wird.
Die Rückenlehne oben fassen und
gleichzeitig den Hebel 7
Abb. 54 betätigen; die Rückenlehne
dann nach vorn klappen.
Auf die Rückseite der Rückenlehne
drücken, um sie zu blockieren.
Sicherstellen, dass die Rückenlehne
sicher verriegelt ist.
Vor dem Hochklappen der Rückenlehne
kontrollieren, dass keine Gegenstände
die Sitzeinstellung behindern.
Mit dem Hebel 7 Abb. 54 die
Rückenlehne entriegeln;
die Rückenlehne nach oben klappen;
sicherstellen, dass die Rückenlehne
verriegelt ist.
RÜCKSITZBÄNKE
18) 22) 23) 24)
Je nach Ausstattung können zwei
Rücksitzbänke vorhanden sein: die
Rücksitzbank 2 Abb. 55 (2. Sitzreihe)
und die Rücksitzbank 1 Abb. 55 (3.
Sitzreihe).Um den Zugang zur letzten Sitzreihe
(Rücksitzbank 1) zu erleichtern, den
Hebel 5 Abb. 55 (Bewegung A)
Abb. 55 nach unten bewegen, um die
Rückenlehne zu Abb. 55 neigen.
Sitzbank 2
Vor dem Betätigen der Rückenlehne/n
die Schnallen 3 Abb. 56 in die
Aufnahmen 4 Abb. 56 einführen.
Nicht vergessen, den Sicherheitsgurt
wieder zu fixieren, wenn ein Mitfahrer
den Sitz besetzt.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGES
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Sitzbank 1
Die Sitzbank 1 Abb. 57 ist klappbar und
umklappbar.
Umklappen:
Den Entriegelungsgurt der
Rückenlehne 6 ziehen. Abb. 58
Die Rückenlehne auf die Sitzfläche
klappen.
Die Rohre 7 Abb. 58 gleichzeitig
gegeneinander drücken (Bewegung B)
Abb. 58.Nach vorn klappen (je nach
Fahrzeugausführung):
den ganzen Sitz bis zum Anschlag
nach vorn klappen;
auf den oberen Teil des Sitzes (in C)
Abb. 59 drücken und den Sitz mit dem
Hebel 8 Abb. 59 in dieser Stellung
blockieren;
sich vergewissern, dass der Sitz
korrekt eingerastet ist.
25)
Ausbau / Einbau der Sitzbänke
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Die Sitzbänke 1-2 Abb. 60 werden auf
dieselbe Weise aus- und eingebaut.
Ausbau
Als erstes die seitlichen Gurte von ihrem
Modul lösen.
Unter der Sitzbank auf die Halterung
9 Abb. 61 drücken und dann nach vorn
ziehen (Bewegungen C und D) Abb. 61.
Anheben (Bewegung E). Abb. 61
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Bei der Autowäsche im Bereich des
Einfüllstutzens keinen Hochdruckreiniger
verwenden.
44)Der Zusatzstoff AdBlue (Harnstoff) darf
nicht in direkten Kontakt mit den Augen
oder der Haut geraten. Sollte dies
geschehen, die Körperstellen sofort mit
ausreichend Wasser spülen. Bei Bedarf
einen Arzt aufsuchen.
ZUR BEACHTUNG
9)Jegliche Eingriffe an allen Teilen des
Systems sind untersagt. Damit eventuelle
Beschädigungen vermieden werden, sind
Eingriffe am System nur dem qualifizierten
Fachpersonal des Fiat-Servicenetzes
gestattet.
10)Bei Anzeige der entsprechenden
Meldung den Tank für den Zusatzstoff
AdBlue (Harnstoff) auffüllen (mind. 10 Liter);
dabei die Anweisungen zum Auffüllen
befolgen. Risiko eines Fahrzeugstillstands.
11)Nach dem Auffüllen des Tanks des
Zusatzstoffs AdBlue (Harnstoff)
sicherstellen, dass der Deckel und die
Klappe fest verschlossen sind. Den Motor
anlassen und vor dem Losfahren bei
stehendem Fahrzeug und laufendem Motor
10 Sekunden WARTEN. Wird dieser
Vorgang nicht ausgeführt, wird der
Auftankvorgang erst nach einigen
10 Minuten Fahrt automatisch erkannt. Die
entsprechende Meldung und/oder die
Kontrollleuchten werden so lange
angezeigt, bis das System das erfolgte
Auftanken erkannt hat.
ANLASS-
VORRICHTUNG
45) 46) 47) 48) 49)
S Abb. 87: Stellung "Stopp". Um das
Lenkrad zu blockieren, den
Zündschlüssel ziehen und das Lenkrad
drehen, bis die Lenkradsperre einrastet.
Um die Lenkung zu entsperren, den
Schlüssel und das Lenkrad ohne
Kraftaufwand drehen.
A: Stellung "Zubehör". Bei
abgeschalteter Zündvorrichtung sind
einige Zubehörteile weiterhin
funktionstüchtig.
M: Stellung "Fahrt". Die
Zündvorrichtung ist eingeschaltet.
D: Stellung "Anlassen". Wenn der
Motor nicht anspringt, den Schlüssel
zurückdrehen und erneut den Anlasser
betätigen. Sobald der Motor anspringt,
den Schlüssel loslassen.
ZUR BEACHTUNG
45)Bei einer Beschädigung der
Startvorrichtung (z. B. nach einem
Diebstahlversuch) muss die
Funktionstüchtigkeit vor der Weiterfahrt
vom Fiat Kundendienstnetz geprüft
werden.
46)Beim Verlassen des Fahrzeugs immer
den Schlüssel abziehen, um zu vermeiden,
dass jemand unbeabsichtigt die
Bedienelemente betätigt. Nicht vergessen,
die Feststellbremse einzulegen. Kinder
dürfen nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug
bleiben.
47)Jegliche Maßnahmen im Aftermarket
mit daraus folgenden Beschädigungen der
Lenkung oder der Lenksäule (z. B.
Montage einer Diebstahlanlage), die außer
zur Verschlechterung der Leistungen des
Systems und zum Verfall der Garantie auch
zu schweren Sicherheitsproblemen sowie
einem nicht zur Zulassung konformen
Fahrzeug führen können, sind strengstens
verboten.
48)Niemals den Schlüssel während der
Fahrt abziehen. Das Lenkrad würde
automatisch beim ersten Lenkversuch
blockieren. Dies gilt immer, auch dann,
wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird.
49)Vor dem Verlassen des Fahrzeugs
IMMER die Feststellbremse betätigen, die
Räder auslenken, an Steigungen den
ersten Gang und an Gefällen den
Rückwärtsgang einlegen. An starken
Gefällen die Räder mit einem Keil oder
einem Stein sichern. Beim Verlassen des
Fahrzeugs immer alle Türen mit dem Knopf
auf dem Schlüssel verriegeln.
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Erzwungene Deaktivierung des
Systems
Durch langes Drücken der Taste 2 kann
das System endgültig deaktiviert
werden.
Die Kontrollleuchte auf der Taste bleibt
dauerhaft an.
Durch erneutes langes Drücken der
Taste kann das so deaktivierte System
wieder eingeschaltet werden.
Funktionsstörungen
Wenn das System eine
Funktionsstörung feststellt, erscheint je
nach Version auf der Instrumententafel
eine entsprechende Meldung bei
gleichzeitigem Aufleuchten der
Kontrollleuchte
und einem ca.
5 Sekunden langen Signalton. Wenden
Sie sich bitte an das Fiat-Servicenetz.
ZUR BEACHTUNG
52)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere potenziell gefährliche Manöver
liegt in jedem Fall und immer beim Fahrer.
Bei diesen Manövern immer sicherstellen,
dass sich weder Personen (insbesondere
Kinder) noch Tiere im Fahrbereich
aufhalten. Die Parksensoren dienen dem
Fahrer als Hilfe, der deshalb jedoch nicht
die Aufmerksamkeit bei möglicherweise
gefährlichen Manövern vermindern darf,
auch wenn diese mit niedriger
Geschwindigkeit erfolgen.
ZUR BEACHTUNG
12)Bei einem Aufprall des Fahrzeugs
während des Zurücksetzens (zum Beispiel:
auf einen Pflock, einen erhöhten
Bürgersteig oder andere
Stadteinrichtungen) kann das Fahrzeug
beschädigt werden (zum Beispiel:
Verformung einer Achse). Zur Sicherheit
das Fahrzeug vom Fiat-Kundendienstnetz
überprüfen lassen.
13)Für eine ordnungsgemäße Funktion des
Systems müssen die Sensoren immer frei
von Verschmutzungen, Schnee oder Eis
drin. Während des Reinigungsvorgangs
muss das Verkratzen oder die
Beschädigung der Sensoren sorgfältig
vermieden werden. Die Sensoren müssen
mit sauberem Wasser, ggf. mit einem
Zusatz von Autoshampoo gereinigt werden.
In Waschanlagen mit Dampfstrahl- oder
Hochdruckreiniger die Sensoren rasch
säubern. Die Düse in 10 cm Entfernung
halten.
14)Wenden Sie sich für eine Neulackierung
der Stoßstangen oder eventuelle
Lackausbesserungen im Bereich der
Sensoren ausschließlich an eine Werkstatt
des Fiat Kundendienstnetzes. Falsch
ausgeführte Lackierungen können die
Funktion der Radar-Parksensoren
beeinträchtigen.
RÜCKFAHRKAMERA
Betrieb
53)
15)
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
wird die Rückfahrkamera 1
Abb. 101 auf der Heckklappe oder, je
nach Fahrzeugversion, auf der
Heckflügeltür eingeschaltet. Sie liefert
eine Ansicht des Bereichs hinter dem
Fahrzeug auf dem Innenspiegel 2
Abb. 102 oder, je nach
Fahrzeugversion, auf dem
Multimedia-Display 3 Abb. 103; zum
Überblick werden eine oder zwei
(bewegliche oder feste)
Abstandsmarken 4 Abb. 104und 5
Abb. 104eingeblendet.
HINWEIS Sicherstellen, dass die
Rückfahrkamera nicht (von Schmutz,
Schlamm, Schnee...) bedeckt ist.
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INSASSENSCHUTZ-
SYSTEME
84) 85)
19) 20)
3)
Die Ausstattungspaket kann je nach
Version umfassen:
Gurtkraftbegrenzer;
Frontairbags auf der Fahrer- und
Beifahrerseite.
Diese Einrichtungen können einzeln
oder gleichzeitig bei einem
Frontalzusammenstoß ausgelöst
werden.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden
ausgelöst:
Blockierung des Sicherheitsgurts;
Gurtstraffer des Sicherheitsgurts (der
den Gurt strafft);
Airbags.
ZUR BEACHTUNG
84)Nach jedem Unfall alle
Sicherheitseinrichtungen überprüfen
lassen.
85)Jeder Eingriff an dem Komplettsystem
(Gurtstraffer, Airbag, Steuergeräte, Kabel)
oder die Wiederverwendung auf einem
anderen Fahrzeug, auch desselben Typs,
ist strikt verboten.
ZUR BEACHTUNG
19)Zur Vermeidung von zufälligen
Auslösungen, die Schäden verursachen
können, ist nur das Fachpersonal des
Fiat-Servicenetzes berechtigt, Gurtstraffer
und Airbags zu reparieren.
20)Die Kontrolle der elektrischen
Kenndaten des Aktuators darf nur von
Fachkräften mit einer spezifischen
Ausbildung und Spezialwerkzeugen
ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG
3)Bei der Verschrottung des Fahrzeugs
das Fiat-Servicenetz für die Entsorgung des
Gasgenerators der Gurtstraffer und Airbags
kontaktieren.
SICHERHEITSGURTE
86)
Aus Sicherheitsgründen immer die
Sicherheitsgurte anlegen. Beachten Sie
immer die Gesetze des Landes, in dem
Sie sich befinden.
ZUR BEACHTUNG Für volle
Wirksamkeit der hinteren
Sicherheitsgurte sicherstellen, dass die
hintere Sitzbank korrekt verriegelt ist.
Siehe Abschnitt "Rücksitzbänke" im
Kapitel "Kenntnis des Fahrzeugs".
Vor dem Starten des Motors die
Fahrposition einstellen, den
Sicherheitsgurt anpassen, um
bestmöglichen Schutz zu erzielen (für
alle Insassen).
Die Sicherheitsgurte müssen immer
sauber gehalten werden. Nur die vom
Fiat-Servicenetz empfohlenen Produkte
oder lauwarmes Seifenwasser zum
Reinigen verwenden; die Gurte mit
einem Schwamm abreiben und mit
einem Tuch trocknen. Keine
Reinigungsmittel oder Chemikalien
benutzen.
EINSTELLUNG DER
FAHRPOSITION
Mit dem Gesäß möglichst weit hinten
an der Rückenlehne sitzen (Kleidung
wie Mantel, Jacke... ablegen). Das ist
ein wesentlicher Faktor für die richtige
Stellung des Rückens;
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Den Sitz in Abhängigkeit von den
Pedalen einstellen. Der Sitz muss so
eingestellt werden, dass es möglich ist,
das Kupplungspedal voll durchzutreten.
Die Neigung der Rückenlehne so
einstellen, dass das Lenkrad mit leicht
angewinkelten Armen gut erreicht wird;
Die Stellung der Kopfstütze
einstellen. Aus Sicherheitsgründen
muss der Abstand zwischen Kopf und
Kopfstütze so gering wie möglich sein.
Die Höhe des Kissens (Sitz)
einstellen. Diese Einstellung dient zur
Optimierung der Sicht.
Das Lenkrad einstellen.
EINSTELLUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Sich korrekt an die Rückenlehne
lehnen.
Den Schultergurt 1 Abb. 169 mittig
über die Schulter führen, ohne den Hals
zu berühren.
Der Beckengurt 2 Abb. 169 muss auf
den Schenkeln aufliegen und am
Becken anliegen.
Der Gurt muss so straff wie möglich am
Körper anliegen. (D.h. auftragende
Kleidung vermeiden, keine
Gegenstände zwischen Körper und
Gurt platzieren).Blockierung
Den Gurt langsam und ohne Ruck aus
dem Aufroller ziehen und die
Schlosszunge 3 Abb. 170 in das
Gurtschloss 5 einstecken (kontrollieren,
dass sie eingerastet ist, indem Sie an
der Schlosszunge 3 ziehen).
Sollte der Gurt blockieren, ist der
Vorgang zu wiederholen.Wenn der Gurt vollständig klemmt, den
Gurt langsam, aber kräftig zirka 3 cm
herausziehen. Dann loslassen und
normal aufrollen lassen, danach wieder
abrollen. Besteht das Problem weiter,
das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
Warnleuchte
vorderer
Sicherheitsgurt nicht angeschnallt
Wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt
ist, bleibt die Warnleuchte nach dem
Motorstart eingeschaltet; bei Erreichen
einer Geschwindigkeit von 16 km/h
blinkt die Leuchte und ertönt für zirka
2 Minuten ein Signalton.
Höhenverstellung der
Sicherheitsgurte
Den Hebel 6 Abb. 171 verschieben und
die Höhe so einstellen, dass der
Schulter-Beckengurt 1 Abb. 169 so am
Körper anliegt, wie zuvor beschrieben
worden ist.
Nach der Einstellung sicherstellen, dass
der Gurt sicher befestigt ist.
169T13622
170T13622-1
171T36553
98
SICHERHEIT
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ZUR BEACHTUNG
86)Nicht richtig eingestellte oder verdrehte
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall
Verletzungen verursachen. Die
Sicherheitsgurte sind für jeweils nur eine
Person, ein Kind oder einen Erwachsenen
bestimmt. Auch schwangere Frauen
müssen sich anschnallen. In diesem Fall
sicherstellen, dass der Beckengurt keinen
zu starken Druck auf den Unterleib ausübt,
ohne jedoch zu viel Spiel aufzuweisen.
87)Nach Eingriffen an der hinteren
Sitzbank kontrollieren, dass die hinteren
Sicherheitsgurte korrekt angebracht sind
und funktionieren.
88)Außerdem sicherstellen, dass die
hintere Sitzbank sicher verriegelt ist. Siehe
Abschnitt "Rücksitzbänke" im Kapitel
"Kenntnis des Fahrzeugs".
89)Keine Änderungen an den Bauteilen
der ursprünglichen Rückhaltesysteme
vornehmen: Gurte, Sitze und
Verankerungen. In Sonderfällen (z.B.:
Einbau eines Kindersitzes) das
Fiat-Servicenetz kontaktieren.
90)Keine Dinge (wie Wäscheklammern,
Schnallen usw.) benutzen, um das Spiel
der Gurte zu erhöhen, da nicht straff
angelegte Gurte zu Verletzungen führen
können.
91)Den Gurt nie unter dem Arm oder
hinter dem Rücken führen.
92)Denselben Gurt nie für mehr als eine
Person verwenden; ein Neugeborenes
oder Kleinkind, das im Arm gehalten wird,
nie gemeinsam mit dem eigenen Gurt
anschnallen.93)Der Sicherheitsgurt darf nie verdreht
sein.
94)Nach einem Unfall die Sicherheitsgurte
überprüfen und ggf. ersetzen lassen.
Verschlissene oder abgenutzte
Sicherheitsgurte ersetzen.
95)Bei der Wiedermontage der hinteren
Sitzbank sicherstellen, dass sich die
Sicherheitsgurte und Gurtschnallen in der
richtigen Position befinden, damit sie
wieder normal verwendet werden können.
96)Kontrollieren, dass die
Blockiervorrichtung des Sicherheitsgurtes
korrekt in das Gurtschloss eingeführt ist.
97)Darauf achten, dass sich keine
Gegenstände im Bereich der
Sperrvorrichtung befinden, die deren
Funktion beeinträchtigen könnten.
98)Sicherstellen, dass die
Sperrvorrichtung richtig positioniert ist (sie
darf nicht von Personen, Gegenständen...
bedeckt, gequetscht, platt gedrückt sein).
GURTSTRAFFER
99)
Die Gurtstraffer sorgen dafür, dass der
Sicherheitsgurt straff am Körper des
Insassen anliegt und erhöhen damit die
Wirksamkeit des Gurtes.
Bei eingeschalteter Zündung löst das
System im Falle einer heftigen
Frontalkollision je nach Stärke des
Aufpralls den Gurtstraffer des
Gurtaufrollers 1 Abb. 176aus, der
umgehend den Gurt einzieht.
LASTBEGRENZER
Entsprechend der Heftigkeit des
Aufpralles reduziert er die
Krafteinwirkung des Gurtbandes auf die
Fahrzeuginsassen und verringert so das
Verletzungsrisiko im Oberkörperbereich.
176T31857
100
SICHERHEIT