sensor OPEL ASTRA J 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2017, Model line: ASTRA J, Model: OPEL ASTRA J 2017Pages: 309, PDF-Größe: 8.2 MB
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Fahren und Bedienung181schnellen Annähern an ein Fahr‐
zeug lässt es Ihnen
möglicherweise nicht ausreichend Zeit, um eine Kollision zu vermei‐
den.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und Sichtverhältnissen geeigneten
Sicherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, einzugreifen und
die Bremse zu betätigen.
Systemgrenzen
Das System ist so ausgelegt, dass es
nur vor anderen Fahrzeugen warnt.
Andere metallene Objekte können
jedoch ebenfalls eine Systemreaktion auslösen.
Unter folgenden Umständen erkennt
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise
nicht oder ist die Sensorleistung
beeinträchtigt:
● auf kurvigen Strecken
● bei witterungsbedingter schlech‐ ter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall
● wenn der Sensor durch Schnee, Eis, Schneematsch, Schlamm
oder Schmutz verdeckt ist bzw.
bei Schäden an der Windschutz‐ scheibe
Abstandswarnung
Die Abstandswarnung zeigt den
Abstand zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug an. Je nach Fahrzeugaus‐
stattung verwendet das System
hierzu die Radarsensoren hinter dem
Kühlergrill oder die Frontkamera in der Windschutzscheibe, um die
Entfernung zu einem direkt vor Ihnen in Ihrer Spur fahrenden Fahrzeug zu
erkennen. Sie wird ab einer
Geschwindigkeit von 40 km/h akti‐
viert.
Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug
erkannt, wird die Entfernung zu
diesem Abstand (in Sekunden) auf
einer Seite im Fahrerinformations‐
zentrum 3 97 angezeigt. MENU amBlinkerhebel drücken, um den Eintrag
Fahrzeug Informationsmenü X
auszuwählen. Drehen Sie das
Daumenrad, um die Seite für die
Abstandswarnung auszuwählen.
Der kleinste angezeigte Abstand
beträgt 0,5 s.
Wenn kein vorausfahrendes Fahr‐
zeug erkannt wird bzw. sich kein
Fahrzeug im berücksichtigten
Bereich befindet, werden zwei Striche
angezeigt: -.- s.
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182Fahren und BedienungAktive Gefahrenbremsung
Die aktive Gefahrenbremsung kann
dazu beitragen, Schäden zu reduzie‐ ren, die bei Frontalaufprällen mit
Fahrzeugen oder Gegenständen
entstehen, die nicht mehr durch
manuelles Bremsen oder Lenken vermeidbar waren. Bevor die aktive
Gefahrenbremsung die Bremsen bei
einer bevorstehenden Kollision akti‐
viert, warnt es den Fahrer mit der
Auffahrwarnung 3 177.
Die Funktion nutzt verschiedene
Eingaben, wie Radarsensor, Brems‐
druck und Fahrgeschwindigkeit, um
die Wahrscheinlichkeit eines Frontal‐
aufpralls zu berechnen.
Die aktive Gefahrenbremsung wird
automatisch beim Überschreiten der
Schrittgeschwindigkeit aktiviert,
sofern Auffahr-Warnung im Fahr‐
zeugpersonalisierungsmenü nicht
deaktiviert ist 3 110.Das System besteht aus folgenden
Elementen:
● Bremsvorbereitungssystem
● automatisches Notfallbremsen
● vorausschauender
Bremsassistent9 Warnung
Das System ersetzt nicht die
Verantwortung des Fahrers,
aufmerksam und vorausschauend zu fahren. Es stellt lediglich eine
unterstützende Funktion dar. Der
Fahrer muss weiterhin das Brems‐
pedal betätigen, wenn es die Situ‐ ation erfordert.
Bremsvorbereitungssystem
Wenn so schnell auf ein vorausfah‐
rendes Fahrzeug herangefahren
wird, dass eine Kollision wahrschein‐ lich ist, baut das Bremsvorbereitungs‐
system leichten Druck an den Brem‐
sen auf. Dies reduziert die Reaktions‐ zeit, falls ein manueller oder automa‐
tischer Bremsvorgang angefordert
wird.
Das Bremssystem ist vorbereitet,
sodass das Bremsen schneller
einsetzen kann.
automatisches Notfallbremsen Nach der Bremsvorbereitung und vor
der bevorstehenden Kollision wendet das System eine begrenzte Brems‐
kraft an, um die Aufprallgeschwindig‐
keit zu reduzieren.
vorausschauender
Bremsassistent
Zusätzlich zum Bremsvorbereitungs‐
system und dem automatischen
Notfallbremsen wird ein voraus‐
schauender Bremsassistent einge‐
setzt, der für eine höhere Empfind‐
lichkeit des Bremsassistenten sorgt.
Auf diese Weise wird ein leichtes Betätigen des Bremspedals sofort in
einen starken Bremsvorgang umge‐
setzt. Diese Funktion unterstützt den Fahrer dabei, vor der Kollision
schneller und stärker zu bremsen.
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Fahren und Bedienung1839Warnung
Die aktive Gefahrenbremsung ist
nicht darauf ausgelegt, starke
Bremskräfte auszulösen oder
automatisch eine Kollision zu
verhindern. Seine Funktion
besteht in der Verringerung der
Fahrgeschwindigkeit vor einem
möglichen Aufprall. Das System
löst unter Umständen nicht für
geparkte Fahrzeuge, Fußgänger
oder Tiere aus. Nach einem plötz‐ lichen Spurwechsel benötigt das
System eine gewisse Zeit zum
Erkennen des nächsten voraus‐
fahrenden Fahrzeugs.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, zu handeln und
die Bremsen bzw. die Lenkung zu bedienen, um Kollisionen zu
vermeiden. Die Funktionsweise
des Systems setzt voraus, dass
alle Fahrgäste angeschnallt sind.
Systemgrenzen
Die aktive Gefahrenbremsung ist bei Regen, Schneefall und starkem
Schmutz nur eingeschränkt bzw.
nicht funktionsfähig, da der Radar‐
sensor in diesem Fall mit Wasser,
Staub, Eis oder Schnee bedeckt sein kann. Wenn der Sensor blockiert ist,
reinigen Sie die Sensorabdeckung.
In seltenen Fällen kann die aktive
Gefahrenbremsung ein kurzes Brem‐ sen auslösen, das unnötig erscheint,
beispielsweise bei einem Verkehrs‐
schild in einer Kurve oder bei Fahr‐
zeugen auf einer anderen Spur. Dies
wird als akzeptabler Betrieb betrach‐
tet; das Fahrzeug erfordert keinen
Service. Gaspedal fest drücken, um
den automatischen Bremsvorgang zu
übergehen.
Einstellungen
Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
sonalisierung geändert werden
3 110.Störung
Ist ein Systemservice erforderlich,
wird im Fahrer-Info-Center eine
Meldung angezeigt.
Arbeitet das System nicht ordnungs‐
gemäß, werden Fahrzeugmeldungen im Fahrerinformationszentrum ange‐
zeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 104.
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184Fahren und BedienungEinparkhilfe
Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Beim Rückwärtsfahren und
Nutzen der Einparkhilfe stets den
Bereich um das Fahrzeug herum
prüfen und im Auge behalten.
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das
Einparken, indem sie den Abstand
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer
mit Hilfe akustischer Signale.
Das System besteht aus vier Ultra‐
schall-Parksensoren im hinteren
Stoßfänger.
Einschalten
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
wird das System automatisch akti‐
viert.
Eine leuchtende LED in der Einpark‐
hilfe-Taste r zeigt an, dass das
System betriebsbereit ist.
Anzeige
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor möglicher‐
weise gefährlichen Hindernissen
hinter dem Fahrzeug. Das Intervall
zwischen den Signaltönen wird
kürzer, je näher das Fahrzeug
diesem Hindernis kommt. Bei einem
Abstand von rund 30 cm oder darun‐
ter wird ein Dauerton ausgegeben.
Darüber hinaus kann der Abstand zu
einem Hindernis im Driver Informa‐
tion Center angezeigt werden.
Ausschalten
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
gangs wird das System automatisch
ausgeschaltet.
Um das System wieder einzuschal‐ ten, legen Sie den Rückwärtsgang ein.
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Fahren und Bedienung185Ein manuelles Ausschalten ist auch
durch Drücken von r möglich.
Bei ausgeschaltetem System geht die
LED in der Taste aus.
Außerdem wird Parkassistent
ausgeschaltet im Driver Information
Center angezeigt, wenn das System
manuell ausgeschaltet wird.
Störung
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände wie z. B. eisbe‐
deckten Sensoren nicht funktioniert,
leuchtet die Kontrollleuchte r auf
oder eine Meldung wird im Driver
Information Center angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 104.
Kontrollleuchte r 3 93.Front-Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Während der Nutzung der
Einparkhilfe beim Vor- oder Rück‐ wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
und im Auge behalten.
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Entfernung zwischen dem Fahrzeug
und Hindernissen vor und hinter dem
Fahrzeug. Das System gibt akusti‐
sche Signale aus und zeigt Meldun‐
gen auf dem Display an.
Das System besteht aus jeweils vier
Ultraschall-Parksensoren im vorde‐
ren und hinteren Stoßfänger.
Es verwendet zwei verschiedene
Warntöne für den vorderen und hinte‐ ren Erkennungsbereich, jeweils mit
einer anderen Tonfrequenz. Das
Signal für Hindernisse an der Front
wird über die Frontlautsprecher und
für Hindernisse am Heck über die
Hecklautsprecher ausgegeben.
Taste Einparkhilfe und
Operationslogik
Die Front-Heck-Einparkhilfe wird mit
r betätigt. Wenn das Fahrzeug
zusätzlich mit der erweiterten
Einparkhilfe ausgestattet ist (siehe
nachfolgende Beschreibung), enthält
das System D. Beide Systeme
werden durch Drücken von D
betrieben.
Durch kurzes Drücken auf r oder
D wird die Front-Einparkhilfe aus-
bzw. eingeschaltet.
Durch langes Drücken auf D (etwa
eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet.
Page 189 of 309

Fahren und Bedienung187Die Abstandsanzeige im Driver Infor‐
mation Center kann von Fahrzeug‐ meldungen mit höherer Priorität über‐
schrieben werden. Nachdem die
Meldung durch Drücken auf
SET/CLR am Blinkerhebel bestätigt
wurde, wird der Abstand wieder
angezeigt.
Ausschalten
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
gangs wird die Heck-Einparkhilfe
automatisch ausgeschaltet.
Die Front-Einparkhilfe wird auch
automatisch bei einer Geschwindig‐
keit über 11 km/h ausgeschaltet.Durch kurzes Drücken auf r oder
D kann die Funktion manuell deak‐
tiviert werden.
Bei ausgeschaltetem System geht die LED in der Taste aus.
Außerdem wird Parkassistent
ausgeschaltet im Driver Information
Center angezeigt, wenn das System
manuell ausgeschaltet wird.
Nach einer manuellen Deaktivierung
wird die Front-Einparkhilfe wieder
aktiviert, wenn r oder D gedrückt
oder der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Störung Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände wie z. B. eisbe‐
deckten Sensoren nicht funktioniert,
leuchtet die Kontrollleuchte r auf
oder eine Meldung wird im Driver
Information Center angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 104.
Kontrollleuchte r 3 93.Erweiterte Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Akzeptieren der vom System vorgeschlagenen
Parklücke und für das Einparkma‐ növer.
Beim Nutzen der erweiterten
Einparkhilfe stets die gesamte
Fahrzeugumgebung überprüfen
und im Auge behalten.
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188Fahren und BedienungDie erweiterte Einparkhilfe führt den
Fahrer durch Anweisungen im Driver
Information Center und akustische
Signale in eine Parklücke. Der Fahrer muss selbst beschleunigen, brem‐sen, lenken und schalten.
Das System nutzt neben den Senso‐
ren der Front-Heck-Einparkhilfe zwei
zusätzliche Sensoren an beiden
Seiten des vorderen und des hinteren
Stoßfängers.
Taste D und die Funktionslogik
Die erweiterte Einparkhilfe und die Front-Heck-Einparkhilfe (siehe
Beschreibung oben) werden beide durch Drücken auf D bedient.
Durch kurzes Drücken auf D wird
die Front-Einparkhilfe aus- bzw.
eingeschaltet.
Durch langes Drücken auf D (etwa
eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet.
Die Tastenlogik zum Betreiben der
Systeme ist wie folgt:
● Wenn die Front-Heck-Einpark‐ hilfe aktiv ist, wird durch kurzes
Drücken die Front-Heck-Einpark‐
hilfe deaktiviert.● Front-Heck-Einparkhilfe aktiviert:
Durch ein langes Drücken wird die erweiterte Einparkhilfe einge‐ schaltet, wenn ein Vorwärtsgang
eingelegt ist.
● Wenn die erweiterte aktiv ist, wird
durch kurzes Drücken die Front-
Heck-Einparkhilfe aktiviert.
● Wenn die erweiterte Einparkhilfe aktiv ist, wird durch langes
Drücken die erweiterte Einpark‐ hilfe deaktiviert.
● Die erweiterte Einparkhilfe und Front-Heck-Einparkhilfe sind
aktiviert: durch ein kurzes
Drücken werden beide Systeme
ausgeschaltet.Einschalten
Zur Suche nach einer Parklücke
muss das System aktiviert werden,
indem D etwa eine Sekunde lang
gedrückt gehalten wird.
Das System kann nur bei einer
Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h
aktiviert werden und eine Parklücke
suchen.
Der maximal zulässige seitliche
Abstand zwischen dem eigenen
Fahrzeug und einer Reihe geparkter
Fahrzeuge beträgt 1,8 Meter.
Page 193 of 309

Fahren und Bedienung191eine Sekunde lang drücken, um das
System zu aktivieren und nach einer
neuen Parklücke zu suchen.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐ ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die
Sensoren verdeckt sind, z. B.
durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten
beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert
werden.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder
weiche Materialien, werden vom
System möglicherweise nicht
erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine
Objekte außerhalb ihres Erfas‐
sungsbereichs.
Hinweis
Die Einparkhilfe kann durch Ändern
der Einstellungen im Info-Display
aktiviert und deaktiviert werden.
Falls eine Anhängerkupplung ange‐
bracht ist, muss diese im Menü
ausgewählt werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
Hinweis
Das Einparkhilfesystem erkennt
automatisch eine werkseitig
montierte Anhängerzugvorrichtung.
Beim Einstecken des Steckers wird
es deaktiviert.
Es ist möglich, dass der Sensor
einen nicht existierenden Gegen‐
stand zu erkennen meint, wenn
äußere akustische oder mechani‐
sche Störungen auftreten (Echostö‐
rung).
Nach dem Einleiten eines parallelen
Einparkmanövers reagiert die erwei‐ terte Einparkhilfe möglicherweise
nicht auf Änderungen in der Parklü‐
cke.
Hinweis
Nach der Verwendung muss die
erweiterte Einparkhilfe kalibriert
werden. Um eine optimale Einpark‐
führung zu gewährleisten, ist zuvor
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192Fahren und Bedienungeine Fahrleistung von etwa 35 km
auf einer Strecke mit einigen Kurven erforderlich.
Toter-Winkel-Warnung
Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im
toten Winkel befinden. Das System
gibt in den beiden Außenspiegeln
eine visuelle Warnung aus, wenn
Objekte erkannt werden, die in den
Innen- oder Außenspiegeln mögli‐
cherweise nicht sichtbar sind.
Die Sensoren des Systems befinden
sich im Stoßfänger auf der linken und rechten Fahrzeugseite.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
verwenden.
Wenn das System bei einem Über‐
holvorgang ein Fahrzeug im toten
Winkel erkennt, leuchtet im entspre‐
chenden Außenspiegel das orange
Warnsymbol B auf. Wenn der Fahrer
daraufhin den Blinker aktiviert, blinkt
das Warnsymbol B orange, um den
Fahrer vor einem Spurwechsel zu
warnen.
Hinweis
Wenn das überholende Fahrzeug
mindestens 10 km/h schneller als
das überholte Fahrzeug ist, leuchtet
das Warnsymbol B im jeweiligen
Außenspiegel möglicherweise nicht
auf.
Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ ist bei Geschwindigkeiten
zwischen 10 km/h und 140 km/h aktiv.
Bei Geschwindigkeiten über
140 km/h wird das System deaktiviert. Dies wird in beiden Außenspiegeln
durch die Warnsymbole B angezeigt.
Wird die Geschwindigkeit erneut
reduziert, erlöschen die Warnsym‐
bole. Wird daraufhin ein Fahrzeug im
toten Winkel erkannt, leuchtet das
Warnsymbol B wie üblich auf der
entsprechenden Seite auf.
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐
geln kurz auf, um den Betrieb des
Systems anzuzeigen.
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Fahren und Bedienung193Das System kann im Menü
Einstellungen im Info-Display aktiviert
oder deaktiviert werden. Fahrzeug‐
personalisierung 3 110.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Erkennungsbereich Der Sensor des Systems deckt einen
Bereich von etwa drei Metern auf
beiden Fahrzeugseiten ab. Dieser
Bereich beginnt beim jeweiligen
Außenspiegel und reicht etwa drei
Meter nach hinten. Höhenmäßig wird
ein Bereich zwischen etwa 0,5 m und
2 m über dem Boden abgedeckt.
Das System wird beim Ziehen eines
Anhängers deaktiviert.
Die Toter-Winkel-Warnung ist so
ausgelegt, dass nicht bewegliche
Gegenstände wie Leitplanken, Pfos‐
ten, Bordkanten, Mauern oder Balken nicht berücksichtigt werden.
Parkende oder entgegenkommende
Fahrzeuge werden nicht erkannt.Störung
Gelegentliche Fehlalarme im norma‐ len Betrieb sind normal.
Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
nicht, wenn die linke oder rechte Ecke des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist. Reinigungshin‐
weise 3 264.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, wird eine Meldung im Fahrerin‐
formationszentrum angezeigt.
Nehmen Sie im Falle einer dauerhaf‐
ten Störung die Hilfe einer Werkstatt
in Anspruch.
Verkehrszeichen-Assistent
Funktionen Der Verkehrszeichen-Assistent
erkennt über eine Frontkamera
bestimmte Verkehrszeichen und
zeigt sie im Driver Information Center
an.
Folgende Verkehrszeichen werden
erkannt:
Geschwindigkeitsbegrenzungen und
Überholverbote ● Geschwindigkeitsbegrenzung
● Überholverbot
● Ende der Geschwindigkeitsbe‐ grenzung
● Ende des ÜberholverbotsStraßenarten
Beginn und Ende von:
● Autobahnen
● Kraftfahrstraße
● verkehrsberuhigte Bereiche