sensor OPEL ADAM 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2016, Model line: ADAM, Model: OPEL ADAM 2016Pages: 251, PDF-Größe: 7.25 MB
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Instrumente, Bedienelemente107
●Uhrzeit- und Datumeinst
● Radioeinstellungen
● Telefoneinstellungen
● Fahrzeugeinstellungen
● Sprache
● Textblättern
● Tastenton
● Max. Startlautstärke
● Systemversion
● DivX(R) VOD
In den dazugehörigen Untermenüs
können die folgenden Einstellungen
geändert werden:
Uhrzeit- und Datumeinst
Siehe Uhr 3 79.
Radioeinstellungen
Für weitere Informationen siehe
Handbuch Infotainment.
Telefoneinstellungen
Für weitere Informationen siehe
Handbuch Infotainment.
Fahrzeugeinstellungen ● Klima- & Luftqualität
Automatische Lüfterdrehzahl :
Ändert den Luftfluss in der Ka‐ bine der Klimatisierung im Auto‐
matikbetrieb.
Klima-Modus : Steuert den Zu‐
stand des Kühlkompressors,
wenn das Fahrzeug gestartet
wird. Letzte Einstellung (empfoh‐
len) oder bei Fahrzeugstart ent‐
weder immer ON oder immer
OFF.
Automatische Heckscheibenhei‐
zung : Schaltet die Heckschei‐
benheizung automatisch ein.● Komfort
Signaltonlautstärke : Ändert die
Lautstärke von Warn- und Sig‐ naltönen.
Fahrerpersonalisierung : Schaltet
die Personalisierungsfunktion ein oder aus.
Scheibenwischer im
Rückwärtsgang : Schaltet die au‐
tomatische Betätigung des Heck‐
scheibenwischers bei Einlegen des Rückwärtsgangs ein oder
aus.
● Kollision / Erkennung
Einparkhilfe : Schaltet die Ultra‐
schallsensoren ein oder aus.
Toter-Winkel-Warnung : Ändert
die Einstellungen für die Toter-
Winkel-Warnung.
● Beleuchtung
Ausstiegsbeleuchtung : Schaltet
die Beleuchtung beim Ausstei‐
gen ein oder aus bzw. ändert die Einschaltdauer.
Fahrzeugpositionsleuchten :
Schaltet die Willkommensbe‐
leuchtung ein oder aus.
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114BeleuchtungDer aktuelle Status des automati‐
schen Fahrlichts wird im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
Beim Einschalten der Zündung ist die
Funktion Automatisches Fahrlicht ak‐
tiv.
Bei eingeschalteten Scheinwerfern
leuchtet 8. Kontrollleuchte 8 3 93.
Rückleuchten
Die Rückleuchten werden zusammen mit Scheinwerfern und Standlicht ein‐
geschaltet.
Automatisches FahrlichtBei aktivierter Funktion Automati‐
sches Fahrlicht und laufendem Motor schaltet das System abhängig vonden Lichtverhältnissen und den Infor‐
mationen des Regensensors zwi‐
schen Tagfahrlicht und Scheinwer‐
fern automatisch um.
Tagfahrlicht 3 115.
Automatische
Scheinwerferaktivierung
Wenn die Funktion automatisches
Fahrlicht eingeschaltet ist und der
Motor läuft, werden bei schlechten
Lichtverhältnissen die Scheinwerfer
eingeschaltet.
Ferner werden die Scheinwerfer ein‐
geschaltet, falls die Scheibenwischer
mehrere Wischzyklen lang einge‐
schaltet sind.
Tunnelerkennung
Beim Einfahren in einen Tunnel wer‐ den die Scheinwerfer ohne Verzöge‐
rung eingeschaltet.Fernlicht
Zum Umschalten von Abblendlicht
auf Fernlicht Hebel nach vorne
drücken.
Zum Umschalten auf Abblendlicht Hebel nochmals nach vorne drückenoder ziehen.
Lichthupe
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel
zum Lenkrad ziehen.
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134Fahren und BedienungSchubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐
stoffversorgung automatisch ab.
Stopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐ bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
oder in einem Stau.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
wird der Motor automatisch gestartet, sobald das Kupplungspedal betätigt
wird.
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem
Schaltgetriebe wird der Motor auto‐
matisch gestartet, sobald das Brems‐ pedal gelöst wird.
Ein Sensor an der Fahrzeugbatterie
sorgt dafür, dass nur dann ein Auto‐
stopp erfolgt, wenn die Fahrzeug‐
batterie für einen Neustart ausrei‐
chend geladen ist.Aktivierung
Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.
Deaktivierung
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken von eco manuell
deaktivieren. Die Deaktivierung wird
durch das Erlöschen der LED in der
Taste angezeigt.
AutostoppFahrzeuge mit Schaltgetriebe:
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
oder im Stillstand lässt sich folgen‐
dermaßen ein Autostopp aktivieren:
● Kupplungspedal betätigen.
● Schalthebel in die Leerlauf‐ stellung (Neutral) bringen.
● Kupplungspedal loslassen.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.Fahrzeuge mit automatisiertem
Schaltgetriebe:
Wenn das Fahrzeug mit gedrücktem
Bremspedal im Stillstand ist, wird au‐ tomatisch der Autostopp aktiviert.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.
Bei Gefällen von über 15 % wird das
Stopp-Start-System deaktiviert.
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Fahren und Bedienung141Erfolgt keine Betätigung des Gaspe‐
dals oder der Fußbremse, wird kein
Gang eingelegt und D oder R blinkt
für kurze Zeit.
Anhalten
In Position D wird beim Anhalten der
erste Gang eingelegt und die Kupp‐
lung freigegeben. Bei R bleibt der
Rückwärtsgang eingelegt.
Bremsunterstützung des Motors
Automatikbetrieb
Beim Bergabfahren schaltet das au‐
tomatisierte Schaltgetriebe erst in
einen höheren Gang, wenn eine rela‐ tiv hohe Motordrehzahl erreicht ist.
Beim Bremsen wird rechtzeitig zu‐
rückgeschaltet.
Manuell-Modus
Um die Motorbremswirkung zu nut‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen. Der Wech‐
sel in den Manuell-Modus ist nur bei
laufendem Motor oder während eines Autostopps möglich.Herausschaukeln
Herausschaukeln ist nur zulässig,wenn das Fahrzeug in Sand,
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐
hebel wiederholt zwischen R und D
hin- und herbewegen. Motor nicht
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐
ben vermeiden.
Abstellen
Beim Ausschalten der Zündung bleibt
der zuletzt eingelegte Gang (siehe
Getriebe-Display) eingelegt. Bei N ist
kein Gang eingelegt.
Daher beim Ausschalten der Zün‐
dung immer die Parkbremse betäti‐
gen. Wird die Parkbremse nicht betä‐
tigt, blinkt P im Getriebe-Display und
der Schlüssel kann nicht aus dem
Zündschloss abgezogen werden. So‐
bald die Parkbremse leicht betätigt
wird, blinkt P nicht mehr im Getriebe-
Display.
Nach Ausschalten der Zündung re‐
agiert das Getriebe nicht mehr auf
Wählhebelbewegungen.Reifendruck-Kontrollsystem
Um den Sensorabgleichvorgang des
Reifendruck-Kontrollsystems zu star‐ ten, muss der Wählhebel in Position
N bewegt und dort fünf Sekunden
lang gehalten werden. Im Getriebe-
Display leuchtet P, um anzuzeigen,
dass der Sensorabgleichvorgang ge‐
startet werden kann.
Reifendruck-Kontrollsystem 3 196.
Manuell-Modus
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐ gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐ wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch
werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐
tordrehzahlen vermieden. Im Driver
Information Center wird eine Warn‐
meldung angezeigt. Fahrzeugmel‐ dungen 3 101.
Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐
tet das Getriebe automatisch in einen niedrigeren Gang.
Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet
das Getriebe nur bei Kickdown in
einen höheren Gang.
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152Fahren und BedienungAusschalten
Auf L drücken. Die Anzeige der Ge‐
schwindigkeitsbegrenzung im Driver
Information Center erlischt. Die ge‐
speicherte Geschwindigkeit wird ge‐
löscht.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird
ebenfalls deaktiviert und die gespei‐
cherte Geschwindigkeit gelöscht,
wenn m zum Aktivieren des Ge‐
schwindigkeitsreglers gedrückt oder
die Zündung ausgeschaltet wird.
Einparkhilfe Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
zen der Einparkhilfe stets den Be‐ reich um das Fahrzeug herum prü‐
fen und im Auge behalten.
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das
Einparken, indem sie den Abstand
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer
mit Hilfe akustischer und visueller Signale.
Das System besteht aus vier Ultra‐
schall-Parksensoren im hinteren
Stoßfänger.
Aktivierung
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
wird das System automatisch akti‐
viert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Funktionsweise
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor potentiell
gefährlichen Hindernissen hinter dem
Fahrzeug, und zwar in einem Entfer‐ nungsbereich von bis zu 1,5 Metern.
Das Intervall zwischen den Signaltö‐
nen wird kürzer, je näher das Fahr‐
zeug diesem Hindernis kommt. Bei
einem Abstand von rund 30 cm oder darunter wird ein Dauerton ausgege‐
ben.
Außerdem wird die Entfernung zum
Hindernis im Driver Information Cen‐
ter 3 93 bzw. je nach Ausführung auf
dem Colour-Info-Display 3 99 ange‐
zeigt.
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Fahren und Bedienung153Deaktivierung
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
gangs wird das System automatisch
ausgeschaltet.
Es lässt sich außerdem durch
Drücken der Einparkhilfe-Taste r
manuell deaktivieren.
In beiden Fällen erlischt die LED in
der Taste.
Störung
Im Falle einer Fehlfunktion oder einer
vorübergehenden Systemstörung, z.
B. aufgrund eines hohen Geräusch‐ pegels von außen oder anderer Stör‐
faktoren, blinkt die LED in der Taste
drei Sekunden lang und erlischt dann.
Die Kontrollleuchte r leuchtet im
Instrument auf 3 91 und im Driver In‐
formation Center wird eine Meldung
eingeblendet.
Front-Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Während der Nutzung der Ein‐
parkhilfe beim Vor- oder Rück‐
wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
und im Auge behalten.
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Entfernung zwischen dem Fahrzeug
und Hindernissen vor und hinter dem
Fahrzeug. Das System gibt akusti‐
sche Signale aus und zeigt Meldun‐
gen auf dem Display an.
Das System besteht aus je sechs Ult‐ raschall-Parksensoren im vorderen
und im hinteren Stoßfänger.
Es verwendet zwei verschiedene
Warntöne für den vorderen und hin‐
teren Erkennungsbereich, jeweils mit
einer anderen Tonfrequenz.
Die Front-Heck-Einparkhilfe ist stets
mit der erweiterten Einparkhilfe kom‐
biniert. Siehe „Erweiterte Einpark‐
hilfe“ weiter unten.
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156Fahren und BedienungErweiterte Einparkhilfe9Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Akzeptieren der vom System vorgeschlagenen
Parklücke und für das Einparkma‐ növer.
Beim Nutzen der erweiterten Ein‐
parkhilfe stets die gesamte Fahr‐
zeugumgebung überprüfen und
im Auge behalten.
Die erweiterte Einparkhilfe misst ge‐
eignete Parklücken beim Vorbeifah‐
ren ab, berechnet den Einparkweg
und lenkt das Fahrzeug dann auto‐
matisch in die Längs- bzw. Querpar‐
klücke.
Die Anweisungen werden im Driver
Information Center 3 93 oder je nach
Ausführung im Colour-Info-Display
3 99 angezeigt und durch akustische
Signale ergänzt.
Der Fahrer ist für das Beschleunigen, Bremsen und Schalten verantwort‐
lich; während das Lenken automa‐
tisch erfolgt.
Die erweiterte Einparkhilfe kann nur
beim Vorwärtsfahren aktiviert wer‐
den.
Die erweiterte Einparkhilfe ist immer
mit der Front-Heck-Einparkhilfe kom‐
biniert (siehe vorigen Abschnitt).
Beide Systeme nutzen dieselben
Sensoren im vorderen und hinteren
Stoßfänger.
Taste D und die Funktionslogik
Bei der erweiterten Einparkhilfe und
der Front-Heck-Einparkhilfe wird je‐
weils dieselbe Taste zur Aktivierung und Deaktivierung verwendet:
Durch kurzes Drücken auf D wird
die Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐
schaltet.
Durch langes Drücken auf D (ca.
eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet
(siehe die separate Beschreibung un‐ ten).
Mit der Taste werden die Systeme
wie folgt betrieben:
● Wenn nur die Front-Heck-Ein‐ parkhilfe aktiv ist, wird durch kur‐zes Drücken die Front-Heck-Ein‐ parkhilfe deaktiviert.
● Wenn nur die Front-Heck-Ein‐ parkhilfe aktiv ist, wird durch lan‐
ges Drücken die erweiterte Ein‐
parkhilfe aktiviert.
● Wenn nur die erweiterte Einpark‐
hilfe aktiv ist, wird durch kurzes
Drücken die Front-Heck-Einpark‐ hilfe aktiviert.
● Wenn nur die erweiterte Einpark‐
hilfe aktiviert ist, wird durch lan‐
ges Drücken die erweiterte Ein‐
parkhilfe deaktiviert.
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Fahren und Bedienung161Hinweis
Es kann vorkommen, dass der Sen‐
sor aufgrund von Echostörungen
durch Geräusche von außen oder
mechanische Ausrichtungsfehler
ein nicht vorhandenes Objekt meldet
(von Zeit zu Zeit können Fehlwar‐
nungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere
Kennzeichen korrekt montiert ist
(nicht verbogen und kein Spalt zum
Stoßfänger auf der linken oder rech‐
ten Seite) und die Sensoren fest po‐ sitioniert sind.
Nach dem Einleiten eines Einpark‐
manövers reagiert die erweiterte Einparkhilfe möglicherweise nicht
auf Änderungen in der verfügbaren
Parklücke. Das System kann unter
Umständen Eingänge, Einfahrten,
Höfe oder sogar Kreuzungen als
Parklücke identifizieren. Nach Einle‐
gen des Rückwärtsgangs würde das
System mit dem Einparkmanöver
beginnen. Darauf achten, dass die
vorgeschlagene Parklücke auch
wirklich verfügbar ist.Oberflächenunebenheiten, etwa auf Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.
Hinweis
Beim Einlegen eines Vorwärtsgangs und ab einer bestimmten Geschwin‐digkeit wird die Heckeinparkhilfe
deaktiviert, wenn das Heckträger‐
system ausgefahren ist.
Wenn zuerst der Rückwärtsgang
eingelegt wird, erfasst die Heckein‐
parkhilfe das Heckträgersystem und
gibt einen Warnton aus. r oder
D kurz drücken, um die Einpark‐
hilfe zu deaktivieren.
Hinweis
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐ derlich. Um eine optimale Einpark‐
führung zu gewährleisten, ist zuvor eine Fahrleistung von etwa 10 kmauf einer Strecke mit einigen Kurven erforderlich.
Toter-Winkel-Warnung
Die Funktion „Toter-Winkel-War‐
nung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im to‐ten Winkel befinden. Das System gibt in den beiden Außenspiegeln eine vi‐
suelle Warnung aus, wenn Objekte
erkannt werden, die in den Innen-
oder Außenspiegeln möglicherweise
nicht sichtbar sind.
Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die
Sensoren der erweiterten Einpark‐
hilfe, die sich auf beiden Fahrzeug‐
seiten im vorderen und hinteren Stoß‐
fänger befinden.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker ver‐
wenden.
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Fahrzeugwartung189Sicherungskasten imMotorraum
Der Sicherungskasten befindet sich
im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums.
Die Abdeckung entriegeln und bis
zum Anschlag nach oben klappen. Die Abdeckung senkrecht nach oben
entfernen.
Nr.Stromkreis1–2Außenspiegelschalter3Kontrolleinheit Karosserie4Faltbares Schiebedach/Steuer‐
gerät Fahrwerkregelung5ABS6Tagfahrlicht links7–8Kontrolleinheit Karosserie9Fahrzeugbatteriesensor10Leuchtweitenregulierung/
TPMS/faltbares Schiebedach11Heckscheibenwischer12Scheibenheizung13Tagfahrlicht rechts14Außenspiegelheizung15–
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198FahrzeugwartungWenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt, ist der
Reifendruck möglicherweise grenz‐
wertig. Reifendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 101.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung aus‐
schalten.
Nur Räder mit Reifendrucksensoren
montieren. Andernfalls wird der Rei‐
fendruck nicht korrekt angezeigt und
w leuchtet durchgehend.
Reserveräder bzw. Noträder sind
nicht mit Drucksensoren ausgestat‐
tet. Für diese Reifen ist das Reifen‐ druck-Kontrollsystem nicht aktiv.
Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für
die übrigen drei Reifen ist das System weiterhin in Betrieb.
Der Gebrauch im Handel erhältlicher
flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Funktionsstörungen des Systems
führen. Es dürfen vom Hersteller zu‐
gelassene Reparatursätze verwen‐
det werden.Durch die Verwendung von elektroni‐ schen Geräten oder die Nähe zu An‐
lagen, die ähnliche Wellenfrequen‐
zen nutzen, kann das Reifendruck-
Kontrollsystem gestört werden.
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt
werden, müssen die Sensoren des
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐
tiert und gewartet werden. Beim ver‐
schraubten Sensor den Ventilkörper
und den Dichtring ersetzen. Beim ge‐ clipsten Sensor den kompletten Ven‐
tilschaft ersetzen.
Beladungszustand des
Fahrzeugs
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐
hinweisschild bzw. der Reifendruck‐
tabelle 3 236 an die Beladung an‐
passen und im Driver Information
Center im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die ent‐
sprechende Einstellung auswählen
3 93 . Diese Einstellung gilt als Bezug
für die Reifendruckwarnungen.
Das Menü Reifenbelastung wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. BeiFahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.
Auswählen:
● Leicht für Komfort-Reifendruck
mit bis zu 3 Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu 3 Insassen.
● Max bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder TPMS-Sensor hat einen ein‐
deutigen Identifizierungscode. Der
Identifizierungscode muss für eine
neue Rad-/Reifenposition nach