sensor OPEL ASTRA K 2016.5 Betriebsanleitung (in German)
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128Instrumente, BedienelementeEinstellungen und des Auto‐matikmodus der Klimaanlage.
Autom. Heckscheibenheizung :
Aktiviert die Heckscheibenhei‐
zung automatisch.
● Kollisionserkennung
Einparkhilfe : Schaltet die Ultra‐
schall-Einparkhilfe ein oder aus. Die Aktivierung kann mit oderohne angebrachte Anhänger‐
kupplung ausgewählt werden.
Toter-Winkel-Warnung : Schaltet
den Toter-Winkel-Assistenten
ein oder aus.
● Komforteinstellungen
Automatischer Speicherabruf :
ändert die Einstellungen für das
Abrufen von gespeicherten Ein‐ stellungen für die elektrische
Sitzeinstellung.
Komfortausstieg: Fahrersitz :
Schaltet die einfache Ausstiegs‐
funktion für den elektrisch ver‐
stellbaren Sitz ein oder aus.
Lautstärke Signaltöne : Ändert
die Lautstärke von Warn- und Signaltönen.Fahrer-Personalisierung : Schal‐
tet die Personalisierungsfunktion
ein oder aus.
Regensensor : Schaltet den
Regensensor mit automatischem Scheibenwischer ein oder aus.
Heckwischer an in 'R' : Schaltet
die automatische Betätigung des
Heckscheibenwischers bei Einle‐ gen des Rückwärtsgangs ein
oder aus.
● Licht
Licht bei Entriegelung : Schaltet
die Beleuchtung beim Einsteigen
ein oder aus.
Ausstiegsbeleuchtung : Schaltet
die Beleuchtung beim Ausstei‐
gen ein oder aus bzw. ändert die Einschaltdauer.
Links- oder Rechtsverkehr :
Schaltet zwischen Beleuchtung
für Links- oder Rechtsverkehr
um.
Adaptives Abblendlicht : Ändert
die Einstellungen der Funktionen
der LED-Scheinwerfer.● Elektrische Türverriegelung
Verriegelung offener Türen
vermeiden : Schaltet die Türver‐
riegelung bei geöffneter Tür ein
bzw. aus.
Automatische Türverriegelung :
Schaltet die automatische Tür‐ verriegelung nach dem Einschal‐
ten der Zündung ein bzw. aus.
Verzögerte Türverriegelung :
Schaltet die verzögerte Türver‐
riegelung ein bzw. aus. Diese
Funktion verzögert die aktuelle Verriegelung der Türen, bis alle
Türen geschlossen sind.
● Fernverriegelung/-entriegelung
und Fernstart
Signal bei Fernentriegelung :
Schaltet die Rückmeldung der
Warnblinker beim Entriegeln ein
oder aus.
Rückmeldung Fernverriegelung :
Ändert das Feedback beim Ver‐ riegeln des Fahrzeugs.
Tür-Fernentriegelung : Ändert die
Konfiguration so, dass beim Ent‐ riegeln nur die Fahrertür oder das ganze Fahrzeug entriegelt wird.
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130Instrumente, Bedienelemente●Komfort
Automatischer Speicherabruf :
ändert die Einstellungen für das
Abrufen von gespeicherten Ein‐
stellungen für die elektrische
Sitzeinstellung.
Fahrersitz für erleichterten
Ausstieg : Schaltet die einfache
Ausstiegsfunktion für den elek‐
trisch verstellbaren Sitz ein oder
aus.
Signaltonlautstärke : Ändert die
Lautstärke von Warn- und Sig‐ naltönen.
Fahrerpersonalisierung : Schaltet
die Personalisierungsfunktion ein oder aus.
Regensensor Scheibenwischer :
Schaltet den Regensensor mit
automatischem Scheibenwi‐ scher ein oder aus.
Scheibenwischer an im
Rückwärtsgang : Schaltet die au‐
tomatische Betätigung des Heck‐
scheibenwischers bei Einlegen
des Rückwärtsgangs ein oder
aus.● Beleuchtung
Fahrzeugpositionsleuchten :
Schaltet die Beleuchtung beim
Einsteigen ein oder aus.
Ausstiegsbeleuchtung : Schaltet
die Beleuchtung beim Ausstei‐
gen ein oder aus bzw. ändert die Einschaltdauer.
Links- oder Rechtsverkehr :
Schaltet zwischen Beleuchtung
für Links- oder Rechtsverkehr
um.
Adaptives Fahrlicht : Ändert die
Einstellungen der Funktionen der
LED-Scheinwerfer.
● Zentralverriegelung
Aussperrsicherung entriegelte
Tür : Schaltet die Türverriegelung
bei geöffneter Tür ein bzw. aus.
Automatische Türverriegelung :
Schaltet die automatische Tür‐ verriegelung nach dem Einschal‐ ten der Zündung ein bzw. aus.
Verzögerte Türverriegelung :
Schaltet die verzögerte Türver‐
riegelung ein bzw. aus. Diese
Funktion verzögert die aktuelleVerriegelung der Türen, bis alle
Türen geschlossen sind.
● Fernverriegelung, -entriegelung,
-start
Lichtsignal bei Fernentriegelung :
Schaltet die Rückmeldung der
Warnblinker beim Entriegeln ein
oder aus.
Rückmeldung Fernverriegelung :
Ändert das Feedback beim Ver‐ riegeln des Fahrzeugs.
Türentriegelung per
Fernbedienung : Ändert die Kon‐
figuration so, dass beim Entrie‐
geln nur die Fahrertür oder das
ganze Fahrzeug entriegelt wird.
Fernentriegelte Türen wieder
verriegeln : Schaltet die automa‐
tische erneute Türverriegelung ein oder aus, nachdem das Fahr‐
zeug entriegelt, aber nicht geöff‐
net wurde.
Fernbedienung Fenster : Aktiviert
bzw. deaktiviert die elektrische
Fensterbetätigung mit der Fern‐ bedienung.
Passive Türentriegelung : Ändert
die Konfiguration so, dass beim
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132Instrumente, BedienelementeSignallautstärke: Ändert die
Lautstärke von Warn- und Sig‐ naltönen.
Personalisierung durch Fahrer :
Schaltet die Personalisierungs‐
funktion ein oder aus.
Wischer mit Regensensor :
Schaltet den Regensensor mit
automatischem Scheibenwi‐ scher ein oder aus.
Hecksch.wischer an i.
Rückwärtsgang : Schaltet die au‐
tomatische Betätigung des Heck‐
scheibenwischers bei Einlegen
des Rückwärtsgangs ein oder
aus.
● Beleuchtung
Fahrzeug finden per Lichtsignal :
Schaltet die Beleuchtung beim
Einsteigen ein oder aus.
Wegelicht : Schaltet die Beleuch‐
tung beim Aussteigen ein oder
aus bzw. ändert die Einschalt‐
dauer.
Links- oder Rechtsverkehr :
Schaltet zwischen Beleuchtung
für Links- oder Rechtsverkehr
um.Adaptives Fahrlicht : Ändert die
Einstellungen der Funktionen der
LED-Scheinwerfer.
● Elektrische Türverriegelung
Offene Tür nicht verriegeln :
Schaltet die Türverriegelung bei geöffneter Tür ein bzw. aus.
Automatische Türverriegelung :
Schaltet die automatische Tür‐ verriegelung nach dem Einschal‐ ten der Zündung ein bzw. aus.
Verzögerte Türverriegelung :
Schaltet die verzögerte Türver‐ riegelung ein bzw. aus. Diese
Funktion verzögert die aktuelle Verriegelung der Türen, bis alle
Türen geschlossen sind.
● Verrieg., Entrieg., Start per
Fernbed.
Fernentriegelung Lichtsignal :
Schaltet die Rückmeldung der
Warnblinker beim Entriegeln ein
oder aus.
Rückmeldung Fernverriegelung :
Ändert das Feedback beim Ver‐ riegeln des Fahrzeugs.
Fernentriegelung der Türen : Än‐
dert die Konfiguration so, dassbeim Entriegeln nur die Fahrertür
oder das ganze Fahrzeug entrie‐ gelt wird.
Fernentriegelte Türen wied.
verriegeln : Schaltet die automa‐
tische erneute Türverriegelung
ein oder aus, nachdem das Fahr‐
zeug entriegelt, aber nicht geöff‐
net wurde.
Fernbedienung der
Fensterheber : Aktiviert bzw.
deaktiviert die elektrische Fens‐ terbetätigung mit der Fernbedie‐
nung.
Passive Türentriegelung : Ändert
die Konfiguration so, dass beim
Entriegeln nur die Fahrertür oder das ganze Fahrzeug entriegelt
wird.
Passive Türverriegelung : Schal‐
tet die passive Türverriegelung
ein bzw. aus. Mit dieser Funktion wird das Fahrzeug nach einigenSekunden automatisch verrie‐
gelt, wenn alle Türen geschlos‐
sen sind und ein elektronischer
Schlüssel aus dem Fahrzeug
entfernt wurde.
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146BeleuchtungDie Nebelschlussleuchte wird deakti‐viert, wenn ein Anhänger gezogen
wird oder ein Stecker in der Steck‐
dose steckt - z. B. bei Verwendung
eines Fahrradträgers.
Parklicht
Beim Parken des Fahrzeugs kann auf einer Seite das Parklicht eingeschal‐
tet werden:
1. Zündung ausschalten.
2. Blinkerhebel ganz nach oben (Parklicht rechts) bzw. nach unten(Parklicht links).
Bestätigung durch Signalton und die
entsprechende Blinkerkontroll‐
leuchte.
Rückfahrlicht
Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem
Rückwärtsgang.
BeschlageneLeuchtenabdeckungen
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
ses kann bei schlechten, nasskalten Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
verschwindet nach kurzer Zeit von selbst, zur Unterstützung die Schein‐
werfer einschalten.Innenbeleuchtung
Instrumententafelbeleuch‐tung
Die Helligkeit der folgenden Leuchten
kann in der Stellung AUTO, wenn der
Lichtsensor Nachtbedingungen er‐
kennt, oder in den Stellungen 8 bzw.
9 geregelt werden.
● Instrumententafelbeleuchtung ● Info-Display
● Beleuchtete Schalter und Be‐ dienelemente
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158Klimatisierungdie Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ben können von innen beschla‐
gen. Die Qualität der Innenraum‐
luft nimmt mit der Zeit ab, dies
kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ren.
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐ bungsluft kann die Windschutz‐
scheibe von außen beschlagen,
wenn ein kühler Luftstrom darauf ge‐
richtet wird. Bei von außen beschla‐
gender Windschutzscheibe die
Scheibenwischer einschalten und l
ausschalten.
Automatischer Umluftbetrieb
Ein Luftfeuchtesensor schaltet bei zu
feuchter Innenluft automatisch auf
Außenluft um.
Grundeinstellungen
Einige Einstellungen können im Menü „Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 127.
Zuheizer
Elektrische Zusatzheizung
Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐
tomatisch schneller aufgeheizt wer‐
den kann.Belüftungsdüsen
Verstellbare
Belüftungsdüsen
Bei eingeschalteter Kühlung muss
mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
öffnet sein.
Zum Öffnen der Düse das Einstell‐
rädchen zum größeren Symbol W dre‐
hen. Durch Drehen am Einstellrad die
Luftmenge an der Düse einstellen.
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194Fahren und BedienungAllgemeine Informationen9Warnung
Die Auffahrwarnung stellt lediglich
ein Warnsystem dar und wendet
keine Bremskraft an. Beim zu
schnellen Annähern an ein Fahr‐
zeug lässt es Ihnen möglicher‐
weise nicht ausreichend Zeit, um
eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐
cherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, einzugreifen und
die Bremse zu betätigen.
Systemgrenzen
Das System ist so ausgelegt, dass es
nur vor Fahrzeugen warnt. Es kann
aber auch auf andere Objekte reagie‐ ren.
Unter folgenden Umständen erkennt
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise
nicht oder ist die Sensorleistung be‐
einträchtigt:
● auf kurvigen Strecken
● bei witterungsbedingter schlech‐ ter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall
● wenn der Sensor durch Schnee, Eis, Matsch, Schlamm, Schmutz,Schäden an der Windschutz‐
scheibe oder durch Fremdkörper wie Aufkleber verdeckt ist
Abstandswarnung
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐
stand zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug an. Mit der Frontkamera in
der Windschutzscheibe wird der Ab‐
stand zu dem Fahrzeug gemessen,
das auf der gleichen Spur vor dem ei‐ genen Fahrzeug fährt. Sie wird ab
einer Geschwindigkeit von 40 km/h
aktiviert.Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug
erkannt, wird die Entfernung zu die‐
sem Abstand (in Sekunden) auf einer Seite im Fahrerinformationszentrum
angezeigt.
Wählen Sie im Midlevel-Display das
Info -Menü ? über MENU am Blink‐
erhebel an und drehen Sie zum An‐
zeigen der Abstandswarnungs-Seite
das Einstellrädchen. 3 116
Wählen Sie im Uplevel-Display das
Info -Menü über die Lenkradtasten an
und drücken Sie zum Anzeigen der
Abstandswarnung auf o 3 116.
Der kleinste angezeigte Abstand be‐
trägt 0,5 Sekunden.
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Fahren und Bedienung195Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐
zeug erkannt wird bzw. sich kein Fahrzeug im berücksichtigten Be‐reich befindet, werden zwei Striche
angezeigt: -.- sec.
Aktive Gefahrenbremsung
Die aktive Gefahrenbremsung kann
dazu beitragen, Schäden und Verlet‐
zungen zu reduzieren, die bei Fron‐ talaufprallen mit Fahrzeugen oderGegenständen entstehen, die nicht
mehr durch manuelles Bremsen oder
Lenken vermeidbar waren. Bevor die
aktive Gefahrenbremsung die Brem‐
sen bei einer bevorstehenden Kolli‐
sion aktiviert, warnt es den Fahrer mit der Auffahrwarnung 3 192.
Die Funktion nutzt zur Berechnung
der Wahrscheinlichkeit eines Frontal‐
aufpralls verschiedene Eingaben
(wie Kamerasensor, Bremsdruck und
Fahrgeschwindigkeit).
Die aktive Gefahrenbremsung funkti‐
oniert ab Überschreitung der Schritt‐
geschwindigkeit bis hin zu 85 km/h.
Eine Voraussetzung ist, dass dasSystem nicht durch Verschieben des
Lücken-Schalters V in die Aus-Stel‐
lung deaktiviert wurde 3 192.
Das System besteht aus folgenden
Elementen:
● Bremsvorbereitungssystem● automatisches Notfallbremsen
● vorausschauender Bremsassis‐ tent9Warnung
Das System ersetzt nicht die Ver‐
antwortung des Fahrers, aufmerk‐ sam und vorausschauend zu fah‐
ren. Es stellt lediglich eine unter‐
stützende Funktion dar. Der Fah‐
rer muss weiterhin das Brems‐
pedal betätigen, wenn es die Situ‐ ation erfordert.
Bremsvorbereitungssystem
Wenn so schnell auf ein vorausfah‐
rendes Fahrzeug herangefahren
wird, dass eine Kollision wahrschein‐
lich ist, baut das Bremsvorbereitungs‐
system leichten Druck an den Brem‐
sen auf. Dies reduziert die Reaktions‐
zeit, falls ein manueller oder automa‐
tischer Bremsvorgang angefordert
wird.
Das Bremssystem ist vorbereitet, so‐ dass das Bremsen schneller einset‐
zen kann.
Das System funktioniert bis zu einer
Geschwindigkeit von 80 km/h.
Automatisches Notfallbremsen Nach der Bremsvorbereitung und
kurz vor der drohenden Kollision wen‐
det diese Funktion automatisch eine
begrenzte Bremskraft an, um die Auf‐ prallgeschwindigkeit zu reduzieren
bzw. einen Unfall zu vermeiden.
Das System funktioniert bis zu einer
Geschwindigkeit von 60 km/h.
Unter einer Geschwindigkeit von
40 km/h kann das System eine Voll‐
bremsung auslösen.
Vorausschauender
Bremsassistent
Zusätzlich zum Bremsvorbereitungs‐
system und dem automatischen Not‐
fallbremsen wird ein vorausschauen‐
der Bremsassistent eingesetzt, der
Page 198 of 311

196Fahren und Bedienungdie Empfindlichkeit des Bremsassis‐
tenten erhöht. Damit wird auch bei
weniger starker Betätigung des
Bremspedals hart gebremst. Diese Funktion unterstützt den Fahrer da‐
bei, bei einer bevorstehenden Kolli‐
sion schneller und stärker zu brem‐
sen.
Das System funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 85 km/h.9 Warnung
Die aktive Gefahrenbremsung ist
nicht darauf ausgelegt, starke
Bremskräfte auszulösen oder au‐
tomatisch eine Kollision zu verhin‐
dern. Seine Funktion besteht in
der Verringerung der Fahrge‐
schwindigkeit vor einem mögli‐
chen Aufprall. Es reagiert mögli‐
cherweise nicht auf Fußgänger
oder Tiere. Nach einem plötzli‐
chen Spurwechsel benötigt das
System eine gewisse Zeit zum Er‐
kennen des nächsten vorausfahr‐
enden Fahrzeugs.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, zu handeln und
die Bremsen bzw. die Lenkung zu bedienen, um Kollisionen zu ver‐
meiden. Die Funktionsweise des
Systems setzt voraus, dass alle
Fahrgäste angeschnallt sind.
Systemgrenzen
Die aktive Gefahrenbremsung ist bei Regen, Schneefall und starkem
Schmutz nur eingeschränkt bzw. nicht funktionsfähig, da der Kamera‐
sensor mit Wasser, Staub, Eis oder
Schnee bedeckt sein kann. Wenn der
Sensor blockiert ist, reinigen Sie die
Sensorabdeckung.
In einigen Fällen kann die aktive Ge‐
fahrenbremsung die Bremse an‐
scheinend unnötigerweise betätigen,
beispielsweise in Parkhäusern, bei
einem Verkehrsschild in einer Kurve
oder bei Fahrzeugen in einer anderen Spur. Dies ist Teil der normalen Funk‐ tionsweise. Das Fahrzeug benötigt
keinen Service. Gaspedal fest
drücken, um den automatischen
Bremsvorgang zu übergehen.
Ausschalten
Die aktive Gefahrenbremsung kann
durch wiederholtes Drücken des Lü‐
cken-Schalters V in die Aus-Stellung
deaktiviert werden 3 192. Nach er‐
folgter Deaktivierung wird im Driver
Information Center eine Meldung an‐
gezeigt.
Störung
Ist ein Systemservice erforderlich,
wird im Fahrer-Info-Center eine Mel‐
dung angezeigt.
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Fahren und Bedienung197Arbeitet das System nicht ordnungs‐
gemäß, werden Fahrzeugmeldungen
im Fahrerinformationszentrum ange‐
zeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 125.
Einparkhilfe
Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
zen der Einparkhilfe stets den Be‐ reich um das Fahrzeug herum prü‐
fen und im Auge behalten.
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das
Einparken, indem sie den Abstand
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer
mit Hilfe akustischer Signale und vi‐ sueller Anzeigen.
Das System besteht aus vier Ultra‐
schall-Parksensoren im hinteren
Stoßfänger.
Einschalten
Nach dem Einschalten der Zündung
ist die Heck-Einparkhilfe aktiviert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Anzeige
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor potentiell
gefährlichen Hindernissen hinter dem
Fahrzeug in einem Abstand von bis
zu 50 cm, wenn ein Vorwärtsgang
eingelegt ist, bzw. bis zu 1,5 Metern
bei eingelegtem Rückwärtsgang.
Der Warnton im Fahrzeug wird auf
der Seite wiedergegeben, auf der das
Fahrzeug dem Hindernis am nächs‐
ten ist. Das Intervall zwischen den
Signaltönen wird kürzer, je näher das
Fahrzeug diesem Hindernis kommt.
Bei einem Abstand von rund 30 cm oder darunter wird ein Dauerton aus‐
gegeben.
Außerdem wird die Entfernung zu
Hindernissen hinter dem Fahrzeug
durch veränderliche Abstandslinien
im Driver Information Center 3 116
angezeigt.
Die Abstandsanzeige kann durch
Fahrzeugmeldungen mit höherer Pri‐
orität unterdrückt werden. Nach dem
Abweisen der Meldung erscheint die
Abstandsanzeige wieder.
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198Fahren und BedienungAusschalten
Zum Deaktivieren die Taste Einpark‐
hilfe r drücken; die LED in der
Taste erlischt.
Störung
Im Falle einer Fehlfunktion oder einer
vorübergehenden Systemstörung,
z. B. aufgrund eines hohen Ge‐
räuschpegels von außen oder ande‐
rer Störfaktoren, blinkt die LED in der
Taste drei Sekunden lang und erlischt
dann. Im Driver Information Center
wird eine Meldung angezeigt.
Front-Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Während der Nutzung der Ein‐
parkhilfe beim Vor- oder Rück‐
wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
und im Auge behalten.
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Entfernung zwischen dem Fahrzeug
und Hindernissen vor und hinter dem
Fahrzeug. Sie informiert und warnt
den Fahrer mit Hilfe akustischer Sig‐
nale und visueller Anzeigen.
Es verwendet zwei verschiedene
Warntöne für den vorderen und hin‐
teren Erkennungsbereich, jeweils mit
einer anderen Tonfrequenz.Das System besteht aus jeweils vier
Ultraschall-Parksensoren im vorde‐
ren und hinteren Stoßfänger.
Einschalten
Das System wird bei Geschwindig‐
keiten bis 11 km/h automatisch akti‐
viert.