sensor OPEL ASTRA J 2016 Betriebsanleitung (in German)
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Beleuchtung149Fernlicht
Zum Umschalten von Abblendlicht
auf Fernlicht Hebel nach vorne
drücken.
Zum Umschalten auf Abblendlicht Hebel nochmals nach vorne drückenoder ziehen.
Fernlichtassistent
Beschreibung für Ausführung mit Ha‐ logen-Scheinwerfer. Fernlichtassis‐
tent mit adaptivem Fahrlicht 3 151.
Durch diese Funktion kann das Fern‐
licht bei Nacht und bei einer Fahr‐
zeuggeschwindigkeit von mehr als
40 km/h als Hauptfahrlicht fungieren.
In den folgenden Situationen wird auf
Abblendlicht umgeschaltet:
● Der Sensor erkennt das Licht entgegenkommender oder vo‐
rausfahrender Fahrzeuge.
● Die Fahrgeschwindigkeit sinkt unter 20 km/h.
● Bei Nebel oder Schnee. ● Bei Fahrten im Stadtgebiet.
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
gungen erkannt werden, schaltet das System wieder auf Fernlicht um.Aktivierung
Der Fernlichtassistent wird aktiviert,
wenn bei einer Geschwindigkeit über
40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
drückt wird.
Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet
ständig, wenn der Assistent aktiviert
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
eingeschaltetem Fernlicht.
Kontrollleuchte l 3 122.
Deaktivierung Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ber hinaus wird die Funktion deakti‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer
eingeschaltet werden.
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Beleuchtung151Fahrzeuge mit Xenon-
Scheinwerfersystem
1. Schlüssel in Zündschloss.
2. Blinkerhebel ziehen und halten (Lichthupe).
3. Zündung einschalten.
4. Nach ca. 5 Sekunden beginnt die Kontrollleuchte f zu blinken und
ein akustisches Signal ertönt.
Kontrollleuchte f 3 122.
Bei jedem Einschalten der Zündung blinkt f für ca. 4 Sekunden zur Erin‐
nerung.
Zur Deaktivierung dasselbe Verfah‐
ren wie oben beschrieben durchfüh‐
ren. f blinkt nicht, wenn die Funktion
deaktiviert ist.
Tagesfahrlicht Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐
keit des Fahrzeugs bei Tag.
Es wird beim Einschalten der Zün‐
dung automatisch eingeschaltet.
Wenn das Fahrzeug mit der Funktion
Automatisches Fahrlicht ausgerüstet
ist, schaltet das System abhängig von
den Lichtverhältnissen und den Infor‐ mationen des Regensensors zwi‐
schen Tagfahrlicht und Abblendlicht/
Fernlicht automatisch um. Automati‐
sches Fahrlicht 3 148.
Adaptives Fahrlicht Die Funktionen des adaptiven Fahr‐
lichts sind nur bei Bi-Xenon-Schein‐
werfern verfügbar. Leuchtweite,
Lichtverteilung und Lichtstärke sind
variabel und von Lichtverhältnissen,
Wetter und Straßenbeschaffenheit
abhängig.Wenn sich der Lichtschalter in der
Stellung AUTO befindet, sind alle Be‐
leuchtungsfunktionen verfügbar.
Mit dem Lichtschalter in Stellung 9
sind außerdem folgende Funktionen
verfügbar:
● Dynamisches Kurvenlicht
● Abbiegelicht
● Rückfahrfunktion
● Dynamische automatische Leuchtweitenregulierung
Spielstraßenlicht Wird automatisch bei niedrigen Ge‐
schwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h
eingeschaltet. Der Lichtkegel wird in
einem Winkel von 8° zum Straßen‐ rand gedreht.
Stadtlicht
Wird automatisch in einem Ge‐
schwindigkeitsbereich von ca. 40 bis
55 km/h eingeschaltet und wenn vom Lichtsensor eine Straßenbeleuch‐
tung erfasst wird. Die Leuchtweite
wird zugunsten einer größeren Licht‐
verteilung verringert.
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152BeleuchtungLandstraßenlichtWird automatisch in einem Ge‐
schwindigkeitsbereich zwischen ca.
55 und 115 km/h eingeschaltet. Der
linke und der rechte Lichtkegel unter‐
scheiden sich in Form und Helligkeit.
Autobahnlicht Wird automatisch bei einer Ge‐
schwindigkeit von über ca. 115 km/h
und minimalen Lenkbewegungen ein‐
geschaltet. Es wird bei starker Be‐
schleunigung des Fahrzeugs sofort
oder mit Verzögerung aktiviert. Der
Lichtkegel ist länger und heller.
Schlechtwetterlicht Wird automatisch bei einer Ge‐
schwindigkeit von bis zu ca. 70 km/h
eingeschaltet, wenn der Regen‐
sensor Kondensation erkennt oder
der Scheibenwischer in Dauerbetrieb
ist. Leuchtweite, Streuung und Licht‐
stärke werden variabel in Abhängig‐
keit von der Sicht reguliert.Dynamisches Kurvenlicht
Der Lichtstrahl wird auf Basis des
Lenkwinkels und der Geschwindig‐ keit geschwenkt, was die Ausleuch‐
tung von Kurven verbessert.
Kontrollleuchte f 3 122.
Abbiegelicht
In engen Kurven oder beim Abbiegen
wird abhängig vom Lenkwinkel oder
dem Blinkersignal links oder rechts
ein zusätzlicher Reflektor eingeschal‐
tet, der die Straße im rechten Winkel
zur Fahrtrichtung beleuchtet. Er wird
bei Geschwindigkeiten von bis zu
40 km/h aktiviert.
Kontrollleuchte f 3 122.
Rückfahrfunktion
Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet
sind und der Rückwärtsgang einge‐
legt wird, werden beide Abbiege‐
leuchten eingeschaltet. Sie leuchten
für weitere 20 Sekunden nach Ver‐
lassen des Rückwärtsgangs bzw. bis
beim Vorwärtsfahren eine Geschwin‐
digkeit von mehr als 17 km/h erreicht
wird.
Fernlichtassistent Diese Funktion ermöglicht das Fah‐
ren mit dem Fernlicht als Hauptlicht
bei Nacht und bei einer Fahrge‐
schwindigkeit von mehr als 40 km/h.
In den folgenden Situationen wird auf
Abblendlicht umgeschaltet:
● Die Kamera in der Windschutz‐ scheibe erkennt die Lichter von
entgegenkommenden oder vo‐
rausfahrenden Fahrzeugen.
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Beleuchtung157InnenbeleuchtungInstrumententafelbeleuch‐tung
Bei eingeschalteter Außen‐
beleuchtung kann die Helligkeit fol‐ gender Leuchten eingestellt werden:
● Instrumententafelbeleuchtung● Info Display
● Beleuchtete Schalter und Be‐ dienelemente
Daumenrad A drehen und bis zum
Erreichen der gewünschten Helligkeit halten.
Bei Fahrzeugen mit Lichtsensor lässt
sich die Helligkeit nur einstellen,
wenn die Außenbeleuchtung einge‐
schaltet ist und der Lichtsensor
nächtliche Bedingungen erkennt.
Innenlicht Die vordere und hintere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐
tomatisch eingeschaltet.
Vordere InnenleuchteWippschalter betätigen:w:Automatisches Ein-
und Ausschaltenu drücken:Einv drücken:Aus
Innenleuchte im Modell mit
Panoramadach
Linke und rechte Innenleuchte kön‐
nen separat bedient werden.
Wippschalter betätigen:
Mittelstel‐
lung:Automatisches Ein-
und AusschaltenI drücken:Ein0 drücken:Aus
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174Fahren und BedienungDas Fahrzeug bei niedrigen
Temperaturen starten
Der Motor lässt sich bei Dieselmoto‐ ren bis -25 °C und bei Benzinmotoren
bis -30 °C ohne Zusatzheizung star‐ ten. Dazu sind ein Motoröl mit der
passenden Viskosität, der richtige Kraftstoff, ein gut gewartetes Fahr‐
zeug und eine ausreichend geladene Fahrzeugbatterie erforderlich. Bei
Temperaturen unter -30 °C benötigt
das Automatikgetriebe eine Auf‐
wärmphase von etwa 5 Minuten. Der
Wählhebel muss sich in Stellung P
befinden.
Automatische Anlassersteuerung Diese Funktion steuert das Anlassen
des Motors. Der Fahrer muss den
Schlüssel nicht in Stellung 3 halten.
Nach Betätigung lässt das System
den Motor automatisch an, bis er
läuft. Da bestimmte Bedingungen
überprüft werden müssen, wird der
Motor mit einer kurzen Verzögerung
gestartet.Wenn der Motor nicht anspringt, sind
folgende Ursachen denkbar:
● Keine Betätigung des Kupp‐ lungspedals (Schaltgetriebe)
● Keine Betätigung des Brems‐ pedals oder Wählhebel nicht in
P oder N (Automatikgetriebe)
● Zeitüberschreitung
Aufwärmen des Turbomotors Beim Anfahren kann die Motordreh‐
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
besondere wenn der Motor kalt ist.
Durch diese Begrenzung kann das
Schmiersystem zunächst den Motor
vollständig schützen.
Schubabschaltung Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang,
aber ohne Betätigung des Gaspedals
gefahren wird, wird die Kraftstoffzu‐
fuhr automatisch abgeschaltet.Stopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
stoff zu sparen und die Abgase zu re‐ duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
oder in einem Stau. Sie startet den
Motor automatisch, sobald das Kupp‐ lungspedal betätigt wird. Ein Batterie‐
sensor sorgt dafür, dass nur dann ein
Autostopp erfolgt, wenn die Fahr‐
zeugbatterie für einen Neustart aus‐
reichend geladen ist.
EinschaltenDie Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.
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196Fahren und Bedienungeinem langsamer fahrenden Fahr‐
zeug annähert. Das System passt da‐
raufhin die Fahrgeschwindigkeit so
an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus‐
fahrenden Fahrzeug im festgelegten
Abstand folgt. Die Fahrgeschwindig‐
keit wird dabei entsprechend der Ge‐
schwindigkeitsänderungen des vo‐
rausfahrenden Fahrzeugs erhöht
bzw. verringert, jedoch ohne dabei
die festgelegte Geschwindigkeit zu
überschreiten. Das System kann be‐ grenzte Bremsvorgänge auslösen. In
diesem Fall werden auch die Brems‐
leuchten aktiviert.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
kann Geschwindigkeiten über ca.
50 km/h speichern und einhalten und
bremst im Falle eines langsameren, vorausfahrenden Fahrzeugs automa‐
tisch auf bis zu 30 km/h ab.Der adaptive Geschwindigkeitsregler
arbeitet mit einem Radarsensor zum
Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
tive Geschwindigkeitsregler wie ein
herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐ ler.
Aus Sicherheitsgründen kann das
System nur aktiviert werden, wenn
seit dem letzten Einschalten der Zün‐
dung mindestens einmal die Bremse
betätigt wurde. Eine Aktivierung im
ersten Gang ist nicht möglich.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie z. B.
Schnellstraßen oder Landstraßen mit gleichmäßigem Verkehr. System
nicht einschalten, wenn eine gleich‐
bleibende Geschwindigkeit nicht rat‐
sam ist.
Kontrollleuchte A 3 123, m 3 123.9 Warnung
Das Fahren mit eingeschaltetem
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐
ler erfordert stets die volle Auf‐
merksamkeit des Fahrers. Der
Fahrer behält stets die Kontrolle
über das Fahrzeug, da das Brems‐ pedal, das Gaspedal und der Ab‐
bruchschalter eine höhere Priori‐
tät haben als der adaptive Ge‐
schwindigkeitsregler.
Einschalten
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200Fahren und Bedienung● Die elektronische Stabilitäts‐regelung (ESC) ist aktiv.
● Es besteht einige Minuten lang kein Verkehr und es wird keinObjekt an den Fahrbahnrändernerkannt. In diesem Fall bleiben
die Radarechos aus und der
Sensor meldet möglicherweise
eine Störung.
● Das System für das automati‐ sche Bremsen bei bevorstehen‐
der Kollision betätigt die Bremse.
● Der Radarsensor ist mit Eis oder Wasser verdeckt.
● Am Radar, am Motor oder am Bremssystem wurde eine Stö‐
rung erkannt.
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler automatisch deaktiviert wird, leuchtet die Kontrollanzeige m
weiß auf und im DIC Center wird ein
Warnsymbol als Popupmeldung an‐
gezeigt.
Die gespeicherte Geschwindigkeit
wird gehalten.
9 Warnung
Wenn der adaptive Geschwindig‐
keitsregler ausgeschaltet ist,
muss der Fahrer die Bedienung
der Bremse und des Gaspedals
übernehmen.
Ausschalten
Zum Ausschalten des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers C drücken.
Die Kontrollleuchte m erlischt. Die ge‐
speicherte Geschwindigkeit wird ge‐
löscht.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
wird auch durch Ausschalten der
Zündung ausgeschaltet. Die gespei‐
cherte Geschwindigkeit wird hierbei
ebenfalls gelöscht.
Fahreraufmerksamkeit ● Den adaptiven Geschwindig‐ keitsregler auf kurvigen Strecken
und Bergstraßen mit Vorsicht
verwenden, da das System das
vorausfahrende Fahrzeug unter
Umständen aus dem Erken‐
nungsbereich verliert und nicht
sofort wieder erkennt.
● Verwenden Sie das System nicht
auf rutschigen Straßen, da es
schnelle Änderungen der Reifen‐ traktion (Durchdrehen der Räder)auslösen kann, wodurch Sie
möglicherweise die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
● Verwenden Sie den adaptiven Geschwindigkeitsregler nicht bei
Regen, Schneefall oder starkem
Schmutz, da der Radarsensor in
diesem Fall durch Wasser,
Staub, Eis oder Schnee bedeckt werden kann. Dies beschränkt
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Fahren und Bedienung201oder verhindert die Sicht des Ra‐dars. Wenn der Sensor blockiert
ist, reinigen Sie die Sensorabde‐
ckung.
Systemgrenzen ● Die vom System angewendete Bremskraft erlaubt kein starkes
Bremsen. Die Bremskraft ist
unter Umständen nicht ausrei‐
chend, um eine Kollision zu ver‐
meiden.
● Nach einem plötzlichen Spur‐ wechsel benötigt das System
eine gewisse Zeit zum Erkennen
des vorausfahrenden Fahr‐
zeugs. Wenn ein neues Fahr‐
zeug erkannt wird, beschleunigt
das System daher möglicher‐
weise, statt zu bremsen.
● Der adaptive Geschwindigkeits‐ regler ignoriert entgegenkomm‐
enden Verkehr.
● Das System reagiert nicht auf parkende Fahrzeuge, Fußgän‐
ger oder Tiere.Kurven
Ausgehend von der Zentrifugalkraft
berechnet der adaptive Geschwindig‐ keitsregler einen voraussichtlichen
Weg. Der berechnete Weg berück‐
sichtigt die aktuellen Kurveneigen‐
schaften, kann jedoch keine späteren
Änderungen der Kurvenspur vorher‐
sehen. Das System kann daher ein
vorausfahrendes Fahrzeug aus dem
Erkennungsbereich verlieren oder ein Fahrzeug erkennen das sich nicht aufder verwendeten Fahrspur befindet.
Dies kann beim Einfahren in eine
Kurve oder beim Ausfahren aus einer Kurve der Fall sein, bzw. wenn dieKurve enger oder weiter wird. Wenn
das System kein vorausfahrendes
Fahrzeug mehr erkennt, erlischt die
Kontrollanzeige A.
Wenn die Zentrifugalkraft in einer
Kurve zu hoch wird, verringert das
System die Fahrgeschwindigkeit ge‐
ringfügig. Die angewandte Brems‐
kraft ist jedoch nicht darauf ausge‐
legt, ein mögliches Schleudern zu
verhindern. Der Fahrer ist dafür ver‐
antwortlich, die gewählte Geschwin‐
digkeit vor dem Einfahren in eine
Kurve zu verringern und allgemein
die Geschwindigkeit stets der Stra‐
ßenbeschaffenheit und den gelten‐
den Geschwindigkeitsbeschränkun‐
gen anzupassen.
Autobahnen
Passen Sie auf Autobahnen die ge‐
wählte Geschwindigkeit den Umstän‐
den und Witterungsbedingungen an.
Denken Sie stets daran, dass der
adaptive Geschwindigkeitsregler
einen eingeschränkten Erkennungs‐ bereich hat, über eingeschränkte
Bremskraft verfügt und eine gewisse Reaktionszeit erfordert, um zu be‐
stimmen, ob ein erkanntes Fahrzeug
in der gleichen Spur fährt. Bei einem
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Fahren und Bedienung2039Warnung
Die Radareinheit wurde im Werk
sorgfältig justiert. Verwenden Sie
das System daher nicht nach
einem Frontalaufprall. Auch wenn
der Frontstoßfänger keine Schä‐
den aufweist, ist der Sensor da‐
hinter möglicherweise verrutscht
und reagiert nicht richtig. Lassen Sie nach einem Unfall die richtige
Position des Sensors immer durch
einen Servicebetrieb überprüfen
und korrigieren.
Einstellungen
Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
sonalisierung geändert werden
3 137.
Störung Wenn der adaptive Geschwindig‐keitsregler aufgrund eines vorüber‐
gehenden Problems (z. B. Eis auf den
Sensoren) außer Betrieb ist oder
wenn ein dauerhafter Systemfehler
vorliegt, wird eine Meldung im DIC
angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 131.
Auffahrwarnung
Die Auffahrwarnung trägt dazu bei,
Auffahrunfälle zu vermeiden bzw. da‐ bei entstehende Schäden zu reduzie‐
ren.
Ein vorausfahrendes Fahrzeug wird
durch die Kontrollleuchte A ange‐
zeigt.
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204Fahren und BedienungBei einer zu schnellen Annäherungan ein vorausfahrendes Fahrzeug er‐ tönt ein Signalton und es erscheint
eine Meldung im Driver Information
Center (DIC).
Eine Voraussetzung hierfür ist, dass
die Auffahrwarnung im Fahrzeugper‐
sonalisierungsmenü 3 137 aktiviert
ist bzw. nicht über durch Drücken von
V deaktiviert wurde (systemabhän‐
gig, siehe nachfolgende Angaben).
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs
sind zwei verschiedene Ausführun‐
gen der Auffahrwarnung verfügbar:
● Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
bei Fahrzeugen mit adaptivem
Geschwindigkeitsregler 3 195.
● Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
bei Fahrzeugen mit herkömm‐
lichem oder ohne Geschwindig‐
keitsregler 3 192.Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Mit Hilfe des Radarsensors hinter
dem Kühlergrill erkennt das System
Fahrzeuge direkt vor Ihnen (in dersel‐ ben Spur) in einem Abstand von bis
zu 150 m.
Aktivierung
Die Auffahrwarnung wird automatisch
beim Überschreiten der Schrittge‐
schwindigkeit aktiviert, sofern
Auffahr-Warnung im Fahrzeugperso‐
nalisierungsmenü nicht deaktiviert ist
3 137.
Auswahl der Warnempfindlichkeit
Die Warnempfindlichkeit kann auf
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
werden.
E drücken. Die aktuelle Einstellung
wird im DIC angezeigt. Erneut E
drücken, um die Warnmeldungsemp‐
findlichkeit zu ändern. Die Einstellung wird außerdem in der obersten Zeile
des DIC angezeigt.