diesel JEEP GRAND CHEROKEE 2014 Betriebsanleitung (in German)
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•Entriegelung des Sicherheitsgurtschlosses .............47
• Sicherheitsgurte während der Schwangerschaft ..........47
• Zusätzliches Rückhaltesystem (SRS) – Airbags ...........47
• Funktionen des erweiterten Front-Airbags ..............48
• Airbag-Sensoren und Steuergeräte ..................51
• Ereignisdatenspeicher (EDR) .....................57
• Kinder-Rückhaltesysteme ........................58
•MOTOR-EINFAHRREGELN ........................68•Zusätzliche Forderungen bei Dieselmotor – je nach
Ausstattung ................................69
•SICHERHEITSTIPPS ............................69•Beförderung von Passagieren .....................69
• Abgas ...................................69
• Regelmäßige Sicherheitskontrollen im Fahrzeuginnenraum . . .70
• Regelmäßige Sicherheitskontrollen außen am Fahrzeug .....72
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ACHTUNG!
Um Motorschäden zu vermeiden, verwen-
den Sie niemals Öl ohne Additive zur Verhü-
tung von Ölschlammabsonderung oder rei-
nes Mineralöl im Motor.
HINWEIS:
Ein neuer Motor kann einige tausend Kilo-
meter nach dem Kauf einen geringfügig hö-
heren Ölverbrauch haben. Dies ist eine nor-
male Erscheinung, die Teil des Einfahrens
ist und daher nicht als Anzeichen für eine
Störung anzusehen ist.
Zusätzliche Forderungen bei
Dieselmotor – je nach Ausstattung
Vermeiden Sie auf den ersten 1500 km schwere
Lasten wie das Fahren mit durchgetretenem
Gaspedal. Überschreiten Sie nicht 2/3 der ma-
ximal zulässigen Drehzahl für jeden Gang.
Schalten Sie rechtzeitig. Schalten Sie nicht
herunter, um zu bremsen.
SICHERHEITSTIPPS
Beförderung von PassagierenNIEMALS PASSAGIERE AUF DER LADEFLÄ-
CHE BEFÖRDERN!
WARNUNG!
• Lassen Sie bei hohen Außentemperaturen
keine Kinder oder Tiere in einem gepark-
ten Fahrzeug zurück. Der Innenraum kann
sich so stark aufheizen, dass Gefahr für
die Gesundheit und im Extremfall sogar
Lebensgefahr besteht.
• Es ist äußerst gefährlich, Personen im
Gepäckraum eines Fahrzeugs innen oder
außen zu befördern. Bei einem Unfall be-
steht für diese Fahrzeuginsassen eine er-
heblich größere Gefahr, schwer verletzt
oder getötet zu werden.
•
Transportieren Sie in Ihrem Fahrzeug nie-
mals Personen, für die keine Sitzplätze und
keine Sicherheitsgurte vorhanden sind.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Während einer Fahrt müssen grundsätzlich
alle Insassen einen Sitzplatz einnehmen
und den Sicherheitsgurt angelegt haben.
Abgas
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen oder
zum Tod führen. Sie enthalten Kohlenmon-
oxid (CO), ein farb- und geruchloses Gas.
Das Einatmen von Kohlenmonoxid verur-
sacht Bewusstlosigkeit und kann schließlich
zu einer Vergiftung führen. Beachten Sie
folgende Sicherheitshinweise, um das Einat-
men von Kohlenmonoxid zu vermeiden:
•
Den Motor nie in einem geschlossenen
Raum, z. B. in einer Garage, laufen lassen.
(Fortsetzung)
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ANLASSEN UND BEDIENEN DES
FAHRZEUGS
•ANLASSEN .................................242•Automatikgetriebe .......................... .242
• Keyless Enter-N-Go™ ........................ .243
• Normales Anlassen .......................... .243
• Extrem niedrige Außentemperaturen
(unter -29 °C bzw. -20 °F) ...................... .244
• Motor startet nicht .......................... .245
• Nach dem Anlassen des Motors ...................246
• Normales Anlassen – Dieselmotor ..................246
•AUTOMATIKGETRIEBE .........................248•Zündschlüsselsperre für Parkstellung ................250
• Brems-/Getriebe-Schaltsperrsystem .................250
• Kraftstoffsparender Modus (ECO) ..................250
• Achtgang-Automatikgetriebe .................... .251
•ALLRADANTRIEB ............................257•Quadra-Trac I® Bedienungsanleitung/Vorsichtsmaßnahmen –
je nach Ausstattung ......................... .257
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•Quadra-Trac II® Bedienungsanleitung/Vorsichtsmaßnahmen –
je nach Ausstattung ........................... .257
• Schaltstellungen .............................. .258
• Schaltvorgänge .............................. .259
• Quadra-Drive®-II-System – je nach Ausstattung ............262
•SELEC-TERRAIN™ — JE NACH AUSSTATTUNG ...........262•Beschreibung ............................... .262
• Meldungen im Infodisplay (EVIC) .....................264
•QUADRA-LIFT ™ — JE NACH AUSSTATTUNG .............264•Beschreibung ............................... .264
• Luftfederungsmodi ............................ .267
• Meldungen im Infodisplay (EVIC) .....................267
• Betrieb ................................... .267
•HINWEISE FÜR DAS FAHREN AUF STRASSEN ............269
• HINWEISE FÜR DAS FAHREN IM GELÄNDE ..............269
•Quadra-Lift™ – je nach Ausstattung ...................269
• Hinweise zur Verwendung von 4WD LOW
(Allradantrieb, untere Ganggruppe) – je nach Ausstattung ......269
• Durchfahren von Wasser ......................... .270
• Fahren in Schnee, Schlamm und Sand .................271
• Befahren von Bergen ........................... .271
• Traktion bei der Bergabfahrt ........................272
• Nach dem Fahren im Gelände ...................... .272
•SERVOLENKUNG ...............................273•5.7L-Motor ................................. .273
• 3.6L-Ottomotor und 3.0L-Dieselmotor ..................273
• Kontrolle des Flüssigkeitsstands der Servolenkung .........274
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•Reserveräder ................................ .291
• Durchdrehen der Räder ......................... .292
• Verschleißanzeiger ............................ .293
• Reifenlebensdauer ............................ .293
• Kauf neuer Reifen ............................ .293
•SCHNEEKETTEN (TRAKTIONSHILFEN) .................295
• EMPFEHLUNGEN ZUM UMSETZEN DER REIFEN ...........296
• REIFENDRUCKÜBERWACHUNGSSYSTEM (TPMS) ..........296
•Warnmeldungen des Reifendrucküberwachungssystems ......298
• Warnung SERVICE TPM SYSTEM (TPM-System warten lassen) . . .299
• TPMS-Abschaltung ............................ .300
•KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN .....................301•3.6L-Motor ................................. .301
• 5.7L-Motor ................................. .301
•ANFORDERUNGEN AN KRAFTSTOFF– DIESELMOTOR .......304
• TANKEN .....................................305
•Tankklappen-Notentriegelung ...................... .306•ANHÄNGERBETRIEB ............................307•Allgemeine Definitionen zum Anhängerbetrieb .............307
• Bremssicherungskabelbefestigung ....................308
• Maximal zulässige Gewichte des Anhängers ..............310
• Anhängergewicht und Anhängerstützlast ................311
• Anforderungen für den Anhängerbetrieb ................311
• Tipps zum Anhängerbetrieb ........................316
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Der Anlassermotor schaltet sich automatisch
nach 10 Sekunden ab. Sobald sich der Anlasser
abschaltet, lassen Sie das Gaspedal los und
drehen Sie den Zündschlüssel in die Stellung
LOCK (Verriegeln), warten Sie 10 bis 15 Sekun-
den und wiederholen Sie dann das Verfahren
„Normales Startverfahren“.
ACHTUNG!
Um Schäden am Anlasser zu vermeiden,
warten Sie bitte 10 bis 15 Sekunden, bevor
Sie es erneut versuchen.
Nach dem Anlassen des MotorsDie Leerlaufdrehzahl wird automatisch geregelt
und sinkt ab, sobald der Motor seine Betriebs-
temperatur erreicht hat.
Normales Anlassen – DieselmotorÜberprüfen Sie bei laufendem Motor Folgendes:
•Alle Leuchten des Meldedisplays sind aus.
• Systemkontrollleuchte (MIL) ist aus.
•
Kontrollleuchte für zu niedrigen Öldruck ist aus.
Vorsichtsmaßnahmen bei kaltem Wetter
Der Betrieb bei Außentemperaturen unter 0 °C
(32 °F) erfordert eventuell besondere Vorkeh-
rungen. Die folgende Tabelle enthält einige
Empfehlungen.
*Dieselkraftstoff mit sehr geringem Schwefelan-
teil (Ultra Low Sulfur Diesel Fuel Nr. 1, ULSD)
sollte nur bei Temperaturen von unter -23 °C
(-10 °F) verwendet werden.
HINWEIS:
• Die Verwendung des Dieselkraftstoffs
„Climatized ULSD“ oder „ULSD Nr. 1“
führt zu einer merklichen Steigerung des
Kraftstoffverbrauchs.
• „Climatized ULSD“ ist eine Mischung aus
ULSD Nr. 2 und ULSD Nr. 1, wodurch die
Temperatur verringert wird, bei der sich
Kristalle im Kraftstoff bilden. HINWEIS:
Dieser Motor erfordert die Verwendung von
Dieselkraftstoff mit sehr geringem Schwe-
felanteil. Die Verwendung einer falschen
Dieselsorte führt zur Beschädigung der
Auspuffanlage. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Kraftstoffanforde-
rungen – Dieselmotor“ in „Start und Be-
trieb“.
Verwenden einer Batteriedecke
Bei einer Abnahme der Batterietemperatur auf
-18 °C (0 °F) verliert eine Batterie 60 % ihrer
Startleistung. Bei derselben Temperaturab-
nahme benötigt der Motor bei derselben Dreh-
zahl doppelt so viel Batterieleistung. Durch die
Verwendung von Batteriedecken wird die Kalt-
startleistung der Batterie erheblich erhöht. Ge-
eignete Batteriedecken erhalten Sie bei Ihrem
MOPAR®-Vertragshändler.
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Motorbetrieb im Leerlauf – bei kaltem
Wetter
Vermeiden Sie bei Außentemperaturen unter
-18 °C (0 °F) einen längeren Betrieb des Motors
im Leerlauf. Ein langer Leerlaufbetrieb kann
sich schädlich auf den Motor auswirken, da die
Temperatur in der Brennkammer unter Umstän-
den so weit absinkt, dass der Kraftstoff nicht
vollständig verbrennen kann. Eine unvollstän-
dige Verbrennung führt zur Bildung von Ölkoh-
leablagerungen und Harzrückständen an Kol-
benringen und Einspritzventildüsen. Auch kann
der unverbrannte Kraftstoff in das Kurbelge-
häuse gelangen, wodurch das Öl verdünnt und
dadurch ein schneller Verschleiß des Motors
verursacht wird.
Abstellen des Motors
Vor dem Abschalten Ihres Turbodieselmotors
sollte der Motor stets einige Sekunden lang mit
normaler Leerlaufdrehzahl laufen. Dies sichert
die notwendige Schmierung des Turboladers.
Dies ist besonders notwendig nach Zeiten mit
ausgedehnten Fahrten mit einer stärkeren Be-
anspruchung des Fahrzeugs.Lassen Sie den Motor vor dem Abstellen einige
Minuten im Leerlauf laufen. Lassen Sie den
Motor nach einem Volllastbetrieb drei bis fünf
Minuten im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn ab-
stellen. Während dieses Leerlaufbetriebs kön-
nen Schmieröl und Kühlmittel überschüssige
Wärme von Brennkammer, Lagern, internen
Bauteilen und Turbolader abführen. Dies ist bei
Turbomotoren mit Ladeluftkühlung besonders
wichtig.
AUTOMATIKGETRIEBE
ACHTUNG!
Wird einer der folgenden Warnhinweise nicht
befolgt, kann es zu Schäden am Getriebe
kommen:
•
Schalten Sie den Gangwahlhebel erst
dann in die Stellung PARK, nachdem das
Fahrzeug still steht.
(Fortsetzung)
ACHTUNG!(Fortsetzung)
•Schalten Sie erst in oder aus REVERSE
(Rückwärtsgang), nachdem das Fahrzeug
still steht und der Motor mit Leerlaufdreh-
zahl läuft.
• Schalten Sie den Schalthebel nicht aus
den Stellungen REVERSE (Rückwärts-
gang), PARK, NEUTRAL (Leerlauf) oder
DRIVE (Fahrt) in einen anderen Gang,
solange der Motor über Leerlaufdrehzahl
dreht.
• Bevor Sie den Schalthebel in einen Gang
schalten, treten Sie fest auf das Bremspe-
dal.
HINWEIS:
Während des Schaltvorgangs aus Stellung
PARK muss das Bremspedal betätigt gehal-
ten werden.
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wenn alle Bedingungen erfüllt wurden (d. h.
Motor läuft, Geschwindigkeit unter dem Schwel-
lenwert usw.). Die „Nach oben“-Taste kann
mehrmals gedrückt werden, jeder Druck hebt
das angeforderte Niveau um eine Position an,
bis die maximale Position von OR2 oder die auf
Grundlage der aktuellen Bedingungen (d. h.
Fahrgeschwindigkeit usw.) höchste Position er-
reicht wird.
Wenn Sie die „Nach unten“-Taste einmal drü-
cken, wird die Radaufhängung um eine Position
von der aktuellen Position nach unten bewegt,
wenn alle Bedingungen erfüllt wurden (d. h.
Motor läuft, Türen geschlossen, Geschwindig-
keit unter dem Schwellenwert usw.). Die „Nach
unten“-Taste kann mehrmals gedrückt werden.
Jeder Druck senkt das angeforderte Niveau um
eine Position ab, bis die minimale Höhe in der
Parkstellung oder die niedrigste Position er-
reicht wird, die auf Grundlage der aktuellen
Bedingungen (d. h. Fahrgeschwindigkeit, usw.)
zulässig ist.
Automatische Höhenänderungen finden auf Ba-
sis der Fahrgeschwindigkeit und der aktuellen
Fahrzeughöhe statt. Die Anzeigeleuchten und
die Infodisplay-Meldungen funktionieren für au-tomatische Änderungen sowie für vom Fahrer
angeforderte Änderungen auf dieselbe Weise.
•
Gelände 2 (OR2) – Anzeigeleuchten 4, 5,
und 6 leuchten auf, wenn sich das Fahrzeug
in OR2 befindet.
• Gelände 1 (OR1) – Anzeigeleuchten 4 und 5
leuchten auf, wenn sich das Fahrzeug in
OR1 befindet.
• Normale Fahrthöhe (NRH) – Anzeigeleuchte
4 leuchtet auf, wenn sich das Fahrzeug in
dieser Position befindet.
• Ein-/Ausstieg-Modus – Anzeigeleuchte 3
leuchtet auf, wenn sich das Fahrzeug im
Ein-/Ausstieg-Modus befindet. Wenn der
Ein-/Ausstieg-Modus bei einer Fahrge-
schwindigkeit zwischen 24 km/h (15 mph)
und 40 km/h (25 mph) angefordert wird,
leuchtet Anzeigeleuchte 4 dauerhaft, und An-
zeigeleuchte 3 blinkt, während das System
darauf wartet, dass die Geschwindigkeit ver-
ringert wird. Wenn die Fahrgeschwindigkeit
auf mindestens 24 km/h (15 mph) reduziert
wird, erlischt Anzeigeleuchte 4, und Anzeige-
leuchte 3 blinkt, bis der Ein-/Ausstieg-Modus
erreicht wird. An diesem Punkt leuchtet die Anzeigeleuchte 3 dauerhaft auf. Wenn wäh-
rend der Höhenänderung des Ein-/Ausstieg-
Modus die Fahrgeschwindigkeit von 24 km/h
(15 mph) überschritten wird, wird die Hö-
henänderung unterbrochen, bis die Fahrge-
schwindigkeit entweder unter 24 km/h
(15 mph) sinkt und die Höhenänderung des
Ein-/Ausstieg-Modus fortgesetzt wird, oder
40 km/h (25 mph) überschreitet und die
Fahrzeughöhe zu NRH zurückkehrt. Der
Ein-/Ausstieg-Modus kann ausgewählt wer-
den, während das Fahrzeug still steht, vor-
ausgesetzt, dass der Motor noch läuft, und
alle Türen geschlossen bleiben.
• Transport-Modus – keine Anzeigeleuchten
leuchten. Fahren des Kunden deaktiviert
Transport-Modus.
• Reifen-/Wagenhebermodus – Anzeigeleuch-
ten 3 und 6 leuchten. Fahren des Kunden
deaktiviert Reifen-/Wagenheber-Modus.
• Radeinstellungsmodus – Anzeigeleuchten 3
und 4 leuchten. Fahren des Kunden deakti-
viert Radeinstellungsmodus.
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HINWEISE FÜR DAS FAHREN
AUF STRASSEN
Nutzfahrzeuge haben eine höhere Bodenfrei-
heit und eine schmalere Spurweite, um das
Betriebsverhalten dieser Fahrzeuge bei einer
Vielzahl von Geländebedingungen zu verbes-
sern. Spezielle Konstruktionsmerkmale sorgen
für einen höheren Schwerpunkt als bei norma-
len Personenwagen.
Ein Vorteil der höheren Bodenfreiheit ist ein
besserer Blick auf die Straße, der Ihnen erlaubt,
Probleme frühzeitig zu erkennen. Diese Fahr-
zeuge sind nicht mehr für dieselben Kurvenge-
schwindigkeiten wie herkömmliche Fahrzeuge
mit Zweiradantrieb ausgelegt, während niedrige
Sportwagen so gestaltet werden, dass sie nur
schlecht im Gelände eingesetzt werden kön-
nen. Wenn irgend möglich, vermeiden Sie
scharfe Drehungen oder abrupte Manöver. Wie
bei anderen Fahrzeugen dieses Typs gilt, dass
Sie bei unsachgemäßer Bedienung des Fahr-
zeugs die Kontrolle über das Fahrzeug verlie-
ren können oder das Fahrzeug sich überschla-
gen kann.
HINWEISE FÜR DAS FAHREN
IM GELÄNDE
HINWEIS:
Entfernen Sie vor Geländefahrten die Front-
schürze, um Schäden zu verhindern. Die
Frontschürze ist unten an der vorderen
Stoßfängerverkleidung mit sieben Bajonett-
Befestigungselementen befestigt und kann
mit der Hand entfernt werden. Die vordere
Kennzeichenhalterung muss, je nach Aus-
stattung, zuerst entfernt werden.
Quadra-Lift™ – je nach AusstattungBeim Fahren im Gelände wird empfohlen, die
niedrigste nutzbare Bodenfreiheit des Fahr-
zeugs zu wählen, mit der das aktuelle Hindernis
bzw. Gelände befahren werden kann. Die Fahr-
zeughöhe sollte dann entsprechend den Verän-
derungen im Gelände angehoben werden.
Der Selec-Terrain™-Schalter schaltet das Fahr-
zeug automatisch anhand der Stellung des
Selec-Terrain™-Schalters auf die optimale
Höhe. Die Fahrzeughöhe kann von der Stan-
dardhöhe jedes Selec-Terrain™-Modus durch
die normale Verwendung der Luftfederungs-
schalter geändert werden. Weitere Informati-
onen hierzu finden Sie unter „Quadra-Lift™ – je
nach Ausstattung“ in „Start und Betrieb“.
Hinweise zur Verwendung von
4WD LOW (Allradantrieb, untere
Ganggruppe) – je nach Ausstattung
Bei Geländefahrten schalten Sie auf 4WD
LOW, um zusätzliche Traktion zu erzielen. Die-
ser Bereich sollte auf extreme Fahrbedingun-
gen begrenzt werden wie zum Beispiel tiefer
Frontschürze
1 – Vorderer Stoßfänger
2 – Befestigungselemente der Frontschürze
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•Wenn Sie ungewöhnliche Vibration feststel-
len, nachdem Sie in Schlamm, Matsch oder
ähnlichen Bedingungen gefahren sind, prü-
fen Sie die Räder auf eingeklemmtes Mate-
rial. Eingeklemmtes Material kann eine Ra-
dunwucht verursachen. Die Beseitigung
derartiger Materialien kann zur Behebung
der Situation führen.
SERVOLENKUNG
5.7L-MotorDie serienmäßige Servolenkung lässt Ihr Fahr-
zeug zuverlässig reagieren und erhöht seine
Manövrierfähigkeit auf engem Raum. Das Sys-
tem bietet eine mechanische Lenkfunktion, falls
die Servounterstützung ausfällt.
Dies bedeutet, dass Sie Ihr Fahrzeug auch bei
fehlendem Hydraulikdruck lenken können. In
diesem Fall werden Sie einen erheblich höhe-
ren Kraftaufwand beim Lenken feststellen, be-
sonders bei sehr niedrigen Fahrzeuggeschwin-
digkeiten und beim Ein- oder Ausparken. HINWEIS:
•
Erhöhte Geräusche am Ende des Lenk-
radeinschlags sind normal und weisen
nicht auf eine Störung der Servolenkung
hin.
•
Nach dem Motorstart bei kaltem Wetter
kann die Servopumpe für eine gewisse Zeit
Geräusche verursachen. Dies liegt an der
kalten, zähen Flüssigkeit im Lenksystem.
Dieses Geräusch ist normal und beschä-
digt das Lenksystem in keiner Weise.
WARNUNG!
Ein fortgesetzter Betrieb mit reduzierter Ser-
volenkungsfunktion kann für Sie und die
anderen Insassen ein Sicherheitsrisiko be-
deuten. Das Fahrzeug sollte jetzt so schnell
wie möglich gewartet werden.
ACHTUNG!
Ein längerer Betrieb des Lenksystems am
Ende des Lenkradeinschlags erhöht die Ser-
voöltemperatur und sollte nach Möglichkeit
vermieden werden. Die Pumpe der Servo-
lenkung kann beschädigt werden.
3.6L-Ottomotor und 3.0L-
Dieselmotor
Ihr Fahrzeug ist mit einem elektrohydraulischen
Servolenkungssystem ausgestattet, das Ihr
Fahrzeug zuverlässig reagieren lässt und seine
Manövrierfähigkeit auf engem Raum erhöht.
Das System ändert den Lenkwiderstand: beim
Einparken ist es leichtgängig, während der
Widerstand während der Fahrt höher ist. Falls
das elektrohydraulische Servolenkungssystem
einen Fehler feststellt, der zum Ausfall der
Servolenkung führt, bietet es eine mechanische
Lenkfunktion.
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