sensor OPEL ASTRA K 2019 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2019, Model line: ASTRA K, Model: OPEL ASTRA K 2019Pages: 341, PDF-Größe: 9.52 MB
Page 227 of 341

Fahren und Bedienung225Oberflächenunebenheiten, etwa auf
Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.
Hinweis
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐
derlich. Um eine optimale Einpark‐
führung zu gewährleisten, ist zuvor
eine Fahrleistung von etwa 10 km
auf einer Strecke mit einigen Kurven erforderlich.
Toter-Winkel-Warnung Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im
toten Winkel befinden. Das System
zeigt in den beiden Außenspiegeln
eine visuelle Warnung an, wenn
Objekte erkannt werden, die in den
Innen- oder Außenspiegeln mögli‐
cherweise nicht sichtbar sind.
Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die
Sensoren der erweiterten Einpark‐
hilfe, die sich auf beiden Fahrzeug‐
seiten im vorderen und hinteren Stoß‐
fänger befinden.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
verwenden.
Wenn das System im Vorwärtsfahren während eines Überholvorgangs ein
Fahrzeug im toten Winkel erkennt,
leuchtet im jeweiligen Außenspiegel
das gelbe Warnsymbol B auf. Setzt
der Fahrer dann den Blinker, beginnt
das Warnsymbol B gelb zu blinken,
um ihn vor einem Spurwechsel zu
warnen.
Hinweis
Wenn das überholende Fahrzeug mindestens 10 km/h schneller als
das überholte Fahrzeug ist, leuchtet das Warnsymbol B im jeweiligen
Außenspiegel möglicherweise nicht auf.
Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ ist bei Geschwindigkeiten
zwischen 10 km/h und 140 km/h aktiv.
Bei Geschwindigkeiten über
140 km/h wird das System deaktiviert. Dies wird in beiden Außenspiegeln
durch die Warnsymbole B angezeigt.
Wird die Geschwindigkeit erneut
reduziert, erlöschen die Warnsym‐
bole. Wird daraufhin ein Fahrzeug im
Page 228 of 341

226Fahren und Bedienungtoten Winkel erkannt, leuchten die
Warnsymbole B wie üblich auf der
entsprechenden Seite auf.
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐geln kurz auf, um den Betrieb des
Systems anzuzeigen.
Das System lässt sich über das
Info-Display aktivieren bzw. deakti‐
vieren. Fahrzeugpersonalisierung
3 130.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Erkennungsbereich Der Erkennungsbereich beginnt beimhinteren Stoßfänger und reicht ca.
drei Meter nach hinten und zur Seite.
Höhenmäßig wird ein Bereich
zwischen etwa einem halben und
zwei Metern über dem Boden abge‐
deckt.
Bei Ziehen eines Anhängers oder bei
befestigtem Fahrradträger wird das
System deaktiviert.Die Toter-Winkel-Warnung ist so
ausgelegt, dass nicht bewegliche
Gegenstände wie Leitplanken, Pfos‐
ten, Bordkanten, Mauern oder Balken nicht berücksichtigt werden.
Parkende oder entgegenkommende
Fahrzeuge werden nicht erkannt.
StörungGelegentliche Fehlwarnungen
können unter normalen Bedingungen
auftreten und vermehren sich bei
nasser Witterung.
Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
nicht, wenn die linke oder rechte Ecke des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist oder bei starken
Regenfällen. Reinigungshinweise
3 296.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn es aufgrund zeitweiliger
Umstände nicht funktioniert, leuchten
die Symbole in den Spiegeln perma‐
nent. Gleichzeitig wird eine Meldung
im Driver Information Center ange‐
zeigt. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Colour-
Info-Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der erweiterten Einpark‐
hilfe befinden, nicht angezeigt
werden. Dies gilt beispielsweise
für Objekte unterhalb des Stoßfän‐ gers oder unter dem Fahrzeug.
Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐
ren nicht ausschließlich auf das
Info-Display und überprüfen Sie
die Umgebung hinter dem Fahr‐
zeug und um das Fahrzeug
herum, bevor Sie rückwärtsfah‐
ren.
Page 271 of 341

Fahrzeugwartung269Nr.Stromkreis1Anlasser2Anlasser3Abgassensor4Motorsteuergerät5Motorfunktionen/Aeroshutter6Getriebesteuergerät7Auffahrwarnung / adaptiver
Geschwindigkeitsregler8Motorsteuergerät9Klimatisierungssysteme10Diesel-Abgasanlage11Hecktürverriegelung, Getriebe12Lendenwirbelmassage Sitz13Nachlaufpumpe14Diesel-Abgasanlage15Abgassensor16Kraftstoffeinspritzung17KraftstoffeinspritzungNr.Stromkreis18Diesel-Abgasanlage19Diesel-Abgasanlage20–21–22ABS23Waschanlage für Front- und
Heckscheibe24Scheinwerferwaschanlage25Heizung Diesel-Kraftstoff26Getriebesteuergerät27Power-Modul Hecktür28–29Heckscheibenheizung30Außenspiegelenteisung31Diebstahlwarnanlage32Gleichstromtrafo/LED-Display/
elektrische Heizung/Klimatisie‐
rung/GlühkerzensteuerungNr.Stromkreis33Diebstahlwarnhupe34Hupe35Zubehörsteckdose Laderaum36Rechtes Fernlicht (Halogen)/
rechtes Abblendlicht (LED)37Fernlicht links (Halogen)38LED-Scheinwerfer/automati‐
sche Leuchtweitenregulierung39Nebelleuchten40Zentrales Gateway-Modul41Wasser-in-Kraftstoff-Sensor/
Wasserpumpe42Manuelle Leuchtweitenregulie‐
rung43Kraftstoffpumpe44Rückfahrkamera/Innenrückb‐
lickspiegel/Anhängermodul45LED-Scheinwerfer, links/auto‐
matische Leuchtweitenregulie‐
rung, links
Page 280 of 341

278Fahrzeugwartung
Die Seite Reifendruck unter Fahrzeug
Informationsmenü ? im Driver
Information Center anwählen 3 119.
Uplevel-Display:
Die Seite Reifendrucküberwachung
im Info -Menü im Driver Information
Center anwählen 3 119.
Systemstatus und Druckwarnungen
werden mittels einer Meldung zum
betreffenden Reifen im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
Für die Warnmeldungen berücksich‐ tigt das System die Reifentemperatur.
Temperaturabhängigkeit 3 276.
Wenn niedriger Reifendruck erkannt
wird, wird dies durch die Kontroll‐
leuchte w gemeldet 3 116.
Wenn w aufleuchtet, so bald wie
möglich anhalten und Reifen auf den
empfohlenen Druck befüllen 3 316.
Wenn w 60 bis 90 Sekunden blinkt
und danach permanent leuchtet, liegt
ein Fehler im System vor. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Nach dem Befüllen werden die
Reifendruckwerte im Driver Informa‐ tion Center möglicherweise erst nach
einer kurzen Fahrt aktualisiert.
Währenddessen leuchtet möglicher‐
weise w auf.
Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt erlischt, kann dies ein Hinweis
auf einen nachlassenden Reifen‐
druck sein. Reifendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 128.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung
ausschalten.
Nur Räder mit Reifendrucksensoren
montieren. Andernfalls wird der
Reifendruck nicht korrekt angezeigt
und w leuchtet durchgehend.
Reserveräder bzw. Noträder sind
nicht mit Drucksensoren ausgestat‐
tet. Für diese Reifen ist das Reifen‐
druck-Kontrollsystem nicht aktiv.
Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für
die übrigen drei Reifen ist das System weiterhin in Betrieb.
Page 281 of 341

Fahrzeugwartung279Der Gebrauch im Handel erhältlicher
flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Funktionsstörungen des Systems
führen. Es dürfen vom Hersteller
zugelassene Reparatursätze
verwendet werden.
Durch die Verwendung von elektroni‐
schen Geräten oder die Nähe zu
Anlagen, die ähnliche Wellenfrequen‐
zen nutzen, kann das Reifendruck-
Kontrollsystem gestört werden.
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt
werden, müssen die Sensoren des
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐ tiert und gewartet werden. Beim
verschraubten Sensor den Ventilkör‐ per und den Dichtring ersetzen. Beim
geclipsten Sensor den kompletten
Ventilschaft ersetzen.
Beladungszustand des
Fahrzeugs
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐
hinweisschild bzw. der Reifendruck‐
tabelle 3 316 an die Beladung
anpassen und im Driver Information
Center im Menü Reifenbelastung im
Fahrzeug Informationsmenü die
entsprechende Einstellung auswäh‐len 3 119. Diese Einstellung gilt als
Bezug für die Reifendruckwarnun‐
gen.
Das Menü Reifenbelastung wird nur
angezeigt, wenn das Fahrzeug steht
und die Parkbremse betätigt ist. Bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
muss sich der Wählhebel in Stellung
P befinden.
Midlevel-Display:
Die Seite Reifenbelastung unter
Fahrzeug Informationsmenü ? im
Driver Information Center anwählen
3 119 anwählen.
wählen
● Leicht für Komfort-Reifendruck
mit bis zu drei Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu drei Insassen.
● Max bei voller Beladung.
Uplevel-Display:
Die Seite Reifenbelastung im Menü
Optionen im Driver Information
Center anwählen 3 119.
Page 282 of 341

280Fahrzeugwartungwählen● Leicht für Komfort-Reifendruck
mit bis zu drei Insassen.
● Eco für Eco-Reifendruck mit bis
zu drei Insassen.
● Max bei voller Beladung.
Anpassung der
Reifendrucksensoren
Jeder Reifendrucksensor hat einen einmaligen Identifizierungscode.
Nach dem Umsetzen der Räder, dem
Austausch des kompletten Radsat‐
zes oder einzelner oder mehrerer
Reifendrucksensoren muss der Iden‐
tifizierungscode an die neue Radpo‐
sition angepasst werden. Die Reifen‐
drucksensor-Anpassung ist auch
nach dem Ersetzen eines Reserve‐
rades durch ein Laufrad mit Reifen‐ drucksensor durchzuführen.
Die Störungsanzeige w und die
Warnmeldung oder der Code sollten
beim nächsten Zündzyklus erlö‐
schen. Die Sensoren werden mit
einem Anlernwerkzeug in dieser
Reifenfolge an die Radpositionen
angepasst: linkes Vorderrad, rechtesVorderrad, rechtes Hinterrad, linkes
Hinterrad. Der Blinker an der jeweils
aktiven Position leuchtet auf, bis der
Sensor neu abgestimmt ist.
Wenden Sie sich für einen Service an
eine Werkstatt. Die Abstimmung der
ersten Radposition dauert zwei Minu‐ ten, die Abstimmung aller vier Radpo‐
sitionen insgesamt fünf Minuten.
Wenn der Vorgang länger dauert,
wird die Abstimmung abgebrochen
und Sie müssen wieder von vorne
beginnen.
Zum Anpassen der Reifendrucksen‐
soren gehören:
1. Die Parkbremse anziehen.
2. das Einschalten der Zündung.
3. Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐
triebe den Wählhebel in Stellung
P bringen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐
triebe: Leerlauf einlegen.
4. Midlevel-Display: Über das MENU am Blinkerhebel
das Fahrzeug Informations‐
menü ? im Driver Information
Center anwählen.Uplevel-Display:
Zum Öffnen der Hauptmenü-Seite auf p am Lenkrad drücken.
Die Info-Seite mit Q oder P
anwählen.
Mit 9 bestätigen.
5. Das Reifendruck-Menü anwäh‐ len.
Midlevel-Display:
Uplevel-Display:
Page 283 of 341

Fahrzeugwartung281
6. Midlevel-Display:Auf SET/CLR drücken, um den
Sensorabgleich zu starten. Eine
Meldung muss eingeblendet
werden, die eine Bestätigung des
Vorgangs anfordert.
Erneut auf SET/CLR drücken, um
die Auswahl zu bestätigen. Zwei
Huptöne zeigen an, dass sich der Empfänger im Anlernmodus
befindet.
Uplevel-Display:
Auf 9 drücken, um den Senso‐
rabgleich zu starten. Zwei
Huptöne zeigen an, dass sich der Empfänger im Anlernmodus
befindet.
7. Mit dem linken Vorderrad begin‐ nen.
8. Das Anlernwerkzeug in der Nähe des Ventilschafts gegen die
Reifenflanke halten. Dann den
Knopf drücken, um den Reifen‐
drucksensor zu aktivieren. Ein
Hupsignalton bestätigt, dass der
Identifizierungscode des Sensors
auf diese Radposition abgestimmt
wurde.
9. Zum rechten Vorderrad gehen und den Vorgang in Schritt 8
wiederholen.
10. Zum rechten Hinterrad gehen und
den Vorgang in Schritt 8 wieder‐
holen.
11. Zum linken Hinterrad gehen und den Vorgang in Schritt 8 wieder‐
holen. Zwei Huptöne zeigen an,
dass der Identifizierungscode auf
das linke Hinterrad abgestimmt
und die Abstimmung der Reifen‐
drucksensoren abgeschlossen
wurde.
12. Zündung ausschalten.13. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐ lenen Reifendruck gemäß Aufkle‐ber aufpumpen.
14. Sicherstellen, dass der Status der
Beladung dem ausgewähltem
Druck entspricht 3 119.
Profiltiefe
Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
Reifen sollten bei einer Profiltiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) aus
Sicherheitsgründen ausgetauscht
werden.
Aus Sicherheitsgründen wird
empfohlen, dass die Profiltiefe der
Reifen einer Achse um nicht mehr als
2 mm variiert.
Page 323 of 341

Kundeninformation321Friedrichshafener Straße 9, 82205
Gilching, Germany
Betriebsfrequenz: 869,0 MHz
Maximalleistung: 14 dBm
Empfänger Funkfernbedienung
Robert Bosch GmbH
Robert Bosch Platz 1, 70839 Gerlin‐
gen, Germany
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: nicht zutreffend
Sender Funkfernbedienung
Robert Bosch GmbH
Robert Bosch Platz 1, 70839 Gerlin‐
gen, Germany
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: -9 dBm
Reifendrucksensoren
Schrader Electronics Ltd.
11 Technology Park, Belfast Road,
Antrim BT41 1QS, Northern Ireland,
United Kingdom
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: 10 dBm
Page 329 of 341

Kundeninformation327gewünschte WLAN-Netzwerk
auswählen und die Anweisungen auf
dem Bildschirm befolgen.
Updates
Das System fordert zum Herunterla‐
den und Installieren bestimmter
Updates auf. Außerdem kann manu‐
ell nach Updates gesucht werden.
Zum manuellen Suchen nach Upda‐
tes im Startbildschirm Einstellungen,
Softwareinformationen und dann
System-Update auswählen. Die
Anweisungen auf dem Bildschirm
befolgen.
Hinweis
Die Schritte zum Herunterladen und
Installieren von Updates können je
nach Fahrzeug abweichen.
Hinweis
Während der Installation ist das
Fahrzeug unter Umständen nicht
betriebsbereit.
Eingetragene MarkenApple Inc.
Apple CarPlay™ ist eine eingetra‐
gene Marke von Apple Inc.App Store ®
und iTunes Store ®
sind
eingetragene Marken von Apple Inc.
iPhone ®
, iPod ®
, iPod touch ®
, iPod
nano ®
, iPad ®
und Siri ®
sind eingetra‐
gene Marken von Apple Inc.Bluetooth SIG, Inc.
Bluetooth ®
ist eine eingetragene
Marke von Bluetooth SIG, Inc.DivX, LLC
DivX ®
und DivX Certified ®
sind einge‐
tragene Marken von DivX, LLC.EnGIS Technologies, Inc.
BringGo ®
ist eine eingetragene
Marke von EnGIS Technologies, Inc.Google Inc.
Android™ und Google™ sind einge‐
tragene Marken von Google Inc.Stitcher Inc.
Stitcher™ ist eine Marke von Stitcher,
Inc.Verband der Automobilindustrie e.V.
AdBlue ®
ist eine eingetragene Marke
des VDA.Aufzeichnung und
Datenschutz der
Fahrzeugdaten
Ereignisdatenschreiber
In Ihrem Fahrzeug sind elektronische Steuergeräte verbaut. Steuergeräte
verarbeiten Daten, die sie zum
Beispiel von Fahrzeug-Sensoren
empfangen, selbst generieren oder
untereinander austauschen. Einige
Steuergeräte sind für das sichere
Funktionieren Ihres Fahrzeugs erfor‐
derlich, weitere unterstützen Sie beim Fahren (Fahrerassistenzsysteme),
andere ermöglichen Komfort- oder
Infotainment-Funktionen.
Der folgende Abschnitt enthält allge‐
meine Informationen zur Datenverar‐
beitung im Fahrzeug. Zusätzliche
Informationen dazu, welche Fahr‐
zeugdaten hochgeladen, gespeichert und an Dritte weitergegeben werden
und wozu diese Daten genutzt
werden, finden Sie unter dem Stich‐
wort „Datenschutz“ zur betreffenden
Funktion in der entsprechenden
Betriebsanleitung und in den
Page 331 of 341

Kundeninformation329Betriebsdaten im Fahrzeug
Zum Betrieb des Fahrzeuges verar‐
beiten Steuergeräte Daten.
Dazu gehören zum Beispiel: ● Fahrzeugstatus-Informationen (z. B. Radumdrehungszahl,
Geschwindigkeit, Bewegungs‐
verzögerung, Querbeschleuni‐
gung, Anzeige geschlossener
Sicherheitsgurte),
● Umgebungszustände (z. B. Temperatur, Regensensor,
Abstandssensor).
In der Regel sind diese Daten flüchtig und werden nicht länger als einen
Betriebszyklus gespeichert und nur
an Bord des Fahrzeugs verarbeitet.
Steuergeräte enthalten oft einen
Datenspeicher (unter anderem auch
der Fahrzeugschlüssel). Diese
werden eingesetzt, um Informationen
über Fahrzeugzustand, Bauteilbean‐
spruchung, Wartungsbedarfe sowie
technische Ereignisse und Fehler
temporär oder dauerhaft dokumentie‐
ren zu können.Je nach technischer Ausrüstung
werden folgende Daten gespeichert:
● Betriebszustände von System‐ komponenten (z. B. Füllstände,
Reifendruck, Batteriestatus)
● Störungen und Defekte in wichti‐ gen Systemkomponenten (z. B.
Licht, Bremsen)
● Reaktionen der Systeme in speziellen Fahrsituationen (z. B.
Auslösen eines Airbags, Einset‐ zen der Stabilitätsregelungssys‐
teme)
● Informationen zu fahrzeugschä‐ digenden Ereignissen
● bei Elektrofahrzeugen Ladezu‐ stand der Hochvoltbatterien undgeschätzte Reichweite
In besonderen Fällen (z. B. wenn das Fahrzeug eine Fehlfunktion erkannt
hat) kann es erforderlich sein, Daten
zu speichern, die eigentlich nur flüch‐
tig wären.
Wenn Sie Serviceleistungen (z. B.
Reparaturen, Wartung) in Anspruch
nehmen, können, wenn nötig, die
gespeicherten Betriebsdaten zusam‐
men mit der Fahrzeug-Identifizie‐rungsnummer ausgelesen und
genutzt werden. Das Auslesen kann
durch Mitarbeiter des Servicenetzes (z. B. Werkstätten, Hersteller) oder
Dritte (z. B. Pannendienste) aus dem
Fahrzeug erfolgen. Dies gilt auch für
Garantiearbeiten oder Maßnahmen
zur Qualitätssicherung.
Das Auslesen erfolgt in der Regel
über den gesetzlich vorgeschriebe‐
nen Anschluss für OBD („On-Board-
Diagnose“) im Fahrzeug. Die ausge‐
lesenen Betriebsdaten dokumentie‐ ren technische Zustände des Fahr‐
zeugs oder einzelner Komponenten und helfen bei der Fehlerdiagnose,
der Einhaltung von Gewährleistungs‐
verpflichtungen und bei der Qualitäts‐ verbesserung. Diese Daten, insbe‐
sondere Informationen über Bauteil‐
beanspruchung, technische Ereig‐
nisse, Fehlbedienungen und andere
Fehler, werden hierfür zusammen mit
der Fahrzeugidentifikationsnummer
gegebenenfalls an den Hersteller
übermittelt. Darüber hinaus unterliegt
der Hersteller der Produkthaftung.
Auch dafür nutzt der Hersteller
Betriebsdaten aus Fahrzeugen, etwa
für Rückrufaktionen. Diese Daten