ABS JEEP CHEROKEE 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: JEEP, Model Year: 2018, Model line: CHEROKEE, Model: JEEP CHEROKEE 2018Pages: 360, PDF-Größe: 5.68 MB
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Airbag-Systemkomponenten
HINWEIS:
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überwacht die internen Stromkreise und die
Verkabelung der nachfolgend aufgeführten
Elektrikkomponenten des Airbag-Systems.
• Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
• Airbag-Warnleuchte
• Lenkrad und Lenksäule
• Instrumententafel
• Knieschutzpolster
• Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags
• Sicherheitsgurtschlossschalter
• Zusätzliche Seiten-Airbags
• Zusätzliche Knie-Airbags
• Frontal- und Seitenaufprallsensoren
• Sicherheitsgurtstraffer
Auslösung des Airbag-Systems
Die Front-Airbags sind so konstruiert, dass
sie sich unmittelbar nach dem Auslösen auf-
blasen.HINWEIS:
Die Front- bzw. Seiten-Airbags werden nicht
bei jedem Aufprall ausgelöst. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Airbag-Systems dar.
Im Fall eines Frontalaufpralls mit Auslösung
des Airbag-Systems kann Folgendes gesche-
hen:
• Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich
entfaltet, kann das Material des Airbags
unter Umständen Abschürfungen und/oder
eine Rötung der Haut bei den Insassen
hervorrufen. Die Scheuerstellen ähneln
leichten Abschürfungen, wie sie z. B. beim
Ausrutschen auf einem Teppich oder auf
dem Bodenbelag einer Sporthalle auftreten
können. Die Hautreizungen werden nicht
durch Kontakt mit Chemikalien hervorgeru-
fen. Es handelt sich nicht um bleibende
Verletzungen und normalerweise ver-
schwinden sie nach kurzer Zeit wieder.
Falls die Haut wider Erwarten nach einigen
Tagen noch nicht abgeheilt ist oder sich
Brandblasen bilden, sollten Sie Ihren Arzt
aufsuchen. • Nach Auslösung der Airbags kann es zu
einer Art Rauchentwicklung kommen. Dies
ist das Ergebnis der chemischen Reaktion,
durch die das ungiftige Gas zum Aufblasen
der Airbags erzeugt wird. Diese Rauchpar-
tikel können zu einer Reizung der Haut,
Augen oder der Nasen- und Rachen-
schleimhäute führen. Bei Reizung der Haut
oder Augen mit kaltem Wasser spülen. Bei
Reizung der Nase oder des Rachens hilft
das Einatmen frischer Luft. Bei anhalten-
der Reizung einen Arzt aufsuchen. Sollte
Ihre Bekleidung durch Ablagerung von
Rauchpartikeln verschmutzt werden, die
betroffenen Kleidungsstücke nach den An-
weisungen des Bekleidungsherstellers
reinigen.
Nachdem die Airbags ausgelöst wurden, darf
das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden.
Sollten Sie in eine weitere Kollision verwi-
ckelt werden, können die Airbags Sie nicht
mehr schützen.
WARNUNG!
Ausgelöste Airbags und Gurtstraffer haben
bei einem erneuten Unfall keine
SICHERHEIT
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mäß den Anweisungen des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems, welche dem
Kinder-Rückhaltesystem immer beiliegen
müssen.
• Abschnitt „Einbauen von Kinder-Rückhal- tesystemen mithilfe des Sicherheitsgurts
des Fahrzeugs“ enthält Informationen zum
Verriegeln des Sicherheitsgurts über dem
Kinder-Rückhaltesystem.
• Es sind Kinder-Rückhaltesysteme mit ISOFIX-Befestigungspunkten erhältlich,
mit denen das Kinder-Rückhaltesystem
ohne die Verwendung der Sicherheitsgurte
des Fahrzeugs im Fahrzeug montiert wer-
den können.Gruppe 0 und 0 +
Sicherheitsfachleute empfehlen, dass Kinder
so lange wie möglich mit Blickrichtung nach
hinten im Fahrzeug sitzen. Kinder mit einem
Körpergewicht bis zu 13 kg dürfen in rück-
wärts gerichteten Sitzen, wie in Abb. A dar-
gestellt, transportiert werden. Diese Art von
Kinder-Rückhaltesystem stützt den Kopf des
Kindes und übt keine Kraft auf den Nacken
bei einer plötzlichen Bremsung oder bei ei-
nem Unfall aus. Das rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalte-
system wird durch die Sicherheitsgurte des
Fahrzeugs gehalten (siehe Abb. A). Der Kin-
dersitz hält das Kind mit seinem eigenen
Gurt.
WARNUNG!
• Bringen Sie niemals ein nach hinten
gerichtetes Kinder-Rückhaltesystem
vor einem Airbag an. Ein erweiterter
Beifahrer-Front-Airbag kann Kindern
unter 12 Jahren sowie Kindern in ei-
nem Kinder-Rückhaltesystem mit
Blickrichtung nach hinten beim Auslö-
sen lebensgefährliche oder schwere
Verletzungen zufügen.
• Verwenden Sie Kinder-Rückhaltesys-
teme mit Blickrichtung nach hinten
nur auf dem Rücksitz eines mit Rück-
sitz ausgestatteten Fahrzeugs.
Abb. A
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Einbau eines ISOFIX-Kinder-
Rückhaltesystems
Wenn die ausgewählte Sitzposition einen Si-
cherheitsgurt mit schaltbarem, automatisch
sperrendem Gurtaufroller (ALR) hat, ver-
stauen Sie den Sicherheitsgurt wie nachste-
hend beschrieben. Siehe Abschnitt „Ein-
bauen von Kinder-Rückhaltesystemen
mithilfe des Sicherheitsgurts des Fahrzeugs“
zur Art des Sicherheitsgurts, die jede Sitzpo-
sition hat.
1. Lockern Sie die Spannvorrichtungen anden unteren Verbindungselementen und
am Halteband des Kindersitzes, damit die
Haken oder Verbindungselemente leich-
ter an den Befestigungspunkten im Fahr-
zeug montiert werden können.
2. Setzen Sie den Kindersitz zwischen die unteren Befestigungspunkte für die jewei-
lige Sitzposition. Bei einigen Sitzen in der
zweiten Reihe müssen Sie sich vielleicht
im Sitz zurücklehnen und/oder die Kopf-
stütze anheben, um eine bessere Pass-
form zu erhalten. Wenn der Rücksitz im
Fahrzeug nach vorn und hinten bewegt
werden kann, können Sie ihn ganz nach hinten schieben, um Platz für den Kinder-
sitz zu schaffen. Sie können auch den
Vordersitz nach vorn schieben, um mehr
Platz für den Kindersitz zu schaffen.
3. Befestigen Sie die Verbindungselemente des Kinder-Rückhaltesystems an den un-
teren Befestigungspunkten in der ausge-
wählten Sitzposition.
4.
Wenn das Kinder-Rückhaltesystem ein Hal-
teband hat, verbinden Sie es mit der oberen
Haltebandverankerung. Eine Anleitung zur
Befestigung einer Haltebandverankerung
finden Sie im Abschnitt „Einbau von
Kinder-Rückhaltesystemen mithilfe der
oberen Haltebandverankerung“.
5. Ziehen Sie alle Haltebänder fest, während Sie das Kinder-Rückhaltesystem nach
hinten und nach unten in den Sitz drü-
cken. Straffen Sie die Haltebänder gemäß
den Anweisungen des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems.
6. Prüfen Sie, dass das Kinder- Rückhaltesystem straff eingebaut ist, in-
dem Sie am Kindersitz auf dem Gurtweg vor- und zurückziehen. Er darf sich nicht
mehr als 25 mm in beliebiger Richtung
bewegen.
WARNUNG!
• Ein falsch an den ISOFIX-Verankerun-
gen montiertes Kinder-Rückhaltesystem
kann seine Schutzfunktion nicht erfül-
len. Das Kind kann dadurch schwer ver-
letzt oder getötet werden. Beachten Sie
beim Einbau des Kleinkind- oder
Kinder-Rückhaltesystems genau die
Hinweise des Herstellers.
• Verankerungen für das Kinder-
Rückhaltesystem sind so ausgelegt,
dass sie nur den Lasten standhalten, die
von richtig eingebauten Kinder-
Rückhaltesystemen auferlegt werden.
Unter keinen Umständen dürfen sie für
Sicherheitsgurte für Erwachsene ver-
wendet werden, als Kabelbäume oder
zum Befestigen anderer Teile oder Ge-
räte am Fahrzeug.
• Bauen Sie das Kinder-Rückhaltesystem
bei stehendem Fahrzeug ein. Das
ISOFIX-Kinder-Rückhaltesystem ist ord-SICHERHEIT
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ABSTANDSTEMPOMAT (ACC) . .169
Aktivierung..................170
Einstellen der gewünschten
Geschwindigkeit für den
Abstandstempomat (ACC) .........170
Geschwindigkeit variieren .........170
Resume ....................172
Deaktivierung ................173
Einstellen des Folgeabstands .......173
Modi ändern .................173
PARKSENSE-PARKASSISTENT . .175
ParkSense-Sensoren ............175
Ein- und Ausschalten von ParkSense . .175
Kombiinstrument-Display – Warnung . .175
Vorsichtsmaßnahmen bei der
Verwendung von ParkSense ........175
PARKSENSE VORWÄRTS- UND
RÜCKWÄRTS-PARKASSISTENT. .177
ParkSense-Sensoren............177
Ein- und Ausschalten von ParkSense . .177
Zuschalten/Abschalten ...........178
Betrieb mit Anhänger ............178
Allgemeine Warnungen ...........178
AKTIVER PARKSENSE-
PARKASSISTENT............179
Aktivieren und Deaktivieren des
ParkSense-Parkassistenten ........179
LANESENSE...............180
LaneSense-Betrieb .............180
LaneSense ein- oder ausschalten .....180
LaneSense – Warnmeldung ........181
Änderung des LaneSense-Status .....183
PARKVIEW
RÜCKFAHRKAMERA.........183
Symbole und Meldungen auf dem
Display....................183
BETANKEN DES FAHRZEUGS . . .184
ANHÄNGERBETRIEB .........186
Maximal zulässige Gewichte des
Anhängers..................186
SCHLEPPEN IM
FREIZEITBEREICH (HINTER
EINEM WOHNMOBIL USW.) . . . .187
Abschleppen dieses Fahrzeugs hinter
einem anderen Fahrzeug ..........187
Abschleppen im Freizeitbereich –
Modelle mit Vorderradantrieb .......188
Schleppen im Freizeitbereich –
4x4-Modelle .................188
START UND BETRIEB
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Im Überlandverkehr fördern kurzzeitige Be-
schleunigungen auf Vollgas (im Rahmen der
geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen!)
das Einfahren. Beschleunigungen unter Voll-
last in den unteren Gängen können schädlich
sein und sind unbedingt zu vermeiden.
Das Motoröl, mit dem der Motor ab Werk
befüllt wurde, ist ein hochwertiges, kraft-
stoffsparendes Schmiermittel. Bei einem Öl-
wechsel sind die zu erwartenden klimati-
schen Bedingungen zu berücksichtigen,
unter denen das Fahrzeug betrieben wird. Die
empfohlenen Viskositäten und Ölsorten fin-
den Sie unter „Flüssigkeiten und Schmier-
mittel“ in „Technische Daten“.
ACHTUNG!
Um Motorschäden zu vermeiden, verwen-
den Sie niemals Öl ohne Additive zur Ver-
hütung von Ölschlammabsonderung oder
reines Mineralöl im Motor.
HINWEIS:
Ein neuer Motor kann einige tausend Kilome-
ter nach dem Kauf einen geringfügig höheren Ölverbrauch haben. Dies ist eine normale
Erscheinung, die Teil des Einfahrens ist und
daher nicht als Problem anzusehen ist.
FESTSTELLBREMSE
Elektrische Feststellbremse (EPB)
Ihr Fahrzeug ist mit einer neuen elektrischen
Feststellbremsanlage (EPB) ausgestattet, die
mehr Komfort bietet. Der Feststellbrems-
schalter befindet sich in der Mittelkonsole.
Ziehen Sie den Schalter kurz nach oben, um
die Feststellbremse manuell zu betätigen. Es
leuchten die Warnleuchte BRAKE im Kombi-
instrument sowie eine Kontrollleuchte am
Schalter auf.
Um die Feststellbremse manuell zu lösen,
muss die Zündung auf ON/RUN (Ein/Start)
stehen. Stellen Sie dann den Fuß auf das
Bremspedal und drücken Sie den Feststell-
bremsschalter kurz nach unten. Nachdem
die Feststellbremse vollständig gelöst ist, er-
löschen die Warnleuchte BRAKE und die
Kontrollleuchte.
Die Feststellbremse kann auch automatisch
freigegeben werden. Lassen Sie bei laufen-
dem Motor und eingelegtem Gang das
Bremspedal los und treten Sie das Gaspedal
durch. Aus Sicherheitsgründen müssen Sie
auch den Sicherheitsgurt anlegen.
HINWEIS:
• Sie hören möglicherweise ein schwaches
surrendes Geräusch von der Rückseite des
Fahrzeugs, während die Feststellbremse
betätigt oder gelöst wird.
Feststellbremsschalter
START UND BETRIEB
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Schaltgetriebe-Schaltgeschwindigkeiten in km/h (mph)
Gang 6–55–44–3 3–22–1
Max. Geschwindigkeit 129 (80) 113 (70)81 (50)48 (30)24 (15)
ACHTUNG!
Wenn Sie beim Herunterschalten einen
Gang überspringen oder bei zu hoher Fahr-
geschwindigkeit herunterschalten, kann
es zu einem Überdrehen des Motors kom-
men, wenn ein zu niedriger Gang gewählt
und anschließend das Kupplungspedal
losgelassen wird. Die Kupplung und das
Getriebe können beschädigt werden, wenn
beim Sie beim Herunterschalten einen
Gang überspringen oder bei zu hoher Fahr-
geschwindigkeit herunterschalten, auch
wenn das Kupplungspedal gedrückt (d. h.
nicht freigegeben) wird.
AUTOMATIKGETRIEBE – JE
NACH AUSSTATTUNG
WARNUNG!
• Es ist gefährlich, bei einer Motordreh-
zahl, die über der Leerlaufdrehzahl liegt,
aus den Stellungen PARK oder NEU-
TRAL (Leerlauf) zu schalten. Wenn da-
bei das Bremspedal nicht kräftig betä-
tigt wird, kann das Fahrzeug
möglicherweise plötzlich vorwärts oder
rückwärts beschleunigen. Dabei können
Sie die Kontrolle über das Fahrzeug ver-
lieren und eine Person anfahren oder
gegen ein Hindernis prallen. Schalten
Sie nur dann in eine Fahrstufe, wenn der
Motor mit normaler Leerlaufdrehzahl
läuft und das Bremspedal kräftig betä-
tigt ist.
WARNUNG!
• Eine unbeabsichtigte Bewegung desFahrzeugs kann die Insassen und Pas-
santen verletzen. Wie bei allen Fahrzeu-
gen, sollten Sie auch dieses Fahrzeug
niemals verlassen, solange der Motor
noch läuft. Vor dem Verlassen des Fahr-
zeugs immer vollständig zum Stillstand
kommen, dann die Feststellbremse akti-
vieren, das Getriebe in die Stellung
PARK schalten, den Motor ausschalten
und das Schlüssel-Griffstück entfernen.
Wenn sich die Zündung in der Position
LOCK/OFF (Lenkradsperre/Aus) (oder,
bei Keyless Enter-N-Go, im Modus OFF
(Aus)) befindet, ist das Getriebe in Stel-
lung PARK arretiert, und das Fahrzeug
ist gegen Wegrollen gesichert.
• Stellen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs immer sicher, dass die Zündung
auf OFF (Aus) steht, nehmen Sie das
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• Der Gangschalter muss sich in einem Vor-wärtsgang befinden, und das Bremspedal
muss durchgetreten sein.
Der Motor schaltet sich ab, der Drehzahlmes-
ser bewegt sich auf null und die Stopp/Start-
Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzuzeigen,
dass der automatische Stopp aktiviert ist.
Kundeneinstellungen werden beibehalten,
wenn der Motor wieder läuft.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Start/Stopp-System“ in „Start und Betrieb“
in der Bedienungsanleitung.
Mögliche Gründe, warum der Motor nicht
automatisch stoppt
Vor dem Abstellen des Motors überprüft das
System, ob zahlreiche Anforderungen an Si-
cherheit und Komfort erfüllt sind. Nähere
Einzelheiten zum Betrieb des Stopp/Start-
Systems finden Sie im Bildschirm „Stop/
Start“ (Stopp/Start) auf der Kombiinstru-
mentanzeige. In folgenden Fällen wird der
Motor nicht abgestellt:
• Der Fahrersicherheitsgurt ist nicht ange- legt.
• Die Fahrertür ist nicht geschlossen. • Die Batterietemperatur ist zu hoch oder zu
niedrig.
• Der Batterieladezustand ist niedrig.
• Das Fahrzeug steht an einem steilen Hang.
• Die Beheizung oder Kühlung des Innen- raums findet statt und es wurde noch keine
akzeptable Innenraumtemperatur erreicht.
• An der Heizungs-/Lüftungs-/Klimaanlage ist der volle Entfroster-Modus mit einer
hohen Gebläsestufe eingestellt.
• Heizungs-/Lüftungs-/Klimaanlage auf MAX A/C.
• Der Motor hat die normale Betriebstem- peratur nicht erreicht.
• Das Getriebe ist nicht in einem Vorwärts- oder Rückwärtsgang.
• Die Motorhaube ist geöffnet.
• Die Verteilergetriebe-Betriebsart 4LO ist aktiviert (je nach Ausstattung mit 4WD).
• Bremspedal ist nicht mit ausreichend Druck gedrückt und das Fahrzeug ist in
Stellung DRIVE (Fahrt). Andere Faktoren, die den automatischen Stopp
verhindern können, sind u. a.:
• Betätigung des Gaspedals.
• Motortemperatur zu hoch.
• Schwellenwert 5 mph für automatischen
Stopp nicht erreicht.
• Lenkwinkel über Schwellenwert.
• Abstandstempomat (ACC) ist eingeschaltet und die Geschwindigkeit ist eingestellt.
Möglicherweise wird das Fahrzeug unter ext-
remeren Bedingungen als den oben aufge-
führten mehrmals gefahren, ohne dass das
STOPP/START-System in den Status STOP/
START READY (Stopp/Start bereit) übergeht.
Starten des Motors im Modus
„Automatischer Stopp“
Während ein Vorwärtsgang eingelegt ist, star-
tet der Motor, wenn das Bremspedal freige-
geben oder das Gaspedal durchgetreten wird.
Das Getriebe kuppelt sich bei Neustart des
Motors automatisch wieder ein.
START UND BETRIEB
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Page 167 of 360

Mögliche Gründe, warum der Motor nicht
automatisch stoppt
Vor dem Abstellen des Motors überprüft das
System, ob zahlreiche Anforderungen an Si-
cherheit und Komfort erfüllt sind. Nähere
Einzelheiten zum Betrieb des Stopp/Start-
Systems finden Sie im Bildschirm „Stop/
Start“ (Stopp/Start) des Kombiinstruments.
In folgenden Fällen wird der Motor nicht
abgestellt:
• Der Fahrersicherheitsgurt ist nicht ange-legt.
• Die Fahrertür ist nicht geschlossen.
• Die Batterietemperatur ist zu hoch oder zu niedrig.
• Das Fahrzeug steht an einem steilen Hang.
• Die Beheizung oder Kühlung des Innen- raums findet statt und es wurde noch keine
akzeptable Innenraumtemperatur erreicht.
• An der Heizungs-/Lüftungs-/Klimaanlage ist der volle Entfroster-Modus mit einer
hohen Gebläsestufe eingestellt. • Der Motor hat die normale Betriebstem-
peratur nicht erreicht.
• Der Batterieladezustand ist niedrig.
• Das Getriebe steht nicht in Stellung DRIVE (Fahrt) (Automatikgetriebe) oder NEUTRAL
(Leerlauf) (Schaltgetriebe).
• Die Motorhaube ist geöffnet.
• Die Verteilergetriebe-Betriebsart 4LO ist aktiviert.
• Der Regenerierungsvorgang der Auspuffan- lage läuft.
Andere Faktoren, die den automatischen Stopp
verhindern können, sind u. a.:
• Kraftstoffstand.
• Betätigung des Gaspedals (nur Automatik- getriebe).
• Motortemperatur zu hoch.
Möglicherweise wird das Fahrzeug unter ext-
remeren Bedingungen als den oben aufge-
führten mehrmals gefahren, ohne dass das
STOPP/START-System in den Status STOP/
START READY (Stopp/Start bereit) übergeht.
Starten des Motors im Modus
„Automatischer Stopp“
Automatikgetriebe:
Während das Getriebe auf DRIVE (Fahrt)
steht, startet der Motor, wenn das Bremspe-
dal freigegeben oder das Gaspedal durchge-
treten wird. Das Getriebe kuppelt sich bei
Neustart des Motors automatisch wieder ein.
Während dieses Übergangs halten die Brem-
sen das Fahrzeug, um eine unerwünschte
Fahrzeugbewegung zu vermeiden.
Schaltgetriebe:
Wenn sich der Gangschalter in Stellung NEU-
TRAL (Leerlauf) befindet, startet der Motor,
wenn das Kupplungspedal gedrückt wird.
Das Fahrzeug geht in den Modus STOP/
START SYSTEM NOT READY (Stopp/Start-
System nicht bereit) über, bis die Fahrge-
schwindigkeit 7 km/h (4 mph) überschreitet.
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US-Geschwindigkeit (mph)
• Einmaliges Drücken der Taste SET(-)ver-
ringert die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 mph. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Verringerung um
1 mph.
• Wenn die Taste durchgehend gedrückt wird, sinkt die eingestellte Geschwindig-
keit, bis die Taste losgelassen wird. Darauf-
hin wird die neue Sollgeschwindigkeit
umgesetzt.
Metrische Geschwindigkeit (km/h)
• Einmaliges Drücken der Taste SET (-)ver-
ringert die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 km/h. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Verringerung um
1 km/h.
• Wenn die Taste durchgehend gedrückt wird, sinkt die eingestellte Geschwindig-
keit, bis die Taste losgelassen wird. Darauf-
hin wird die neue Sollgeschwindigkeit
umgesetzt.Wiederaufnahme
Zur Wiederaufnahme einer zuvor gewählten,
eingestellten Geschwindigkeit im Speicher
drücken Sie kurz die RES-Taste.
Beschleunigen zum Überholen
Das Gaspedal wie bei normaler Fahrt durch-
drücken. Wird das Gaspedal losgelassen,
kehrt das Fahrzeug zur Soll-Geschwindigkeit
zurück.
Deaktivierung
Bei einer leichten Betätigung des Bremspe-
dals, durch Drücken der Taste CANC (Abbre-
chen) bzw. bei normalem Bremsdruck zum
Abbremsen des Fahrzeugs wird der Tempo-
mat deaktiviert, ohne die gespeicherte einge-
stellte Geschwindigkeit zu löschen.
Durch Drücken der Ein/Aus-Taste oder durch
Ausschalten des Zündschalters wird die ge-
speicherte Soll-Geschwindigkeit gelöscht.
ABSTANDSTEMPOMAT
(ACC )
Wenn Ihr Fahrzeug mit dem Abstandstempo-
maten ausgerüstet ist, funktionieren die Be-
dienelemente abgesehen von ein paar Unter-
schieden genau wie beim Tempomat. Mit
dieser Option können Sie einen bestimmten
Abstand einstellen, der zwischen Ihnen und
dem vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten
werden soll.
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Wenn der Abstandstempomatsensor ein vor-
ausfahrendes Fahrzeug erkennt, beschleu-
nigt oder verzögert der Abstandstempomat
(ACC) das Fahrzeug automatisch, um dem
Fahrzeug mit einem voreingestellten Abstand
zu folgen.Wenn der Sensor kein Fahrzeug vor Ihnen
erkennt, hält der Abstandstempomat (ACC)
eine fest eingestellte Geschwindigkeit ein.
Aktivierung
Drücken Sie kurz die Taste „Adaptive Cruise
Control (ACC) on/off“ (Abstandstempomat
(ACC) Ein/Aus).
„ACC READY“ (Abstandstempomat bereit)
wird auf dem Kombiinstrument-Display an-
gezeigt, wenn der Tempomat eingeschaltet
ist.
Einstellen der gewünschten
Geschwindigkeit für den
Abstandstempomat (ACC)
Wenn das Fahrzeug die gewünschte Ge-
schwindigkeit erreicht hat, drücken Sie die
Taste SET (+)
oder SET (-)kurz. Die Kombi-
instrumentanzeige zeigt die eingestellte Ge-
schwindigkeit an.
Bei Aktivierung des Systems bei einer Fahr-
geschwindigkeit unter 30 km/h (19 mph)
wird die eingestellte Geschwindigkeit stan-
dardmäßig auf 30 km/h (19 mph) gesetzt.
Bei Aktivierung des Systems bei einer Fahr- geschwindigkeit über 30 km/h (19 mph) wird
die aktuelle Fahrgeschwindigkeit zur einge-
stellten Geschwindigkeit.
HINWEIS:
Der Abstandstempomat (ACC) kann nicht
eingestellt werden, wenn in unmittelbarer
Nähe ein Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug still-
steht.
Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Wenn Sie
dies nicht tun, kann das Fahrzeug eventuell
über die eingestellte Geschwindigkeit hinaus
beschleunigen. Falls dies eintritt, geschieht
Folgendes:
• Auf der Kombiinstrumentanzeige wird die
Meldung „DRIVER OVERRIDE“ (Manuelle
Umgehung durch den Fahrer) angezeigt.
• Das System regelt nicht den Abstand zwi- schen Ihrem und dem vorausfahrenden
Fahrzeug. Die Fahrgeschwindigkeit wird le-
diglich von der Stellung des Gaspedals
bestimmt.
Geschwindigkeit variieren
Nachdem der Abstandstempomat (ACC) ak-
tiviert wurde, kann die Geschwindigkeit er-
höht oder verringert werden.
Schalter Abstandstempomat
1 – Abstandstempomat (ACC) ein/aus
2 – Abstandseinstellung – verringern
3 – Abstandseinstellung – erhöhen
START UND BETRIEB
170