ABS OPEL ADAM 2017 Betriebsanleitung (in German)
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160Fahren und Bedienung● Erkannter Fahrereingriff amLenkrad
● Überschreiten der maximal zulässigen Gangschaltungen:
acht Einparkzyklen beim Längs‐
einparken bzw. 5 Zyklen beim
Quereinparken
● Ausschalten der Zündung
Eine Deaktivierung durch den Fahrer
oder das System während des
Einparkmanövers wird im Display mit
Parkvorgang abgebrochen ange‐
zeigt. Zusätzlich ertönt ein akusti‐
sches Signal.
Störung
Eine Meldung erscheint, wenn:
● eine Störung im System vorliegt● der Fahrer das Einparkmanöver nicht erfolgreich abgeschlossen
hat
● das System nicht funktionsbereit ist
● einer der oben beschriebenen Deaktivierungsgründe vorliegt
Wenn während der Einpark-Anwei‐
sungen ein Gegenstand erkannt wird, erscheint Stop am Display. NachEntfernen des Gegenstands wird das
Einparkmanöver fortgesetzt. Das
System wird deaktiviert, wenn der
Gegenstand nicht entfernt wird. D
gedrückt halten, um das System zu
aktivieren und nach einer neuen
Parklücke zu suchen.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐ ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die
Sensoren verdeckt sind, z. B.
durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten
beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert
werden.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder
weiche Materialien, werden vom
System möglicherweise nicht
erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine
Objekte außerhalb ihres Erfas‐
sungsbereichs.
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164Fahren und BedienungDie volle Funktionsfähigkeit des LPG-Systems kann nur mit Flüssiggas
gewährleistet werden, das mindes‐ tens den Anforderungen gemäß
DIN EN 589 entspricht.
Kraftstoffwahltaste
Durch Drücken von LPG wird
zwischen Benzin- und Flüssiggasbe‐
trieb umgeschaltet, sobald die erfor‐
derlichen Parameter (Kühlmitteltem‐
peratur, Gastemperatur und Mindest‐
drehzahl des Motors) erreicht sind.
Die Anforderungen sind normaler‐
weise nach etwa 60 Sekunden (je nach Außentemperatur) und der
ersten festen Betätigung des Gaspe‐
dals erreicht. Der LED-Status zeigt den aktuellen Betriebsmodus.LED aus:BenzinbetriebLED
blinkt:Überprüfung der Bedin‐
gungen für den Über‐
gang Kraftstoff- auf Flüs‐
siggasbetrieb. Leuchtet
auf, wenn die Bedingun‐
gen erfüllt sind.LED
leuchtet:FlüssiggasbetriebLED
blinkt
fünfmal
und
erlischt:Flüssiggastank ist leer
oder Fehler in der Flüs‐
siggasanlage. Im Driver
Information Center wird
eine Meldung angezeigt.
Wenn der Kraftstofftank leer ist, kann
der Motor nicht gestartet werden.
Der gewählte Kraftstoffmodus wird
gespeichert und beim nächsten
Zündzyklus aktiviert, wenn die Bedin‐ gungen das zulassen.
Sobald die Flüssiggastanks leer sind, wird bis zum Ausschalten der
Zündung automatisch auf Benzinbe‐ trieb umgeschaltet.
Beim automatischen Umschaltenzwischen Benzin- und Gasbetrieb
kann eine kurze Verzögerung bei der
Motortraktionskraft bemerkbar sein.
Den Benzintank alle 6 Monate bis
zum Leuchten der Kontrollleuchte Y
leerfahren und anschließend neu
betanken. Dies hilft, die Kraftstoffqua‐ lität und die Funktionsfähigkeit des
Systems für den Benzinbetrieb
aufrecht zu halten.
Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐
den volltanken, um Korrosion im Tank
zu vermeiden.
Störungen und Maßnahmen
Wenn Gasbetrieb nicht möglich ist,
Folgendes prüfen:
● Ist genügend Flüssiggas vorhan‐
den?
● Ist genügend Benzin für den Startvorgang vorhanden?
Bei extremen Temperaturen kann es
in Kombination mit der Zusammen‐
setzung des Gases etwas länger
dauern, bevor das System von
Benzinbetrieb auf Gasbetrieb
umschaltet.
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166Fahren und Bedienung
Die Tankklappe lässt sich nur bei
entriegeltem Fahrzeug öffnen.
Zum Betätigen auf die Klappe
drücken. Dann die Klappe öffnen.
Den Tankdeckel zum Öffnen langsam linksherum drehen.Der Tankdeckel kann in die Halterung
auf der Tankklappe eingehängt
werden.
Zum Tanken die Zapfpistole so weit
wie möglich in die Tanköffnung
einführen und dann betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten
des Tankvorgangs darf die Zapfpis‐
tole noch maximal zweimal erneut
betätigt werden, um den Tank voll‐
ständig aufzufüllen.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
Zum Schließen den Tankdeckel
rechtsherum drehen, bis er hörbar
einrastet.
Klappe schließen und einrasten
lassen.
Flüssiggas tanken
Beim Tanken die Bedienungs- und
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
Das Füllventil für Flüssiggas befindet
sich hinter der Tankklappe für Benzin.
Die Schutzkappe vom Einfüllstutzen
abschrauben.
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170FahrzeugwartungFahrzeugwartungAllgemeine Informationen..........170
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug ................................ 170
Fahrzeugeinlagerung ..............171
Altfahrzeugrücknahme ............171
Fahrzeugüberprüfungen ............172
Durchführung von Arbeiten .....172
Motorhaube ............................. 172
Motoröl .................................... 173
Kühlmittel ................................. 174
Waschflüssigkeit ......................175
Bremsen .................................. 175
Bremsflüssigkeit ......................175
Fahrzeugbatterie .....................176
Scheibenwischerwechsel ........177
Glühlampen auswechseln .........178
Halogen-Scheinwerfer .............178
Vordere Blinkleuchte ...............180
Rückleuchten ........................... 182
Seitliche Blinkleuchten ............186
Kennzeichenleuchte ................187
Innenleuchten .......................... 187
Instrumententafelbeleuchtung . 188
Elektrische Anlage .....................188
Sicherungen ............................ 188Sicherungskasten im
Motorraum .............................. 189
Sicherungskasten in der Instrumententafel ...................191
Wagenwerkzeug ........................193
Räder und Reifen ......................195
Winterreifen ............................. 195
Reifenbezeichnungen ..............195
Reifendruck ............................. 195
Reifendruck-Kontrollsystem ....197
Profiltiefe ................................. 200
Reifenumrüstung .....................201
Radabdeckungen ....................201
Schneeketten .......................... 201
Reifenreparaturset ...................202
Radwechsel ............................. 206
Reserverad .............................. 209
Starthilfe ..................................... 213
Abschleppen .............................. 215
Eigenes Fahrzeug abschleppen ........................... 215
Anderes Fahrzeug abschleppen ........................... 217
Fahrzeugpflege .......................... 218
Außenpflege ............................ 218
Innenraumpflege .....................221Allgemeine
Informationen
Zubehör und Änderungenam Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von
Originalteilen und -zubehör und von
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auchnicht dafür haften – auch wenn sie
über eine behördliche oder sonstige
Zulassung verfügen.
Der Umbau, die Umwandlung und
alle sonstigen Änderungen, die an
den Standardfahrzeugspezifikatio‐
nen vorgenommen werden (u. a.
Softwareänderungen oder Änderun‐
gen der Steuergeräte), können zum
Erlöschen der von Opel gebotenen
Garantie führen. Außerdem können solche Änderungen eine Auswirkung
auf den Kraftstoffverbrauch, den CO 2-Ausstoß und den Ausstoß sons‐
tiger Fahrzeugabgase haben bzw.
dazu führen, dass das Fahrzeug nicht
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Fahrzeugwartung171mehr die Typzulassung erfüllt und die
Zulassung des Fahrzeugs dadurch
möglicherweise ungültig wird.Achtung
Beim Transportieren des Fahr‐ zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt
werden.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung über einen längeren
Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere
Monate eingelagert werden muss:
● Fahrzeug waschen und konser‐ vieren.
● Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen
lassen.
● Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren.
● Den Kraftstofftank vollständig auffüllen.
● Motorölwechsel durchführen.
● Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
● Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
● Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
● Das Fahrzeug an einem trocke‐ nen, gut belüfteten Ort abstellen.
Ersten Gang oder Rückwärts‐
gang einlegen. Verhindern, dass
das Fahrzeug losrollt.
● Die Parkbremse nicht anziehen. ● Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahr‐
zeug verriegeln.
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
Sicherstellen, dass sämtliche
Systeme außer Betrieb sind, z. B. Diebstahlwarnanlage.Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird:
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie anklemmen.
Elektronik der elektrischen Fens‐
terbetätigung aktivieren.
● Reifendruck prüfen.
● Scheibenwaschbehälter auffül‐ len.
● Motorölstand kontrollieren.
● Kühlmittelstand kontrollieren.
● Gegebenenfalls Kennzeichen montieren.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-
Rücknahmestellen und die Wieder‐
verwertung von Altfahrzeugen sind
auf unserer Website verfügbar. Nur
offiziell anerkannte Recyclingstellen
mit dieser Aufgabe betrauen.
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Fahrzeugwartung173
Den Sicherungshebel nach oben
drücken und die Motorhaube öffnen.
Motorhaubenstütze einsetzen.
Wird bei einem Autostopp die Motor‐
haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch
wieder gestartet.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken und aus gerin‐ ger Höhe (20–25 cm) in die Rastung
fallen lassen. Sicherstellen, dass die
Motorhaube eingerastet ist.Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu
vermeiden.
Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
den zu verhindern. Nur Motoröle der
richtigen Spezifikation verwenden.
Empfohlene Flüssigkeiten und
Schmiermittel 3 223.
Der Motorölverbrauch beträgt bis zu
0,6 l je 1000 km.
Prüfung nur bei waagrecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss
betriebswarm und mindestens seit
fünf Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe
Umdrehung durchführen.
Wenn der Motorölstand in den
Bereich der Nachfüllmarke MIN abge‐
sunken ist, Motoröl nachfüllen.
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176FahrzeugwartungFahrzeugbatterieDie Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei,sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
chende Aufladung der Batterie
zulässt. Kurze Strecken und häufige Motorstarts können die Fahrzeug‐
batterie entladen. Nicht benötigte
Verbraucher ausschalten.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt
werden.
Wird das Fahrzeug länger als vier
Wochen abgestellt, kann sich die
Fahrzeugbatterie entladen.
Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
batterie nur bei ausgeschalteter
Zündung.
Batterieentladeschutz 3 119.
Abklemmen der Batterie
Wenn die Fahrzeugbatterie abge‐
klemmt werden muss (z. B. für
Wartungsarbeiten), muss die Alarm‐
sirene wie folgt deaktiviert werden:
Zündung ein- und ausschalten. Fahr‐
zeugbatterie innerhalb von
15 Sekunden abklemmen.
Fahrzeugbatterie ersetzen Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung der Stopp-Start-Automatik
führen.
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie
unbedingt darauf achten, dass sich
im Bereich des Pluspols keine
geöffneten Entlüftungsbohrungen
befinden. Falls in diesem Bereich
eine Entlüftungsbohrung geöffnet ist,
muss diese mit einem Blinddeckel
verschlossen werden und die Entlüf‐
tung muss im Bereich des Minuspols
geöffnet werden.Nur Batterien verwenden, die die
Befestigung des Sicherungskastens
über der Fahrzeugbatterie ermögli‐
chen.
Bei Fahrzeugen mit AGM-Batterie
(Absorptionsglas) ist sicherzustellen,
dass die Batterie durch eine andere
AGM-Batterie ersetzt wird.
AGM-Batterien sind am entsprechen‐
den Batterieschild zu erkennen. Wir
empfehlen den Einsatz einer original
Opel-Batterie.
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Fahrzeugwartung183
1. Die Abdeckung auf der entspre‐chenden Seite lösen und abneh‐
men.
2. Die Kunststoff-Befestigungsmut‐ ter von innen mit der Hand
abschrauben.
3. Die Leuchtenbaugruppe vorsich‐ tig aus den Aussparungen ziehen
und herausnehmen.
4. Die Lampenfassung linksherum drehen und herausnehmen.
Folgende Glühlampen ggf.
herausziehen und auswechseln:
Blinkleuchte 1
Rückleuchte 2
Rückleuchte/Bremsleuchte 3
Wenn Rückleuchte 2 und Rück‐
leuchte/Bremslicht 3 LED-Leuch‐
ten sind, für den Austausch die
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
nehmen.
5. Lampenfassung durch Drehen nach rechts in das Rückleuchten‐
gehäuse einsetzen. Darauf
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190FahrzeugwartungNr.Stromkreis1–2Außenspiegelschalter3Kontrolleinheit Karosserie4Faltbares Schiebedach/Steuer‐
gerät Fahrwerkregelung5ABS6Tagfahrlicht links7–8Kontrolleinheit Karosserie9Fahrzeugbatteriesensor10Leuchtweitenregulierung/
TPMS/faltbares Schiebedach11Heckscheibenwischer12Scheibenheizung13Tagfahrlicht rechts14Außenspiegelheizung15–Nr.Stromkreis16Steuergerät Fahrwerkregelung/
LPG-Anlage17Innenspiegel18Motorsteuergerät19Kraftstoffpumpe20–21Injektorspule22–23Einspritzsystem24Waschanlage25Beleuchtung26Motorsteuergerät27–28Motorsteuergerät29Motorsteuergerät30–31Scheinwerfer linksNr.Stromkreis32Scheinwerfer rechts33Motorsteuergerät34Hupe35Kupplung36–
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Fahrzeugwartung191Nr.Stromkreis1ABS-Pumpe2Vorderer Scheibenwischer3Gebläse4Instrumententafel5–6–7Elektrische Unterdruckpumpe8Kühlgebläse niedrig9Kühlgebläse hoch10Kühlgebläse/elektrische Unter‐
druckpumpe11Anlasser
Nach dem Austausch durchgebrann‐
ter Sicherungen den Sicherungskas‐
ten schließen und den Deckel hinein‐ drücken, bis er einrastet.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.
Sicherungskasten in der
Instrumententafel
Der Sicherungskasten befindet sich
hinter dem Lichtschalter in der Instru‐
mententafel.
Den Griff halten, daran ziehen und
den Lichtschalter herunterklappen.