service OPEL AMPERA E 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2018, Model line: AMPERA E, Model: OPEL AMPERA E 2018Pages: 289, PDF-Größe: 6.53 MB
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Instrumente, Bedienelemente99Je nach Fahrzeugausstattung sind
folgende Dienste verfügbar:
● Notfalldienste und Unterstützung
bei Fahrzeugpannen
● WLAN-Hotspot
● Smartphone-App
● Fernsteuerung, wie Fahrzeug‐ ortung, Aktivierung der Hupe undBeleuchtung, Steuerung der
Zentralverriegelung
● Diebstahl-Notfallservice
● Fahrzeugdiagnose
● Navigationsziel erhalten
Hinweis
Das OnStar-Modul des Fahrzeugs
wird deaktiviert, wenn das Fahrzeug zehn Tage lang nicht eingeschaltet
wurde. Funktionen, für die eine
Datenverbindung erforderlich ist, sind nach dem erneuten Einschalten
des Fahrzeugs wieder verfügbar.OnStar-Tasten
Privattaste
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Sendens der Fahrzeugortung j
gedrückt halten, bis eine Nachricht zu
hören ist.
Zum Beantworten eines Anrufs bzw.
Beenden eines Gesprächs mit einem
Berater j drücken.
Zum Öffnen der WLAN-Einstellungen j drücken.
Servicetaste
Zum Herstellen einer Verbindung zu
einem Berater Z drücken.
SOS-Taste
Zum Herstellen einer Prioritäts-
Notfallverbindung zu einem speziell
ausgebildeten Notfallberater
[ drücken.
Status-LED
Grün: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist akti‐
viert.
Grün blinkend: Es wird angerufen.
Rot: Es ist ein Problem aufgetreten.
Aus: Das System ist bereit und das
Senden der Fahrzeugortung ist deak‐
tiviert, oder das System befindet sich
im Standby-Modus.
Kurzzeitig rot/grün blinkend: Das
Senden der Fahrzeugortung wurde
deaktiviert.
OnStar-Dienste
Allgemeine Dienste
Durch Drücken auf Z kann eine
Verbindung zu einem Berater herge‐
stellt werden, der Informationen zu
Öffnungszeiten, Sehenswürdigkeiten
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Instrumente, Bedienelemente101Fernsteuerung
Falls gewünscht, mit einem beliebi‐
gen Telefon einen Berater anrufen,
der spezifische Fahrzeugfunktionen
fernsteuern kann. Die entsprechende
OnStar-Rufnummer auf unserer
landesspezifischen Website heraus‐
finden.
Folgende Funktionen sind verfügbar: ● Fahrzeug ver- oder entriegeln.
● Übermittlung von Angaben zur Fahrzeugortung.
● Hupe oder Lampen betätigen.
Diebstahl-Notfallservice
Wenn das Fahrzeug gestohlen
wurde, den Diebstahl den Behörden
melden und OnStar um Diebstahl-
Notfallservice bitten. Mit einem belie‐
bigen Telefon einen Berater anrufen.
Die entsprechende OnStar-Rufnum‐
mer auf unserer landesspezifischen
Website herausfinden.
OnStar kann beim Orten und Wieder‐
finden des gestohlenen Fahrzeugs
behilflich sein.Diebstahlwarnung
Wenn die Diebstahlwarnanlage
ausgelöst wurde, wird eine Benach‐
richtigung an OnStar gesendet. Darü‐
ber werden Sie dann per Textnach‐
richt oder E-Mail informiert.Neustartunterbindung
OnStar kann durch Aussenden von
Signalen verhindern, dass das Fahr‐
zeug nach dem Ausschalten wieder
gestartet werden kann.
Ferndiagnose auf Anfrage über
OnStar-Berater
Jederzeit, z. B. wenn eine Fahrzeug‐
meldung angezeigt wird, Z drücken,
um einen Berater zu kontaktieren und um Durchführung eines Echtzeit-
Diagnose-Checks zur direkten Prob‐ lemerkennung zu bitten. Je nach
Ergebnis wird der Berater weitere Unterstützung anbieten.
Diagnosebericht
Das Fahrzeug sendet automatisch
Diagnosedaten zu OnStar, woraufhin
per E-Mail ein Monatsbericht an Sie
und Ihre bevorzugte Werkstatt
verschickt wird.
Hinweis
Die Werkstattbenachrichtigungs‐
funktion kann bei Ihrem Konto deak‐ tiviert werden.
Der Bericht beinhaltet den Status der
wichtigsten Betriebssysteme des
Fahrzeugs wie Antriebssystem,
Getriebe, Airbag, ABS und andere
Hauptsysteme. Er enthält auch Infor‐
mationen über eventuelle Wartungs‐
punkte und den Reifendruck (nur mit
Reifendruck-Kontrollsystem).
Zum Anschauen detaillierterer Infor‐
mationen in der E-Mail auf den Link
klicken und in Ihr Konto einloggen.
Navigationsziel erhalten
Ein gewünschtes Ziel lässt sich direkt in das Navigationssystem laden.
Z drücken, um einen Berater anzu‐
rufen, und Ziel oder Sonderziel (POI)
beschreiben.
Der Berater kann alle Adressen oder
Sonderziele (POIs) heraussuchen
und das Ziel direkt an das eingebaute
Navigationssystem senden.
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128Infotainment Systemaktualisieren, DAB-Sender
aktualisieren oder AM-Sender
aktualisieren auswählen.
Hinweis
Bei der Aktualisierung einer wellen‐
bereichsspezifischen Senderliste
wird auch die entsprechende Kate‐
gorienliste aktualisiert.
Es wird eine Sendersuche gestartet
und eine entsprechende Meldung
angezeigt. Sobald die Suche abge‐
schlossen ist, wird die entsprechende Senderliste angezeigt.
Favoriten Favoriten aller Audioquellen können
manuell in der Favoritenliste gespei‐
chert werden. Die Favoritenliste
enthält bis zu 15 Favoriten.
Sender speichern
Den gewünschten Wellenbereich und
den gewünschten Sender aktivieren.
Die Registerkarte < aktivieren, um
die Favoritenliste anzuzeigen. Den
gewünschten Listeneintrag berühren
und einige Sekunden halten. Die
aktuell aktive Frequenz bzw. der
aktive Sender wird im Listeneintrag
gespeichert.
Alternativ t auf dem Bildschirm oder
in einer Liste auswählen. Der Favorit
wird gespeichert. Die Bildschirmtaste wechselt zu s.
Zum Löschen eines Sender den
entsprechenden Listeneintrag nach
rechts wischen. Der Favorit wird aus
der Favoritenliste entfernt.
Alternativ s berühren. Der Favorit
wird aus der Liste gelöscht und die
Bildschirmtaste wechselt zu t.
Sender aufrufen
Die Registerkarte < aktivieren, um
die Favoritenliste anzuzeigen.
Die Speicherschaltfläche auswählen,
unter der der gewünschte Radiosen‐
der gespeichert ist.
Radio Data System (RDS)
RDS ist ein Service der UKW-Sender,
der das Finden des gewünschten
Senders und seinen störungsfreien Empfang wesentlich erleichtert.
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130Infotainment SystemDigital Audio Broadcasting
DAB überträgt Radiosender digital. DAB-Sender erkennt man an
Programmnamen anstelle der
Senderfrequenz.
Allgemeine Informationen ● Mit DAB können mehrere Radio‐ programme (Dienste) auf einem
einzigen Ensemble gesendet
werden.
● Zusätzlich zum hochwertigen Hörfunkservice, ist durch DAB
die Ausstrahlung von programm‐
bezogenen Informationen und einer Vielzahl von Meldungeneinschließlich Fahrt- und
Verkehrsinformationen.
● Solange ein bestimmter DAB- Empfänger das Signal einesausstrahlenden Senders
empfangen kann (auch wenn das Signal sehr schwach ist), ist die
Klangwiedergabe sicher gestellt.
● Bei schlechtem Empfang wird die
Lautstärke automatisch redu‐
ziert, um die Wiedergabe unan‐genehmer Geräusche zu vermei‐
den.
Sollte das DAB-Signal zu
schwach sein, um durch den
Empfänger aufgefangen zu
werden, bricht der Empfang ab.
Dies kann verhindert werden,
indem im DAB-Menü DAB-zu-
DAB-Umschaltung und / oder
DAB-zu-FM-Umschaltung akti‐
viert wird (siehe unten).
● Die Überlagerung von Sendern benachbarter Frequenzen (ein
Phänomen, das für den AM- und
FM-Empfang typisch ist) findet bei DAB nicht statt.
● Sollte das DAB-Signal durch natürliche Hindernisse oder
Gebäude zurückgeworfen
werden, steigt die DAB-
Empfangsqualität. AM- oder FM-
Empfang werden in diesen Fällen
spürbar schlechter.
● Wenn der DAB-Empfang aktiviert
ist, bleibt der FM-Tuner des Info‐
tainment Systems im Hinter‐
grund aktiv und sucht ständig
nach den FM-Sendern mit dem
besten Empfang. Wenn TP3 128 aktiviert ist, werden
Verkehrsdurchsagen des FM-
Senders mit dem besten
Empfang ausgegeben. TP deak‐
tivieren wenn der DAB-Empfang
nicht von FM-Verkehrsdurchsa‐
gen unterbrochen werden soll.
DAB-Ansagen
Neben ihren Musikprogrammen
strahlen zahlreiche DAB-Sender
auch verschiedene Arten von
Meldungen aus. Wenn einige oder
alle dieser Kategorien aktiviert sind,
wird der momentan empfangene
DAB-Dienst im Falle einer Meldung in
dieser Kategorie unterbrochen.
DAB-Wellenbereich aktivieren. Menü
auswählen, um das entsprechende
Wellenbereich-spezifische Unter‐
menü zu öffnen. Dann die Register‐
karte Audio-Einstellungen auswäh‐
len.
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144Infotainment SystemNotruf9Warnung
Der Verbindungsaufbau kann
nicht in allen Situationen garantiert werden. Aus diesem Grund sollten
Sie sich nicht ausschließlich auf
ein Mobiltelefon verlassen, wenn
es um lebenswichtige Kommuni‐
kation (z. B. medizinische Notfälle) geht.
In einigen Netzen kann es erfor‐
derlich sein, dass eine gültige
SIM-Karte ordnungsgemäß in das
Mobiltelefon gesteckt wird.
9 Warnung
Denken Sie daran dass Sie mit
dem Mobiltelefon nur dann Anrufe tätigen und empfangen können
wenn es sich in einem Dienstbe‐
reich mit ausreichender Signal‐
stärke befindet. Unter bestimmten
Umständen können in einigen
Mobilfunknetzen keine Notrufe
ausgeführt werden. Wenn
bestimmte Netzwerkdienste und/
oder Telefonfunktionen aktiv sind,
können Probleme auftreten. Dies
kann bei den örtlichen Netzbetrei‐
bern erfragt werden.
Die Notrufnummer kann je nach
Region und Land unterschiedlich
sein. Erkundigen Sie sich vorher
über die richtige Notrufnummer
der jeweiligen Region.
Notruf tätigen
Die Notrufnummer wählen (z. B. 112).
Die Gesprächsverbindung zur Notruf‐
zentrale wird aufgebaut.
Antworten, wenn das Service-
Personal Fragen zum Notfall stellt.
9 Warnung
Beenden Sie das Gespräch erst,
wenn Sie von der Notruf-Zentrale
dazu aufgefordert werden.
Bedienung
Sobald zwischen Ihrem Mobiltelefon
und dem Infotainment System eine
Bluetooth-Verbindung besteht,
lassen sich viele Funktionen Ihres
Mobiltelefons über das Infotainment
System steuern.
Hinweis
Im Freisprechmodus ist die Verwen‐ dung des Mobiltelefons weiterhin
möglich, z. B. Annahme eines
Gesprächs oder Einstellung der
Lautstärke.
Nach dem Aufbau einer Verbindung
zwischen dem Mobiltelefon und dem
Infotainment System werden Daten
des Mobiltelefons an das Infotain‐
ment System übertragen. Dieser Vorgang kann je nach Mobiltelefon
und dem zu übertragenden Datenvo‐
lumen eine Weile dauern. In dieser
Zeit ist eine Bedienung des Mobilte‐
lefons über das Infotainment System nur eingeschränkt möglich.
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150KlimatisierungKlimatisierungKlimatisierungssysteme.............150
Elektronische Klimatisierungs‐ automatik ................................ 150
Belüftungsdüsen ........................154
Verstellbare Belüftungsdüsen . 154
Starre Belüftungsdüsen ...........155
Wartung ..................................... 155
Lufteinlass ............................... 155
Innenraumluftfilter ....................155
Regelmäßiger Betrieb .............155
Service .................................... 155Klimatisierungssysteme
Elektronische Klimatisie‐rungsautomatik
Hinweis
Den Sensor oben auf der Instrumen‐
tentafel nicht abdecken, da die auto‐ matische Klimaanlage sonst unter
Umständen nicht korrekt funktio‐
niert.
Im Automatikmodus werden die
Temperatur, die Gebläsegeschwin‐
digkeit und die Luftverteilung automa‐
tisch geregelt.Regler für:
● Temperatur
● Luftverteilung h, B , C
● Gebläsegeschwindigkeit E
● Automatikmodus AUTO
● Trocknung und Enteisung hMAX
Heckscheibenheizung f 3 37.
Heizbare Außenspiegel Ü 3 35.
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Klimatisierung155Starre BelüftungsdüsenWeitere Belüftungsdüsen befindensich unterhalb von Windschutz‐
scheibe und Seitenscheiben sowie im
Fußraum.Wartung
Lufteinlass
Der Lufteinlass im Motorraum außen
vor der Windschutzscheibe muss zur
Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐nen.
Innenraumluftfilter Der Innenraumfilter reinigt die von
außen eintretende Luft von Staub,
Ruß, Pollen und Sporen.
Zusätzliche reduziert ein Aktivkohle‐
filter Gerüche.
Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal im Monat unabhängig von
Witterung und Jahreszeit einige
Minuten eingeschaltet werden. Bei zu
niedriger Außentemperatur ist ein
Betrieb mit Kühlung nicht möglich.
Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐ ren. Das schließt Folgendes ein:
● Funktions- und Drucktest
● Funktion der Heizung
● Dichtheitsprüfung
● Kontrolle der Antriebsriemen
● Ablauf von Kondensator und Verdampfer reinigen
● Leistungskontrolle
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158Fahren und BedienungDer elektronische Schlüssel muss
sich im Fahrzeug befinden.
Lässt sich das Fahrzeug nicht star‐
ten, den elektronischen Schlüssel in
den Senderschacht in der Mittelkon‐ sole legen.
An- und Ausschalten des Fahrzeugs
3 159.Fahrzeug einschalten
Bei ausgeschaltetem Fahrzeug und betätigtem Bremspedal einmal auf
POWER m drücken, um das Fahrzeug
einzuschalten. Das Fahrzeug ist fahr‐ bereit, sobald die Leuchte 4 im
Instrument aufleuchtet. Dieser
Vorgang könnte bei äußerst kalten
Temperaturen bis zu 15 Sekunden
dauern.Fahrzeug ausschalten
P einlegen und im Wartungsmodus
bzw. bei laufendem Motor und
stehendem Fahrzeug kurz auf
POWER m drücken. Einige Funktio‐
nen bleiben aktiv, bis die Fahrertür
geöffnet wird.
Ist das Fahrzeug beim Ausschalten
nicht in P, wird P vor dem Ausschal‐
ten automatisch eingelegt.Wenn die Fahrertür bei eingeschalte‐
tem Fahrzeug geöffnet wird, ertönt
ein Signalton. Vor dem Verlassen des
Fahrzeugs immer auf POWERm
drücken, um das Fahrzeug auszu‐ schalten.Notabschaltung während der Fahrt
Wenn das Fahrzeug im Notfall
während der Fahrt ausgeschaltet
werden muss, POWERm länger als
zwei Sekunden oder zweimal kurz innerhalb von fünf Sekunden
drücken.
An- und Ausschalten des Fahrzeugs
3 159.
Wartungsmodus
Dieser Betriebsmodus dient zu
Service- und Diagnosezwecken
sowie dazu, im Rahmen einer Abgas‐
untersuchung die Funktionstüchtig‐
keit der Anzeige „Fehlfunktion,
Service“ zu überprüfen.
Wenn bei ausgeschaltetem Fahrzeug
und betätigtem Bremspedal
POWER m über fünf Sekunden lang
gedrückt und gehalten wird, wechselt
das Fahrzeug in den Servicemodus.
Die Instrumente und Audiosysteme
funktionieren wie bei eingeschalte‐
tem Fahrzeug, aber das Fahrzeug
kann nicht gefahren werden. Im
Servicemodus startet das Antriebs‐
system nicht. Erneut auf POWERm
drücken, um das Fahrzeug auszu‐ schalten.Achtung
Im Servicemodus wird die 12-V-
Fahrzeugbatterie entladen. Das
Fahrzeug nicht für längere Zeit im Servicemodus lassen, da es
möglicherweise später nicht
anspringt.
Bedienung im Störungsfall
Wenn sich das Fahrzeug aufgrund
einer schwachen Batterie im elektro‐
nischen Schlüssel nicht starten lässt,
wird eine Meldung im Driver Informa‐
tion Center angezeigt.
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Fahrzeugwartung233Falls der Bremsflüssigkeitsstand
unter die MIN-Markierung gefallen ist,
eine Werkstatt aufsuchen.
Nach Arbeiten am hydraulischen Bremssystem bei laufendem Motor
sicherstellen, dass der Flüssigkeits‐
stand im korrekten Betriebsbereich
zwischen den Markierungen MIN und
MAX liegt. Für das Fahrzeug nur
zugelassene Hochleistungs-Brems‐
flüssigkeit verwenden. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bremsflüssigkeit 3 264.
Fahrzeugbatterie9 Gefahr
Die Hochspannungsbatterie darf
nur von geschulten Mechanikern
mit den richtigen Kenntnissen und Werkzeugen untersucht, geprüft
oder ersetzt werden.
Für die Wartung der Hochspan‐
nungsbatterie stets Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Dieses Fahrzeug ist mit einer Hoch‐
spannungsbatterie und einer 12-V-
Fahrzeugbatterie ausgestattet.
Bei einem Unfall kann ein Sensorsys‐
tem das Hochspannungssystem
außer Kraft setzen. In diesem Fall
wird die Stromversorgung der Hoch‐
spannungsbatterie unterbrochen und
das Fahrzeug kann nicht gestartet
werden.
Eine Servicemeldung wird im Driver Information Center angezeigt.
Das Fahrzeug muss in einer Werk‐
statt instandgesetzt werden, bevor es
wieder gefahren werden kann.
Airbag-System 3 47.
Eine Fahrzeugabdeckung, die die
Sonneneinstrahlung auf das Fahr‐
zeug verringern und die Lebensdauer
der Hochspannungsbatterie verlän‐
gern kann, ist bei Opel-Ampera-
Servicepartnern erhältlich.
Die Opel-Ampera-Vertragswerkstatt
weiß über den Recyclingvorgang für
die Hochspannungsbatterie
Bescheid.Das Fahrzeug auch bei voller Batterie
angesteckt lassen, um die Hochspan‐ nungsbatterie für die nächste Fahrt
auf der richtigen Temperatur zu
halten. Dies ist bei extrem heißen
oder kalten Außentemperaturen
wichtig.
Wenn eine neue 12-V-Fahrzeug‐
batterie benötigt wird, die korrekte
Ersatzteilnummer vom Aufkleber auf
der Original-12-V-Fahrzeugbatterie
ablesen. Das Fahrzeug verfügt über
eine 12-V-AGM-Fahrzeugbatterie
(Vlies-Akku).
Der Einbau einer herkömmlichen
12-V-Fahrzeugbatterie würde die
Lebensdauer der 12-V-Batterie
verkürzen. Bei Verwendung eines
12-V-Batterieladegeräts in Verbin‐
dung mit der 12-V-AGM-Batterie ist
zu beachten, dass manche Ladege‐
räte über eine Einstellung für AGM-
Batterien verfügen. Sofern verfügbar,
die AGM-Einstellung des Ladegeräts
verwenden, um die Ladespannung
auf 14,8 V zu beschränken.
Befolgen Sie die Anweisungen des
Ladegeräteherstellers.
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Service und Wartung263Service und
WartungAllgemeine Informationen ..........263
Serviceinformationen ...............263
Empfohlene Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile .............264
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe ......................... 264Allgemeine
Informationen
Serviceinformationen
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ heit sowie die Werterhaltung Ihres
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorge‐
schriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Über einen detaillierten und aktuellen
Serviceplan für Ihr Fahrzeug verfügt die Werkstatt.
Europäische Serviceintervalle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
30.000 km oder nach einem Jahr
fällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt.
Ein kürzeres Service-Interval kann für ein stark beanspruchendes Fahrver‐
halten gelten, z. B. für Taxis und Poli‐
zeifahrzeuge.
Die europäischen Serviceintervalle
gelten für folgende Länder:Andorra, Belgien, Bosnien-Herzego‐
wina, Bulgarien, Dänemark, Deutsch‐
land, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Grönland, Großbritan‐
nien und Nordirland, Irland, Island,
Italien, Kroatien, Lettland, Liechten‐
stein, Litauen, Luxemburg, Malta,
Mazedonien, Monaco, Montenegro,
Niederlande, Norwegen, Österreich,
Polen, Portugal, Rumänien, San
Marino, Schweden, Schweiz,
Serbien, Slowakei, Slowenien,
Spanien, Tschechische Republik,
Ungarn, Zypern.
Internationale ServiceintervalleDie Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
15.000 km oder nach einem Jahr
fällig, je nachdem, was zuerst eintritt,
und sofern die Serviceanzeige nichts
anderes anzeigt.
Erschwerte Betriebsbedingungen liegen vor, wenn ein oder mehrere der
folgenden Umstände häufig auftre‐
ten: Kaltstart, Stopp-and-Go-Betrieb,
Fahrt im Gebirge, Fahrt auf schlech‐
ten und sandigen Straßenbelägen,
erhöhte Luftverschmutzung, Vorhan‐
densein von Flugsand und hohem