Kapitel 8 Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrhinweise
• Halten Sie Ihre Scheinwerfer sauber und achten Sie darauf,
dass sie richtig eingestellt sind.
Verschmutzte oder falsch
eingestellte Scheinwerfer ver -
schlechtern die Sicht im Dunkeln
erheblich.
• Vermeiden Sie es, direkt in das Scheinwerferlicht der entgegen-
kommenden Fahrzeuge zu
schauen, da es mehrere Sekunden
dauert, bis Ihre Augen sich wieder
an die Dunkelheit gewöhnt haben.
In diesem Zeitraum ist Ihr
Sehvermögen vollständig oder
teilweise eingeschränkt.
Fahren bei Regen
Regen und nasse Fahrbahnen
können das Fahren gefährlich
machen. Beachten Sie folgenden
Hinweise für das Fahren bei Regen
und Fahrbahnglätte:
• Fahren Sie langsam und halten Sie mehr Abstand. Starkregen
beeinträchtigt die Sicht und
verlängert beim Bremsen den
Anhalteweg.
• Schalten Sie die Geschwindig -
keitsregelanlage ab (ausstattungs-
abhängig.)
• Ersetzen Sie die Wischerblätter, sobald sie die Windschutzscheibe
nicht mehr schlierenfrei wischen
oder Bereiche auslassen.
• Achten Sie darauf, dass Ihre Reifen genug Profil haben. Wenn
Ihre Reifen nicht genug Profil
haben, gerät das Fahrzeug beim
abrupten Bremsen auf nasser
Fahrbahn möglicherweise ins
Schleudern und verursacht einen
Unfall. Siehe „Reifenprofil“ in
Kapitel 7. • Schalten Sie das Licht ein, damit
Sie von anderen Verkehrsteil-
nehmern besser erkannt werden.
• Schnelles Fahren durch größere Wasserlachen und Pfützen kann
die Wirksamkeit der Bremsen
beeinträchtigen. Wenn Sie durch
Wasserpfützen fahren müssen,
versuchen Sie, langsam hindurch
zu fahren.
• Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Bremsen nass sind,
betätigen Sie sie solange
behutsam beim Fahren, bis sich
die Bremswirkung wieder
normalisiert.
Aquaplaning
Wenn die Fahrbahn nass genug und
Ihre Geschwindigkeit hoch genug ist,
hat ihr Fahrzeug keinen oder nur
noch wenig Bodenkontakt, weil es
auf dem Wasser „aufschwimmt“. Das
Beste, was Sie bei nasser Fahrbahn
tun können, ist langsamer fahren.
Je weniger Reifenprofil, desto
größer die Aquaplaning-Gefahr
(siehe „Reifenprofil“ in Kapitel 7).
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Fahrhinweise
Vorkehrungen im Winter
Hochwertiges Kühlmittel auf
Ethylen-Glykolbasis verwenden
Das Motorkühlsystem Ihres
Fahrzeugs ist werkseitig mit einem
hochwertigen Kühlmittel auf Ethylen-
Glykolbasis gefüllt. Nur dieses
Kühlmittel darf verwendet werden.
Es schützt das Kühlsystem vor
Korrosion, schmiert die Kühlmittel-
pumpe und verhindert das Einfrieren
des Kühlsystems. Gehen Sie beim
Wechseln oder Auffüllen des
Kühlmittels entsprechend den
Angaben im Wartungsplan im Kapitel
7 vor. Lassen Sie vor Beginn des
Winters prüfen, ob die Frost-
schutzwirkung des Kühlmittels für
die Temperaturen, mit denen im
Winter gerechnet werden muss,
ausreichend ist. Batterie und Batteriekabel prüfen
Bei winterlichen Temperaturen wird
mehr Batteriestrom verbraucht.
Inspizieren Sie die Batterie und
die Kabel, wie in Kapitel 7
angegeben.
Der Ladezustand der
Batterie kann in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt oder an einer
Tankstelle geprüft werden.
Bei Bedarf Winteröl verwenden
In manchen Gebieten empfiehlt sich
im Winter die Verwendung von
„Winteröl“ mit niedrigerer Viskosität.
Weitere Informationen finden Sie in
Kapitel 8. Falls Sie nicht genau
wissen, welches Winteröl Sie
verwenden sollen, wenden Sie sich
an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt. Zündkerzen und Zündanlage
prüfen
Inspizieren Sie die Zündkerzen,
wie in Kapitel 7 angegeben.
Ersetzen Sie sie bei Bedarf. Prüfen
Sie auch die Verkabelung und die
anderen Bauteile der Zündanlage
auf Rissbildung, Verschleiß und
andere Beschädigungen.
So verhindern Sie das Einfrieren
der Schlösser
Um das Einfrieren der Schlösser zu
verhindern, sprühen Sie handels
-
üblichen Enteiser oder Glyzerin in
die Schließzylinder. Wenn die
Öffnung des Schlosses schon mit
Eis überzogen ist, besprühen Sie es
mit handelsüblichem Enteiser. Wenn
Bauteile im Inneren des Schlosses
festgefroren sind, versuchen Sie sie
mit einem erwärmten Schlüssel
aufzutauen. Seien Sie vorsichtig,
damit Sie sich nicht an dem heißen
Schlüssel verbrennen.
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6-3
Pannenhilfe
Wenn der Motor vor einer
Kreuzung oder beim
Überqueren abstirbt
Wenn der Motor an einer Kreuzung
abstirbt, bringen Sie den Wählhebel
in die Stellung „N“ (Leerlauf) und
schieben Sie das Fahrzeug dann an
eine sichere Stelle, sofern dies
gefahrlos möglich ist.
Wenn Sie während der Fahrt
eine Reifenpanne haben
Wenn ein Reifen während der Fahrt
Luft verliert:
• Nehmen Sie den Fuß vomGaspedal und lassen Sie das
Fahrzeug geradeaus ausrollen.
Treten Sie nicht abrupt die Bremse
und versuchen Sie nicht, das
Fahrzeug zu schnell von der
Straße zu bekommen, damit Sie
nicht die Kontrolle darüber
verlieren und einen Unfall
verursachen. Bremsen Sie erst
dann vorsichtig, wenn die
Fahrgeschwindigkeit soweit
gedrosselt wurde, dass dies
gefahrlos möglich ist, und fahren
Sie das Fahrzeug von der Straße.
Stellen Sie das Fahrzeug
möglichst weit abseits der Straße
auf festem und ebenem
Untergrund ab. Wenn Sie eine
Schnellstraße/Autobahn befahren,
stellen Sie das Fahrzeug nicht auf
dem Mittelstreifen ab. • Wenn das Fahrzeug angehalten
hat, drücken Sie die Taste der
Warnblinkanlage, bringen den
Wählhebel in die Stellung „P“
(Parken, Fahrzeug mit Automatik-
/Doppelkupplungsgetriebe) oder
schalten in den Leerlauf (Fahr-
zeuge mit Schaltgetriebe), ziehen
die Feststellbremse und bringen
den Zündschalter in die Stellung
LOCK/OFF.
• Sorgen Sie dafür, dass alle Insassen das Fahrzeug verlassen.
Stellen Sie sicher, das alle
Fahrzeuginsassen auf der der
Fahrbahn abgewandten Seite
aussteigen.
• Wenn Sie ein Rad wechseln möchten, beachten Sie die
Anweisungen zum Radwechsel in
diesem Kapitel.
6
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6-4
WENN DER MOTOR NICHT ANSPRINGT
Pannenhilfe
Wenn der Anlasser den Motor
nicht oder zu langsam dreht
• Vergewissern Sie sich, dass sichder Wählhebel in der Stellung „N“
(Leerlauf) befindet (Fahrzeuge mit
Automatik-/Doppelkupplungs -
getriebe). Der Motor lässt sich nur
dann starten, wenn sich der
Wählhebel in der Stellung „N“
(Leerlauf) oder „P“ (Parken)
befindet.
• Prüfen Sie, ob die Batterie- klemmen sauber sind und fest auf
den Batteriepolen sitzen.
• Schalten Sie die Innenraum- beleuchtung ein. Wenn das Licht
beim Betätigen des Anlassers
schwächer wird oder erlischt, ist
die Batterie leer.
Schieben Sie das Fahrzeug nicht an
und lassen Sie es nicht ansch -
leppen. Andernfalls wird das
Fahrzeug möglicherweise beschä-
digt. Siehe Anleitung zum Thema
„Starthilfe“ in diesem Kapitel.
Wenn der Anlasser normal
dreht, der Motor aber nicht
anspringt
• Prüfen Sie den Kraftstofffüllstand und tanken Sie ggf. nach.
Für den Fall, dass der Motor noch
immer nicht anspringt, empfehlen
wir, sich an eine HYUNDAI Vertrags-
werkstatt zu wenden. Das Anlassen eines Motors mit Hilfe
von Starthilfekabeln kann gefährlich
sein, wenn die Starthilfe unsach-
gemäß durchgeführt wird. Beachten
Sie die Starthilfeanleitung in diesem
Kapitel, um schwere Verletzungen
sowie Schäden am Fahrzeug zu
vermeiden. Falls Sie sich bezüglich
der Starthilfe unsicher sind, emp-
fehlen wir nachdrücklich, die
Durchführung einem Service-
techniker oder Abschleppdienst zu
überlassen.
Das Anschieben oder Ansch-
leppen des Fahrzeugs kann den
Katalysator überlasten und die
Abgasregelung beschädigen.
ACHTUNG
MOTOR MIT START-
HILFEKABELN ANLASSEN
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6-10
(1) Warnleuchte für zu geringenReifenluftdruck/TPMS-
Störungsleuchte
(2) Reifendefekt-Positionsanzeige und Reifenluftdruckanzeige
(Anzeige auf dem LCD-Display)
Reifenluftdruck prüfen
• Sie können den Reifenluftdruck imInfo-Modus des Kombiinstruments
prüfen.
Siehe "Modus Benutzereinstel -
lungen" in Kapitel 3.
• Der Reifenluftdruck wird einige Minuten nach dem Fahren
angezeigt.
• Wenn nach dem Anhalten des Fahrzeugs kein Reifenluftdruck
angezeigt wird, erscheint die
Meldung „Zum Anzeigen fahren“.
Prüfen Sie den Reifenluftdruck
nach dem Fahren. • Sie können die Maßeinheit für
den Reifenluftdruck im Modus
„Benutzereinstellungen“ des
Kombiinstruments ändern.
- psi, kpa, bar (siehe "Modus
Benutzereinstellungen" in
Kapitel 3.)
REIFENLUFTDRUCK-ÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
Pannenhilfe
OTLE065017/OTLE065018
■Ausführung A■Ausführung B
OTLE068003
OTL045504L
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6-21
Pannenhilfe
6
13. Ziehen Sie die Radmuttern in dergezeigten Reihenfolge mit dem
Radmutternschlüssel fest. Kon-
trollieren Sie bei jeder einzelnen
Radmutter, ob sie wirklich
festsitzt. Wir empfehlen, die
Radmuttern nach dem Rad-
wechsel möglichst umgehend
in einer HYUNDAI Vertrags-
werkstatt nachziehen zu lassen.
Das vorgeschriebene Anzugs-
drehmoment der Radmuttern
beträgt 11-13 kgf•m. Prüfen Sie den Reifenluftdruck,
sofern Sie ein Manometer zur Hand
haben (siehe „Reifen und Räder“ in
Kapitel 8). Wenn der Reifenluftdruck
zu hoch oder niedrig ist, fahren Sie
langsam zur nächsten Tankstelle und
korrigieren Sie ihn. Installieren Sie
immer die Ventilkappen, nachdem
Sie den Reifenluftdruck geprüft bzw.
korrigiert haben. Wenn die Ventil
-
kappe nicht wieder angebracht wird,
entweicht möglicherweise Luft aus
dem Reifen. Wenn Sie eine
Ventilkappe verlieren, kaufen Sie
eine neue und bringen Sie sie
möglichst umgehend an. Sichern Sie
nach dem Radwechsel das defekte
Rad und verstauen Sie den
Wagenheber und das Werkzeug
wieder an den dafür vorgesehenen
Stellen. • Prüfen Sie möglichst bald nach
der Montage des Reserverads
den Reifenluftdruck und
korrigieren Sie ihn nach Bedarf.
• Wenn Reifen ersetzt wurden, prüfen Sie die Radmuttern nach
einer Fahrstrecke von 50 km.
Überprüfen Sie die Radmuttern
außerdem nach einer
Fahrdistanz von 1.000 km
erneut.
ANMERKUNG
OTL065007
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Pannenhilfe
6
7. Verbinden Sie den Kompressorund die Batterie mit dem Kabel
und den Steckern. 8. Schalten Sie den Kompressor bei
eingeschalteter Zündung ein und
lassen Sie ihn etwa 5 - 7 Minuten
lang laufen, um das Dichtmittel bis
zum Erreichen des richtigen
Drucks einzufüllen (siehe „Reifen
und Räder“ in Kapitel 8). Der
Reifendruck nach dem Befüllen
spielt keine Rolle. Er wird später
kontrolliert und ggf. korrigiert.
Achten Sie darauf, den Reifen
nicht zu voll zu pumpen, und
halten Sie sich während des
Befüllens vom Reifen fern. 9. Schalten Sie den Kompressor
aus.
10. Trennen Sie die Schlauchenden von der Dichtmittelflasche und
vom Reifenventil.
Legen Sie das Tire Mobility Kit
wieder an den dafür vorgesehenen
Platz im Fahrzeug.
Kohlenmonoxid
Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht
längere Zeit an einem Ort mit
unzureichender Belüftung
laufen. Andernfalls drohen
Kohlenmonoxidvergiftung und
Erstickung.
VORSICHT
OTL065037
Beim Anschließen des Strom -
kabels nur die beifahrerseitige
Steckdose vorn verwenden.
VORSICHT Reifenluftdruck
Fahren Sie nicht mit dem
Fahrzeug, wenn der Reifen-
luftdruck weniger als 200 kpa
beträgt. Ein Unfall aufgrund
eines plötzlichen Reifen-
schadens wäre die mögliche
Folge.
ACHTUNG
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6-40
Pannenhilfe
5. Schließen Sie das Stromkabel (4) des Kompressors an die 12-Volt-
Steckdose des Fahrzeugs an.
Beim Anschließen des Strom-
kabels nur die beifahrerseitige
Steckdose vorn verwenden.
6. Schalten Sie den Kompressor bei eingeschalteter Zündung ein und
lassen Sie ihn etwa 5 ~ 7 Minuten
lang laufen, um das Dichtmittel bis
zum Erreichen des richtigen
Drucks einzufüllen. (siehe "Reifen
und Räder" in Kapitel 8). Der
Reifendruck nach dem Befüllen
spielt keine Rolle. Er wird später
kontrolliert und ggf. korrigiert.
Achten Sie darauf, den Reifen
nicht zu voll zu pumpen, und
halten Sie sich während des
Befüllens vom Reifen fern. 7. Schalten Sie den Kompressor
aus.
8. Trennen Sie die Schlauchenden von der Dichtmittelflasche und
vom Reifenventil.
Legen Sie das Tire Mobility Kit
wieder an den dafür vorgesehenen
Platz im Fahrzeug.
ANMERKUNG
Reifenluftdruck
Fahren Sie nicht mit dem
Fahrzeug, wenn der Reifenluft -
druck weniger als 200 kPa
beträgt. Ein Unfall aufgrund
eines plötzlichen Reifen-
schadens wäre die mögliche
Folge.
ACHTUNG
Kohlenmonoxid
Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht
längere Zeit an einem Ort
mit unzureichender Belüftung
laufen. Andernfalls drohen
Kohlenmonoxidvergiftung und
Erstickung.
VORSICHT
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7-6
Wartung
WARTUNGSARBEITEN
Gehen Sie bei der Durchführung von
Wartungs- und Inspektionsarbeiten
stets sehr sorgfältig vor, um Sach-
und Personenschäden zu ver-
meiden.
Wir empfehlen Ihnen, das Fahrzeug
in einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
warten und instand setzen zu lassen.
HYUNDAI Vertragswerkstätten ge-
nügen höchsten Qualitätsans -
prüchen und werden von HYUNDAI
technisch unterstützt, damit Sie
jederzeit bestmöglich betreut
werden.
Verantwortung des Besitzers
Die Einhaltung der vorgeschriebenen
Wartungsintervalle und die Auf-
bewahrung der Unterlagen liegen in
der Verantwortung des Fahr -
zeughalters.
Sie müssen alle Unterlagen auf -
bewahren, die die ordnungsgemäße
Durchführung der Wartungsarbeiten
belegen und die in den Wartungs -
plänen auf den Folgeseiten aufge -
führt sind. Sie benötigen diese
Unterlagen, um im Garantiefall
die Einhaltung der geforderten
Wartungsintervalle nachweisen zu
können. Ausführliche Informationen zu den
Garantiebedingungen befinden sich
in Ihrem Servicepass.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf
Instandsetzungen und Einstell
-
arbeiten, die aus unsachgemäßer
oder nicht durchgeführter Wartung
resultieren.
Sicherheitshinweise für die
Wartung durch den Halter
Unsachgemäß, unvollständig oder
unzureichend durchgeführte War -
tungsarbeiten können Funktions -
störungen Ihres Fahrzeugs zur Folge
haben, woraus wiederum Fahrzeug -
schäden, Unfälle und Personen -
schäden resultieren können. Im
vorliegenden Kapitel werden nur
solche Wartungsarbeiten beschrie -
ben, die leicht durchführbar sind.
Bestimmte Arbeiten können nur unter
Verwendung von Spezialwerkzeug in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
durchgeführt werden. Ihr Fahrzeug darf in keiner Weise
modifiziert werden. Derartige
Modifikationen können sich nachteilig
auf das Fahrverhalten, die Sicherheit
und die Haltbarkeit Ihres Fahrzeugs
auswirken.
Eine unsachgemäße Wartung
durch den Fahrzeughalter wäh
-
rend der Garantiezeit kann sich
negativ auf die Garantieans-
prüche auswirken. Einzelheiten
dazu entnehmen Sie bitte dem
separaten Garantie- und War -
tungsheft, das Sie bei der
Fahrzeugübergabe erhalten
haben. Für den Fall, dass Sie sich
bezüglich bestimmter Inspek-
tions- und Wartungsverfahren
nicht sicher sind, empfehlen wir,
das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt instand halten
zu lassen.
ANMERKUNG
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7-20
Wartung
Kühlsystem
Prüfen Sie die Bauteile des
Kühlsystems (Kühler, Kühlmittel-
ausgleichsbehälter, Schläuche und
Anschlüsse) auf Undichtigkeit und
Beschädigung und ersetzen Sie alle
schadhaften Bauteile.
Motorkühlmittel
Das Kühlmittel muss in den im
Wartungsplan vorgeschriebenen
Intervallen gewechselt werden.
Automatikgetriebeflüssigkeit
Automatikgetriebeflüssigkeit ist bei
normalen Einsatzbedingungen nicht
zu prüfen.
Bei Betrieb unter erschwerten
Bedingungen empfehlen wir
hingegen, die Flüssigkeit gemäß
Wartungsplan in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt wechseln zu
lassen.
Informationen
Die Automatikgetriebeflüssigkeit ist
grundsätzlich rot.
Während des Fahrzeugbetriebs wird
die Automatikgetriebeflüssigkeit
allmählich dunkler.
Dies ist ein normaler Zustand und Sie
sollten die Notwendigkeit des
Flüssigkeitswechsels nicht von der
veränderten Farbe ableiten.
Die Verwendung nicht spezifi-
zierter Flüssigkeit kann zu
Fehlfunktionen und zum Versagen
des Getriebes führen.
Verwenden Sie nur spezifizierte
Automatikgetriebeflüssigkeit.
(Siehe "Empfohlene Schmier -
mittel und Füllmengen" im Kapitel
8.)
Schaltgetriebeflüssigkeit
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie die Flüssigkeit im
Schaltgetriebe gemäß Wartungs-
plan.
Getriebeflüssigkeit
Doppelkupplungsgetriebe
(ausstattungsabhängig)
Prüfen Sie die Flüssigkeit des
Doppelkupplungsgetriebes laut
Wartungsplan.
Bremsschläuche und
Bremsleitungen
Prüfen Sie in einer Sichtprüfung auf
korrekte Einbaulage, Scheuerstellen,
Rissbildung, Überalterung und
Undichtigkeit, und ersetzen Sie
verschlissene oder beschädigte
Bauteile umgehend.
ANMERKUNG
i
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