ESP JEEP WRANGLER 2DOORS 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Vollständige Abschaltung – je nach Ausstattung
Das Fahren mit vollständig abgeschaltetem
ESP ist nur im Geländebetrieb vorgesehen
und sollte auf öffentlichen Straßen unterlas-
sen werden. In diesem Modus sind ASR- und
ESP-Funktionen ausgeschaltet. Drücken Sie
zum vollständigen Abschalten den Schalter
„ESC Off“ (ESP Aus) bei stehendem Fahr-
zeug und laufendem Motor fünf Sekunden
lang. Nach fünf Sekunden ertönt ein akusti-
sches Warnsignal, die Kontrollleuchte „ESC
OFF“ (ESP Aus) leuchtet auf, und auf der
Kombiinstrumentanzeige wird die Meldung
„ESC OFF“ (ESP Aus) angezeigt. Zum Wie-
dereinschalten den Schalter „ESC Off“ (ESP
Aus) kurz betätigen.
HINWEIS:
Das System kann möglicherweise von „ESC
Full Off“ (ESP ganz Aus) in den Teilbetrieb
schalten, wenn das Fahrzeug eine festge-
setzte Geschwindigkeiten erreicht. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit unter die festgesetzt
Geschwindigkeit verlangsamt wird, kehrt das
System zu „ESC Full Off“ (ESP ganz Aus)
zurück.ESP-Betriebsarten können auch durch Fahr-
modi beeinflusst werden – je nach
Ausstattung.
WARNUNG!
• Im Modus „voll abgeschaltet“ des ESP
werden die Motordrehmomentreduzie-
rung und die Stabilitätsfunktionen de-
aktiviert. Daher ist die erhöhte Fahr-
zeugstabilität durch das ESP-System
nicht verfügbar. Bei einem Notaus-
weichmanöver wird das ESP-System
nicht aktiviert, um zur Beibehaltung der
Stabilität beizutragen. Die Betriebsart
„ESP Full Off (ESP ganz aus) ist nur für
den Einsatz abseits öffentlicher Straßen
oder im Geländebetrieb gedacht.
• Bei abgeschaltetem ESP steht die er-
höhte Fahrzeugstabilität durch das ESP-
System nicht zur Verfügung. Bei einem
Notausweichmanöver wird das ESP-
System nicht aktiviert, um zur Beibehal-
tung der Stabilität beizutragen. Die Be-
triebsart „ESP Full Off (ESP ganz aus)
ist nur für den Einsatz abseits öffentli-
WARNUNG!
cher Straßen oder im Geländebetrieb
gedacht.
• Das elektronische Stabilitätsprogramm
(ESP) kann die auf das Fahrzeug wirken-
den Naturgesetze der Physik nicht außer
Kraft setzen oder die durch die vorherr-
schenden Fahrbahnbedingungen gege-
bene Traktion verbessern. ESP kann
nicht alle Unfälle verhindern, auch die
nicht, die aus zu schnellem Fahren in
Kurven, auf rutschigem Untergrund oder
bei Aquaplaning resultieren. ESP kann
Kollisionen auch nicht verhindern.
ESP-Systemkontrollleuchte und Kontroll-
leuchte ESP Aus
Die ESP-Aktivierung/Systemkon-
trollleuchte im Kombiinstrument
leuchtet auf, wenn die Zündung in
den Modus ON (Ein) gebracht wird.
Die Leuchte erlischt, wenn der Mo-
tor läuft. Leuchtet die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte bei laufendem Motor
ständig, liegt eine Störung im ESP-System vor.
SICHERHEIT
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Wenn diese Leuchte nach mehrfachem Ein-
schalten der Zündung eingeschaltet bleibt und
das Fahrzeug mehrere Kilometer mit Geschwin-
digkeiten über 48 km/h (30 mph) gefahren
wurde, suchen Sie so bald wie möglich einen
Vertragshändler auf, um die Ursache der Stö-
rung feststellen und diese beheben zu lassen.
Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
(im Kombiinstrument) beginnt zu blinken,
sobald die Reifen Traktion verlieren und das
ESP-System aktiviert wird. Wenn die
Antriebsschlupfregelung (ASR) aktiv ist,
blinkt die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte ebenfalls. Beginnt die
ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
beim Beschleunigen zu blinken, nehmen Sie
das Gas weg, und beschleunigen Sie so wenig
wie möglich. Passen Sie Geschwindigkeit
und Fahrverhalten an die vorherrschenden
Fahrbahnbedingungen an.
HINWEIS:
• Die ESP-Aktivierung/Systemkontroll-
leuchte und die Kontrollleuchte „ESC OFF“
(ESP Aus) leuchten bei jedem Einschalten
der Zündung kurzzeitig auf.• Bei jedem Einschalten der Zündung wird
das ESP-System eingeschaltet, selbst
wenn es zuvor abgeschaltet wurde.
• Das ESP-System erzeugt Summ- oder
Klickgeräusche, wenn es aktiv ist. Dies ist
normal, die Geräusche hören auf, sobald
das ESP nach dem Manöver, das die ESP-
Aktivierung auslöste, inaktiv wird.
Die Kontrollleuchte „ESC Aus“ zeigt
an, dass der Kunden ausgewählt hat,
dass das elektronische Stabilitäts-
programm (ESP) in einem reduzier-
ten Modus sein soll.
Elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegun-
gen und der Fahrgeschwindigkeit erkennt
dieses System im Voraus, ob die Gefahr be-
steht, dass Räder vom Boden abheben und
das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das
ERM-System, dass die Rate der Lenkwinkel-
änderungen und die Fahrgeschwindigkeit für
ein wahrscheinliches Abheben der Räder
ausreichen, bremst es das betreffende Rad
ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu ver-ringern. Das ERM kann die Gefahr eines
Abhebens der Räder nur bei sehr heftigen
Fahr- und Ausweichmanövern verringern.
Kein Eingriff erfolgt, wenn die Räder auf-
grund anderer Faktoren abheben, z. B. bei
Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des
Fahrbahnrands oder Aufprall auf Objekte
oder andere Fahrzeuge.
HINWEIS:
Wird das ESP ganz ausgeschaltet, ist auch
das ERM-System deaktiviert (je nach Aus-
stattung). Eine ausführliche Beschreibung
der verfügbaren ESP-Betriebsarten finden
Sie unter „Elektronisches Stabilitätspro-
gramm (ESP)“ in diesem Abschnitt.WARNUNG!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rad den
Bodenkontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt, hängt von vielen Fakto-
ren ab, etwa der Fahrzeugbeladung, dem
Fahrbahnzustand und den Fahrbedingun-
gen. Das ERM-System kann das Abheben
von Rädern oder das Überschlagen des
Fahrzeugs nicht in allen Fällen verhindern,
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WARNUNG!
insbesondere nicht bei Verlassen der
Straße oder bei einem Unfall auf Gegen-
stände oder andere Fahrzeuge. Die Mög-
lichkeiten eines Fahrzeugs mit ERM dür-
fen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden,
dass die Sicherheit des Fahrers oder ande-
rer Personen gefährdet wird.
Anhänger-Schlingerstabilisierung
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung ver-
wendet Sensoren im Fahrzeug, um einen
übermäßig schwankenden Anhänger zu er-
kennen, und wird die entsprechenden Maß-
nahmen durchführen, um zu versuchen, die
Schlingerbewegung aufzuhalten. Die
Anhänger-Schlingerstabilisierung wird auto-
matisch aktiviert, sobald ein übermäßiges
Schlingern des Anhängers registriert wird.HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
kann nicht in allen Fällen Anhänger stabili-
sieren. Bei Anhängerbetrieb ist stets vorsich-
tig zu fahren, und die Anhängerstützlast-
Empfehlungen sind unbedingt zu beachten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Anhängerbetrieb“ in „Start und Be-
trieb“.
Bei aktivierter Anhänger-Schlingerstabilisie-
rung (TSC) blinkt die „ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte“, die Motorleistung wird
verringert, und Sie spüren eine Betätigung der
Bremsen an einzelnen Rädern bei dem Versuch,
den Anhänger zu stabilisieren. Bei Teilabschal-
tung oder vollständiger Abschaltung des ESP ist
das TSC-System deaktiviert.
WARNUNG!
Wenn die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) während der Fahrt aktiviert wird, brem-
sen Sie das Fahrzeug ab und halten Sie bei
der nächsten sicheren Möglichkeit an, um
die Last auf dem Anhänger umzuverteilen,
damit weiteres Schlingern des Anhängers un-
terbleibt.
Notbremsbereitschaft (RAB)
Dank der Notbremsbereitschaft kann die Zeit
bis zum Erreichen der vollen Bremsleistung
bei Notbremsungen verringert werden. Das
System erkennt die Situation einer Notbrem-
sung im Voraus, indem es überwacht, wie
schnell das Gaspedal vom Fahrer entlastet
wird. Das elektronische Bremsregelungssys-
tem (EBC) bereitet die Bremsanlage auf eine
Notbremsung vor.
Trockenbremsen bei Regen (RBS)
Durch Trockenbremsen bei Regen kann die
Bremsleistung unter nassen Bedingungen
verbessert werden. Das System übt in regel-
mäßigen Abständen einen geringen Brems-
druck aus, um den Wasserfilm auf den vorde-
ren Scheibenbremsen zu beseitigen. Dies
funktioniert nur, wenn die Frontscheibenwi-
scher mit der Geschwindigkeit LO oder HI
arbeiten. Der Fahrer wird vom Trockenbrem-
sen bei Regen nicht informiert und muss
auch keine Maßnahmen treffen.
SICHERHEIT
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Alarm für tote Winkel – nur Leuchten
Im Modus des Alarms für tote Winkel zeigt
das System zur Überwachung der toten Win-
kel (BSM) im entsprechenden Außenspiegel
einen optischen Alarm an, wenn ein Objekt
erfasst wird. Wenn das System jedoch im
Modus „Heckseitiger Querverkehr“ (RCP) be-
trieben wird, reagiert es auf ein erfasstes
Objekt sowohl mit einem optischen als auch
mit einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird das Ra-
dio stumm geschaltet.
Leuchten/akustisches Warnsignal des Alarms
für tote Winkel
Wenn beim Alarm für tote Winkel die
Leuchten/ein akustisches Warnsignal akti-
viert werden, zeigt das System zur Überwa-
chung der toten Winkel (BSM) im entspre-
chenden Außenspiegel einen optischen
Alarm an, wenn ein Objekt erfasst wird. Wenn
dann der Blinker auf der Seite betätigt wird,
auf der auch ein Alarm ausgelöst wurde,
ertönt darüber hinaus ein akustisches
Warnsignal. Wenn auf derselben Seite gleich-
zeitig der Blinker betätigt und ein Objekt
erfasst wird, werden sowohl der optische alsauch der akustische Alarm ausgelöst. Zusätz-
lich zum akustischen Warnsignal wird das
Radio stummgeschaltet, sofern es einge-
schaltet ist.
HINWEIS:
Bei Auslösung eines akustischen Warnsig-
nals durch das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) wird auch das Radio
stumm geschaltet.
Wenn das System im RCP-Modus betrieben
wird, reagiert es auf ein erfasstes Objekt
sowohl mit einem optischen als auch mit
einem akustischen Alarm. Bei Auslösung ei-
nes akustischen Warnsignals wird auch das
Radio stumm geschaltet. Der Status des
Blinkers oder der Warnblinkanlage wird igno-
riert; der RCP-Status löst stets das akusti-
sche Warnsignal aus.
Ausschalten des Alarms für tote Winkel
Wenn das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) ausgeschaltet ist, werden vom
BSM- und vom RCP-System weder optische
noch akustische Alarme ausgelöst.HINWEIS:
Beim Ausschalten der Zündung speichert das
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) die gegenwärtige Betriebsart. Bei je-
dem Anlassen des Motors wird der zuvor
gespeicherte Modus aufgerufen und einge-
setzt.
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
Das TPMS warnt den Fahrer, falls ein Reifen-
druck unter den auf der Sicherheitsplakette
angegebenen Wert fällt.
HINWEIS:
Das System warnt nur bei niedrigem Reifen-
druck: Es kann die Reifen nicht aufpumpen.
Bei einer Temperaturänderung um 6,5 °C
(12 °F) ändert sich der Reifendruck jeweils
um etwa 7 kPa (1 psi). Dies bedeutet, dass
mit sinkenden Außentemperaturen auch der
Reifendruck abfällt. Der Reifendruck muss
stets bei kalten Reifen gemessen werden. Der
Luftdruck bei kaltem Reifen ist als Reifen-
druck definiert, nachdem das Fahrzeug min-
destens drei Stunden lang nicht oder nach
einem Zeitraum von drei Stunden weniger als
1,6 km (1 Meile) weit gefahren wurde. Der
SICHERHEIT
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Adaptive Gurtfreigabe
Das vordere Sicherheitsgurtsystem ist mit ei-
ner adaptiven Gurtfreigabe versehen, die hel-
fen kann, das Verletzungsrisiko bei einem
Unfall noch weiter zu verringern. Das Sicher-
heitsgurtsystem hat eine Aufrollvorrichtung,
die das Gurtband gesteuert freigibt.
Schaltbare automatisch sperrende Gurtauf-
roller (ALR) – je nach Ausstattung
Die Beifahrer-Sicherheitsgurte sind mögli-
cherweise mit einem automatisch sperren-
den Gurtaufroller (ALR) ausgestattet, der zur
Befestigung eines Kinder-Rückhaltesystems
verwendet werden kann. Weitere Informatio-
nen hierzu siehe „Einbau von Kinder-
Rückhaltesystemen mithilfe der Sicherheits-
gurte des Fahrzeugs“ im Abschnitt „Kinder-
Rückhaltesystem“ dieses Handbuchs. Die
folgende Abbildung zeigt die Sperrfunktion
für jede Sitzposition.Wenn die Beifahrer-Sicherheitsgurte mit ei-
nem automatisch sperrenden Gurtaufroller
(ALR) ausgestattet sind und für den norma-
len Fahrbetrieb verwendet werden, ziehen
Sie das Gurtband nur so weit heraus, dass es
bequem am Körper anliegt und der automa-
tisch sperrende Gurtaufroller (ALR) nicht ak-
tiviert wird. Wenn der automatisch sperrende
Gurtaufroller (ALR) aktiviert wird, hören Sie
beim Aufrollen des Sicherheitsgurts ein kli-
ckendes Geräusch. In diesem Fall lassen Sie
das Gurtband vollständig in den Aufroller
gleiten und ziehen es anschließend nur so
weit heraus, dass es bequem am Körper an-
liegt. Schieben Sie die Schlosszunge ins
Gurtschloss, bis Sie ein „Klicken“ hören.
Im automatischen Abrollsperrmodus wird der
Schultergurt automatisch vorgesperrt. Der Si-
cherheitsgurt wird anschließend noch so weit
in den Aufroller gezogen, bis der Schultergurt
straff anliegt. Verwenden Sie die automa-
tische Sicherheitsgurtsperre immer dann,
wenn ein Kinder-Rückhaltesystem auf einer
Sitzposition angebracht ist, die über diese
Funktion verfügt. In einem Fahrzeug mitALR – Schaltbarer, automatisch
sperrender Gurtaufroller (Zweitürer-
Modelle)
ALR – Schaltbarer, automatisch
sperrender Gurtaufroller (Viertürer-
Modelle)
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kabelung der Elektrikkomponenten des
Airbag-Systems. Ihr Fahrzeug kann mit den
folgenden Airbag-Systemkomponenten aus-
gestattet sein:
Airbag-Systemkomponenten
• Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
• Airbag-Warnleuchte
• Lenkrad und Lenksäule
• Instrumententafel
• Knieschutzpolster
• Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags
• Sicherheitsgurtschlossschalter
• Zusätzliche Seiten-Airbags
• Frontal- und Seitenaufprallsensoren
• Sicherheitsgurtstraffer
Airbag-Warnleuchte
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät
(ORC) überprüft außerdem bei jedem Ein-
schalten des Zündschalters (Stellung START
oder ON/RUN (Ein/Start)) die Funktionsbe-
reitschaft der Elektronikbauteile des Airbag-
Systems. Wenn sich der Zündschalter in derStellung OFF (Aus) bzw. ACC (Zusatzverbrau-
cher) befindet, ist das Airbag-System nicht
eingeschaltet und die Airbags werden nicht
ausgelöst.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
verfügt über eine Reservespannungsversor-
gung, die sicherstellt, dass das Airbag-
System auch dann auslösen, wenn die Batte-
rie schwach ist oder der Batterieanschluss
getrennt wurde.
Wenn der Zündschalter in Position ON/RUN
(Ein/Start) gestellt wird, schaltet das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) die
Airbag-Warnleuchte an der Instrumententa-
fel ca. vier bis acht Sekunden lang zum
Selbsttest ein. Nach dem Selbsttest erlischt
die Airbag-Warnleuchte. Wenn das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) in ei-
nem der Bauteile eine Fehlfunktion regist-
riert, wird dies durch kurzes oder ständiges
Aufleuchten der Airbag-Warnleuchte ange-
zeigt. Ein einfaches akustisches Warnsignal
ertönt, wenn die Leuchte nach dem ersten
Anlassen des Motors erneut aufleuchtet.Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
führt außerdem eine Diagnose durch und
meldet durch die Airbag-Warnleuchte auf der
Instrumententafel, wenn eine Funktionsstö-
rung festgestellt wurde, die das Airbag-
System beeinträchtigen könnte. Bei der Di-
agnose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt. Das Airbag-
System ist so konzipiert, dass es keine War-
tung erfordert. Wenn Folgendes auftritt, las-
sen Sie das Airbag-System sofort von einem
Vertragshändler warten.
• Wenn der Zündschalter zuerst in der Posi-
tion ON/RUN (Ein/Start) ist, leuchtet die
Airbag-Warnleuchte vier bis acht Sekunden
lang nicht auf.
• Die Airbag-Warnleuchte bleibt nach den
vier bis acht Sekunden eingeschaltet.
• Während der Fahrt leuchtet die Airbag-
Warnleuchte vorübergehend auf oder bleibt
eingeschaltet.
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3. Befestigen Sie den Haltebandhaken des
Kinder-Rückhaltesystems wie abgebildet
an der oberen Haltebandverankerung.4. Straffen Sie das Halteband gemäß den
Anweisungen des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems.
WARNUNG!
• Bei nicht vorschriftsmäßig verankertem
Halteband bietet der Sitz keinen Schutz
und das Kind kann verletzt werden. Ver-
wenden Sie ausschließlich die Befesti-
gungspunkte direkt hinter dem Kinder-
sitz, um das obere Halteband des
Kinder-Rückhaltesystems zu sichern.
• Wenn Ihr Fahrzeug mit einem getrenn-
ten Rücksitz ausgestattet ist, stellen Sie
sicher, dass das Halteband beim Straf-
fen nicht in den Spalt zwischen den
Rückenlehnen rutscht.
Einbau von Kinder-Rückhaltesystemen mit-
hilfe der Sicherheitsgurte des Fahrzeugs
Kinder-Rückhaltesysteme sind so konzipiert,
dass sie in den Fahrzeugsitzen durch Be-
ckengurte oder den Beckenteil eines Drei-
punktgurtes gesichert werden.
WARNUNG!
• Falsche Montage oder nicht ordnungs-
gemäße Sicherung eines Kinder-
Rückhaltesystems kann zum Ausfall des
Rückhaltesystems führen. Das Kind
kann dadurch schwer verletzt oder getö-
tet werden.
• Beachten Sie beim Einbau des
Kleinkind- oder Kinder-
Rückhaltesystems genau die Hinweise
des Herstellers.
Die Sicherheitsgurte für die Sitzpositionen
auf dem Rücksitz besitzen einen automa-
tisch sperrenden Gurtaufroller (ALR), der so
ausgelegt ist, dass sich der Beckengurt fest
um das Kinder-Rückhaltesystem legt. Der au-
tomatisch sperrende Gurtaufroller (ALR)
kann in einen gesperrten Modus „geschaltet“
werden, indem das gesamte Gurtband aus
dem Gurtaufroller gezogen und dann das
Gurtband zurück in den Gurtaufroller laufen
gelassen wird. Wenn es gesperrt ist, ist ein
Klickgeräusch vom automatisch sperrenden
Gurtaufroller (ALR) zu hören, während das
Gurtband in den Gurtaufroller zurückgezogen
Haltebandbefestigung (Zweitürer-Modelle)
Haltebandverankerungen (Viertürer-
Modelle)
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4. Ziehen Sie am Gurtband, um den Becken-
gurt straff am Kindersitz anliegen zu
lassen.
5. Um den Sicherheitsgurt zu verriegeln, zie-
hen Sie am Schulterteil des Gurts nach
unten, bis Sie das gesamte Gurtband des
Sicherheitsgurts aus dem Gurtaufroller
gezogen haben. Lassen Sie dann das
Gurtband zurück in den Gurtaufroller lau-
fen. Beim Aufrollen des Gurtbands ist ein
Klickgeräusch hörbar. Dies bedeutet, dass
die automatisch sperrende Gurtaufroll-
funktion aktiviert ist.
6. Versuchen Sie, das Gurtband aus dem
Gurtaufroller zu ziehen. Wenn es gesperrt
ist, sollten Sie kein Gurtband herauszie-
hen können. Wenn der Gurtaufroller nicht
gesperrt ist, wiederholen Sie Schritt 5.
7. Ziehen Sie schließlich das überschüssige
Gurtband nach oben, um den Beckengurt
um das Kinder-Rückhaltesystem zu span-
nen, während Sie das Kinder-
Rückhaltesystem nach hinten und unten
in den Fahrzeugsitz drücken.8. Prüfen Sie, dass das Kinder-
Rückhaltesystem straff eingebaut ist, in-
dem Sie am Kindersitz auf dem Gurtweg
vor- und zurückziehen. Er darf sich nicht
mehr als 25 mm in beliebiger Richtung
bewegen.
Jeder Sicherheitsgurt lockert sich mit der
Zeit. Deshalb sollten Sie den Gurt gelegent-
lich prüfen und bei Bedarf nachstraffen.
Eignung von Beifahrersitzen für die Verwen-
dung von I-Size Kinder-Rückhaltesystemen
Die hinteren äußeren Sitze des Fahrzeugs
haben eine Typengenehmigung zur Auf-
nahme von modernsten I-Size Kinder-
Rückhaltesystemen.
Diese Kinder-Rückhaltesysteme, die gemäß
I-Size Standard (ECE R129) gefertigt und
genehmigt sind, stellen bessere Sicherheits-
bedingungen für Kinder an Bord eines Fahr-
zeugs sicher:
• Das Kind muss bis 15 Monate mit Blick-
richtung nach hinten transportiert werden:
• Der Schutz des Kinder-Rückhaltesystems
ist bei einer seitlichen Kollision erhöht:• Die Verwendung des ISOFIX-Systems wird
unterstützt, um eine fehlerhafte Installa-
tion des Kinder-Rückhaltesystems zu ver-
meiden:
• Der Wirkungsgrad bei der Wahl des Kinder-
Rückhaltesystems, die nicht mehr nach
Gewicht, sondern nach der Größe des Kin-
des erfolgt, ist erhöht:
• Die Kompatibilität zwischen Fahrzeugsit-
zen und Kinder-Rückhaltesystemen ist bes-
ser: Die i-Size Kinder-Rückhaltesysteme
können als „Super ISOFIX“ angesehen wer-
den; dies bedeutet, dass sie perfekt in
I-Size Sitze mit Typengenehmigung, aber
auch in ISOFIX-Sitze (ECE R44) mit Typen-
genehmigung eingebaut werden können.
HINWEIS:
Die Fahrzeugsitze mit I-Size Typengenehmi-
gung sind durch das in Abb. XX dargestellte
Symbol gekennzeichnet.
Die folgende Tabelle gemäß eu-
ropäischem Standard ECE
129 zeigt die Einbau-
Möglichkeiten des I-Size Kinder-
Rückhaltesystems.
Abb. xx
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Empfohlene Schaltgeschwindigkeiten
Um das Schaltgetriebe hinsichtlich Kraft-
stoffverbrauch und Leistung am effizientes-
ten zu nutzen, sollte bei den in der Tabelle
angegebenen Geschwindigkeiten hochge-schaltet werden. Schalten Sie bei der Ge-
schwindigkeit, die für Beschleunigen ange-
geben ist. Bei hoher Zuladung oder
Anhängerbetrieb können die empfohlenen
Schaltgeschwindigkeiten nicht geeignet
sein.
Schaltgetriebe-Schaltgeschwindigkeiten in km/h (mph)
Motor Gänge 1–2 2–3 3–4 4–5 5–6
3.6LBeschleunigung 24 (15) 39 (24) 80 (50) 104 (65) 112 (70)
Tempomat 16 (10) 31 (19) 64 (40) 88 (55) 105 (65)
HINWEIS:
Die in der oben stehenden Tabelle dargestell-
ten Fahrgeschwindigkeiten gelten nur für 2H
und 4H. Fahrgeschwindigkeiten in 4L wären
bedeutend geringer.
Herunterschalten
Bei Bergabfahrten ist das Herunterschalten
in einen niedrigeren Gang empfehlenswert,
um die Bremsen zu schonen. Ein Herunter-
schalten zum richtigen Zeitpunkt verbessert
zudem die Beschleunigungsleistung des Mo-tors. Schalten Sie die Gänge der Reihe nach.
Überspringen Sie keinen Gang, um ein Über-
drehen des Motors und der Kupplung zu
vermeiden.
HINWEIS:
Ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist He-
runterschalten möglicherweise gesperrt und
steht nicht zur Verfügung.
WARNUNG!
Schalten Sie bei glatter Fahrbahn nicht
herunter, um mit dem Motor zu bremsen.
Dabei könnten die Antriebsräder ihren
WARNUNG!
Griff verlieren, was zu einem Ausbrechen
des Fahrzeugs führen könnte.
ACHTUNG!
• Das Überspringen von Gängen und He-
runterschalten bei höheren Fahrge-
schwindigkeiten kann den Motor und die
Kupplungssysteme beschädigen. Versu-
che, bei betätigtem Kupplungspedal in
einen niedrigeren Gang zu schalten,
können zu Beschädigung am Kupp-
lungssystem führen. Schalten in einen
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Diese Funktion wird nur dann aktiviert, wenn
die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
• Zündung in Stellung RUN (Betrieb), Fahr-
zeug in Fahrstufe 4L (Low).
• Die Fahrgeschwindigkeit sollte 16 km/h
(10 mph) oder weniger betragen.
• Die rechten und linken Räder auf der Achse
drehen sich mit der gleichen
Geschwindigkeit.
Zur Aktivierung des Systems drücken Sie den
AXLE LOCK-Schalter nach unten, um nur die
Hinterachse zu sperren („REAR ONLY“ (nur
hinten) leuchtet auf), und drücken Sie den
Schalter nach oben, um die Vorder- und Hin-
terachse zu sperren („FRONT + REAR“
(vorne + hinten) leuchtet auf). Wenn die
Hinterachse gesperrt ist, führt ein nochmali-
ges Drücken unten auf den Schalter zu einem
Sperren oder Entsperren der Vorderachse.
HINWEIS:
Die Kontrollleuchten blinken, bis die Achsen
vollständig ver- oder entriegelt sind.
Um die Achsen zu entsperren, drücken Sie
auf die AXLE LOCK OFF-Taste.Das Sperrdifferenzial wird entsperrt, wenn
die Fahrstufe 4L (Low) ausgerückt wird oder
wenn der Zündschalter in die Stellung OFF
geschaltet wird.
Die Achsensperrung wird bei Geschwindig-
keiten über 48 km/h (30 mph) deaktiviert
und wird automatisch wieder verriegelt, wenn
die Fahrgeschwindigkeit weniger als 16 km/h
(10 mph) beträgt.
Elektronischer, trennbarer Stabilisator
(Sway Bar) – ja nach Ausstattung
Ihr Fahrzeug ist möglicherweise mit einem
elektronischen trennbaren Stabilisator aus-
gestattet. Dieses System ermöglicht bei Ge-
ländebetrieb einen größeren Federweg der
Vorderradaufhängung.
Dieses System wird über den SWAY BAR-
Schalter gesteuert, der sich auf der Instru-
mententafel (rechts neben der Lenksäule)
befindet.Drücken Sie den SWAY BAR-Schalter, um
das System zu aktivieren. Drücken Sie den
Schalter erneut, um das System zu deaktivie-
ren. Wenn der Stabilisator getrennt ist,
leuchtet die SWAY BAR-Kontrollleuchte im
Kombiinstrument. Während des Aktivie-
rungsvorgangs oder wenn Aktivierungsbe-
dingungen nicht erfüllt sind, blinkt die
SWAY BAR-Kontrollleuchte. Unter normalen
Fahrbedingungen sollte der Stabilisator im
Straßenbetriebsmodus bleiben.
Sway Bar-Schalter
START UND BETRIEB
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