ABS OPEL COMBO D 2017.5 Betriebsanleitung (in German)
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152Fahrzeugwartung9Gefahr
Beim Laden der Batterie auf ange‐
messene Belüftung achten. Es
besteht Explosionsgefahr, wenn sich die durch das Laden entste‐
henden Gase verdichten!
Starthilfe 3 177.
Warnetikett
Bedeutung der Symbole: ● Keine Funken, kein offenes Feuer und kein Rauch.
● Augenschutz tragen. Knallgas kann zu Erblindung oder Verlet‐
zungen führen.
● Fahrzeugbatterie außerhalb der Reichweite von Kindern halten.
● Die Fahrzeugbatterie enthält Schwefelsäure, die zu Erblin‐
dung oder schweren Verbren‐
nungen führen kann.
● Weitere Informationen finden Sie
in der Betriebsanleitung.
● In der Nähe der Fahrzeugbatterie
können explosionsfähige Gase
vorhanden sein.Scheibenwischerwechsel
Wischerarm anheben, bis er von
selbst steht, Taste zum Lösen des
Wischerblattes drücken und Wischer‐ blatt abnehmen.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
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Fahrzeugwartung153Wischerblatt an der hinterenSchwingtür
Heben Sie den Wischerarm an,
drücken Sie den Halteclip und ziehen Sie das Wischerblatt ab.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Wischerblatt an der Hecktür
Den Wischerarm anheben, auf die
Halteclips drücken und das Wischer‐
blatt lösen.
Das Wischerblatt am Wischerarm
ansetzen und andrücken, bis es
einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Glühlampen
auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel
halten! Den Glaskolben der Glüh‐
lampe nicht mit bloßen Händen
berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im
Motorraum austauschen.
Lampenkontrolle Nach dem Auswechseln einer Glüh‐lampe Zündung einschalten, Licht
betätigen und dieses kontrollieren.
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Fahrzeugwartung165Reifenbezeichnungen
Z. B. 215/60 R 16 95 H215:Reifenbreite in mm60:Querschnittsverhältnis
(Reifenhöhe zu Reifenbreite)
in %R:Gürtelbauart: RadialRF:Bauart: RunFlatC:Gewerblicher Einsatz16:Felgendurchmesser in Zoll95:Tragfähigkeits-Kennzahl,
z. B.: 95 entspricht 690 kgH:Geschwindigkeits-Kennbuch‐
stabe
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
Q:bis 160 km/hS:bis 180 km/hT:bis 190 km/hH:bis 210 km/hV:bis 240 km/hW:bis 270 km/h
Wählen Sie einen für die Höchstge‐
schwindigkeit Ihres Fahrzeugs geeig‐
neten Reifen aus.
Die Höchstgeschwindigkeit kann mit
Leergewicht mit Fahrer (75 kg)
zuzüglich einer Zuladung von 125 kg
erreicht werden. Sonderausstattun‐
gen können die Höchstgeschwindig‐
keit des Fahrzeugs verringern.
Fahrwerte 3 194.
Reifen mit vorgeschriebener
Laufrichtung
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
richtung müssen so montiert werden, dass sie sich in die richtige Richtung
drehen. Die richtige Laufrichtung ist
an einem Symbol (z. B. einem Pfeil)
an der Reifenflanke erkennbar.
Reifendruck Reifendruck mindestens alle
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐ verad nicht vergessen. Dies gilt auch
bei Fahrzeugen mit Reifendruck-
Kontrollsystem.
Ventilkappe abschrauben.
Reifendruck 3 199.
Das Reifendruckhinweisschild am
Türrahmen (sofern vorhanden) gibt
die Originalreifen und die entspre‐chenden Reifendrücke an. Reifen
immer auf die am Hinweisschild
angegebenen Druckwerte auffüllen.
Die Reifendruckangaben beziehen
sich auf kalte Reifen. Gültig für
Sommer- und Winterreifen.
Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
komfort und Kraftstoffverbrauch und
erhöht den Reifenverschleiß.
Der empfohlene Reifendruck variiert
je nach den Bedingungen. Ermitteln
Sie den richtigen Reifendruckwert
anhand der folgenden Schritte:
1. Motoridentifikationsnummer ermitteln. Motordaten 3 191.
2. Entsprechenden Reifen ermitteln.
Die Reifendrucktabelle zeigt die
möglichen Reifenkombinationen
3 199.
Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen
Reifentypen finden Sie in der EWG-
Konformitätserklärung, die mit Ihrem
Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in
anderen, nationalen Zulassungsun‐
terlagen.
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170Fahrzeugwartung
1.Reifenreparaturset aus dem Fahr‐
zeug nehmen.
2. Kompressor herausnehmen.
3. Den Kompressor aufrecht neben das Rad stellen.
4. Ventilkappe des defekten Reifens
abschrauben.5. Den Lüfteinfüllschlauch an das Reifenventil anschrauben.
6. Der Schalter auf dem Kompressor
muss auf J stehen.
7. Den Stecker des Kompressors an
der Zubehörsteckdose oder am
Zigarettenanzünder anschließen.
Um eine Entladung der Fahrzeug‐ batterie zu vermeiden, empfehlen wir, den Motor laufen zu lassen.8. Den Kippschalter am Kompressor
auf I setzen. Der Reifen wird mit
Dichtmittel gefüllt.
9. Das Dichtmittel wird vollständig in
den Reifen gepumpt. Anschlie‐
ßend wird der Reifen mit Luft
befüllt.
Reifendruck 3 199. Sobald der
richtige Reifendruck erreicht
wurde, Kompressor ausschalten.
10. Wenn innerhalb von fünf Minuten keine 1,5 bar erreicht werden, das
Reifenreparaturset entfernen.
Das Fahrzeug um eine Reifenum‐
drehung bewegen. Das Reifenre‐ paraturset wieder anschließen
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Fahrzeugwartung173
1. Radmutternkappen mit Schrau‐bendreher lösen und abnehmen.
Mit einem geeigneten Werkzeug
die Radkappe abheben.
2. Den Radschlüssel sicher anset‐ zen und alle Radmuttern eine
halbe Umdrehung lösen.3. Die Ansetzpunkte für den Wagen‐
heber befinden sich vorn und
hinten am Fahrzeug.
4. Wagenheber auf die erforderliche
Höhe einstellen. Den Heber
unmittelbar unter den Ansatz‐
punkt stellen und sicherstellen,
dass er nicht rutschen kann.
Den korrekt ausgerichteten
Wagenheber so weit nach oben
drehen, bis das Rad vom Boden
abgehoben ist.
5. Radmuttern herausdrehen. 6. Rad wechseln. Reserverad 3 174.
7. Radmuttern eindrehen. 8. Fahrzeug absenken.
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Fahrzeugwartung175
2. Den Radschlüssel in die Öffnungim Laderaumboden einsetzen.
3. Zum Absenken des Reserve‐ rades auf den Boden den
Radschlüssel drehen.
4. Das Reserverad unter dem Fahr‐ zeug hervorziehen.
5. Den Knopf 2 aufschrauben und
das Befestigungsseil 1 vom
Reserverad lösen.
6. Rad wechseln.
7. Das ausgetauschte Rad so am Fahrzeugheck positionieren, dass
die Außenfläche des Rades nach unten zeigt.
8. Den Halter 1 durch die Bohrung in
der Felge hindurchführen, den
Fixierstift in eine der Schrauben‐
bohrungen einsetzen und mit dem Knopf 2 sichern.
9. Den Radschlüssel in die Öffnung im Laderaumboden einsetzen
und drehen, bis das Reserverad vollständig angehoben ist.
Den defekten Reifen möglichst bald
ersetzen oder reparieren lassen.
CNG-Fahrzeuge Fahrzeuge mit CNG; das Reserverad
befindet sich im Laderaum.
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Fahrzeugwartung177Starthilfe
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ sen.
Bei entladener Batterie Motor mit
Starthilfekabeln und der Batterie
eines anderen Fahrzeugs starten.9 Warnung
Das Anlassen mit Starthilfekabeln
muss mit äußerster Vorsicht
geschehen. Jede Abweichung von der folgenden Anleitung kann zu
Verletzungen oder Beschädigun‐
gen durch Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektri‐
schen Anlagen an beiden Fahr‐
zeugen führen.
9 Warnung
Berührung der Fahrzeugbatterie
mit Augen, Haut, Textilien und
lackierten Oberflächen vermei‐
den. Die Flüssigkeit enthält
Schwefelsäure, die bei direktem
Kontakt Verletzungen und Schä‐
den verursachen kann.
● Keine Funken oder offenen Flammen in der Nähe der Fahr‐zeugbatterie.
● Eine entladene Fahrzeugbatterie
kann bereits bei einer Tempera‐
tur von 0 °C einfrieren. Die einge‐
frorene Batterie vor dem Anklem‐ men der Starthilfekabel auftauen.
● Beim Umgang mit der Fahrzeug‐
batterie Augenschutz und
Schutzkleidung tragen.
● Als Starthilfebatterie eine Batte‐ rie mit derselben Spannung
verwenden (12 Volt). Ihre Kapa‐
zität (Ah) darf nicht wesentlich
unter der der entladenen Fahr‐
zeugbatterie liegen.
● Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Quer‐
schnitt von mindestens 16 mm 2
(bei Dieselmotoren 25 mm 2
)
verwenden.
● Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen.
● Unnötige Stromverbraucherabschalten.
● Während des gesamten Vorgangs nicht über die Fahr‐
zeugbatterie beugen.
● Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen
Kabels nicht berühren.
● Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht
berühren.
● Parkbremse anziehen, Getriebe in Neutralstellung.
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178FahrzeugwartungReihenfolge für das Anschließen der
Kabel:
1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
2. Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entla‐
denen Fahrzeugbatterie anschlie‐ ßen.
3. Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschlie‐
ßen.
4. Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Massepunkt desFahrzeugs wie zum Beispiel den
Motorblock oder eine Befesti‐
gungsschraube des Motors
anschließen. So weit wie möglich
von der entladenen Fahrzeug‐
batterie entfernt anschließen,
jedoch mindestens 60 cm.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
Starten des Motors: 1. Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.2. Nach fünf Minuten den anderenMotor starten. Startversuche soll‐
ten nicht länger als 15 Sekunden
dauern und in Intervallen von
einer Minute durchgeführt werden.
3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Kabeln ca. drei Minuten im
Leerlauf laufen lassen.
4. Elektrische Verbraucher (z. B. Scheinwerfer, heizbare Heck‐
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
den Fahrzeug einschalten.
5. Das Abnehmen der Kabel muss genau in umgekehrter Reihen‐
folge erfolgen.Abschleppen
Eigenes Fahrzeug
abschleppen
Mit einem Schraubendreher die
Kappe vorsichtig anheben und lösen. Um Schäden zu vermeiden, ein Tuch
zwischen Schraubendreher und
Rahmen legen.
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 3 164.
Abschleppöse bis zum Anschlag in
waagerechter Stellung einschrauben.
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Fahrzeugwartung179Abschleppseil - besser Abschlepp‐
stange - an der Abschleppöse befes‐
tigen.Achtung
Die Abschleppöse darf nur zum
Abschleppen und nicht zur
Bergung eines Fahrzeugs
verwendet werden.
Zündung einschalten, um die Lenk‐
radsperre zu lösen und Bremsleuch‐
ten, Hupe und Scheibenwischer betä‐
tigen zu können.
Getriebe in Leerlaufstellung.
Hinweis
Wenn bei Fahrzeugen mit automati‐ siertem Schaltgetriebe der Leerlauf
nicht eingelegt werden kann, muss
das Fahrzeug mit angehobenen
Antriebsrädern abgeschleppt
werden.
Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe
Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen.
Bei ausgeschaltetem Motor sind für
das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem 3 109 einschalten und
Fenster schließen, damit die Abgase
des schleppenden Fahrzeugs nicht
eindringen können.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
nehmen.
Nach dem Abschleppen die
Abschleppöse abschrauben und die
Kappe wieder anbringen.
Anderes Fahrzeug
abschleppen
Einen Schraubendreher in den
Schlitz an der Seite der Abdeckung
einsetzen. Mit dem Schraubendreher
die Kappe vorsichtig anheben. Um
Schäden zu vermeiden, wird empfoh‐
len, ein Tuch zwischen Schrauben‐
dreher und Rahmen zu legen.
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 3 164.
Abschleppöse bis zum Anschlag in
waagerechter Stellung einschrauben.
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180FahrzeugwartungAbschleppseil – besser Abschlepp‐
stange – an der Abschleppöse befes‐ tigen.
Die Abschleppöse darf nur zum
Abschleppen und nicht zum Bergen
eines Fahrzeugs verwendet werden.Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe
Zugkräfte können das Fahrzeug
beschädigen.
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
öse losschrauben.
Die Kappe anbringen.
Fahrzeugpflege
Außenpflege
Schlösser Die Schlösser sind werksseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
fett geschmiert. Enteisungsmittel nur verwenden, wenn unbedingt nötig, da
es entfettend wirkt und die Schließ‐
funktion beeinträchtigt. Nach
Gebrauch eines Enteisungsmittels
Schlösser in einer Werkstatt wieder
einfetten lassen.
Waschen Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐ einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug
regelmäßig waschen und wachsen.
Bei Benutzung von Waschanlagen ein Programm mit Wachskonservie‐
rung wählen. Einschränkungen für
folienbeklebte oder matt lackierte Karosserieteile oder Dekorbänder
finden Sie unter „Polieren und Wach‐
sen“.Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile
enthalten, die Lackschäden verursa‐
chen können.
Bei Benutzung von Waschanlagen die Anweisungen der Waschanlagen‐
betreiber befolgen. Die Scheibenwi‐
scher für Windschutzscheibe und
Heckscheibe müssen ausgeschaltet
sein. Antenne und außen am Fahr‐ zeug montiertes Zubehör wie zum
Beispiel Dachgepäckträger usw.
entfernen.
Beim Waschen von Hand auch die
Innenbereiche der Radkästen gründ‐
lich ausspülen.
Kanten und Falze an geöffneten
Türen und Motorhaube sowie von
diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Helle Metallformteile mit einer für
Aluminium zugelassenen Reini‐
gungslösung reinigen, um Schäden
zu vermeiden.