ABS OPEL AMPERA 2015 Betriebsanleitung (in German)
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Fahren und Bedienung141
Das Fahrzeug ermittelt die ge‐
schätzte Beginnzeit für den Ladevor‐ gang auf Basis der für den betreffen‐
den Wochentag einprogrammierten Abfahrtszeit. Der Ladevorgang be‐
ginnt zum Startzeitpunkt und kann
nur dann bis zum Abfahrtszeitpunkt
abgeschlossen werden, wenn die
verfügbare Zeitspanne nach dem An‐ stecken des Ladekabels zum Laden
ausreicht.
Versch. (Tarif & Abfahrtszeit):
Das Fahrzeug ermittelt die ge‐
schätzte Beginnzeit für den Ladevor‐
gang auf Basis des Stromtarifplans, des bevorzugten Tarifs und der für
den betreffenden Wochentag einpro‐
grammierten Abfahrtszeit. Das Fahr‐
zeug wird in den billigsten Tarifzei‐
träumen geladen und sorgt dafür,
dass die Batterie zum Abfahrtszeit‐
punkt voll geladen ist. Für diesen Mo‐ dus sind Informationen zu den Strom‐
tarifen des Stromversorgers für den
jeweiligen Aufladeort erforderlich.
Abfahrtszeit eingeben
In der Statusanzeige des verzögerten Lademodus auf Bearbeiten drücken,
um die Abfahrtszeit für jeden Wo‐
chentag zu ändern.
1. Zum Ändern auf den gewünsch‐ ten Tag drücken.
2. Die Stunden und Minuten mittels + oder − ändern.
3. Zurück drücken, um die Änderun‐
gen zu speichern und zur vorigen
Seite zurückzukehren.
Ladestufe auswählen
Die Ladestufe lässt sich auf dem Co‐
lour-Info-Display auswählen. 8 so
lange drücken, bis Laden angezeigt
wird.
Die Einstellung Ladelevel-Präferenz
wählen ermöglicht es Ihnen, die La‐
destufe des Fahrzeugs an die Leis‐
tungsfähigkeit der Ladevorrichtung
anzupassen. Die Einstellung
Ladelevel-Präferenz wählen be‐
grenzt die Stromstärke bei Verwen‐ dung eines tragbaren Ladekabels.
Diese Funktion hat keine Auswirkun‐
gen auf den Ladevorgang, wenn eine
Ladestation verwendet wird. Wenn
das Fahrzeug wiederholt nach dem
Anstecken zu laden aufhört oder ein
Schutzschalter ausgelöst wird, kann
dieses Problem möglicherweise
durch Herabsetzen der Ladestufe ge‐
löst werden.
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Fahren und Bedienung145
Nur die Endzeit lässt sich ändern. DieStartzeit wird in der Tariftabelle auto‐
matisch ausgefüllt.
Stromtarifplan ansehen
Auf der Seite Stromtarifplan wählen
auf Sommerplan anzeigen ,
Winterplan anzeigen oder Jährlichen
Plan anzeigen drücken.
Lademodus vorübergehend
aufheben und annullieren
Ein programmierter verzögerter La‐ demodus lässt sich für einen Lade‐
zyklus vorübergehend aufheben, um
sofort mit dem Laden zu beginnen.
Außerdem lässt sich die nächste ge‐
plante Abfahrtszeit für einen Lade‐
zyklus vorübergehend aufheben.
Um einen verzögerten Lademodus
vom Fahrzeug aus vorübergehend
aufzuheben und sofort mit dem La‐
den zu beginnen:
1. Auf Überschreiben drücken.
2. Auf Bei Anschluss sofort laden
drücken, um einen sofortigen La‐
devorgang vorübergehend aufzu‐
heben.
Die korrigierte Zeit für den Abschluss des Ladevorgangs wird automatisch
angezeigt.
Zur Annullierung der vorübergehen‐
den Aufhebung und Änderung auf
den sofortigen Lademodus
Temporären Lademodus abbrechen
drücken.
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146Fahren und Bedienung
So wird die nächste geplante Ab‐
fahrtszeit vom Fahrzeug aus vorüber‐ gehend aufgehoben:
1. Auf Überschreiben drücken.
2. Die Tasten + oder – drücken, um
die nächste Abfahrtszeit zu än‐
dern.
3. Auf Abfahrtszeit bestätigen
drücken, um die nächste geplante
Abfahrtszeit vorübergehend auf‐
zuheben.
Die korrigierte Zeit für den Abschluss
des Ladevorgangs wird automatisch
in der Anzeige des temporären Lade‐ modus angezeigt.
Die neue Abfahrtszeit muss am sel‐
ben Tag wie die ursprünglich ge‐
plante nächste Abfahrtszeit liegen. Das Fahrzeug lässt außerdem eine
temporäre Abfahrtszeit, die am be‐
treffenden Tag vor der aktuellen Uhr‐
zeit liegt, nicht zu.
Um die vorübergehende Aufhebung
der nächsten geplanten Abfahrtszeit
zu annullieren, in der Anzeige des
temporären Lademodus bzw. im
Popup unten auf dem Touchscreen
auf Vorübergehende Abfahrtszeit
löschen tippen.
Popup "Laden aufgehoben/
unterbrochen"
Es wird ein Popup-Fenster wird, wenn
die Netzspannung während des La‐
dens über eine Steckdose ausfällt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn
es einen Stromausfall gab oder das Ladekabel aus der Steckdose gezo‐
gen wurde.
Programmierbares Laden deaktiviert
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Fahren und Bedienung147
Wenn das programmierbare Lade‐
system deaktiviert ist, wird am Bild‐
schirm - -:- - anstelle der Abschluss‐
zeit des Ladevorgangs angezeigt.
Das programmierbare Laden wird
deaktiviert, wenn die Abschlusszeit
des Ladevorgangs nicht zuverlässig
ermittelt werden kann. Wenn das pro‐
grammierbare Laden ständig deakti‐
viert wird, Hilfe einer Werkstatt in An‐ spruch nehmen.
Ladevorgang starten 1. Stellen Sie sicher, dass das Fahr‐
zeug geparkt und ausgeschaltet
ist.
2. Drücken Sie die hintere Kante der
Ladeanschlussklappe nach in‐
nen, und lassen Sie sie los, um die Klappe zu öffnen.
3. Hecktür öffnen, Bodenabdeckung
anheben und mit Hilfe der
Schlaufe an der Seite des Lade‐
raums einhaken.
Ladekabel herausnehmen.
Am Griff des Ladekabels ziehen,
um es aus dem Halteclip zu lösen.
Ladekabel anheben und nach hin‐ ten ziehen, um es aus dem Fahr‐
zeug herauszunehmen. Der Fahr‐ zeugstecker ist wie abgebildet
verwahrt.
4. Ladekabel an der Netzsteckdose anstecken. Sicherstellen, dass
beide Ladekabel-Statusanzeigen
grün sind.
Auf der Seite Ladelevel-Präferenz
wählen des Colour-Info-Displays
wie oben beschrieben die pas‐
sende Ladestufe auswählen.
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Fahren und Bedienung149
5. Das Kabel im Staufach verwah‐ren.
Aufheben der
Ladezeitprogrammierung Um einen verzögerten Ladevorgang
vorübergehend aufzuheben, das La‐
dekabel vom Ladeanschluss abste‐
cken und innerhalb von
fünf Sekunden wieder anstecken. Ein einzelner Hupsignalton ertönt und der Ladevorgang wird sofort gestartet.
Um die vorübergehende Aufhebung
zu annullieren, das Ladekabel aus‐
stecken, 10 Sekunden warten und
dann das Ladekabel wieder einste‐
cken. Ein doppelter Hupsignalton er‐
tönt und der Ladevorgang wird verzö‐
gert.
Programmierbares Laden im Colour-
Info-Display 3 86.Ladestatus
Das Fahrzeug verfügt über eine La‐
destatusanzeige, die sich in der Mitte der Instrumententafel in der Nähe der
Windschutzscheibe befindet. Bei an‐
gestecktem, aber ausgeschaltetem Fahrzeug zeigt die Ladestatusan‐
zeige Folgendes an:
■ Durchgehend grün – ein Hupsignal‐
ton: Fahrzeug ist angesteckt. Bat‐
terie ist nicht voll geladen. Batterie wird geladen.
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150Fahren und Bedienung
■ Durchgehend grün oder langesgrünes Blinken – vier Hupsignal‐
töne: Zeit reicht nicht aus, um Bat‐
terie bis zur Abfahrtszeit voll zu la‐
den.
■ Durchgehend grün – zwei Hupsig‐ naltöne: Das Fahrzeug wird gerade
aufgeladen, der Ladevorgang wird
aber mindestens einmal vor der Ab‐ fahrtszeit verzögert.
■ Langes grünes Blinken – zwei Hup‐
signaltöne: Fahrzeug ist ange‐
steckt. Batterie ist nicht voll gela‐
den. Laden der Batterie erfolgt ver‐ zögert.
■ Kurzes grünes Blinken – kein Hup‐ signalton: Fahrzeug ist angesteckt.
Batterie ist voll geladen.
■ Durchgehend gelb – kein Hupsig‐ nalton: Fahrzeug ist angesteckt. Es
ist normal, dass die Ladestatusan‐
zeige nach Anstecken eines kom‐
patiblen Ladekabels einige Sekun‐
den lang gelb wird. Andernfalls hat
das Ladesystem einen Fehler fest‐
gestellt und die Batterie wird nicht
geladen.■ Keine Ladestatusanzeige (beim Einstecken) - kein Hupsignalton:
Das angeschlossene Ladekabel sollte geprüft werden.
■ Keine Ladestatusanzeige (nach‐ dem die Ladestatusanzeige grünoder gelb aufgeleuchtet hat) - kein
Hupsignalton: Das angeschlos‐
sene Ladekabel sollte geprüft wer‐
den.
Abgas 3 79.
Wenn es kein Lichtsignal, aber wie‐
derholte Hupsignaltöne gibt, wurde
die Stromversorgung vor Abschluss
des Ladevorgangs unterbrochen.
Zum Abstellen dieses Alarms eine der folgenden Aktionen ausführen:
■ Ladekabel ausstecken.
■ Taste ( auf der Funkfernbedie‐
nung drücken.
■ Lange auf ! auf der Funkfernbe‐
dienung drücken und dann zum Be‐
enden des Panikalarms erneut
drücken.
■ Hupe betätigen.
Fahrzeugpersonalisierung 3 89.Die Batterie wird unter Umständen
während einem der oben aufgeführ‐
ten Zustände vom System erwärmt
bzw. gekühlt, wozu dem Fahrzeug
elektrische Energie zugeführt werden muss.
Bei angestecktem und eingeschalte‐
tem Fahrzeug leuchtet die Ladesta‐
tusanzeige durchgehend grün. Das‐
selbe gilt für die Funktion Motorun‐
terstützte Heizung aktiv , wenn das
Fahrzeug angesteckt ist.
Wenn die Ladestatusanzeige bei an‐
gestecktem Fahrzeug nicht leuchtet,
wurde eine Störung im Ladesystem
festgestellt.
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156Fahren und BedienungAbschleppen
Allgemeine Informationen Das Fahrzeug ist weder dafür kon‐
struiert noch dafür gedacht, einen An‐ hänger zu ziehen oder ein anderes
Fahrzeug abzuschleppen.
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Fahrzeugwartung157FahrzeugwartungAllgemeine Informationen..........157
Fahrzeugüberprüfungen ............159
Glühlampen auswechseln .........168
Elektrische Anlage .....................170
Wagenwerkzeug ........................180
Räder und Reifen ......................180
Starthilfe ..................................... 191
Abschleppen .............................. 195
Fahrzeugpflege .......................... 196Allgemeine
Informationen
Zubehör und Änderungen
am Fahrzeug Wir empfehlen die Verwendung von
Originalteilen und -zubehör und von
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Zuverlässigkeit anderer Produkte
können wir nicht bewerten und auch
nicht dafür garantieren – auch wenn
sie über eine behördliche oder sons‐
tige Zulassung verfügen.
Keine Veränderungen an elektri‐
schen Systemen vornehmen, z. B.
Eingriff in elektronische Steuergeräte (Chip-Tuning).Achtung
Beim Transportieren des Fahr‐zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt wer‐
den.
Fahrzeug anheben9 Warnung
Falsches Anheben des Fahrzeugs
kann zu schweren Verletzungen
und Fahrzeugschäden führen.
Das Fahrzeug darf nur von gut ge‐
schulten Mitarbeitern einer Ver‐
tragswerkstatt angehoben wer‐
den.
Anhebestelle für Hebebühne
Position des hinteren Arms der He‐
bebühne am Unterboden.
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158Fahrzeugwartung
Position des vorderen Arms der He‐
bebühne am Unterboden.
Unter Umständen müssen unter den
Vorderreifen Keile platziert werden,
um den nötigen Bodenabstand für be‐
stimmte Hebebühnen zu schaffen.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung bis zu vier Wochen
Ladekabel der Hochspannungsbatte‐ rie anstecken, wenn die Temperatur
35 °C überschreiten wird, und Kabel
der 12-Volt-Batterie angeschlossen
lassen.
Einlagerung zwischen vier
Wochen und 12 Monaten ■ Hochspannungsbatterie so weit entladen, bis die Reichweitenan‐zeige des Elektroantriebs (Batterie‐
symbol) im Instrument nur mehr
zwei oder drei Balken aufweist.
■ Ladekabel der Hochspannungsbat‐
terie nicht anstecken.
■ Das schwarze Minuskabel (−) von der 12-Volt-Batterie abklemmen
und einen Erhaltungslader an die
Batteriepole anschließen, oder die
Kabel der 12-Volt-Batterie ange‐
schlossen lassen und die Ladung
über die Starthilfe-Plus- (+) und -
Minus-Anschlüsse (−) im Motor‐
raum aufrechterhalten 3 191.
Hinweis
Das Fahrzeug verfügt über eine 12-
Volt-VRLA-AGM-Batterie, die durch
Verwendung eines falschen Erhal‐
tungsladers beschädigt werden
könnte. Unbedingt einen VRLA-
AGM-kompatiblen Erhaltungslader
mit der korrekten Einstellung ver‐
wenden. Die Anweisungen des Er‐
haltungsladerherstellers befolgen.Wiederanschließen des schwarzen
Minuskabels der 12-Volt-Batterie
Wenn das schwarze Minuskabel (−)
der 12-Volt-Batterie abgeschlossen
ist, lässt sich die Hecktür nicht durch
Drücken des Hecktürentriegelungs‐
knopfes öffnen. Bei geschlossener
und verriegelter Hecktür:
1. Die Fahrertür mit dem Türschlüs‐ sel öffnen.
2. Eine der Hintertüren manuell ent‐ riegeln und öffnen.
3. Eine der Rücksitzlehnen umklap‐ pen.
4. Die Bodenmatte im Laderaum nach vorne ziehen, um Zugang
zur 12-Volt-Batterie zu erhalten
und das schwarze Minuskabel ( −)
wieder anzuschließen.
5. Nach dem Wiederanschließen des Kabels die Hecktür öffnen
und das Kabel festziehen.
Nach dem Wiederanschließen des
Batteriekabels kann das Fahrzeug
unter Umständen nicht im Elektromo‐
dus betrieben werden. In diesem Fall
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Fahrzeugwartung161
Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
haube eingerastet ist.
Motoröl Den Ölstand regelmäßig von Hand
kontrollieren, um Motorschäden zu
verhindern. Sicherstellen, dass die
richtige Ölspezifikation verwendet
wird. Empfohlene Flüssigkeiten und
Betriebsstoffe 3 201.
Prüfung nur bei waagerecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
triebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen.9 Warnung
Der Griff des Ölmessstabs könnte
heiß sein.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe
Umdrehung durchführen.
Wenn der Motorölstand in den Be‐
reich der Nachfüllmarke MIN abge‐
sunken ist, Motoröl nachfüllen.
Füllstand erneut kontrollieren.
Wir empfehlen die Verwendung der
gleichen Motorölviskosität wie beim
letzten Ölwechsel.
Der Motorölstand darf die obere
Marke MAX am Messstab nicht über‐
schreiten.
Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss
abgelassen oder abgesaugt wer‐
den.
Füllmengen 3 210, Motorölqualität/
Viskosität 3 201.