ABS OPEL COMBO D 2018 Betriebsanleitung (in German)
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136Fahren und Bedienung
Das System besteht aus vier Ultra‐
schallsensoren im hinteren Stoßfän‐
ger.
Einschalten Die Einparkhilfe wird beim Einlegen
des Rückwärtsgangs automatisch
eingeschaltet.
Die Intervalle zwischen den Pieptö‐
nen werden kürzer, je näher das
Fahrzeug dem Hindernis kommt. Bei
einem Abstand von weniger als
30 cm wird ein Dauerton ausgege‐
ben. Dieser hört auf, sobald der
Abstand wieder vergrößert wird.
Ausschalten
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
gangs wird die Einparkhilfe automa‐
tisch ausgeschaltet.
Störung
Im Falle einer Systemstörung leuch‐
tet r 3 86 im Instrument auf.
Versionsabhängig kann auch eine entsprechende Warnmeldung, z. B.
Parkhilfe nicht verfügbar , im Driver
Information Center angezeigt werden
3 91.
Folgende Umstände könnten die
Systemleistung beeinträchtigen:
● Die Ultraschallsensoren sind nicht sauber. Stoßfänger frei vonSchlamm, Schmutz, Schnee, Eis
und Matsch halten.
● Die Sensoren sind durch Frost oder Eis verdeckt.
● Die hinteren Türen/die Hecktür sind/ist geöffnet.
● Im vorigen Fahrzyklus hing ein Gegenstand aus den hinteren
Türen/der Hecktür heraus. Nach
Entfernen dieses Gegenstands
kehrt die Einparkhilfe in den
normalen Betriebszustand
zurück.
● Hinten am Fahrzeug wurde ein Objekt oder eine Abdeckung
angebracht.
● Der Stoßfänger ist beschädigt. Das Fahrzeug in die Werkstatt
bringen und das System reparie‐
ren lassen.
● Andere Umstände wie etwa Vibrationen eines Pressluftham‐
mers beeinträchtigen die
Systemleistung.
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Fahren und Bedienung139Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff,
der nicht EN 590 oder gleicharti‐
gen Spezifikationen entspricht,
kann zu Leistungsverlust des
Motors, erhöhtem Verschleiß oder
Schäden am Motor führen und
Ihre Garantieansprüche
einschränken.
Kein Marinedieselöl, Heizöl, Aqua‐
zole oder ähnliches Diesel-Wasser-
Gemisch verwenden. Es ist nicht
zulässig, Dieselkraftstoffe zur
Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-
Motoren zu vermischen.
Betrieb bei niedrigen
Temperaturen
Bei Temperaturen unter 0 °C können
einige Dieselprodukte mit Biodiesel‐
mischungen einfrieren oder versul‐
zen, was sich auf das Kraftstoffver‐
sorgungssystem auswirken kann.
Der Motor kann möglicherweise nicht richtig gestartet und betrieben
werden. Darauf achten, dass bei
Umgebungstemperaturen unter 0 °C
wintertauglicher Dieselkraftstoff
getankt wird.
Es kann Arctic-Dieselkraftstoff bei
extremen Kältetemperaturen unter
-20 °C verwendet werden. Der
Einsatz dieser Kraftstoffqualität wird
in warmen oder heißen Klimazonen
nicht empfohlen und kann zu Motor‐
absterben, schlechtem Startverhal‐
ten und Schäden am Kraftstoffein‐
spritzsystem führen.
Kraftstoffe fürErdgasbetrieb
Erdgas mit einem Methangehalt von
ca. 78–99 % verwenden. L-Gas hat einen Methangehalt von ca.
78–87 % , H-Gas einen Methangehalt
von ca. 87–99 %. Biogas mit dem glei‐
chen Methangehalt kann ebenfalls
verwendet werden, sofern es
chemisch aufbereitet und entschwe‐
felt wurde.
Nur Erdgas oder Biogas gemäß
DIN 51624 verwenden.
Flüssiggas bzw. Autogas (LPG) darf
nicht verwendet werden.Tanken
Die Tankklappe befindet sich auf der
linken Fahrzeugseite.9 Gefahr
Vor dem Tanken Motor abstellen
und etwaige externe Heizungen
mit Brennkammern ausschalten.
Mobiltelefon abschalten.
Beim Tanken die Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
9 Gefahr
Kraftstoff ist brennbar und explo‐
siv. Das Rauchen beim Tanken ist daher untersagt. Auch der
Umgang mit offenem Feuer und
Funken ist untersagt.
Wenn Sie Kraftstoffgeruch in
Ihrem Fahrzeug feststellen,
lassen Sie die Ursache unverzüg‐
lich in einer Werkstatt beheben.
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140Fahren und BedienungAchtung
Bei falscher Betankung nicht die
Zündung einschalten.
Die Tankklappe händisch durch
Ziehen öffnen.
Den Zündschlüssel in den Tankver‐
schluss einführen und zum Entriegeln
linksherum drehen.
Zum Abschrauben des Tankver‐
schlusses den Deckel nach links
drehen.
Achtung
Um Schäden zu vermeiden, die
Schiebetür nicht bei geöffnetem
Tankdeckel betätigen.
Hinweis
Abhängig vom Modell kann die
Schiebetür mit einem Sicherheits‐
mechanismus ausgestattet sein, der
verhindert, dass sich die Schiebetür
bei offenem Tankdeckel ganz öffnen lässt.
Schiebetür 3 25.
Der Tankdeckel kann in die Halterung
auf der Tankklappe eingehängt
werden.
Zum Tanken die Zapfpistole so weit
wie möglich in die Tanköffnung
einführen und dann betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten
des Tankvorgangs darf die Zapfpis‐
tole noch maximal zweimal erneut
betätigt werden, um den Tank voll‐
ständig aufzufüllen.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
Zum Schließen den Tankdeckel
wieder einsetzen und nach rechts
drehen.
Den Zündschlüssel in den Tankver‐
schluss einführen und zum Verriegeln rechtsherum drehen; dann abziehen.
Tankklappe schließen.
Erdgas tanken
Öffnen Sie die Tankklappe.
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Fahren und Bedienung1419Warnung
Nur mit einem Austrittsdruck von
höchstens 250 bar tanken. Nur
Tankstellen verwenden, die eine
temperaturkompensierte Betan‐
kung gewährleisten.
Erdgasbetankung vollständig
abschließen, d.h. Einfüllstutzen
entlüften.
Die Kapazität des Erdgastanks ist abhängig von Außentemperatur, Füll‐
druck und Typ der Tankanlage.
Nach dem Tanken die Tankklappe
schließen.
Begriffe für Erdgasfahrzeuge im
Ausland:
DeutschErdgasfahrzeugeEnglischNGVs = Natural Gas
VehiclesFranzösischVéhicules au gaz
naturel – or – Véhicules GNVItalienischMetano auto
Begriffe für Erdgas im Ausland:
DeutschErdgasEnglischCNG = Compressed
Natural GasFranzö‐
sischGNV = Gaz Naturel
(pour) Véhicules - oder
-
CGN = carburantgaz
naturelItalienischMetano (per auto)
Tankdeckel
Nur Original-Tankdeckel verwenden.
Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben
spezielle Tankdeckel.
Kraftstoffabschaltung
Bei einem Aufprall ab einer gewissen Stärke wird die Kraftstoffzufuhr aus
Sicherheitsgründen automatisch
abgeschaltet und der Motor abge‐
stellt.
Für Informationen zum Zurücksetzen
der Kraftstoffabschaltung siehe
„Meldungen des Kraftstoffsystems“ 3 98.
Kraftstoffverbrauch, CO 2-
Emission
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) des Modells Opel Combo liegt
zwischen 4,1 und 7,7 l/100 km.
Länderabhängig wird der Kraftstoff‐
verbrauch in km/l angezeigt. In
diesem Fall liegt der Kraftstoffver‐
brauch (kombiniert) des Modells Opel
Combo zwischen 13,0 und 24,3 km/l.
Der CO 2-Ausstoß (kombiniert) liegt
zwischen 179 und 120 g/km.
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142Fahren und BedienungDie für Ihr Fahrzeug geltenden Wertefinden Sie im EEG-Konformitätszerti‐
fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐
zeugs enthalten ist, oder in anderen
nationalen Zulassungspapieren.
Allgemeine Informationen
Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐
brauch und CO 2-Emissionen bezie‐
hen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung.
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und
CO 2-Ausstoß wurden gemäß der
Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der
jeweils neuesten geltenden Fassung) ermittelt und beziehen sich auf das
Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten Zustand, wie in der Verordnung ange‐
geben.
Die Ziffern dienen lediglich als
Vergleichsdaten zwischen verschie‐
denen Fahrzeugvarianten und dürfen nicht als Garantie für den tatsächli‐
chen Kraftstoffverbrauch eines
bestimmten Fahrzeugs herangezo‐
gen werden.
Zusatzausrüstung kann zu etwas
höheren Ergebnissen führen als die
genannten Daten für Kraftstoffver‐brauch und CO 2- Emissionen. Der
Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐ hend vom persönlichen Fahrstil sowie von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐
sen ab.
Erdgas
Die Angaben zum Kraftstoffver‐
brauch wurden mit dem Referenz‐
kraftstoff G20 (Methananteil
99 - 100 mol%) unter vorgeschriebe‐
nen Fahrbedingungen ermittelt. Bei
Verwendung von Erdgas mit einem
niedrigeren Methananteil kann der
Kraftstoffverbrauch von den angege‐
benen Werten abweichen.Anhängerzugvorrich‐
tung
Allgemeine Informationen
Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
sene Anhängerzugvorrichtung
verwenden. Bei Fahrzeugen mit
Erdgasmotor kann eine spezielle
Zugvorrichtung erforderlich sein.
Den nachträglichen Einbau von einer Werkstatt durchführen lassen. Gege‐
benenfalls müssen Änderungen am Fahrzeug, die die Kühlung, Hitze‐
schutzschilde oder andere Systeme
betreffen, durchgeführt werden.
Die Montage einer Anhängerzugvor‐
richtung kann die Öffnung der
Abschleppöse verdecken. Wenn dies der Fall ist, die Kugelstange zum
Abschleppen verwenden. Die Kugel‐
stange immer im Fahrzeug mitführen.
Fahrverhalten, Fahrhinweise
Vor Montage eines Anhängers die
Kugel der Anhängerkupplung
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur
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144FahrzeugwartungFahrzeugwartungAllgemeine Informationen..........144
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug ................................ 144
Fahrzeugeinlagerung ..............145
Altfahrzeugrücknahme ............145
Fahrzeugüberprüfungen ............146
Durchführung von Arbeiten .....146
Motorhaube ............................. 146
Motoröl .................................... 147
Kühlmittel ................................. 148
Lenkunterstützungsflüssigkeit . 149
Waschflüssigkeit ......................150
Bremsen .................................. 150
Bremsflüssigkeit ......................150
Fahrzeugbatterie .....................151
Scheibenwischerwechsel ........152
Glühlampen auswechseln .........153
Halogen-Scheinwerfer .............154
Nebelleuchten ......................... 155
Rückleuchten ........................... 156
Seitliche Blinkleuchten ............157
Dritte Bremsleuchte .................157
Kennzeichenleuchte ................157
Innenleuchten .......................... 158
Instrumententafelbeleuchtung . 159Elektrische Anlage .....................159
Sicherungen ............................ 159
Sicherungskasten im Motorraum .............................. 161
Sicherungskasten in der Instrumententafel ...................162
Wagenwerkzeug ........................164
Räder und Reifen ......................164
Winterreifen ............................. 164
Reifenbezeichnungen ..............165
Reifendruck ............................. 165
Reifendruck-Kontrollsystem ....166
Profiltiefe ................................. 168
Reifenumrüstung .....................168
Radabdeckungen ....................168
Schneeketten .......................... 169
Reifenreparaturset ...................169
Radwechsel ............................. 172
Reserverad .............................. 174
Starthilfe ..................................... 177
Abschleppen .............................. 178
Eigenes Fahrzeug abschleppen ........................... 178
Anderes Fahrzeug abschleppen ........................... 179
Fahrzeugpflege .......................... 180
Außenpflege ............................ 180
Innenraumpflege .....................182Allgemeine
Informationen
Zubehör und Änderungen
am Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von
Originalteilen und -zubehör und von
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Zuverlässigkeit anderer Produkte
können wir nicht bewerten und auch nicht dafür haften – auch wenn sie
über eine behördliche oder sonstige
Zulassung verfügen.
Der Umbau, die Umwandlung und
alle sonstigen Änderungen, die an
den Standardfahrzeugspezifikatio‐
nen vorgenommen werden (u. a.
Softwareänderungen oder Änderun‐
gen der Steuergeräte), können zum
Erlöschen der von Opel gebotenen
Garantie führen. Außerdem können solche Änderungen die Fahrerassis‐
tenzsysteme beeinträchtigen, eine
Auswirkung auf den Kraftstoffver‐
brauch, den CO 2-Ausstoß und den
Ausstoß sonstiger Fahrzeugabgase haben bzw. dazu führen, dass das
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Fahrzeugwartung145Fahrzeug nicht mehr die Betriebser‐
laubnis erfüllt und die Zulassung des
Fahrzeugs dadurch möglicherweise
ungültig wird.Achtung
Beim Transportieren des Fahr‐ zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt
werden.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung über einen längeren
Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere
Monate eingelagert werden muss:
● Fahrzeug waschen und konser‐ vieren.
● Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen
lassen.
● Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren.
● Den Kraftstofftank vollständig auffüllen.
● Motorölwechsel durchführen.
● Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
● Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
● Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
● Das Fahrzeug an einem trocke‐ nen, gut belüfteten Ort abstellen.
Damit das Fahrzeug nicht
wegrollen kann, den ersten oder
Rückwärtsgang einlegen.
● Die Parkbremse nicht anziehen.
● Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahr‐
zeug verriegeln.
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
Sicherstellen, dass alle Systeme
- wie z. B. die Diebstahlsicherung - ausgeschaltet sind.Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird:
● Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie anklemmen.
Elektronik der elektrischen Fens‐
terbetätigung aktivieren.
● Reifendruck prüfen.
● Scheibenwaschbehälter auffül‐ len.
● Motorölstand kontrollieren.
● Kühlmittelstand kontrollieren.
● Gegebenenfalls die Kennzei‐ chenschilder montieren.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-
Rücknahmestellen und die Wieder‐
verwertung von Altfahrzeugen sind
auf unserer Website verfügbar. Nur
offiziell anerkannte Recyclingstellen
mit dieser Aufgabe betrauen.
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Fahrzeugwartung147
Den Sicherungshaken zur Seite
schieben und die Motorhaube öffnen.
Motorhaube abstützen.
Wird bei einem Autostopp die Motor‐
haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch
wieder gestartet.
Stopp-Start-Automatik 3 119.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken und bei gerin‐
ger Höhe (20–25 cm) in das Schloss
fallen lassen. Sicherstellen, dass die
Motorhaube eingerastet ist.Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu
vermeiden.
Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
den zu verhindern. Nur Motoröle der
richtigen Spezifikation verwenden.
Empfohlene Flüssigkeiten und
Schmiermittel 3 185.
Kontrollleuchte Motorölstand zu nied‐
rig S 3 89.
Der Motorölverbrauch beträgt bis zu
0,6 Liter je 1000 km.
Prüfung nur bei waagrecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss
betriebswarm und mindestens seit
fünf Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen und Motorölstand ablesen.
Messstab bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken.
Hinweis
Je nach Motorvariante können
verschiedene Ölmessstäbe verwen‐
det werden.
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Fahrzeugwartung149
Bei kaltem Kühlsystem muss sich das
Kühlmittel zwischen den Markierun‐
gen MIN und MAX bewegen. Bei zu
niedrigem Füllstand auffüllen.
9 Warnung
Vor Öffnen des Verschlussde‐
ckels Motor abkühlen lassen.
Verschlussdeckel vorsichtig
öffnen damit der Überdruck lang‐
sam entweicht.
Zum Auffüllen ein 1:1-Gemisch aus
zugelassenem Kühlmittelkonzentrat
und sauberem Leitungswasser
verwenden. Wenn kein Kühlmittel‐
konzentrat verfügbar ist, nur saube‐
res Leitungswasser verwenden. Den
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen
lassen und die Ursache für den Kühl‐
mittelverlust in einer Werkstatt behe‐
ben lassen.
Kühlmittel und Frostschutz 3 185.
Lenkunterstützungsflüssig‐ keitAchtung
Bereits geringste Verschmutzun‐
gen können Schäden am Lenk‐
system verursachen und das
ordnungsgemäße Funktionieren
verhindern. Achten Sie darauf,
dass keine Verschmutzungen an
die Innenseite des Ölbehälterde‐
ckels, an den Messstab oder in
den Ölbehälter gelangen.
Wenn der Flüssigkeitsstand im
Vorratsbehälter unter die Markierung
MIN absinkt, Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
Wenn beim Lenken ungewöhnliche
Geräusche auftreten oder die Lenk‐
unterstützung eine unerwartete
Reaktion aufweist, die Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
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Fahrzeugwartung151führen kann. Die Ursache für den
Verlust von Bremsflüssigkeit von
einer Werkstatt beheben lassen.
Für das Fahrzeug nur zugelassene
Hochleistungs-Bremsflüssigkeit
verwenden.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
3 185.
Fahrzeugbatterie
Die Fahrzeugbatterie befindet sich im
Laderaum.
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
chende Aufladung der Batterie
zulässt. Kurze Strecken und häufige
Motorstarts können die Fahrzeug‐
batterie entladen. Nicht benötigte
Stromverbraucher ausschalten.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt
werden.
Wird das Fahrzeug länger als
vier Wochen abgestellt, kann sich die Fahrzeugbatterie entladen.
Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
batterie nur bei ausgeschalteter
Zündung.
Batterieentladeschutz 3 108.
Fahrzeugbatterie ersetzen
Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung oder Störung des Stopp-
Start-Systems führen.
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-
System sicherstellen, dass bei einem Batteriewechsel die richtige Fahr‐zeugbatterie verwendet wird. Wir
empfehlen, den Austausch der Fahr‐
zeugbatterie von einer Werkstatt
durchführen zu lassen.
Stopp-Start-Automatik 3 119.
Fahrzeugbatterie laden9 Warnung
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-
System muss darauf geachtet
werden, dass bei Verwendung
eines Batterieladegeräts die Lade‐ spannung 14,6 V nicht überschrei‐tet. Andernfalls kann die Fahr‐
zeugbatterie beschädigt werden.