lock FIAT TIPO 4DOORS 2020 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2020, Model line: TIPO 4DOORS, Model: FIAT TIPO 4DOORS 2020Pages: 268, PDF-Größe: 7.41 MB
Page 85 of 268

SICHERHEITSGURTE
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.
Der Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen Bedingungen
kann das Gurtband frei abrollen, so
dass es immer am Körper des Insassen
anliegt. Im Falle eines Umfalls blockiert
der Gurt und verringert die
Aufprallgefahr in der Fahrgastzelle oder
das Herausschleudern der Personen
aus dem Fahrzeug.
Der Fahrer ist verpflichtet, alle lokalen
gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich
der Pflicht und der Vorgehensweise zur
Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu lassen).
Vor Beginn der Fahrt immer den
Sicherheitsgurt anlegen.
VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade und an die
Rückenlehne angelehnt halten.Zum Anlegen der Sicherheitsgurte die
Schlosszunge1 Abb. 67 bis zum
hörbaren Einrasten in das Gurtschloss
2 einführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen
blockiert, kurz aufwickeln lassen und
erneut herausziehen, dabei ruckartige
Bewegungen vermeiden.
Zum Lösen der Sicherheitsgurt die
Taste 3 Abb. 67 drücken und den Gurt
beim Aufrollen führen, um ein Verdrehen
zu vermeiden.
70) 71)
Bei auf starkem Gefälle abgestellten
Fahrzeug kann der Aufroller blockieren,
was ganz normal ist. Außerdem
blockiert der Aufrollmechanismus den
Gurt bei jedem schnellen Herausziehen,
bei scharfem Abbremsen, bei Aufprall
oder in Kurven mit hoher
Geschwindigkeit.Nachdem man auf den Sitzen Platz
genommen hat, müssen die
Sicherheitsgurte der Rücksitze nach
dem in Abb. 68 gezeigten Schema
angelegt werden.
Mittlerer Sicherheitsgurt hinten
Anders als bei den anderen
Sicherheitsgurten besteht dieser
Sicherheitsgurt aus zwei Schnallen und
Schlosszungen aus Metall. Um in
diesem Fall den breiteren Teil der
Rückenlehne (2/3) zu neigen, muss der
Sicherheitsgurt aus dem Sitz
ausgeklinkt werden (siehe
weiterführende Informationen im Kapitel
„Sitze”).
6706056J0004EM
68J0A0169C
83
Page 86 of 268

Zum Anlegen des Sicherheitsgurts wie
folgt vorgehen:
Am mittleren Sitz auf der Rückbank
Platz nehmen und den Sicherheitsgurt
aus dem oberen Aufrollmechanismus
ziehen, ohne ihn zu verdrehen,
die Schlosszunge am Ende des
diagonalen Gurtverlaufs des
Sicherheitsgurts in das linke
Gurtschloss (das keine rote
Entriegelungstaste aufweist) einführen.
Die andere Schlosszunge, welche
sich am Ende des Abdominalbereichs
des Sicherheitsgurtes befindet, in das
rechte Gurtschloss einführen.
Um den Sicherheitsgurt zu lösen, die
Schlosszunge im Abdominalbereich
durch Drücken des roten Knopfes
entriegeln.
ZUR BEACHTUNG Bei Rückenlehne im
Fond in senkrechter Position
sicherstellen, dass die Schlosszunge
am Ende des diagonalen Gurtverlaufs
des mittleren Sicherheitsgurts immer
richtig mit dem linken Gurtschloss
(jenes ohne rote Entriegelungstaste)
verbunden ist.
HÖHENVERSTELLUNG
DER SICHERHEITSGURTE
(für Versionen / Märkte, wo vorgesehen)
72) 73)
Die Höheneinstellung ist in vier
verschiedenen Positionen möglich.
Zur Höheneinstellung von oben nach
unten muss die Taste 1
Abb. 70 gedrückt werden und der Griff
nach unten geschoben werden.
Zur Höheneinstellung von unten nach
oben muss der Griff (ohne jeglichen
Tastendruck) verschoben werden.Die Höhenverstellung der
Sicherheitsgurte ist stets der
Körpergröße der Passagiere
anzupassen. Diese Vorsichtsmaßnahme
kann das Verletzungsrisiko bei Unfällen
erheblich vermindern.
Die ordnungsgemäße Einstellung erhält
man, wenn das Gurtband etwa in der
Mitte zwischen Schulter und Hals
verläuft.
ZUR BEACHTUNG
70)Nicht die Taste 3 während der Fahrt
drücken.
71)Denken Sie daran, dass die Insassen
auf den Rücksitzen, die keine
Sicherheitsgurte angelegt haben, bei einem
heftigen Aufprall verletzt werden können
und auch eine Gefahr für die Insassen auf
den Vordersitzen darstellen.
72)Die Höhenverstellung der
Sicherheitsgurte darf nur bei stehendem
Fahrzeug erfolgen.
73)Nach der Einstellung immer prüfen,
dass der Griff korrekt in einer der
vorgesehenen Positionen blockiert ist. Zu
diesem Zweck bei losgelassenen Tasten
1 einen weiteren Druck nach unten
ausüben, um die Verankerung auszulösen,
falls die Freigabe nicht in einer der
vorgegebenen Positionen erfolgt ist.
6906056J0007EM
7006056J0003EM
84
SICHERHEIT
Page 104 of 268

80)Wenn ein Kleinkind in einer Babywiege
entgegen der Fahrtrichtung auf dem
Beifahrersitz transportiert werden muss,
müssen die Airbags auf der Beifahrerseite
(Frontalairbag und Seitenairbag) im
Hauptmenü des Connect Systems
deaktiviert werden (siehe Beschreibung im
Abschnitt "Zusätzliches Schutzsystem
(SRS) - Airbags"). Das Aufleuchten der LED
an der vorderen Deckenleuchte
bestätigt die erfolgte Abschaltung.
Weiterhin ist der Beifahrersitz, um die
Berührung des Kindersitzes mit dem
Armaturenbrett zu vermeiden, auf die
entfernteste Sitzposition einzustellen.
81)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden
ist.
82)Eine falsche Befestigung des
Kindersitzes stellt die Schutzwirkung in
Frage. Im Falle eines Unfalls könnte sich
der Kindersitz lockern und das Kind schwer
oder sogar tödlich verletzt werden. Halten
Sie sich bei der Befestigung eines
Schutzsystems für Neugeborene oder
Kinder strikt an die Montageanleitung des
Herstellers.
83)Wenn das Kinderschutzsystem nicht
verwendet wird, entweder mit dem
Sicherheitsgurt oder ISOFIX-
Verankerungen fixieren oder ganz aus dem
Fahrzeug herausnehmen. Unbefestigte
Kindersitze nie in der Fahrgastzelle
mittransportieren. So wird vermieden, dass
die Fahrzeuginsassen im Falle eines
abrupten Bremsvorganges oder Unfalls
möglicherweise verletzt werden.84)Nach Befestigung eines Kindersitzes
den Autositz nicht mehr verstellen: Vor
Einstellung jeder Art immer zuerst den
Kindersitz herausnehmen.
85)Immer darauf achten, dass das Kind
den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes
nicht unter die Arme oder hinter den
Rücken legt. Bei Unfällen ist der
Sicherheitsgurt nicht für das Halten des
Kindes geeignet und kann unter
Umständen auch tödliche Verletzungen
verursachen. Kinder müssen somit immer
mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher
angeschnallt werden.
86)Niemals eine untere Verankerung für
die Befestigung mehrerer
Rückhaltesysteme für Kinder verwenden.
87)Ist ein universaler Isofix-Kindersitz nicht
korrekt mit allen drei Verankerungen
befestigt, ist kein korrekter Schutz des
Kindes gewährleistet. Im Falle eines
Aufpralls besteht für das Kind das Risiko
von schweren und auch tödlichen
Verletzungen.
88)Den Kindersitz nur bei stehendem
Fahrzeug montieren. Der Sitz ist richtig in
den Haltern verankert, wenn ein hörbares
Einrasten wahrgenommen wird. In jedem
Fall die Anleitungen zu Montage,
Demontage und Positionierung
berücksichtigen, die der Hersteller des
Kindersitzes mit diesem zu liefern
verpflichtet ist.
ZUSÄTZLICHES
SCHUTZSYSTEM
(SRS) - AIRBAG
Das Fahrzeug ist mit folgenden
Einrichtungen ausgestattet:
Frontairbag für den Fahrer;
Beifahrer-Frontairbag (wo
vorgesehen);
Vordere Seitenairbags (wo
vorhanden) für den Schutz von Ober-
und Unterkörper (Side Bag) für Fahrer-
und Beifahrer;
Seitenairbag (wo vorhanden) für den
Kopfschutz der vorderen und hinteren
Sitzplätze (Windowbag).
Die Position der Airbags des Fahrzeugs
wird durch die Aufschrift „AIR BAG” in
der Mitte des Lenkrads am
Armaturenbrett an der
Seitenverkleidung oder an einem Etikett
in der Nähe des Öffnungspunkts des
Airbags markiert.
FRONTAIRBAGS
Die Frontairbags für Fahrer und
Beifahrer (wo vorhanden) schützen die
Insassen der Vordersitze im Falle eines
mittelschweren, frontalen Aufpralls
durch das Aufblasen eines Luftkissens
zwischen der Person und dem Lenkrad
bzw. dem Armaturenbrett.
102
SICHERHEIT
Page 113 of 268

108)Unbedingt das Anlassen durch
Anschieben, Anschleppen oder Nutzung
von Bergabfahrten vermeiden. Diese
Manöver können den Katalysator
beschädigen.
ZUR BEACHTUNG
37)In der ersten Benutzungszeit, d.h.
während der ersten 1600 km, sollten dem
Fahrzeug keine Höchstleistungen
abverlangt werden (z. B. extrem hohe
Beschleunigungen, lange Fahrt bei
höchsten Drehzahlen, äußerst starkes
Bremsen usw.).
38)Bei abgestelltem Motor die
Startvorrichtung nicht auf MAR stehen
lassen, um zu vermeiden, dass unnötige
Stromaufnahme die Batterie entlädt.
39)Das „Gasgeben” vor dem Abstellen des
Motors ist sinnlos, verbraucht Kraftstoff und
ist besonders für Motoren mit Turbolader
schädlich.
40)Das Aufleuchten der Kontrollleuchte
nach dem Motorstart oder während
einer längeren Mitnahme weist auf eine
Störung im Vorglühsystem der Zündkerzen
hin. Springt der Motor an, kann das
Fahrzeug normal betrieben werden, aber
Sie sollten so schnell wie möglich das
Fiat-Servicenetz aufsuchen.
BEIM PARKEN
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Einen Gang einlegen (den 1. Gang
bei ansteigender und den
Rückwärtsgang bei abschüssiger
Straße) und die Räder eingeschlagen
lassen.
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug an einer steilen
Neigung abgestellt, wird empfohlen, die
Räder zudem mit einem Keil oder Stein
zu blockieren.
Bei den Versionen mit
Automatikgetriebe vor dem Loslassen
des Bremspedals warten, bis auf dem
Display der Buchstabe P erscheint.
ZUR BEACHTUNG Das FahrzeugNIE
mit Getriebe im Leerlauf verlassen (oder
bei den Versionen mit
Automatikgetriebe, ohne das Getriebe
auf P gestellt zu haben).
109)
ZUR BEACHTUNG
109)Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt
im Fahrzeug lassen; beim Verlassen des
Fahrzeugs den Schlüssel immer von der
Startvorrichtung abziehen und mitnehmen.
111
Page 114 of 268

FESTSTELLBREMSE
110) 111)
Den Hebel 1 Abb. 94 nach oben
ziehen, bis die Blockierung des
Fahrzeugs gewährleistet ist.
Auf der Instrumententafel leuchtet die
Kontrollleuchte
auf.
Zur Deaktivierung den Hebel 1 leicht
anheben, den Knopf 2 drücken und
den Hebel 1 senken, bis die
Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel erlischt.
ZUR BEACHTUNG
110)Lassen Sie Kinder nie alleine und
unbeaufsichtigt im Fahrzeug; wenn Sie das
Fahrzeug verlassen, den Schlüssel immer
von der Startvorrichtung abziehen und
mitnehmen.
111)Heben Sie bei den Fahrzeugen mit
vorderer Armlehne diese so an, dass sie
kein Hindernis bei der Betätigung der
Handbremse darstellen kann.
SCHALTGETRIEBE
112)
41)
Beim Einlegen der Gänge das
Kupplungspedal vollständig durchtreten
und den Schalthebel in die gewünschte
Stellung bringen (das Gangschema
befindet sich auf dem
Schalthebelknauf).
Um den Rückwärtsgang (R) aus der
Leerlaufposition einzulegen, den Ring 1
Abb. 95 unter dem Schalthebel
hochziehen und den Hebel gleichzeitig
nach links ziehen und nach vorne
schieben.
94P07046J001
9507056J0001EM
112
ANLASSEN UND FAHRT
Page 121 of 268

Die Aktivierung der Vorrichtung wird
durch die Anzeige des weißen Symbols
auf dem Display angezeigt.
Deaktivierung der Vorrichtung: Die Taste
CANC drücken. Die Aktivierung der
Vorrichtung wird durch die Anzeige des
grauen Symbols
auf dem Display
angezeigt.
ÜBERSCHREITUNG DER
PROGRAMMIERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Wenn das Gaspedal voll durchgetreten
wird, kann die programmierte
Geschwindigkeit auch bei aktiver Cruise
Control überschritten werden (z.B. beim
Überholen).
Die Cruise Control ist solange
deaktiviert, bis die Geschwindigkeit
nicht unter die eingestellte Grenze
reduziert wird. Danach wird sie
automatisch wieder aktiviert.
BLINKEN DER
PROGRAMMIERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die programmierte Geschwindigkeit
blinkt unter folgenden Bedingungen:
Wenn das Gaspedal voll
durchgetreten wurde und die
Fahrzeuggeschwindigkeit die
programmierte Geschwindigkeit
überschritten hat.
Wenn das System nach Einstellung
einer Geschwindigkeit unter der
effektiven Fahrzeuggeschwindigkeit
aktiviert wird.
Wenn die Vorrichtung nicht imstande
ist, die Fahrzeuggeschwindigkeit
aufgrund der Straßenneigung zu
verringern, dies wird mithilfe eines
akustischen Signals angegeben.
Im Falle von brüsker Beschleunigung.
DEAKTIVIERUNG VON
POWER LOCK
Zur Deaktivierung des Geräts die Taste
1 Abb. 98 betätigen.
ZUR BEACHTUNG Die Aktivierung der
elektronischen Cruise Control schaltet
die Vorrichtung ab.
Automatisches Ausschalten der
Vorrichtung
Die Funktion wird im Falle von
Störungen des Systems automatisch
ausgeschaltet. Umgehend das
Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
ELEKTRONISCHE
CRUISE CONTROL
(soweit vorhanden)
Dieses elektronische
Fahrerassistenzsystem ermöglicht, das
Fahrzeug auf langen Stecken mit einer
gewünschten Geschwindigkeit zu
fahren, ohne das Fahrpedal treten zu
müssen. Die Vorrichtung kann bei einer
Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h
auf langen, geraden und trockenen
Strecken mit wenigen
Fahrveränderungen (z.B. auf der
Autobahn) eingesetzt werden.
Der Einsatz der Vorrichtung ist deshalb
auf verkehrsreichen Landstraßen nicht
vorteilhaft. Die Vorrichtung sollte nicht
im Stadtverkehr benutzt werden.
EINSCHALTEN DER
VORRICHTUNG
117) 118) 119)
Um die Vorrichtung einzuschalten,
drücken Sie die Taste 1 Abb. 99.
Die Aktivierung der Vorrichtung wird
durch das Aufleuchten des Symbols
(in grau) auf der Instrumententafel
angezeigt.
119
Page 148 of 268

VERTEILER IM MOTORRAUM
VERBRAUCHER SICHERUNG AMPERE
Zweiklang-Signalhorn F10 10
Einstellung Lordosenstütze Fahrersitz F85 10
Beheizte elektrische Spiegel F88 7.5
Heckscheibenheizung F20 30
VERTEILER AN DER INSTRUMENTENTAFEL
VERBRAUCHER SICHERUNG AMPERE
Fensterheber vorne (Fahrerseite) F47 25
Fensterheber vorne (Beifahrerseite) F48 25
StromversorgungUconnect
™-System, Klimaanlage,
EOBD-System, USB/AUX-Port (wo vorhanden),
Lenkradbedienungen.F36 15
Dead Lock Vorrichtung (Entriegelung der Fahrertür - für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen)/Entriegelung der
Tür/Zentralverriegelung/elektrische Entriegelung der HeckklappeF38 20
Frontscheibenwaschpumpe F43 20
Linker hinterer elektrischer Fensterheber F33 25
Rechter hinterer elektrischer Fensterheber F34 25
146
IM NOTFALL
Page 151 of 268

Den Haltekeil 1 am Rad diagonal
gegenüber dem Rad positionieren, das
ersetzt werden muss (siehe Abb. 134 ),
so dass das Fahrzeug sich im
angehobenen Zustand nicht bewegt;
Ausführungen mit Stahlfelgen: Die
Radkappe 1 Abb. 135 mit dem
Werkzeug 2 Abb. 136 aus dem
Werkzeugkasten entfernen: Das
Werkzeug mit zwei Fingern ergreifen,
den Federkeil zwischen Reifen und
Radkappe einführen und senkrecht zum
Rad zum Körper hin ziehen;
die Befestigungsbolzen mit dem
mitgelieferten Schlüssel 1 Abb. 137 um
etwa eine Umdrehung lockern; am
Fahrzeug rütteln, um das Ablösen der
Felge von der Radnabe zu erleichtern;
Die Vorrichtung 1 Abb. 138 so
betätigen, dass der Wagenheber flach
liegt, bis der obere Teil des
Wagenhebers 2 richtig unter dem
Längsträger 3 des Fahrzeugs
positioniert werden kann und mit der
Markierung
am selben
übereinstimmt.
13408046J0004EM13508046J0012EM
13608046J0013EM
13708046J0005EM
13808046J0006EM
149
Page 152 of 268

Eventuell anwesende Personen über
das Anheben des Fahrzeugs
unterrichten, damit sie sich aus seiner
Nähe entfernen und das Fahrzeug
solange nicht berühren, bis es wieder
heruntergelassen wird;
die Handkurbel 1 Abb. 138 des
Wagenhebers im Uhrzeigersinn drehen
und das Fahrzeug anheben, bis das
Rad zwei bis drei Zentimeter über dem
Boden hängt;
die Befestigungsbolzen gänzlich
ausdrehen und das beschädigte Rad
abnehmen;
sicherstellen, dass die
Kontaktflächen zwischen Ersatzrad und
Radnabe einwandfrei sauber sind, da
eventuelle Verunreinigungen später das
Lockern der Befestigungsbolzen
verursachen könnten;
das Ersatzrad anbringen, dabei den
ersten Bolzen in die Bohrung, die dem
Ventil am nächsten ist, einstecken und
um zwei Umdrehungen eindrehen;
ebenso mit den restlichen Bolzen
verfahren;
alle Befestigungsbolzen mit dem
Schlüssel 1 Abb. 137 anziehen;
die Handkurbel 1 Abb. 138 des
Wagenhebers gegen den Uhrzeigersinn
drehen, um das Fahrzeug
herunterzulassen; anschließend den
Wagenheber herausziehen;
die Radbolzen mit dem mitgelieferten
Schlüssel gleichmäßig über Kreuz in der
dargestellten Reihenfolge (siehe
Abb. 140 ) festziehen;
Ausführungen mit Stahlfelgen: Die
Nut 1 Abb. 141 an der Radkappe (siehe
Symbol 2) muss mit dem Reifenventil
übereinstimmen;
den Innenteil der Kappe auf die
Radfelge legen;
die Radkappe einrasten und an den
in Abb. 142 gezeigten Punkten eine
axiale Kraft ausüben, um eine korrekte
Verbindung von Rad und Kappe zu
ermöglichen.
Nach beendeter Arbeit
das Ersatzrad in die entsprechende
Aufnahme im Gepäckraum legen;
13908046J0001EM
140F1B0225C
14108046J0010EM
14208046J0011EM
150
IM NOTFALL
Page 153 of 268

Den halb geöffneten Wagenheber
wieder in seinem Behälter 3
Abb. 132 verstauen und fest in die
Aufnahme drücken, um Vibrationen
während der Fahrt zu vermeiden;
Die benutzten Werkzeuge wieder in
die im Werkzeugkasten vorgesehenen
Aufnahmen einsetzen.
den Behälter 3 mit den Werkzeugen
in das Reserverad legen;
die Blockiervorrichtung 1
Abb. 132 des Werkzeugkastens
einschrauben;
die Bodenverkleidung im Kofferraum
wieder einsetzen.
HINWEIS: Wenn man ein Rad mit
Leichtmetallfelgen auswechselt,
empfiehlt es sich, sofern es
vorübergehend in der Aufnahme des
Ersatzrades untergebracht werden soll,
dieses kopfüber mit dem schönen Teil
nach oben gerichtet zu positionieren.
HINWEISEDie Räder mit vorgegebener
Drehrichtung sind an einem Pfeil an der
Reifenflanke erkennbar. Die Ausrichtung
ist bei diesen Reifen unbedingt zu
beachten.Nur so sind Haftung, Geräusch,
Abnutzungsfestigkeit und Drainage auf
nassem Untergrund gewährleistet.
Sollte nach einer Reifenpanne eines
dieser Räder in falscher Ausrichtung
montiert werden müssen, sehr
vorsichtig fahren, und daran denken,
dass die Leistung unter diesen
Bedingungen beschränkt ist. Dies muss
insbesondere bei nasser Fahrbahn
berücksichtigt werden.
Um die Vorteile dieser Reifen mit
vorgegebener Laufrichtung richtig
auszunutzen, sollten die Reifen dann so
schnell wie möglich wieder mit der
korrekten Ausrichtung angebaut
werden.
ZUR BEACHTUNG
137)Wenn das ersetzte Rad und der
Wagenheber in der Fahrgastzelle
transportiert werden, stellen sie bei heftiger
Bremsung oder Unfällen eine große Gefahr
dar. Den platten Reifen und den
Wagenheber immer in der Aufnahme im
Kofferraum aufbewahren.
138)Es ist sehr gefährlich, ein Rad auf der
zur Fahrspur gerichteten Fahrzeugseite
auszutauschen: vergewissern Sie sich,
dass sich das Fahrzeug in einem
ausreichenden Abstand von der Straße
befindet, um Unfällen vorzubeugen.139)Ein stehendes Fahrzeuges muss nach
den geltenden Vorschriften signalisiert
werden: Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist. Aus
Sicherheitsgründen die Räder immer mit
den mitgelieferten Keilen sichern.
151