sensor OPEL AMPERA 2015 Betriebsanleitung (in German)
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138Fahren und BedienungVerkehrszeichen-
Assistent
Der Verkehrszeichen-Assistent er‐
kennt mit Hilfe der Frontkamera be‐
stimmte Verkehrszeichen und zeigt
sie am Driver Information Center
(DIC) an 3 84.
Geschwindigkeitsbegrenzungsschil‐ der werden so lange im DIC ange‐
zeigt, bis das nächste Geschwindig‐
keitsbegrenzungsschild oder das
Ende der Geschwindigkeitsbe‐
schränkung erkannt wird bzw. das
Zeitlimit überschritten wurde.
Wird ein dem System nicht bekanntes
Schild erfasst, so wird ein Ausrufezei‐ chen angezeigt.
In der Nacht ist das System bis zu
einer Geschwindigkeit von 160 km/h
aktiv.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent kann Unfälle aufgrund eines unbeabsichtigten
Spurwechsels vermeiden helfen. Es
kann eine Warnung ausgeben, wenndas Fahrzeug eine erkannte Spur‐
markierung ohne eingeschalteten
Blinker überschreitet. Der Spurhal‐
teassistent erkennt mithilfe eines Ka‐
merasensors Fahrbahnmarkierun‐
gen ab einer Geschwindigkeit von
56 km/h.9 Warnung
Der Spurhalteassistent lenkt nicht
das Fahrzeug.
Der Spurhalteassistent: ■ Warnt möglicherweise nicht rechtzeitig, um einen Unfall zu
vermeiden.
■ Erkennt möglicherweise Fahr‐ bahnmarkierungen unter
schlechten Wetterbedingungen
oder bei schlechter Sicht nicht,
wenn der Sensor auf kurvenrei‐
chen oder hügeligen Straßen
verdeckt ist.
Wenn der Spurhalteassistent nur
auf einer Seite der Fahrbahn
Spurmarkierungen erkennt, gibt er
nur dann eine Warnung aus, wenn
das Fahrzeug die Spur auf dieser
Seite verlässt.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit
stets auf die Straße und halten Sie das Fahrzeug ordnungsgemäß in
der Spur. Halten Sie die Wind‐
schutzscheibe, Scheinwerfer und
Kamerasensoren immer sauber,
und verwenden Sie den Spurhal‐
teassistenten bei Schlechtwetter
nicht.
Der Kamerasensor befindet sich auf der Windschutzscheibe, und zwar vor
dem Innenspiegel.
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Fahren und Bedienung139
Um den Spurhalteassistent ein- und
auszuschalten, drücken Sie die Taste LANE DEPART ) . Die Kontroll‐
leuchte ) leuchtet in der Taste, wenn
der Spurhalteassistent eingeschaltet
ist.
) leuchtet grün, wenn der Spurhal‐
teassistent verfügbar ist, um vor
einem Verlassen der Fahrspur zu
warnen. Wenn das Fahrzeug eine er‐
fasste Fahrbahnmarkierung über‐
schreitet, ohne dass der Blinker in
diese Richtung gesetzt wurde, blinkt
die Kontrollleuchte ) dann in der
Farbe Gelb. Zusätzlich werden
drei Signaltöne auf der rechten oder
linken Seite ausgegeben, abhängig
davon, auf welcher Seite die Fahr‐ spur überquert wird.
Das System arbeitet nur bei Fahrge‐
schwindigkeiten von mehr als
56 km/h, wenn Spurmarkierungen
vorhanden sind.Störung
Das System erkennt möglicherweise Fahrspuren nicht richtig, wenn:
■ Fahrzeuge dicht vorausfahren.
■ Sich die Umgebungshelligkeit plötzlich verändert, wie zum Bei‐
spiel bei der Fahrt durch einen Tun‐ nel.
■ Bei Straßenbauarbeiten.
Wenn der Spurhalteassistent nicht richtig funktioniert, obwohl die Fahr‐
bahnmarkierungen deutlich sichtbar
sind, kann das Reinigen der Wind‐
schutzscheibe Abhilfe schaffen.
Warnungen des Spurhalteassisten‐
ten können aufgrund von Teerspuren, Schatten, Rissen in Straßenoberflä‐
chen, temporären Straßenbaufahr‐
bahnmarkierungen oder anderen
Verkehrsmängel ausgegeben wer‐
den. Schalten Sie den Spurhalteas‐
sistenten aus, wenn diese Zustände
anhalten.9 Warnung
Wenn der Kamerasensor durch
Schmutz, Schnee oder Eis ver‐
deckt ist, die Scheinwerfer nicht sauber bzw. nicht korrekt einge‐
stellt sind oder die Windschutz‐
scheibe schmutzig oder beschä‐
digt ist, werden die Fahrbahnspu‐
ren möglicherweise nicht erkannt.
Unter diesen Umständen kann der Spurhalteassistent eventuell nicht
dazu beitragen, einen Unfall zu
verhindern. Die Scheinwerfer
müssen stets korrekt eingestellt
und frei von Schmutz sein. Wind‐
schutzscheibe sauber halten.
Meldungen des
Spurhalteassistenten Es können Nachrichten im Driver In‐
formation Center (DIC) angezeigt
werden, die Informationen über das
Spurhaltesystem liefern.
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166Fahrzeugwartung
Dieses Fahrzeug ist mit einer Hoch‐
spannungsbatterie und einer her‐
kömmlichen 12-Volt-Fahrzeug‐
batterie ausgestattet.
Bei einem Unfall kann ein Sensorsys‐
tem das Hochspannungssystem au‐
ßer Kraft setzen. In diesem Fall wird
die Stromversorgung der Hochspan‐
nungsbatterie unterbrochen und das Fahrzeug kann nicht gestartet wer‐
den. Eine Service-Meldung wird im
Driver Information Center (DIC) an‐
gezeigt. Das Fahrzeug muss in einer
Werkstatt instandgesetzt werden, be‐ vor es wieder gefahren werden kann.
Airbag wurde ausgelöst 3 212.
Eine Fahrzeugabdeckung, die die
Sonneneinstrahlung auf das Fahr‐
zeug verringern und die Lebensdauer
der Hochspannungsbatterie verlän‐
gern kann, ist in einer Opel-Ampera-
Vertragswerkstatt erhältlich.
Die Opel-Ampera-Vertragswerkstatt
weiß über den Recyclingvorgang für
die Hochspannungsbatterie Be‐
scheid.Das Fahrzeug auch bei voller Batterie
angesteckt lassen, um die Hochspan‐ nungsbatterie für die nächste Fahrt
auf der richtigen Temperatur zu hal‐
ten. Dies ist bei extrem heißen oder
kalten Außentemperaturen wichtig.
Wenn eine neue 12-Volt-Fahrzeug‐ batterie benötigt wird, die korrekte Er‐ satzteilnummer vom Aufkleber auf
der Originalbatterie ablesen. Das
Fahrzeug verfügt über eine 12-Volt-
AGM-Batterie (Vlies-Akku). Der Ein‐
bau einer herkömmlichen 12-Volt-
Batterie würde die Lebensdauer der
12-Volt-Batterie verkürzen. Bei Ver‐
wendung eines 12-Volt-Batterielade‐
geräts in Verbindung mit der 12-Volt-
AGM-Batterie ist zu beachten, dass
manche Ladegeräte über eine Ein‐
stellung für AGM-Batterien verfügen.
Sofern verfügbar, die AGM-Einstel‐
lung des Ladegeräts verwenden, um
die Ladespannung auf 14,8 Volt zu
beschränken. Befolgen Sie die An‐
weisungen des Ladegeräteherstel‐
lers.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt wer‐
den.
Fahrzeugeinlagerung
9 Warnung
Batterien enthalten Säure, die
Verbrennungen verursachen
kann, sowie Knallgase. Wenn Sie
nicht mit entsprechender Vorsicht
vorgehen, könnte dies zu schwe‐
ren Verletzungen führen.
Das schwarze Minuskabel (−) der
12-Volt-Batterie von der Fahrzeug‐
batterie abklemmen, um ein Entladen
der 12-Volt-Batterie zu verhindern,
oder einen Erhaltungslader verwen‐
den. Um mögliche Schäden an der
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174Fahrzeugwartung
Mini-Siche‐
rungenVerwendungs‐
zweck8–9Beheizte Außen‐
spiegel10Steuergerät Klima‐
anlage11Antriebsleistungs‐
wechselrichter‐
modul – Batterie12–13Pumpe und Ventil
Innenraumheizung14Diebstahlwarnan‐
lage – elektr. Hupe15Antriebsleistungs‐
wechselrichter‐
modul und Getrie‐
besteuergerät –
Batterie17Motorsteuergerät –
BatterieMini-Siche‐
rungenVerwendungs‐
zweck22Fernlicht linker
Scheinwerfer24–25–26Diebstahlwarnan‐
lage – Hupe31–32Anlasser – Sensor-
und Diagnose‐
modul, Instrument,
Beifahrer-Airbag-
Anzeige, Schalter
Leuchtweitenregu‐
lierung, automati‐
sches Abblenden
des Innenspiegels33Anlasser – Fahr‐
zeugintegrationss‐
teuergerätMini-Siche‐
rungenVerwendungs‐
zweck34Fahrzeugintegrati‐
onssteuergerät –
Batterie35–36Kühlmittelpumpe
Motorelektronik37Steuergerät Innen‐
raumheizung38Kühlmittelpumpe
wiederaufladbares
Energiespeicher‐
system (Hochspan‐
nungsbatterie)39Steuergerät
wiederaufladbares
Energiespeicher‐
system (Hochspan‐
nungsbatterie)40Windschutzschei‐
benwaschanlage
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176FahrzeugwartungSicherungskasten in der
Instrumententafel
Sicherungskasten in der
Instrumententafel ganz links
Der linke Sicherungskasten in der In‐
strumententafel befindet sich ganz
links in der Instrumententafel. Klappe des Sicherungskastens durch He‐
rausziehen öffnen, um Zugang zu
den Sicherungen zu erhalten.
Ein Sicherungszieher befindet sich im
Sicherungskasten im Motorraum.
SicherungenVerwendungszweckF1Zubehörsteckdose
Staufach oben in der
InstrumententafelF2RadioF3Instrument (Links‐
lenker)F4Infotainment-AnzeigeF5Heizung, Lüftung und
Klimaanlage / integ‐
rierte Schalter in der
MittelkonsoleSicherungenVerwendungszweckF6Airbag (Sensor- und
Diagnosemodul)F7Primärer Diagnosean‐
schluss links (Links‐
lenker), sekundärer
Diagnoseanschluss
links (Rechtslenker)F8Lenkradsperre (Links‐
lenker)F9Freisprecheinrichtung
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178Fahrzeugwartung
SicherungenVerwendungszweckF1Hintergrundbeleuch‐
tung LenkradschalterF2Lenkradsperre
(Rechtslenker)F3Instrument (Rechts‐
lenker) , Freisprech‐
einrichtung (Links‐
lenker)F4Karosseriesteuergerät
3/rechter Schein‐
werferSicherungenVerwendungszweckF5Karosseriesteuergerät
2/Elektronik Karosse‐
riesteuergerät/Rück‐
leuchte/Tagfahrlicht
rechts/Schaltsperre/
Schalter-Hintergrund‐
beleuchtung/Nebel‐
schlussleuchteF6–F7Karosseriesteuergerät
6/Kartenbeleuchtung/
Deckenleuchten/
RückfahrlichtF8Karosseriesteuergerät
7/Blinker vorne links/
Bremsleuchte und
Blinker hinten rechts/
Steuerung Relais
KindersicherungF9Karosseriesteuergerät
8/SchlösserSicherungenVerwendungszweckF10Sekundärer Diagno‐
seanschluss rechts
(Linkslenker),
primärer Diagnosean‐
schluss rechts
(Rechtslenker)F11Einbruchs- und
NeigungssensorF12Gebläsemotor (Links‐
lenker)F13–F14–F15–F16–F17–F18–
Zum Wiedereinbauen der Klappe erst
die untere Lasche einsetzen und
dann die Klappe wieder an ihre ur‐
sprüngliche Position drücken.
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Fahrzeugwartung183
Systemstatus und Druckwarnungen
werden durch eine Meldung und
gleichzeitiges Blinken des betreffen‐ den Reifens im Driver Information
Center angezeigt. Wenn niedriger
Reifendruck erkannt wird, wird dies
durch die Kontrollleuchte A gemeldet
3 82.
Hinweis
In Ländern, in denen das Reifen‐ druck-Kontrollsystem gesetzlichvorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐
dung von Rädern ohne Drucksenso‐
ren die Typgenehmigung ungültig.
Wenn A aufleuchtet, halten Sie so
bald wie möglich an und füllen Sie die Reifen auf den empfohlenen Druck
auf 3 211.
Nach dem Befüllen müssen unter
Umständen die Reifendruckwerte im
Driver Information Center vom Fahrer
aktualisiert werden. Währenddessen
leuchtet möglicherweise A auf.
Wenn A bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt,
könnte dies frühzeitig auf nachlas‐
senden Reifendruck hindeuten. Rei‐
fendruck prüfen. Wenn der Reifen‐
druck verringert oder erhöht werden
muss, Zündung ausschalten.
Winterreifen oder zusätzliche Rad‐ sätze müssen mit Sensoren ausge‐rüstet werden, da das System an‐
dernfalls nicht funktioniert und die
Kontrollleuchte A dauerhaft aufleuch‐
tet.
Die Störungsanzeige des Reifen‐ druck-Kontrollsystems ist in die Rei‐
fendruckwarnleuchte integriert.
Wenn das System eine Funktionsstö‐
rung erfasst hat, blinkt A zunächst ca.1 Minute und bleibt danach ständig
eingeschaltet. Diese Abfolge wird bei jedem nachfolgenden Fahrzeugstart
wiederholt, solange die Störung nicht
behoben wird.
Bei leuchtender Störungsanzeige A
kann das System zu niedrigen Rei‐
fendruck unter Umständen nicht wie
vorgesehen erkennen oder melden. Störungen des Reifendruck-Kontroll‐systems können aus den verschie‐
densten Gründen auftreten, darunter
die Montage von Ersatz- oder alter‐
nativen Reifen bzw. Rädern am Fahr‐ zeug, welche eine ordnungsgemäße
Funktion des Reifendruck-Kontroll‐
systems verhindern. Nach dem
Wechsel eines oder mehrerer Reifen
oder Räder am Fahrzeug prüfen Sie
immer die Störungsleuchte des Rei‐
fendruck-Kontrollsystems A, um si‐
cherzugehen, dass das Reifendruck-
Kontrollsystem trotz Ersatz- oder al‐ ternativer Reifen bzw. Räder korrekt
funktioniert.
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184Fahrzeugwartung
Das Reserverad verfügt über keinen
Drucksensor. Für diese Räder ist das
Reifendruck-Kontrollsystem nicht ak‐
tiv. Kontrollleuchte A leuchtet auf. Für
die übrigen drei Räder ist das System weiterhin in Betrieb.
Das vollwertige Reserverad ist mit
einem Drucksensor ausgestattet.
Das System erkennt automatisch das
neue Rad während der Fahrt.Achtung
Der Gebrauch im Handel erhältli‐
cher flüssiger Reifenreparatursets
kann zu Funktionsstörungen des
Systems führen. Es dürfen vom
Hersteller genehmigte Reifenre‐
paratursets verwendet werden.
Beladungszustand des
Fahrzeugs Passen Sie den Reifendruck gemäß
dem Reifenhinweisschild bzw. der
Reifendrucktabelle 3 211 an den Be‐
ladungszustand an, und wählen Sie
und in der Seite Reifenbelastung
unter Einstellungen im Driver Infor‐
mation Center die entsprechende
Einstellung aus 3 84.
Folgende Einstellungen sind verfüg‐
bar:
Leicht : für Komfort-Reifendruck mit
bis zu 3 Insassen
Eco : für Eco-Reifendruck mit bis zu
3 Insassen
Max : bei voller Beladung
Wenn der Reifendruck und die
Reifenbelastung nicht übereinstim‐
men, kann die Reifendruck-Kontroll‐
leuchte A einen niedrigen Reifen‐
druck anzeigen.
Automatisches Anlernen
Jeder Sensor des Reifendruck-Kon‐
trollsystems verfügt über einen ein‐
maligen Identifizierungscode. Der
Identifizierungscode muss nach dem
Umstecken der Reifen oder dem Aus‐ tausch eines oder mehrerer Senso‐
ren auf die neue Reifen-/Radposition abgestimmt werden.
Nach einem Radwechsel muss das Fahrzeug für ca. 20 Minuten stillste‐hen, bevor das System die Neube‐
rechnung durchführt. Für das fol‐
gende Anlernverfahren muss das
Fahrzeug 10 Minuten lang mit einer
Mindestgeschwindigkeit von 20 km/h
gefahren werden. In diesem Fall kön‐ nen im Driver Information Center A
bzw. wechselnde Druckwerte ange‐
zeigt werden.
Falls während des Anlernverfahrens
Probleme auftreten, wird im Driver In‐
formation Center eine Warnmeldung
angezeigt.