lock Lancia Flavia 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Flavia, Model: Lancia Flavia 2012Pages: 273, PDF-Größe: 2.81 MB
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IHRE
FAHRZEUGSCHLÜSSEL
Der Vertragshändler, der Ihnen das
Fahrzeug verkauft hat, verfügt über
den Schlüsselcode für die Fahrzeug-
verriegelung. Dieser Zahlencode kann
verwendet werden, um Ersatzschlüs
sel bei Ihrem Vertragshändler zu be-
stellen. Fragen Sie Ihren Vertrags-
händler nach diesem Zahlencode und
bewahren Sie ihn an einem sicheren
Ort auf.
Sie können die doppelseitigen Schlüs
sel in die Schlösser mit jeder Seite
nach oben einführen.ABZIEHEN DES
ZÜNDSCHLÜSSELS
Automatikgetriebe
Schalthebel in Stellung PARK brin-
gen. Drehen Sie den Zündschlüssel in
die Stellung ACC (Zusatzverbrau-
cher), schieben Sie den Schlüssel und
den Zylinder nach innen, drehen Sie
den Schlüssel in die Stellung LOCK
(Verriegeln), und entfernen Sie den
Schlüssel.
HINWEIS:
Wenn Sie versuchen, den
Schlüssel zu entfernen, bevor
Sie den Schalthebel in die Stel-
lung PARK gebracht haben,
kann der Schlüssel möglicher-
weise vorübergehend nicht aus
dem Schließzylinder des Zünd
schalters entfernt werden. Dre-
hen Sie in diesem Fall den
Schlüssel etwas nach rechts und
entfernen Sie dann wie be-
schrieben den Schlüssel.
Kommt es zu einer Störung, hält
das System den Schlüssel im
Zündschloss, um Sie darauf auf-
merksam zu machen, dass diese
Sicherheitsfunktion nicht funk-
tioniert. Der Motor kann gestar-
tet und abgestellt werden, doch
der Schlüssel lässt sich erst
durch einen Kundendienst ab-
ziehen.
Fensterheberschalter, Radio, Freisprechsystem und Steckdo-
sen bleiben bis zu 10 Minuten
nach Drehen des Zündschalters
auf „LOCK“ (Verriegeln) aktiv.
Durch das Öffnen einer Vorder-
Fahrzeugschlüssel
Zündschalterstellungen
1 – „LOCK“
(Verriegeln) 3 – ON/RUN
(Ein/Start)
2 – ACC (Zu-
satzverbraucher) 4 – START (An-
lassen)
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tür wird diese Funktion deakti-
viert. Die Zeitspanne für diese
Funktion ist programmierbar.
Weitere Informationen dazu fin-
den Sie unter „Infodisplay
(EVIC), Persönliche Einstellun-
gen (durch den Kunden pro-
grammierbare Funktionen)“ in
„Instrumententafel“.WARNHINWEISE!
Vor dem Verlassen des Fahrzeugsist immer die Feststellbremse zu
betätigen, das Getriebe in die
Stellung PARK zu schalten und
das SchlüsselGriffstück von der
Zündung abzuziehen. Beim Ver-
lassen des Fahrzeugs stets das
Fahrzeug verriegeln.
Kinder auf keinen Fall unbeauf-
sichtigt im Fahrzeug oder mit Zu-
griff auf ein entriegeltes Fahrzeug
lassen.
(Fortsetzung)
WARNHINWEISE! (Fortsetzung)
Kinder unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug zu lassen ist aus verschiede-
nen Gründen gefährlich. Ein Kind
oder andere Personen können
schwer oder sogar lebensgefähr-
lich verletzt werden. Kinder soll-
ten ermahnt werden, die Feststell-
bremse, das Bremspedal oder den
Schalthebel auf keinen Fall zu be-
rühren.
Lassen Sie den Schlüssel nicht im
Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs liegen und belassen Sie
die Zündung nicht in der Stellung
ACC (Zusatzverbraucher) oder
RUN (Ein/Start). Ein Kind
könnte die Fensterheber oder an-
dere elektrische Systeme betäti
gen oder das Fahrzeug in Gang
setzen.ACHTUNG!
Ein nicht abgeschlossenes Fahrzeug
ist eine Einladung zum Diebstahl.
Entfernen Sie immer den Schlüssel
von der Zündung, und verriegeln Sie
alle Türen, wenn Sie das Fahrzeug
unbeaufsichtigt lassen. ZÜNDSCHLÜSSEL
STECKT-WARNSIGNAL
Wenn beim Öffnen der Fahrertür der
Schlüssel in der Zündung steckt, er-
tönt ein Signal, um Sie daran zu erin-
nern, den Schlüssel zu abzuziehen.
HINWEIS:
Das Zündschlüsselsteckt
Warnsignal ertönt nur, wenn
sich der Zündschlüssel in der
Stellung LOCK (Verriegeln) oder
ACC (Zusatzverbraucher) befin-
det.
Wenn eine oder beide Vordertü ren geöffnet sind und sich ein
Schlüssel in der Zündung befin-
det, sind die Tasten der elek-
trischen Türverriegelung an der
Innenverkleidung deaktiviert.
Dadurch soll ein Einschließen
der Schlüssel im Fahrzeug ver-
hindert werden.
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befinden. Wenn Sie im Fahrzeug blei-
ben und eine Tür öffnen, wird Alarm
ausgelöst. Deaktivieren Sie in diesem
Fall die Diebstahlwarnanlage.
Wenn die Diebstahlwarnanlage akti-
viert ist und die Batterie getrennt
wird, bleibt die Diebstahlwarnanlage
aktiviert, wenn Batterie wieder ange-
schlossen wird. Die Außenleuchten
blinken, und die Hupe ertönt. Deak-
tivieren Sie in diesem Fall die Dieb-
stahlwarnanlage.
MANUELLES UMGEHEN
DES
SICHERHEITSSYSTEMS
Die Diebstahlwarnanlage wird nicht
aktiviert, wenn Sie die Türen über
den manuellen Türverriegelungs
knopf verriegeln.
EINSTIEGSBELEUCHTUNG
Die Innenraumleuchten werden ein-
geschaltet, wenn Sie die Entriege-
lungstaste auf der Fernbedienung der
Türentriegelung drücken oder eine
beliebige Tür öffnen.
Die Innenraumleuchten gehen nach
ca. 30 Sekunden langsam aus odererlöschen sofort, wenn der Zünd
schalter aus der Stellung „OFF“
(Aus) auf „RUN“ (Ein/Start) gestellt
wird.
HINWEIS:
Die vordere Deckenleuchte und
die Einstiegsleuchten werden
eingeschaltet, wenn sich der
Helligkeitsregler in der Position
„Deckenleuchte Ein“ (oberste
Position) befindet.
Die Einstiegsbeleuchtung schal- tet sich nicht ein, wenn sich der
Helligkeitsregler in der Position
„Deckenleuchte vollständig ab-
geschaltet“ (unterste Position)
befindet.
FERNGESTEUERTE
TÜRENTRIEGELUNG
Mit diesem System können Sie aus
einer Entfernung von etwa 10 m mit
der Fernbedienung der Türentriege-
lung die Türen ver- oder entriegeln
und den Kofferraum oder das Faltver-
deck öffnen. Zum Betätigen des Sys-
tems ist es nicht notwendig, mit dem
Sender der Fernbedienung genau auf
das Fahrzeug zu zielen. HINWEIS:
Der Übertragungsweg darf nicht
durch Metallobjekte blockiert
werden.
ENTRIEGELN DER TÜREN
Drücken Sie die Entriegelungstaste
auf der Fernbedienung einmal kurz,
um die Fahrertür zu entriegeln, oder
zweimal, um alle Türen zu entriegeln.
Zur Bestätigung des Entriegelungssi-
gnals blinken die Blinkleuchten. Au-
ßerdem schaltet sich die Einstiegsbe-
leuchtung ein.
Türentriegelung über die
Fernbedienung – Fahrertür/Alle
Türen zuerst
Mit dieser Funktion können Sie das
System so programmieren, dass beim
ersten Drücken der Entriegelungs-
Fahrzeugschlüssel
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Die Fensterheberschalter bleiben bis zu
10 Minuten nach dem Drehen des
Zündschalters auf „LOCK“ (Verrie-
geln) aktiv. Durch das Öffnen einer Tür
wird diese Funktion deaktiviert. Die
Zeitspanne für diese Funktion ist pro-
grammierbar. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter „Infodisplay
(EVIC), Persönliche Einstellungen
(durch den Kunden programmierbare
Funktionen)“ in „Instrumententafel“.Zurücksetzen der intelligenten
Scheibenfunktion zum
Öffnen/Schließen der Tür
Fällt die Fahrzeugbatterie aus, wird
die intelligente Scheibenfunktion zum
Öffnen und Schließen der Tür deak-
tiviert. Um die intelligente Scheiben-
funktion zu reaktivieren, führen Sie
nach dem Wiederherstellen der Fahr-
zeugspannungsversorgung die folgen-
den Schritte aus:
1. Fahren Sie alle vier Fenster voll-
ständig herunter.
2. Drücken Sie den Faltverdeck-
schalter in Richtung „Schließen“, und
halten Sie ihn in dieser Stellung fest.Wenn das Faltverdeck völlig geschlos-
sen ist, werden alle vier Fenster ge-
schlossen.
3. Halten Sie nach dem vollständigen
Schließen der Fenster den Faltver-
deckschalter weitere zwei Sekunden
gedrückt.
4. Drücken Sie alle Fensterheber-
schalter, um die Fenster vollständig
zu öffnen, und halten Sie den Schalter
weitere zwei Sekunden nach dem
vollständigen Öffnen der Fenster ge-
drückt.
Fensterheber-Sperrschalter
Mit dem Fensterheber-Sperrschalter
an der Verkleidung der Fahrertür
können die Fensterheberschalter an
der Beifahrertür deaktiviert werden.
Um den Fensterheberschalter an der
Beifahrertür zu deaktivieren, drücken
Sie den Fensterheber-Sperrschalter,
und lassen Sie ihn los (dadurch wird
er in die untere Stellung geschaltet).
Zur Aktivierung der Fensterheber-
schalter drücken Sie den
Fensterheber-Sperrschalter erneut,
und lassen Sie in los (dadurch wird er
in die obere Stellung geschaltet).
WINDTURBULENZEN
Windturbulenzen lassen sich als
Druckempfinden auf den Ohren oder
als ein hubschrauberähnliches Ge-
räusch in den Ohren beschreiben. Im
Fahrzeug können Windturbulenzen
auftreten, wenn ein Fenster in einer
bestimmten Stellung geöffnet oder
teilweise geöffnet ist. Dies ist normal
und kann verringert werden. Wenn
Windturbulenzen bei einem geöffne
ten Fenster auftreten, öffnen Sie beide
Fenster, um die Turbulenzen zu mini-
mieren.
Fensterheber-Sperrschalter
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ENTRIEGELN UND
VERRIEGELN DES
KOFFERRAUMS
Um den Kofferraumdeckel aus dem
Fahrzeuginnenraum zu entriegeln,
drücken Sie die KOFFERRAUM-
ENTRIEGELUNGSTASTE, und las-
sen Sie sie los. Die Taste befindet sich
auf der Instrumententafel links neben
dem Lenkrad.
HINWEIS:
Das Faltverdeck muss entwedergeschlossen und eingerastet
oder geöffnet und eingerastet
sein, damit der Kofferraum ent-
riegelt werden kann.
Damit die Taste anspricht, muss das Getriebe in Stellung PARK
geschaltet werden.
Die Kofferraum-
Entriegelungstaste
auf dem Armatu-
renbrett wird deak-
tiviert, wenn das
Fahrzeug durch
Drücken des Tür-
verriegelungsschal-
ters oder durch
Drücken der Taste „LOCK“ (Verrie-
geln) auf der Fernbedienung der Tür-
entriegelung verriegelt wird. Die
Kofferraum-Entriegelungstaste wird
aktiviert, wenn das Fahrzeug über die
Fernbedienung der Türentriegelung
entriegelt oder der Zündschlüssel ein-
geführt und auf „RUN“ (Ein/Start)
oder „START“ gedreht wird.
HINWEIS:
Dadurch bleibt ein Bereich des
Fahrzeugs verriegelt, auch wenn
das Faltverdeck geöffnet ist.
Drücken Sie zum Entriegeln des Kof-
ferraumdeckels die KOFFERRAUM-
ENTRIEGELUNGSTASTE auf der
Fernbedienung der Türentriegelung
zweimal. Auf dem Infodisplay (EVIC) wird
„Trunk ajar“ (Kofferraum offen) an-
gezeigt.
KOFFERRAUM-
SICHERHEITSWARNUNG
WARNHINWEISE!
Sorgen Sie dafür, dass Kinder weder
von außen noch von innen in den
Kofferraum gelangen können.
Schließen Sie stets den Kofferraum-
deckel, wenn Ihr Fahrzeug unbeauf-
sichtigt ist. Im Kofferraum einge-
schlossene kleine Kinder finden,
auch wenn sie über den Rücksitz in
den Kofferraum gelangt sind, mög
licherweise nicht wieder hinaus. Im
Kofferraum eingeschlossene Kinder
können ersticken oder einen Hitz-
schlag erleiden.
Kofferraum-
Entriegelungstaste
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WARNHINWEISE!
Wird der Sicherheitsgurt in dasfalsche Gurtschloss eingerastet,
ist die Schutzwirkung bei einem
Aufprall stark verringert. Der un-
tere Teil des Gurts kann nach
oben rutschen und möglicher-
weise innere Verletzungen verur-
sachen. Rasten Sie die Schloss-
zunge Ihres Sicherheitsgurts
immer im nächstliegenden Gurt-
schloss ein.
Wird der Gurt zu locker angelegt,
sind Sie nicht richtig geschützt.
Bei einem plötzlichen Abbremsen
des Fahrzeugs können Sie weit
nach vorn geschleudert werden.
Dadurch steigt das Risiko einer
Verletzung. Tragen Sie den Gurt
eng anliegend.
(Fortsetzung)
WARNHINWEISE! (Fortsetzung)
Es ist sehr gefährlich, den Sicher-
heitsgurt unter dem Arm zu tra-
gen. Dies kann bei einem Unfall
zum Zusammenstoß mit Teilen
des Innenraums führen. Dadurch
erhöht sich die Gefahr von Verlet-
zungen im Kopf- und Halsbe-
reich. Ein unter dem Arm getrage-
ner Sicherheitsgurt kann zu
inneren Verletzungen führen. Die
Rippenknochen sind weniger
stark ausgebildet als die Schulter-
knochen. Tragen Sie den Sicher-
heitsgurt über der Schulter. Da-
durch können die stabilsten Teile
Ihres Körpers die Kräfte, die bei
einem Unfall auftreten, am besten
aufnehmen.
Ein Sicherheitsgurt, der sich hin-
ter Ihnen befindet, kann Sie bei
einem Unfall nicht schützen.
Ohne angelegten Sicherheitsgurt
ist das Risiko von Kopfverletzun-
gen deutlich höher. Becken- und
Schultergurt immer gemeinsam
anlegen. 4. Der Beckengurt muss straff am Be-
cken anliegen. Zum Straffen des Be-
ckengurts den Schultergurt von Hand
leicht nach oben ziehen. Wenn der
Beckengurt zu straff sitzt, ziehen Sie
den Schultergurt nach oben, und zie-
hen Sie am Beckengurt. Ein straffer
Gurt reduziert das Risiko, bei einem
Unfall unter dem Gurt hindurchzu-
rutschen.
Einführen der Schlosszunge in das
Gurtschloss
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WARNHINWEISE!
Ein zu weit oben getragener Be-ckengurt vergrößert bei einem
Unfall die Gefahr, dass Sie innere
Verletzungen erleiden. Der zu weit
oben getragene Gurt liegt nicht
auf den starken Hüft und Be-
ckenknochen an, sondern auf dem
Unterleib. Den Gurt immer mög
lichst tief und eng anliegend tra-
gen.
Ein verdrehter Sicherheitsgurt
bietet keinen richtigen Schutz. Bei
einem Aufprall kann er sogar in
den Körper einschneiden. Achten
Sie darauf, dass der Gurt gerade
verläuft. Falls Ihnen das korrekte
Ausrichten des Gurts selbst nicht
gelingt, suchen Sie umgehend Ihre
Vertragswerkstatt auf, um den Si-
cherheitsgurt instand setzen zu
lassen.
5. Legen Sie den Schultergurt so über
den Oberkörper, dass er bequem an-
liegt, aber nicht am Hals sitzt. Die
Rückhalteautomatik sorgt für enges
Anliegen des Gurts. 6. Zum Lösen des Sicherheitsgurts
die rote Taste am Gurtschloss drü
cken. Der Gurt wird automatisch auf-
gerollt. Falls nötig, die Schlosszunge
an das Gurtende schieben, damit sich
der Gurt vollständig aufrollt.
WARNHINWEISE!
Ein ausgefranster oder eingerissener
Gurt kann bei einem Unfall reißen
und bietet Ihnen dann keinerlei
Schutz. Regelmäßig die Sicherheits-
gurte auf Einschnitte, ausgefranste
Stellen und gelockerte Teile über-
prüfen. Beschädigte Teile müssen
sofort ersetzt werden. Das Gurtsys-
tem nicht zerlegen oder verändern.
Sollten die Sicherheitsgurte bei ei-
nem Unfall beschädigt worden sein
(verbogener Aufroller, gerissener
Gurt usw.), müssen sie ausgetauscht
werden.
AUSRICHTEN EINES
VERDREHTEN
DREIPUNKTGURTS
Gehen Sie zum Ausrichten eines ver-
drehten Dreipunktgurts wie folgt vor.
1. Positionieren Sie die Schlosszunge
so nahe wie möglich am Veranke-
rungspunkt.
2. Fassen Sie das Gurtband ca. 15 bis
30 cm über der Schlosszunge, und
drehen Sie es um 180 Grad, um eine
Falte zu bilden, die direkt über der
Schlosszunge beginnt.
3. Die Schlosszunge nach oben über
das gefaltete Gurtband schieben. Das
gefaltete Gurtband muss in den
Schlitz über der Schlosszunge einge-
schoben werden.
4. Die Schlosszunge weiter nach oben
schieben, bis sie aus dem gefalteten
Gurt freikommt.
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WARNHINWEISE!
Sicherheitsgurt und Aufrollvor-
richtung muss ausgetauscht wer-
den, wenn die Sicherheitsgurt-
Funktion „Automatisch sperrender
Gurtaufroller“ oder eine andere
Sicherheitsgurt-Funktion bei einer
Überprüfung anhand der Verfah-
ren im Werkstatthandbuch nicht
korrekt funktioniert. Werden Gurt und Aufrollvorrich-tung nicht ersetzt, kann dies zu
einem erhöhten Verletzungsrisiko
bei einer Kollision führen.
ADAPTIVE
GURTFREIGABE
Dieses Fahrzeug verfügt über ein Si-
cherheitsgurtsystem mit adaptiver
Gurtfreigabe an den Vordersitzen, um
das Verletzungsrisiko bei einem Fron-
talaufprall weiter zu verringern. Das
Sicherheitsgurtsystem hat eine Auf-
rollvorrichtung, die das Gurtband ge-
steuert freigibt. Diese Funktion soll
helfen, die auf die Brust des Insassen
wirkende Gurtkraft zu verringern. GURTSTRAFFER
Die Sicherheitsgurte der beiden Vor-
dersitze sind mit Gurtstraffern ausge-
rüstet, die bei einem Unfall ein zu
lockeres Anliegen des Gurts verhin-
dern sollen. Die Gurtstraffer können
die Schutzfunktion des Sicherheits-
gurts erhöhen, indem sie im Anfangs-
stadium eines Unfalls sicherstellen,
dass der Sicherheitsgurt eng am Fahr-
zeuginsassen anliegt. Die Gurtstraffer
funktionieren bei Fahrgästen aller
Größen einschließlich denen in
KinderRückhaltesystemen.
HINWEIS:
Gurtstraffer sind allerdings kein
Ersatz für einen korrekt angeleg-
ten Sicherheitsgurt. Der Sicher-
heitsgurt ist eng anliegend und in
der korrekten Lage zu tragen.
Die Gurtstraffer werden durch das
RückhaltesystemeSteuergerät ausge-
löst. Wie die Airbags sind die Gurt-
straffer nur einmal verwendbar. Ein
ausgelöster Gurtstraffer oder Airbag
muss sofort ausgetauscht werden.
ZUSÄTZLICHE AKTIVE
KOPFSTÜTZEN (AHR)
Bei diesen Kopfstützen handelt es sich
um passive, schwenkbare Bauteile.
Fahrzeuge mit dieser Ausstattung
sind nicht ohne Weiteres anhand von
Markierungen zu erkennen, sondern
nur durch eine Sichtprüfung der
Kopfstütze. Die Kopfstütze hat zwei
Hälften, wobei die vordere Hälfte aus
weichem Schaumstoff und die hintere
Hälfte aus dekorativem Kunststoff
besteht.
Wie funktioniert die aktive
Kopfstütze (AHR)?
Das RückhaltesystemSteuergerät
(ORC) bestimmt, ob die Schwere oder
die Art des Heckaufpralls ein Auslö
sen der aktiven Kopfstützen (AHR)
erfordern. Wenn bei einem Heckauf-
prall eine Auslösung erfolgen muss,
werden die aktiven Kopfstützen so-
wohl des Fahrer- als auch die Beifah-
rersitzes ausgelöst.
Wenn eine aktive Kopfstütze bei ei-
nem Heckaufprall ausgelöst wird, be-
wegt sich die vordere Hälfte der Kopf-
stütze nach vorn, um den Abstand
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Wartung des Airbag-SystemsWARNHINWEISE!
Veränderungen jeder Art amAirbag-System können dazu füh
ren, dass es bei Bedarf nicht ein-
wandfrei funktioniert. Sie können
in diesem Fall verletzt werden,
weil die Schutzwirkung der Air-
bags nicht zur Verfügung steht.
Nehmen Sie keine Veränderungen
an den Bauteilen oder an der Ver-
kabelung vor. Dazu zählen auch
Aufkleber, die auf der Lenk-
radabdeckung oder auf der rech-
ten Oberseite der Instrumententa-
fel angebracht werden. Nehmen
Sie keine Veränderungen am vor-
deren Stoßfänger oder an der Ka-
rosseriestruktur des Fahrzeugs
vor und montieren Sie keine Tritt-
leisten oder Trittbretter aus dem
Zubehörhandel.
Es ist gefährlich, Teile des Airbag-
Systems selbst instand zu setzen.
Informieren Sie unbedingt jeden,
der an Ihrem Fahrzeug arbeitet,
dass es mit Airbags ausgestattet ist!
(Fortsetzung)
WARNHINWEISE! (Fortsetzung)
Nehmen Sie keine Veränderungen
an irgendeinem Teil des Airbag-
Systems vor! Bei Veränderungen
kann sich der Airbag zufällig auf-
blasen oder nicht korrekt funktio-
nieren. Lassen Sie alle Wartungsar-
beiten am Airbag-System Ihres
Fahrzeugs durch eine Vertrags-
werkstatt ausführen. Wenn der Sitz
einschließlich Bezug und Polster
auf irgendeine Weise instand ge-
setzt werden muss (einschließlich
Ausbau oder Lockern/Festziehen
der Befestigungsschrauben des Sit-
zes), bringen Sie das Fahrzeug zu
Ihrer Vertragswerkstatt. Es dürfen
nur durch den Hersteller freigege-
bene Sitzteile verwendet werden.
Wenn das Airbag-System Ihres
Fahrzeugs für körperbehinderte
Personen abgeändert werden muss,
wenden Sie sich an Ihren Vertrags-
händler.
Airbag-Warnleuchte
Bei einer Kollision soll das
Airbag-System jederzeit
betriebsbereit sein und Ih-
nen Schutz vor Verletzun-
gen bieten. Die Airbag-Warnleuchte
überwacht die internen Stromkreise
und die Verkabelung der Elektrik-
komponenten des Airbag-Systems.
Das Airbag-System ist so konzipiert,
dass es keine Wartung erfordert.
Wenn Folgendes auftritt, lassen Sie
das Airbag-System sofort von einem
Vertragshändler warten:
Nach dem Einschalten der Zün dung (ON/RUN) leuchtet die
Airbag-Warnleuchte vier bis acht
Sekunden lang nicht auf.
Die Airbag-Warnleuchte bleibt nach den vier bis acht Sekunden
eingeschaltet.
Während der Fahrt leuchtet die Airbag-Warnleuchte vorüberge-
hend auf oder bleibt eingeschaltet.
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Überzeugen Sie sich vor dem Kauf
eines Rückhaltesystems davon, dass
es eine amtliche Prüfplakette trägt,
die bestätigt, dass es allen gesetzli-
chen Sicherheitsbestimmungen ent-
spricht. LANCIA empfiehlt auch, vor
dem Kauf die Einbaumöglichkeit des
KinderRückhaltesystems im Fahr-
zeug zu prüfen. Das Rückhaltesystem muss für dasGewicht und die Größe Ihres Kin-
des ausgelegt sein. Näheres zu
Größen und Gewichtsbegrenzun-
gen sind dem Aufkleber zu entneh-
men.
Beachten Sie genau die Hinweise zum Einbau des Rückhaltesystems.
Das System bietet bei falschem
Einbau keinen Schutz.
Alle Beifahrer-Sicherheitsgurte be- sitzen automatisch sperrende Gurt-
aufroller. Jeder Sicherheitsgurt
kann sich mit der Zeit lockern, wes-
halb Sie den Gurt gelegentlich prü
fen und bei Bedarf nachstraffen
sollten. Das Kind im Kindersitz entspre-
chend den Herstellerangaben si-
chern.
WARNHINWEISE!
Wenn das KinderRückhaltesystem
nicht benötigt wird, ist es mit dem
Sicherheitsgurt im Fahrzeug zu be-
festigen oder aus dem Fahrzeug zu
nehmen. Lassen Sie es nicht lose im
Fahrzeug liegen. Bei scharfem Ab-
bremsen oder bei einer Kollision
kann es die Fahrzeuginsassen oder
Rückenlehnen treffen und schwere
Verletzungen verursachen.
ISOFIX – Verankerungssystem für
KinderRückhaltesystemeIhr Fahrzeug ist mit dem Veranke-
rungssystem für KinderRückhalte
systeme, dem so genannten ISOFIX,
ausgestattet. Das ISOFIX-System ge-
stattet den Einbau von Kinder-
Rückhaltesystemen ohne die Verwen-
dung der Sicherheitsgurte des
Fahrzeugs. Die beiden hinteren Sitz-
plätze haben tiefer liegende Veranke-
rungspunkte, an denen ISOFIX-
kompatible Kindersitze mit flexiblen
oder festen unteren Befestigungen für die Gurtmontage angebracht werden
können. Sie dürfen auf keinen Fall
ISOFIX-kompatible Kindersitze so an-
bringen, dass zwei Sitze gemeinsam an
einer unteren Verankerung befestigt
sind. Wenn Sie ISOFIX-kompatible
KinderRückhaltesysteme auf den
Rücksitzen nebeneinander anbringen
möchten, können Sie die ISOFIX-
Verankerungen oder die Sicherheits-
gurte des Fahrzeugs verwenden. Wenn
Ihre KinderRückhaltesysteme nicht
ISOFIX-kompatibel sind, können Sie
nur KinderRückhaltesysteme montie-
ren, die die Sicherheitsgurte des Fahr-
zeugs verwenden. Typische Einbauan-
weisungen siehe „Installieren des
ISOFIX-kompatiblen KinderRück
haltesystems“.
RücksitzISOFIXVerankerungen
KinderRückhaltesysteme mit Befes-
tigungen, die für eine Verbindung mit
den unteren Ankerpunkten entworfen
sind, sind jetzt erhältlich. Kinder-
Rückhaltesysteme mit Haltebändern
und Haken zur Befestigung an der
Haltebandverankerung der Rücken
lehne sind bereits seit einiger Zeit er-
hältlich. Viele Hersteller von Kinder-
Rückhaltesystemen bieten zusätzliche
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