räder FIAT TALENTO 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2017, Model line: TALENTO, Model: FIAT TALENTO 2017Pages: 248, PDF-Größe: 4.67 MB
Page 11 of 248

GRAFISCHER INDEX
FRONTANSICHT
FRONTSCHEINWERFERTagfahrlicht..................... 37Standlicht/Abblendlicht.......... 37Fernlicht........................ 37Ersatz der Glühlampen......... 155
RÄDERFelgen und Reifen.............. 201Reifendruck................... 186
Radwechsel................... 163Reifenpannenset............... 166
AUSSENSPIEGELEinstellung...................... 36
TÜRENÖffnen/Schließen................ 21
SCHEIBENWISCHERBetrieb......................... 41Auswechseln des
Scheibenwischerblatts............ 188
MOTORKontrolle der Füllstände........ 180Technische Daten............. 196
1
9
Page 49 of 248

Bei der Autowäsche im Bereich des
Einfüllstutzens keinen Hochdruckreiniger
verwenden.
44)Der Zusatzstoff AdBlue (Harnstoff) darf
nicht in direkten Kontakt mit den Augen
oder der Haut geraten. Sollte dies
geschehen, die Körperstellen sofort mit
ausreichend Wasser spülen. Bei Bedarf
einen Arzt aufsuchen.
ZUR BEACHTUNG
9)Jegliche Eingriffe an allen Teilen des
Systems sind untersagt. Damit eventuelle
Beschädigungen vermieden werden, sind
Eingriffe am System nur dem qualifizierten
Fachpersonal des Fiat-Servicenetzes
gestattet.
10)Bei Anzeige der entsprechenden
Meldung den Tank für den Zusatzstoff
AdBlue (Harnstoff) auffüllen (mind. 10 Liter);
dabei die Anweisungen zum Auffüllen
befolgen. Risiko eines Fahrzeugstillstands.
11)Nach dem Auffüllen des Tanks des
Zusatzstoffs AdBlue (Harnstoff)
sicherstellen, dass der Deckel und die
Klappe fest verschlossen sind. Den Motor
anlassen und vor dem Losfahren bei
stehendem Fahrzeug und laufendem Motor
10 Sekunden WARTEN. Wird dieser
Vorgang nicht ausgeführt, wird der
Auftankvorgang erst nach einigen
10 Minuten Fahrt automatisch erkannt. Die
entsprechende Meldung und/oder die
Kontrollleuchten werden so lange
angezeigt, bis das System das erfolgte
Auftanken erkannt hat.
ANLASS-
VORRICHTUNG
45) 46) 47) 48) 49)
S Abb. 87: Stellung "Stopp". Um das
Lenkrad zu blockieren, den
Zündschlüssel ziehen und das Lenkrad
drehen, bis die Lenkradsperre einrastet.
Um die Lenkung zu entsperren, den
Schlüssel und das Lenkrad ohne
Kraftaufwand drehen.
A: Stellung "Zubehör". Bei
abgeschalteter Zündvorrichtung sind
einige Zubehörteile weiterhin
funktionstüchtig.
M: Stellung "Fahrt". Die
Zündvorrichtung ist eingeschaltet.
D: Stellung "Anlassen". Wenn der
Motor nicht anspringt, den Schlüssel
zurückdrehen und erneut den Anlasser
betätigen. Sobald der Motor anspringt,
den Schlüssel loslassen.
ZUR BEACHTUNG
45)Bei einer Beschädigung der
Startvorrichtung (z. B. nach einem
Diebstahlversuch) muss die
Funktionstüchtigkeit vor der Weiterfahrt
vom Fiat Kundendienstnetz geprüft
werden.
46)Beim Verlassen des Fahrzeugs immer
den Schlüssel abziehen, um zu vermeiden,
dass jemand unbeabsichtigt die
Bedienelemente betätigt. Nicht vergessen,
die Feststellbremse einzulegen. Kinder
dürfen nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug
bleiben.
47)Jegliche Maßnahmen im Aftermarket
mit daraus folgenden Beschädigungen der
Lenkung oder der Lenksäule (z. B.
Montage einer Diebstahlanlage), die außer
zur Verschlechterung der Leistungen des
Systems und zum Verfall der Garantie auch
zu schweren Sicherheitsproblemen sowie
einem nicht zur Zulassung konformen
Fahrzeug führen können, sind strengstens
verboten.
48)Niemals den Schlüssel während der
Fahrt abziehen. Das Lenkrad würde
automatisch beim ersten Lenkversuch
blockieren. Dies gilt immer, auch dann,
wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird.
49)Vor dem Verlassen des Fahrzeugs
IMMER die Feststellbremse betätigen, die
Räder auslenken, an Steigungen den
ersten Gang und an Gefällen den
Rückwärtsgang einlegen. An starken
Gefällen die Räder mit einem Keil oder
einem Stein sichern. Beim Verlassen des
Fahrzeugs immer alle Türen mit dem Knopf
auf dem Schlüssel verriegeln.
87T36545-1
47
Page 62 of 248

HINWEIS Je nach Fahrzeugversion ist
es möglich, einige Parameter auf dem
Multimedia-Display 3
Abb. 103 einzustellen.
Bewegliche Abstandsmarke 4 (je
nach Fahrzeug): wird in blauer Farbe
auf dem Multimedia-Display 3
Abb. 103 angezeigt. Gibt die Bahn des
Fahrzeugs in Bezug auf die
Lenkradstellung an.Feste Abstandsmarken 5: die festen
farbigen Abstandsmarken A, B und C
Abb. 104geben den Abstand hinter
dem Fahrzeug an:
A (rot) in zirka 30 Zentimeter vom
Fahrzeug;
B (gelb) in zirka 70 Zentimeter vom
Fahrzeug;
C (grün) in zirka 150 Zentimeter vom
Fahrzeug.
Diese Abstandsmarke ist fix und zeigt
die Bahn des Fahrzeugs an, wenn die
Räder ausgerichtet sind.
Das System benutzt anfangs eine oder
zwei Abstandsmarken (fix für die Bahn,
beweglich für den Abstand). Orientieren
Sie sich bei Erreichen der roten Zone
anhand der abgebildeten Stoßstange
für präzises Einparken.
ZUR BEACHTUNG Auf dem Display
erscheint ein Spiegelbild. Die
Abstandsmarken sind eine auf eineebene Fläche projektierte Darstellung;
diese Information darf nicht
berücksichtigt werden, wenn sie sich
auf einen senkrechten oder einen auf
der Erde liegenden Gegenstand
bezieht. Gegenstände am Rand des
Bildschirm können verzerrt angezeigt
werden. Bei zu starker Helligkeit
(Schnee, Fahrzeug in der Sonne...)
kann die Kameraansicht gestört sein.
Wenn die hinteren Türen offen oder
nicht richtig geschlossen sind, erscheint
die entsprechende Meldung am Display
und es wird, je nach Fahrzeugversion,
der Bildschirm der Kamera
ausgeblendet.
ZUR BEACHTUNG
53)Die Verantwortlichkeit für das Parken
und andere potenziell gefährliche Manöver
liegt in jedem Fall und immer beim Fahrer.
Bei diesen Manövern immer sicherstellen,
dass sich weder Personen (insbesondere
Kinder) noch Tiere im Manöverbereich
aufhalten. Die Rückfahrkamera dient dem
Fahrer als Hilfe. Der Fahrer darf deswegen
aber nicht die Aufmerksamkeit bei
möglicherweise gefährlichen Manövern
verringern, auch wenn diese bei niedriger
Geschwindigkeit erfolgen. Immer sehr
langsam fahren, damit das Fahrzeugs bei
Ermittlung eines Hindernisses sofort
gebremst werden kann.
102T36621
103T36519-3
104T39009
60
KENNTNIS DES FAHRZEUGES
Page 136 of 248

127)Nie einen Kindersitz auf dem mittleren
hinteren Sitz befestigen. GEFAHR
TÖDLICHER ODER SCHWERER
VERLETZUNGEN.
128)Keine Kindersitze verwenden, die den
Sicherheitsgurt, der das Kind hält, lösen
können: die Basis des Kindersitzes darf
nicht auf dem Bügel und/oder dem
Schloss des Sicherheitsgurtes aufliegen.
129)Der Sicherheitsgurt darf nie lose oder
verdreht sein. Den Gurt nie unter dem Arm
oder hinter dem Rücken führen. Sich
vergewissern, dass der Gurt nicht durch
scharfe Kanten beschädigt wird. Wenn der
Sicherheitsgurt nicht korrekt funktioniert, ist
der Schutz des Kindes nicht gewährleistet.
Wenden Sie sich bitte an das
Fiat-Servicenetz. Diesen Sitz nicht
benutzen, solange der Sicherheitsgurt nicht
ausgebessert ist.
130)Die Verwendung eines
Kindersicherheitssystems, das für dieses
Fahrzeug ungeeignet ist, bedeutet, dass
die Sicherheit des Kindes gefährdet ist.
Gefahr ernsthafter oder tödlicher
Verletzungen.AKTIVE
SICHERHEITS-
SYSTEME
Je nach Version bestehen sie aus:Antiblockiersystem der Räder (ABS)
Elektronischer Stabilitätskontrolle
(ESC) mit Untersteuerungskontrolle und
Antriebsschlupfregelung;
Anhänger-Assistent;
Notbremsassistent;
Antriebsschlupfregelung;
Berganfahrhilfe.
Antiblockiersystem ABS
(Anti-Lock Braking
System)
131) 132) 133) 134)
Das Antiblockiersystem verhindert bei
einer Vollbremsung das Blockieren der
Räder, regelt den Bremsweg und erhält
die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs.
Unter diesen Bedingungen können
Manöver bei voll getretenem
Bremspedal ausgeführt werden. Das
System optimiert außerdem den
Bremsweg, vor allem auf glatten
Fahrbahnen (nasse Fahrbahn...).
Der Fahrer spürt das Eingreifen des
Antiblockiersystems an einem leichten
Pulsieren des Bremspedals. ABS
verbessert in keiner Weise die
"physikalischen" Leistungen hinsichtlich
der Bodenhaftung zwischen Reifen und
Fahrbahn. Die Regeln der
Aufmerksamkeit müssen strikteingehalten werden (Sicherheitsabstand
zwischen den Fahrzeugen usw.).
ZUR BEACHTUNG Es wird empfohlen,
im Notfall einen festen kontinuierlichen
Druck auf das Pedal auszuüben. Es ist
nicht erforderlich, das Pedal wiederholt
zu treten (Pumpen). ABS moduliert die
auf die Bremsanlage ausgeübte Kraft.
Funktionsstörungen:
undleuchten auf der
Instrumententafel auf, gleichzeitig mit
den entsprechenden
Displaymeldungen, je nach
Fahrzeugversion: ABS, ESC und
Servobremse sind außer Betrieb. Die
Bremsfunktion ist jedoch immer
gewährleistet.
undSTOPleuchten auf
der Instrumententafel, gleichzeitig mit
der entsprechenden Meldung am
Display: das zeigt einen Defekt der
Bremsanlage an.
Wenden Sie sich in beiden Fällen an
das Fiat-Kundendienstnetz.
ESC-SYSTEM (Electronic
Stability Control)
135) 136)
Elektronische Stabilitätskontrolle
ESC
Das System erkennt kritische
Fahrsituationen (Ausweichmanöver,
Verlust der Bodenhaftung) und beugt
dem Ausbrechen des Fahrzeugs vor.
134
SICHERHEIT
Page 137 of 248

Funktionsweise
Ein Sensor im Lenkrad erkennt die vom
Fahrer eingegebene Soll-Lenkrichtung.
Weitere im Fahrzeug eingebaute
Sensoren messen die effektive
Lenkrichtung.
Das System vergleicht die Absicht des
Fahrers mit der Ist-Bahn des Fahrzeugs
und korrigiert diese bei Bedarf durch
Abbremsen einiger Räder und/oder
durch Verringerung der Motorleistung;
beim Eingreifen des System blinkt die
Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel.
Untersteuerungskontrolle
Dieses System optimiert das Eingreifen
der ESC bei ausgeprägtem
Untersteuern (Haftungsverlust der
Vorderachse).
Antriebsschlupfregelung
Das System verhindert das
Durchdrehen der Antriebsräder und
unterstützt die Fahrzeugstabilität beim
Anfahren, Beschleunigen und
Abbremsen.
Funktionsweise
Das System misst mit den
Raddrehzahlsensoren ständig die
Umdrehungsgeschwindigkeit der
Antriebsräder und erkennt sofort den
Verlust der Bodenhaftung. Wenn ein
Rad durchzudrehen beginnt, greift das
System ein und betätigt die Bremsen,
bis der Radschlupf überwunden ist.Das System greift auch in die
Motorsteuerung ein und passt die
Motordrehzahl an die
Schlupfbedingungen an, unabhängig
davon, ob der Fahrer das Fahrpedal
tritt.
Funktionsstörungen
Wenn das System eine
Funktionsstörung erkennt, wird auf dem
Display eine entsprechende Meldung
eingeblendet und es leuchten die
Kontrollleuchtenundauf. In
diesem Fall werden ESC und die
Antriebsschlupfregelung deaktiviert.
Wenden Sie sich bitte an das
Fiat-Servicenetz.
PBA-SYSTEM (Panic
Brake Assist)
Es handelt sich um ein ergänzendes
ABS-System, das die Bremswege des
Fahrzeugs verkürzt.
Funktionsweise
Das System erkennt eine
Notbremssituation. In diesem Fall
entwickelt die Servobremse die
maximale Bremskraft und löst damit
das ABS-System aus.
Der Eingriff des ABS-Systems dauert
an, bis das Bremspedal gelöst wird.
Einschaltung der Warnblinkanlage
Je nach Fahrzeugversion kann die
Warnblinkanlage bei einer abrupten
Verlangsamung ausgelöst werden.Vorbeugende Bremsung
Wenn der Fahrer plötzlich den Fuß vom
Fahrpedal nimmt, kann das System bei
einigen Fahrzeugversionen die
Einleitung der Bremsung
vorwegnehmen, um den Bremsweg zu
verkürzen.
Bei aktivem Cruise Control:
Bei Verwendung des Fahrpedals wird
das System aktiviert, wenn der Fuß
vom Fahrpedal genommen wird.
Wird das Gaspedal nicht benutzt,
wird das System nicht aktiviert.
Funktionsstörungen
Wenn das System eine
Funktionsstörung erkennt, wird auf dem
Display eine entsprechende Meldung
eingeblendet und es leuchtet die
Kontrollleuchte
auf.
Bitte das Fiat-Servicenetz kontaktieren.
TSA (Trailer Stability
Assist) FAHRHILFE FÜR
DAS FAHREN MIT
ANHÄNGER
Das System hilft dem Fahrer, beim
Fahren mit einem Anhänger die
Kontrolle über das Fahrzeug aufrecht zu
erhalten. Es erkennt die Schwingungen,
die beim Ziehen eines Anhängers unter
besonderen Bedingungen erzeugt
werden.
135
Page 138 of 248

BetriebsbedingungenDie Anhängevorrichtung muss vom
Fiat-Kundendienst zugelassen sein;
die Verkabelung muss vom
Fiat-Kundendienst zugelassen sein;
der Anhänger muss an das Fahrzeug
angeschlossen sein.
Funktionsweise
Die Funktion stabilisiert das Fahrzeug
durch:
asymmetrisches Bremsen der
Vorderräder, um die vom Anhänger
erzeugten Schwingungen zu
reduzieren;
eine Bremsung der vier Räder und
eine Begrenzung des
Motordrehmoments, um die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs bis
zum Verschwinden der Schwingungen
abzubremsen.
Die Kontrollleuchte
blinkt auf der
Instrumententafel und informiert über
die Situation.
TRACTION PLUS
(Traktionskontrolle)
136)
22)
Die Antriebsschlupfregelung
gewährleistet eine mühelose
Fahrzeugbeherrschung unter
Bedingungen geringer Bodenhaftung
(bröckeliger Boden).Modus "Straße"
Beim Anlassen des Fahrzeugs erscheint
eine entsprechende Meldung an der
Instrumententafel. Die Kontrolllampe
an der Instrumententafel ist aus.
Dieser Modus garantiert eine optimale
Fahrweise bei normalen
Straßenverhältnissen (trockene
Fahrbahn, nasse Fahrbahn, leichte
Schneedecke usw.).
Der "Straßen"-Modus bedient sich der
Funktionen der Traktionskontrolle.
Modus "Traction +"
Die Taste 1 Abb. 201drücken: die
Kontrollleuchte
leuchtet auf der
Instrumententafel auf in Verbindung mit
der entsprechenden Meldung am
Display.
Dieser Modus gewährleistet die
optimale Nutzung auf brüchigem
Gelände (Sand, Schlamm, Laub usw.).
Der "Traction +"-Modus bedient sichder Funktionen der Traktionskontrolle.
Das System schaltet automatisch auf
den "Straßen"-Modus, wenn die
Geschwindigkeit von zirka 50 km/h
erreicht wird; die Kontrollleuchte
auf
der Instrumententafel erlischt.
HILL HOLDER:
BERGANFAHRHILFE
137)
Je nach Steigung unterstützt das
System den Fahrer beim Anfahren auf
einer Steigung. Das System verhindert
ein Zurückrollen des Fahrzeugs, indem
die Bremsen je nach Steigung
automatisch angezogen werden, wenn
der Fahrer den Fuß vom Bremspedal
nimmt, um das Gaspedal zu betätigen.
Funktionsweise des Systems
Es funktioniert nur, wenn sich der
Schalthebel nicht in Leerlaufstellung
befindet und das Fahrzeug stillsteht
(Bremspedal getreten).
ZUR BEACHTUNG
131)Die Bremsen funktionieren weiterhin.
Es ist jedoch gefährlich, hart zu bremsen;
aus diesem Grund ist es notwendig, sofort
anzuhalten, soweit es die
Verkehrsbedingungen zulassen. Bitte das
Fiat-Servicenetz kontaktieren.
201T36668
136
SICHERHEIT
Page 139 of 248

132)Das ABS-System kann keine Unfälle
verhindern, die auf eine zu schnelle
Kurvenfahrt, Fahren auf Straßen mit
schlechter Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind.
133)Die Möglichkeiten des ABS-Systems
dürfen nie auf unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie gefährdet
werden.
134)Für die korrekte Betriebsweise des
ABS-Systems ist es unabdingbar, dass die
Reifen an allen Rädern von identischer
Marke und Typ sowie in perfektem Zustand
sind, vor allem müssen sie dem
vorgeschriebenen Typ und Größe
entsprechen.
135)Das ESC-System ist nicht imstande,
die physikalischen Gesetze oder die durch
den Zustand des Straßenbelags erreichte
Haftung zu verändern.
136)Diese Funktionen sind ein zusätzliches
Hilfsmittel für die Sicherheit in kritischen
Fahrsituationen und ermöglichen, das
Fahrzeugverhalten an die vom Fahrer
vorgegebene Bahn anzupassen. Diese
Funktionen können jedoch in keiner Weise
den Fahrer ersetzen. Ebenso wenig ist es
eine Einladung, die Fahrbeschränkungen
des Fahrzeugs zu missachten und
schneller zu fahren. Folglich entheben sie
den Fahrer in keiner Weise von der Pflicht
zur Aufmerksamkeit beim Fahren und von
der Verantwortung im Falle eines Unfalls
(Der Fahrer muss immer auf
unvorhergesehene Situationen vorbereitet
sein, die sich im Straßenverkehr einstellen
können).137)Das System der Berganfahrhilfe kann
nicht in allen Fällen verhindern, dass das
Fahrzeug beim Anfahren zurückrollt (starke
Steigung...). Der Fahrer kann in jedem Fall
das Bremspedal treten und verhindern,
dass das Fahrzeug zurückrollt. Der
Berganfahrassistent darf nicht für einen
längeren Halt benutzt werden, dafür das
Bremspedal treten. Diese Funktion ist nicht
für einen permanenten Fahrzeughalt
gedacht. Bei Bedarf das Bremspedal des
Fahrzeugs treten. Der Fahrer muss
besonders aufmerksam auf rutschigem
Boden oder auf Boden mit geringer
Haftung und/oder auf Steigungen fahren.
Gefahr ernsthafter Verletzungen.
ZUR BEACHTUNG
22)Bei einem Reifenaustausch dürfen auf
dem Fahrzeug nur Reifen derselben Marke,
Größe, desselben Typs und derselben
Struktur aufgezogen werden. Sie müssen
identisch mit den Reifen der Erstausrüstung
sein, d.h. sie müssen den Empfehlungen
des Fiat-Kundendienstnetzes entsprechen.
TPMS – TYRE
PRESSURE
MONITORING
SYSTEM
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Anzeige Reifendruckverlust
Dieses System informiert den Fahrer
über eventuelle Druckverluste eines
oder mehrerer Reifen.
Funktionsweise
Jedes Rad (mit Ausnahme des
Ersatzrads) ist mit einem Sensor im
Reifenventil ausgestattet, der in
regelmäßigen Abständen während der
Fahrt den Reifendruck misst. Die
Kontrollleuchte 1 Abb. 202 leuchtet mit
Dauerlicht, um dem Fahrer
unzureichenden Reifendruck zu melden
(platter Reifen, Plattfuß usw.).
202T36504-4
137
Page 146 of 248

ZUR BEACHTUNG
144)Um die Gänge richtig zu wechseln,
muss das Kupplungspedal ganz
durchgetreten werden. Aus diesem Grunde
darf sich auf dem Boden vor der
Pedalgruppe kein Hindernis befinden:
eventuelle Fußmatten müssen glatt liegen,
damit sie den Pedalweg nicht
beeinträchtigen.
ZUR BEACHTUNG
25)Während der Fahrt nicht die Hand auf
dem Schalthebel lassen, die dadurch
ausgeübte Kraft kann, obwohl sie gering
ist, die inneren Gangschaltungselemente
auf Dauer abnutzen.
BEIM PARKEN
145) 146)
26) 27) 28)
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Den Gang einlegen (den 1. Gang bei
ansteigender und den Rückwärtsgang
bei abschüssiger Straße) und die Räder
eingeschlagen lassen;
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug an einer steilen
Neigung abgestellt, wird empfohlen, die
Räder zudem mit einem Keil oder Stein
zu blockieren.
ZUR BEACHTUNG Das FahrzeugNIE
verlassen, wenn das Getriebe im
Leerlauf steht.
HANDBREMSE
Um die Handbremse einzulegen, den
Hebel nach oben ziehen und
kontrollieren, dass sich das Fahrzeug
nicht bewegt. Auf der Instrumententafel
leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
Um die Handbremse zu lösen, den
Hebel leicht nach oben ziehen, die
Taste 2 Abb. 208drücken und den
Hebel nach unten führen, bis in
Ruhestellung. Die Kontrollleuchte
erlischt.
ZUR BEACHTUNG
145)Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt
im Fahrzeug lassen. Bei Verlassen des
Fahrzeugs außerdem den Schlüssel aus
der Anlassvorrichtung herausziehen und
mitnehmen.
146)Heben Sie bei den Fahrzeugen mit
vorderer Armlehne diese so an, dass sie
kein Hindernis bei der Betätigung der
Handbremse darstellen kann.
ZUR BEACHTUNG
26)Je nach Gefälle und/oder
Fahrzeugbeladung kann es erforderlich
sein, die Verrieglung um zwei weitere
Rasten zu erhöhen.
27)Während der Fahrt kontrollieren, dass
die Handbremse vollständig abgesenkt und
gelöst ist (rote Warnleuchte aus):
Überhitzungs- und Verschleißgefahr.
208T36534
144
ANLASSEN UND FAHRT
Page 166 of 248

Herausziehen des Ersatzrades B
Abb. 252:
Mit dem Werkzeug A Abb. 251 die
Mutter 5 Abb. 252 (rechts) vollständig
und die Mutter 3 teilweise
Abb. 252 (links) losschrauben, um den
Korb 4 Abb. 252 von der Mutter 3 zu
lösen.
Das Ersatzrad lösen.
Je nach Fahrzeugversion enthält die
Werkzeugtasche auch die zuvor
beschriebenen Anleitungen.
Zum Einbau des Ersatzrads B
Abb. 252 in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen. Den korrekte Sitz des Korbs
4 kontrollieren, bevor Sie die Schrauben
3 und 5 anziehen Abb. 252.ZUR BEACHTUNG In einigen Fällen
(Plattfuß der hinteren Räder, beladenes
Fahrzeug mit Anhängerkupplung...)
kann es notwendig sein, das Fahrzeug
anzuheben (der Anschlagpunkt muss
möglichst nahe am betreffenden Rad
liegen), damit das Reserverad
zugänglich ist.
Radkappe
Die Radkappe 9 mit dem Schlüssel 5
Abb. 253 entfernen; dazu den Haken in
eine der äußeren Öffnungen der
Radkappe einführen.
Die Radkappe beim Wiederanbringen
so positionieren, dass das Ventil 10
Abb. 253 frei steht.
Die Rückhaltehaken einsetzen,
beginnend auf der Ventilseite A, dann B
und C und zum Schluss D auf der dem
Ventil entgegengesetzten Seite
Abb. 253.Die Radkappe 11 Abb. 254 mit dem
Schlüssel 5 entfernen; dazu den Haken
in die entsprechende Öffnung am Rand
der Radkappe einführen.
Zum Wiedereinbau die fünf
Befestigungen der Radkappe auf der
Höhe der 5 Radbefestigungsschrauben
Abb. 254 positionieren und fest auf die
Mitte der Radkappe drücken, bis sie auf
dem Rad einrastet.
251T36688252T36689253T36693
254T36694
164
IM NOTFALL
Page 167 of 248

Radaustausch
Die Radschrauben mit dem Schlüssel 1
Abb. 255 lösen.
Den Wagenheber 2
Abb. 256 waagerecht aufstellen; der
Kopf des Wagenhebers 3
Abb. 256 muss mit dem Loch im
unteren Teil des Aufbaus in der Nähe
des zu wechselnden Rads
übereinstimmen.
Den Heber etwas hochkurbeln, um ihn
korrekt anzusetzen (er muss etwas
unter dem Fahrzeug zurückgesetzt und
mit dem Kopf des Wagenhebers
ausgerichtet sein).
Die Schrauben lösen und das Rad
entfernen.
Das Ersatzrad auf der mittleren Nabe
positionieren.
Die Schrauben festziehen und den
Wagenheber absenken.Wenn die Räder wieder den Boden
berühren, die Schrauben fest anziehen
und so schnell wie möglich das
Anzugsmoment kontrollieren lassen.
ZUR BEACHTUNG Falls
manipulationssichere Schrauben
verwendet werden, diese so nah wie
möglich am Ventil anordnen
(anderenfalls kann die Radkappe nicht
montiert werden).
ZUR BEACHTUNG
166)Die Warnblinkanlage einschalten.
Abseits vom Verkehr auf ebenem, nicht
rutschigem und festem Gelände parken.
Die Feststellbremse betätigen und einen
Gang einlegen. Alle Insassen auffordern,
auszusteigen und entfernt vom Verkehr
abzuwarten.167)Es ist sehr gefährlich, ein Rad auf der
zur Fahrspur gerichteten Fahrzeugseite
auszutauschen: vergewissern Sie sich,
dass sich das Fahrzeug in einem
ausreichenden Abstand von der Straße
befindet, um Unfällen vorzubeugen.
168)Die Anwesenheit des stehenden
Fahrzeuges muss nach den geltenden
Vorschriften signalisiert werden:
Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist.
169)Das Ersatzrad hat eine von den vier
Rädern verschiedene Größe. Nie mehr als
ein Ersatzrad auf dasselbe Fahrzeug
montieren. Das vorhandene Rad ist größer
als das Reserverad, der Bodenabstand des
Fahrzeugs verringert sich. Das Ersatzrad
schnellstmöglich durch ein neues
ersetzten, das dem Originalrad entspricht.
Während der vorübergehenden Benutzung
darf die Geschwindigkeit nicht die
Geschwindigkeit überschreiten, die auf
dem auf dem Rad angebrachten Aufkleber
angegeben ist. Bei Verwendung von
Schneeketten das Ersatzrad auf die
Hinterachse montieren und den
Reifendruck kontrollieren. Die Montage des
Reserverads kann das gewöhnliche
Fahrzeugverhalten ändern. Brüske
Beschleunigungen und Abbremsungen
vermeiden und die Geschwindigkeit in
Kurven verringern.
255T36695
256T36696
165